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LdT-Forum » Konsum » Sucht, Abhängigkeit & psychische Probleme » Sammelthema: psychische Störungen


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Endlos-Träumerin

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  Geschrieben: 25.05.18 18:56
mettwurstjesus schrieb:
Also ich hab ein nettes Mädel kennen gelernt Online, und wir verstehen uns eigentlich super aber jetzt hatten wir sozusagen unseren ersten realtalk. Auf jeden Fall leidet sie am Borderline Syndrom und/oder anderen psychischen Leiden. Sehnt sich wohl nach etwas wirklich festem und nach etwas das ihr Stabilität bringt. Hab bisschen über das Thema gelesen, und soll wohl typisch für borderliner sein. Jetzt bin ich einfach mega verunsichert, ich habe keinen Plan wie es ist mit solchen Menschen umzugehen.. [...]
. Hat einer vielleicht paar Erfahrungen damit?


Hey,
ich muss Nuke in der Hinsicht zustimmen, dass es bestimmt nicht einfach wird. Wie kompliziert es wird, hängt meiner Meinung nach auch von der Ausprägung der unterschiedlichen Symptome ab, die nicht bei jedem Menschen gleich ist.
Wenn du wirklich am Überlegen bist, sie näher kennen zu lernen (im Sinne von vielleicht irgendwann eine Beziehung mit ihr führen) will ich dir mal einen wichtigen Punkt mit auf den Weg geben: Abgrenzen, so schwer das in manchen Momenten auch sein mag. Sie ist erwachsen, sie ist verantwortlich für sich selbst, eine psychische Erkrankung darf nie als Ausrede oder Rechtfertigung dafür benutzt werden, jemand anderen zu verletzen. Solche Menschen können einem unglaublich viel geben, aber auch unglaublich viel nehmen.

Außerdem denke ich: Die Form von Stabilität, die sie sucht, kannst du ihr nicht geben, denn die muss aus ihr selbst heraus kommen. Sie projiziert sie zwar vielleicht unbewusst auf dich, in der Hoffnung das zu finden, was sie sich selbst nicht geben kann. Das wirst du ihr aber wie gesagt nie geben können, weil Stabilität von außen etwas ganz Anderes ist als Stabilität von innen (im Gegenteil, Stabilität von außen kann dann eher noch mehr Chaos verursachen).

Ich will hier jetzt keinen Roman über das Thema schreiben, ich glaube ganz viel steht und fällt einfach damit, wie bewusst sie sich selbst ihrer Verhaltensweisen und Probleme ist. Einen ICD-10 Code auf einem Blatt Papier stehen zu haben ist eine Sache, sich selbst zu verstehen und sich seiner Verhaltensweisen und deren Auswirkungen bewusst zu sein eine andere. Wenn letzteres der Fall ist, kann der Kontakt mit so einem Menschen sehr intensiv und bereichernd sein.

Soweit mal mein Senf zum Thema ;-)

 
Endlos-Träumerin



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  Geschrieben: 25.05.18 19:07
Hi mettwurstjesus,
Ich kann dir jetzt nicht direkt Tipps geben aber vll doch ein bisschen was dazu sagen.
Ich hab einen guten Kumpel, der an Borderline leidet. Ich selbst bin (wahrscheinlich) auch Borderlinerin.
Ich würde mich nicht direkt von ihrer Diagnose verjagen lassen. Wenn du sie wirklich gern hast und der Beziehung Zeit gibst, dann wird das vll auch was.
Ist sie denn in Therapie oder war es zumindest? Das du dann nicht als Therapeut "missbrauchst" wirst. Das ist glaub ich schon wichtig.
Ich denke du musst nicht direkt stabil sein um ihr Stabilität zu geben. Wenn du ihr das Gefühl geben kannst, dass sie dir vertrauen kann und du, wie Nuke schon sagte, nicht alle ihre Ausbrüche und Verhaltensweisen auf dich beziehst, ensteht vll auch so eine stabile Beziehung.

limalpha schrieb:
Außerdem denke ich: Die Form von Stabilität, die sie sucht, kannst du ihr nicht geben, denn die muss aus ihr selbst heraus kommen. Sie projiziert sie zwar vielleicht unbewusst auf dich, in der Hoffnung das zu finden, was sie sich selbst nicht geben kann. Das wirst du ihr aber wie gesagt nie geben können, weil Stabilität von außen etwas ganz Anderes ist als Stabilität von innen (im Gegenteil, Stabilität von außen kann dann eher noch mehr Chaos verursachen).

Word. Sehr schön ausgedrückt, musste direkt an mich denken und wie ich am Anfang von meinem Freund erwartet hab, dass er mir bei meinen psychischen Problemen helfen kann und dann wütend wurde, als es nicht so war. xD

Erzähl ihr doch einfach mal bei Gelegenheit von deinen Sorgen und evtl auch von den Drogen.
Mit den Drogen hast du nämlich Recht, da solltest du sie nicht bewusst in iwas reinziehen, das könnte ihr wirklich schaden.
Borderliner haben ja eher das Problem, dass ihre Beziehungen nicht lange halten oder zu Intensiv sind, da klingt der Wunsch nach Stabilität etwas zwiespältig.
Aber ich denke wenn du weißt auf was du dich einlässt und auch bereit bist die Beziehung abzubrechen, wenn es euch beiden nur schadet, versuch es doch einfach.
Menschen sind ja unterschiedlich und keine Diagnosen. ;)

"Bist du das auf dem Foto?"
"Das?! Nein, das ist die alte Sophie. Aber macht nix, ich kenn die neue Sophie auch noch nicht so lang."
--------------------------------------------
Drogen nehmen?
Ich nenne das Bewusstseinserweiterung.
Traumländer



dabei seit 2014
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  Geschrieben: 25.05.18 19:37
hi jesus...

ich für meinen teil würd mal ganz langsam im ersten gang mit ihr starten...konversationen, kleine unternehmungen, sich austauschen...eher mal auf der freundschaftlichen seite bleiben, aber alles auch wirklich so kommunizieren...
"ich bin der meinung, wir sollten das ganze mal langsam aufbauen..." "wir sollten einander erst mal besser kennenlernen, bevor wir uns entschließen, zu vertrauen und etwas auf den schultern des anderen aufzubauen..." "ich möchte, daß du mein lebensumfeld, drogenkonsum, usw. kennenlernst und dann langsam schauen kannst, ob du damit zurechtkommst" und solche ansagen...

wie schon limalpha meinte, kann es mit borderlinern extrem schnell extrem eng werden und der druck is dann einfach für beide viel zu groß...viele lassen dann los und die borderliner sitzen erst recht wieder alleine da, sind enttäuscht und bauen umso mehr druck auf den nächsten prinzen oder die prinzessin auf, die sie stützen und tragen sollen...

hundertprozentige ehrlichkeit und offenheit, sowie glasklare kommunikation sind hier gefragt...für ein schnelles techtelmechtel völlig ungeeignet...du mußt entscheiden, was du in ihr siehst...vielleicht führst du mal aus wie es für dich bis jetzt gelaufen ist und was du für eine perspektive auf sie hast...

love, peace & unity
phoenixdrache
 
Traumländer



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  Geschrieben: 27.05.18 21:55
Hey, vielen dank für die vielen und vor allem ausführlichen Antworten. Bedeutet mir bei dem Thema echt viel. Naja ich werd auf jeden Fall langsam rangehen. Hab ihr auch gesagt, dass Ich vielleicht nicht der beste Typ für sie bin, vor allem wegen den Drogen. Mal schauen wie es weitergeht. Falls sich irgendwas ereignet was es wert wäre hier erwähnt zu werden, dann mach ich ein Update.

Danke nochmal

mfg

"Gott hat entweder nicht hingesehen oder es war ihm egal... Ab da wusste ich... Nicht Gott macht die Welt zu dem was sie ist... Wir tun das"
Traumländer



dabei seit 2014
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  Geschrieben: 08.09.18 11:50
Hey Dreamers,
Hoffe ihr könnt mir etwas helfen bzw einen Ansatz dazu geben..

Also folgendes, ich habe eine neue Freundin, welche wohl in früher Kindheit irgendein Trauma erlitten hat. Sie hat es selbst verdrängt, wie auch den Großteil der Erinnerungen an ihre Kindheit, und weiß deshalb selbst nicht so ganz genau was los ist. Sie vermutet aber eine Vergewaltigung bzw irgendein Missbrauch, womöglich durch ihren Vater.
Sie wacht jede Nacht von Alpträumen, bzw ich muss sie aufwecken. Sie ist dann völlig verängstigt und hat manchmal sogar Angst vor mir, was mir wirklich das Herz bricht!
Sie war schonmal in psychologischer Behandlung, hatte aber wohl keinen besonders kompetenten psychologen. Haben uns jetzt dafür entschieden wieder in Therapie zu gehen, am besten zu einem Psychologen der auf tiefenpsychologie spezialisiert ist. Sie hat nur Angst dass der ihr einfach paar NL verschreibt und sie dann abschreibt, wie wohl der letzte.
Soweit so scheiße.. Aber irgendwie greifbar für mich.
Gestern hat sie mir schweren Herzens dann gestanden dass sie stimmen gehört hat. Zum ersten mal. Sie hat verdammt Angst und sagt immer wieder Sie will nicht verrückt werden. Sie arbeitet mit psychisch behinderten, weiß also recht viel über sowas, was in diesem Fall Wahrscheinlich eher kontraproduktiv ist.
Heute Nacht konnte sie vor Angst dann kaum schlafen, erst nach 5mg zolpidem, und einer anderen schlaftablette (wovon ich ihr abgeraten habe) hat sie dann ne ganze Weile geschlafen. Dann völlig verängstigt aufgewacht, und nochmal 5mg eingeworfen. Heute morgen war sie dann so verballert dass sie nicht wach bleiben konnte, aber wenn sie eingeschlafen ist hat sie sofort wieder geträumt (zittert, stöhnt, strampelt) und ich musste sie aufwecken. Das Spiel ging bestimmt 10 mal so weiter.
Muss dazusagen dass sie im Tiefschlaf meistens gut schläft, zwar trotzdem einmal pro Nacht schlecht träumt aber vor allem im halbschlaf eigentlich immer Alpträume hat.
Während ich das hier schreibe liegt sie seelenruhig neben mir und schläft. Das ist so schön für mich dass ich Tränen in den Augen habe..

Ich weiß eigentlich gar nicht was ich jetzt von euch hören will. Mit ist klar, dass es wohl das wichtigste wäre einen wirklich guten Psychologen zu finden. Aber ich befürchte dass das noch dauern könnte.. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Soll ich sie wecken wenn sie schlecht träumt? Oder verhindere ich dadurch dass ihr Geist sich sozusagen mit dem erlebten auseinandersetzt? Wie gehe ich mit der Stimmen Thematik um? Ich sage ihr sie soll sich so wenig wie möglich da rein steigern, aber leichter gesagt als getan.
Ich bin einfach scheiße überfordert mit der situation, weil ich mich auch Null mit psychischen Erkrankungen auskenne..


Sie ist btw nicht die gleiche wie die von der ich einen Post weiter oben noch geschrieben habe..

"Gott hat entweder nicht hingesehen oder es war ihm egal... Ab da wusste ich... Nicht Gott macht die Welt zu dem was sie ist... Wir tun das"
Traumländer



dabei seit 2009
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  Geschrieben: 08.09.18 12:59
Wieder äußerst schwierig würde ich sagen... Die Sache mit einem Psychologen kann sicher von Vorteil sein, aber man muss natürlich schauen, dass der-/diejenige auch dazu in der Lage ist mit ihrem Fall umzugehen. Man kann bei mehreren Psychologen ein paar Probesitzungen machen, ehe man sich für einen entscheidet. Psychologen als solches haben auch erstmal überhaupt nichts mit Medikamenten am Hut, die kriegt man wenn dann vom Psychiater. Worauf ich aber noch hinweisen möchte, ist, dass man gerade bei Erinnerungen an die Vergangenheit besonders vorsichtig vorgehen muss, es kann nämlich vorkommen, dass es zu falschen Erinnerungen kommt (gab dazu mehrere Studien, es ist möglich sich an Dinge zu erinnern die überhaupt nie passiert sind, wenn es stark genug suggestiert wird). Wenn man jetzt also mit dem Gedanken an die Sache rangeht, dass sie auf jeden Fall missbraucht wurde in der Kindheit, dann könnten da am Ende Dinge im Kopf rumspuken die in der Form aber gar nicht passiert sind. Deshalb muss es eben ein sehr guter Psychologe sein.

Das mit dem Schlaf ist natürlich auch kompliziert... da sie ja sicher sowieso schon von allein recht häufig aufwacht halte ich es nicht unbedingt für sinnvoll sie bei jedem Anzeichen eines Alptraums aufzuwecken... Natürlich ist es so, dass längerer Schlafentzug ebenfalls zu psychoseähnlichen Symptomen führen kann. Ich selbst habe bereits nach 2 Nächten ohne / mit wenig Schlaf leichte akustische und optische Halluzinationen (is aber natürlich keine Garantie, dass die Hallus daher kommen).
Mir hat es früher geholfen mit einer Serie von Alpträumen fertig zu werden, indem ich mir Reality Checks angeeignet habe um im Traum in einen luziden Zustand zu wechseln. Wenn man diese Checks in seinen Alltag integriert, dann geht man häufig dazu über diese auch im Traum zu machen und sobald man bemerkt, dass man nur träumt, kann man auch einen negativen Traum leicht in andere Bahnen lenken, quasi dem Schrecken furchtlos ins Gesicht blicken, oder zumindest von selbst wach werden. Gibt dazu zahlreiche Infos im Netz wenn man "luzides träumen" sucht.

Hmn, weiß auch nicht was ich ansonsten noch sagen könnte... Im Endeffekt wird das ja auch für dich kein wünscheswerter Dauerzustand sein, deswegen solltest du sie auf jeden Fall dabei unterstützen sich in psychologische oder ärztliche Behandlung zu begeben.

Ansonsten viel Kraft und hoffentlich gute Besserung für deine Freundin.

"You measure democracy by the freedom it gives its dissidents, not the freedom it gives its assimilated conformists."
Traumländer



dabei seit 2014
259 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.09.18 14:21
auch wieder viel kommunizieren...straight up...ihr wärme durch worte vermitteln, langsam noch mehr vertrauen aufbauen, damit sie sich fallenlassen kann...dann is es auch für sie leichter sich zu öffnen und sich auch an etwaige traumata zu erinnern...is dann auch bei psychiatern und gesprächstherapien mit psychologen von vorteil, wenn sie einen menschen als partner hat, dem sie vertrauen kann und bei dem sie sich geborgen fühlt...

das stimmenhören kann auch eventuell durch etwaigen schlafmangel verursacht werden...das haut die hirnchemie ordentlich durcheinander...dazu noch die schlafbomber und die arbeit mit psychisch behinderten; das kann für manche sensiblen leute einfach zu viel sein und man dreht leicht ab...

will dir auf keinen fall zu nahe treten, jesus, aber ich sags jetzt mal so direkt: magst du dir nicht einfach auch mal eine psychisch gesunde freundin suchen...?
ich mein, vor kurzem erzählst du noch von der borderlinerin (wie gehts der übrigens...? hoff, ihr wart nicht wirklich zusammen, weil sonst könnt das auch net so leiwand für sie sein...) und deine jetzige freundin mit mißbrauchsvergangenheit, schlafstörungen und halluzinationen...du scheinst solche leute anzuziehen...bedenke nur, daß du bei personen mit psychischen störungen auch wirklich orge verantwortung trägst und zum teil dinge noch verschlimmern kannst...vor allem für kurze gschichteln und gspusis sind diese frauen wahrscheinlich völlig falsch...
na ja, weißt du wahrscheinlich eh alles selber, aber ich wollts halt auch nur mal gesagt haben...

wünsch euch alles gute und viel kraft...
love, peace & unity
phoenixdrache
 
Endlos-Träumerin

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  Geschrieben: 08.09.18 17:40
ich schließe mich phönix an, Kommunikation, aber nicht (oder zumindest nicht nur)mit uns, sondern mt ihr!
Standardantworten gibt es auf solche Fragen meiner Meinung nach nicht. Du möchtest wissen, wie du dich verhalten sollst, wenn sie schlecht träumt? Dann frag sie einfach mal in einer ruhigen Minute. "Ich habe schon öfter gesehen, wie du offenbar einen Alptraum durchlebst, und ich fühle mich in diesen Situationen sehr hilflos und weiß nicht was ich machen soll, ob ich dich aufwecken soll oder lieber schlafen lassen soll. Wie würdest du dir wünschen, dass ich in dieser Situation reagiere?"

Es kann sein, dass sie das selbst noch nicht weiß (je nachdem wie weit sie schon auf diesem Weg ist), aber dann findet es zusammen heraus, was in dieser Situation das Beste für sie ist. Mir ist schon klar, dass du es nur gut meinst indem du dir hier Ratschläge holst, verstehe mich da wirklich nicht falsch, aber gleichzeitig nimmst du ihr damit die Möglichkeit, selbst zu äußern, was sie selbst in dieser Situation will oder nicht will.

Denn genau das ist ein wesentliches Kernmerkmal einer Traumatisierung: In diesem Moment hat ein anderer Mensch nicht nach deinen Wünschen und Bedürfnissen gefragt und diese respektiert, sondern hat, vielleicht sogar mit voller Absicht, deine persönliche Grenze niedergetrampelt. Deswegen finde ich es gerade bei diesem Thema sehr, sehr gefährlich mit irgendwelchen "Standardlösungen" ums Eck zu kommen, was einem Menschen gut tut, bewirkt beim Anderen vielleicht genau das Gegenteil (ist zwar bei mir zum Glück schon ein paar Jahre her seit ich regelmäßig heulend aus solchen Träumen hochgeschreckt bin, aber ich glaube ich wäre durchgedreht, wenn mich dann jemand zB. versucht hätte zu umarmen oder so, weil ich in dem Moment so tief in der Vergangenheit war, dass jeder Mensch aus der Gegenwart ein potentieller Täter war, da hätte die Absicht dahinter noch so gut sein können.).
Wenn du mit ihr abklärst, was sie in dieser Situation möchte, gibst du ihr zumindest einen Teil der Kontrolle über die Situation, die sie damals nicht hatte, wieder zurück und das macht es für sie auch einfacher, damit zurechtzukommen, weil sie dann weiß, dass zumindest jetzt nichts mehr passiert, was sie nicht möchte.

- Mein Senf zum Thema -
 
Traumländer



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  Geschrieben: 11.09.18 18:20
Nuke is back schrieb:
Worauf ich aber noch hinweisen möchte, ist, dass man gerade bei Erinnerungen an die Vergangenheit besonders vorsichtig vorgehen muss, es kann nämlich vorkommen, dass es zu falschen Erinnerungen kommt


Ja das stimmt, hat sie selber auch gesagt. Sie ist auch nicht 100% überzeugt davon, und will vor allem ihrem Vater, mit dem sie eigentlich ein gutes Verhältnis hat, nichts falsches "anhängen".

Nuke is back schrieb:
nicht unbedingt für sinnvoll sie bei jedem Anzeichen eines Alptraums aufzuwecken... Natürlich ist es so, dass längerer Schlafentzug ebenfalls zu psychoseähnlichen Symptomen führen kann. Mir hat es früher geholfen mit einer Serie von Alpträumen fertig zu werden, indem ich mir Reality Checks angeeignet habe um im Traum in einen luziden Zustand zu wechseln.


Versuche auch sie schlafen zu lassen, aber wenn sie zu krass um sich schlägt usw dann fällt mir das einfach zu schwer.
Das mit den reality checks werde ich glaube ich mal ansprechen, vielleicht bringts ihr ja was

phoenixdrache schrieb:
magst du dir nicht einfach auch mal eine psychisch gesunde freundin suchen...? ich mein, vor kurzem erzählst du noch von der borderlinerin (wie gehts der übrigens...? hoff, ihr wart nicht wirklich zusammen, weil sonst könnt das auch net so leiwand für sie sein...) und deine jetzige freundin mit mißbrauchsvergangenheit, schlafstörungen und halluzinationen...du scheinst solche leute anzuziehen...bedenke nur, daß du bei personen mit psychischen störungen auch wirklich orge verantwortung trägst und zum teil dinge noch verschlimmern kannst...vor allem für kurze gschichteln und gspusis sind diese frauen wahrscheinlich völlig falsch...


Naja das waren eigentlich die ersten beiden Frauen durch die ich in Kontakt gekommen bin mit solchen Themen. Die Borderlinerin habe ich nie getroffen, es blieb beim Chat. Haben uns dafür entschieden lieber Chatfreunde zu bleiben.
Dass ich eine große Verantwortung trage ist mir bewusst, und ich bin ganz sicher nicht an einer "kurzen Geschichte" interessiert. Es ist mir wirklich ernst, und ich will ihr sogut wie möglich helfen und ihr beistehen.

limalpha schrieb:
Kommunikation, aber nicht (oder zumindest nicht nur)mit uns, sondern mt ihr!
Standardantworten gibt es auf solche Fragen meiner Meinung nach nicht. Du möchtest wissen, wie du dich verhalten sollst, wenn sie schlecht träumt? Dann frag sie einfach mal in einer ruhigen Minute.


Ich rede ja mit ihr. Ganz offen. Sie erzählt mir ja auch oft WAS sie geträumt hat usw. Also an Kommunikation mangelt es bestimmt nicht. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht wirklich was ich für Antworten erwartet habe, vielleicht wollte ich das auch nur mal loswerden.
Trotzdem ein fettes danke an alle die sich die Mühe gemacht haben zu antworten.

Machts gut, und passt auf euch auf!


"Gott hat entweder nicht hingesehen oder es war ihm egal... Ab da wusste ich... Nicht Gott macht die Welt zu dem was sie ist... Wir tun das"

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