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LdT-Forum » Drogen » Ecstasy & Upper auf Amphetaminbasis » Untypische Ecstasywirkung - MDMA oder andere Substanz?


Seite 1 (Beiträge 1 bis 15 von 15)

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  Geschrieben: 10.07.18 11:26
Eine Frage an die Kenner von MDMA und verwandten Substanzen aus dem Bereich der RC's, vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen.

Ich habe am Wochenende Ecstasy konsumiert (lila Audi, angegeben mit 300 mg MDMA) und die Wirkung war einfach komplett anders, als ich sie kannte. Es war das 10. Mal, sodass ich schon Vergleiche ziehen kann. Ich habe mit einer Viertel angefangen, zwei Stunden später nochmal eine Viertel nachgelegt und ca. 5 Stunden später nochmal eine Viertel.

Die Wirkung war komplett anders als sonst. Normalerweise bekomme ich relativ schnell Optiken, bin euphorisch und kann von buntem Licht nicht genug bekommen. Dieses mal ging optisch gar nichts, außer dass mir dauernd schwindelig war. Die Gedanken waren auch nicht wirklich positiv, ich würde es eher als extrem anstrengenden Mindtrip bezeichnen. Totale Gedankenschleifen über alles mögliche, aber ich konnte meine Gedanken auch kaum in Worte fassen. Zum Tanzen hatte ich schon Lust, das lenkte mich auch etwas ab. Weder in Gesellschaft noch allein fühlte ich mich wirklich wohl, ich war insgesamt sehr unsicher.

Auch die Nebenwirkungen waren weitaus heftiger als sonst. Mir war dauernd schwindelig, ich kieferte noch extremer und schmerzhafter als sonst und beim Runterkommen hatte ich sehr starke Muskelkrämpfe. Ich habe mich auch einmal übergeben, was mir auch eher selten passiert.

Könnte es sein, dass in der Pille etwas anderes als MDMA enthalten war? Oder hatte ich einfach einen schlechten Tag erwischt? Im Vorfeld war eigentlich alles ok, außer ein Disput mit der Türsteherin, die es meiner Meinung nach bei der Taschenkontrolle übertrieben hatte.
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  Geschrieben: 10.07.18 17:57
Wie viel MDMA nimmst du sonst? Wie oft nimmst du MDMA? Wie lange hat der Zustand angehalten? Wobei wir ohnehin nicht mehr als raten können.
Töricht ist, wer behauptet, der psychedelische Weg sei frei von Risiko.
Kurzsichtig ist, wer glaubt, das Risiko lohne sich nicht.
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  Geschrieben: 10.07.18 19:49
Wie viel ich die Male davor genommen habe, kann ich nicht genau sagen, da ich die Dosierung nicht immer wusste. Im Schnitt 200 mg pro Nacht dürften es gewesen sein. Das letzte mal hab ich vor zwei Wochen konsumiert, davor ca. einmal pro Monat. Angehalten hat die Wirkung bis etwa 10 Uhr morgens (letzte Einnahme um vier Uhr morgens) da kamen mir meine Gedanken langsam wieder normal vor. Der letzte Peak war etwa drei Stunden nach der letzten Einnahme.

Es gibt in Deutschland leider keine Testmöglichkeit, sonst würde ich das übrige Viertel ins Labor geben.
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  Geschrieben: 11.07.18 00:08
Also Testmöglichkeiten gibt es:
Du kannst einen Marquis / EZ-Test benutzen. Die sind fertig relativ teuer, aber bezahlbar mit ca. 10€ dafür evtl. ungenau.
Selbst hergestellt aus Formaldehyd und Schwefelsäure ca. 20€/ L (1l reicht für ungefähr Milliardenmillionen von Tests...) und gibts auf Amazon. Näheres findest du hier im Forum im passenden Thread.
Du könntest das ganze illegalerweise an eine ausländische Drug-Checking Firma schicken. Die nehmen sowas an und schicken dir auch das Ergebnis zu. Dazu will ich aber nicht geraten haben, es ist ja illegal... andererseits: better safe than sorry.

Was du schilderst erinnert mich stark an PMMA/PMA, welches ich vor 5-6 jahren mal in einem Teil hatte. Der Kater war räudig hoch 10, der Rausch echt abgedreht und schon MDMA-Esque (was an dem 2. Teil gelegen haben mag) aber deine Beschreibung hat mich arg an diese Nacht erinnert.

Trotzdem kann es genauso gut sein, dass du einfach an dem Tag sensibel auf MDMA reagiert hast, dass du durch Ernährung weniger/mehr MDA aus deinem MDMA metabolisiert hast etc.
Da bräuchten wir Lu's Kristallkugel ums genauer zu wissen. Aber klemm dich hinter, exotisches wie 2cb, oder pma sollte der marquis rausfinden
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Allen diesen gelobten Weisen der Lehrstühle war Weisheit der Schlaf ohne Träume: sie kannten keinen bessern Sinn des Lebens.
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  Geschrieben: 11.07.18 05:50
Ich weiß nicht, ich hab ja mal, auch vor mindestens 5 Jahren, bewusst die Hälfte eines Teils mit 50mg PMA drin (wussten wir vorher dank pillreports, sonst wäre einem von uns sicher was passiert - danke, Drugchecking!) zusammen mit 250mg Methylon genommen (schon enorm gefährliche Kombination), hatte damit aber tatsächlich aber einen ziemlich geilen Trip. War einer der optischsten Trips den ich je hatte, alle möglichen Psychedelika mit eingeschlossen.

Also zumindest meine ich auch das sich die ganzen PMA/PMMA-Horrorberichte darin decken das zumindest der Großteil massive Halluzinationen beinhaltete. Natürlich muss das nicht immer so sein, und sowieso auch nicht bei jedem, aber wenn Fly2Night schreibt das sie auch von MDMA regelmäßig Optics hat, dann hätte das für mich eher dagegen gesprochen.
Bin mir aber auch nicht so sicher ob das optische dem PMA/PMMA wirklich eigen ist oder ob das halt bei mir und vor allem in Kombi mit dem Methylon so war wies war.

Ich hätte jetzt, rein vom lesen her, drauf getippt das es schlicht schlechtes draufkommen bzw. auch einfach zu hoch dosiert war - hängt halt mit auch davon ab was du so gewohnt bist; grade als Frau brauchst du schon nicht unwesentlich weniger als ein Mann (1,6mg/kg Körpergewicht für Männer, 1,3mg/kg Körpergewicht für Frauen ist eine alte Faustregel die glaube ich auch heute noch stimmt) und 300mg MDMA sind selbst für den fettesten Kerl eine riesige Dosis, auch für nen ganzen, langen Abend. Klar, du hast sie geviertelt - zum Glück, ich find das voll verrückt was heute für Teile erhältlich sind. Als ich vor rund 10 Jahren noch Teile genommen habe gab es zwar grade so Sachen wie die Partyflocks, aber die waren immerhin grade noch so an der Grenze das man eine einzelne auf einmal auch ohne Toleranz überlebt hat; bei 300mg wirds definitiv schon ziemlich kritisch.

Grade wenn du vielleicht auch nicht soviel wiegst (wobei das garnichtmal sooo viel ausmachen muss), dann war das ne riesige Dosis für dich. Ich kenne ganz normal gebaute Frauen mit Jahren an MDMA-Erfahrung, die schwören drauf 80-100mg zu nehmen und auf dem Peak nochmal 40mg nachzulegen, als Primer. Die haben davon auch kaum Sachen wie Kiefergedöns und andere Nebenwirkungen und sind meistens auch nach dem Turn diejenigen die noch am fittesten und am besten gelaunt sind. Und auch ich kenne es so, das grade bei MDMA eine zu hohe Dosis oft auch grade die Euphorie killt und komische Mindtrips ergeben kann - da ist MDMA ein bisschen mehr wie Psychedelika als wie andere Amphetamine, viel Set und Settings-abhängiger.

Also ich hätte eher gesagt, versuchs einfach mal mit weniger. Auch mit Blick auf die Entwicklung auf dem Teile-Markt würde ich vielleicht auch dazu raten eher zu schauen ob du stattdessen an MDMA-Kristalle rankommst, da kann man dann halt wenigstens mit Sicherheit sagen wieviel man höchstens genommen hat und ich hatte so auch meine besten Turns...natürlich die selbe Substanz, aber eben nicht in dubiosen bunten Pillen verpresst. Was an sich ja kein Problem ist, aber wie gesagt, mir scheint als ob Teile heute ein riesen Stück gefährlicher wären als noch zu Loveparade-Zeiten.

Edit: Sehr markant zumindest für PMA ist aber auf jeden Fall das es gute 2 Stunden nach Einnahme fast keine Wirkung zeigt und dann sehr plötzlich einschlägt. MDMA ist da sehr anders. Das ist auch die eine der Hauptgefahren der Substanz, das jemand es im glauben es sei MDMA nimmt, keine Wirkung nach über einer Stunde feststellt und dann nachlegt.
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  Geschrieben: 11.07.18 09:33
@Fox: Deine Beschreibung passt ganz gut. Ich hab stark den Verdacht, dass da ein RC drin war. So einen körperlichen Kater mit so starken, tagelangen Nieren- und Muskelschmerzen hatte ich noch nie, selbst nach heftigen Überdosierungen nicht. Bin irgendwie immer noch bisschen unfit.

@Pharmer: Ich hatte nur die Hälfte innerhalb einer Wirkungszeit, also 150 mg. Das letzte Viertel hab ich erst genommen, als ich nach 5 Stunden nichts mehr merkte, um nicht noch unterwegs zu hart runterzukommen. Ich hab also insgesamt gar nicht die kompletten 300 mg genommen. Überdosierungen kenne ich auch vom Gefühl her und das am Wochenende war irgendwie ganz anders. Total verquer einfach, so ein Hirnmatsch hatte ich noch nie.

Das mit dem Drugchecking im Ausland überlege ich auch schon. In die Niederlande hab ich nicht weit, aber das Ding über die Grenze zu bringen ist natürlich extrem illegal.
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  Geschrieben: 11.07.18 09:42
Nochmal, ich kenne nichtmal so leichtgewichtige Frauen, denen das schon zuviel wäre. Ist ja auch nur eine Option, aber wenn du dem Vorschlag es mal mit niedrigeren und gezielteren Dosierungen zu versuchen nichtmal in Erwägung ziehst würde ich schon gern wissen Wieso. Das ist jedenfalls das einzige wirklich für dich überprüfbare, niemand hier hat ein zeitreisendes Massenspektrometer mit dem er das mal checken kann, und deine Beschreibung ist zu allgemein - da kommt einfach zuviel infrage und ist halt auch einfach weniger wahrscheinlich als Option A. Zu verlieren hast du jedenfalls nichts; und alles was du beschreibst klingt halt eigentlich, zumindest für mich, nach MDMA und einfach zuviel davon oder n schlechten Tag erwischt.

Bei den meisten Substanzen die in Teilen so auftauchen kann selbst ein fast völlig unerfahrener Konsument häufig schon mit Sicherheit sagen, das war sicher nicht das selbe. Die meisten Kandidaten wie PMA machen sich schon deutlich bemerkbar oder, wie zB in Teilen mit Amphetamin drin statt MDMA die gelegentlich auftauchen, einfach nur eine schwächere und unvollständigere Wirkung liefern als gewohnt.
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  Geschrieben: 11.07.18 10:42
PMA und PMMA sind keine Research Chemicals, sie sind im Gegenteil schon recht lange bekannt und vergleichsweise gut erforscht.
Wie Pharmer schon sagte, ist der sehr lange Onset charakteristisch für die Wirkung der beiden, wenn Du das nicht erlebt hast, spricht das klar gegen diese Substanzen.

Wie gesagt kann das wirklich alles sein und einen ersten Anhaltspunkt könntest Du mit Marquis gewinnen, zumindest viel ausschließen, wenn die Farbreaktion nicht eindeutig ist oder es überhaupt keine gibt. Drugchecking in NL wär natürlich am sinnvollsten.

Die einzige Möglichkeit, solche Erlebnisse (mit den dürftigen Mitteln die die Prohibition uns zugesteht) zu vermeiden, ist es, stets MDMA als Reinsubstanz zu erwerben und die Kristalle (welche ja auch mehr oder weniger alles sein könnten) mit Marquis zu testen.
Du hattest mir im Chat mal erzählt, dass Du mal ein schlechtes Erlebnis mit Kristallen hattest, wenn ich mich recht erinnere. Dennoch kann ich Dir nur raten, irrationale Ressentiments abzulegen, und lieber auf den Erwerb von Teilen, welche ja ganz eindeutig dafür bekannt sind, eine bunte Wundertüte diverser Substanzen sein zu können, zugunsten von MDMA als Reinsubstanz, einzustellen. Und selbst wenn das für Dich (aus für mich absolut nicht nachhvollziehbaren Gründen) für Dich gar keine Option ist: Es gibt schon so viele Infos über Pillen im Netz, da kann man doch auch wenigstens nur solche kaufen, die bereits in den Niederlanden oder Österreich gecheckt wurden..
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  Geschrieben: 11.07.18 12:43
Neopunk schrieb:
Dennoch kann ich Dir nur raten, irrationale Ressentiments abzulegen, und lieber auf den Erwerb von Teilen, welche ja ganz eindeutig dafür bekannt sind, eine bunte Wundertüte diverser Substanzen sein zu können, zugunsten von MDMA als Reinsubstanz, einzustellen.


So pauschal würde ich das nicht sagen. Gibt genug saubere Pillen und genug RCs in Kristallform. Der Vorteil von Kristallen ist nicht die Reinheit, die man so oder so immer so gut wie möglich prüfen sollte, der Vorteil ist die viel genauere Dosierbarkeit. Halbe, Viertel, kleines Viertel + paar Bröckchen, das ist mir inzwischen alles zu unpräzise. Ab auf die Feinwaage mit dem Zeug und gut ist.


Zum eigentlichen Thema: Alle hier gehen irgendwie davon aus, dass die Wirkung zu heftig war. Dabei waren es Nebenwirkungen, die als zu stark empfunden wurden, während die erwünschte Wirkung kaum da war. Klingt für mich erst mal ziemlich typisch dafür, dass jemand etwas zu oft etwas zu viel konsumiert. Was Fly2Night als Konsummuster beschreibt, ist jetzt nicht gerade exzessiv, aber es gibt durchaus vereinzelt Leute, für die sich monatlicher Konsum einfach nicht lohnt, weil dann die Wirkung zu wünschen übrig lässt. Würde erst mal so n halbes Jahr Pause einlegen und dann auf größere Konsumintervalle mit etwas standardisierterer Dosis gehen.
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  Geschrieben: 11.07.18 14:22
Anhand der Beschreibung ist mir immer noch nicht klar, wie lange der Rausch angehalten hat, aber ich vermute dasselbe wie Weltraumechse. Ich weiß ja nicht wie groß du bist, aber ich nehme 85mg MDMA 1-2x pro Jahr. Wenn ich mir vorstelle die dreifache Menge in einer Nacht wegzumachen, wäre ich nicht überrascht, wenn MDMA nach einem Monat nicht zufriedenstellend wirkt.

Reagenztest machen, dann weißt du zumindest, ob überhaupt MDMA in der Pille war. Lässt sich anhand deiner Angaben aber nicht ausschließen.
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  Geschrieben: 11.07.18 17:56
Weltraumechse schrieb:
So pauschal würde ich das nicht sagen. Gibt genug saubere Pillen und genug RCs in Kristallform. Der Vorteil von Kristallen ist nicht die Reinheit, die man so oder so immer so gut wie möglich prüfen sollte, der Vorteil ist die viel genauere Dosierbarkeit. Halbe, Viertel, kleines Viertel + paar Bröckchen, das ist mir inzwischen alles zu unpräzise. Ab auf die Feinwaage mit dem Zeug und gut ist.


Bitte beachten, was ich schrieb. Meine Aussage widerspricht Deiner nicht im geringsten. Es gibt saubere Pillen, ja, aber dann sollte man auch auf diese zurückgreifen, d.h. nur solche kaufen, die auch getestet wurden, was ich ja oben erwähnte. Und klar sind nicht alle kristallinen Feststoffe MDMA, aber mit Marquis lässt sich das super überprüfen, und ich habe nicht etwa geschrieben, dass man einfach Kristalle kaufen solle und dann alles passt, sondern dass man diese mit Marquis testen soll.
Dass sich MDMA in kristalliner Form viel genauer dosieren lässt, habe ich mit meiner Aussage natürlich impliziert, lediglich nicht explizit erwähnt, weil das in meinen Augen ne ziemlich offensichtliche Sache ist. Habe Fly2Night auch im Chat bereits dringend zum Kauf einer Waage geraten.
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  Geschrieben: 12.07.18 14:37
zuletzt geändert: 12.07.18 17:25 durch 20fox (insgesamt 1 mal geändert)
Auch entsteht PMA/PMMA in geringen Mengen bei der MDMA-Synthese, soweit ich mich mal an Olafs aussage zu nen paar Teilen von mir erinnere, die ebenfalls eine geringe Menge PMMA enthielten (allerdings nur iwi 10mg/Ding). Also könnte doch durchaus so eine Verunreinigung die Nebenwirkungen erhöht haben, sofern es nicht nur 10mg waren. Aber auch nur spekuliert.
Das PMMA/PMA-Teil damals hat tatsächlich 2h zum anfluten gebraucht. Wer futtert auch ein weißes Hakenkreuz, selber schuld (das war mein Teil). Wenn die Thread-Erstellerin wirklich wissen will, was drin ist, kann ich nur dringen dazu raten, den Rest in einen Brief zu tun und ab nach Spanien zu Energie Control.
Mach halt keinen Absender drauf und schick denen eine (verschlüsselte) Mail mit einer Beschreibung deiner Probe, dann solltest du relativ sicher sein.
Klar ist Drogen verschicken illegal, aber wenn die deutsche Regierung uns lieber Tot als sicher sieht, bleibt uns halt keine Wahl.

Edit: Danke Abnormal für die Erinnerung, welche DrugChecking Organisation Drogen per Post annimmt. Ich ging irgendwie davon aus, dass dies mittlerweile bei allen gängige Praxis ist.

@Neo
Ich würde mittlerweile soweit gehen, dass der ungeübte Gelegenheitskonsument tatsächlich lieber zu Pillen greifen soll. Die letzten richtigen Rotzpillen hab ich vor 4-5 Jahren auf Pillreports gesehen. Seit Jahren werden amphetaminhaltige Teile konstant weniger, ebenso andere seltsame und gefährliche Inhaltsstoffe. Meistens ists einfach viel zu viel MDMA. 2C-B mag noch die Ausnahme sein, dass scheint heutzutage leichter in Pillen zu finden zu sein, als früher. (Das sind subjektive Einschätzungen untermauert durch meine sporadischen Beobachtungen der Pillreports in Deutschland).

Klar kann man nur unpräzise Dosieren, aber wer halt 1/4 von 300mg nascht, der nascht 75mg, durch ungenauigkeit max. 100mg. Wer 1/2 futtert, der kriegt um die 150mg ab.
Das sollte eigentlich relativ vertretbar sein, sofern man Shulgins "Lieblingsdosis" von 120mg bedenkt. Auch weiß ich nicht ganz, woher die Faustregel kommt. Sie dient zwar grob zur orientierung, aber mit meinen 55-60kg würd ich den Abend über nicht viel Spaß haben mit MDMA. Erst ab 100mg finde ichs interessant, die ersten Teile hatten so 150-180mg und waren auch nicht zu stark für mein jugendliches Herz.

Genauso würde ich nach einigen Beobachtungen aus dem Freundeskreis nicht behaupten, dass Gewicht und Dosis immer in Relation stehen müssen. Mein Nachbar geht mir bis zur Kniescheibe und hat früher auch Teilestapel verputzt, als würde er beim Jenga aufräumen. Genauso kenne ich genug Frauen, die mit Männern gleichziehen, wenn nicht sogar mehr abkönnen.
Vermutung: Frauen sind kulturell noch mehr vom Drogenkonsum weg-erzogen, sodass sie geringere Dosen nehmen um nicht völlig aus den Latschen zu kippen. Außerdem ist die Kontrolle als Frau verlieren womöglich noch etwas bedenklicher. Oft höre ich von Frauen Aussagen, die beim Drogenkonsum an "am Sekt nippen" erinnern ("ach ich mags, wenn ich nur gaaanz wenig merke", "nur so ein bisschen unterschwellig" etc.). Von Männern kommen solche Aussagen eher weniger, da sich hier eher eine Angeber/Möglichst viel Kultur breitgemacht hat ("öhh ich kann 10 Dinger fressen" "dat muss klatschen" etc.). Das soll nicht heißen, dass es nicht auch Frauen gibt, die mehr abkönnen (s.o.), jedoch ist mir das einfach aufgefallen.

Aber bestimmt kommt jetzt ein schlaues Paper und zerstört meine Hypothese.
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Homepage ICQ MSN Skype
  Geschrieben: 12.07.18 15:44
@20fox: Woher hast du die Info, dass man Drogen zu CheckIt! schicken kann? Das dürfte alleine rechtlich gar nicht für die möglich sein. Wie es mit der Schweiz oder Holland aussieht, weiß ich nicht. Für 70€ oder so kann man seine Drogen bei Energy-Control in Spanien einschicken und testen lassen.
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  Geschrieben: 12.07.18 17:45
zuletzt geändert: 12.07.18 18:37 durch Neopunk (insgesamt 1 mal geändert)
20fox schrieb:
Auch entsteht PMA/PMMA in geringen Mengen bei der MDMA-Synthese


Der einzige Fall, in dem das zutrifft, ist, wenn Safrol, welches für die Synthese von MDP2P genutzt wird, mit Anethol verunreinigt ist. Dieses wird dann analog zu PMP2P und dieses liefert dann in der nächsten Stufe PMMA.
Die Verfügbarkeit für Safrol ist aber extrem eingeschränkt, also ist die Aussage eigentlich nicht wirklich haltbar, denn "die" (die populärste der zahlreichen Methoden) MDMA-Synthese nutzt einen anderen Ausgangsstoff. In den 90ern mag das mal gestimmt haben, aber heute ist das wohl nicht mehr von Relevanz.
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  Geschrieben: 12.07.18 20:55
In EMCDDA-Berichten vom letzten Jahr wurde mal ziemlich genau aufgelistet, wieviel Tonnen von welchen MDMA-Precursorn in den Niederlanden beschlagnahmt wurden. Saffrol war da zwar der kleinste Posten, aber irrelevant war der Anteil nicht. Bzw. nicht mehr, das war ja wirklich jahrelang fast gar nicht auf dem Schwarzmarkt verfügbar.
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