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LdT-Forum » Drogen » Pharmazeutika » Lyrica (Pregabalin) - Sammelthread


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AutorBeitrag
Dauer-Träumer



dabei seit 2016
136 Forenbeiträge

  Geschrieben: 16.07.18 01:41
Habe jetzt ein Gramm intus. Euphorie oder so merke ich nicht. Ich bin aber total aktiv und will selbst um fast 2 Uhr morgens noch aufräumen, abwaschen etc. Ganz seltsames Gefühl. Wenn ich die Augen schließe, dreht sich alles. Verrückt!
 
Traumländer

dabei seit 2014
975 Forenbeiträge

  Geschrieben: 16.07.18 02:36
ja ich kenn das .... ca. 2,5-3 h nach der einnahme von zb. selbst 300 mg nüchtern und viel kaffee, fang ich an sachen zu machen wie zb monatl. abrechnungen , rechnungen schreiben usw...alles was mich sehr nervt und ich würd am liebsten alles gleichzeitig machen und bin aber auch sehr gereizt dazu .

erst nahm ich lyrica mir selbst verordnet 450-600 mg nur alle 2 tage über sehr viele monate .dann hab ichs ausgeschlichen in 2-3 wochen was sehr sehr unangenehm war und nun bekomm ichs vom phsychodoc 2 x tägl. 100 mg jetzt verordnet und hab bissel angst höher zu gehen , weil ichs ja irgendwann wieder absetzen will /muß .habe dem doc beim erstgespräch von monaten oder gar vielen jahren auf benzos alle paar tage erzählt und eben vom lyrica .

ihn hat wohl begeistert, das ich lyrica selbst entsorgt habe und er meinte dann :
ja, wenn sie das lyrica vertragen haben, dann fangen wir halt damit an, ich kenn das medikament und erachte es als gutes mittel usw...., aber ihr diazepam und alprazolam + zolpidem gibts ab sofort nicht mehr .

nun ertappe ich mich, dass ich wie zb gestern dann einfach mal wieder 450 mg nehme und mir ein paar nette std mache ....alles ein teufelskreis und leider hab ich die schublade nun mit fast allen größen über 50,100,150,225 und 300 mg
voll und immer 100 er -will nicht prahlen damit, sondern soll nur als überblick dienen, das ich manchmal nicht anders kann und mir dann auch natürlich einrede : na ja, der doc hats genehmigt und will eh höher gehn die nä. wochen damit .

total blöd ich weiß ,aber momentan kann ich nicht anders .
Das Leben ist eine Schlampe.
Also lerne es zu ficken !!!
Traumländer



dabei seit 2009
520 Forenbeiträge

  Geschrieben: 16.07.18 12:06
Hmn, ich nehme jetzt schon seit Mitte Mai kein Pregabalin mehr (anfangs ähnlich wie Mercedes im zweitägigen Rhytmus, dann durch nen Krankenhausaufenthalt im täglichen Konsum gelandet, seeehr langsam über viele Wochen ausgeschlichen, war trotzdem psychisch die Hölle teilweise... besonders die Angstzustände) bin aber immer noch munter am weiterbunkern. Hausarzt denkt ich nehm es immer noch wie verordnet und ich hab immer noch ständig im Hinterkopf "ja, Pregabalin is an sich schon geil, ab und an will ich vielleicht doch mal wieder nen Turn", daher will ich mir irgendwie nen Vorrat anlegen der quasi für Jahre reicht. Auch wenn mich das natürlich am Ende evlt. wieder in die körperliche Abhängigkeit drängen könnte.

Psychisch vom Pregabalin mal ganz wegzukommen ist echt n harter Brocken, aber naja, ich bin zumindest ganz zufrieden, dass ich jetzt über 2 Monate Pause geschafft habe...
"You measure democracy by the freedom it gives its dissidents, not the freedom it gives its assimilated conformists."
Traumländer

dabei seit 2013
24 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.08.18 16:00
zuletzt geändert: 07.08.18 17:25 durch LustWillEwigkeit (insgesamt 2 mal geändert)
Weiß jemand, wie sich der Konsum von Benzos beim Lyricaentzug auswirkt?
Sind die kreuztolerant? Wenn ich bspw. am vierten 0-Tag des Lyricaentzugs Benzos konsumiere, fängt dann der Lyricaentzug wieder von vorne an oder verlängert sich zumindest?

Wäre lieb, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte.

 
Traumländer

dabei seit 2013
24 Forenbeiträge

  Geschrieben: 07.08.18 17:25
Keiner, der mir weiterhelfen könnte?
Ich meinte mich zu erinnern, dass hier jemand Zopiclon benutzte, um die Entzugssymptome erträglicher zu gestalten. Wenn das den Entzug nicht verlängert hat, dürften typische Benzos (in meinem Fall Alprazolam) es auch nicht tun, oder?
Würde es wirklich wertschätzen, wenn mir jemand hierbei behilflich sein könnte. Ich halt das langsam nicht mehr aus; möchte aber auch die bereits durchstandenen fünft 0-Tage nicht aufs Spiel setzen...
 
Traumländer



dabei seit 2006
635 Forenbeiträge
1 Tripberichte

  Geschrieben: 07.08.18 19:30
Mit Sicherheit kann ich dir dazu leider nichts sagen.

Würde aber davon ausgehen, dass mit der (zurückhaltenden!) Einnahme von Benzos zumindest der körperliche Entzug nicht verlängert wird.
Die Substanzen wirken zwar beide "GABA-verstärkend", aber doch auf sehr unterschiedliche Art und Weise. D.h. während du die Entzugssymptomatik mit Benzos auf ein erträgliches Maß bringst sollte die Rückbildung deiner Pregabalintoleranz ungestört weiter laufen...
Ein evtl. psychischer Abfuck wird zumindest teilweise nach hinten verschoben werden denke ich.

Wenn es dir wirklich zu scheiße geht, dann benutze was vom Alpra. Es wird auf keinen Fall deine geleistete Arbeit zunichte machen, solange du penibelst darauf achtest, nicht doch noch mehr zu nehmen als unbedingt nötig!

Viel Erfolg!
"amphibische fickmoleküle"
Traumländer

dabei seit 2014
975 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.08.18 02:12
mir hat damals alpra und diaz nicht viel geholfen, als ich von 450-600 mg alle 2 tage /viele monate lang runter bin .
waren grausame 2-3 wochen mit suizidgedanken usw... hab dann natürlich 0,5 mg alpra und ca.5 mg diaz sehr oft genommen, aber ich würds heute nicht wieder tun, weil ich glaube, das ich den entzug damit noch etwas verlängert habe .

jetzt bin ich auf 2x 100 mg vom doc verordnet wieder drauf und eingestellt , die
schublade ist voll und irgendwann steht mir der gleiche mist wieder bevor ....

viel erfolg dir und gutes gelingen !
Das Leben ist eine Schlampe.
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Dauer-Träumer

dabei seit 2017
30 Forenbeiträge

  Geschrieben: 21.10.18 07:21
zuletzt geändert: 21.10.18 13:02 durch leakim11 (insgesamt 1 mal geändert)
Ich wollt mal eben Meldung geben, dass das mit dem Eigenurin super funktioniert. Hab mich da jetzt 2 Tage mit erfolgreich durch eine knappe Zeit gebracht. Wegen dem Geschmack ist es schon ein wenig hart aber wenn man sich vorher den Mund mit scharfem Mundwasser oder ähnlichem Spült geht es echt. Man schmeckt es kaum. Wichtig ist auch, dass man die Plörre gut gekühlt runter kippt. Leider werde ich ab morgen trotzdem Probleme kriegen weil ich kein Prega mehr habe bis auf 450mg und DHL mein Paket mit dem Phenibut verbummelt hat und auch das mit meinem Kratom. Scheiß Paketzentrum in Bremen. Die bringen mich immer wieder ins Schwitzen!
Hab mich letztes mal schon gewundert, dass ich so komisch dicht bin. Irgendwie entspannter als ich meine "Urinkur" gemacht habe. Ist heute schon wieder so. Man kann sogar den Urin den man getrunken hat und danach wieder ausgepisst hat nochmal benutzen. Wird halt immer weniger mit dem Prega-anteil aber funzt! Kann ich echt nur empfehlen wenn mal wirklich Not ist.
 
Traumländer



dabei seit 2010
215 Forenbeiträge
3 Tripberichte
2 Langzeit-TB

  Geschrieben: 06.11.18 00:23
Ich nehme Pregabalin seit April 2018 wieder regelmäßig, und zwar hab ich hab mich ziemlich schnell hochdosiert, bis Mitte Juni war ich auf durchschnittlich 2400mg. Ich nehme es vor allem weil ich bisher dachte ich wäre nunmal schwer abhängig, und da Pregabalin leicht zu bekommen und durch Rezept billig ist ideale Substanz für den Alltag finde ich, ich habe damit auch Wohnung geputzt und lauter Sachen gemacht, für die ich normal zu faul gewesen wäre.

Irgendwann hab ich dann mal probiert den Konsum von heute auf morgen zu stoppen, aber schon 24h nach Einnahme der letzten 600mg fühlte ich mich unwohl, am Nachmittag wurde es aber richtig heftig. Schwer zu beschreiben wie es ist wenn man von hochdosiertem und vor allem an diese Dosis gewohntem Pregabalin kalt entzieht, aber es ist irgendwie ein Gefühl des wahnsinnig werdens. Ich bezeichne mich auch als Alkoholiker, da kaum ein Tag ohne durchschnittlich 4 Bier vergeht, Ganja auch jeden Tag, also eben täglich zu. Jedenfalls hatte ich nach 34h solche Entzugserscheinungen, dass ich früher heimging, nicht meine gewohnten 4 Bier holte und nur Ganja durch den Vaporizer verdampfte. Das hat aber entweder gar nichts geholfen, oder, was ich eher glaube, die Situation verschlimmert, ich wurde komplett irre im Kopf als ich auf der Heimfahrt und in Erwartung der offenen Apotheke war, und zwar auf ziemlich unschöne Weise. Ich war sehr unruhig im Zug, vor allem als wir meinem Ziel näherkamen. Da war eine Apotheke die mir Pregabalin ohne Rezept und ohne Anzahlung auf Kredit geben konnten, und eine Stunde später ging es mir wieder bestens. Hätten die in der Apotheke das Pregabalin nicht rausgerückt hätte ich wohl die Rettung rufen müssen, nur damit rüberkommt wie ernst der Zustand da für mich war.

Jedenfalls habe ich seitdem erstens darauf acht gegeben dass die Versorgungskette nicht unterbrochen wird, und zweitens habe ich eingesehen dass es bei manchen Drogen vielleicht doch besser ist auszuschleichen als auf die Hammermethode von 100 auf 0 zu setzen wie ich es schon bei Heroin gemacht habe. Aber dieser Brainfuck vom Pregabalinentzug lässt sich wohl am effektivsten mit Runterdosieren mindern. Ich führe seit 2. Oktober (1500mg/tgl) Liste wie viel Pregabalin ich täglich nehme, und seitdem habe ich so weit reduzieren können, dass ich am Samstag, als ich aus Langeweile eine zweite 300er genommen hatte, wieder bereut hatte die zweite genommen zu haben. Aber es war eben auch gut, weil ich da gespürt habe, wie weit ich mit dem reduzieren schon war. Vorher war mein Ziel auf "empfohlene Tageshöstdosis von 600mg" zu reduzieren und mich mit der Dosis wohlzufühlen, jetzt nahm ich 600mg und es war echt nicht mehr schön, zumindest die erste Stunde seit Wirkeintritt nicht.

Wie schädlich es ist regelmäßig ein vielfaches der empfohlenen Tageshöchstdosis in Kombination mit Alkohol zu konsumieren weiß ich nicht, drauf ankommen lass ich aber nicht, da hab ich langsam echt schiss bekommen... das Ziel ist auf jeden Fall komplett damit aufzuhören, einfach weil ichs nicht brauch. Ich habe es genommen um zu zu werden und mich viel zu sehr reingesteigert, das ging über Monate dass ich mir einmal die Woche 60Stk/300mg geholt hab, einfach weil sichs damit so gut arbeiten, Musik hören und schlafen lässt. Am Wochenende hol ich mir normal immer 200 bis 400mg Morphin, aber das hab ich jetzt auch schon fast drei Wochen sein lassen. Ich kanns kaum glauben aber ich glaube eben dass ich langsam genug vom zusein hab, und das nach über 11 Jahren, in denen ich fast täglich zu war, nikotin und koffein nicht mit eingerechnet.
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Traumländer



dabei seit 2009
520 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.11.18 02:03
Klingt doch schonmal positiv Merlin... also, dass du langsam wieder mit dem runterdosieren zurechtkommst. Hab für mich damals auch festgestellt, dass ich Pregabalin nur durch runterdosieren absetzen konnte, auch wenn ich deutlich weniger als du konsumiert habe. Habe eben noch einiges an Material gehortet und bin mir daher fast sicher, dass ich mal wieder konsumieren werde, aber ich hoff mal, dass ich es dann schaffe nur alle 2 Wochen mal nen Turn einzuplanen.

Pregabalin ist schon wirklich n Ding auf dem man easy klebenbleiben kann, weil es sich so super in den Alltag integrieren lässt. Eigentlich fast alles hat darauf mehr Spaß gemacht, der Suff war besser, ich war (gefühlt) deutlich kreativer, Schlafprobleme nicht existent... aber es is irgendwo verheerend, dass man sich so an diesen Zustand gewöhnt, dass man einfach rein gar nichts mehr ändert. Diese knapp 1,5 Jahre auf Pregabalin vergingen gefühlt so schnell, weiß echt nicht wo die Zeit geblieben ist und eigentlich habe ich am Ende jeden Tag nur immer auf den Rausch hingelebt (auch aufs Kratom und den Alk).

Nuja, wünsch dir weiterhin viel Erfolg, vllt kannste ja bald ma Pregabalin ganz hinter dir lassen..
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Traumländer

dabei seit 2014
267 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.11.18 22:32
Mein Arzt hat meine Dosis erhöht auf 3x 75mg habe vorher halbes Jahr 3x50 genommen nachdem es mit 3x25 eingeschlichen wurde jetzt habe ich das mal durchgerechnet und festgestellt das bei einer hwz von 6h die wirkstoffkonzentration in meinem Körper höher und höher wird ich habe jeden Tag 56mg die dazukommen habe also insgesamt dann jetzt schon über 5000mg im Körper so grob geschätzt

Nimmt jemand von euch lyrica dauerhaft in therapeutischere Dosierung und kann mir sagen ob er es während eines opiatentzuges dann Höherbewertung dosieren muss oder die normale Dosis reicht wegen oben genannten Grund ?
 
Traumländer



dabei seit 2009
520 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.11.18 23:01
Zwar mag es schon sein, dass der Wirkstoff teilweise kumuliert, aber ich halte das bei Pregabalin eher für wenig ausgeprägt, da 6 Stunden keine allzu lange Halbwertszeit sind. Deine Rechnung mit den 5000mg geht nicht auf, denn wenn man jeden Tag die gleiche Menge Pregabalin zu sich nimmt, dann erreicht man nach einigen Tagen einen sogenannten "steady state" (auch Kumulationsgleichgewicht), das heißt, dass ab diesem Punkt die Konzentration in etwa gleich bleibt und sich nicht mehr großartig erhöht oder verringert (es heißt häufig, dass nach ca. 5 Halbwertszeiten der steady state erreicht ist)... siehe auch Kumulation von Benzos, selbst mit Diazepam hat man nach knapp 10 Tagen diesen steady state, der Wirkstoff im Organismus steigt bei gleicher Dosis nicht ins Unendliche.
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Neuer Träumer



dabei seit 2018
3 Forenbeiträge

  Geschrieben: 14.11.18 03:40
Hallo LDT ;) mein erster Beitrag!


Ich habe vor kurzemn eine Streifenn Pregabalin/Lyrica 150mg per kapsel!
Also ich habe mich jetzt schon ein wenig schlau über dieses Medikament gemacht, jedoch ist mit mir da einiges unklar und ich habe es auch noch nicht genommen!

1.) Unter welche Klasse von Medikamenten handelt es sich dabei? ( Barbiturate?)

2.) Hat dieses Medikament ein enrelativ aufputschende oder eine relaxend bzw sedierende
Wirkung? ( Teilweise liest man das es ähnlich wie MDMA wirkt ^^?

3.) Es soll bei eienen Opiumentzug helfen, ist das korrekt?

4.) Wenn ich dieses medikament mal nehme, reihen da 150mg? Ich wiege ca. 113kg


In solche sachen bin ich ein wenig ein Bauer... was ein bauer nicht kennt isst er nicht! :D

Ich danke im Voraus für antworten
Und an alle drogenanfänger... lasst die finger davon... IHR SPIELT EUCH MITDEM TEUFEL





 
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2.289 Forenbeiträge

  Geschrieben: 14.11.18 10:04
Zu 1) Pregabalin ist im Prinzip in einer eigenen Wirkstoffgruppe - es ist strukturell verwandt mit GABA, hat aber ein ganz eigenen Wirkmechanismus. Ist daher kaum mit anderen Wirkstoffen zu vergleichen; Gabapentin liegt vom Wirkspektrum her noch am nächsten. Es ist kein Barbiturat und auch kein Benzodiazepin, weist aber vor allem was das Abhängigkeitspotential angeht manche Ähnlichkeiten vor allem zu letzteren auf.

Zu 2) Es wirkt relaxierend-sedierend, daher auch seine Anwendung als Antikonvulsivum, Schmerzmittel für Neuropathien und Anxiolytikum bei Angststörungen. Mit der angeblichen Nähe zu MDMA sind wohl eher euphorische Schübe, das Körpergefühl und eine leichte Sichtverschiebung bei höheren Dosen gemeint; ich persönlich find den Vergleich eher unangebracht. Hat mich nicht wirklich an MDMA erinnert. Auf alle Fälle ist der Wirkmechanismus ein völlig anderer, und die wirklich begehrenswerten Seiten von MDMA als Entaktogen fehlen.

Zu 3) Teils, teils. Es unterdrückt die Entzugserscheinungen nicht wirklich, vorallem ein stärkerer Entzug ist schon definitiv noch spürbar, macht sie aber wesentlich leichter erträglich. Speziell die psychischen Entzugserscheinungen wie Anspannung, Rastlosigkeit und negative Gedanken werden ganz gut bekämpft. Man kann den Entzug so wesentlich leichter überstehen, aber es ist nicht so als ob er dadurch weg wäre oder man arbeiten gehen könnte wie gewohnt; allein schon weil man dazu Dosierungen braucht die schon für sich genommen sehr starke Nebenwirkungen haben mit denen es sich schwer arbeiten lässt.

Zu 4) Ist nicht so einfach zu beantworten, weil es sehr drauf ankommt was du von der Wirkung erwartest. Wenn du dich damit berauschen willst sind 150mg wahrscheinlich zu wenig, um einen Opioidentzug zu unterdrücken kann das schon gut ausreichen. Vor allem aber bildet es extrem schnell eine Toleranz, schneller als eigentlich alle Opioide, also wirst du bei täglichem Konsum deine Dosis ständig anpassen müssen.
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Traumländer



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  Geschrieben: 14.11.18 10:59
Zu 1) Es gehört zur Klasse der Gabapentinoide.

2) Generell finde ich Pregabalin ein wenig sedierend. Aufgrund der Enthemmung und dem wohligen Körpergefühl werde ich jedoch oft sehr aktiv und kann gut sozial interagieren. Ich trage dann mein Herz auf der Zunge.

Ähnlich wie MDMA... naja... Ich persönlich bevorzuge Pregabalin gegenüber MDMA.

4) Mir reichen 150 mg, aber ich wiege um die 50 kg. Das WIchtigste ist, Pregabalin auf einen leeren Magen zu nehmen. Die Wirkung braucht sehr lange, bis sie anflutet.

Ich denke du kannst schon mit 150 mg starten. Wenn du nach 4 Stunden auf leeren Magen nichts/kaum was merkst, kannst du nachlegen. Wird dann nicht so stark wie 300 mg als Initialdosis, aber dafür länger wirken.
Töricht ist, wer behauptet, der psychedelische Weg sei frei von Risiko.
Kurzsichtig ist, wer glaubt, das Risiko lohne sich nicht.

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