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LdT-Forum » Konsum » Sucht, Abhängigkeit & psychische Probleme » Probleme nach Opium-Konsum


Seite 1 (Beiträge 1 bis 15 von 15)

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Abwesender Träumer



dabei seit 2012
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  Geschrieben: 28.06.12 11:43
Hallo LdT,
ich weis garnicht wo ich anfangen soll...
Vor zwei Tagen, am Dienstag Abend habe ich mir einen Tee aus einem etwa erbsengroßen Stück selbstgemachtem Roh-Opium gemacht.
Ich hatte ein paar Tage zuvor schon einmal einen solchen Tee konsumiert, wieder aus eigenem Anbau.
Da ich von diesem Tee allerdings etwas enttäuscht war, habe ich an diesem Dienstag Abend es nochmal versuchen wollen, mit verheerenden Folgen... cry
Ich nahm also an diesem Abend den Tee zu mir, ging daraufhin schlafen.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war ich immer noch breit. Ich machte mir darüber aber keine weiteren Gedanken, da ich diese Nachwirkungen auch schon von Tramadol kannte.
Als aber diese Nachwirkungen noch bis am selbigen Abend vorhanden waren, fing ich doch an mir Gedanken zu machen.
Heute, zwei Tage später musste ich mir eingestehen, dass da irgendetwas nicht stimmt.
Ich erkundigte mich im Internet ob man irgendwie auf Opium "hängenbleiben" kann.
Dann bin ich auf folgenden Link gestoßen: http://www.psychotherapiepraxis.at/archiv/viewtopic.php?t=17462

Die Symptome die dort beschrieben werden treffen genau zu: einen starken "Druck" im Kopf, leichte Sehstörungen und das Gefühl zu haben, man sie dauer-drauf. Ich kann mich wirklich zu nichts mehr aufraffen und so langsam glaube ich echt, ich sei "hängen geblieben."

Zu einem Arzt möchte ich erstmal nicht gehen. Meint ihr die Symptome lassen wieder nach? Hat jemand schon einmal das Gleiche durchgemacht, und wie siehst aus wenn die Symptome wieder nachlassen, kann ich dann wieder kiffen?

MfG, Kartoffelkanone
 
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 28.06.12 12:13
also ich kann dich verstehen wenn man einfach nur nen abend chillen will und 24 stunden ist man immer noch drauf obwohl man ein normales leben leben will ist das schon sehr abgefuckt aber nunja bei leuten wie mir die dauer druff sind ist das glaub ich der stein der weisen wenn ich oxy genommen hab war ich 24 stunden/ 7 tage die woche / 4 wochen im monat dauer breit und es war hammer nunja zu deiner frage

geh zum arzt und erklär ihm deine situation und das es dich belastet

ich habe absolut noch nie davon gehört auf opiaten hängen zu bleiben ( vielleicht pilze, lsd wenn man mit den erfahrungen nicht klarkommt aber hängen bleiben ist das jetz auch nicht man ändert vermutlich die persönlichkeit odern die sicht auf verschiedene dinge)

also lange rede kurzer sinn geh zum arzt erklär dein problem und gut ist , alleine steigerst du dich immer mehr rein und das LdT ist auch keine hilfe weil hier auch wieder individuen zusammen prallen

der nächste poster empfiehlt vermutlich was anderes


ich hab aber auch kein plan was der arzt dann machen kann höchstens ganz vorsichtig naloxon i.v + benzos damit du runterkommst oder was was ich ich glaube viele behandlungsmöcglichkeiten gibt es da nicht


Ex-Träumer
  Geschrieben: 28.06.12 12:20
Wenn es innerhalb der nächsten 1-2 Tage nicht besser wird, solltest du schnell zum Arzt gehen. Und vom Kiffen würde ich erstmal ganz die Finger lassen
 
Abwesender Träumer



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661 Forenbeiträge
1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 28.06.12 12:48
warum soll er denn doch 1-2 tage warten ?


Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 28.06.12 13:28
Zuerst einmal: Im Internet nach Symptomen suchen wenn es einem schlecht geht und man unsicher ist was es ist, ist das dümmste was man machen kann. In den seltesten Fällen kann man so eine zutreffende Diagnose stellen, in den meisten Fällen löst es nur Panik aus.

Ich kann dir sagen: Der Forumspost von dem Link den du gepostet hast enthält ausschließlich Halbwissen und zusammenfantasierte Laienaussagen.

Regel Nr. 1 bei Drogennotfällen: Don't Panic! Du hast Drogen genommen, was glaubst du denn was passiert? Warte einfach ab bis der Stoff deinen Organismus verlässt. Viele Drogen bleiben sehr lange in der Blutbahn, selbst wenn die Hauptwirkung schon verflogen ist. Panik führt zu nichts, gerade in Zusammenhang mit substanzinduzierten Problemen hilft es in 90% der Fälle einfach eine Weile abzuwarten bis es besser wird.

Regel Nr. 2: Hör auf dir einzureden du seist hängengeblieben. Jeder Psychonaut hat schon mal von Leuten gehört die angeblich "hängengeblieben" sind. In der Welt der Tatsachen ist das eine verschwindend geringe Minderheit. AUSSCHLIESSLICH MENSCHEN MIT ENTSPRECHENDER VERANLAGUNG KÖNNEN HÄNGENBLEIBEN. Das bedeutet: Nur wenn du eine genetische Veranlagung hast, also eine Psychose die schon seit Geburt in dir schlummert, musst du dir Sorgen machen. Die Frage ist natürlich: Woher weiß man das? Eine solche Veranlagung wird meist vererbt, Wenn man also Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Familie hat, sollte man aufpassen. Psychosen werden durch psychischen Stress ausgelöst, wenn das Bewusstsein sich also innerhalb kürzester Zeit mit vielen neuen Einflüssen auseinandersetzen muss die es nicht mehr schnell genug verarbeiten kann. Deswegen können unter normalen Umständen eigentlich nur PSYCHEDELICA zu diesem Effekt führen. Psychedelica überfluten den Geist mit einer Unmenge an Informationen und Reizen. Die Wahrscheinlichkeit auf Opiaten oder auch Dissoziativa hängen zu bleiben ist verschwindend gering, praktisch nicht vorhanden.

Regel Nr. 3: Sorge für ausreichend Ruhe und gesunde Ernährung. Probleme mit Drogen werden meist nicht durch die Droge selbst, sondern mit den einhergehenden Mangelerscheinungen ausgelöst.

Regel Nr. 4: Wenn es nach 2-3 Tagen nicht besser wird, geh zum Arzt! Jeder Arzt hat Schweigepflicht. Ich versteh nicht warum ihr Leute so große Probleme damit habt zum Arzt zu gehen! Wie kann man nur so dumm sein!


Außerdem hab ich so einen Thread vor einiger Zeit schon mal gesehen. Jemand hat sich einen Tee mit Mohnkapseln gemacht und war mehrere Tage drauf. So ist das bei dem Zeug nunmal, es bleibt verdammt lange im Organismus.
Muh?
Traumland-Faktotum



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ICQ
  Geschrieben: 28.06.12 13:37

Zitat:
Regel Nr. 2: Hör auf dir einzureden du seist hängengeblieben. Jeder Psychonaut hat schon mal von Leuten gehört die angeblich "hängengeblieben" sind. In der Welt der Tatsachen ist das eine verschwindend geringe Minderheit. AUSSCHLIESSLICH MENSCHEN MIT ENTSPRECHENDER VERANLAGUNG KÖNNEN HÄNGENBLEIBEN. Das bedeutet: Nur wenn du eine genetische Veranlagung hast, also eine Psychose die schon seit Geburt in dir schlummert, musst du dir Sorgen machen.


Sicher? Afaik könen exogene Psychosen bei jedem auftreten. Hast du dazu eine Quelle ?

lg
"Ein Morphium, das keine Sucht erzeugt, scheint der moderne Stein der Weisen zu sein."
-William Seward Burroughs-
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 28.06.12 13:39

Zitat:
Regel Nr. 4: Wenn es nach 2-3 Tagen nicht besser wird, geh zum Arzt! Jeder Arzt hat Schweigepflicht. Ich versteh nicht warum ihr Leute so große Probleme damit habt zum Arzt zu gehen! Wie kann man nur so dumm sein!




ich checks auch nie wieso die leute immer schiss haben,

MANN DIESE LEUTE HABEN STUDIERT ! die wissen was abgeht manche mehr manche weniger aber im großen und ganzen kann dir in dem fall so gut wie jeder allgemeinmediziner ( besser noch ein Facharzt für Anästhesiologie) helfen


und mein got die haben schweigepflicht ich glaube du kannst dem sogar von deinem heroin vorrat von 100g erzählen er darf und wird es nicht weitersagen er bricht die schweigepflicht und wenn es mies läuft verliert er seine approbation

also abi umsonst 6 jahre humanmedizin umsonst 5-6 jahre facharzt ausbildung ALLES UMSONST


denkt ihr echt der riskiert das weil ein druppi in die praxis kommt und nich klar kommt , ? der behandelt dich und das wars

leute macht euch nicht verrückt echt mal ...



Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 28.06.12 14:24
Ja, es ist möglich durch Drogen einen psychotischen Zustand zu erreichen der auch mehrere Tage oder in Ausnahmefällen länger bleiben kann, aber das passiert nicht einfach von heute auf morgen weil jemand einmal ne Pille schmeißt (also allgemein verantwortungsbewusst konsumiert). So etwas passiert meist aus extremsituationen heraus, durch Überdosen oder langanhaltenden Dauerkonsum von Psychedelica. Das Problem ist, dass man nicht einfach so zwischen exogener und endogener Psychose unterscheiden kann. Meist geht das erst nachträglich, weil eine Drogenpsychose sich normalerweise nach kurzer Zeit wieder zurückbildet, während eine endogene, durch Veranlagung verursachte Psychose einen echten Krankheitsverlauf vorweist.

Meine Quellen dazu sind vor allem die Aussagen einer Mitarbeiterin des UCP Groningens und eines Neurowissenschaftlers vom UMCG Groningen der sich beruflich mit der Erforschung von psychoaktiven Drogen auseinandersetzt. Es ging in der Diskussion vor allem um Stoffe wie LSD und Psylocybin.
Muh?
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 28.06.12 14:48
Ein ehemaliger Nutzer(tego oder tegoshi) hat auch von wirklich langen Nachwirkungen nach dem Konsum von "nur" 3 Kapseln Schlafmohn berichtet, wie schon gesagt. Echt erstmal beruhigen und ggf. dann zum Arzt. Don`t panic. Ich dachte auch schon mich hats erwischt, ein gutes Umfeld, kein Stress und Ablenkung können da schon helfen.
viel Erfolg
"Wenn ich loslasse was ich bin, werde ich was ich sein könnte."
Laotse

» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 28.06.12 15:43
Erstmal danke für die Ratschläge, hat mich echt beruhigt...
Naja ich hab mir einfach Panik geschoben, da ich so eine Wirkung bisher noch nicht kannte. Vorhin hab ich mal eine Aspirin genommen - und siehe da, schon geht's mir besser razz
Das ich nicht zum Arzt gehen möchte, liegt einfach daran, dass ich nicht so gerne mit anderen Personen über meinen Konsum spreche.
Ich warte jetzt einfach nochmal 1-2 Tage, die Symptome haben sich ja schließlich schon gebessert, wenn nicht muss ich halt doch mal einen Arzt aufsuchen.
Trotzdem vielen Dank,
MfG,
Kartoffelkanone
 
Abwesender Träumer



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1.560 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 28.06.12 15:53
Wenn es schon nachlässt ist das Ende doch schon abzusehen, entspann dich, es freut mich das es dir besser geht. Bei meinen ersten Opi-Erfahrungen hatte ich auch öfter Panik, allerdings vor ner Atemdepri, da ich auch leider täglich Alkohol trinke(n muss). Denke das sich das nach gutem Essen, nem guten Film und viel Schlaf schon legt. Will das nicht runterspielen, aber gerade wenn man gut informiert ist, macht man sich oft zuviel Gedanken, was ja auch nicht falsch ist, aber meißt legt es sich von selbst.
Peace
"Wenn ich loslasse was ich bin, werde ich was ich sein könnte."
Laotse

Abwesender Träumer

dabei seit 2013
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  Geschrieben: 05.12.13 16:36
Mich interresiert woher du das rohopium hast ?
Hast du den schlafmohn selbst angebaut , den kopf eingeritzt und den austretenden saft aufgefangen ?
 
Traumländer



dabei seit 2012
478 Forenbeiträge

  Geschrieben: 16.09.18 20:08
Nur eine kleine Notiz an alle die mal vor der Entscheidung stehen mal Opium zu probieren:

Ich habe gewartet bis ich auf null bin von meinem körperlichen Entzug, der relativ klein war, es handelte sich um Kratomentzug, dann machte ich 2 Wochen Pause von allem außer schwarzem Tee. Dann nahm ich mir das Opium vor und setzte mir einen Konsumzeitraum von 48 Stunden. In dieser Zeit ließ ich es mir gut gehen und baute mir vllt in etwa die Menge ein die 100 mg Morphin entsprechen könnte (alles oral, wiege einiges). Der rausch war nyce, das nodden solide. ABER: nach diesem Wochenende bekam ich mit ca.24 Stunden Verzögerung einen Entzug der von Montag Nachmittag bis Freitag Morgen dauerte, der Dienstag + Mittwoch waren geradezu räudig. Kalter Schweiss und Beweglichkeit wie ein Opa von 80 Jahren. das alles wegen 2 läppschen Tagen Konsum??? Zum Schluss dachte ich schon ich hätte mir zusätzlich ne Grippe eingefangen, was nicht der Fall war.

Fazit: Opium hat das beschissenste denkbare Rausch/Abfuck Verhältnis das mir ein Opioid/Opiat bisher geliefert hat - und ich hatte einige. Das ist so bitter, ich weiß, dass wenn ich mir in 2
Tagen 50g Kratom einbauen würde, was das höchste wäre was ich in mir drinbehalten würde ohne kotzen zu müssen, der Entzug gleich Null wäre. So viel dazu wie übel Opium im Gegensatz dazu ist. Es war auch schon ein recht ausgeprägter Entzug. Will nicht wissen wie der so nach 3 Monaten Dauerkonsum wäre.

Nie wieder.
"Wenn ein Pechvogel sich im Bett zu Tode vögelt, soll das heißen, dass alle anderen schuldbewußt das Pimpern einzustellen haben?"

Charles Bukowski
Traumländer



dabei seit 2009
672 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 18.09.18 03:01
Krass, dass Du nach zwei Tagen bereits einen Entzug hattest... Hätte nicht gedacht, dass das so schnell passieren kann. In den zwei Tagen hast Du immer wieder mal konsumiert/nachgelegt, oder? Echt heftig, dass Du dadurch schon solche Entzugssymptome bekommen hast.
Aber im Großen und Ganzen wundert es mich jetzt nicht allzu sehr. Ist ja bei Alkoholabhängigen, die schon lange ihren Entzug hinter sich haben und dann wieder anfangen zu trinken, ähnlich. Da kann es auch nach ein paar Tagen passieren, dass man wieder körperlich abhängig ist.
Egal wie viel Schlechtes Du erlebt hast:
Behalte immer einen Funken Hoffnung in Dir.
Auch die dunkelsten Stunden können vorübergehen.
Auch die dunkelsten Stunden kannst Du überleben.
Traumländer



dabei seit 2012
478 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.09.18 05:16
Ja, ich habe nachgelegt, ich habe immer so viel konsumiert, dass ich gerade unter der Grenze zur Übelkeit blieb. Dennoch weiß ich, dass vor ein paar Jahren so etwas nicht möglich wäre. Es geht mir inzwischen gut ohne, das Problem ist nicht diese eine Woche Leiden sondern die Tatsache, dass diese Party für mich vorüber ist. Daran muss man sich erst mal gewöhnen.
"Wenn ein Pechvogel sich im Bett zu Tode vögelt, soll das heißen, dass alle anderen schuldbewußt das Pimpern einzustellen haben?"

Charles Bukowski

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