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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Der Weg (Selbstfindung & Glaube) » Der "Erkenntnis-des-Tages" Thread


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AutorBeitrag
Traumländer



dabei seit 2014
279 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.11.18 10:36
pharmer schrieb:
Manche Leute sind mit ihrer Sichtweise einfach zufrieden, ganz egal ob richtig oder nicht, da macht es dann auch nicht immer Sinn darüber zu diskutieren.


genau das ist der punkt...die sichtweise der wissenschaftsapologeten als einzige den durchblick zu haben und richtig zu liegen...als ob es nicht unzählige andere lebensentwürfe und "richtige" ansichten geben würde...
 
Moderator



dabei seit 2012
2.289 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.11.18 11:50
Das kann ich nachvollziehen, der entscheidende Punkt ist jedoch dass sich die Behauptungen der Wissenschaft beweisen lassen, die Eindrücke einer subjektiven Welt von denen du sprichst - der imaginäre Drache vorm Fenster - eben nicht. Insofern ist die Stellung in die sich die Wissenschaft begibt gerechtfertigt. Insane hat eigentlich wunderbar erklärt warum das so ist.

Weiter werd ich auf die Diskussion allerdings nichtmehr einsteigen, auch wenns mir wieder mal in den Fingern juckt zu erklären wo der grundlegende Unterschied zwischen einer subjektiven Wahrnehmung und einer objektiven, beweisbaren Tatsache liegt und dass Wissenschaft das exakte Gegenteil von Religion und Glaube ist. Hab schon eingesehen dass viele dafür unerreichbar sind weil sie es nicht anders sehen wollen; und auch diesen Satz meine ich keineswegs im bösen oder abwertenden Sinn.

Half the fun is learning!
Traumländer



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2 Tripberichte

  Geschrieben: 08.11.18 11:51
zuletzt geändert: 09.11.18 18:26 durch trinity (insgesamt 1 mal geändert)
@ phoenix

Schön, dass wir mal wieder einer Meinung sind .... ;)


@ Insane

Ich versteh so überhaupt gar nicht, WIESO ZUM TEUFEL man unsere Welt/Materie in der wir leben, unbedingt objektiv erklären muss?!?!?

Du bist ein gescheiter Mensch, Insane, ich mag das voll, wenn jemand scharf und klar denken kann und sich somit jedes Argument so drehen kann, dass es für ihn auch passt - die Wissenschaft lässt da wieder ein wenig grüßen! :) Aber zw. gescheit/scharfem Verstand und Klugheit ist für mich ein Riesenunterschied!

Was bringt mir meine Intelligenz, wenn ich damit nicht erkenne, was es sonst noch so gibt, außer der Wissenschaft (oder dass es überhaupt noch was anderes gibt ^^)?

Was hab ich davon, wenn ich kurz vor dem Autounfall erstmal im Kopf alle Chancen ausrechne, welche Möglichkeiten es gibt um nicht zu chrashen, ich aber vor lauter rechnen und denken vergesse, dass ich ja mit meinem Körper und meinen Händen auch was tun muss (zB: zu reagieren und auszuweichen)?

Was bringt es mir zu wissen, wie heiß die Sonne heute da oben am Himmel um 12 uhr 12 ist, wenn ich mich dann erst recht nicht raus traue in die Sonne - ich könnte ja einen Sonnenbrand bekommen --> Hautkrebs und so! Puh, eines DER Angst-THEMEN der "heutigen" Menschheit, seit die Wissenschaft einen immer wichtigeren Bereich im Leben vieler Menschen einnimmt ....

Simple Beispiele, ich weiß, aber genau darum geht´s ja mMn. Klar, PC, Auto und alle anderen Annehmlichkeiten die der Wissenschaft entsprungen sind, find ich geil und nutz ich gerne und spielt in einer anderen Liga (womit ich nicht höher oder niedrigen meine - nur anders). Aber wenn dann schon das Zwischenmenschliche (beruflich oder privat) von der Wissenschaft dominiert wird, alles analysiert und auseinander geklaubt wird, nur um irgendeinen kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden .... Und warum das ganze? Nur um ja keinen Fehler zu machen? Und wieso traut man sich keine Fehler mehr zu machen? Weil wir Angst haben, wir könnten verklagt werden? Es geht wie so oft um Geld und Macht .... Und die Wissenschaft hat es drauf, in der heutigen Zeit die Leute damit mehr zu verblenden, als mit der Religion, etc.! Neue Zeit, neue Regeln - altes Spiel! ;)

Die Menschheit wird immer verrückter und verliert sich immer mehr im Objektiven. Ergo versteht keiner mehr sich selbst .... Wie denn auch? Wir Menschen sollen alle gleich sein, die Welt ist für alle gleich - also muss ich meine Gefühle so anpassen, wie es erwartet wird von mir.

Der Mensch wird in Muster und Schablonen gepresst, egal ob von der Religion oder der Wissenschaft. Ich hab gegen beide nix, beides hat total seine Berechtigung, ich muss mich ja damit nicht identifizieren. Ich hab nur etwas dagegen, wenn Menschen verlernen, sich selbst besser kennen zu lernen .... Und die Wissenschaft und das grübeln und verstehen wollen, ist halt mMn nur ein Teil, der uns Menschen ausmacht. Schwachsinnigerweise glauben die vermeintlich intelligentesten Menschen in der Welt daran, dass dies der mit Abstand wichtigste Teil ist für uns ....

Peace, der trin
Behandle einen Stein wie eine Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen!
Indianische Weisheit
Neuer Träumer



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35 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.11.18 12:41
@trinity

Nicht müssen... können!

Du kannst dich ja deiner subjektiven Welt hin geben.
Bzw. schließt das eine das andere überhaupt nicht aus. Mir scheint du sieht hier zwei Fronten (korrigiere mich wenn ich falsch liege)
Das sehe ich jedenfalls nicht so. Es gibt genügend Beispiele, dass Wissenschaftler z.B. auch religiös sind.
Z.B. der Harald Lesch, wenn dir der ein Begriff ist. Ein im deutschsprachigen Raum bekannter Naturwissenschaftler wie er im Buche steht. Und darüber hinaus von vielen sehr geschätzt.
Aber dieser ist gläubig. Und das ist absolut kein Problem.
Man kann sich also sowohl mit seiner subjektiven Gefühlswelt UND der objektiven Welt beschäftigen.
Aber wenn du dich mit deiner Gefühlswelt beschäftigst und meinst daraus Erkenntnisse zu gewinnen musst du dir nun mal die Kritik gefallen lassen, dass Gefühle kein sicheres Wissen sind und Gefühle leicht täuschen können. Gerade dann auch noch auf Drogen, die das Gehirn in seiner Funktion oftmals eher "stören." Also z.B. Halluzinationen.

Zitat:
Was hab ich davon, wenn ich kurz vor dem Autounfall erstmal im Kopf alle Chancen ausrechne, welche Möglichkeiten es gibt um nicht zu chrashen, ich aber vor lauter rechnen und denken vergesse, dass ich ja mit meinem Körper und meinen Händen auch was tun muss (zB: zu reagieren und auszuweichen)?

Und das hat jetzt inwiefern mit Wissenschaft zu tun? Kein vernünftig denkender Mensch würde sowas erwarten...

Zitat:
Was bringt es mir zu wissen, wie heiß die Sonne heute da oben am Himmel um 12 uhr 12 ist


Die Sonne "da oben" verändert jetzt nicht groß ihre Temperatur. Die Temperatur auf der Erde hängt mit dem Winkel der einfallenden Strahlung zusammen.
Also weiß ich jetzt nicht genau was du meinst, aber gehen wir von Wissen aus, für welches es keinen erkennbaren Nutzen gibt. Dann genügt immer noch die Neugier als Antwort.
Du bist doch auch neugierig, wenn du deine Gefühlswelt erforschst. Und der Nutzen und die Aussagekraft deiner Gefühle kann auch in Frage gestellt werden.
Details haben aber oft ungeahnte Folgen wenn es darum geht das Große und Ganze zu verstehen.
Z.B. wie die Sonne funktioniert. Und das muss nicht nur der Neugier dienen.
Wie gesagt... Es gab schon oft wissenschaftliche Erkenntnisse bei denen man anfangs keinen Nutzen sah, außer der Befriedigung etwas verstehen zu können, die dann aber dabei halfen die Welt zu verändern.

Aber selbst wenn es nur die Neugier ist, kann ich dich nur fragen... WARUM NICHT?
Neugier zu befriedigen ist doch was schönes. Und du machst das ja scheinbar auch, in dem du "fühlst."
Nur auf eine andere Art und Weise. Oder bist du nicht auch von Neugier getrieben?

Zitat:
Simple Beispiele ...

Sorry, aber ich kann keinen wirklichen Sinn in diesen Beispielen erkennen. Veilleicht fehlt mir ja DEIN Gefühl dafür ;)
Was du da erzählst entspricht nicht meiner Wahrnehmung der Welt.



Das ist Kunst - Mindestens in 1000 Jahren
Moderator



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2.289 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.11.18 13:42
Ein letztes möchte ich doch noch einwerfen:
Ich finde es immer ausgesprochen schade wenn ich höre dass einige glauben die Wissenschaft würde ihnen etwas wegnehmen, weil sie Mystik und Esoterik durch langweilige Fakten ersetzt.

Ich denke das hängt dann tatsächlich mit der individuellen Wahrnehmung zusammen, denn ich finde bisher mystisch besetzte Phänomene um ein vielfaches spannender wenn es eine interessante, belegbare Erklärung gibt.
Dass unsere Sonne ein gewaltiger Plasmaball ist, angetrieben von komplexen Fusionsreaktionen unter unvorstellbaren Druck- und Temperaturbedingungen; dass unser Körper eine unendlich komplizierte Maschinerie aus tausenden verschiedenen, teils wie Nanorobotern funktionierenden Proteinen, programmiert durch ein Molekül dass sich in jedem Lebewesen findet, diese Dinge lassen mich viel eher über die Welt staunen und dankbar über meine Existenz sein als jede mystizierte Erklärung dafür.
Gerade weil man diese Erkenntnisse belegen kann, weil man diese Dinge verstehen, auf diesem Verständnis aufbauen und es nützlich verwenden kann ist das doch um ein vielfaches befriedigender als vage, phantastische Andeutungen mit denen sich letztendlich nichts anfangen lassen wird - außer zum Streitpunkt in einer Diskussion zu werden ;)

Ich finde unsere Welt, so wie sie tatsächlich ist, einfach am bewundernswertesten und möchte dieses Wunder nicht durch meine begrenzten menschlichen Sinne und Eindrücke schmälern. Diese objektive Welt in der wir alle Leben ist wundervoller, rätselhafter und beeindruckender als alles was mein Verstand oder meine Sinne schaffen könnten.
Und ich bin den Wissenschaft dankbar, dass sie mir diesen Einblick verschaffen.
Half the fun is learning!
Traumländer



dabei seit 2014
279 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.11.18 14:12
um diese diskussion vll zu einem ende zu bringen: ich kann eure suche nach der objektiven realität nachvollziehen und respektieren, erwarte das aber auch umgekehrt...
finde es widerlich, wenn die wissenschaft und ihre anhänger anderen vorschreiben, was richtig oder falsch ist oder überhaupt leute aufgrund anderer lebensmodelle und ansichten diffamieren, ausgrenzen und verhöhnen...
suum cuique...

p.s. mit esoterik hab ich nichts, aber auch gar nichts am hut...
 
Neuer Träumer



dabei seit 2018
35 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.11.18 14:31
Pharmer, da kann ich dir nur so was von beipflichten.

phoenixdrache, das haben wir schon verstanden.
Es schreibt dir keiner was vor. Du lebst in einem freien Land und darfst glauben oder offen sein für was du willst.
Aber versteh Kritik bitte nicht falsch.
Wenn es für etwas keine Beweise gibt muss man etwas halt als Glauben/Spekulation ab tun bis sich das ändert.
Die Wissenschaft hat nun mal eine Qualität, der nach sie es sich erlauben kann Kritik zu üben.
Klar gibt es auch, wie gesagt, Extremisten. Ich würde mir wünschen, dass du nicht von der Wissenschaft allgemein redest, wenn es um Menschen geht die die Wissenschaft wie einen Glauben auslegen.
Verallgemeinerungen wie "Wissenschaft ist eine (Ersatz-)Religion" sind nicht schön.
Und die Wissenschaft schreibt auch keinem was vor! Wieder so einer Verallgemeinerung.
Es sind einzelne Menschen die wissenschaftsgläubig agieren.
Das hat nichts mit der Wissenschaft an sich zu tun. Zum hundertsten mal, die Wissenschaft an sich hat genau das Gegenteil einer Glaubensrichtung im Sinn. Und zwar, dass man eben nicht einfach alles glaubt sondern immer skeptisch bleib. Wissenschaft will immer und immer wieder überprüft sein um möglichst sicheres Wissen zu erlangen. Nein, das hat mit Glaube so gar ncihts zu tun.

Zumal es eigentlich auch nicht DIE Wissenschaft gibt. Die Wissenschaft ist eine Ansammlung von Menschen. Und Menschen sind nun mal fehlerbehaftet.
Das ist Kunst - Mindestens in 1000 Jahren
Traumländer



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  Geschrieben: 08.11.18 14:55
insane schrieb:
Die Wissenschaft hat nun mal eine Qualität, der nach sie es sich erlauben kann Kritik zu üben.


und genau da ist dieses primat der wissenschaft schon wieder...da kannst du dann noch so mantraartig runterbeten, dass alle anderen, die wissenschaft nicht als ihre oberste maxime anerkennen, nicht eingeschränkt werden...ich seh, die diskussion dreht sich im kreis...

beschäftig dich vielleicht mal mit den begriffen diskurs & macht (focault), normalismus (jürgen link) und herrschaftsfreier diskurs (habermas)...vielleicht wird dir dann klarer, worauf ich hinaus will...und wenn nicht, dann müßma ja auch nicht bis in alle ewigkeit diskutieren...

und schon mal drüber nachgedacht, daß auch alles was klassifiziert und kategorisiert wird, niemals objektiv sein kann...es sind subjekte, die diese fakten analysieren, sammeln und ordnen...daher ist alles subjektiv...diese ständige suche nach einer objektiven realität ist hinfällig; es gibt sie schlicht und ergreifend nicht...
 
Neuer Träumer



dabei seit 2018
35 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.11.18 16:05
phoenixdrache schrieb:
insane schrieb:
Die Wissenschaft hat nun mal eine Qualität, der nach sie es sich erlauben kann Kritik zu üben.


und genau da ist dieses primat der wissenschaft schon wieder...da kannst du dann noch so mantraartig runterbeten, dass alle anderen, die wissenschaft nicht als ihre oberste maxime anerkennen, nicht eingeschränkt werden...ich seh, die diskussion dreht sich im kreis...


Ich sprech davon, dass die Wissenschaft berechtigt ist Kritik zu üben und du entgegnest mir, dass dadurch andere eingeschränkt werden. Eingeschränkt wegen Kritik? Denn mehr sage ihc in diesem Satz nicht, als dass die Wissenschaft ihre Berechtigung hat und deshalb Kritik üben darf. Da muss ich wirklich allen Ernstes an deiner Kritikfähigkeit zweifeln, tut mir leid...


Zitat:
beschäftig dich vielleicht mal mit den begriffen diskurs & macht (focault), normalismus (jürgen link) und herrschaftsfreier diskurs (habermas)...vielleicht wird dir dann klarer, worauf ich hinaus will...und wenn nicht, dann müßma ja auch nicht bis in alle ewigkeit diskutieren...


Zitat:
finde es widerlich, wenn die wissenschaft und ihre anhänger anderen vorschreiben, was richtig oder falsch ist oder überhaupt leute aufgrund anderer lebensmodelle und ansichten diffamieren, ausgrenzen und verhöhnen


Ich versteh schon worauf du hinaus willst aber teile deine Ansichten nicht. Ganz einfach...
Ich sehe hier kein Problem in der Wissenschaft sondern ein menschliches Problem.
Das hab ich jetzt auch nicht erst einmal erklärt, dass die Wissenschaft an sich nichts mit von dir beschrieben Phänomenen zu tun hat, sondern Menschen generell dazu neigen sich wie von dir beschrieben zu verhalten; absolut unabhängig von den Ansichten, verhalten sich Menschen nun mal gerne intolerant und verschlossen fremder Themen gegenüber und grenzen andere aus.

Die Wissenschaft hat nun mal heute einen hohen Stellenwert. Zu Recht, wie ich finde.
Das ist meine Ansicht. Ich grenze niemanden aus. Aber wie gesagt streite ich absolut nicht ab, dass es solche Phänomene gibt.
Das kann dich jetzt stören, dass die Wissenschaft so einen hohen Stellenwert hat. Aber das alleine ist keine Boshaftigkeit. Die Menschen dürfen immer noch selbst entscheiden, welcher Meinung sie sind.
Und letzteres ist klar von Boshaftigkeiten wie Diffamierung und Ausgrenzung zu unterscheiden.

Zitat:
und schon mal drüber nachgedacht, daß auch alles was klassifiziert und kategorisiert wird, niemals objektiv sein kann...es sind subjekte, die diese fakten analysieren, sammeln und ordnen...daher ist alles subjektiv...diese ständige suche nach einer objektiven realität ist hinfällig; es gibt sie schlicht und ergreifend nicht...

Das ist in der Form eine leere Behauptung.
Natürlich sind es Subjekte, die Forschung betreiben. Aber diese Subjekte betrachten scheinbar eine GEMEINAME, für alle Subjekte gleiche Realität.
Die Interpretation dieser Realität ist subjektiv. Aber deshalb ist die Realität nicht automatisch subjektiv. Das was in deinem Kopf vor sich geht ist subjektiv.
Die Welt da draußen lässt sich aber mit objektiven Mitteln erforschen und bringt wiederholbare Ergebnisse für jeden Menschen; sprich, jeder Mensch kann sich selbst davon überzeugen, dass es neben seiner subjektiven Welt im Kopf scheinbar eine dem Subjekt unabhängige, objektive Welt gibt.
Nein, scheinbar ist nicht alles subjektiv und wir haben die Fähigkeit als Subjekt einer objektiven Betrachtungsweise.
Z.B.: Stromkreis geschlossen, Licht geht an. Was ist daran subjektiv? Bei jedem wird sich das gleiche Ergebnis zeigen.
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Traumländer



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  Geschrieben: 08.11.18 16:45
das nennt man intersubjektivität (habermas, weber, usw)...auch der (radikale) konstruktivismus schlägt in diese kerbe...
wie gesagt; lies dich mal ein bißchen in die materie ein und dann kömma ja an anderer stelle weiterplaudern...sonst führt das hier zu absolut nichts und du schreibst dir mit diesen wiederholten allgemeinplätzen nur die finger wund...
 
Endlos-Träumer



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204 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.11.18 17:30
„Wirtschaftswissenschaft”
*gnihihi*
Das ist z.B. so eine „Wissenschaft”, bei der Menschen ganz gern mal im Weg rumstehen mit ihren unrealistischen Vorstellungen und naiven Wünschen von genug zu Essen, intakter Natur, sozialem Miteinander, etc.
Die Wissenschaftler in diesem Bereich glauben zum Teil an grenzenloses Wachstum, da verschwimmen dann die Grenzen zu Religion (unbefleckte Empfängnis), oder Folklore (Weihnachtsmann) schon deutlich.

phoenixdrache schrieb:
dieses sture herumreiten auf fakten, daten und zahlen prangere ich an, weil dadurch das magische, mythische und schöne in letzter konsequenz verloren geht...

Ganz dickes d'accord von mir.

Natürlich gibt es Bereiche, in denen die Wissenschaft segensreiches Zeugs vollbracht hat (Medizin…), aber wenn sie eines Tages daherkommen und z.B. Liebe vollständig erklärt und aufgeschlüsselt in einem Erlenmeyerkolben herumschwenken bring ich mich um.

Edit:
Erkenntnis
„Ratespaß mit Habermas”
…ich muss mich mal wieder mit den „guten” Denkern auseinandersetzen:
draufdrücken
feste draufdrücken


 
Träumer

dabei seit 2018
124 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.11.18 18:08
Günther Anders!
Vor Jahren gelesen und soeben wiederentdeckt ^^, besten Dank dafür!
 
Traumländer



dabei seit 2012
68 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.11.18 18:35
Werde mir das auch mal durchlesen. Klingt spannend :)

Ach ja meine Erkenntniss heute... das morgen Freitag ist \o/ \o/
 
Neuer Träumer



dabei seit 2018
35 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.11.18 18:47
zuletzt geändert: 08.11.18 20:06 durch Insane (insgesamt 5 mal geändert)
@phoenixdrache

phoenixdrache schrieb:
das nennt man intersubjektivität (habermas, weber, usw)...auch der (radikale) konstruktivismus schlägt in diese kerbe...
wie gesagt; lies dich mal ein bißchen in die materie ein und dann kömma ja an anderer stelle weiterplaudern...sonst führt das hier zu absolut nichts und du schreibst dir mit diesen wiederholten allgemeinplätzen nur die finger wund...

Das finde ich sehr schade, dass du mir Allgemeinplätze vor wirfst.
Aber seis drum.

Zur Intersubjektivität ein Zitat aus Wikipedia:
Wiki schrieb:
... Andererseits wird Intersubjektivität aber auch von der Objektivität unterschieden: Objektive Fakten sind idealerweise beweisbar, und zwar unabhängig von Bedingungen, die mit einzelnen Betrachtern zusammenhängen. Typische Beispiele sind mathematische und logische Wahrheiten („1 + 1 = 2“, „Ein Gegenstand kann nicht gleichzeitig eine Eigenschaft haben, und sie nicht haben“); nach einigen Positionen überhaupt alle Sachverhalte, die in der Außenwelt bestehen, die natürlichen Eigenschaften materieller Gegenstände betreffen, und prinzipiell für jeden zweifelsfrei erkennbar sind.
-- https://de.wikipedia.org/wiki/Intersubjektivit%C3%A4t

Bezüglich Intersubjektivität besteht schon mal kein Widerspruch zu meinen Aussagen.

Aber ebenso wenig beim (Radikalen) Konstruktivismus, der mir sehr vertraut ist und dem ich auch zugetan bin.
Selbst der Radikale Konstruktivismus nimmt sich nicht (wie du) heraus sagen zu können, dass:
>>diese ständige suche nach einer objektiven realität ist hinfällig; es gibt sie schlicht und ergreifend nicht...<<
Das ist weder eine Aussage der Intersubjektivität noch des Konstruktivismus,.

Ich schreibe auch extra immer, dass die objektive Realität SCHEINBAR existiert.
Das kann man auch nicht mit Sicherheit sagen. Dazu gibt es das berühmte Beispiel mit dem Gehirn im Glas. Alle Sinnesreize könnten eine Illusion sein; zB. künstlich dem Gehirn zugeführt.
Es geht mir schlicht darum, dass es scheinbar eine gemeinsame Realität gibt, in der wir uns gemeinsam bewegen. Und wir können mit Hilfsmitteln wie der Logik scheinbar dieser objektiven Realität auf den Grund gehen.
Dagegen zu behaupten, es gäbe keine objektive Realität ist reiner Glaube.

Unser Bild ist scheinbar eine REkonstruktion. Wir können uns die Schatten an der Höhlenwand ansehen und versuchen daraus Erkenntnisse zu gewinnen.
ECHTES Wissen werden wir natürlich nie erlangen können.
Wir können nur versuchen uns einer scheinbaren Realität anzunähern.

Der radikale Konstruktivismus unterscheidet ja z.B. auch zwischen

>>Wirklichkeit erster Ordnung:

Alle Tatsachen, die sich in der Beobachtung oder experimentell „objektiv“ feststellen lassen, d.h. wenn die Wiederholung derselben Untersuchung dasselbe Resultat ergibt.

Wirklichkeit zweiter Ordnung:

Jener Aspekt der Realität, in dessen Rahmen den „Tatsachen“ der Wirklichkeit erster Ordnung Sinn, Bedeutung und Wert zugeschrieben werden.

„Die Wirklichkeit zweiter Ordnung beruht ausschließlich auf der Zuschreibung von Sinn und Wert an diese Dinge und daher auf Kommunikation“ << (Watzlawick)
http://www.pr-wiki.de/index.php/Main/KonstruktivisMus

Die Wirklichkeit erster Ordnung ist das, von dem ich rede.
Die scheinbare Realität die wir uns teilen. Natürlich versteckt sich die Subjektivität hinter jeder Ecke.
Aber scheinbar können wir trotzdem eine gewisse Objektivität der Realität erster Ordnung erarbeiten. Gewisse Logiken, gewisse Regelmäßigkeiten, Wiederholbarkeiten.

Du scheinst da etwas falsch verstanden zu haben.

@Der Bollo
Zitat:
„Wirtschaftswissenschaft”
*gnihihi* ...

Das ist aber auch ein echt schlechtes Beispiel für Wissenschaft...
Aber es sagt ja auch keiner, dass die Wissenschaft nur gut ist oder gar perfekt.
Wie schon gesagt gibt es ja überhaupt mal nicht "Die Wissenschaft."
Es gibt nur fehlerbehaftete Wesen namens Menschen die Wissenschaft betreiben.

Zitat:
aber wenn sie eines Tages daherkommen und z.B. Liebe vollständig erklärt und aufgeschlüsselt in einem Erlenmeyerkolben herumschwenken bring ich mich um.


Also wenn ich mich jedes mal umgebracht hätte, weil mir die Ansichten anderer Leute nicht in den Kram passten...
Aber gut, dann stellen wir die Wissenschaft halt ein. Sonst könnten die noch was heraus finden was dir nicht gefällt.

PS: Die besten VOR-Denker sind immer die, die man sich selbst aussucht.
Edit: Bitte nicht zu ernst nehmen, den letzten Satz ^^

Das ist Kunst - Mindestens in 1000 Jahren
Traumländer



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  Geschrieben: 08.11.18 21:59
meine erkenntnis des tages: hellwach und noch klüger; wolf im schafspelz...
 

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