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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Der Weg (Selbstfindung & Glaube) » Satori, Epiphanie, Erleuchtung, spirituelles Erwachen (und alles was noch so hier rein passt ....)


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Traumländer



dabei seit 2012
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2 Tripberichte

  Geschrieben: 23.04.18 14:09
Servus Celine,

danke für deine Antwort. Naja, so sei es, ist halt ein Hobby von dir, dich mit solchen Thematiken auseinander zu setzen. Ist ja bei mir nicht viel anders, nur halt mit Bewusstsein und Spiritualität, ob mit oder ohne Drogen, die dabei im Spiel sind. So ist halt jeder anders und das ist auch gut so .... ;)

Nur deine Frau tut mir gerade ein bisserl leid. ^^ War nur ein Scherzerl .... mrgreen

Hab übrigens gelesen von den Archonen im anderen Thread und hab mich auch gleich mal ein bissi schlau gemacht im Netz darüber. Hab mich aber nicht lange beschäftigt damit, weil ich meinen Geist nicht damit verunsichern möchte. Kann gut sein, dass da so eine dämonische Kreatur Besitz genommen hat von dir. Sei froh, dass du sie wieder los bist und nun heißt es wohl für dich zu erkennen und abzuwehren, sollte sich jemals wieder so etwas dir nähern.

Kann das zwar nicht nachvollziehen, weil ich sowas nicht kenne, aber es gibt ja nix, was es nicht gibt .... Ich muss sowas zum Glück auch nicht kennen lernen, ich geh lieber meinen Weg ohne einem Tänzchen mit dem Teufel, der soll mit sich selber tanzen. ^^

Liebe Grüße zurück, trin
Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit
Träumerin



dabei seit 2017
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1 Tripberichte

  Geschrieben: 23.04.18 14:13
Hi Trin,

beneide dich grade ein bisschen um deinen Wochenendausflug ins Glücksland biggrin Ich bin nach meinem letzten Trip in Konsumpause gegangen, was mir gar nicht so leicht fällt. Das erschreckt mich ein bisschen, aber bestärkt mich darin, dass diese Pause notwendig ist.

Was deine Gedanken zu Dions Sichtweisen betrifft, sehe ich das genauso. Ich lese hier seit Anfang des Threads mit und auch schon in der Diskussion zu seinem Tripbericht und komme immer wieder an den Punkt, an dem ich denke was nützen mir oder der Gesellschaft diese Überlegungen? Nichts für Ungut Dion! Ich schätze den Diskurs und für dich sind diese Überlegungen sicher sinnvoll und wichtig. Ich bin auch absolut nicht religiös, sonst würde ich das vielleicht ganz anders sehen. Aber achte darauf, dich nicht in dein Thema einzuigeln und nur noch in deiner Blase zu leben. Das ist mir in früheren Zeiten aus purer Begeisterung für eine Sache auch schon passiert und ich hatte mich dadurch ziemlich isoliert. Keine schöne Situation, ich kam da auch nur schwer wieder raus. Über ein Thema mit Begeisterung reden ist eine Sache, Leute volltexten, die nichts damit anfangen können (damit meine ich vor allem Leute außerhalb der Psy-Community, die wahrscheinlich eh nichts davon verstehen und wissen wollen), eine andere.

Peace and Love
Fly
Manche Grenzen muss man überschreiten, um zu sehen, wo sie liegen.
Dauer-Träumerin



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5 Tripberichte

  Geschrieben: 23.04.18 15:39
Dion Ysos schrieb:
Es gibt in der Bibel, wie auch in anderen Schriften, etliche Aussagen die darauf hindeuten, dass die spirituellen Hintergründe darin, auf die Einnahme und den Umgang mit Psychedelika hindeuten. Wenn z. B. von Visionen, Gotteserfahrungen oder Prophezeiungen etc. die rede ist. Genauso wenn darin von der Speise der Engel oder vom Wasser des Lebens die Rede ist. Diese Begriffe und Empfindungen decken sich wie ich finde absolut mit dem was wir während einer psychedelischen Erfahrung erleben. Und wenn das so ist wieso wird es dann dermaßen ignoriert und verworfen.


Einerseits verständlich, wenn du in eine solche Richtung denkst bzw. die Bibel und andere religiöse Werke so interpretierst, lieber Dion Ysos. Und es ist natürlich auch dein volles Recht, es so zu sehen. Ignoriert und verworfen sollten solche Thesen sicher nicht werden. Ganz im Gegenteil, man sollte sie genauestens prüfen!

Aber ich habe beim Lesen solcher Interpretationen immer auch ein etwas mulmiges Gefühl. Jede Interessensgruppe liest aus religiösen oder philosophischen Texten nämlich sehr oft nur das heraus, was ihren (oft sehr weltlichen) Glaubenssätzen und Wertvorstellungen entspricht. Deshalb sind solche Texte in den falschen Gehirnen zuweilen auch gefährlich (damit aber meine ich jetzt nicht dich, Dion Ysos). Nicht umsonst sind viele Kriege, die es auf dieser Welt gab und gibt "Glaubenskriege" im Namen Gottes und der Religionen. Dahinter aber standen und stehen oft ganz profane Ziele und Motive, egal ob das nun der 30-jährige Krieg war oder die aktuellen Kriege und Terroraktionen im Namen Gottes sind.

Hier, in einem Forum für drogenaffine Menschen erscheint es mir wiederum nicht unerwartet, dass Ausschnitte aus den Texten der Bibel oder anderer religiöser Schriften als Aufforderung zum Umgang mit bestimmten Drogen interpretiert werden. Das aber ist genau der Punkt, wo ich sehr nachdenklich werde. Denn natürlich geht es mir selbst ebenso. Auch ich projiziere durch meine vielschichtige Beschäftigung mit Drogen das in die Texte, was in meinem Kopf kursiert.

Aber ich glaube nicht unbedingt, dass es mich weiterbringt, wenn ich in allem nur meine Glaubenssätze bestätigt finde(n will). Das wäre für mich kein Fortschritt sondern eher ein Rundgang. So muss ich denn auch zugeben, dass der Konsum von Halluzinogenen und Opioiden zwar meinen Forschergeist reizt und befriedigt, in gleicher Weise aber auch ein Ausdruck meiner hedonistischen Tendenzen ist.

Um es auf den Punkt zu bringen: Wir müssen, sofern wir Thesen und Behauptungen aufstellen, genauestens überprüfen, wo wir selbst stehen und hören, womit uns unsere vorgefassten Glaubenssätze einlullen wollen. Über diese Mauer müssen wir schauen, auch wenn wir uns dazu vielleicht gehörig auf die Zehenspitzen stellen müssen.

Das ist für mich Psychonautentum. Und dieses Psychonautentum hat für mich auch nur bedingt etwas mit Drogenkonsum zu tun.
Death is a myth (John C. Lilly)
Neuer Träumer



dabei seit 2018
50 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 24.04.18 19:42
@Kräuterhexe

Neben diesen Bibeltexten haben wir uns mit der Frage beschäftigt ob wir ewig leben sollen?

Was ist Deine Botschaft die Du vom reinen Bewusstsein empfängst? Hast Du noch nie empfangen, dass wir unsterblich sind?
Warum sagt John C. Lilli: death is a myth?, und warum steht dieses Zitat in deinem Profil?


Liebe
Sucht
Dich


ist das alles nur Zufall?




@all

Wie ich sehe habe ich mich hier ziemlich vergaloppiert und bin mit der Tür ins haus gefallen.
In einem anderen Tread haben einige User Interesse gezeigt und vielleicht habe ich das falsch verstanden oder es zu wörtlich genommen?

So ist es Fly diese Themen sind mir wichtig und klar könnte ich das für mich behalten, aber es verhält sich bei mir so ähnlich wie bei Jemanden der ein Bild gemalt oder ein Gedicht geschrieben hat. (dabei möchte ich nicht behaupten es hätte irgendeinen Wert oder es bewerten, es sind nur Ideen). Dann möchte derjenige das auch seinen Mitmenschen vorstellen oder zeigen. Wenn das niemanden interessiert oder gefällt dann ist es halt so. Aber Du hast recht es währe falsch sich einzuigeln und sich so zu isolieren, deswegen finde ich ist ein offener Gedanken Austausch und konstruktive Kritik sehr wichtig.

Da ich schon von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, haben Psychedelika diese Eigenschaft bei mir verstärkt. Jetzt habe ich noch mehr Fragen als vorher, mehr Perspektiven und Optionen. Aus allen diesen Fragmenten die man als Mensch hat, versuche ich Antworten zu finden. Auf Fragen die sich Menschen schon seit Urzeiten stellen. Sie haben auch Antworten gefunden, diese Antworten finden wir in z. B. Religiösen Schriften aber auch in Mythen, Legenden und Märchen. Heute erscheinen sie uns als unglaublich. Wie oft lesen wir Geschichten in denen ein Zaubertrank vorkommt und dieser Zaubertrank hätte “magische“ Eigenschaften usw.

Wie Kräuterhexe schreibt wenn solche Sachen in den falschen Händen landen, dann lösen sie Kriege aus usw. Eben das ist das Paradoxe genau diese Problematik ist entstanden weil sämtliche Interessengruppen, ob mit oder ohne Absicht, in keiner ihrer Interpretationen erwähnt, dass alle Religionsgründer ihre Erkenntnisse auf der Grundlage ihrer psychedelischen Erfahrungen gemacht haben könnten.
Die Verantwortlichen haben das destruktivste und unwesentlichste hervorgehoben.

Wenn wir bedenken welche Macht Psychedelika haben, könnten damit sämtliche Probleme der Menschheit gelöst werden. Wir hätten andere Einfälle, Herausforderungen, Lösungen die Menschheit währe unfähig dazu sich zu bekriegen usw. Welche Auswirkungen Psychedelika auf die Gesellschaft in etwa haben, konnte man in den 60ger Jahren beobachten. Innerhalb weniger Jahre hat sich das Wertsystem total umgekrempelt wie auch Kunst, Mode etc.

Zudem behaupte ich, dass einige Texte aus den religiösen Schriften nur und erst dann zu verstehen oder nachzuvollziehen sind wenn sie durch die “psychedelische Brille“ betrachtet werden bzw. wenn jemand keine psychedelische Erfahrung in seinem Leben gemacht hat kann er in den Religiösen Schriften lesen so viel er will und er wird es nie verstehen. Dementsprechend wird er auch handeln und seinen Mitmenschen begegnen.
Diese Themen habe ich u. a. auch angeschnitten weil ich die Meinung anderer Psychonauten lesen wollte ob sie mit Begriffen aus der Bibel etwas anfangen können, denn einige Geschichten daraus kommen mir wie Tripberichte vor und einige Beschreibungen sind sehr eindeutig.

Menschen die eine psychedelische Erfahrung gemacht haben, besitzen dadurch eine zusätzliche Sichtweise. Mit Hilfe dieser Sichtweise könnten andere, vor allem aber wesentliche, Erkenntnisse auf spiritueller/theologischer Ebene gemacht werden.
Es geschehen die absurdesten Verhaltensweisen im religiösen Zusammenhang weil eben gewissen Gläubigen/Religionsanhängern diese Sichtweise fehlt.

Um beim Threadthema zu bleiben was schlagt Ihr vor? über welche Themen sollen wir schreiben? Welche Fragen sind es die Euch beschäftigen? Wie geht Ihr mit dem was ihr durch Psychedelika erfahren/gelernt habt um?


 
Traumländer



dabei seit 2006
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6 Tripberichte

  Geschrieben: 01.05.18 01:12
Ich möchte hier irgendwie doch auch gerne noch mal was zu dem Thema schreiben. Wobei, "Erleuchtung" ist halt immer so ein hochtrabendes Wort.

Ich war ja über längere Zeit in einem Spiritualitätsforum unterwegs, in dem es um Themen wie "Erleuchtung" ging und das erstmal nichts mit "Drogen" zu tun hatte. Also da gab es so ein paar, die mit Psychedelika etwas am Hut hatten (wie ich natürlich) und andere, die da gar nichts damit anfangen konnten und es abgelehnt haben.

Darum möchte ich hier auch mal über den nüchternen Ansatz schreiben. Einer der bekanntesten "spirituellen Lehrer" der Neuzeit ist wohl Eckart Tolle, den dürften hier wohl auch einige kennen oder zumindest mal was von ihm gehört haben. Das Problem bei jemandem wie ihm ist immer, es wirkt halt relativ unspektakulär. Da ist Erleuchtung dann nichts, wo du auf einmal mit einem Heiligenschein über den Boden schwebst und über alles erhaben bist und sofort jegliche Probleme lösen kannst. (Ich bin auch von Natur aus durchaus ein skeptischer Mensch und weiß nicht, ob man solche Zustände jemals erreichen kann.) Ich denke schon, egal, was man tut, das Leben wird immer eine Herausforderung bleiben, einen immer wieder vor neue Probleme stellen. Doch letztlich ist es ja vielleicht auch das, was das Bewusstsein, das wir letztlich sind, will. Es geht halt immer weiter. Da kommt wohl auch der Aspekt der Unendlichkeit ins Spiel. Klar, der Volksmund sagt auch "man soll dann aufhören, wenns am Schönsten ist". Also dann hätte man irgendwann das ultimative Ziel erreicht und könnte sich dann zur ewigen Ruhe legen oder so. In der Reinkarnationslehre ist ja Erleuchtung auch klar definiert, da bedeutet es eben das Ende der Wiedergeburten. Und keine Ahnung, letztlich denke ich, es ist ein bißchen was von beidem. Einerseits wird es sowas wie ein "Endziel" wohl niemals geben. Aber andererseits ... z. B. nicht mehr in dieser Welt als Mensch wiedergeboren werden zu "müssen", so eine Idee möchte ich auch lieber nähren als verwerfen. Warum sollte es die letzte Wahrheit sein, dass Karma a bitch ist und man solange wiedergeboren wird, bis man ... ja was genau eigentlich, gelernt und erreicht hat?

Aber ich denke, psychoaktive Substanzen, in der spirituellen Szene auch Entheogene genannt, können hier durchaus ein wichtiges Werkzeug sein, wie auch Meditation oder so. Möglicherweise gar ein stärkeres Werkzeug als Meditation. Aber Psychedelika sind halt nicht die alleinige Antwort auf alles, das möchte ich hier auch sagen. Jedoch hat mich beispielsweise zur Zeit das Rauchen der Banisteriopsis caapi kombiniert mit Cannabis überhaupt erst wieder auf sowas wie einen spirituellen Weg zurückgebracht. Ich hatte noch nie so sehr das Gefühl, dass eine Pflanze irgendwie etwas Magisches an sich, wie bei der Banisteripsis caapi. Dass ich mich wieder näher dran am Leben fühle, mir das Wunder des Lebens wieder offenbarer wird. Dass ich vielleicht wieder mehr Spaß am Leben habe, was in unserer Gesellschaft trivial klingen mag, aber eigentlich doch ganz wichtig ist. Und Psychedelika mögen einem da durchaus neue Wege eröffnen, wenn man sich nicht allein drauf versteift.

Ja, soweit mal ein paar lose Gedanken, wie immer, von mir dazu.
 
Dauer-Träumerin



dabei seit 2017
193 Forenbeiträge
5 Tripberichte

  Geschrieben: 01.05.18 09:07
FULL nonexistence schrieb:
Aber Psychedelika sind halt nicht die alleinige Antwort auf alles...


Das glaube ich auch!

Ich sehe Psychedelika als eine Möglichkeit, in kürzerer Zeit so Manches zu erreichen, was man mit Meditation, Religiosität oder anderen Methoden und Lebensweisen meistens nicht so schnell erreicht. Deshalb sind die Gefahren bei der Arbeit mit Drogen aber auch größer als mit irgend einer anderen Methode. Was für den einen zur Erleuchtung führt, kann den andern in eine Psychose treiben.

Psychedelika geben uns, wie alle Drogen, einen Kredit. Dieser Kredit besteht aus Zeit und Energie. Wir können in kürzerer Zeit eine größere Menge psychischer Energie mobilisieren, um einen tieferen Einblick in unser Bewusstsein und damit auch in die Welt zu erlangen. Unser Innenblick wird schärfer, viele Abschottungsmechanismen und Filter der Psyche sind außer Kraft gesetzt. Die Realität erweitert und vertieft sich.

Unsere Psyche muss dies alles jedoch verkraften, ohne sich dabei in irgend einem Irrweg zu verlaufen oder gar komplett zu dekompensieren. Gebrauchsanweisungen gibt es keine. Der Weg ist für jedes Individuum ein anderer. Und letzthin müssen wir auch alle wieder in den Alltag zurückfinden, ob wir wollen oder nicht.

Das Wichtigste beim Aufnehmen eines Kredites ist, dass ich weiß, wie hoch die Zinsen sind und ob ich ihn auch zurückzahlen kann. Deshalb muss, meiner Meinung nach, jeder Drogenkonsum sehr genau überdacht sein, sofern man mehr will, als sich nur irgendwie wegzuschießen.

Freilich gibt es aber auch noch viele andere Wege, die uns weiterbringen, manchmal sogar auf recht sonderbare und skurrile Weise. Ich denke unter Anderem an Oshos "dynamischen Meditationen". Zum Beispiel: eine viertel Stunde lang sich durchschütteln (wirklich intensiv und am ganzen Körper) und dann ganz unvermittelt in der Bewegung innehalten und ebenso lang tief konzentriert in sich hinein spüren.

Klingt primitiv und ist es auch. Aber wer es mal probiert hat und ganz und gar dabei war, der wird sich vielleicht wundern. Nur: mit einer Pille geht das freilich viel schneller... ;-)

Death is a myth (John C. Lilly)
Neuer Träumer



dabei seit 2018
50 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 14.05.18 21:04
...Finde ich gut Fullnonexistence, dass Du Dich für das Thema begeisterst und einen sehr treffenden Beitrag eingebracht hast.

Es stimmt der Begriff Erleuchtung ist schon ziemlich ausgelutscht und vergriffen, deshalb wird das Thema wahrscheinlich von vielen umgangen...
Was die s. g. Erleuchtung mit sich bringen könnte, erschließt sich uns indem wir besondere Bewusstseinszustände erreicht haben. Während dieser Zustände könnten wir versuchen Fragen zu stellen um auf dieser Ebene Lösungen bzw. Antworten zu finden.

Wie schon erwähnt könnte es sein, dass wir mit Hilfe psychedelischer Substanzen ein Potential in uns wecken welches wir vergessen und verlernt haben. Somit währe die Erleuchtung etwas völlig natürliches und normales und Psychedelika sind nur unser Zündschlüssel dafür. Das mit dem Karma ergibt für mich keinen richtigen Sinn, damit machen es sich einige zu einfach. Der Gedanke mit dem Ende der Widergeburten beschäftigt mich auch. Wenn dem so währe dann müssten wir dem, zu unseren Lebzeiten, ein Ende setzen können. Wie das geht und, dass es überhaupt solche Optionen und Gedankenspiele gibt erfahren wir in Bewusstseinszuständen welche Psychedelika erzeugen.

Durch Psychedelika bekommen wir Zugang zu einem Wissen welches uns im Alltagsbewusstsein verborgen ist. Sobald man sich während seines Trips Fragen stellt und Gedanken macht über z. B. Themen die wir in diesem Tread behandeln kommen einem ganz andere Ideen. Es währe finde ich interessant wenn Psychonauten mit einer bestimmten Fragestellung an die Sache herangehen, sich vor ihrem Trip verabreden über welche Themen sie sich Gedanken machen möchten und sich anschließend darüber austauschen.

In der Bibel z. B. ist von einer Offenbarung die Rede was soviel wie Enthüllung bedeutet und mit dem Ende der Welt gleichgesetzt wird. Wenn ich in diesem Zusammenhang an Psychedelika denke stelle ich mir vor, dass Psychedelika einen Wesentlichen Beitrag dazu leisten könnten, denn wir Psychonauten haben bereits die Welt enthüllt gesehen...



...Den Vergleich mit dem Kredit finde ich ziemlich treffend damit weist Du nicht nur auf die Prinzipien sondern auch auf die Ernsthaftigkeit dieser Thematik hin. Deswegen wurde von unseren Vorfahren auch ein enormer Aufwand betrieben bevor man sich der Sache genähert hat. Im rituellem Gebrauch bei den Schamanen wird immer noch ein großer Aufwand an Vorbereitungen betrieben bevor sie eine Zeremonie Abhalten.

Als Zeuge kann ich das bestätigen, der Schamane investierte mehrere Stunden in seine Vorbereitungen wobei er sämtliche Details berücksichtigt hat, dagegen sind in unserer spirituellen Praxis sind nur Surrogate übrig geblieben. Sie tuen und huldigen dem so als ob es, es währe, dabei hat es ohne das zutun psychedelischer Substanzen keine Wirkung. Diese Gebrauchsanweisung die uns heute fehlt besitzen noch die Schamanen, mit ihrem Wissen und Handeln können sie jedes Risiko stark reduzieren.

Wenn wir den Kredit richtig investieren können wir, vorausgesetzt wir haben sämtliche Bedingungen erfüllt, viel mehr schöpfen als wir hinein gelegt haben...

 
Neuer Träumer



dabei seit 2018
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  Geschrieben: 15.05.18 16:46
Dieser Thread hier (und der hier) hat mich nach jahrelangem stillen mitlesen in diesem Forum gerade dazu veranlasst mich mal hier anzumelden und auch meine Erfahrungen mitzuteilen.

Als erstes finde ich es allerdings wichtig darauf hinzuweisen, dass im Buddhismus unterschieden wird zwischen Befreiung und Erleuchtung (nach meinem jetzigen Wissensstand kann eine Befreiung sogar öfter geschehen - geistig[indem sich die Gedanken neu ordnen] oder körperlich[indem der Körper sich plötzlich vom Schmerzkörper oder einer Last befreit]).

Ich rede hier jetzt von meinem Erlebnis der "Befreiung" bezogen auf meine Gedanken, was sich wie ein "erwachen" anfühlte:

Das ganze ist jetzt schon 4 Jahre her - Das war alles 1,5 Jahre nach meinem Burnout (incl. 9 Wochen psych. Tagesklinik). Man hatte mir damals in der Klinik Achtsamkeitstraining und Meditation beigebracht und besonders das Achtsamkeitstraining habe ich immer weiter und weiter gemacht (mittlerweile mach ich das fast die ganze Zeit).

Ich merkte wie unfassbar gut mir das tat und zu meinem erstaunen merkte ich auch schnell, dass ich von allen Drogen viel weniger brauchte um was zu spüren und ich sie viel besser lenken konnte, bzw. wer es genau will: Selbst die unkontrollierbaren Zustände wurden kontrollierbar, indem ich nicht versuchte sie zu kontrollieren :D - alles darf sein wie es gerade ist .



Ich hatte mal wieder spontan entschlossen mit Cannabis aufzuhören (war da auf ca 2-3g tgl. mit Vaporiser - normalerweise schleiche ich aus - das erwähne ich, weil ich vermute, dass das meinen Adrenalin Spiegel auf eine begünstigende Art und Weise hochgetrieben hat). Hinter mir stand alles was ich brauchte, wenn ich wollte...hätte jederzeit konsumieren können.
Die nächsten Tage sahen dann routinemäßig folgendermaßen aus:
Ich hab fast den ganzen Tag nur in meinem Sessel gesessen und habe so ein Browsergame (Bloons Tower Defense von Ninja Kiwi) gezockt - wirklich...fast den ganzen Tag nur so verbracht und dabei den Entzug durchgemacht. Ab und zu ein Film. (Hunger hatte ich sowieso kaum die Tage - also schätze eine Art fasten kam auch noch dazu + schlafentzug -> d.h. bei mir, wenn ich nicht schlafen kann, wird halt meditiert)

Nach ein paar Tagen begann dann etwas, dass ich mir bis heute noch nicht zu 100% erklären kann und damals schon gar nicht. Musste viel lesen um das einordnen zu können.
Letztendlich mit dem heutigen Wissen kann nur eines passiert sein:

Ich hab quasi unentweg meditiert beim zocken (das Spiel fordert mein Hirn kaum, das mach ich automatisch), dabei meinen Adrenalinspiegel hochgetrieben durch den Entzug und fast die ganze Zeit im dunkeln verbracht (aktiviert Zirbeldrüse)....dadurch muss meine Zirbeldrüse irgendwann angefangen haben DMT zu produzieren.
Nebenher war ich seit einem Jahr 1 x Woche zur Gesprächstherapie: Also ich hatte quasi wichtige Themen im Hintergrund laufen seit 1,5 Jahren und hatte gerade Urlaub.

Dann passierte es irgendwann: Mein Gehirn fing an lauter Gedanken neuzuordnen...ich konnte nix anderes tun als dabei einfach zuzuschauen. Das war absolut überwältigend für mich, denn im Grunde ging es in meinem Gehirn die ganze Zeit so: "Wenn "X" das und jenes bedeutet, dann bedeutet "Y" das und das! ....und wenn "Y" dieses bedeutet, dann führt das zu "Z" usw...
Das ging 10 Tage lang! (Ohne Achtsamkeitstraining hätte ich bestimmt gedacht: "ich" werde verrückt - das war alles mega anstrengend - aber irgendwie konnte ich es "laufen lassen")

Ich denke da wurden viele Glaubenssätze aufgelöst und mein Selbstbewußtsein hat sich endlich ins positive entwickelt. Auch erkannte ich viel deutlicher das Ego und seit dem erkenne ich viel öfter und früher, wenn das Ego sich wieder ans Ruder setzt bei mir, obwohl das unnötig oder kontraproduktiv ist (oder die Art und Weise wie mein Ego mit jemand reden will, unnötig ist)
[Beispiel: Früher habe ich den Oberarzt, der uns ständig beleidigt hat, einfach Spasti genannt...später merkte ich dann schon wenn ich das machen will und konnte es nicht lassen es trotzdem zu sagen.
Beim 3ten mal merkte ich es dann früh genug, aber war noch sauer auf ihn....beim 4ten mal wollte mein Ego den Oberarzt endlich nicht mehr beleidigen, weil ich die Trennung zwischen ihm und mir aufheben konnte - bzw. ich mich mit ihm verbunden fühlen konnte und endlich einfach nur über seine Beleidigungen schmunzeln konnte - der ist auch nur ein Mensch wie ich.]

Dieses Bewußtsein habe ich bis heute und merke viel viel früher wenn ich was dummes sagen will. Hirnforscher reden in diesem Zusammenhang übrigens von unserem Veto-Recht (Stichwort "freier Wille"). Wir haben vllt. in einem Moment kaum Kontrolle darüber WAS wir denken und machen, aber wir können kurz innehalten und den Autopiloten/Kommentator im Hirn unterbrechen und uns dagegen entscheiden "so zu handeln/so zu reden/solchen Gedanken weiter zu folgen"

An einem Tag davon wurde es mir zu krass und ich begann eine Vodka Flasche über den Abend verteilt zu trinken...ich war kaum besoffen! Ich mag Alkohol nicht wirklich, geschweige denn schaffe ich es mehr als 1/3 Wodka zu trinken ohne zu kotzen. An dem Abend hab ich da gar nicht drüber nachgedacht...ich hab irgendwie einfach nur gehandelt...ich wußte überhaupt nicht wie mir geschieht. (Meine Therapeutin meinte damals: "Das hat ihr Körper dann eben gebraucht" - und ich kann nur bestätigen: Der Alkohol hat das ganze etwas beruhigt und langsamer ablaufen lassen).

2 andere Tage davon wurde ich neugierig was passiert, wenn ich jetzt Cannabis konsumiere und war ja klar -> Das hat den ganzen Prozess enorm verlängert und angekurbelt...immer gerade so am Rande von "zuviel". Ohne Cannabis hätte ich es event. in 7 Tagen hinter mir gehabt :D .

Letztendlich war dieses neuordnen der Gedanken nach 10 Tagen beendet und mündete in einem wunderschönen Gefühl von "alles ist eins" und einer starken bedingungslosen Liebe für alles und jeden. Außerdem spürte ich "das göttliche" in mir - meine Freunde und Arbeitskollegen wussten von nix und trotzdem bekam ich sehr interessante Rückmeldungen. So hörte ich in verschiedenen Varianten "immer wenn Spoony im Raum ist, fühle ich mich richtig wohl". Die Leute merkten, dass ich Liebe ausstrahlte und bis heute gelte ich als jemand der eine angenehme Ruhe ausstrahle.
Nach 2 Wochen war das alles wieder vorbei...(nur die Ruhe strahle ich bis heute aus und ist (nach der aufkommender Freude) auch das erste was ich spüre, wenn ich Achtsam bleibe).
In dem Zusammenhang finde ich es auch noch gut Dieter Broers zu zitieren: "Liebe ist Freunde in Aktion"
Was ich am allerbesten fand...am Ende dieses Prozesses überkam mich ein unheimlich starkes Gefühl von innerem Frieden...ich kann es nicht anderes erklären...ich habe in diesen 10 Tagen meinen inneren Frieden gefunden...und wenn der mir mal abhanden kommt, muss ich einfach nur wieder mehr Achtsamkeitstraining machen und ich komme wieder in dieses Gefühl - ist ja nix anderes als Meditation, nur halt überall und ständig.


Nebenbei erwähnt: Ich hatte zwar vor 7 Jahren mal eine Phase wo ich mit Pilzen experimentiert habe....aber nach einem Horrortrip davon, nie wieder (auch hier sollte nicht unerwähnt bleiben, dass ich danach ein "schlechtes gewissen" hatte, dass sich über 3 Monate zu einer Angststörung entwickelte...letztendlich waren Pilze die Brechstange um überhaupt mal zu merken, dass es auch schlechte Gefühle gibt - sowas kannte ich nie, hab ich immer alles verdrängt -> endete letztendlich im Burnout...das beste was mir im Grunde im Leben passiert ist).

Übrigens: Ich hatte bis dahin noch nie LSD oder Ayahuasca ausprobiert ....habe ich alles erst danach gemacht und gerade Ayahuasca habe ich schnell gemerkt, dass das meinem durchlebten Zustand am aller nächsten kommt. (Ayahuasca hält bei mir ca. 3 Tage)


Etwas was ich schon öfter hier gelesen habe: Egal wie lange das her ist...dieses Erlebnis prägt einen.... mich bis heute und ich muss oft daran denken. Mir kommt es manchmal so vor als wäre es gestern gewesen, so präsent ist das noch.

Ein Freund und ich haben vor 10 Jahren ansatzweise mit spirituellen Themen angefangen: Damals meinten wir noch "wir kratzen nur an der Oberfläche" - heute habe ich die Oberfläche aufgekratzt und hab eine kleine Ahnung davon bekommen wohin die Reise noch gehen könnte. (Bis zur Erleuchtung scheint es auf jeden Fall noch ein ordentlicher Weg zu sein ^^ ).

LSD und Co. sind für mich weiterhin nützliche Werkzeuge dafür (gerade für den Körper....gar nicht mehr so für den Geist - da ist für mich Meditation hilfreicher).

Noch ein Gedanke zu dem ganzen Thema:
Ich denke den meisten wird das schon aufgefallen sein...Psychedelika können selbst den unbedeutendsten Scheiß und die trivialste Erkentniss in ein "Boooah was ich grad gecheckt hab Alter" verklären. Worauf ich hinaus will ist (und das haben hier andere auch schon geschrieben und dem möchte ich mich eindringlichst anschließen)...das scheint ein völlig normaler Prozess zu sein - es ist eigentlich nix "besonderes" (höchstens "heilig") .
In der westlichen Welt kommt dieses Prozess vor lauter Ablenkung aber gar nicht oder nur schleppend in die Gänge....daher ist es ganz gut, dass wir auch einfach mal DMT rauchen oder was weiß ich was machen können um nicht stundenlang meditieren zu müssen, oder einfach mal einen Anfang machen zu können (oder um sich "einzustimmen"). Hauptsache man ist sich bewußt, dass Drogen (auch wenn man DMT selber ausschüttet) ein gefundenes Fressen für das Ego sind und die Gefahr einer übermäßigen Bedeutungsgebung, oder Identifizierung mit dem Ego/Gedanken besteht.

Und letztendlich sind psychedelische Substanzen nur Werkzeuge und vorallem Lehrer...ich bin fest davon überzeugt, dass die Reise da hin geht, dass man das alles irgendwann auch ohne Drogen (bzw. mit Körpereigener Drogenausschüttung) auf die Reihe bekommt.

In anderen Kulturen wird da vielleicht einfach mehr geboten um solche Zustände auch auf natürlichem Wege auszulösen. Das Problem mit der Identifizierung werden die durchaus auch haben, aber wenn ich jetzt z.B. speziell an Kulturen denke die an Wiedergeburt glauben: Die identifizieren sich vllt. gar nicht so stark mit dem Ego oder den Gedanken wie wir es tun....die identifizieren sich eher damit eine Seele zu sein....eine Seele die in einem Körper steckt..."Ich bin" .


Ich hätte ja gerne noch über Archonten und Reiki und so n Kram geschrieben, aber ich hör jetzt mal lieber auf - ist genug für den ersten Post :D - außerdem reicht mir mein Bezug und Erfahrung zu den Themen noch nicht aus - mein Fokus liegt sowieso gerade auf Körperarbeit (gespeicherte Energie / Blockaden / jahrelange hartnäckige Verspannungen lösen -> Wer da Tipps hat die über "Sport machen" /"Drogenpause machen" hinaus gehen, immer her damit :D ).

 
Traumländer



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1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 19.05.18 22:39
Der Tibeter in uns: Theta Brain Waves

Eigentlich bin ich durch Zufall auf den spacigsten und spontansten Mindfucktrip gekommen,
bevor ich viel später die Effekte gegoogelt hab.
Keine Hilfsmittel (ausser evtl. körpereigenen Ausschüttungen von Endorphinen, Dopamin, Serotonin, DMT).

LANGSAMES einatmen (Nase), plus Biofeedback (Konzentration auf diverse Areale im Schädel- und Hirnbereich),
macht innerhalb von wenigen Sekunden rauschmässig entspannt bis euphorisch, bis hin zu netten Langzeitwirkungen.

Hineinspüren, wellenmässiges Anfluten und Aufschaukeln, Steuern:
die Techniken und Kombinationen (akustisch, optisch, drogeninduziert, etc.) sind schier unerschöpflich.

Ich hatte schon länger nach so einem "easteregg" gesucht,
und bin nur noch baff wie einfach und schnell es geht!


Darüber staunt der Laie,
ein Fachmann reibt sich verwundert die Augen,
die Koryphäe vergiesst Freudentränen,
und ein zufällig in der Nähe weilender Greis
wackelt sehr bedächtig mit dem Kopf..
er kommt nicht umhin zu rufen: Nochmal !!!
Moderator



dabei seit 2012
3.212 Forenbeiträge
1 Tripberichte
5 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 19.05.18 22:58
DMT ist kein Neurotransmitter im menschlichen Organismus!
I take drugs like life’s my Friday
Traumländer



dabei seit 2006
782 Forenbeiträge
6 Tripberichte

  Geschrieben: 20.05.18 02:24
Ach, jetzt mal wieder so ne spontane Antwort. Habe auch wieder bißchen Bier getrunken. Ich stehe dem Alkohol ja nicht so gänzlich ablehnend gegenüber. Cannabis ist zwar viel leckerer, aber der Alk hat schon so eine gewisse Qualität, eine gewisse Schambarriere einfach mal zu durchbrechen.

Und ich möchte sagen, ich finde allgemein die Unterhaltungen hier toll. Menschen unterhalten sich über Themen, egal ob sie trivial oder komplex sein mögen. Und man kommt dabei des Pudels Kern näher. Darum gehts doch letztlich.

Spoony schrieb:
Übrigens: Ich hatte bis dahin noch nie LSD oder Ayahuasca ausprobiert ....habe ich alles erst danach gemacht und gerade Ayahuasca habe ich schnell gemerkt, dass das meinem durchlebten Zustand am aller nächsten kommt. (Ayahuasca hält bei mir ca. 3 Tage)


Interessant, dass du das erwähnst. Ich sah vor einer Weile einen Beitrag auf youtube eines "spirituellen Lehrers" (oder so) (dachte, ich hätte das schon geschrieben, aber hatte es wohl nur gedacht und dann beim letzten Beitrag weggelassen) und der hat mit Drogen eigentlich wenig am Hut, aber erwähnte dass Ayahuasca seiner "Erleuchtungserfahrung", die er zuvor ohne Drogeneinwirkungen hatte, am nächsten kommt, bzw. sie ihn sogar erneut und gar noch intensiver erleben ließ. Wo er dann sah, dass alles aus Licht besteht usw. Ich habe Ayahuasca noch nicht probiert (nur Banisteriopsis caapi solo geraucht), aber mir drängte nach allen Recherchen und dem Lesen von Tripberichten auf, dass es mit Ayahuasca schon noch mal was ganz Besonderes auf sich hat, in meiner Vorstellung war das immer so der König der Psychedelika. Und wenn ich mir so die Beschreibungen der Horrortrips durchlese oder auch z. B. hier in dem anderen Thread die "Gedanken eines Hängengebliebenen", dann ist man so als Konsument doch manchmal auch so wie ein kleines Kind, dass eigentlich nur ein bißchen spielen will und manche Psychedelika zeigen einem vielleicht die Tiefen und Untiefen des eigenen Bewusstseins und ein Zurück gibt es dann eben auch nicht mehr. Man kann einen Trip nicht mehr rückgängig machen. Ich finds krass, ich bin halt Kiffer und habe jetzt nur einmal die Banisteriopsis caapi geraucht und das hat mein Bewusstsein jetzt auch permanent verändert.

Spoony schrieb:
Ich hätte ja gerne noch über Archonten und Reiki und so n Kram geschrieben ...


Achso, Archonten ... sollen das nicht irgendwelche Wesen aus einer anderen Paralleldimension sein, die uns versklaven, indem sie sich von unserer negativen Energie ernähren und so etwas? ^^ So eine Art Versklavung, ähnlich der aus der Filmreihe "The Matrix"? Ich finde ja solche Themen schon sehr interessant. Leider musste ich jedoch miterleben, wie Menschen aus meinem direkten Umfeld leider zu sehr auf solchen und ähnlichen Themen hängenbleiben und dann leider abdrehen. Also ja, sowas ist mit Vorsicht zu genießen, sag ich mal.

Das isses ja grade. Die Grenze zwischen Drogen und Nüchternheit ist fließend. Manche haben mit Drogen vielleicht gar nichts am Hut, aber beschäftigen sich zu sehr mit ganz krassen Themen und bleiben dann härter drauf hängen, als auf einem krassen Trip. Die Selbstreflexion ist halt immer wichtig. Kann man sich selbst noch halbwegs realistisch einschätzen?

Und etwas, was ich nie so ganz auf die Kette bekomme, ist halt der Aspekt, dass es wohl auch wichtig ist, worauf man seine Aufmerksamkeit lenkt. Einerseits ist es wichtig, auf das Dunkle und auf die Abgründe zu schauen, aber wenn man zu tief in den Abgrund schaut, schaut halt der Abgrund bekanntlich auch in dich. Das ist ein ganz schmaler Grat, glaub ich, wo man aufpassen muss, nicht den Halt zu verlieren.

Spoony schrieb:
Hauptsache man ist sich bewußt, dass Drogen (auch wenn man DMT selber ausschüttet) ein gefundenes Fressen für das Ego sind und die Gefahr einer übermäßigen Bedeutungsgebung, oder Identifizierung mit dem Ego/Gedanken besteht.


Den Begriff "Ego" finde ich ja auch problematisch. Ich weiß, das ist auch so ein Klassiker in der heutigen Spiritualitätsszene, da gibt es dann sozusagen das böse "Ego" und dann das gute "losgelöste Bewusstsein" oder so etwas. Aber Fakt ist nun mal, dass wohl jeder hier, der das liest, sich als einen einzelnen Menschen wahrnimmt, der dementsprechend auch irgendwie in dieser Welt lebt und überleben muss.

Interessant dazu: Ich zocke zur Zeit das Rollenspiel "Dragon Age Inquisition". Da gibt es einen "Dämonen des Hochmuts". Und das Lustige ist, bei dem absolut devoten und demütigen Menschen sorgt der Dämon des Hochmuts dann dafür, dass dieser Mensch sich selbst vernachlässigt und gar nicht mehr an seine eigenen Bedürfnisse denkt. Und ich denke, das ist ein Fehler, den viele Wesen machen, die auf einer Art Mönchsweg sind oder und ich kenne es nur allzu gut von mir selber. Demut und Bescheidenheit kann auch eine versteckte Art von Hochmut sein. Wie schon gesagt, es ist halt alles recht komplex. Und das Ego ist eigentlich in Ordnung, solange man sein Ego nicht über alles andere und jeden anderen stellt. Das eigene Ego hat auf jeden Fall soviel Daseinsberechtigung wie das Ego der anderen.


Dion Ysos schrieb:
Das mit dem Karma ergibt für mich keinen richtigen Sinn, damit machen es sich einige zu einfach.


Ich muss sagen, dass ich den Begriff Karma eigentlich auch für schwierig halte. Es impliziert halt, dass es einen Weg gibt, die Dinge richtig zu tun und die Dinge falsch zu tun. Es gibt da halt angeblich ein Richtig und ein Falsch. In den klassischen Konzepten der christlichen Kirche hat man das halt auch. Wenn du das und das machst, kommst du in den Himmel und wenn du das und das machst, kommst du in die Hölle. Ich denke, Ethik ist etwas sehr komplexes.

Ich mein, wir befinden uns hier auf einer Drogenseite. Aus Sicht von nicht wenigen Mitgliedern unserer Gesellschaft tun wir etwas Böses oder Schlechtes, indem wir Drogen konsumieren. smile Aber sollten wir deswegen jetzt vom Karma bestraft werden? Da wären die höheren Naturgesetze unseres Universums ja ziemlich kleingeistig, wenn sie das so sehen würden. ^^

Dion Ysos schrieb:
...Finde ich gut Fullnonexistence, dass Du Dich für das Thema begeisterst


Danke, kam bei mir aber halt auch ursprünglich auch einfach aus so einer Art "Weltschmerz" und Depressionen heraus. Man hat keinen Plan, wieso man eigentlich hier ist, was man in dieser Welt soll. Die Alltagswelt liefert dir keine wirklichen Antworten.

Jeder von uns wurde einfach so in diese Welt hineingeschmissen, mehr oder weniger. Finds eigentlich eher erstaunlich, wie manche es tatsächlich schaffen, sich an alles anzupassen und nie das große Ganze zu hinterfragen. smile Wie macht ihr das? wink

 
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  Geschrieben: 20.05.18 20:34
@Mandrake76

mandrake76 schrieb:

LANGSAMES einatmen (Nase), plus Biofeedback (Konzentration auf diverse Areale im Schädel- und Hirnbereich),
macht innerhalb von wenigen Sekunden rauschmässig entspannt bis euphorisch, bis hin zu netten Langzeitwirkungen.

Hineinspüren, wellenmässiges Anfluten und Aufschaukeln, Steuern:
die Techniken und Kombinationen (akustisch, optisch, drogeninduziert, etc.) sind schier unerschöpflich.

Ich hatte schon länger nach so einem "easteregg" gesucht,
und bin nur noch baff wie einfach und schnell es geht!


Oh man, jetzt hast du meine Neugierde aber geweckt :D ... dachte man müsste aufwendiges holotropes atmen machen um da hinzukommen.

Das mit den Hirnarealen: Achtest du oben am Kopf auf ein Kribbeln oder vorne an der Stirn zwischen den Augen? (Chakren)

Ich erhole mich übrigens gerade von einem sehr gelungenen Trip von 450 AL-LAD + 6 Stunden später die kleinste mir mögliche Menge Cannabis-Wax /war fast zuviel und hat mich erst mal überrumpelt - (ich kannte das schon, kann es aber echt nicht weiter empfehlen, das ohne Tolleranz und Erfahrung zu machen! Der Bodyload kann echt heftig sein!)... dann habe ich angefangen zu meditieren (+melancholische Musik) und mir ist stärker denn je aufgefallen, dass ich in tiefer Meditation, schon fast aufhöre zu atmen und wenn doch dann echt langsam.

Mal so nebenbei kurz erwähnt: Bin dann 3 mal an ganz tief sitzende Gefühle gekommen, die ich schon seit Jahren in mir vermutet hatte und konnte endlich heulen. Wenn ich das verarbeitet habe, küßt mich hoffentlich die Muße für einen Tripbericht.



@FULL nonexistence

FULL nonexistence schrieb:
Und wenn ich mir so die Beschreibungen der Horrortrips durchlese oder auch z. B. hier in dem anderen Thread die "Gedanken eines Hängengebliebenen", dann ist man so als Konsument doch manchmal auch so wie ein kleines Kind, dass eigentlich nur ein bißchen spielen will und manche Psychedelika zeigen einem vielleicht die Tiefen und Untiefen des eigenen Bewusstseins und ein Zurück gibt es dann eben auch nicht mehr. Man kann einen Trip nicht mehr rückgängig machen. Ich finds krass, ich bin halt Kiffer und habe jetzt nur einmal die Banisteriopsis caapi geraucht und das hat mein Bewusstsein jetzt auch permanent verändert.


Ich befürchte, dass Horrortrips zum einen deswegen passieren, weil dann lauter abgespeicherte/blockierte Gefühle ins Fließen kommen, es lösen sich zuviele Blockaden auf einmal und Gefühle wandern imho vom Emotionalkörper um uns herum über den Rücken in den Bauch, dann hoch zum Solarplexus und von da ins Herz wo es dann (manchmal stark herzklopfend) neutralisiert wird...ist noch was übrig gehts über den Hals (Kloßgefühl), die Stimme (aussprechen, schreien) und die Augen (weinen).

Zum anderen fällt es zumind. mir oft sehr schwer mich einfach fallen zu lassen....ich kenne Leute die nehmen ein haufen Zeug und sagen nur lachend "Gott ich komme :D " - ich wünschte ich hätte soviel tiefes Vertrauen in mich, meinen Körper, Gott, das Leben um so stark loslassen zu können.....kann man das nicht, kämpft man gegen die aufkommenden Gefühle an...und alles was man bekämpft in der Hinsicht wird stärker. Das kann nur schief gehen ^^ .

Auch der fehelnde Respeckt kann übel nach hinten losgehen....das Bewußtsein dafür, dass man hier gerade was heiliges macht...und man natürlich Spaß haben darf, man aber einfach den Respekt nicht aus den Augen verliert.
Ich glaube deswegen sind Rituale so wichtig, um sich einzustimmen und Gott quasi mit auf den Trip einzuladen, als Beschützer, Mitgestalter oder Tripsitter.

Ich habe auf meinem Trip gestern z.B. , als der Bodyload zu heftig wurde erst mal eine betende Haltung eingenommen, Gott gebeten mich zu begleiten und mir zu helfen in der anstehenden Meditation die festsitzenden Gefühle zu erkunden (und glaubt mir, dass ist mir leider nicht leicht gefallen). Immer wenn ich anfing, den Respekt zu verlieren habe ich eine kleine mahnende Erinnerung erhalten.
Ich bin mir sehr sicher, wenn ich das nicht gemacht hätte, wäre mir der Trip entglitten - so aber habe ich mich quasi in "Gottes Hände" begeben (so weit ich konnte, bzw. loslassen konnte - je besser ich loslassen kann, desto kleiner wird die Dosis).

Mir ist auch aufgefallen: Ich wollte auf gar keinen Fall "demütig" erscheinen...irgendetwas hat mir an dem Begriff nicht gefallen (jetzt wo ich deinen Beitrag gelesen habe [Stichwort: Hochmut], weiß ich auch was - damit hast du es super auf den Punkt gebracht....ich möchte Gott auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen, aber nicht buckelnd und ängstlich. Außerdem ist alles heilig/göttlich - so eine Aussage fällt den meisten Gläubigen sehr schwer, weil den meisten beigebracht wird, sich klein zu machen.

Zitat:
Achso, Archonten ... sollen das nicht irgendwelche Wesen aus einer anderen Paralleldimension sein, die uns versklaven, indem sie sich von unserer negativen Energie ernähren und so etwas? ^^ So eine Art Versklavung, ähnlich der aus der Filmreihe "The Matrix"? Ich finde ja solche Themen schon sehr interessant. Leider musste ich jedoch miterleben, wie Menschen aus meinem direkten Umfeld leider zu sehr auf solchen und ähnlichen Themen hängenbleiben und dann leider abdrehen. Also ja, sowas ist mit Vorsicht zu genießen, sag ich mal.


Ja so in etwa wohl ^^ - und ich traue mich da auch noch nicht so richtig einzusteigen in das Thema...glaube, dass ist auch für mich nicht mehr so wichtig, da ich Fremdeinflüße mittlerweile ausschließen kann, nachdem ich so einen Kurs in nem Reiki Zentrum gemacht habe, wo man lernt sich energetisch zu schützen.

Zitat:
Den Begriff "Ego" finde ich ja auch problematisch. Ich weiß, das ist auch so ein Klassiker in der heutigen Spiritualitätsszene, da gibt es dann sozusagen das böse "Ego" und dann das gute "losgelöste Bewusstsein" oder so etwas.


Ja das geht mir auch alles auf den Sack ^^ --> Für mich ist das Ego nichts, was ich loswerden will, ganz im Gegenteil, das nehme ich gerne mit und bastel da auch gerne dran rum. Es soll mit mir zusammen arbeiten.

Es mag früher Sinn gemacht haben, sich klein zu machen und asketisch zu leben, aber das ist doch heute kein Leben mehr. Ich hab nix gegen Besitz, Geld, etc. ^^ - es geht einfach nur darum sich nicht zu stark damit zu identifizieren. Es spricht nix dagegen einen Ferrari zu besitzen und Spaß damit zu haben, aber es würde einfach zu weit gehen, irgendeine Art von Status davon abzuleiten.


Mir war es nur wichtig, dass es sich nicht ständig an das Ruder vom Schiff setzt....kann es ja mal machen, aber die meiste Zeit sollte der Beobachter/die Seele am Steuer sitzen und dass ist eben oft umgekehrt....man spricht auch vom "Autopiloten"....dieser Zustand ist selten gut für einen.


@Begriff" Karma" Ha geil, das Thema finde ich auch schwierig...macht für mich im genannten Beispiel quasi nur Sinn, wenn man gegen irgendein kosmisches Gesetz verstößt. (Jetzt fragt mich nicht wie die heißen ^^ - aber vllt. z.B. sowas wie "andere ermorden" ?!)
Außerdem beißt sich das für mich mit der These, dass alles Gott ist und Gott sich in verschiedensten Varianten selbst erleben will, also würde auch ein Mord dazu gehören. Vllt, sind karmische Gesetze auch nach dem ersten Mord entstanden ^^ ?!

Als ich so einen Reiki Kurs mitgemacht habe ging es natürlich auch um das Thema...aber interessant war: Es ging nur darum mal kurz alte Verträge und karmische Geschichten zu beenden/zurück zu schicken/aufzulösen, damit man sicher gehen konnte, dass das was man jetzt noch spürt , oder an Themen hoch kommt, defintiv etwas mit einem Selbst und dem jetzigen Leben zu tun hat - das war für mich persönlich neu und hat mir irgendwie eine Erleichterung gegeben, da ich immer dachte, dass das was ich so durchmache alles nur was mit mir zu tun hat, aber ich hatte mir da tatsächlich Glaubenssätze und Gefühle von anderen eingefangen. Außerdem meinten die zu uns, dass das Thema Karma sich quasi seit 2012 erledigt hat und die Kinder die seit 2012 geboren werden, keine karmischen Verstrickungen mit sich bringen.
Ich wünschte ich hätte einen besseren Zugang zu solchen Themen, denn die Frage "Woher wollen die das wissen" ich einfach bis jetzt nicht zufriedenstellend beantworten kann - ich muss das einfach selber erleben wie man an solche Informationen kommt (z.B. Channeling) und dann wird es mir immer noch schwer genug fallen, dass nicht als Illusion oder Tagtraum einzuordnen.


(@Dion das ist doch auch sowas...sich in "Gottes Hände begeben" .... das macht ein frommer Christ imho meistens aus Angst und nicht in Liebe. Er behält die Kontrolle....ich glaub nix zwingt einen so sehr loszulassen wie Psychedelika....es fällt mir sehr schwer zu glauben, dass mit "sich in Gottes Hände begeben" irgendetwas anderes als Psychedelika oder Meditation/Kontemplation gemeint waren.

Und ich glaube die wenigstens ziehen sich zurück und beten mehrmals hintereinander das Vaterunser um da hinzukommen.

 
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  Geschrieben: 21.05.18 02:40
zuletzt geändert: 21.05.18 08:25 durch Theoderich (insgesamt 9 mal geändert)
Moin,

@Spoony, Du gefällst mir. :) Einer der wenigen Männer die mal offen übers heulen/weinen sprechen. Mir gefallen auch viele Deiner Gedanken, auch aus Dyons Thread über seinen Vaterunsertrip (auch wenn Dein Avatar und Deine Worte eine gewisse Disharmonie auslösen, bei mir zumindest, ich frag mich was Du damit sagen willst). Für mich ist Weinen das, was wohl für einige DMT ist, oder Ayahuasca, oder ein 100-Rolls-Royce-Schweigmichtot-Weisalles-Unsympathiepreisgewinner.. sorry :) - es ist für mich der Schlüssel zum Richtigen, zur Wahrheit, zur Heilung, einen anderen habe ich bisher nicht wirklich gefunden. Keine Droge die ich bisher genommen hab, keine geistige Übung oder Meditation, hat einen derart heilenden, klärenden, erdenden Wirkmechanismus wie richtig gelebtes, nicht unterdrücktes, gedankenloses Weinen, tiefes Schluchzen, durch den ganzen Körper. Mir ist zum Beispiel mal aufgefallen, wenn ich von nem deftigen 36h Meth-Trip runterkomme, Dopaminrausch bis zum Ende, kannst kein klares Etwas fassen, zitternd, wacklig, im Spiegel - Pupillen wie Teller. Der typische Runterkommflasch, Gedanken wie Krämpfe, Depressionen, null klares Gefühl, zitterst am ganzen Körper, alles verquer, psychotisches Anklingen, Denkkrämpfe, Rumgerödel... Ich hab da so meine Rituale mit denen ich mich erde, z.B. erstmal lauwarm duschen, reinigen, pflegen. In der Dusche ein Gedanke an meine Mutter, wie ich sie letztens unfreundlich abgespeist habe. Im einen Moment pur Dopamin, reines Rumgedenke, dieser Speed/Koks/Meth-Runterkomm-Brainfuck,, im nächsten Moment Traurigkeit, Mitgefühl, Tränen. Wie fies ich war, sie brauchte mal jemand zum reden, Liebe, Einsicht, Bedauern. Ich kniete in der Dusche und hab dermaßen geschluchzt. Und innendrin, ganz innendrin wie eine winzig punktuelle, riesig starke Lichtquelle aus Liebe, universeller, unendlicher Liebe. Die kann man im Normalzustand gar nicht fassen, auch nicht mit irgendeiner Droge. Da kann man gar nicht hingucken, das ist wie eine Engelsbegegnung, schätz ich. Mit Weinen geht das. Das macht den ganzen Körper und Geist auf. 10-15 Minuten lang. Danach war der ganze Brainfuck vorbei, ruhig, erschöpft, müde, liebe Gefühle, ausgeglichen, sanfte Gedanken, ich ruf sie morgen an, lass uns reden. Im Spiegel dann, normale Pupillen, nach 1/4h, vollkommen verändert. Da passiert auf körperlicher und geistiger, seelischer Ebene etwas, dass findet keinen Vergleich. Vielleicht erforschsts mal Einer, schwierig, soweit ich weis ist das eher ein menschliches Ding mit dem Weinen, schwierig das am lebenden Subjekt biochemisch zu erforschen, und das wissenschaftliche Set so gut wie unmöglich. Für mich ist das die Heildroge, wahre Heilung.
Ich hatte mal eine sehr spirituelle Lebensphase,,, einmal damals da war ich etwas bekifft, und blickte (Sonnenbrille) in die Sonne, an der Balkontür stehend. Da kam auch das Weinen auf, ich hielt es fest, so innerlich tragen, nicht unterdrücken. Bis es immer stärker und stärker, stärker, stärker wurde, auch da kam, unendliche Liebe, Lichtkraft, immer stärker und stärker, unglaublich, schlotternde Knie. Ich habs aufgehalten, also nicht in Tränen ausgebrochen, sondern innerlich immer weiter und weiter aufgenommen. Bis ich vermutlich sowas wie eine Vision hatte, ich sah das Gesicht des (Christus?)Knaben in der Sonne. Vielleicht eine Metapher, ich weis es nicht. Dann lies ich los und die Tränen fliesen und war von tiefer Liebe und Dankbarkeit erfüllt. Droge?: Canabis, Northern Light und Weinen :). Schon erstaunlich, nicht?
Wenn Du im schlimmsten Horrortrip steckst, egal welcher Art, und ins Weinen kommen kannst, Dich da reinfallen lässt, rettet Dich das, davon bin ich überzeugt. Kein Widersacher, Autochtonen (oder wie die heissen), Dämon, Irrsinn, Arschloch der geistigen Welt kommt da mehr an Dich ran. Das ist ein direkter Uplink zu Christus, Buddha, Engeln, innere Brüder, egal wie sie heißen, zum guten, zur universellen Liebe, und die heilt. Vor allem geistig, seelisch. Das hat mich so oft gerettet. Für mich ist das ein richtiges Geschenk, unsrer Schöpfer, Freunde, Engel, Evolution, wie mans auch immer nennen will. Ich dürfte gar keine Upper nehmen, weil ich früher schonmal psychotisch war. Ganz gefährlich. Das Weinen hat mich immer gerettet. Wer das kennt, der Comedown von den (massiv dosierten, gar noch Canabis dazu) Uppern ist der kritische Punkt: Schlafentzug, Erschöpfung, Dopamin ohne Ende, Gedankengerödel -> Versteifung -> Gefühlsverlust -> Haltverlust -> Wahrnehmungsveränderung und dann gehts los... jeder nach seinem Geschmack, Stimmen, Halos, Agyptische Hyroglyphen an der Tapete. Naja. Ich bin ja persönlich der Meinung, das Psychose ungelebtes Gefühl ist, was in den Verstand verschoben wurde. Der Verstand kann das aber nicht fassen und es entsteht eine pathologische Rückkopplung zum Wahrnehmungsprozess. Bewusst kann man den ja nicht so einfach beeinflussen. Ist der Verstand aber überfordert, fängt der an zu zerfallen, und seine Einzelteile zeigen sich als externe Objekte im Wahrnehmungsprozess. Eigentlich auch ein Mechanismus der Psychedelika, ich konnte die nie genießen, da bin ich viel zuviel Kontrollfetischist. Ich hab ganz böse Sachen erlebt auf Pilzen, davon erzähl ich hier lieber nichts. Aber: Hätte ich damals weinen können, über mich selbst, den Irrsinn der entstehen kann, hätte mich das vor manchem gerettet. Ich kann nur jedem empfehlen das Weinen tief in sein seelisches, geistiges Repartoire beim Trippen aufzunehmen. Aus Angst weinen, bitte hilf mir Christus/Buddha/Vater, da können sie helfen, man macht auf.
So also ihr könnt jetzt sagen, der iss on Meth und merkts ni (hab schon fein runterdosiert die Tage, 0,24G heute *stolzguck*, vorn paar Tagen warns 0,6XG..). Mir war das aber mal wichtig zu sagen. Auch weil hier echt nen Niveau herrscht wo ich glaub das das verstanden wird. Sowohl stofflich als auch seelisch/geistig. (Wenig Worte warn auch noch nie mein Ding). Was ich sagen will: Wenn ihr mit Drogen unterwegs seid, und ihr kommt in die Bredouille, Weinen heilt, hilft, führt. Spirituell: Weinen ist die Verbindung zur universellen, bedingungslosen Liebe, Gott, Christus.

Spoony, was ich bei Dir eindeutig sehe ist, dass Du sehr vieles mit dem Verstand regelst. Will die Punkte nicht aufzählen. Sei Dir bewusst, nein, ich hab erkannt, der Verstand kann manche/viele Dinge nicht erfassen. Dafür isser einfach nicht gemacht. Z.B. (ich fang ehrfürchtig an) Engel. Du kannst zwar über Signaturen davon sprechen, im Verstand erfassen. Aber eine Begegnung ist ALLES. Gefühl, Seele, Körper, ..., das alles würde eine Begegnung ausmachen. Dies kann man nicht abstrahieren, höchstens eine Signatur, verstandesgemäß Eigenschaften beschreiben/erfassen. Das heist, wenn Du immer nur den Verstand verwendest, um diese Dinge zu erfassen, dann macht er Dir die Mücke. :) Will heissen, es geht nicht. Auch solche Dinge wie Karma, ein bisschen kann der Verstand sehen. Aber das ist so multidimensional. Brauchst Du gar nicht. Ich empfehl Dir, lass da mal locker und bezieh Gefühl und Intuition mit ein. Wir können gewisse Strukturen mit dem Verstand erfassen, und Gewisse nicht. 4 Dimensionen, da setzts schon aus. Mit viel Übung bekommst Du ein Bild. 5? Vergiss es. Was Du damals erlebt hast, Meditation, Konzentration, nebenbei Spielen, Restrukturierung des Verstands, Berührung durch ein befreundetes Geistwesen das Dich liebt, Dich befreit, Deine Liebe freisetzen hilft. Sowas ähnliches hab ich auch schonmal erlebt. Du sitzt Monate und Jahre, Du verstehst abstrakt keinen Stich. Wir können nur die Signaturen verstehen/beschreiben. Und da musst Du auch aufpassen. Die Angebote im Verstand spirituelle Inhalte zu verarbeiten sind vielzählig. Hatte heute über dieses Autochtonen-Ding recherchiert. (Ich kenns über die Anthro-Schiene als Widersacher) Da gibts sovielen Schmuschmubla im Netz, Lichtwelten-Glitzerseiten, Matrix, Außerirdische, Verschwörungen, blablabla wunderst Dich nicht wenn dann noch so Sachen wie Steinsalz-Sprühen, Orgonenergie, Morgellonfäden und der ganze Kram auftaucht. Mein Gefühl sagt da, Oh nee Theo. Rechts oben das Kreuzchen drücken, mehr ni. :) - Gott sei dank hab ich da eine gute Intuition. Ich sag mir immer, alles in uns will geliebt sein. Hast Du nen Anteil in Dir, den Du wegmachen musst, nur dass Religion1 oder Weg5 oder Spiriterleuchtung3 zu Dir passen, vergiss es. Entweder die Lehren nehmen den Mensch so an wie er ist, mit all seinen Seiten, und bemühen sich daraus Gutes zu schaffen, oder es sind abspaltende Scharlatane, Leute die ihre Lehre aufbauen, indem sie spalten in "hier ist gut" - "dort ist Böse". Zen Buddhismus: "Denken ist Böse" - "Leer an die Wand starren gut". Oder Samarpan "Bodysensation ist gut, im Körper, Gefühl" - "Mind, Denken ist böse". Das sind alles diesselben Mechanismen. Jedewede, na gut, fast alle Lehren bedienen sich eines Bösen von dem sie sich abgrenzen. Darauf beruht ihre Lehre. Selbst der Buddhismus, nicht alle Schulen, sagt, Ego ist Böse. Dabei meinen die Asiaten mit Ego vllt. gar nicht was wir unter Ego verstehn, aber gut. Das ist ja das Witzige im Zen, um den Zen zu verstehn, musst Du Dich (vermutlich, ich habs nicht probiert, glaube aber dass es so ist) jahrzehntelang mit andiewandstarrenohnezudenken quälen oder Du verstehst es abstrakt, erkennst das abstraktes Verstehen böse ist, schmeisst es auf den Müll und quälst Dich nur 2 Jahre mit andiewandstarren. Entschuldigung, aber ich habe versucht "Phylosophie des Zen-Buddhismus" wirklich zu lesen. Hab das Buch dann zerrissen und in die Tonne gekloppt. So ein hirnverbrannter Unsinn, so eine aggressive, menschenverachtende Lehre. Das Denken ist eine unserer Stärken, ein göttliches Geschenk. Ohne das gäbs keine Bücher, Handys, Bewässerungsanlagen. Was machen die da denn für einen Blödsinn? Die sitzen Jahre und Jahrzehnte um einen Teil ihres Geistes abzuspalten, zu lähmen, absterben zu lassen, wegzumachen, bis sie endlich zu Meistern geworden sind, die eigentlich psychische Wracks sind, weil eins der Gottesgeschenke verkümmert ist. Da gefällt mir der Christusweg viel besser, liebe was Du bist. Da gehört auch der Verstand und das denken dazu - und - sich darum zu kümmern. Wo sind Grenzen von Gefühl, Intuition, Denken, Wahrnehmung, Körperwahrnehmung, usw. - und das zu pflegen und zu lieben. Der Buddhist verleugnet seine Natur, lässt sie hinter sich und verpisst sich ins verstandeslose, karmafreie Nirvana, von Körper und Verstand befreite Erleuchtung - den Urzustand, der Christ kümmert sich um die Erde, einen strahlenden Stern erschaffen. Ich hab bisher wenig mehr Lehren kennengelernt. Entweder die bedienen sich dem asiatischen/indischen Modell von Veden/Hinduismus/Buddhismus oder westlich der christlichen Lehre (ehrlich, da gehört auch der Islam und der ganze Kram dazu). Dann gibts noch massenhaft esoterischen Kram. Hab ich ja oben schon gesagt. Da wirds oft sehr wirre. Also am Besten ist man macht sich selbst ein Bild, und verlässt sich auf das was die Seele einem sagt, oder man folgt pedantisch und mit vollster Hingabe irgendeinem Kehrer, ähh, Lehrer (Terry Pratchett). Wenn man nur richtig glaubt kann man übers Wasser gehen. Ich hab Dinge gesehen, Eingebungen gehabt, die gibts in keiner Lehre. Wir alle müssen uns unsere Spiritualität selbst erarbeiten. Mir haben meine Stimmen mal gesagt: Die geistigen Konstrukte, Erfindungen, Inhalte sind das wertvolle Gut was wir Geistwesen als das Produkt, Schöpfung unserer Kinder, den Menschen, verstehn. Wir erhalten alles, pflegen alles, nehmen alles in die undenliche Datenbank (Akasha-Chronik?) mit auf. Eure geistigen Schöpfungen sind für uns wie die Enkelkinder. Wir lieben das, wenn ihr euch eine Religion, Sichtweise, Spiritualität erschafft. Das wäre auch eine Erklärung warum so viele verschiedene Richtungen zum Gefühl der Erleuchtung führen. Da gehört Wissen um Chemie, Drogen, Psychedelik auch dazu.

Ich finds ja lustig, also ich bin einer von den "Bösen". Die die Kristaller sind, das Dreckzeug, Crystal Meth. Wenn ich mir so die Einsichten durchlese hier, eigentlich gar nicht verschieden. Eine gewisse unterschiedliche Qualität, z.B. bei euch Psychedelikern scheint immer alles von einem Gefühl der "alles erhabenen Wahrheit/Unendlichkeit" begleitet zu sein, so eine durchgesteuerte Klarheit, dass das was man erlebt Wahrheit ist. Bei dem Upperzeug, Speed,Koks würd ich da mal rausnehmen, außer es knallt sich einer eine 15/5 Dosis, ist das anders und doch gleich. Du bist in der Wahrnehmung mit den gleichen Inhalten konfrontiert, aber nicht mit dem Begleitgefühl. Wo der Psychedeliker einen Stern sieht und begeistert sagt, "Wow, Erleuchtung", sagt der Kristaller "Ohje, Stern, wie integrier ich denn das jetzt". Beide müssen sich ein,zwei Tage später darum bemühn es ins Bewusstsein aufzunehmen. Zu verarbeiten, nicht vergessen/verdrängen, sondern damit zu leben. Komm ich wieder an den Punkt. Für beide Welten wäre Weinen der Weg zum Bewusstsein. Vielleicht ist es doch einfach Liebe. Mit bedingungsloser Liebe zu integrieren was man erlebt hat. Egal von woher man kommt, die bedingungslose Liebe führt zur Wahrheit. Vielleicht ist das für die Psychedeliker einfacher, ich glaube bei entsprechendem Setting und Set ist Liebe leichter zu erfahren für euch, das Crystal hämmert so auf der Euphorieschiene, mit viel Übung verliert sich da nicht, aber leicht rennt man in Porno, Sadismus, Schrägen Kram rein,,, die meisten verlieren sich darin. Aber im Grunde ist es das Gleiche. Das find ich wirklich interessant. Vielleicht ist es ja gar keine Frage der konkreten Stofflichkeit, sondern nur, dieser Mensch macht seinen Geist auf, mit Stoff X,Y,Z, jetzt können wir Geistwesen, geistige Welten ihn berühren, genau wie bei Meditation, Gebet, es hängt vielleicht immer von unsrer Bereitschaft ab.

Spoony, Du willst Gott auf Augenhöhe begegnen? Ähm. Machmers über den Verstand: Der bedient/ist 3000 Galaxien in einem 1cm² Kugelausschnitt in 100M Entfernung den Himmel betrachtet, siehe 'Ultra Deep Field' vom Hubble Teleskop. Rechne das mal aufs Universum hoch. Die Anthros sagen, Christus ist der Einzige hier in der Gegend der Gott direkt erfahren hat. Fang doch damit an. Oder Deinen Engel. Das ist so'n bischen das Problem mit dem Verstand. Entweder Du beziehst alles verstandmäßige mit ein und bist ehrlich, oder Du machst Muschebuhbuh. Willst Du ernsthaft einem Wesen, dass 10^100000 Galaxien ist auf Augenhöhe begegnen? (Boahh, mein Verstand verleiert grad die Augen und sagt, Boahhh, eeehj Alter, geil, Gott, ich dreh frei, *ERROR.309:SYSTEMABSTURTIZ***,PSYCHOSEMODE,101,SYSTEM,START...) (Der Weltenhumor erfasste mich grad und ich kugle mich auf dem Sofa mit nem Kicherkrampf..:):)) Das meinte ich mit Respekt, Bescheidenheit, jedem von uns wurde ein Beschützer, Freund, Begleiter, Lehrer, Engel als Wesen beigegeben. Versuch doch erstmal zu dem Kontakt zu finden. Also die göttlichen Energien in der Nähe. Da ist soviel Spielraum, Weite, unendlicher Geist. Die Psychedelika geben uns zwar das Gefühl vom Zugang zur Göttlichkeit, dennoch, Bodenhaftung. Da sein wo der Arsch sitzt, wie Ole Nydahl sagt. Nur weil wir unser Gehirn mit Stoffen benetzen, die uns das Gefühl von Unendlichkeit verleihen, heist das noch lange nicht, dass wir der Unendlichkeit auch wirklich begegnen. Das ist genau der Irrtum und die Schwäche der Psychedelika. Arroganz, Ego, wie Du es gesagt hast. Steh mal in so einer Erfahrung und behalte die Bodenhaftung. Da kommen Dir wirklich die Tränen, weil Du siehst wie unglaublich viel mit unendlich viel Liebe hier schon direkt in der Umgebung aufgebaut wurde..... Wasn das fürn Quatsch mit seit 2012 gibts kein Karma mehr? Maja-Kalender? Karma heist nichts anderes, als dass Du dem begegnest, mit dem Deine Seele seit Tausenden, Millionen Leben zu tun hatte. Andere Seelen, Themen, Strukturen, Verpflichtungen, Lieben, Beziehungen. Schau in Deine Seele und sieh den Berg aus Erfahrung. Du bist ein Blättchen am Baum Deiner Seele, jedes Blättchen ist ein konkretes Leben. Das ist Karma. Der Lebenssaft, die Chemie Deines Baumes. Steiner meinte 1920, wenn Du inner Strassenbahn sitzt, ist jeder der da auch sitzt mit Dir karmisch verbunden. Das wird gewebt von den Engelswesen, die karmische Knoten knüpfen. Karma wirds ewig geben. Deine Seele, Du, bist /ist ein uraltes Wesen, gelebt in hunderten Welten, Zeiten. Wieder so ein Fall von Muschebuhbuh. Verstandeskram. Ohne jetzt wieder einen Systemabsturz beiführen zu wollen, Verstand: Deine Seele hat ewige Zeiten und Leben durchlebt. Das Karma ist das was Dich mit dem verbindet was deine Seele in unzähligen Leben schon durchlebt hat. Egal wie. Wie soll denn das bitte 2012 aufhören? Weil Guru *Großername* das jetzt mal eben sagt? Also wenn Du schon Karma benennst, mach Dir mal klar, oder lass Dir erklärn, was das eigentlich ist. Isses nicht verständlich, klopps auf den Müll. Dann brauchts man nicht. Opium fürs Volk. (ich glaub ich schreib Karma immer falsch, Kharma?, hab jetzt keine Lust das alles zu ändern)

Pfingstsonntag-montagnacht, ich freu mich so ein spannendes Forum gefunden zu haben. Toll was ihr für Gedanken habt, ganz anders als anderstwo. Ja, die Upper machen einen doch recht wach, wortreich, mich aber auch einfühlsam. (Ob sich das einer wirklich durchliest, wow, tolle ernsthafte Menschen). Bitte haut nicht so dolle drauf wenn ich euch genervt hab. Bin ziemlich sensibel. Und wortreich.. Macht Spass.Freude.

Liebe Grüße, Theo

Edit 6: Sorry, ich muss nochmal was zum Ego sagen. Was issn das eigentlich?? Also die Leute aus der Christengemeinschaft sagen, das 'Ich' ist der Name des Inneren, 'Ich' bin Christus, damit ist 'Ich/Ego' die Verbindung zum Christus, zum göttlichen. Die Buddhisten, so wie sie in der westlichen Welt verstanden werden sagen, das 'Ich/Ego' iss was Böses was man in die Mülltonne haut, bevor man Befreiung und Erleuchtung erlangt. Wie so eine Preisaufgabe, das Lösen von der irdischen Welt. Da gibts sone Story vom Buddha, wie er mit seinen Schülern irgendwo saß, ein Bauer kommt an und fragt, "habt ihr meine Kühe gesehn, die sind irgendwie weg", "Nee" sagt der Buddha, "hamm wir nich". Der Bauer geht besorgt seiner Wege und Buddha sagt glücklich zu seinen Schülern "Nun seht warum ich ein glücklicher Mensch bin, ich habe keine Kühe", also praktisch kein Karma was mich an die Welt bindet, um das ich mich sorgen müsste. Klasse, super. Beifall, wir klatschen Alle. Ins unendliche Reich einkehren, weil keine Verantwortung, echt einfach. Zumindest versteh ich die Story so. Ego laut Buddha ist die Selbstverbindung zum irdischen, verstandesmäßigen, konkreten Bezug zur Welt. Diese westlichen Esotheriker, die 400,-€ pro Stunde mit nem Wochenendrethreat verdienen, an Menschen, die auf der Suche nach einer geistigen Wahrheit sind, übernehmen dann diese Ego-Begrifflichkeit und geben das unverstanden und unreflektiert an eben diese Menschen weiter. Die bekommen dann ein schlechtes Gewissen und versuchen irgendwie an ihrem "ich" rumzufummeln, das wegzukriegen, oder irgendwas damit zu veranstalten, damit sie sich besser fühlen. Toll. Sprühen wir noch Steinsalz oder Morgellonfäden drauf, dann wirds bestimmt wahrheitsgemäß, oder basteln uns ne Matrix dazu. Ich hab bisher keine klare Vorstellung dazu bekommen was die eigentlich mit Ego meinen. Ich meine, da gibts die asiatische Sicht, die kann man bei Tich Nat'Han gut sehen, weil der hat nämlich ein Gefühl fürs westliche Ego. Da kann man Ole Nydahl lesen, der verleugnet sein westliches Ego in Wort und Schrift, lebt es aber als wär er permanent auf Koks (Alter, der war mal Grasschmuggler und ist heute der oberste westliche Lama in einer der vier großen buddhistischen Schulen des Mahayana, dem Karma Kagyu). Die Asiaten meinen mit Ego was ganz andres als wir Westler es tun. Wenn man sich also irgendeinem Reiki, Samarpan, Osho (100 Rolls-Royce, Unsympathiegewinner) oder anderem zuwendet, sollte man sich mal genau erklären lassen, was das Ego eigentlich ist. Oder wie es verstanden wird. Da wachsen dann Erkenntnisblümchen. Die Zenleute machen das besonders geschickt. Also Denken ist da ja soundso out. Aber mit Worten (Verstand=Denken) wird das Ego beschrieben und als Böse deklariert (soweit darf man mitdenken). Dann soll man auf das Ego verzichten, indem man gedankenlos, egolos stundenlangohnegedankenandiewandstarrt. Der heilige Gral ist dann, dass man jahrelang ohne Gedanke oder Selbstbezug oder Ego an die Wand gestarrt hat, sich vom Ego befreit hat. Viele Westler reisen nach Japan um für tausende Dollar an so einer Selbstvernichtung teilzunehmen. Der oberste Guru eines solchen Ordens schreibt dann Bücher, natürlich unter seinem Namen, weil soviel Ego hat er noch, tritt in Fernsehsendungen im deutschen Fernsehn auf. Aber Ego? Nee, sowas hammer ni. -> Fazit: Ich sage das ganze Ego-Thema ist hirnverbrannter Blödsinn. Wirklich. Da wird weder Kulturhistorie, Regionalbezug, Sprachgebrauch, Kulturverständnis oder irgendwas greifbar genommen, was den Begriff "Ego" auch nur annähernd definiert. Das ist so ein Kunstwort wie "Karma". Wenn die Lehrer denen ihr euch zuwendet nicht westlichem Standard gemäß Rede und Antwort gewähren können, was Ego oder Karma sind, sind sie nichts wert. Weil dann können sie die asiatischen Lehren nicht ins Westliche übersetzen -> Mülltonne. Dann lest lieber Rudolf Steiner, oder die Bibel, oder lernt Pali und studiert Buddhas Lehren selber. Opium fürs Volk. Mehr ist das Thema Ego nicht.

Edit 7: @Dyon, sag mal, Erleuchtung, vergriffen? Gehts noch? Nur weil Leute sich mit Drogen abgebumst haben ist doch das Thema Erleuchtung nicht vergriffen oder abgegriffen? Hast Du überhaupt eine Vorstellung was Erleuchtung ist? Erleuchtung ist mit 100% Sicherheit nichts was man mit Drogen erreicht. Denn derjenige, der zur Erleuchtung befähigt ist/den Weg durchgemacht hat, braucht gefühlt längst seit 100 Jahren keine Drogen mehr um dazu zu kommen. Was für eine Arroganz und Selbstgefälligkeit ist das denn, dass einer glaubt nur weil er sich DMT, Pilze sonstwas wirft der Erleuchtung auch nur einen Nanometer näher gekommen ist?

Ich machs nicht gern, weil ich mit ihm meine großen Probleme hab, aber da sag ichs mal mit Rudolf Steiners Worten, sinngemäß. Wenn Du in der geistigen Welt 1 Schritt vorankommen willst, musst Du in dieser Welt 2 Schritte voran machen, Dich erden, festigen, erwachsen werden. Er hat schon vor hundert Jahren gesehen, dass wir heute mit modernen Mitteln (schätz mal er meinte auch die Psychedelika) Türen zur geistigen Welt aufstoßen werden, denen wir gar nicht gewachsen sind. Das ist ja genau das worum es sich beim Drogenkonsum dreht: Wir stoßen Türen der geistigen Welt auf, machen Begegenungen und Erfahrungen, denen wir gar nicht gewachsen sind. Der Roshi, Yogi, Lama, Priester, Shamane, .. , der sein Leben lang geistige Arbeit auf die Begegnung mit der geistigen Welt verwendet hat, der ist in der Lage Tür 1,2,3 aufzumachen und damit zu bestehen, damit zu leben, zu integrieren, weiterzugehen. Klar, kann MaxMustermann DMT quarzen und auch Tür 1 aufstoßen, geil berauscht vom Gefühl Erleuchtung, Universum und co. Aber kann er dort leben, auf dieser Ebene wirklich sein, bestehen, mit den Wesen dieser Welten Beziehung eingehen? Ohne Vorbereitung sicherlich nicht. Echt mal. Das Wort Erleuchtung so abzunutzen als wärs was was man sich beim Fleischer für 1,80 kauft. Nee Dyon. Alter, Erleuchtung! Weist Du was das für ein Schatz ist? Nimm das Liebste was Du kennst, multiplizier es mal hunderttausend, addiere alles freundliche was Du kennst dazu und multiplizier es mal hunderttausend, dann bekommst Du eine Vorstellung (im Verstand, Vorsicht, Systemabsturzgefahr) davon was Erleuchtung sein mag... Ejj. Mal nen bisschen Respekt vor diesen Welten. Was denkst denn Du warum der Buddha drei Tage regungslos unterm Baum saß um die Kraftströme der Erleuchtung auch nur annäherungsweise verkraften zu können? Diese Respektlosigkeit ist genau das was Dich auf einen völligen Upfucktrip gebracht hat. Da haben ja die Autochtonen (ich kann mir einfach die Schreibweise nicht merken) Widersacher/psychische Regelmechanismen haben ja noch richtig Humor mit Dir bewiesen, mit der Einstellung hätten die Dich einfach zermatschen können... Alter hast Du nen dicken, knuddeligen Schutzengel. Stell mal nen paar Blumen für den hin und eine schöne Postkarte mit Herzen drauf. Ich sag das aus eigner Erfahrung, zu glauben man sei erleuchtet, weil man sich nen Trip geschmissen hat, oder eine Vision hatte, ohh. Vorsicht. Das ist der direkte Weg in die Psychiatrie. Bodenhaftung. Liebe, Vertrauen, Ehrfurcht, Ehrlichkeit, (Humor), bewerte mal Deine Erfahrungen mit diesen 5 Punkten. Dann bekommst Du ein Gefühl wo Du in der geistigen Welt stehst. Das mit der Kerze war Humor, hast Du ein Glück :):)

'Edit 8 - Die letzte. Oshos Schüttelübung. Also, man stecke sich all sein Vermögen in die lockeren Taschen, gehe dann zum 100 Rolls-Royce-Schweigmichtot-Unsympathiegewinner und schüttle sich eine viertel Stunde. Dann ist man befreit von all seinem Vermögen, das Geld sammeln die Handlanger auf. Dazu hört man sich stundenlang gebrochenes, simpelstes, indisch-englisch mit SSSSSS-Betonung an, pathetisch großkotzig, wie bei einem arabischen Clanführer. Dann ist man glücklich. Man ist sein Vermögen los, seine eignen Lebensideen, Überzeugungen. Man ist erleichtert von der Verbindung zur Welt, zum eignen Leben, Ego. Dann, befreit vom materialistischen Treiben schaut man Osho zu wie er im Rolls-Royce Nr. 87 schweigend davonfährt, im Kofferraum das, was man eben ausgeschüttelt hat.
Das geht gar nicht. Man kann einen geistigen Lehrer, der so einen Schwachsinn veranstaltet und verkündet hat wie Osho es tat nicht ernsthaft ernstnehmen. Der Mann war ein Faschist. Ein Scharlatan. Ein Diener Ahrimans. Ein Gleichmacher. Geldschneider. Er hat sich heiliger Lehren bedient um sich selbst zu profilieren. Er hat im Namen Christus, Buddhas gesprochen, und hat sich nicht im Geringsten an Regeln gehalten die für einen geistigen Lehrer gelten. Wenn ihr mit so einer Grundlehre wie die von Osho ins Trippen geht, viel Spass auch. Dann könnt ihr euch auch gleich mit nem Döner in die Kirche setzen und laut schmatzend der Kommunion beiwohnen. Sorry, aber Osho war ein richtiges Schwein, der hat in modernen Zeiten tausende Menschen ungestraft versklavt, manipuliert, entmündigt, bestohlen. Nee. Das ihr den überhaupt zitiert. Was sagte Christus? Es werden viele folgen, die in meinem Namen sprechen. Osho ist ein Beweis für einen lebenden Widersacher gewesen. Und er hat gute Menschen mit echter Liebe missbraucht, wie Samarpan zum Beispiel. Aber gut. Bei Osho werd ich richtig wütend! Es ist so klar und offensichtlich was er war, und er hat ein Feld um sich rum aufgebaut, dass die meisten Menschen nicht durchschauen. Nur wer richtige Bösartigkeit in sich trägt (ähm, wie ich zum Beispiel), nicht abspaltet sondern erkennt, damit umgeht, transformiert (hoffe es), kann erkennen was Osho für eine unglaublich ahrimanische Figur war. Das hört man schon an seiner Stimme..Naja gut. Vorsicht mit solchen Lehrern.'
Ok, vllt. denkt einer der spinnt, jetzt dreht er frei. Deswegen hab ichs in '' gesetzt. Ums freilassend zu gestalten. Ich weiss, Zornestryaden sind in Foren nicht gern gesehen. Wenn ein Mod Sorgen hat, bitte Nachricht, dann lösch ichs. Aber ehrlich, Osho ist kritisch. Das hat Tausende ins Unglück geführt. Ich hoffe, diese Meinung darf so bestehn bleiben. Aber OK.
 
Traumländer



dabei seit 2014
78 Forenbeiträge
1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 21.05.18 11:15
@Spoony
es ist ja eigentlich Teil des holotropen Atmens, Hypoventilation - ich nenne es mal Hypnoventilation..

Hilfreich ist das Schliessen der Augen, so dass ein leichter Druck ensteht.
Damit aktiviert man den Vagusnerv, DIE Megaabkürzung zur Tiefenentspannung.

Langsam und entspannt atmen, bis man im Flow ist.. Gedankenleere.
Für den Anfang auf Schläfenbereiche & Ohren konzentrieren, bis ein Rausch spürbar ist..
halten, nachspüren, auf andere Bereiche ausweiten.

Heute hab ichs mal mit I-Doses kombiniert, allerbestens! Man kommt sofort runter, abschalten - berauschen - RESET - gute Laune.

Ich werd noch mit anderen Hilfsmitteln testen, wie man Delta und Theta Wellen generiert und am besten nutzt.

Darüber staunt der Laie,
ein Fachmann reibt sich verwundert die Augen,
die Koryphäe vergiesst Freudentränen,
und ein zufällig in der Nähe weilender Greis
wackelt sehr bedächtig mit dem Kopf..
er kommt nicht umhin zu rufen: Nochmal !!!
» Thread-Ersteller «
Traumländer



dabei seit 2012
2.826 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 21.05.18 18:02
Ach Mensch, Theo, ich würd jetzt soooo gerne mit dir zsamm sitzen, Meth ziehen, quatschen und dich einfach nur wahrnehmen .... ;)

Echt jetzt, ich finde das meiste von dir geschriebene "Zeugs" sehr interessant, nur leider hab ich nicht die Ruhe und vor allem nicht die Energie in mir, dir auf all das zu antworten, was du da so schreibst. Ich hab deinen Post übrigens echt ganz gelesen, im Upper-Up-Come-Down der letzten paar Tage ^^. Du kennst das wohl selber, wenn man wie ein erstarrter Roboter vor dem PC sitzt, den Mund offen, lesend, verstehend und innerlich nickend oder kopfschütteln seinen eigenen Scheiß am denken ist .... ;)

Ich find es genial, WO du dich so herumtreibst, das geht schon recht tief, wie es scheint, und ich hab sogar in deinem letzten Post in dem Thread etwas gefunden, wo ich gerne mal nachhaken würde - aber nur, wenn wir jetzt zsamm sitzen würden, gemütlich am reden, Meth ziehend und das Leben wahrnehmend .... mrgreen

Happy day und viel Freude noch am erleben und genießen der tiefen Tiefen des Lebens .... tueten saferuse
Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit

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