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LdT-Forum » Drogen » Ecstasy & Upper auf Amphetaminbasis » Angst vor der Zukunft - Meth wirkt fast nicht mehr (Über mittleren Zeitraum Meth konsumiert, letzten Monat täglich, wirkt nicht mehr, mache mir Sorgen)


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Neuer Träumer

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  Geschrieben: 14.05.18 03:44
zuletzt geändert: 18.05.18 09:22 durch Theoderich (insgesamt 1 mal geändert)
Hallo guten Tag,

das ist mein erster Beitrag hier, Guten Tag. Ich hoffe dass sich hier ein paar Leute finden die sich wirklich ein bisschen mit Crystal auskennen. Irgendwie gibts kein Forum wo viel über Meth gesprochen wird und alles was man liest, und ich habe irrsinnig viel drüber gelesen, ist doch recht wiedersprüchlich, vaage, PR-mäßig durchseucht. Wär schön wenn einer von euch das kennt was ich erlebe.
Ich komme gleich zur Sache. Ich nahm 2016 im Sommer mal für vier Wochen Meth, das waren damals so 10-12 Sessions. Damals beim ersten Mal habe ich ca. 100MG gesnifft, war gut 16-18h drauf, total euphorisch, agonisch, lustvoll. Die letzte dieser Sessions damals warens dann 500MG die ich in 12h verputzt habe, war dann gut 36h drauf. Das war dann schon eine Anpassung um 500%, praktisch in drei vier Wochen. Auch war ich damals meist am Tag nach dem ersten Schlaf immer noch irgendwie druff, sehr lustvoll teilweise. Es hat damals noch richtig krass gewirkt. Habs dann damals aufgegeben, zwei Wochen seltsam, schwierig, Craving (hab die Kristalle die runtergefallen waren vom Boden aufgeklaubt, nur um ein bisschen davon zu haben, aber ich kam durch)

Nun hab ich im November letzten Jahres wieder angefangen. Immer mal eine Session. Im November eine, im Dezember zwei, dann im Januar fünf, im Februar acht, usw. Irgendwann Anfang März stellte ich erschrocken fest, dass das 1G-Tütchen leer war, ich hatte 1G in 24 versnifft. 1G, das ist irrsinnig viel, ich habe mich viel belesen, wenn ich höre was andere da dosieren, 80MG und sind 24h druff. Wieso ist das bei mir soviel? Etwa um Ostern hab ich angefangen jeden Tag eine kleine Menge zu nehmen, so 50-100MG, einfach um nicht so depressiv (ja ich weiss, aber es hat funktioniert) zu sein, konzentriert zu sein und hab eher keine richtigen Sessions mehr gefeiert Nach Ostern stellte ich fest, Nasenschleimhäute richtig verletzt, große Wunden. Da hab ich das sniffen eingestellt und mich erstmal gut gepflegt, isotonische Nasenspülung, Bepanthensprüh und so. Es heilte auch gut ab. Da ich weiter Meth nehmen wollte, hab ich mir Ölpfeifchen gekauft und Meth geraucht, am Anfang war das seltsam. Die Wirkung war sehr anders, nicht so klar und euphorisch und kopflastig, sondern sehr physisch, wie viel Kaffee, auch etwas duselig im Kopf und moderat high. Aber daran habe ich mich gewöhnt. Ich beziehe Meth aus einer bekannt guten Quelle, es ist reines D-Meth, Reinheit so um 90%, daran kann es eher nicht liegen mit der Duseligkeit.

Jetzt bin ich aktuell an dem Punkt angekommen, dass ich täglich so ca. 0.3G-0.5G smoke. Auch das ist wahnsinnig viel, wenn ich lese was andere so dosieren, Kopfschüttel. Da schrieb einer ab 80MG totale Euphorie und optische Effekte. Und ich fühle nicht mehr besonders viel was die Wirkung angeht. Eigentlich kaum euphorisch, vielleicht ein bisschen freudig angetan. Ich bin kopfmäßig sehr klar, also gut aktiviert, habe großes Verlangen meine Pfeifchen zu rauchen, das Craving nach Meth Rauchen ist viel mehr als zu sniffen. Ich freu mich abends schon auf das Pfeifchen am nächsten Morgen. Mein Tagesrythmus hat sich sehr verschoben, aber das ist OK, ich war immer ne Nachteule und hab viel freie Zeit aktuell. Die Wirkung ist immer mehr so, dass ich kaum die Euphorie fühle, kaum sexuell angelustet bin, kopfmäßig aber klar und wach, etwas angespannt, manchmal auch aggro, rege mich schnell ein bisschen auf. Aber es ist irgendwie noch ok und ausgeglichen. Auch bin ich fühlmäßig nicht dumpf oder so, wenn ich wenig gepennt habe und sehr müde bin bin ich total am Wasser gebaut, muss manchmal ständig weinen weil mich irgendwas berührt. Heute warens genau 0.62G bisher, wenn ich mir überlege, dass ich da vor zwei Monaten noch total Party gefeiert hätte, euphorisch, lustvoll, aber das ist gar nicht mehr so.

Letzte Woche hatte ich einen Tag nichts. Die Tage vorher auch nur etwa 30-80MG geraucht, da fast nichts mehr da. Ich hatte mir überlegt, wenn Du aufhörst, musst Du über Tage runterdosieren, wie Medizin. Der Tag ohne war eigentlich kein Problem, ein mäßiges Craving war da, aber alle Gefühle irgendwie dumpfer, flacher. Die Gedanken so sprunghaft, schwer bei etwas gedanklich zu ruhen. Irgendwie war das innere stabile nicht so da. Ich dachte ständig daran, morgen, da hast Du wieder was da. Ist ein totales Kopfding. Wenn ich mir vorstelle das jeder Tag so ist, nee, das fühlt sich Scheisse an.

Ich fühl mich vom Meth verarscht. Ich nehm heute soviel wie damals zum fett Party machen, damals war ich von 0.5G sowas von lustvoll und agonisch und euphorisch, intensiv, die Zeit verging wie im Flug. Und jetzt rauch ich, was ja eh viel stärker wirken soll als gesnifft, über 500MG am Tag und bin eher so wie früher mal an einem freudigen Tag gut konzentriert, wach und so weiter. Aber die sexuelle Lust kommt kaum noch, zum Beispiel. Irgendwie hab ich da keinen Bock mehr drauf. Wenn ich mir vorstelle dass ich in zwei Monaten dann jeden Tag 1G verballere, oder mir Meth IV geben muss, das möchte ich nicht. Kann ich mir auch gar nicht leisten derzeit.

Ich hab Angst vor der Zukunft. Ich hab Angst, wenn ich jetzt aufhöre, dass ich gar nichts mehr fühle. Es muss ja noch nichtmal Euphorie sein. Aber wenigstens mal traurig oder ärgerlich. Dieses dumpfe depressive möchte ich nicht mehr haben. Deswegen hab ich ja wieder damit angefangen vor nem halben Jahr. Das Meth wirkt auch so anders als noch vor zwei Jahren, da hab ich dazu noch viel gekifft, heute gar nicht mehr. Ich glaub, dadurch kann ich viel besser schlafen nach Meth. Damals hab ich ewig gebraucht um in Schlaf zu kommen. Heut schlaf ich auch nicht so viel und so regelmäßig, aber es ist OK. Alle drei Tage ordentlich lange, um 8-10h, dann ein zwei Tage 4-5h. Wenn ich müde bin bin ich auch viel emotionaler, muss oft weinen, bin sehr sehnsüchtig, trage Nachtfalter nach draußen wenn sie sich in der Lampe verfangen, ihr wisst was ich meine. Irgendwie liebevoller. Wenn ich richtig viel schlafe bin ich immer so dumpf, depressiv, leer, ängstlich.

Gibt es jemanden der das schonmal durchgemacht hat? Ich mein, ich glaub ich muss irgendwie erstmal aufhören mit dem Meth. Es wäre schön wenn ich irgendwann später mal wieder richtig Party feiern kann, mit viel Lust und Euphorie und so. Es hat ja auch wirklich was tolles, ich hatte so viele schöne Erlebnisse und Einsichten damit. Aber jetzt geb ich ja fast jeden Tag 30-40Eu aus, nur für normales oder leicht angehobenes Lebensgefühl. Ich hab auch keinerlei Anzeichen wie sie immer in den Medien beschrien werden, Zahnausfall, oder schlechte Heilung, Egomanie, Aggressionen, Irrsinn oder dergleichen. Ich hab einen leichten Tinitus, so ein leises Rieseln, das könnte ein Zeichen für Nervenschädigung sein. Sonst kann ich das derzeit nicht so richtig verstehn, was da immer über das Horror-Meth geschrieben wird. Ich bin total verwirrt wenn ich mir ansehe was mit mir los ist und was ich im Netz so lese. Das passt alles nicht zusammen. Vor allem das andre so wenig nehmen und voll Party machen, und ich so viel nehmen muss und wenig passiert. Wie kann das sein? Ich hab alles drüber gelesen, D-Meth, L-Meth, Razemate, Herstellungsverfahren, Streckstoffe, Reinheit, Berichte, Dopaminsystem, Nervenschädigungen, Meth-Mouth.... endlos belesen. Aber das passt alles nicht zusammen. Selbst die H-Junkys nehmen auch nach Jahren nicht 1000% ihrer Erstkontaktdosis um richtig High zu sein. Kann es sein dass Meth irgendwie ein Placebo-Ding ist, oder solche Aspekte da eine große Rolle spielen? Das die psychische Gewöhnung viel mehr ausmacht als die körperliche? Das klingt jetzt bestimmt etwas irre, aber manchmal hab ich das Gefühl, dass das mit dem Meth so ein Gedankending ist, also das das passiert was man in Gedanken erwartet.

Ich hab mir gedacht, wenn ich jetzt jeden Tag erstmal 50MG weniger nehme, bis ich auf einem Pfeifchen zum Frühstück mit 20MG bin. Dann einen Tag Pause, dann kleine Dosis, wieder Tag Pause, kleine Dosis, zwei Tage Pause, dass ich es vielleicht allein schaffen könnte. Ich möchte nicht so eine Scheiss 24Wochen Kindergarten-Erziehungstherapie machen. Ich will das allein schaffen. Da rauszukommen. Jeden Tag ein bisschen mehr Sport, Fahrradfahrn, Schwimmen. Gutes Essen. Ich hab solche Angst dass ich in einer Abhängigkeit stecke, die ich noch nicht richtig sehn kann. Dass die Abhängigkeit darin besteht, dass ich mich wieder immer dumpf und leer und freudlos und ohne Gefühle wahrnehme. Gar nicht dass ich Fieber und nen Affen bekomme oder so, wie die H'ies, sondern dass ich mich nicht mehr menschlich fühle. Hat jemand von euch den Ausstieg schonmal durchgemacht? Könnte mein Weg das langsam auszuschleichen klappen? Wie lange dauert es bis das Dopamin im Gehirn wieder voll da ist. Damals vor zwei Jahren hatte ich mich zwei Wochen nach Letztkonsum wieder ganz normal gefühlt, sogar richtig gut. Damals dacht ich, ich brauch kein Crystal mehr, es fühlte sich an als hätt ich ein eingebautes Crystal, so glücklich war ich. Ob das heute wieder so sein kann?

Ohje Ohjeh, jetzt hab ich wahnsinnig viel geschrieben. Ich wollt mir das mal vom Herz reden, ich habe auch niemanden in meiner Ecke mit dem ich das bequatschen kann. Die C-Junks die meide ich, mein Stoff kommt aus dem Dunklen, Dunklen Netz :) - diese Unzuverlässigkeit und ewiges Warten, Hoffen mit Dealern hab ich überhaupt keine Lust drauf. So isses viel besser, man hats im Briefkästchen und gut. Diese Kristaller-Szene die würde mich richtig krank machen. Die verarschen sich alle gegenseitig sowas von. Da sind die H-ies anders, die sind nicht so ego. Irgendwie sind die Kristaller auch alle viel rücksichtsloser, was die sich beklaun und betrügen. Ok. Ist nen andres Thema.

Ich würd mich freun wenn mir einer Mut machen kann. Dass ich mich nicht monate, jahrelang leer, dumpf und gefühlskalt fühle wenn ichs jetzt lasse. Das mit dem Craving bekomm ich schon irgendwie hin, hab schon oft mit Tabakrauchen aufgehört, da kenn ich das gut. Aber ohne Gefühle leben, dass wär schrecklich. Auch wär ich für Ideen dankbar, wieso ich derartige Dosen verkrafte, man schreibt zwar hier und da, dass die Anpassung sehr stark ist, aber so wie bei mir. Es ist seltsam.

Danke fürs lesen. Nett von euch wenn ihr was Nettes sagt.

Theo
 
Moderator



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  Geschrieben: 14.05.18 11:20
Hallo Theoderich, willkommen im Forum.

Vorab möchte ich Dir mitteilen, dass ich mit Methamphetamin nur sehr wenig Erfahrung habe.
Dennoch möchte ich meine Gedanken zum Thema mit Dir teilen.
Dass Du so hohe Dosen verträgst, hängt sicher auch damit zusammen, dass Dein Meth keine 90% Reinheit besitzt. Solche Aussagen klingen immer gut, aber ob's stimmt oder nicht, lässt sich nicht mal eben anhand der Kristallform beurteilen.

Theoderich schrieb:
Selbst die H-Junkys nehmen auch nach Jahren nicht 1000% ihrer Erstkontaktdosis um richtig High zu sein.


Oh doch.. kenne genug Leute, die mittlerweile eine Größenordnung mehr nehmen, als zu Beginn. Zum Beispiel 30 g Kratom statt 3, oder letztens hab ich an einem Tag knapp 2 mg Fenta plattgemacht, wo mir zu Beginn noch 200 µg reichten. Das lässt sich nahezu unbegrenzt fortsetzen, aus so gut wie jeder Substanzklasse kenne ich mindestens ein Beispiel. Diese krasse Dosissteigerung ist also bei Dir keine Ausnahme, sondern lediglich ein Beweis für Deine Abhängigkeit.

Theoderich schrieb:
Ich hab solche Angst dass ich in einer Abhängigkeit stecke, die ich noch nicht richtig sehn kann.


Du bist abhängig. Das zu erkennen, ist der erste Schritt. Es hilft nichts, Dir irgendwas vorzumachen, Du musst Deine Lage erkennen, um adäquat handeln zu können. 1 g Meth pro Tag rauchen hat nichts mehr mit "recreational use" zu tun..

Methamphetamin ist stark neurotoxisch, insb. schädigt es die Neuronen, an denen Dopaminrezeptoren sitzen. Dass Du inzwischen solche Dosen benötigst, hängt auch damit zusammen. Bei Überbeanspruchung von Rezeptoren, werden diese in die Zelle eingezogen und abgebaut/repariert. Das führt jedoch dazu, dass es eine kleinere Menge Rezeptoren gibt, die somit ein weniger starkes "Gesamtsignal" verursachen, weshalb man die Dosis steigern muss, will man die gleichen Effekte erzielen. Neben diesem Effekt, der sogenannten receptor-downregulation, werden die Nervenzellen, auf denen die Dopaminrezeptoren sitzen, durch Metaboliten von Methamphetamin und auch Methamphetamin selbst, irreversibel geschädigt und müssen erneuert werden. Dass Du eine so rapide Toleranzentwicklung durchgemacht hast, spricht sehr dafür, dass Du Deine Dopaminrezeptoren und ihre Neuronen stark belastet hast.
Bis Du Dich wieder normal fühlst, oder zumindest Freude empfinden kannst, dauert es also zumindest die Zeit, die Deine Dopaminneuronen brauchen, um sich zu regenerieren. Diesen Prozess kann man mit Selen beschleunigen. Kauf Dir am besten in einer Drogerie Selentabletten, das sollte Dir bei Deinem Vorhaben gut unter die Arme greifen.
Nichtsdestotrotz muss man auch realistisch sein, und sagen, dass es Dir eine ganze Weile scheiße gehen wird. Wie lange das ist, kann ich Dir aufgrund mangelnder Erfahrung nicht sagen, aber vielleicht kann Dir ja jemand anderes einen Richtwert geben.

Dein Plan mit dem abdosieren/abgewöhnen klingt nicht verkehrt, allerdings besteht hierbei immer die Gefahr eines erneuten Aufdosierens. Aber denk ans Schwimmen, das wird beim Entzug sicher gut helfen!

Alles Gute mit Deinem Vorhaben und freundliche Grüße
Neo
I take drugs like life’s my Friday
Endlos-Träumer

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  Geschrieben: 14.05.18 16:58
Meth in solchen Dosierungen ist massiv neurotoxisch und kann auch völlig irreversible Schäden verursachen.
Du kannst bereits jetzt davon ausgehen, dass es viele Monate oder evtl. Jahre dauern wird, bis deine Dopamin Rezeptoren wieder annähernd die gleiche Dichte erreicht haben.

1) Hör auf Meth oder irgendwelche anderen Dopamin ausschüttenden Stimulanzien zu konsumieren.

2) Ernähre dich möglichst gesund und treibe Sport. Das beschleunigt die Regeneration enorm.

3) Nimm DHA/EPA Fette zu dir (bspw. mit Fisch oder Krill Öl oder besser viel frischem fetten Fisch). Das ist der Grundstoff aus denen dein Körper Nervenzellen baut.

4) Du kannst versuchen die Regeneration zu beschleunigen, indem du Substanzen zu dir nimmst, die tendenziell die Dopaminrezeptor-Dichte erhöhen.
Auf die schnelle fallen mir da Sulbutiamin und Jiaogulan ein. Das ist aber nur hilfreich wenn du dabei definitiv gar kein Meth konsumierst.


 
» Thread-Ersteller «
Neuer Träumer

dabei seit 2018
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  Geschrieben: 14.05.18 19:49
Na moin und Danke für die Tips. Das mit dem Selen und anderen Substanzen werde ich machen, zusätzlich zum L-Tyrosin und L-Tryptophan was ich mir bestellt habe.

Mit der Neurotoxizität bin ich mir nicht sicher. Wenn man richtig tief recherchiert findet man Studien, die bei 200fach üblicher Dosis bei Mäusen schwere Nervenschädigungen verursacht haben, z.B. - ich muss es mal raussuchen wo ich das gefunden hatte - Ja, mir sind eure Aussagen bekannt, es wird überall geschrieben, nur woher kommt diese Information. Also ich bin da etwas argwöhnisch, geht man beim Thema Crystal mal richtig tief ins Detail, dann findet man eigentlich nicht viel sinnvolles an Studien. Habt ihr eine verlässliche, relevante Quelle, Studie zur Hand? Interessant find ich dass ich in letzter Zeit vermehrt Appetit auf Fisch und Fleisch habe, denke mein Körper sagt "viel Protein bitte", was ja auch dazu passen würde.

Ich weis nicht, aber ich frage mich, dadurch das Meth in den Medien so derartig verteufelt wird, übernimmt jeder jede Information darüber, und dann entstehen Gerüchte, Meinungen, wie mit dem Meth-Mouth zum Beispiel. Blogs, Standardjournalisten schreiben dann Meth würde die Zähne angreifen. Dabei gibt es Studien, die belegen, dass unklar ist was den Meth-Mouth verursacht, naja ich finds schwierig bei Crystal durchzusehen. Grad mit den Zähnen hatt ich mich kürzlich belesen und war erstaunt, dass die breite Masse der Leute belehrt wird mit "greift die Zähne an" - das aber gar nicht stimmt.

Nun gut. Ich werds so machen mit dem Ausschleichen. Anders hat das auch keinen Sinn, alles und jedes reagiert im Körper auf plötzliche starke Veränderung mit starker Reaktion.

Ganz auf Freude verzichten - Ohjee. Wobei mir das nicht so ging letzte Woche, gut, da muss ich wohl durch. Bin gespannt wie es wird. Damals ging es mir nach zwei, drei Wochen wieder richtig gut. Vielleicht sollt ich wieder kiffen, es damit sublimieren.

Jetzt muss ich einkaufen, liebe Grüße, Theo
 
Traumländer



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  Geschrieben: 14.05.18 22:28
Meth ist definitiv Neurotoxisch, vorallem und in den Dosen und es schädigt auch die Zähne.

Zahnschädigung:
Meth verursacht Mundtrockenheit und über längere Zähne beansprucht das die Zähne, da du täglich konsumierst ist das gegeben. Durch das Rauchen kommen wahrscheinlich noch weitere Schäden hinzu. Kieferkaspar/Knirschen/Zusammenpressen der Zähne sind auch nicht gesund. Dazu kommen noch Schäden durch Verunreinigungen und anderem Dreck der in den Drogen enthalten ist, hier ist das Rauchen besonders schädlich.

Die Neurotoxizität ist in vielen Studien bewiesen worden und bei den Dosen die du genommen kannst ist es quasi unausweichlich, dass du Schäden davonträgst. In Amerika gibt es Medikamente mit Methamphetamin (Desoxyn®, gegen ADHS, Adipositas und Narkolepsie). Da ist maximale Tagesdosis 5mg. Wenn du 1g am Tag nimmst ist es das 200 fache (!) dessen.
Kontroverse bezüglich der Neurotoxizität gibt es natürlich auch. Ein Beispiel dafür wäre, dass man Menschen einen "Farbstoff" spritzt der an Dopaminrezeptoren bindet. Dann macht man ein "Foto" davon und sieht die Verteilung von Dopaminrezeptoren im Gehirn eines Menschen. Das Ergebniss wird normalerweise so dargestellt:

Brain_Scan_-_Methamphetamine.jpg

Auf dem Bild sieht man dann das Meth Konsumenten weniger Signale zeigen als die Kontrolle. Bild würde z.B. die Schlagzeile schreiben "METH KONSUMENTEN HABEN WENIGER GEHIRN", aber das stimmt nicht unbedingt. Es kann auch sein, dass, wie Neo schon sagte, Dopaminrezeptoren internalisiert wurden um ein Gleichgewicht herzustellen, mit dem höhreren Angebot an Dopamin. Oder dass Menschen mit wenig Dopaminrezeptoren eher Meth konsumieren um den natürlichen Mangel auszugleichen.

All diese Diskussion ist jedoch eher auf die Details der Toxizität ausgerichtet und ändert nichts daran, dass Meth (in ausreichend hohen Dosen, über einen ausreichend langen Zeitraum) Neurotoxisch ist.
He complained: "Tony left me with a pile of Hendrix LPs and some dope."

Touching from a Distance
Traumländer

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  Geschrieben: 15.05.18 08:18
In wie weit wird bei den Methkonsumenten die obligatorische Schwermetallvergiftung berücksichtigt?
Was der Langzeitkonsum von reinem Amphetamin auslöst, müsste ziemlich gut dokumentiert sein. Hast du dazu was seriöses aus den späten 50ern?
zu alt für den Scheiß
Traumländer



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  Geschrieben: 17.05.18 00:34
Hey Theoderich, schau dir mal Pregnenolon an :)
Ist ein wichtiges Neurosteroid, das daraus gebildete Pregnenolon-Sulfat ist super wichtig für Wachheit, Motivation etc.
Es wird auch Allopregnanolon daraus gebildet, was ein positiver allosterischer Modulator des GABA-A Rezeptors ist und bei Depressiven sehr niedrig ist.
Ich bekomms auf Rezept, gibts aber auch über Internetshops zu beziehen. Ist unglaublich heilsam für die Psyche. :)
 
Neuer Träumer

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  Geschrieben: 17.05.18 12:17
Hi, ich bin seit 2011 clean auf alle Drogen und Tabletten, und möchte meine Erfahrung mit anderen teilen. Ich nahm auch Speed, Crystal, Kokain ca.1-2 Jahre. ohne drauf zu achten was - hauptsache in die Nase ziehen und wach bleiben. Das was du mit Dumpe Gefühle, keine Freude, Depressiv beschreibst sind auch die ersten Anzeichen für Abhängigkeit. Das ist der psychische Entzug und der ist schlimmer als der körperliche den auch die meisten nicht überwinden. Es ist schwer sich selber clean oder nüchtern zu erleben, zu lieben- anzunehmen, sich an anderen Dingen zu freuen.
Du musst lernen dich an anderen Dingen zu freuen, ich führte ein Freudetagebuch, Kleinigkeiten. Es ist ein langer und kein leichter Weg aber wenn man zurückbickt möchte man nicht zurück. Gibt es Menschen für die Du wichtig bist hast du Freunde, gibt es jemanden der dich unterstützen kann oder will alleine ist es Unmöglich du musst dich öffnen Ehrlich zu dir sein vor allem.
Ich wäre bereit dir zu helfen du musst nur selber wollen.

 
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Neuer Träumer

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  Geschrieben: 17.05.18 23:54
zuletzt geändert: 20.05.18 16:50 durch Theoderich (insgesamt 3 mal geändert)
Ich grüße,

schön, Danke euch für eure Antworten.

@Lustig:
Ich sah eine ähnliche Grafik in einer Studie. Da war das rechte Gehirn die Darstellung eines Meth-Users am Anfang des kalten Entzugs. Eine Grafik weiter waren es dann drei Gehirne mit der Abbildung eines Users nach Entzug nach zwei Jahren, die wieder recht gleich aussah wie die ohne Meth. OK. Das solltest Du schon dazuschreiben, klar dass ein User am Anfang des kalten Entzug dann vielleicht so aussieht, bzw. annehmbar. Aus welcher Studie hast Du das Bild? Und, ist das eine Darstellung der vorhandenen Doparezeptoren oder wo grad Dopamin aktiv ist? Du, das issn bissl ungenau mit dem Bild. Ein bisschen mehr musst Du schon dazu sagen, sieht zwar überzeugend aus, aber was genau sagt es? Ich kenn eine ähnliche Grafik mit noch aktiven Meth-Usern aus einer Studie wo rechts und links recht gleich waren, und das Ergebnis der Studie war, dass Kontrollgruppe und User mental, kognitiv, motorisch etwa gleichauf waren. Im Entzug, vor allem die ersten Tage sieht das bestimmt anders aus.

Neurotoxizität: Ich hab ganz ehrlich, Hände hoch, zwei geschlagene Stunden gesucht um rauszufinden wo neurotixisch beginnt. Ich habe nicht einen einzigen Hinweis gefunden. Es gibt massenhaft Studien, die die Wirkung hoher Dosen im Bezug auf Neurotoxizität untersuchen. Einige davon hab ich gelesen, dort wird im Abstand von zwei Stunden IV 8-10MG/KG Rattengewicht gegeben - viermal. Das wäre bei einem 80KG Max Muster 0.64-0.8G alle zwei Stunden, viermal, wären in 8h 2,56-3,2G für Max Muster - OK, ich glaub da wär ich tot. Und man muss bedenken, dass die in den Studien immer 100% reines D-Meth haben, sowas gibts auf dem Schwarzmarkt gar nicht. Es wird zwar in den Medien immer behauptet das Meth am Markt sei sehr rein, das ist aber totaler Quatsch, richtiger Bullshit, ein typischer Meth-Myst den die Medien quatschen. Nicht mal die Polizeilabore checken in der Regel auf Chiralität, meist nur Reinheit, oder obs überhaupt Meth ist. Da das meiste mitlerweile Razemat, Crank ist was verkauft wird, die Kartelle kochen fast alle aus P2P und BMK-Öl würde ich sagen, Schätzung, vielleicht 10-20% Reinheit, was den Anteil am D-Isomer angeht. Ich hatte immer geglaubt ich habe eine sehr reine Quelle, bis ich die letzten Tage eines bessren belehrt wurde, mein Händler hat wohl höchstens 50-70% Reinheit und es ist wahrscheinlich auch Crank. Das wäre also bezogen darauf etwa selbst bei meinem Megapartyevent mit 1G in 24h, ich denke die Einnahme erfolgte eher über 16h, wenn man es auf die Studie bezieht, grob gerechnet, Nasal 8MG/KG in 16h, gerechnet auf 8h sind das 4MG/KG, geschätzt auf Abbaurate Maximalkonzentration irgendwas bei 1-2MG/KG Körpergewicht, Reinheit abgezogen, vielleicht 0.5-1MG/KG. Schwierig zu rechnen, weil man den Abbau ja mitbedenken muss. Zudem war ich angepasst, die Ratten nicht. Ratte IV und ich Nasal. Verstehst Du warum ich grüble? Also welche Dosis ist neurotoxisch. Sicherlich wünsche ich mir was zu hören was mich ein wenig beruhigt, ist ja verständlich, möchte meine Denke jetzt nicht drauf programmieren, Du bist nun völlig kaputt Alter. Möchte leben!

Ich kenn einen der behandelt sein ADHS mit 3*5MG Desoxin für die Konzentration, da ist noch nicht recreational gemeint. Sonst nimmt er aus meiner Quelle (wir haben diesselbe) dazu etwa 40-50MG pro Tag, aus andren Quellen ca. 80MG/Tag. Ich versteh schon, zur Behandlung von ADS/ADHS meinst Du diese Dosis mit den 5MG?

Wenn ich von meiner Selbsterfahrung mit der Hyperthermie ausgehe, dann war 0.5G in weniger als 12h immer Schwitzanfälle auslösend. Ist das ein Hinweis? Übrigends nach dem was ich in den Studien las, ist es neurotoxisch wenn hohe Dosis ohne Anpassung gegeben wird. Wenn Du weiter mit diskutierst setz ich mich hin und versuch welche zu finden, die einen Versuch mit Anpassung und Langzeitwirkung gemacht haben. Hab nämlich langsam ein bischen die Nase voll davon, wird ein bischen zur Manie und wenn mans dann genau liest wirds komisch. 3,2G in 8h IV - soviel nimmt kein Mensch jemals. Total irrelevante Studien wenn Du mich fragst. Wenn sie Tests machen würden mit 1-2MG/KG alle zwei Stunden, das viermal oder sechsmal, und dann auf kaputte Rezeptoren/Neuronen checken, dann würde man schon eher was über heavy user rausfinden. Aber so eine Studie habe ich nicht gefunden.

Also, was ist neurotoxische Dosis? Irgendjemand klare Information?

Ich geb Dir übrigends Recht, bzw. hab einen ähnlichen Gedanken: Möglicherweise ist der Abbau der Rezeptoren eine Funktion und kein Fehler. Das Gehirn reguliert den Mind auf ein Standardniveau. Evolutionsbezogen war es einfach kein Vorteil ständig euphorisch durch die Gegen zu schweben. Wenn also nicht einmal erschöpfte Dopaminspeicher reichen, um die Regulierung sicherzustellen, dann baut das Gehirn die aufnehmenden Rezeptoren ab. Wäre doch eine These? Dann wäre aber kalter Entzug das dümmste was man überhaupt machen kann. Dann sollte man wirklich ausschleichen. 5-10MG pro Tag weniger oder so.

Ich lehn mich jetzt mal aus dem Fenster und wiedersprech Dir in Sachen Zahnschädigung. Bzw. ich entschärfe es so, wie Dus gesagt hast, ist es nicht belegt. Wenn Du willst, aber nur dann, weil das kostet wieder ne halbe Stunde, such ich die Studie raus, Albuquerque war das glaub ich. Deren Schluss war, sie wissen es nicht. Sie sehen deutlich das viele Meth-User kaputte Zähne haben, vermuten all das was Du schreibst, zzgl. Änderungen in der Speichelzusammensetzung (weniger Proteine im Speichel), zzgl. das Methheads gern süßen Kram trinken, zzgl. das Methheads oft tagelang druff sind und keine Zähne putzen, zzgl. die Vermutung dass das Salz selbst, besonders geraucht, Parondonditis auslöst, zzgl. das das Salz die Zähne selbst angreift. Belegen konnten sie die beiden letzten Punkte nicht, bzw. das war aus einer anderen Studie. Jetzt muss ich Dir aber sagen, dass mit dem Zähne zusammenbeißen hab ich gar nicht mehr, dass hatte ich so für 10 Tage, und ich muss ständig schlucken, weil ich soviel Speichel im Mund habe. Rauch ich vielleicht gar kein Meth? Könnte das der Grund sein. Das würde ja vieles erklärn, auch das es fast gar nicht mehr wirkt. Bis auf das Wachsein.. :) OK, etwas Humor dabei. Weil ich das aber selbst alles schon las, putz ich mir nach dem Rauchen auch die Zähne und spüle mit 10% DMSO. Ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl das mein Zahnfleisch entzündet ist, seit dem DMSO nicht mehr. Sonst alles OK.

Liebe/r @Pilligrima, das ist sehr lieb von Dir. Dankeschön. Ich komm drauf zurück, und ich werd vielleicht hier, wenn es sich gut anfühlt hier zu schreiben, immer mal berichten wies mit dem Ausschleichen klappt. Wie ich ja oben schon schrieb hab ich vor zwei Jahren den Entzug schonmal durch. Zwei, drei Wochen wars schwierig. Die ersten Tage voll ätzend, wirklich, hab den Teller auf dem ich die Kristalle zerdrückt hatte abgeschleckt und mit der Taschenlampe auf dem Fussboden nach Resten gesucht. Oh Mann. Das ist eine totale Kopfsache. Nach so 2-3 Wochen fiel mir dann auf, dass ich mich total gut fühlte, wie auf Kristall. Ich dachte mir damals, fetzt, ich hab nen eingebautes Cristal, das brauch ich jetzt nicht mehr. Ich hab aber auch ein paar Sachen anders gemacht. Ich hab z.B. viel gekifft, und zwar anfangs Amnesia, sehr psychotische Sorte, CBD oder Hash wär besser gewesen. Dann hab ich wenig geschlafen, 3.5-5h am Tag, das hat total geholfen. Dadurch war ich nämlich immer etwas müde, und eher im Gefühl, hab viel geweint. Weinen hilft beim Abbau von Gehirnfasching, und Craving ist ja nichts andres als das. Außerdem ist der Schlafentzug antidepressant, dass kann auch ein Grund sein. Später dann hab ich mein Leben völlig verändert, Briefe an alle geschrieben die ich gehasst hab (nie abgeschickt, aber es war raus), jeder Idee nachgegangen die ich hatte, Tagebuch geführt und eine alte Liebe aus dem Schatten geholt. Meth und Liebe. Das ist gar nicht so verschieden. Das Craving fühlt sich genau an wie unglücklich verliebt sein, auch das Kopfgerödel dabei. War die spannendste und fast schönste Zeit meines Lebens Herbst 2016. Blöderweise hatte ich Schilddrüsenüberfunktion, hab 15 Tassen Espresso am Tag getrunken, wenig gegessen -> mit 200kmh an die Wand Weihnachten rum würde ich sagen. Also mir gings dann nicht so gut, habs aber überwunden. Außerdem hab ich kein Sport gemacht nach dem Meth. Das wäre auch eine ganz wichtige Sache, Bewegung. Schlafentzug, mit CBD kompensieren, Liebe, kreativ sein, Gefühle rauslassen, ordentlich Essen+Zusätze die helfen,Sport. Das klingt insgesamt schonmal gut. So eine (Verzeihung, meine Meinung) bescheuerte Drogentherapie mach ich niemals im Leben. Fremd sein, fremdbestimmt, die durchsuchen Deinen Kram, darfst keine Mütze aufsetzen, Urin abgeben, musst nervige Leute ertragen, Du fühlst Dich innerlich fremd, hast Deine Sachen nicht, musst mit Leuten in einem Zimmer schlafen, keine Privatsphäre, kein Internet, einmal die Woche Freunde/Familie sehen dürfen, darfst nicht machen worauf Du Lust hast, darfst kein Bierchen trinken, kein Joint wenns mal gut wäre, dann dieses ekelhafte, wiederliche Essen was die Krankenhäuser anbieten, da heilt doch kein Gehrin nicht, arrogante Möchtegerntherapeuten (tut mir leid, aber wo der Therapeut Punkte für Fehlverhalten vergibt, das hat rein gar nichts mit Psychotherapie zu tun, das ist Kindergarten). Du wirst dort volle Kanne zur Abhängigkeit erzogen, umprogrammiert, sollst einsehen das Du krank bist. So ein Blödsinn, Sucht ist keine Krankheit, es ist eine Gewohnheit des Körpers und Geistes (aber das ist meine persönliche Meinung), das erzählen die den Leuten nur, damit es ins System passt, durch die Kranken/Rentenkassen finanziert, oder "es wird zwei Jahre dauern bis Sie sich wieder gut fühlen", Bravo, grad bei ner Kopfsache wie Meth ist das doch voll daneben. Wenn man das schon so erwartet, dann kommts auch so. Wer weis. Und der Schnulli geht dann auch noch 24 Wochen. Und dann haben die eine Rückfallquote von 75%. Nee. Pruust. (sorry, aber da werd ich wutschnaubend, was da für ein Geld und Leben verballert wird) Ich glaube das Beste ist da findet man seinen eigenen Weg. Doch, ich wiedersprech Dir da, man muss es alleine schaffen, da kann einem keiner helfen, vielleicht Dein Schutzengel, oder Christus. Klar braucht man soziale Einbindung. Aber für die kritische Phase find ichs eher besser man macht seinen Kram, stressfrei, das ist auch ganz wichtig.

@shine - Mir wurde Modafinil als Substitut empfohlen. Da beschäftige ich mich mal genauer. Danke für Deinen Tip, ich schaus mir mal an. Hab für mich jetzt erstmal den Weg mit CBD-Kristallen gewählt. Wenn die nur nicht so verdammt teuer wären. Da kann man auch schön das Ritual mit dem Ölpfeifchen weiter leben. Da ich Raucher bin ist das eh so eine Sache, als Raucher fliegst Du (nur Vermutung) auf Meth geraucht eh viel mehr ab. Dieses befriedigende Gefühl im Herzbereich, Herzchakra würden die Weisen sagen. Ich find Ölpfeifchen total cool. Das hat sowas Edles, schönes Glas, ein schönes Ritual. Erst machst Dus sauber, abwiegen, füllen. Edles Feuerzeug, sitzt gemütlich, lässt Dir viel Zeit. Jeder Zug ein Genuss. Das sind doch auch Schätze. Die sollte man nicht alle wegschmeißen. Ich denk mir, rauch ich halt CBD-Kristalle. :) Aber mal sehn.

@400cain - Meth, Schwermetall? Obligatorisch? Bitte nicht auch noch das :) Wäre mir nicht bekannt. Kannst Du mehr sagen? Ich schätze in den späten 50ern war der Stoff noch reiner als heute. Mehr kann ich nicht sagen. Worauf beziehst Du Dich denn?

Liebe Grüße und Spass wünsch ich.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 19.05.18 20:55
Das mit dem Bildern hast du genau verstanden. Die Aussagekraft geht gegen null, man hat keine vorher Bilder etc.

Und zu allem anderen hast du ja ne super eloquente Antwort parat. Wenn du genau weißt, dass es nicht schädlich ist, wieso fragst du dann?

p.s.:
Dein Meth wirkt perfekt.
He complained: "Tony left me with a pile of Hendrix LPs and some dope."

Touching from a Distance
Traumländer



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  Geschrieben: 19.05.18 23:28
@Theo

Dein Meth wirkt noch, dass fällt dir nur nichtmehr auf weil es mittlerweile zum "Normalzustand" wird.

Oder woher kommen diese riesen Texte ?;)

Lg
 
» Thread-Ersteller «
Neuer Träumer

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  Geschrieben: 20.05.18 12:40
Hallo @Lustig,

klingt ein bisschen angepisst, bin ich Dir auf den Schlips getreten? Sorry, falls. Ob das so eloquent ist, mhh, ich mach mir halt massig Gedanken, versuch sie zu teilen. Meine Motivation siehst Du ja unten, ich hab die Hoffnung, dass es nicht so schlimm mit mir steht (bin jetzt bei 0.28G am Tag). Hab noch ein bisschen weiterrecherchiert und bin immer noch nicht an dem Punkt eine klare Aussage zu finden, ab welcher Dosierung Neurotoxie einsetzt. Eventuell möchte sich da ja auch keiner positionieren. Woran siehst Du das Meth wirkt noch? Das ich soviel schreibe :):) ich konnte mich noch nie kurzfassen, dass fällt mir wirklich schwer. Aber ja, wach und konzentriert bin ich, positiv motiviert auch, aber nicht mehr euphorisch oder lustvoll und die ganzen anderen Dinge. Und ich merk ich bin manchmal zu schnell ruppig. Ich hoffe ich hab euch nicht gekränkt. Außerdem bin ich wenig bisher in Foren selbst aktiv gewesen und schieß bestimmt noch übers Ziel hinaus. Ich geb mir Mühe euch nicht zu nerven, OK?! Mehr kurzfassen also, Puhh. OK!

Liebe Grüße
 
Traumländer

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  Geschrieben: 20.05.18 14:22
also eigentlich kann es mir ja egal sein aber deine gedanken scheinen mir etwas naiv.
glaubst du im ernst, es gibt eine mg-grenze ab der meth neurotoxisch wirkt? und die suchst du dann im netz?
das ist abhängig von der person, den lebensumständen, der gesundheit, der dauer des konsums und mit sicherheit noch vielen anderen faktoren mehr.
für mich klingst du, als ob du dir dein problem schön denken möchtest.
hast du umgang mit vielen meth-/speed-(langzeit)konsumenten? die frage war rhetorischer natur, ansonsten würdest du nicht die nadel im heuhaufen suchen. ich habe so viele braune zahnstummel und gebissträger um mich herum, dass es müßig wäre, die frage aufzustellen, ob das nun ausschließlich vom drogenkonsum kommt oder vielleicht doch eher die ungünstigen begleiterscheinungen, die damit einhergehen die verursacher sind.
du wirst so lange nach deinen pseudowissenschaftlichen antworten weiter such, bis du eines tages feststellen wirst, dass du dir die antwort selbst gegeben hast...


 
» Thread-Ersteller «
Neuer Träumer

dabei seit 2018
33 Forenbeiträge

  Geschrieben: 20.05.18 15:58
Hi Glatze,

wenns Dir eigentlich egal ist, mach Dir doch nicht die Mühe :) .. klar such ich Argumente um positiv zu denken, schrieb ich ja selber schon ein paarmal, das rauszufinden war ja nun nicht so schwer. Ja, ich denke es gibt eine Grenze ab der die Neurotoxizität eine Rolle spielt. Und zwar sowohl Dosis/Zeitraum als auch Dosis/Einmalig. Käme man hier klar zum Punkt könnte man das ja mit in die Substanzbeschreibung z.B. aufnehmen. Achtung, ab XXMG/KG bei einmaligen Gebrauch neurotoxisch, ab XXMG/KG über längere Zeit auch. Zudem interessierts mich. Und die Antwort lautet? :):) - musst Du schon hinschreiben, so gut bin ich in Telepathie noch nicht.

Gruß, Theo
 
Traumländer

dabei seit 2006
158 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 20.05.18 18:08
..wenns Dir eigentlich egal ist, mach Dir doch nicht die Mühe :) .. klar such ich Argumente um positiv zu denken

sollte eher ein wachrütteln sein...

Und die Antwort lautet? :):) - musst Du schon hinschreiben, so gut bin ich in Telepathie noch nicht.

wie schon geschrieben, gibt es diese antwort nicht, weshalb du sie auch nicht finden wirst, außer vielleicht in vitro oder bei mäusen. ach und keine sorge, die telepathischen fähigkeiten nehmen bei langzeitkonsum zu. eines der wenigen nützlichen aspekte.
 

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