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LdT-Forum » Drogen » Cannabis & Hanf » Spacezeugs (Der Hanf Ess-und-Trink-Thread)


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Traumländer



dabei seit 2015
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  Geschrieben: 12.06.18 11:10
Glumanda schrieb:
wenn das deine Erfahrung ist, dann scheitn so für zumindest einige andere Menschen auch zu gelten
Warum?

Glumanda schrieb:
Die Frage ist: Wie stark kann man das verallgemeinern? Weiß wer dazu mehr?
Bedingt. Die Pharmakologie von Substanzen hängt von sehr vielen Faktoren ab. Bei manchen Substanzen verringert sich die BV stark, wenn man etwas dazu isst, bei anderen verbessert sie sich. Ob es bei manchen gleich bleibt, weiß ich gerade nicht. Bei vielen medizinisch verwendeten Substanzen steht im Beipackzettel, dass man sowohl nüchtern als auch mit der Mahlzeit einnehmen kann, aber bei einem der beiden Applikationsformen bleiben soll, damit die Droge immer annähernd gleich anflutet. Dann wird noch auf die passende Dosis eingestellt. Tendenziell wird der Trend, wenn wir bei Cannabis bleiben, schon so stimmen. Mit individuellen Unterschieden ist immer zu rechnen und jeder Konsument sollte seine eigenen optimale Applikationsform finden.
Töricht ist, wer behauptet, der psychedelische Weg sei frei von Risiko.
Kurzsichtig ist, wer glaubt, das Risiko lohne sich nicht.
Traumländerin



dabei seit 2015
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  Geschrieben: 12.06.18 19:24
Hallo,
ich würde gerne das erste mal Cannabis oral probieren, hab aber zum erhitzen gerade nur eine Mikrowelle zur Verfügung. Hat jemand eine sichere Anleitung wie die Decarboxylierung in der Mikrowelle funktioniert?
 
Traumländer



dabei seit 2010
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  Geschrieben: 12.06.18 21:30
Hi

Ein Cannabis Gericht braucht zwei Dinge. Fett und Hitze.
Ich habe das noch nicht probiert aber das sollte funktionieren. Mach Dir ne Tasse mit der dicken Milch und gib noch ein wenig Butter dazu, für das fett. Da rein kommt das zerkleinerte Material und ab in die Mikrowelle. Danach absieben und genießen.

Kannst ja schreiben wie es war.
Schärfen & Stählen
Traumländer



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  Geschrieben: 13.06.18 11:42
Mikrowellen sind nicht gut geeignet um Cannabis zu decarboxylieren. Diese regen Wassermoleküle an und erhitzen sie. Das geschieht sehr schnell. Decarboxylierung ist ein eher langsamer Prozess, wesalb eine Hitzequelle, die die Temperatur auf etwa 100°C für 30-60 Minuten hält. Es ist also gut möglich, dass Cannabis in der Mikrowelle nicht ausreichend decarboxyliert wird. Du kannst es aber natürlich ausprobieren.

Bei Hasch besteht das Problem nicht, da Hasch in der Regel fermentiert und damit auch decarboxyliert ist. (Decarboxylierung passiert auch bei Raumtemperatur.) Hier hilft die Hitze der Mikrowelle, dass sich die Wirkstoffe im Fett schneller lösen.

Man muss Cannabinoide übrigens nicht unbedingt in Fett lösen um sie oral zu konsumieren. Ich mache gerne Bonbons mit eingearbeitetem decarboxyliertem Cannabisextrakt und die wirken sehr gut, wenn man sie nur lutscht. Einerseits sind sie unverderblich, andererseits sind sie diskret und einfach zu transportieren. Außerdem kann man sie sehr gut dosieren, da die Wirkstoffverteilung, wenn richtig gemacht, homogen ist.
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Traumländer



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  Geschrieben: 24.06.18 12:24
Peasen!
Hab mir wieder etwas Hasch für einen Kakao besorgt und habe hier einmal reines Pflanzenfett mit 100% Fett und Rama Dreviertelfettmargarine mit 60% Fett. Da das reine Pflanzenfett in der Milch richtig widerlich schmeckt, wollte ich den Kakao mit der Rama Margarine machen, da diese mit Sicherheit besser schmeckt und zum kochen etc. geeignet ist. Ich denke mal das der Fettgehalt in der Rama hoch genug zum lösen des Piece ist, oder? Den ersten Kakao den ich mir gemacht habe, hatte ich mit Schlagsahne gemacht und die hatte glaube ich nur 20%-30% Fett und der wirkte auch vernünftig, sollte also keine Probleme geben, oder?

LG Eule
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Traumländer

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  Geschrieben: 24.06.18 23:14
sollte klar gehen.

dass sich das thc besonders gut in fett/alkohol löst ist vor allem dann wichtig, wenn das pflanzenmaterial abgesiebt werden soll.
da das piece aber gelöst und dann mit verzehrt wird, sollte das nicht so wichtig sein. ich vermute mal: irgendwo zwischen geringem und gar keinem unterschied.

wenn man z.b. die vaporizer reste in schnaps einlegt und diesen dann abfiltert, kann man den filtersatz (also nur das pflanzenmaterial) immer noch essen und davon breit werden.



nutzt einer von euch die reste aus dem vaporizer noch um damit thc haltige butter oder schnaps herzustellen?
 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 25.06.18 18:50
abnormal schrieb:
... Bonbons mit eingearbeitetem decarboxyliertem Cannabisextrakt ...


Könntest du an dieser Stelle kurz beschreiben, wie du deinen Extrakt herstellst und decarboxylierst?

Im heimischen Backofen soll es ja nicht ganz unproblematisch sein, da bei gewünschen und eingestellten 100°C die tatsächliche Temperatur durchaus zwischen 80-120°C pendeln kann. Beim Backen ist eine exakte Temperatur nicht so wichtig wie zum Beispiel im Labor.
Ich habe mal überlegt, ein Behältnis aus Laborglas zu nehmen und eine Glühbirne, Halogenlampe o.ä. als Hitzequelle zu verwenden, da diese eine konstante Temperatur gewährleistet. Zunächst müsste man aber mit einem Thermometer und ein wenig Experimentieren die notwendige Distanz ermitteln, um die richtige Temperatur für die Decarboxylierung zu erhalten.
 
Traumländer

dabei seit 2015
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  Geschrieben: 25.06.18 23:57
100 grad kannst du z.b. in einem wasserbad relativ genau über lange zeit halten.

 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 26.06.18 15:49
Hallo Gaben,
Danke für deinen Beitrag.
Hast du bereits auf diese Weise decarboxyliert? Ich nehme an, dass diese Methode gut geeignet für kleine Mengen sein sollte. Die Temperatur wird wohl knapp unter 100°C liegen. Wie lange sollte das Kraut dieser Temperatur ausgesetzt sein? Und wie ist groß ist die Geruchsbelästigung?

Dank und Gruß
fck [homophobia]
 
Traumländer

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  Geschrieben: 27.06.18 00:16
zuletzt geändert: 28.06.18 18:07 durch Svastika (insgesamt 1 mal geändert)
nein, habs noch nie auf diese weise versucht.
bei nur 100 grad würde ich es mindestens 1 stunde drin lassen. eher 2 stunden oder gar noch länger.

schau dir mal diese [Bild gelöscht] grafik an. (ich hoffe der link verstößt nicht gegen die regeln, die verlinkte seite hilft ja nicht bei der beschaffung)
 
Kommentar von Svastika (Moderator), Zeit: 28.06.2018 18:07

Doch, aufgrund der Bewerbung von Cannabissamen verstößt er dagegen. Sowas lässt sich mit einem Reupload des Bildes aber ganz leicht lösen!
 
Traumländer



dabei seit 2010
206 Forenbeiträge

  Geschrieben: 27.06.18 02:35
zuletzt geändert: 27.06.18 02:54 durch masi (insgesamt 1 mal geändert)
kann ich empfehlen zu schauen
die backen mit Öl und sprechen auch darüber wie man mit Gras backt

https://youtu.be/SOBC6ML90pU

7:00 min


 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 28.06.18 15:55
Hallo gaben und masi,

danke euch sehr! Werde mir die Grafik und das Video ansehen.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 28.06.18 19:03
fck afd schrieb:
Könntest du an dieser Stelle kurz beschreiben, wie du deinen Extrakt herstellst und decarboxylierst?
Ich mache das Extrakt aus Hasch, weshalb ich nicht decarboxylieren muss. Müsse im Backofen mal nachmessen wie die Temperatur schwankt. Hab allerdings auch eine Heizplatte, bei der ich die Temperatur genau regulieren kann. Ansonsten wäre ein Wasserbad sicher auch möglich, um es zu decarboxylieren.

Edit:
Wegen Herstellung: Hasch in Waschbenzin lösen, Feststoffe absetzen lassen, Waschbenzin abpipettieren und sammeln. Weitere zwei Mal Waschbenzin dazugeben, Feststoffe absetzen lassen und abpipettieren. Die gesammelte Lösung unter Hitze eindampfen bis das Extrakt übrig bleibt (mach ich draußen) und das Waschbenzin so gut wie möglich abgedampft ist.

Aus Blüten mache ich BHO. Blüten und Butan in den Tiefkühler, dann 2-3 Flaschen Butan durch die Tube, sammeln und das Butan dampft beim Erwärmen quasi von selbst ab. Am Ende noch bissl erhitzen, dass auch hier die Lösemittelreste abdampfen. Decarboxylieren würde ich hier indem ich die Temperatur auf etwa 100°C einstelle und es länger stehenlasse.
Töricht ist, wer behauptet, der psychedelische Weg sei frei von Risiko.
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Ex-Träumer
  Geschrieben: 28.06.18 19:25
Hallo abnormal,

danke für die Erklärung.
Du decarboxylierst also auch mal bei etwa 100°C. Laut der Grafik (die nun temporär weg ist) erfordert diese Temperatur aber eine Menge Zeit. Achtest du darauf, wie lange du die Decarboxylierung durchführst oder machst du das nach Bauchgefühl? Da die Decarboxylierung ja auch für eine Geruchsbelästigung sorgt, ist es wohl besser, wenn es so schnell geht wie nur möglich :-) Möglicherweise kann man es mal mit einem Öl- statt Wasserbad probieren. Damit bekommt man ja einige Grad mehr hin.
 
Traumländer



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Homepage ICQ MSN Skype
  Geschrieben: 28.06.18 19:51
Hab jetzt ned im Kopf was die Grafik sagt aber Blüten decarboxyliere ich um die 2h. BHO selbst hab ich noch nie decarboxyliert. Geruchsbelästigung ist bei mir aber nicht son Ding. Ölbad wäre sicher auch eine Möglichkeit, ja.
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