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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 09.05.18 14:28
Hat jemand Erfahrung mit oben genanntem Thema (Ich hoffe mal dass es erlaubt ist - Verboten sind ja meines Wissens nur Beschaffungsfragen)?

Ich habe einige Samen und Vorkulturschalen sowie Bio-Blumenerde. Ich möchte auch noch Tomaten und Gemüse im Wald anpflanzen (ist ja so oder so illegal...). Gibt es da irgendetwas das man beachten muss? Mir gab jemand den Tipp es in Brennnesseln zu pflanzen. Abgelegen ist es hier auf jeden Fall. Die "Beete" werden an verschiedenen Stellen angelegt, sodass ich in Ruhe an den Nutzpflanzen arbeiten kann.

Als Spot habe ich einen relativ nahen Ort auserkoren, der sehr sonnig aber nahe eines Abhangs ist. Dass da jemals ein Förster hingeht wage ich zu bezweifeln. Es liegen ja jetzt noch Bäume auf dem Weg vom letzten Jahr. Einzig gibt es da kein Wasser, zwar gibt es auch einen Bach in dieser Umgebung (Ich wohne im Wald), aber da in der Region sind öfters mal Holzarbeiter.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 11.05.18 22:57
Wieso gehst du dazu nicht in ein Experten-Grower-Forum wie www.grower.ch? Weil das ist ein riesengroßes Thema, doch beim LdT gibt es da überhaupt keine Threads dazu, wahrscheinlich weil es illegal ist.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 12.05.18 01:37
zuletzt geändert: 12.05.18 01:51 durch Murmeltiersalbe (insgesamt 2 mal geändert)
Ja, illegal ist es selbstredend. Ich hätte da allerdings auch noch einige Nutzhanfsamen zu verteilen. Polizeipräsidien sind ja eigentlich schon witzlos (denn die sind ja "nur" ausführende Organe), am liebsten wäre doch die Nähe zu CDU- oder SPD-Geschäftsstellen oder sonstige Organisationen, die sich als moralische Instanz aufführen bzw. die Ideologie der Prohibition verkörpern. :)

P.S.: Dies soll keineswegs eine Aufforderung zu Straftaten sein und ist mit einem Augenzwinkern zu betrachten - ich frage mich lediglich, wie man theoretisch Nutzhanfsamen auf sinnvolle Weise entsorgen könnte.
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» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 12.05.18 12:24
Ich kenne mich damit nicht aus. Ich werde auch Tomaten, Paprika und Salat anpflanzen (Leider kein eigener Garten / Balkon).
 
Traumländer



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  Geschrieben: 12.05.18 14:21
Brennnesseln sind auf jeden Fall ein Indikator für guten Boden. Sowohl Tomaten als auch Hanf brauchen ähnliche Nährstoffe und müssten zwischen Brennnesseln gut gedeihen. Ein wenig Tomatendünger kann aber letztlich trotzdem nicht schaden. Ein Problem können bei kleineren Pflanzen Fressfeinde sein, insbesondere natürlich Schnecken aber teils auch Wildtiere. Zumindest gegen erstere wird man wohl ohne Schneckenkorn kaum ankommen.

Weiterhin musst du dir überlegen, ob und wie du die Pflanzen vorziehen willst, eine Direktaussaat in der Natur ist eher schwierig, insbesondere wenn man nur ein paar Samen zu Verfügung hat. Ohne genügend Licht fangen die Keimlinge an zu "spargeln" und werden sehr lang, aber der Stamm ist nicht sehr robust. Das kann man dann später zum Teil wieder kompensieren, indem man sie sehr tief eingräbt. Anzucht unter Kunstlicht (Pflanzen spargeln nicht und bleiben gedrungener) mit kleinem Ventilator (macht den Stamm robuster) ist da natürlich vorteilhaft, funktioniert auch ziemlich gut mit bestimmten Energiesparlampen bzw. Leuchtstoffröhren.

Aber wie bereits erwähnt wurde solltest du am besten nochmal in ein auf das Thema spezialisierteres Forum vorbeischauen für mehr Details.
"You measure democracy by the freedom it gives its dissidents, not the freedom it gives its assimilated conformists."
Traumländer



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  Geschrieben: 12.05.18 15:47
Wenn du Samen hast, ist es am besten, wenn du sie in sogenannte "Jiffys" tust, um sie darin keimen zu lassen. Also so kleine Behältnisse mit gefestigter Anzuchterde oder Ähnlichem. Kann man recht günstig erwerben. Den Samen dann ca. 0,5 cm in die Erde. Möglichst nicht tiefer als 1 cm, weil sonst dauert es noch länger. Und die Erde darüber recht locker lassen. Da kann man am wenigsten falsch machen mit Jiffys. Zweimal täglich mit einer Wassersprühflasche nur draufsprühen, dass alles feucht bleibt, aber nicht völlig durchnässt ist. Und dann braucht man vor allem Geduld. Vielleicht zeigt sich nach drei oder fünf Tagen was. Aber das kann schon so sieben Tage oder auch zehn Tage (oder noch länger) dauern, bis sich was zeigt.

So eine schwächliche Miniplanze würde ich aber nicht gleich in die freie Wildbahn setzen. Also den Jiffyerdballen mit der Minipflanze erstmal in einen kleineren Topf. Ganz am Anfang ist sowieso noch überhaupt nicht zu identifizieren, um was für eine Pflanze es sich da handelt. Kannst ja die Pflanze auch erstmal ne Weile im Topf lassen und an deinen Spot stellen, wenn du sonst keinen einigermaßen sicheren Ort hast, wo du den Topf hinstellen kannst. Aber auf jeden Fall erstmal einige Wochen warten, bis die Pflanze größer und stärker geworden ist, bevor du sie Outdoor in den Erdboden pflanzst. Dass sich irgendwelche Tiere an der Pflanze zu schaffen machen, würde mir auch erstmal am meisten Sorgen machen. Weiß nicht, wie man das am besten verhindern könnte, aber wie gesagt, da findest du bestimmt Tipps in Expertenforen oder auch sonstwo im Internet.
 
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 12.05.18 22:40
Ich keime sie gerade in diesen Keimballen vor, sie zeigen schon Wurzeln. Sie stehen am Fenster wo den ganzen Tag lang viel Sonne reinkommt.

Danach habe ich Anzuchtschalen mit Bio-Erde vorgesehen, in denen die Pflanzen solange wachsen sollen bis sie ca. 10 cm groß sind.

Dass Wildtiere sie fressen ist ein kalkuliertes Risiko. Dann gibt es halt kein Gras. Mir würden 10g schon reichen, wenn ein Gramm dabei rauskommt ist es ein Erfolg.


 
Traumländer



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  Geschrieben: 12.05.18 23:54
Wenn die Pflanzen ausgesetzt werden solltest du am besten auch anfangs mit ein paar Stöcken dafür sorgen, dass sie etwas zusätzlichen Halt haben. Gerade Tomaten brauchen in der Regel durchgehend Rankhilfen um richtig zu wachsen. Und wie gesagt nicht die Schnecken unterschätzen.
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 13.05.18 18:40
Ja, für die Tomaten will ich entweder im Baumarkt schauen was das kostet oder Stöcke in den Boden rammen. Brauchen die Graspflanzen das auch? Der Ort ist recht windgeschützt durch die kleineren Bäume und Büsche.
 
Traumländer



dabei seit 2009
500 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.05.18 18:52
Wenn die Graspflänzchen nicht spindeldürr sind beim raussetzen brauchen sie das nicht zwingend. Wie gesagt würde ich dir dazu raten die Pflanzen am besten etwas tiefer einzupflanzen, das heißt die Pflanze bis zum Ansatz der ersten richtigen Blattpaare einzugraben.
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 13.05.18 19:16
Ja, sie keime gerade, die Wurzel kommt schon raus. Ich lasse sie dann wachsen bis sie 10-15 cm groß sind. Ich habe große Taschen wo das nicht auffällt. Genauso mache ich es mit den Tomaten.
 
Dauer-Träumer

dabei seit 2017
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  Geschrieben: 16.05.18 23:08
Also bis zum ersten Blaetterpaar wuerd ich sie jetzt nicht grade einbuddeln, aber ein bisschen ueber dem vorhergehenden Topfniveau kanns schon sein. Windgeschuetzt ist gut. Mir sind mal nach starkem Wind ein paar geknickt. Aber jetzt extra Rankhilfen hinzustellen, davon halt ich nix. Is ja auch keine Rankpflanze. Zwex Schaedlingsbefall. Ich weisz ja nicht in welchen Gegenden du das alles vorhast, aber Schnecken waren nie mein Problem. Eher vermutlich Rehe oder anderes groszes Gesocks. Die haben mir durchaus schon mal schoen abgefressen. Von oben nach unten bis zum eingangs genannten Blattpaar oder auch einfach mal niedergetrampelt. Schnecken hatte ich allerdings nie auffaellig viele. Ist ja auch eher unwahrscheinlich, dass mitten im Wald oder sonstwo in der Natur, wo Nahrung verteilt vorzufinden ist eine Schneckenanhaeufung waere. Im Schrebergarten is das was anderes, weil da gibts auch mehr zu knabbern, aber wie gesagt, ich weisz ja nicht wo du deine Lieben setzen moechtest. Ich versuch heuer mal mit irgendwas eine Art Zaun zu basteln. Buesche, Geroell? Ich weisz noch nicht. Mal sehen. Vielleicht hol ich mir auch noch Tomaten dazu :D
Und weil ich schon beim Schreiben bin und auch schon den ein oder anderen Outdoorversuch gestartet habe noch ein paar Dinge, die mir sonst noch so einfallen. Vielleicht nuetzts dir, vielleicht auch nicht ;-)

# Platzwahl: Sonnig, klar. Windschutz, haste schon. Was meiner Meinung nach noch sehr wichtig ist: nicht zu weit ab von jeglicher Zivilisation waere gut. Wer will schon an heiszen Sommertagen mit Literweisze Gieszwasser im Gepaeck mehrmals die Woche kilometerlange Maersche zuruecklegen? Ich nicht (mehr XD)
# Abstand nicht zu klein halten. Man setzt ja nicht drauszen, dass man wieder alles gedrungen hat wie Indoor und die Armen wieder kein Licht bekommen, weil sie sich gegenseitig beschatten. Man liest oft von 2 Metern oder gar mehr. Is natuerlich Humbug. Sind zwar grosz, die Pflanzen aber noch keine Baeume. Aber so n Meter duerfts dann wohl schon sein vermute ich. Habe bisher genau den Fehler gemacht und werds erst dieses Jahr mit einem Meter Abstand versuchen.
# Ich hab meinen immer ein kleines Beet gebaut, mit Erde ausm Handel oder Komposthaufen/Gartenerdemischmasch. Hat ihnen glaube ich nicht geschadet, denk aber dass es nicht unbedingt notwendig ist. Ich habs immer mit etwas dann zugedeckt, dass der Regen nicht gleich alles rauswaschen kann und der Boden nicht anfaengt zu erodieren.
# Apropos Regen: Schau dir eventuell an, wo Wasser laufen wuerde, falls es wie aus Eimern gieszt. Ich weisz nicht wie das im Flachland ist, aber bei mir (Tirol) hatte ich einmal Glueck da ca. 2m nebenan die ganze Wasser-/Schlammmischung bei Weltuntergangsregen runterkam.
# zwecks Transport: Stehend transportieren! Abgeschnittene Wasserflaschen (so Plastikflaschenzeugs) sind immens hilfreich, damit die Blaetter nicht abbrechen. Einfach die Flasche ca. 2cm ueber Boden abschneiden, und oben dort, wo es beginnt enger zu werden ebenso. Man kann ueber die Pflanze dann das entstandene "Rohr" von unten her ueberziehen und Boden und Deckel wieder mit DuctTape anpappen. Da bringt man dann auch in einen 30l Rucksack 3-4 Pflanzen unter ohne dass sie Schaden nehmen. Das kurze eingepfercht sein ist besser als etliche lose Blaetter im Rucksack ;-) Noch besser waere natuerlich ein Paragliderucksack oder aehnliches und ganze Kanister als Schutz. Aber wer hat das schon, moechte das tragen und kann das dann auch noch vor dem Foerster argumentieren, dass man mit Paraglider in den Waelder rumkriecht...
# zu guter letzt: auch wenns outdoor is, darf man die Guten auch mal duengen. Sieh dich mal um nach Duengern, die du verwenden moechtest/koenntest. Ich hab seit einiger Zeit Hesi-zeugs am Start und bin eigentlich recht zufrieden damit(aber auch andere Muetter haben schoene Kinder). Habs eigentlich fuer Indoor gekauft, nehms aber ab und an auch fuer Outdoor her. Kommt natuerlich auf den Boden an, aber den perfekten Boden mit perfektem Licht am perfekten Spot hab ich noch nicht gefunden, sodass ein bisschen(!) Nachhilfe nicht geschadet hat.

So und jetzt ists lang geworden, sorry XD

[edit]...nachdem ichs jetzt noch mal durchgelesen habe....Dass der Blumentopf drauszen nicht "mitgesetzt" wird, glaub ich muss ich nicht erwaehnen.... oder doch XD Ich tu's mal, denn es kostet nix. Aber bitte jetzt nicht glauben ich hielte explizit dich fuer dumm, ich weisz nur dass n haufen vollwecken drauszen unterwegs sind. Solltest du doch einer davon sein, was ich nicht glaube ums noch mal zu sagen, einfach zur Kenntnis nehmen, nicken und so tun, als haette man das eh gewusst ;-) [/edit]
 
Traumländer



dabei seit 2009
500 Forenbeiträge

  Geschrieben: 17.05.18 18:43
Das mit den Rankhilfen und Schnecken war auch mehr auf Tomaten bezogen, auf Tomaten (insbesondere die Frucht selbst) stehen Schnecken nunmal ziemlich.
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 19.05.18 13:39
Bin zwar schon lange raus, aber gab es da nicht mal spezielle Hanfsamen zum kaufen, die extra aufs Guerilla Growing gezüchtet wurden? Eine Sorte hieß glaube ich guerillas gusto oder so.
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2014
64 Forenbeiträge

  Geschrieben: 21.05.18 23:00
Tomaten - Langzeitdünger (compo) ist schon mal gut. Ganz besonders in der Blüte brauchen sie viel Phosphor und Kalium (sehr viel!) deshalb würde ich zu Beginn der Blüte (Mitte bis Ende August) noch etwas Thomas- Kali untermischen.

Schädlinge wie Schnecken sind immer ein Thema im Wald. Ein Kupferband drumrum hilft (oder ein Schneckenzaun aus glattem Kunststoff). Wildverbiss könnte auch zum Thema werden.

Möglichst niedrig wachsende Sorten wählen (Indika-Sorten). Ansonsten runterbinden. Zwischen Brennesseln ist auch deshalb ein guter Tipp, weil die am besten tarnen, sie dürfen halt nicht zu hoch werden.

Haste dir schon Gedanken darum gemacht, wo du die Ernte trocknest? (Riecht und braucht viel Platz, kommt halt drauf an, wie viel du wachsen läßt).

LG
Die Unterscheidung zwischen Traum und Realität ist künstlich und hat nichts mit der Realität an sich zu tun.

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