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LdT-Forum » Drogen » Pharmazeutika » Der Benzodiazepin - Sammelthread


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AutorBeitrag
Traumländer



dabei seit 2011
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  Geschrieben: 10.07.18 17:10
zuletzt geändert: 10.07.18 17:28 durch Murmeltiersalbe (insgesamt 1 mal geändert)
Meine Meinung: Mit H würdest Du alles noch schlimmer machen, da es an völlig unterschiedlichen Rezeptoren wirkt und Benzos nicht selten im Beikonsum von H-Konsumenten eingenommen werden...falls es denn überhaupt zu einem (kleineren) Entzug kommen sollte. Ein Monat Dauergebrauch sind wohl höchstens grenzwertig und exorbitante Mengen hast Du ja nun auch nicht zu Dir genommen (solltest Du Dich auf die im Zeitraum konsumierten Gesamtmengen und nicht etwa den täglichen Bedarf bezogen haben :), obwohl zumindest 50mg Phenazepam in einem Monat schon nicht ohne sind...

Mit H hättest Du dann jedenfalls noch ein zusätzliches Problem an der Backe...

Probier es einfach mal ohne aus - merkst, Du, Du kommst damit nicht zurecht, fährst Du besser damit, über mehrere Wochen die Benzos auszuschleichen. Vorsicht jedoch beim Alkohol: Der kann zumindest mich leicht triggern, alle Vorsätze über Bord zu werfen und noch mal eben ein Benzo als "Betthupferl" zu sich zu nehmen!

(Was in Blackout-Gefahr mündet und der anschließend noch schlimmere Kater am nächsten Tag die Möglichkeit rechtfertigt, den Benzokonsum wiederum fortzusetzen)
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Traumländer

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  Geschrieben: 11.07.18 11:34
Ich hab Erfahrung mit H und es steht bei mir eig an nr 1 meiner liebsten Substanzen ich sehe aber zu dass ich nie lange und viel am Stück konsumieren um nicht drauf zu kommen . Ich bin echt sensibel was Entzüge angeht seien Sie noch so mikrig .

Auch benzos habe ich nie so viel und über so einen langen Zeitraum am Stück genommen (jetzt nur weil ich im Urlaub bin und eine angststörung habe ) . Was ich fürchte sind Unruhe , verstärkte Angst , Depressionen , Schlaflosigkeit . Dem würde ich mit dem H entgegenwirken , höchstens 1 Woche , habe 2g zuhause damit würde ich theoretisch sogar 2 Wochen gut fahren . Den miniaffen würde ich dann mit lyrica aussitzen das hab ich haufenweisen da und kann es nehmen und absetzen wann ich will

Soviel zur Theorie . Mich intressiert nur ob das H hilft oder ob ich Riesen Mengen brauche wie z.B bei einem mdma Kater da brauche ich das dreifache wie sonst
 
Traumländer



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452 Forenbeiträge

  Geschrieben: 12.07.18 06:43
Naja, wenn Du meinst, daß es Dir etwas bringt, möchte ich mir nicht anmaßen, Dir da reinzureden - Du wirst ohnehin tun, was Du für richtig hältst - ich könnte mir jedenfalls kein einziges Opiat / Opioid als Benzo-"Substitut" vorstellen, da beide Wirkstoffklassen eben komplett anders wirken, das eine evtl. sogar Sehnsucht nach dem anderen erzeugt...aus diesem Grunde wirst Du glaube ich auch niemanden finden, der H oder sonstige Opiate / Opioide im Benzoentzug (erfolgreich) eingesetzt hat, jedenfalls, wenn er die Benzos wirklich erfolgreich abgekickt hat.
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  Geschrieben: 12.07.18 14:16
Ich kriege mittlerweile von Benzos von einmaliger Einnahme 1x alle 1-2 Wochen in niedrigen Dosen (0,5-1mg Eti) nen Rebound, der echt unangenehm ist.
Ausraster, aggressionen, depressionen, Ängste und co.
Ist doch nicht normal?! Das ging früher erst nach mehreren Tagen in hohen Dosen los.

Kennt ihr irgendwas "gegen" den Rebound? Ansonsten werd ich wohl von Benzos in Zukunft die Finger lassen müssen.
Dafür, dass sie kaum einen Rausch geben, ists die emotionale Achterbahnfahrt echt nich wert.
Phenibut hilft nicht, sondern machts iwi noch emotionaler hab ich das Gefühl.
Guten Schlaf suchte man sich und mohnblumige Tugenden dazu!
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  Geschrieben: 12.07.18 14:25
Ich merke immer häufiger, dass ich von Benzos Depressionen bekomme. Sogar während der Einnahme, dafür geht es mir besser wenn die Wirkung aufhört.
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  Geschrieben: 12.07.18 14:29
Und die Moral von der Geschicht´ .... abnorm soll keine Benzos nicht ....

Lieber kiffen .... mit ´nem fetten Smiler im Gesicht .... rasta


Edit: Fuck, merke grad, das ist wieder voll OffTopic! Sorry, bin am fliegen und hör auch schon auf damit ....
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  Geschrieben: 12.07.18 14:33
Zumindest regelmäßiges Kiffen tut mir leider auch nicht mehr gut. Shit happens...
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  Geschrieben: 13.07.18 16:20
zuletzt geändert: 13.07.18 16:34 durch Murmeltiersalbe (insgesamt 2 mal geändert)
20fox schrieb:
Kennt ihr irgendwas "gegen" den Rebound?

Nur eine Idee: L-Theanin könnte in diesem Fall möglicherweise eine kleine Stütze sein, damit Du insgesamt gelassener, gleichzeitig konzentrierter wirst und Deine nervliche Erregbarkeit verringert werden könnte (L-Theanin verstärkt ja nachweislich Alpha-Wellen im EEG, hat aber natürlich nichts mit einem Rauschmittel gemein) - mehr fällt mir allerdings, substanzbezogen, auch nicht ein. Ich kenne dieses Gefühl auch ansatzweise, mit persistierender Depression und Dauer-Anspannung (abgesehen von "Ausrastern", die ich aus Angst in jedweder Situation stark unterdrücken würde), wobei dies in meinem Fall ein "Grundzustand" ist. War allerdings auch über Jahre von Zopiclon abhängig (tagsüber eingenommen) und liege erst ein paar Wochen "auf dem Trockenen", zumindest Dein Konsummuster liest sich auf der ersten Blick ja eher unproblematisch.

Vor allem sind mir die Depressionen, wie von @abnormal beschrieben, nur allzu gut bekannt. Und das Schlimmste: Keine psychoaktive Substanz dieser Welt (u.U. Cannabis, doch habe derzeit keine zuverlässigen Bezugsquellen) mag diesen Zustand durchbrechen.
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  Geschrieben: 13.07.18 19:16
@Murmeltiersalbe:
Psychedelika auch nicht?
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  Geschrieben: 15.07.18 16:29
zuletzt geändert: 15.07.18 16:43 durch Murmeltiersalbe (insgesamt 2 mal geändert)
Off-Topic @abnormal (kein direkter Bezug zu Benzodiazepinen):
Spoiler:
Über Psychedelika könnte man sicher nachdenken, wenn man gut vorbereitet ist, SSRI keinen Erfolg gebracht haben sowie Set und Setting stimmen. Leider ist letzteres während einer Depression oder Zuständen, die Einnahme von Benzodiazepinen erfordert haben, selten der Fall - in manchen Fällen stellen sich Depressionen, wie schon geschrieben, ja auch durch den Konsum von Benzos ein (geschweigedenn vom Entzug), so hört bzw. liest man es zumindest immer wieder.

Ich weiß nicht, ob Du es zur Linderung Deiner Depression selbst schonmal mit Psychedelika versucht hast - sei es im vollen Wirkspektrum oder im Microdosing. Ich selbst hatte im Winter ein paar verzweifelte Versuche mit Microdosing, die leider unwirksam waren. Allerdings hatte ich nur 1-P-LSD als RC (soll ja eine Prodrug des "echten" LSD-25 sein, soweit mir bekannt ist) sowie Trüffel von schlechter Qualität bzw. in schlechtem Zustand zur Verfügung. Das 1-P-LSD wirkte überhaupt nicht (vielleicht falscher Vendor oder schlechter Metabolismus), selbst in normalerweise deutlich spürbaren Dosierungen. Dann hatte ich noch die Trüffel, bewahrte diese aber falsch auf bzw. wurden sie womöglich schon in einem sehr schlechten Zustand geliefert (ungewöhnlich "säuerlicher" Geschmack"). Sie fingen außerdem nach nur wenigen Tagen auf Zeitungspapier - das ich neben der laufenden Heizung über einen Eimer gespannt hatte - an, einen Schimmelfilm anzusetzen, so daß ich den Rest schändlicherweise entsorgen mußte. Schade, dabei habe ich an meine früheren Gehversuche vor etwa 10-12 Jahren mit Psychedelika (damals gab es in NL noch frische Cubensis im Smartshop zu kaufen) sehr gute Erinnerungen. Die emotionalen Erfahrungen, das Verschwinden jeglichen Mißtrauens den Mitmenschen gegenüber, das Erleben von "Transzendenz" waren damals genauso unglaublich wie die Begeisterung in den Folgetagen über das Erlebte. Ich würde sowas zu Lebzeiten gern nochmal erfahren.

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  Geschrieben: 15.07.18 20:43
@Abnormal:
Spoiler:
Psychedelika werden mir sicher nicht beim Rebound mit Benzos helfen, vlt. aber mit den zugrunde liegenden Thematiken ;)

Tatsächlich ruft mich DMT seit über 1/2 Jahr mal wieder. Das wäre mein nächstes Projekt. Pilze wären auch mal wieder schön, irgendwo im Wald ne Nacht verbringen. Sicher auch sehr heilsam.
Sollte man aber nur mit Erfahrung machen und ich bin gerade dem DMT schon arg respektvoll gegenüber, da ich seit einiger Zeit ein paar belastende Dinge unverarbeitet habe. Also rate ich allgemein von solchen Aktionen eher ab, sofern man nicht genau weiß, was man da macht. Mit dem DMT habe ich jetzt auch ewig gewartet und mein letzter Pilztrip war absichtlich low-dose, da ich mich nicht unbedingt wohl fühle und eine therapeutische Sitzung mich bis etzt vlt. mehr zerfetzt hätte, als geholfen.


Schade, dass der Rebound auch bei Z-Benzos zu bemerken ist, dachte diese selektiver wirken als die meisten, wäre er evtl. geringer. Mein Konsummuster ist gerade relativ unproblematisch, weswegen mich das so abfuckt. Benzos zum Cannabisentzug sind halt ein Segen, besonders Z-Benzos zum pennen. Nebenbei ists ein netter, kleiner, harmloser Rausch, aber der psychische Preis ist zu hoch. Ich werd mich mal über L-Theanin informieren, klingt allgemein nach nem sinnvollen Extra für zuhause :)
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