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LdT-Forum » Drogen » Pharmazeutika » Opiat und Opioid - Sammel- und Übersichtsthread


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Traumländer



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  Geschrieben: 11.09.18 18:39
e ffect schrieb:
Ich fühle mich nach 24h der letzten H Dosis eigentlich immer ziemlich normal und bin davon ausgegangen, dass der Entzug erst nach 2 spätestens 3 Tagen wirklich anfängt, zumindest kenn ich das von Kratom so.


Nach 3 (eher 4) Tagen ist der Entzug auf dem Höhepunkt, bevor es Tag für Tag besser wird.
An sich geht der Entzug aber schon nach 10-12 Stunden spürbar los, bzw ist er dann auch schon so stark dass es einen dann schon aus dem Schlaf reist.

Wenn du dich 24H nach der letzten einnahme noch normal fühlst, dann bist du nicht körperlich drauf.

e ffect schrieb:
Ich konsumiere H nun schon seit ca 9 Monaten mehr oder weniger regelmäßig aber hatte selbst nach 2-3 Wochen täglichen Konsums noch keine wirklichen Entzugserscheinungen.


Das ist normal, auch wenn man hier im Forum öfters mal liest das es sehr viel schneller geht.
1-2 Wochen durchgehend opis nehmen hat bei mir, und auch in meinem Freundeskreis noch keinen Affen ausgelöst.

Ist ein schleichender Prozess, einen miniaffen kann man noch locker aussitzen, deshalb rechtzeitig die Notbremse ziehen, oder am besten gleich sein lassen.

@Neopunk

Hat alles soweit geklappt, hab jetzt 2mg sublingual genommen, ist schon 2 Stunden her und der Affe ist fast weg.
Werde dann im laufe des Abends nochmal in 0,5mg schritten höher gehen bis er ganz weg ist.

Nasal sollte ja gehen, subutex ist ja ohne Naloxon.

lg




Man tut was man kann, aber kann man was man tut ?
Moderator



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  Geschrieben: 11.09.18 18:49
Das mit den 4,4 bzw. 5,5 HWZ bezog sich auf eine einmalige Einnahme, hätte ich noch erwähnen müssen. Wenn man regelmäßig konsumiert, baut man ja meist einen Spiegel auf, weshalb man dann auch nach dem Verstreichen der eigentlich ausreichenden Zeit nach wie vor Opioide im Blut hat, die den Entzug verzögern. Die Konsumfrequenz spielt dabei eine maßgebliche Rolle, denn die Intervalle sind neben der HWZ der bestimmende Faktor für Kumulation.
Es gilt: Wenn Zufuhrgeschwindigkeit > Eliminationsgeschwindigkeit, dann kumuliert die Substanz.

Hier mal eine Grafik zur Veranschaulichung:

10537025.jpeg

Am öftesten war ich bisher von Kratom abhängig, daher mal darauf bezogen: Ich konsumiere das meist im Bereich von 10-20 g pro Tag, verteilt auf 2-4 Einnahmen. Die Einnahmen erfolgen dabei grob nach dem Schema morgens-mittags-abends, die Intervalle sind also recht gleichmäßig und der Zeitpunkt der Einnahmen unterscheidet sich im Vgl. zum Vortag nur geringfügig. So habe ich einen recht konstanten Pegel, bei welchem ich ziemlich genau 24 h nach der letzten Einnahme handfeste Entzugserscheinungen habe.

Meinen ersten Opioidentzug hatte ich übrigens nach ca. 7-8 Tagen täglicher Einnahme von ca. 200-400 mg Tilidin, dazu ab und an etwas Kratom. Kann also doch sehr schnell gehen, auch wenn für die meisten Leute bei 1-2 Wochen Dauergebrauch eher keine Gefahr besteht, drauf zu kommen.

@Ne0, freut mich, dass alles gut gegangen ist. Turboentzüge sollen ja ziemlich heftig sein..
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Traumländer



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  Geschrieben: 12.09.18 18:05
Hey Träumer,
Würde ganz gerne am Wochenende mal Methadon nasal ausprobieren. Jetzt hab ich aber keinen Bock mir ne ganze Tablette in die Nase zu ziehen, und dachte man könnte ja theoretisch das Metha in Alkohol lösen (soll ja in Ethanol ziemlich gut löslich sein), dann verdampfen lassen und das was übrig bleibt konsumieren. Hat das schonmal einer gemacht? Funktioniert das so einfach?

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Traumländer

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ICQ
  Geschrieben: 12.09.18 23:14
Ähm wie das ist mit dem ethanol extrahieren kann ich dir nicht sagen. Generell macht es glaun nicht viel sinn da die bioverfügbarkeit oral äühnlich ist wie nasal. Flutet evtl bisschen besser an. Methadon i.v. ist ziemlich nice also evt5l nasal ja doch toll :) EInfach probieren. Kann nicht viel passieren wenn du deine dosierung durch oral gebrauch ja kennst
 
Chat-Mod



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  Geschrieben: 13.09.18 02:01
Du könntest die Tablette so gut es geht zermörsern, Ethanol dazugeben, die nicht löslichen Stoffe abfiltrieren/abdekantieren, den Ethanol verdampfen lassen und den Rückstand ziehen.
Oder du löst es in Wasser auf und gibst es dir rektal, wirkt vermutlich noch besser.
 
Moderator



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  Geschrieben: 13.09.18 10:12
Bitte beachten, dass Methadon nasal (und rektal vermutlich auch) deutlich stärker wirkt, als oral. Vorsichtshalber ist es besser, mit der Hälfte der oralen Dosis zu beginnen. Nachlegen kann man immer noch, aber wenn man erstmal zu viel auf Metha erwischt hat, kanns schnell ungemütlich werden. Hatte mal meine stärkste Atemdepression auf 15 mg Methadon, wovon ich zuerst 10 mg oral genommen habe und dann nach ca 5-6 Stunden nur 5 mg nasal nachgelegt habe, was dann plötzlich die Intensität des Turns fast verdoppelt hat. Es folgten nach einem Joint ein paar Stunden, in denen ich nur 1-2 x pro Minute geatmet habe, wenn ich mich nicht darauf konzentrierte. Sowas etwas zu lange mitzumachen, kann zu schweren neurologischen Schäden führen! Da Methadon so lange wirkt, befindet man sich also sehr lange in Gefahr, wenn man schon mal zu viel erwischct hat.
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Traumländer



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  Geschrieben: 13.09.18 11:05
Weißt du dazu irgendwelche Zahlen? Finde nämlich nur die BV von der oralen Applikation (50-80%, je nach quelle)

Wie schnell kommt Methadon eigentlich nasal? Das ewige anfluten (oral) macht halt nachlegen schwer.
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Traumländer

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  Geschrieben: 13.09.18 14:02
methadon und/oder polamidon habe ich mal nasal genommen und nach paar sekunden gab war es ein gefühl, als würden stromschläge in meikiner nase sein. sowas hatte ich nie wieder vorher oder nachher. gegen die ewige anflutzeit kenne ich nur i.v. beim flüssigen, was sich welche auch trotz dem sirup geben.

ich mache gerade wieder die saarbrückener methode durch, also wechsel auf subutex und es nur paar mal nehmen.
ich habe langezeit oxy ultrahochdosiert genommen und H mit um die 70%, was sogar stäker als fenta wirkt. ich hätte sowas niemals gedacht. eine minispur und man merkt plötzlich wieder was und das ist dann so stark, dass man mit kleidung im bett einpennt. ich kann nur jeden davor warnen, der weiß wie stark fenta ist, gerade die von hexal und deren untermarke, dass das ein witz dagegen ist. ich hab das ganze jahr und mein ganzes erspartes verpasst, alles wegen der angst wegen der illegalen HD im februar, wo ich gerade erfolgreich entzogen hatte. ich bin so wütend dadrauf. jetzt ist mein engster freund auch noch weg irgendwo und ich versuche kontakt aufzubauen, aber alle bekannten antworten nicht und ich bekomme wieder meine schmerzen, weswegen ich ja damit überhaupt anfing. der grund war tatsächlich die einsamkeit, nur kam ich als autist einfach nicht dadrauf und 50 ärzte ebenso wenig. selbst meine hobbies kann ich nicht mehr ausüben.

wann geht eigentlich dieses heiß/kalt gefühl endlich mal weg wenn man clean ist? ich habe das gefühl, dasss das gar nicht mehr aufhlört.

 
Traumländer



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  Geschrieben: 16.09.18 17:48
Ich glaube du brauchst ni htmal ethanol dafür. Es müsste reichen die tablette in wasser kurz aufzukochen. Dann die lösung durch einen microfilter (die zum aufsetzen) filtrieren und die lösung eindampfen. Alles kriegst du nicht raus aber sogut wie.

Ich hab früher methatabletten (methaddict und die bunten runden) geballert und nach dem abfiltern blieb immer ein haufen tablettenfüllstoffe auf dem löffel. Ich schätze ca 80-85% des tablettengesamtvolumens. Wenn nicht sogar mehr.

Daher geh ich davon aus das wasser schon reichen würde.

Diese Angaben sind ohne Gew(ä/e)r. Ich hab nämlich nie versucht das ganze abzudampfen da es ja für die vene gedacht war.

Mit Alkohol kriegstes viell. noch sauberer. Aber wozu den kaufen wenns vielleicht auch so geht.

Viel spass beim experimentieren und druffen.

Lg Nussi
 
Traumländer

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  Geschrieben: 23.09.18 19:58
wisst ihr wie sich das nach dem entzug nennt? ich wusste bis vor einer woche nichtmall, dass nach dem entzug noch ein zweiter kommt, auch mit dieser extremen kälte und extremer angst. fast wie der normale, körperliche entzug, nur ohne rls bisjetzt und hoffentlich bleibt das auch so. weis jemand wie lange das anhält bzw. bis wann es immer schlimmer wird und ab wann es dann wieder schwächer wird? also z.b. 1 woche immer stärker und 1 woche immer schwächer oder wird es nach dem stärker werden abrupt schwächer und hört dann auf? undn wie nennt sich diese entzugsphase, die nirgendswo auftaucht in dokus und sonst wo und niemand drüber spricht ? pregabalin hilft auch nicht dagegen, auch wenn es doch normalerweise das noradrenalien wegmachen sollte wie beim entzug auch. diese angst lähmt mich komplet und die kälte lässt es nicht zu, dass ich aus dem bett gehen kann.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 23.09.18 20:02
"PAWS" (Post-acute-withdrawal syndrome)
He complained: "Tony left me with a pile of Hendrix LPs and some dope."

Touching from a Distance

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