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LdT-Forum » Drogen » Research Chemicals » O-Desmethyltramadol - O-DSMT - RC-Opioid (ehemals in "Krypton" enthalten)


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Moderator



dabei seit 2012
2.320 Forenbeiträge

  Geschrieben: 22.04.18 19:09
zuletzt geändert: 23.04.18 02:25 durch Pharmer (insgesamt 7 mal geändert)
Rezeptoraffinität bedeutet nicht unbedingt intrinsische Aktivität; also das tatsächlich eine Wirkung eintritt wenn das Wirkstoffmolekül am Rezeptor andockt. Falls tatsächlich eine ganz geringe Serotoninausschüttung stattfindet ist diese so gering das man sie ignorieren kann. Selbst bei über 1g O-DSMT habe ich nicht die geringsten stimulierenden Effekte; da diese auch nicht von Toleranz betroffen sind müsste man sie in dem Dosisbereich auch gut feststellen können.

OldBoB schrieb:
Alle Opis senken die Krampfschwelle. Einige mehr andere weniger.


Bist du dir da sicher? Einen Einfluss auf den Muskeltonus haben sie schon, aber das sollte eigentlich nicht mit einer Senkung der Krampfschwelle gleichsetzbar sein. Nach allem was ich dachte zu wissen haben nur solche Opioide die auch über Serotonin und/oder Noradrenalin wirken eine beachtenswerte Wirkung auf die Krampfschwelle. Das sind natürlich in erster Linie Tramadol, Tapentadol und Pethidin. Fentanyl, Methadon und Polamidon zählen auch dazu wobei dieser Effekt bei diesen drei schon wesentlich schwächer ist als bei den erstgenannten. Dann gibt's noch so einige weniger bekannte Opis mit dem gleichen Problem; aber das wars dann eigentlich schon.

Verwechselst du das vielleicht mit dem Effekt auf den Muskeltonus der glatten Muskulatur? zB bekommen gebährende Frauen keine Opioiden Schmerzmittel da es die glatte Muskulatur kontrahiert und so die Geburt gefährdet.

Edit: Ganz vergessen was zu psy's Geschichte zu sagen; Ja, du hattest tatsächlich einen Krampfanfall der durch ein serotonerges Opioid verursacht wurde. Du liegst aber falsch wenn du denkst es sei das O-DSMT; denn das wirkt nicht serotonerg.
Es ist das Polamidon von dem du während des Anfalls ja einen konstanten Plasmaspiegel hattest; das zählt auch zu den serotonergen Opioiden.

Warum das nun ausgerechnet in dieser Nacht passiert ist; ich nehme an das dein Körper durch die enorme O-DSMT-Ladung noch zusätzlich belastet wurde und dann gings wrsl im Schlaf los. Die meisten epileptischen Anfälle geschehen nachts was wohl etwas mit der Hirnaktivität in diesem Zustand zutun hat. Möglicherweise hat auch eine Rolle gespielt das du ein wenig Schlafmangel hattest; ich zumindest erreiche auf hohen Opioiddosen keinen erholsamen oder garkeinen Schlaf, was bei mir zusammen mit anderen Triggern auch schon zu Krampfanfällen geführt hat.
Half the fun is learning!
Traumländer

dabei seit 2010
15 Forenbeiträge

  Geschrieben: 22.04.18 23:37
psy schrieb:

Um 2:30h bin ich dann aufgewacht mit einem leicht zuckenden Bein. Musste auf Toilette und auf dem Weg dahin hab ich dann das erste Mal komplett gekrampt und bin hingefallen. War dann aber noch bei bei Bewusstsein und bin in mein Bett zurückgekrabbelt, denn Aufstehen war nicht möglich. Lag dann ein paar Minuten halb-krampfend im Bett, bis ich mit einem kompletten Krampfanfall bewusstlos geworden sein muss.

Es war drei Uhr(!) als ich wieder halbwegs bei Bewusstsein war. Also war ich gute 20 Minuten(!) bewusstlos - Wie lange ich davon am Krampfen war kann ich natürlich nicht sagen, aber ein befreundeter Neurologe sagte mir, dass ein durchschnittlicher Grand-Mal-Anfall aus einer akuten Krampfphase und einer ebensolangen krampflosen Phase besteht, in der man noch bewusstlos ist. Gehen wir davon mal aus hab ich also wahrscheinlich zehn Minuten lang komplett gekrampt.
Die Dauer zeigt wie stark der Anfall war, genauso wie der Fakt, dass ich überall stärksten Muskelkater habe und nach dem Anfall noch mehr als eine Stunde desorientiert


Du kannst nicht wirklich wissen ob du einen Grand Mal Anfall hattest du warst alleine und dein subjektives Empfinden ist da nicht so aussagekräftig, da so ein Krampfanfall die Sinne total durcheinander wirbelt. Ich hab auf der Arbeit (Altenpflege) auch schon viele Epileptiker und Krämpfe miterlebt. Ich hab auch leute mit eher schwachen Krämpfen gesehen, die danach stundenlang oder den rest des Tages KO waren. (Aber das sind Senioren)

Die Bewusstlosigkeit gibt's auch bei anderen Anfällen, ( tonisch - klonisch ist das glaub ich) vergiss nicht das du über 1g DSMT hattest. die Sedierung hat dich bestimmt noch länger in der Bewusstlosigkeit gelassen. Deine Beschreibung wie du dich danach gefühlt hast, kenn ich von meinem Beruf eben auch, so fühlt man sich einfach nachdem man gekrampft hat. Die Dauer der Bewusstlosigkeit sagt nicht so viel über die Stärke des Anfalls aus wenn du voll mit Sedativa warst, jeder reagiert da auch etwas anders.

Wenn man von einer Droge extreme Dosierungen einnimmt, werden die Nebenwirkungen einfach unkalkulierbar.

Und ich meine auch gelesen zu haben, das DSMT eben NICHT affin zu 5-ht rezeptoren ist. Wie gesagt, die dosis war zu hoch, krämpfe kommen auch nicht alleine durch serotonin, das könnte auch was anderes im DSMT ausgelöst haben (Syntheserückstände/Abbauprodukte duch lange Lagerung?)

Besser klug geschissen als dumm geblieben
Traumländer



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1 Tripberichte

  Geschrieben: 20.05.18 03:11
Pharmer schrieb:
Edit: Ganz vergessen was zu psy's Geschichte zu sagen; Ja, du hattest tatsächlich einen Krampfanfall der durch ein serotonerges Opioid verursacht wurde. Du liegst aber falsch wenn du denkst es sei das O-DSMT; denn das wirkt nicht serotonerg.

Dass O-DSMT nicht signifikant serotonerg wirkt, davon gehe ich ja auch aus. Müsste ich auch geschrieben haben?!
Deiner Aussage dass es deswegen aber auf keinen Fall für den Anfall (haupt)verantwortlich war, kann ich aber nicht folgen. Denn nur weil eine Substanz nicht serotonerg wirkt, heißt das doch in keiner Weise dass sie nicht trotzdem signifikant die Krampfschwelle sinkt. Laut meinem Neurologen ist z.B. ein hoher Noradrenalinspiegel deutlich stärker mit erniedrigter Krampfschwelle assoziiert als das bei Serotonin der Fall ist.
Beispiele für Medikamente, die keinen Einfluss auf den Sero-Spiegel haben, von denen aber dennoch deutliche Krampfgefahr ausgeht gibt es sicherlich genug.
Was mir z.B. direkt einfällt ist Bupropion. Das ist ein Cathinonderivat mit reiner NDRI-Wirkung und was Krampfanfälle angeht ähnlich gefährlich wie Tramadol.

Pharmer schrieb:
Es ist das Polamidon von dem du während des Anfalls ja einen konstanten Plasmaspiegel hattest; das zählt auch zu den serotonergen Opioiden

Woher nimmst du diese Sicherheit, mit der du das behauptest? Natürlich hatte ich meinen normalen Polamidonspiegel. Aber den habe ich (mit ca. einjähriger Unterbrechung) seit 2011.
Also mal zur Illustration:
2000 Mal Substanz A: Nichts passiert
1 Mal Substanz A und B: Was passiert
Das wäre schon ein ziemlicher Zufall, oder?

Pharmer schrieb:
Warum das nun ausgerechnet in dieser Nacht passiert ist [...] Möglicherweise hat auch eine Rolle gespielt das du ein wenig Schlafmangel hattest

Hä? Wie kommst du darauf, dass ich Schlafmangel hatte? Schlaf die Nächte davor war absolut in Ordnung.

100%ig kann das hier sicher keiner festmachen was jetzt wie genau verantwortlich war und was nicht. Aber wenn man sich die Indizien so anschaut, ich persönlich gehe stark davon aus, dass es das O-DSMT war.

LG
"amphibische fickmoleküle"
Endlos-Träumerin

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  Geschrieben: 17.07.18 16:54
Ist O-DSMT eigentlich grundsätzlich wasserlöslich oder kann es auch in Formen vorkommen, in denen es nicht wasserlöslich ist?
 
Moderator



dabei seit 2010
336 Forenbeiträge
1 Tripberichte
4 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 17.07.18 17:01
Oxycodon senkt zB auch die Krampfschwelle, btw.
„Ich halte nichts von dem, was du sagst; aber dein Recht, es zu sagen, werde ich mit meinem Leben verteidigen.“
Voltaires


[Dee Jay] 23:09: nüchtern is vor entzügig der beschissenste zustand
Traumländer

dabei seit 2015
2 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.07.18 00:48
@limalpha Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich als Freebase sehr schlecht bis gar nicht ohne weitere Maßnahmen in Wasser lösen lässt.
 

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