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LdT-Forum » Drogen » Ecstasy & Upper auf Amphetaminbasis » Halbwertszeit von Amphetamin durch Urinansäuerung verkürzen (Halbwertszeit von Amphetamin durch Urinansäuerung (z.B. mit Ascorbinsäure) verkürzen)


Seite 1 (Beiträge 1 bis 9 von 9)

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Traumländer



dabei seit 2014
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  Geschrieben: 12.06.18 22:25
Ich bekomme Dexamphetamin von meinem Neurologen gegen ADS verschrieben. Ich nutze es zum Lernen und das tue ich meist Abends, sonst haut es nicht hin. Das führt wegen der langen Halbwertszeit von Amphetamin (über 8h) zu Problemen mit meinem Schlaf. Nun gibt es den recht bekannten Tipp den Urin anzusäuern (z.B. durch Vitamin C/Ascorbinsäure) um die Wiederaufnahme des Amphetamins aus dem Urin zu unterbinden und damit die Halbwertszeit zu verkürzen.
Leider habe ich nirgends eine fundierte Aussage gefunden inwieweit sich dadurch die Halbwertszeit verkürzen lässt und wie viel Ascorbinsäure dafür eingenommen werden müsste.
Zu letzterem habe ich lediglich eine Studie gefunden nach der bei 100mg Ascorbinsäure 0% in den Urin ausgeschieden wird und bei 5g bereits 60%. Da die Funktion sehr wahrscheinlich nicht linear verläuft ist mir damit aber nur wenig geholfen.
Weiß jemand genaueres?
 
Chat-Mod



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  Geschrieben: 12.06.18 22:36
Zu der Ansäuerung mit Ascorbinsäure kann ich dir nichts sagen.
Ich habe mir letztens ähnliche Gedanken gemacht und bin darauf gekommen, dass man L-Methionin nutzen könnte. Das wird zu Schwefelsäure oxidiert und säuert somit den Harn an (wird bei Blasenentzündungen genutzt). Ich denke das Manko daran wäre allerdings, dass sich der Urin dadurch nicht von einer auf die nächste Stunde ausreichend ansäuern lässt. Ich wollte es noch ausprobieren, aber kam noch nicht dazu.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 13.06.18 11:08
zuletzt geändert: 13.06.18 12:23 durch abnormal (insgesamt 1 mal geändert)
Wieso nimmst du es nicht morgens? Kannst du nur auf der Hauptwirkung lernen? Methylphenidat hilft dir nicht? Das wirkt ja viel kürzer. Eine kleine(!) Menge Koffein abends könnte die Amphetaminwirkung vielleicht auch pushen, wenn du das Amphetamin morgens nimmst.

Edit:
Übrigens widerspricht das deinem Plan, "säurebildende Nahrungsmittel zu vermeiden". Wobei ich ja der Meinung bin, dass einfache Kohlenhydrate in Abwesenheit von Ballaststoffen das eigentliche Problem sind.
@Ztem: Theoretisch reicht es ja, wenn der Harn generell sauer durch das Methionin ist. Dann verkürzt sich die Wirkdauer von Amphetamin einfach, oder nicht?
Töricht ist, wer behauptet, der psychedelische Weg sei frei von Risiko.
Kurzsichtig ist, wer glaubt, das Risiko lohne sich nicht.
» Thread-Ersteller «
Traumländer



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  Geschrieben: 13.06.18 11:53
@Ztem: Halt mich auf dem Laufenden. Im Prinzip ist mir jede legale leicht erhältliche Substanz recht.

@abnormal: Hab eine Methylphenidat und Koffeinunverträglichkeit ausgebildet. Wg ersterem wird mir überhaupt Dexamphetamin verschrieben. Aber auch das Amphetamin wirkt lange nicht mehr so gut wie zu Beginn. Daher kann ich quasi nur noch zur Unterstützung nehmen, wirklich Konzentration "schaffen" geht damit nicht mehr. Aber darum soll es in diesem Thread nicht gehen. Falls du weitere Fragen hast kannst mir gerne eine PN schicken.
 
Neuer Träumer

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  Geschrieben: 13.06.18 12:36
Habe jetzt nicht alles gelesen.

Aber das mutwillige herbeiführen einer Azidose kann ernst werden.

Lass es bitte. Um deiner geundheit willen.

gruß

Mihail
Der Tod wird nicht mehr Sein.

Denn das was einmal war ist für immer vorbei. Nun glaube ich an die Hoffnung nach dem Tod.
Moderator



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  Geschrieben: 13.06.18 15:41
Es geht ja nicht um eine Azidose (übersäuertes Blut) sondern um einen angesäuerten Urin, der in der Regel (also bis zu einem bestimmten pH-Wert) unbedenklich ist. Da die Rückresorption des Amphetamins aus der Blase den wohl größten Einfluss auf die HWZ hat, ist das definitiv sinnvoll.
I focus on the pain
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» Thread-Ersteller «
Traumländer



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  Geschrieben: 15.06.18 08:29
Leider scheint auch hier niemand konkretes zu wissen. Kann ich denn einfach mit einem pH-Teststreifen den pH-Wert meines Urins messen?
Ist jemandem bekannt ab welchem pH-Wert die Resorption von Amphetamin erliegt bzw. deutlich reduziert wird?
Ich starte gerade einen Selbstversuch und meine mit 600mg Ascorbinsäure bereits eine Verkürzung der HWZ zu erreichen, sicher bin ich mir aber noch nicht.
 
» Thread-Ersteller «
Traumländer



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  Geschrieben: 18.06.18 16:50
Update: Bis zu 800mg Ascorbinsäure haben keinen spürbaren Effekt bzgl. der Amphetaminhalbwertszeit gebracht.
Hab nun L-Methionin zur Urinansäuerung gekauft und pH-Teststreifen.

Außerdem habe ich diese sehr schöne Tabelle im eve&rave (https://www.eve-rave.ch/Forum/viewtopic.php?p=629513#p629513) gefunden.
Demnach lässt sich die Halbwertszeit durch Urinansäuerung von ca. 10h auf etwa 5h halbieren.
Spoiler:
Amphetamin:
ED50:
p.o.: 5-30mg

Nachweiszeit:
Urin: 13-28h (was ich bezweifle, oder es sind eigentlich andere Werte für den Blutnachweis und ich habe es versehentlich falsch notiert)
Speichel: 48h
Blut: 12-18h
Haar: 3 wochen

Bioverfügbarkeit:
p.o.: 64-70%
inhalativ: 90%

HWZ:
i.v. = 11,1h (33-65h bei Metamphetamingabe (Amphetamin ist dann Metabolit!))
p.o.:
D: 9-11h, L: 11,5-14h
angesäuerter Urin: 4-8h
inhalativ = 8-14h

L-Form wird langsamer ausgeschieden/verstoffwechselt als D-Form

Biotransformation:
CYP2D6 (Hydroxylierungsreaktionen), CYP3A4 (4-OH-Amphetamin, Norephedrin (beide aktiv) -> Verstoffwechselt zu 4-OH-Norephedrin)

Substrat für PGP

in vitro-Studien:
geringe CYP2D6-Hemmung durch Amphetamin
geringe CYP1A2, 2D6, 3A4-Hemmung durch Metabolite

-> Relevanz in vivo ist anzuzweifeln

Clearance:
wenn ich Werte finde, trage ich sie nach. Irgendwo habe ich was gelesen, aber mir im Wust nicht notiert.

Plasmapeak:
p.o.: 2-4h bei 10-30mg für D+L-Form (keine signifikanten stereoselektiven Unterschiede)
bei Metamphetamingabe: 11-14h (Range: 8-24h)
inhalativ = 0-7h
bei MetamphetaminGabe: 10-24h
i.v. = 12-18h (bei Metamphetamingabe) (cmax auch kleiner als metamphetamin)

PPB: 23-26% (für beide Enantiomere)

Ausscheidung:
Je saurer der Urin-pH, desto schneller ist die Ausscheidung (pKs: 9,9)
renale Ausscheidung: 30%

Verteilungsvolumen:
3-4L/kg
steigt bei hoch frequentem Konsum (Begründung: Steigerung der Gewebeaffinität für Amphetamin -> Mitbegründung für (pharmakokinetische) Toleranzentwicklung)

Pharmakodynamik:
grundsätzlich wie Metamphetamin
- indirekt wirkendes Sympathomimetikum (Hemmt DAT, SERT, NET)
- MAO-Hemmer
- Hemmt vesikuläre Transporter (VMAT)

 
Neuer Träumer

dabei seit 2018
17 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 28.06.18 14:59
Ach so möglich wäre auch sauerkrautsaft.

Versuchs mal.

Viel erfolg

Mihail
Der Tod wird nicht mehr Sein.

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