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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Der Weg (Selbstfindung & Glaube) » Kunst und Drogen - "Geschreibsel" und Literatur


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AutorBeitrag
Traumländer



dabei seit 2012
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  Geschrieben: 25.11.17 14:56
Geile Art zu denken hast du, Thanat! Gefällt mir .... :)
Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit
Traumländer



dabei seit 2006
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  Geschrieben: 25.11.17 15:08
der bukowski gefiel mir am besten. hat mich an das letzte wochenende erinnert :)
 
Traumländer



dabei seit 2012
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  Geschrieben: 07.08.18 17:55
zuletzt geändert: 10.08.18 16:50 durch trinity (insgesamt 2 mal geändert)
Hab grad wieder mal ein paar alte Sachen von mir durchgeschmökert und da fällt mir dieses kleine Geschreibsel von mir in den Schoß. Das hab ich vor ca. 2 - 3 J. geschrieben und auch da hatte ich schon die ersten Kontakte mit diesem Raum/Ort, den ich in letzter Zeit immer wieder betreten darf.

Dieser Ort von dem ich da schreibe, ist derselbe, den ich jetzt auch immer wieder mal betreten darf, wenn der Moment passend ist. Der Unterschied von damals zu heute ist aber, dass ich immer tiefer einzutauchen lernte in diesen letzten zwei, drei Jahren und je tiefer man eintaucht und je intensiver man sich drauf einlässt - und vor allem loslässt von dem was man kennt und sich aufmacht für das was man nicht kennt - umso verrückter und vielfältiger wird das ganze und vor allem fühlt es sich wirklich so an wie "zu Hause", also einfach warm, gemütlich, irgendwie einfach richtig und man fühlt sich wohl und geliebt und hat irgendwie das Gefühl, dass man das was man da so erlebt und spürt, schon von irgendwoher kennt.

Eine kurze Anmerkung hab ich noch dazu: Ich hab zwischendurch einmal ein dreiviertel Jahr oder so gehabt, wo sich bewusstseinstechnisch gar nix tat bei mir und das bin ich eigentlich nicht so gewohnt, aber darf natürlich auch mal sein - hab einfach weiter gemacht wie gewohnt, also immer das beste gegeben was ich im Moment zu geben fähig war. Ich hatte da auch schon ab und an Momente wo ich bemerkt hatte, wenn ich mich voll öffne, hingebe, alles einfach so sein lasse wie es ist und immer tiefer in mich gehe, ich an einen Punkt komme, wo sich was neues auftut. Also wie wenn ich immer wieder mal in solchen Momenten an eine Tür kam, die einen ganz kleinen Spalt offen war und ich fühlte einfach, das ist wieder was neues, wieder was anderes und total interessantes.

Irgendwann bin ich drauf gekommen, warum ich immer nur ganz kurz an diese Stelle komme und dann bin ich sofort wieder weg von dort. Ich konnte mich einfach nicht drauf einlassen irgendwie, konnte es nicht wirklich fokussieren, hatte ich so im Gefühl. Bis ich dann irgendwann bemerkte, dass da immer wieder ganz kurz und für mich auch anfangs total unbewusst und unerkannt, eine Art Angst in mir aufflammte - die mich, sobald ich dieser mir unbekannten Welt näher kam, sofort wieder von dort entfernte in das was mir schon bekannt war und wo ich mich sozusagen sicher fühlte. Wie gesagt, das war mir nie bewusst, bis ich dann mal immer genauer hinschaute und erkannte, was der Grund dafür ist, warum ich also nie weiter kam. Als ich mich dann mal damit auseinander gesetzt hatte und erkundete, woher diese Angst kommt, wurde mir irgendwann mal klar, dass es die Angst ist, noch mehr loszulassen als ich es gewohnt bin. Also noch mehr Kontrolle abzugeben, als ich bis jetzt gelernt hatte abzugeben .... Und unterbewusst war die Angst vor Kontrollverlust anscheinend so groß, dass es mich jedes Mal kehrt machen ließ, wenn ich in diese helleren Gefilde kam ....


Und die Moral von der Geschicht`: Loslassen lernen, immer mehr und mehr, lässt einen immer tiefer und tiefer eintauchen, neue Welten kennen lernen und somit irgendwann noch mehr erkennen und vor allem auch spüren ....



So, nun aber viel Freude mit dem Schrieb von mir von damals: (ach ja, es wurde nichts geändert von mir, ist also pur, so wie es entstanden ist - bis auf zwei Rechtschreibfehler ....)


"Und hier bin ich wieder - an diesem geheimnisvollem Ort, an dem die Zeit still zu stehen scheint. Wo dem Moment unendlich viel Zeit zur Verfügung steht, wo mich keine Sorgen plagen, keine Ängste Platz finden, wo ich absolut losgelöst bin, wo der Raum vier-, fünf-, sechs-, sieben-, acht-, hundertzwölfdimensional wird und all das Zwischendrinnen fühlbar, sichtbar, hörbar, riechbar, schmeckbar und sogar wissbar wird.

Der Ort, wo ich tanze wie niemals zuvor und ich in mir ruhe wie Buddah in seinen besten Tagen.

Der Ort, wo ich höher falle und tiefer fliege als ich es mir in meinen kühnsten Träumen jemals ausmalen hätte können, wo ich am schweben bin und nichts mehr eine Rolle spielt - bis auf alles.

Wenn ich dorthin reisen darf, fühl ich mich geborgen wie in Mutter´s Schoß, keine Droge, nein, nichts sonst kann dieses Gefühl hervorrufen. Nur Verstandlosigkeit - mein Geist ist nun endlich aus der Flasche! Als ich diesen Ort entdeckte, hab ich ihn sofort wieder erkannt und er mich auch, nun weiß ich endlich, wie ich zu ihm finde und nun weiß ich endlich auch, wo ich zu mir selbst finden kann. Dieser Ort ist vergänglich, versteckt sich immer wieder und lässt sich bitten, doch wie bei allem, macht Übung den Meister. Einmal gefunden und seine Schönheit erkannt, wird er immer wieder gefunden und viel mehr braucht es auch nicht, als immer wieder mal Urlaub machen zu können - am schönsten Ort der Welt! Wo ich frei wie ein Vogel bin, wo alles strahlt und es mehr Farben als dazugehörige Namen dafür gibt. Wo ich mich leicht wie eine Feder fühle und absolute Ruhe und Harmonie in mir verspüre.

Das Schöne an diesem Ort ist, er ist mir so nahe wie nichts oder niemand anderes. Ich werde meinen Geist weiterhin frei halten, weiter den Weg der Tugend gehen, weiterhin lernen einfach nur wahrzunehmen und zwar ohne zu werten und ohne zu vergleichen - mich weiterhin einfach auf den Wellen im Meer dahintreiben lassen. Ich werde weiterhin all das geben, was ich zu geben habe und alles annehmen, was mir geschenkt wird. Dieser Ort ist Erholung pur, die Sinne sind geschärft, der Weitblick auf "bright-eyes" gestellt und nichts kann mehr Erholung bieten, als zu dieser Zeit an jenem Ort sein zu dürfen. Absolute Stille herrscht hier und trotzdem klingen soooo viele wunderbare Melodien und Beats durch den Raum - ich spaziere durch diesen Ort und atme mit ihm, im gleichen Rhythmus. Ich werde dich vermissen, wenn ich dich wieder verlassen muss, aber keine Sorge, wir werden uns wieder sehen - lass uns drauf abklatschen!"




Edit: Hier das dazugehörige Bild von diesem Ort .... Hab ich auch zu dieser Zeit gemalt (mein erstes Bild seit der Schulzeit und hatte irre Laune gemacht), als ich das erste Mal bewusst dorthin reisen durfte und diesen unglaublichen Ort endlich kennen lernen und erleben durfte und wollte es einfach auf Anregung einer lieben LdT-Userin auch auf malerische Art und Weise festhalten. Einige hier kennen es eh schon, den anderen wünsch ich viel Freude damit!


26563525te.jpg
Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit
Träumer



dabei seit 2018
48 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.08.18 08:27
Schön ... danke !
 
Traumländer



dabei seit 2012
3.046 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 10.08.18 14:51
Hi Titan,

freut mich sehr dass es dir gefällt! ;)



Hab noch etwas ausgegraben, was ich persönlich für mich als sehr wertvoll empfinde. War ein paar Monate nach der anfänglichen Euphorie meines Erkenntnis-Schubs, den ich damals hatte und dieser Moment war soooo wertvoll für mich, dass ich ihn festhalten musste. Angeblich erlebt jeder Mal diese Phase nach dem "Erwachen" (doofes Wort, aber keine Ahnung wie man es besser nennen kann?!?!), also die Phase wo man sich fragt, was für einen Sinn das jetzt alles macht? Diese Phase hat auch einen ganz eigenen Namen, aber es fällt mir grad nicht ein. Auf jeden Fall lese ich es immer wieder mal gerne, weil es mich daran erinnert, wie wichtig es ist mit dem Herzen wahrzunehmen und dadurch die Verbindung zu seiner Seele aufrecht zu erhalten. Viel Freude damit!


"Eigentlich geht es um nichts in unserem Menschenleben. Doch der Verstand scheint überfordert zu sein, damit umgehen zu können. War denn alles sinnlos was man bis dato machte, ist es wirklich egal was wir tun mit unserem Leben? Doch wenn der Verstand überfordert ist, sollte man das Herz sprechen lassen, es lässt einen verspüren, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Wenn es um nichts geht und ich trotzdem hier bin, dann kann es nur um alles gehen. Jeder Handgriff, jeder Gedanke, jedes Wort, jede Tat zieht seine Bahnen. Dies mit dem Herzen zu erkennen, lässt einen erahnen, dass es um alles geht. Um jeden anderen Menschen, um jedes noch so kleine Tier, jede noch so zarte Pflanze, jedes noch so kleine Sandkorn. Der Verstand ist begrenzt und trickst uns manchmal aus. Das Herz kennt keine Grenzen, es ist das Tor zur Seele und zeigt uns die Wahrheit."
Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit

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