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LdT-Forum » Drogen » Ecstasy & Upper auf Amphetaminbasis » Übelkeit bei Dexamphetaminkonsum (verstärkt durch Fruchtsaft (Bekomme Dexamfetamin gegen ADS verschrieben, habe aber große Probleme mit Übelkeit)


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Moderatorin



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  Geschrieben: 08.06.18 18:13
Mir wurde ausdrücklich gesagt, dass es wichtig sei, ADHS Medikamente nicht auf nüchternen Magen zu nehmen, da es dabei zu genannten Beschwerden kommen kann. Dass du nach der Einnahme erst mal keinen Appetit hast ist klar, aber vielleicht kannst du dich ja überwinden, vorher was zu essen.
Du scheinst generell einen empfindlichen Magen zu haben, dazu haben die anderen schon reichlich Tipps gegeben.
 
Träumer



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  Geschrieben: 08.06.18 19:07
Was du da alles beschreibst, erinnert mich sehr an meine Hefepilzinfektion die ich vor 3 Jahren akut hatte. (Der Hefepilz ansich ist nicht unbedingt schlecht...er bindet Giftstoffe. Wenn der aber zuviel wird, weil man ihm zuviel zu tun gibt, kann sich das in sehr vielen Symptomen äußern). Ich hab den nur mit einer Ernährungsumstellung und Konsumpausen in Griff bekommen.
 
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Traumländer



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  Geschrieben: 10.06.18 09:47
Danke für die rege Beteiligung.
Den Ratgeber hab ich mir runtergeladen und den gehe ich die Tage mal durch.
Ich werde versuchen meine Ernährung nach euren Empfehlungen anzupassen.
Die Medikamente nehme ich jetzt bereits nur in seltenen Fällen, wenn es nicht anders geht, auf nüchternen Magen. Werde das ggf. noch weiter reduzieren.
Außerdem muss ich sowieso wegen einer anderen Sache zum Hausarzt und bzgl. einer möglichen Hefepilzinfektion nachfragen. Bekomme auch immer wieder sehr leicht Fußpilz, vielleicht biete ich pilzfreundliche Bedingungen :D
 
Endlos-Träumer

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  Geschrieben: 11.06.18 21:34
Haut & Fußpilz Erkrankungen sind interessanterweise häufig einfach die Folge von zu häufigem Duschen/Baden. Man zerstört dadurch die natürliche Schutzschicht der Haut und bietet Pilzen damit erst den Raum zum wachsen.
Ich dusche immer noch täglich, aber seitdem ich nur noch 1-2x die Woche Shampoo benutze hab ich kaum noch Probleme mit Hefepilzen gehabt.

edit: Schnell verfügbare Zucker (insbesondere Fructose, aber auch Weißmehlprodukte) finden Hefepilze auch ganz prima.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 11.06.18 21:44
Ja, einfache Kohlenhydrate und viel davon können dazu führen, dass der Pilz im Darm Amok betreibt. Regelt sich aber durch die Reduktion wieder. Ich persönlich bin halt der Meinung, dass man sich nicht gerade so gut ernähren soll, dass man nicht dauernd negative Symptome hat, sonern sich eine möglichst gesune Ernährung erarbeiten sollte. (Und ja, das ist schon echt Arbeit, braucht viel Planung und Information, aber lohnt sich.) Aber das ist nur meine Meinung. Muss eh jeder für sich selbst wissen :-)
Töricht ist, wer behauptet, der psychedelische Weg sei frei von Risiko.
Kurzsichtig ist, wer glaubt, das Risiko lohne sich nicht.
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  Geschrieben: 12.06.18 12:13
Natürlich finden Hefepilze Mono- oder Disaccharide wie Glucose, Fructose und Saccharose toll; deswegen machen sie ja auch Alkohol draus wenn man sie in Maische statt im eigenen Körper wachsen lässt. Eine bessere, direktere und schnellere Energiezufur gibt es weder für diese Pilze noch für unseren Organismus!

Interessante Randnotiz: Ich hab irgendwo mal von einem Krankenhausfall gelesen, bei dem ein Mann sich selbst eingeliefert hat weil er aus unbekannten Gründen immer wieder massive Symptome hatte die stark auf Alkohol hindeuteten. Die Ärzte haben natürlich den Blutalkohol gecheckt und sofort festgestellt das er über 1 Promille hatte. Die sind dann erstmal davon ausgegangen das der Mann lügt, und heimlich im Krankenhaus weitertrinkt.
Nachdem sie ihn dann sogar unter Quarantäne gestellt hatten damit er ganz sicher keinen Alkohol trinken kann, mussten sie feststellen wie er nach dem Mittagessen, welches aus Spaghetti Bolognese bestand, plötzlich fast volltrunken wurde. Definitiv kein getrunkener Alkohol.
Letzten Endes stellte sich heraus das der Mann eine sehr ungewöhnliche Darmflora besaß, die von Hefepilzen stark dominiert wurde. Wenn er stark zucker- oder stärkehaltige Nahrung zu sich nahm, haben die sich sofort die Saccharide geschnappt und zu Alkohol umgewandelt. Das passiert wohl sogar bei gesunden Menschen in geringem Ausmaß, aber bei dem Typen war wohl wirklich ein großer Teil des Darmtrakts fast nur mit Hefepilzen besiedelt, was das so extrem hat werden lassen.

Naja, lange Rede für eig recht wenig Aussage: Bitte keine Kohlenhydrate meiden mit dem Argument man wolle den Hefepilzen keine zusätzliche Nahrung bieten. Ihr braucht die selber zum Leben, halt in richtiger Menge. Einfach ausgewogen ernähren, so wie abnormal schon sagte. Ich ernähr mich im Moment wirklich zu allergrößtem Teil von Kartoffeln (nicht grade sehr ausgewogen) und fühl mich so gesund wie schon seit Jahren nichtmehr.
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Traumländer



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  Geschrieben: 12.06.18 22:22
zuletzt geändert: 12.06.18 23:14 durch Kuchenmann (insgesamt 1 mal geändert)
Werde mich nun bewusst gesund ernähren und den Tipp mit dem Duschen behalt ich mir auch im Hinterstübchen.
@Pharmer: Von dem Fall hab ich auch schon einmal etwas gelesen. Wirklich interessant.

EDIT: Außerdem glaube ich, dass ein Großteil meiner Probleme mit einem übersäuerten Magen zusammenhängt. Daher auch die Empfindlichkeit bei Fruchtsäften und Süßigkeiten. Deshalb versuche ich es jetzt mal testweise mit basischem Wasser und dem weitestgehenden Verzicht auf saure und säurebildende Lebensmittel.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 13.06.18 11:13
Wieso denkst du, das es am übersäuerten Magen liegt wenn Protonenpumpenhemmer keine Wirkung zeigen? Ich würde vorrangig Zucker und weißes Mehl und Reis weglassen und mehr Hülsenfrüchte essen. Wichtig ist, die Ballaststoffzufuhr eher langsam zu erhöhen, sonst kann es zu Blähungen kommen. Beeren in Kombination mit Vollkornprodukte sind extrem gut, da Beeren Enzyme haben, die verhindern, dass Kohlenhydrate direkt abgebaut werden, was dazu führt, dass auch die tieferliegenden Darmbakterien mit Nahrung versorgt werden.
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Traumländer



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  Geschrieben: 13.06.18 19:13
Ich habe nicht gesagt, dass Protonenpumpenhemmer keine Wirkung zeigen. Ich hab sie mal zwei Wochen durchgehend genommen um meine Magenschleimhaut zu regenerieren. Das hat aber nicht viel gebracht bzw. meine Empfindlichkeit nicht nachhaltig reduziert.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 13.06.18 21:16
Das würde ich als "keine Wirkung zeigen" bezeichnen. Das ist aber nur korrekt unter der Annahme, dass du mit der Einnahme nicht nur 2 Wochen lang die Symptome unterdrücken, sondern eben das Problem an sich beheben wolltest. Die Symptombehebung hat für die Einnahmezeit ja funktioniert, aber keine langfristige Wirkung erzielt (also eben nicht gewirkt) oder versteh ich dich falsch? Aber gut, war von mir stümperhaft ausgedrückt. Naja, egal. Du regelst das schon.
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Traumländer



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  Geschrieben: 14.06.18 18:11
Ich nehm das Dexamfetamin nur nach Bedarf, d.h. nicht täglich. In vorlesungsfreien Zeiten auch durchaus mal wochenlang nicht.
Diese zwei Wochen fielen in eine "Wenigkonsumphase", außerdem hab ich damals noch nicht den Zusammenhang zwischen Magensäure und leichter Empfindlichkeit durch Dexamphetamin geachtet. Das hole ich im Moment nach, hab noch eine Packung PPH hier.
 
Moderator



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  Geschrieben: 16.06.18 09:50
Die Sache ist halt das du dir von dem Protonenpumpenhemmer keine Wunder von heut auf morgen erwarten darfst. Alles was der tut ist die Produktion von Salzsäure in deinem Magen zu hemmen, eine direkte Schutzfunktion hat er nicht.

Du gehst ja eigentlich davon aus das deine Magenschleimhaut geschädigt oder zumindest gereizt ist und das Amphetamin deshalb Übelkeit hervorruft. Trinkst du eig auch Allohol? Wenn ja, was und wieviel?

Worauf ich hinaus will ist das du dem PPH nicht nur Zeit geben musst, sondern in der selben Zeit auch deine Magenschleimhaut so gut schonen wie möglich - kein Amphetamin, kein Alkohol, möglichst Schonkost am besten für mehr als nur zwei Wochen, 4 wären schon eher das Minimum.
In der Zeit sollte eine Entzündung oder Reizung der Magenschleimhaut eigentlich abheilen können, und dann siehst du ja ob es sowas oder das Amphetamin selbst ist.
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Traumländer



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  Geschrieben: 17.06.18 10:58
Es ist etwas zu früh für ein Fazit, aber ich habe den Eindruck, dass die PPH und Natronwasser mein Problem mit der Übelkeit reduziert hätten.
Genau genommen vermute ich momentan nur einen Zusammenhang zwischen Magensäure und Übelkeit, inwieweit die Magenschleimhaut involviert ist hab ich noch nicht überlegt/geprüft.
Alkohol trinke ich schon, aber fast immer nur 1 bis 2 gemütliche Bier. Zumeist eins am Abend.
Ich hab am Montag wegen einer anderen Sachen einen Termin beim Hausarzt und werde ihn auch mal bezüglich dieser Thematik mal ansprechen.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 17.06.18 16:40
isst du regelmäßig? also feste nahrung morgens mittags abends?
der magen ist es ja gewohnt immer feste nahrung verarbeiten zu müssen, wenn es zu wenig ist/isst:D, oder nur flüssige nahung, dann reagiert er ja auch mit übelkeit

und der magen braucht magnesium um anständig zu funktionieren wie steht es mit deinem magnesiumhaushalt?
 
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Traumländer



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  Geschrieben: 18.06.18 16:45
Leider esse ich wegen meines unstetigen Tagesablauf nicht regelmäßig, aber seit ein paar Wochen versuche ich wieder 3x am Tag zu festen Zeiten zu essen.
Mein Magnesiumhaushalt sollte i.O. sein, wird der beim Blutbild mitgetestet?
Esse viele Nüsse, Reis und nehm ab und an 400mg Magnesiumcitrat gg Muskelkater o.Ä.
 

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