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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Der Weg (Selbstfindung & Glaube) » Der "Erkenntnis-des-Tages" Thread


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  Geschrieben: 26.05.18 14:47
Erkenntnis des Tages: Selbst die positivsten Threads im LdT sind vor solch geistreichen Diskussionen nicht sicher! dagegen
"The only way to write honestly about the scene is to be part of it. If there is one quick truism about psychedelic drugs, it is that anyone who tries to write about them without first-expierience is a fool and a fraud." ― Hunter S. Thompson (1967)
Endlos-Träumer



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  Geschrieben: 26.05.18 15:44
zuletzt geändert: 26.05.18 16:08 durch Der Bollo (insgesamt 3 mal geändert)
Ach Hunk
Hunk schrieb:
…meine zwei Katzen (die ich übrigens mehr liebe als ca 7,4 Milliarden Menschen)

Zieh' ma nich so hart am Kabel, das Menschenbild nehm ich Dir nicht ab. Dafür argumentierst/streitest Du
doch viel zu gerne mit zumindest einem kleinen Teil von ca. 7,4 Milliarden, oder?
In meinem Umfeld kenne ich einige vegan lebende Menschen. Keine/r davon versucht mich zu bekehren,
oder pöbelt mich an, weil ich (noch) nicht zu ihnen gehöre.
Mir fällt eher auf, dass sie sehr oft auf Parties angequatscht werden, wenn sie nur ERWÄHNEN, dass sie sich vegan ernähren.
Passiert nicht aus Geltungssucht, sondern ganz automatisch an 9 von 10 Party-Buffets, wenn der schöne Hackfleisch-Igel verschmäht wird.
Dann kommen die üblichen Sprüche, wie z.B. „also ich könnte das ja nicht” „das bringt doch nix” „der Mensch ist ein Allesfresser” etc.
Meiner Liebsten geht das eher auf die Nerven, dass sie über ihren Veganismus quatschen muss.
Sieh das mal aus deren Perspektive. Du triffst eine Entscheidung „die Veränderung zu sein, die Du Dir wünscht” und alle quatschen
Dir rein oder Du wirst deshalb angegangen, obwohl Du niemandem etwas wegfrisst ;)
Was die Dogmatiker*innen angeht, da geb ich Dir Recht. Gilt allerdings für alle auf beiden Seiten.
Meine Meinung ist: Für die vegane/vegetarische Ernährung gibt es deutlich mehr rationale (meinetwegen auch emotionale) Argumente.
Für Fleischkonsum fällt mir außer Bequemlichkeit und der Geschmack nicht viel ein.
Erwachsene Leute lassen sich ungern von ungefragt Berufenen erziehen und hysterische Missionierungsattacken, egal aus welcher Richtung
generieren eher Ablehnung als Einsicht.

Fleischkonsum ist seit so langer Zeit in unserer Gesellschaft verankert, dass es die Leute erstmal irritiert, wenn das in Frage gestellt wird.
Die Folgen für Klima, Regenwald, etc. die durch die „Fleischproduktion” (ich meine die Massentierhaltung) verursacht werden, lassen sich nicht einfach
eingeschnappt ignorieren (damit bist nicht Du gemeint, Hunk). Damit muss sich auseinandergesetzt werden.
Am besten ohne sich gegenseitig zu zerfleischen/zu Seitan zu schreddern.

Erkenntnis:
Manchmal kann ich mich trotz immer weniger Kratom aufraffen, mehr als einen Satz zu tippen.

Edit
Svastika schrieb:
Erkenntnis des Tages: Selbst die positivsten Threads im LdT sind vor solch geistreichen Diskussionen nicht sicher!

So richtig negativ ist es doch eigentlich gar nicht, oder hab ich Rüpelhaftigkeiten überlesen?

Edit VOL2

20fox schrieb:
Veganismus setzt übrigens genau da an: Selbstbestimmtes Handeln und Denken, Müdigkeit, die durch Verständnis dafür sorgt, dass viele aktuelle Probleme angegangen und beseitigt werden können.


Foxy (ich darf doch Foxy sagen?), wärst Du so lieb und würdest die Müdigkeit in Mündigkeit ändern? Natürlich nur, wenn das nicht absichtlich war.
Das irritiert irgendwie.

 
Traumländerin



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  Geschrieben: 26.05.18 15:58
Ach Hunky,

Du brauchst nicht pöbeln, ich seh auch so, dass Du ein Herz aus Gold hast!

LG ooops
Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück; es kommt nicht darauf an, wie lange es ist, sondern wie bunt. Lucius Annaeus Seneca
Traumländer



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  Geschrieben: 26.05.18 18:32
@Bollo

Ich verstehe den Punkt den du machst. Ich kann mir das schon gut vorstellen, dass es genau die Veganer nervt die eigentlich nur in Ruhe Veganer sein wollen. Ich sage ja auch nicht, dass ich was gegen diese Personen hätte oder gerade die die mir ihren Veganismus eben nicht direkt beim Kennenlernen in die Fresse drücken! Mir geht es genau um diese Dogmatiker, zu denen mir ja anscheinend auch viele zuzustimmen scheinen. Ich mische mich nicht in die Essgewohnheiten anderer ein - verlange dafür aber im Gegenzug dasselbe. You do you, I do me. ;-)

Dennoch muss man halt auch erwähnen, dass die guten rationalen Argumente FÜR Veganismus mir (und wohl den meisten anderen Fleischfressern) auch bekannt sind (auch wenn ich sie nicht als das Wort Gottes betrachte), mich aber trotzdem anders entschieden habe. Da kommt einem die gebetsmühlenartige Wiederholung dieser Argumente halt schon irgendwann komisch vor, im schlimmsten Fall fühlt man sich eben belehrt. Und das führt, wie du ja bereits angemerkt hast, eben eher zu Ablehnung.

Am besten wäre es natürlich man setzt sich zusammen und versucht einen Kompromiss zu finden, mit dem beide Seite leben können. Das ist aber leider nur schwer möglich wenn eine Seite auf Dogmen a la "jegliche Tierhaltung ist Qual!" und "Tiere schief anschauen gehört verboten!" (das war übertrieben polemisch, aber ich denke du weißt was ich meine) setzen und keinen Millimeter davon abrücken möchten. Ich schreibe in jeden Beitrag dass ich für Verbesserungen offen wäre, aber eben nicht für den totalen Verzicht auf Fleisch. Und so dürfte ein Großteil der Menschen weltweit denken. Wenn dann von der anderen Seite her kein, und ich meine absolut null, Entgegenkommen zu sehen ist - ja dann gibt's irgendwann selbst von mir nur noch 'n Mittelfinger und das Label "dogmatischer Veganer". Schublade zu, Thema durch.

Es würde den Tieren die wirklich leiden weit mehr helfen in kleineren Schritten zum Ziel "veganische Welt" zu kommen als diesen sofort und ohne Abstriche einzufordern - weil die guten Argumente ja überwiegen. Leider funktioniert so die Welt nicht. Sonst hätten wir auch keine Prohibition mehr. Ich weiß nicht ob's dir bekannt ist aber mir wurde genau das schon öfter gesagt hier im Forum (ich weiß nicht mehr genau von wem aber es wäre sehr ironisch wenn es einer der Mitdiskutanten war - müsste ich mal nachschauen), dass ich mit einer Forderung nach der Legalisierung ALLER Drogen von jetzt auf gleich keinen Blumentopf gewinnen werde - und diejenigen haben auch vollkommen recht. Umso befremdlicher dass dies dann beim Veganismus gefordert wird, der ja wirklich auch den letzten Menschen auf diesem Planeten noch betrifft.


@ooops

Vielen Dank für deine lieben Worte! Aber Moment mal.... ist Gold nicht kalt und hart? ;-)
Deal with it!
Traumländerin



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  Geschrieben: 26.05.18 18:49
Hunk schrieb:
ist Gold nicht kalt und hart? ;-)


Ganz und gar nicht, pures Gold ist sogar sehr weich. Und was die Kälte angeht, da hab hätte ich schon ne Idee wink

Erkenntnis: Ich liebe das LdT und seine verrückte Community
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Traumländer



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  Geschrieben: 26.05.18 19:05
zuletzt geändert: 26.05.18 23:43 durch abnormal (insgesamt 7 mal geändert)
Barfußlaufen ist das Schönste, was es gibt. Verbreitet die frohe Botschaft!!!

Edit:
DeepPurples schrieb:
Ich bin ein wenig skeptisch, dass Tierprodukte die Darmflora stören oder in Zusammenhang mit Krebs stehen. Bei allem Respekt, das würde ja bedeuten, dass die Evolutionstheorie versagt hat - und sich ein Verhalten über Jahrhunderte und -tausende etabliert hat, was schädlich ist. Um das kurz noch zu ergänzen: das heißt nicht, dass deine Aussage falsch sein muss - aber so richtig richtig schädlich kann Fleischessen nicht sein.
Deine Skepsis ist voll in Ordnung.
Vegetarian, vegan diets and multiple health outcomes: A systematic review with meta-analysis of observational studies.
Beyond meatless, the health effects of vegan diets: findings from the Adventist cohorts.
Mortality from different causes associated with meat, heme iron, nitrates, and nitrites in the NIH-AARP Diet and Health Study: population based cohort study.
https://www.nature.com/articles/nutd20173 (das ganz interessant, weil man übergewichtige Menschen auf ne gesunde vegane Ernährung umstellt)

Wieso würde das erklären, dass die Evolutionstheorie versagt hat? Meinst du, weil Fleischesser dieses Verhalten adaptiert haben? Fleischfressende Tiere unterscheiden sich von pflanzenfressenden Tiere. Ich vermute, das hat mich unterschiedlichen Enzymen zu tun. Wölfe z.B. haben keinen Cholesterinanstieg bei Fleischkonsum. Wäre aber echt interessant zu wissen, wie das genau kommt.

Genauso könnte man sagen "so richtig schädlich kann Rauchen nicht sein". Aber ich stimme zu, mehr Studien dazu wären extrem interessant. Vor allem Langzeitstudien, in denen gesunde Enährungsweisen, bei denen der komplette Nährstoffbedarf gedeckt ist, verglichen werden.

Hunk schrieb:
Das sind Vermutungen deinerseits. Es ist nicht bewiesen, dass eine rein pflanzliche Ernährung gesünder wäre
Vielleicht. Siehe Studien oben. Hier noch ein Artikel, der meinem Wunschdenken(?) entspricht:
https://www.health.harvard.edu/staying-healthy/becoming-a-vegetarian

Hunk schrieb:
Ganz abgesehen davon, dass konsequente Veganer nicht ohne Nahrungsergänzungsmittel auskommen - was einem eigentlich schon alles sagen sollte was man wissen braucht bzgl. "buhuuu der Mensch war nie Fleischfresse
Ja, das ist richtig, wenn man davon absieht, dass die Nutztiere ebenfalls mit Vitamin B12 gefüttert werden UND davon, dass andere Tiere (oder unsere Vorfahren) ihren Vitamin B12-Bedarf durch unbehandeltes Trinkwasser deck(t)en. (Bakterien synthetisieren Vitamin B12 übrigens, nicht Tiere.)

Ne, aber stimmt schon, ich muss Vitamin B12 und D substituieren. Vitamin D sollten wohl die meisten Menschen substituieren. Den Rest kann man über die Ernährung decken. Generell ist eine gesunde Ernährung anstrengend(er) als nur verarbeiteten Schrott zu essen. Ich substituiere auch DHA und EPA (aus Algen), welche im Körper aus ALA, die in vielen Nahrungsmitteln vorkommt, gebildet werden oder in Fischen zu finden sind.

Mich würde ja echt interessieren, was du in einer, für mehrere Jahre repräsentativen, Woche so isst. Bzw. generell bei so Ernährungsgesprächen würe ich extrem gerne wissen, was die Menschen eigentlich tatsächlich essen. Aber ich glaube das sprengt den Rahmen. (Ich glaube das hat etwas mit einer Nahrungsbesessenheit zu tun. Ich guck auch immer was andere Leute so einkaufen lol)

Hier übrigens der beste Ernährungsguide, den ich bisher gefunden habe, Da steht quasi alles drin, was man wissen muss zum Thema Ernährung:
Demystifying nutrition: the value of food, vitamins and supplements
Sie umschlingen einander in der Hoffnung, zusammenzuwachsen und so ihre Einheit wiedergewinnen zu können.
Traumländer



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  Geschrieben: 27.05.18 02:27
ooops schrieb:
...

Ganz und gar nicht, pures Gold ist sogar sehr weich. Und was die Kälte angeht, da hab hätte ich schon ne Idee Bild: https://www.land-der-traeume.de/bilder/symbole/wink.gif
Erkenntnis: Ich liebe das LdT und seine verrückte Community


Ich hatte noch nie Gold in der Hand, aber das ist ja interessant. Wieder was gelernt.... und, ooops, ich bin mir absolut sicher dass mir deine Idee gefallen würde ;-)



abnormal schrieb:
Ja, das ist richtig, wenn man davon absieht, dass die Nutztiere ebenfalls mit Vitamin B12 gefüttert werden UND davon, dass andere Tiere (oder unsere Vorfahren) ihren Vitamin B12-Bedarf durch unbehandeltes Trinkwasser deck(t)en. (Bakterien synthetisieren Vitamin B12 übrigens, nicht Tiere.)

Ne, aber stimmt schon, ich muss Vitamin B12 und D substituieren. Vitamin D sollten wohl die meisten Menschen substituieren. Den Rest kann man über die Ernährung decken. Generell ist eine gesunde Ernährung anstrengend(er) als nur verarbeiteten Schrott zu essen. Ich substituiere auch DHA und EPA (aus Algen), welche im Körper aus ALA, die in vielen Nahrungsmitteln vorkommt, gebildet werden oder in Fischen zu finden sind.

Mich würde ja echt interessieren, was du in einer, für mehrere Jahre repräsentativen, Woche so isst. Bzw. generell bei so Ernährungsgesprächen würe ich extrem gerne wissen, was die Menschen eigentlich tatsächlich essen. Aber ich glaube das sprengt den Rahmen. (Ich glaube das hat etwas mit einer Nahrungsbesessenheit zu tun. Ich guck auch immer was andere Leute so einkaufen lol)
...


Also erst einmal Danke für die Links. Ich habe sie jetzt noch nicht durchgesehen aber gerade der Ernährungsguide interessiert mich.

Prinzipiell denke ich dass Fleisch in die gleiche Kategorie wie Zucker oder auch Drogen fallen: zu viel davon ist normalerweise schädlich. Natürlich kann es nicht gesund sein sich nur täglich vom Burger King, KFC oder McDonald's zu ernähren - da gab's doch mal diese Doku ich glaube die hieß "Super Size Me" wo ein Typ einen Monat lang morgens, mittags und abends McDonald's-Zeugs gefressen hat und war nach nicht mal 30 Tagen am Ende. Aber ab und zu mal ein gutes Stück Fleisch, am besten vom Bauernhof/Metzger wo man sich selber überzeugen konnte wie die Tiere gehalten werden usw. (war gar nicht so einfach da jemanden in Muc zu finden), oder auch einen leckeren Fisch - ich glaube nicht dass das sooo schädlich ist bis hin zum Krebs. Da bringen einen Städter wohl eher andere Dinge um, Feinstaub usw.

Ich habe das Glück und Privileg dass meine Lebensgefährtin für uns kocht. Sie war sogar selbst mal 'ne zeitlang Veganer - wir essen daher die meisten Tage der Woche Gemüse, Nudeln, Reis, Kartoffeln usw. Abgesehen von zwei Tagen in der Woche wo wir dann halt doch Fleisch oder Fisch essen, meist Freitag und Sonntag. Klar haben wir auch Tage wo wir sagen scheiß drauf und 'ne Pizza, Kanton-Ente oder 'n fetten Burger irgendwo bestellen oder direkt essen gehen, aber die sind doch die Ausnahme. Und in der Arbeit esse ich mittags meistens 'ne Käsesemmel die ich vom Bäcker hole - ich mag Käse ziemlich gerne. Ach ja und viel Milch in den Kaffee tue ich auch.

Aber ist recht interessant, ich musste jetzt erst sicherheitshalber nachfragen was meine Freundin zu "in einer, für mehrere Jahre repräsentativen, Woche so isst." sagen hat bevor ich gepostet habe. Und ich schaue den anderen Leuten aber auch in den Einkaufswagen und rolle mit den Augen wenn sie die Sachen von weich nach hart auf das Rollband an der Kasse sortieren, so dass sie als erstes die Eier in die Hand kriegen und direkt danach das Vollwaschmittel... na ja, als Erkenntnis nehme ich daraus mit, dass jeder solche kleinen Angewohnheiten hat - gerade im Supermarkt.
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  Geschrieben: 27.05.18 16:53



Lass dich einfach nur drauf ein ....


.... und die wunderbare Vielfalt des Universums wird sich dir offenbaren .... verliebt









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  Geschrieben: 27.05.18 18:22
@Hunk ich wollte dir sicher nicht an's Bein pinkeln, hab nur meine Ansichten mit dir geteilt, aber ich glaube damit hör ich jetzt besser auf.
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  Geschrieben: 27.05.18 18:55
Der Ernährungsguide ist der Beste, den ich bisher gefunden habe. Gut verständlich, umfassend und ernstzunehmend.

EdT: Wenn ich strategisch vorgehe, kann ich den Fressflash von Cannabis beherrschen. Was tut man nicht alles, um seine Gewohnheiten aufrechtzuerhalten?
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  Geschrieben: 27.05.18 19:03
Was für ´ne Scheiße, oder? Die Sache mit dem Fressflash bei Cannabis ....

Aaaaber - ich hab was entdeckt .... Wenn du zufrieden bist mit dir im Moment, dann brauchst du dich auch nicht füttern mit WASAUCHIMMER während des Zufrieden seins ....


Vielleicht mal die Aufmerksamkeit auf was anderes lenken, als auf strategische Methoden um den Fressflash zu reduzieren? wink

Liebste Grüße, trin rasta
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  Geschrieben: 27.05.18 20:32
trinity schrieb:
Lass dich einfach nur drauf ein ....
.... und die wunderbare Vielfalt des Universums wird sich dir offenbaren .... verliebt


Du verlangst Sachen! Weißt doch, dass ich der konservativste Konservative bin, da ist mit "sich auf Sachen einlassen" vor allem wenn sie neu sind echt schwierig! ;-)



ckomi schrieb:
@Hunk ich wollte dir sicher nicht an's Bein pinkeln, hab nur meine Ansichten mit dir geteilt, aber ich glaube damit hör ich jetzt besser auf.


Entschuldige bitte falls du dich von mir angegriffen fühlst. Ich verstehe nicht welche meiner Aussagen dich so reagieren lässt, ich habe dir gegenüber nichts mit böser Absicht oder so geschrieben. Bitte sag mir wo ich DICH verärgert habe. Ich fand deine Ansichten interessant, gerade halt weil sie so von meinen abweichen. Also Sorry, ich wollte dich nicht verärgern und ich fände es Schade wenn du aufhören würdest mit mir zu sprechen!



@all:
Ich habe keine Fressflashs mehr... Ich habe ohne Weed so gut wie keinen Appetit aber auch mit Weed keine Fressflashs mehr. Die vermisse ich aber auch nicht wirklich. Lachflashs dagegen auch nicht mehr... was ich schon bedauerlich finde. Selten finde ich was wo ich wirklich laut lachen muss.
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  Geschrieben: 27.05.18 20:54
Hunk schrieb:
Selten finde ich was wo ich wirklich laut lachen muss.


Das ist echt schade! Manchmal liegt es auch einfach nur daran, dass man sich nicht voll und ganz auf die Situation einlassen kann ....

Warum das so bei dir ist, könnte man erahnen, oder besser gesagt, drüber spekulieren?!?!? Aber das muss ja nicht sein .... Hauptsache du fühlst dich wohl in deiner Haut .... ;)

LG, trin


Erkenntnis: Das eigene Universum ist groß, erhaben, intensiv und erbarmungslos ehrlich (wenn man ganz genau hinsieht)! Manchmal kommt man sich in seinem Universum etwas verrückt vor und genau das sind die Momente, die es zu hinterfragen und durchleuchten gilt ....

.... wenn es denn unbedingt sein muss .... mrgreen
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  Geschrieben: 28.05.18 01:30
Wer nicht glaubt, dass auch nichtmenschliche Tiere ein Bewusstsein haben, sollte sich dringend diese Doku ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=8oh1uhrdc6w

Klar, dass Menschenaffen uns am ähnlichsten sind, und wir uns daher v.a. bei ihnen noch ein Bewusstsein vorstellen können. Doch wenn es nicht nur auf Menschen beschränkt ist, wieso sollte es dann auf Menschenaffen beschränkt sein? Einige Tiere erkennen sich selbst im Spiegel, ein starkes Indiz für Selbsterkenntnis.

Wieso gehen Menschen so selbstverständlich davon aus, dass wir die einzigen Lebewesen mit einem Bewusstsein sind? Diese Ansicht halte ich für erschreckend anthropozentrisch. Ich denke zumindest jedes Säugetier hat ein Bewusstsein, das vermutlich nicht dem Unseren entspricht, sondern natürlich an die Anforderungen und Bedürfnisse derjenigen Spezies angepasst ist. Bloß weil wir andere Tiere noch sehr unzureichend verstehen, heißt es nicht, dass sie kein Bewusstsein haben. Wo genau die Grenze liegt, darüber bin ich noch zu keinem Schluss gekommen. Ich denke jedenfalls nicht, dass Insekten ein Bewusstsein haben, weil ein Gehirn vermutlich die Voraussetzung dafür ist.

Und mal ehrlich, diese Annahme ist doch furchtbar praktisch, wenn man den Mord an einem anderen Tier damit rechtfertigen kann, dass es ja schließlich unbewusst ist.. Ist es dann legitim, Behinderte, die so gut wie gar nichts mitkriegen, oder Komapatienten zu töten? Schließlich haben sie deutlich weniger Bewusstsein, als der in der Doku gezeigte Gorilla..
I take drugs like life’s my Friday
Neue Träumerin



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  Geschrieben: 28.05.18 04:27
Das Leben hat echt einen sehr schrägen Sinn für Humor ...

Ich zum Glück aber auch ^^
Mein Kopf der ist so leer
wie ein Zahnrad ohne Zacken oO


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