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LdT-Forum » Drogen » Sonstige biogene Drogen » Papaver Somniferum - Schlafmohn (Sammelthread)


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AutorBeitrag
Traumländerin

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  Geschrieben: 06.02.19 18:13
Mixery schrieb:
Wie lagert ihr Mohnkapseln/Poppies am besten wenn sie schon getrocknet sind aber noch nicht zu alt sind und noch nach "Rasen" riechen?

Sollte man die Kapseln trotzdem nochmal etwas auslüften lassen und verteilt auf den Boden legen oder ist das nicht mehr nötig? Gehen Plastikbeutel klar? Sollte dort Luft ran kommen oder verschlossen? Vakuum ist ja wohl nicht nötig? Wie sieht es mit Hitze aus? Geht Zimmertemperatur klar, auch wenns im Sommer mal wärmer ist?


Ich hatte meine immer in einem Karton in der Abstellkammer (Raumtemperatur) und bei dieser Art der Lagerung die Probleme. Plastikbeutel würde ich aber trotzdem nicht unbedingt nehmen, weil glaube ich trotzdem noch eine gewisse Restfeuchtigkeit vorhanden ist, da hätte ich persönlich zu viel Angst vor Schimmel wenn ich sie in einem Plastikbeutel lagere.
Große Temperaturschwankungen sind auch zu vermeiden, weil es dabei zu kondenswasserbildung und in weiterer Folge zu Schimmel kommen kann.

Ich hatte mal einen Müllsack voll im Auto und wollte die während meines einwöchigen Sommerurlaubs im Auto trocknen lassen, ich dachte wenn den ganzen Tag die Sonne aufs Auto brennt trocknen die sicher gut. Sind sie bestimmt auch, aber in der Nacht ists wieder abgekühlt, im Sack ist vermutlich Wasserdampf kondensiert, und das eine Woche lang... Ende vom Lied, als ich zurückkam hatte ich einen Haufen modriges Pflanzenmaterial, das weit entfernt von "konsumierbar" war.
been there, done that, ticked it, what´s next?
Traumländer



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Skype
  Geschrieben: 08.02.19 01:58
unknown name schrieb:
Hagbard C schrieb:
Das ist heut noch in vielen arabisch sprachigen Ländern so...
Vor net all zu langez zeit erst wieder in ner Doku gesehen, quasi n eingweichte Kapsel in leinen oder so gewickelt, und dem Kleinkind zum "nuckeln" gegeben.
Btw...ich glaub sooo lange is das auch gar net her das dat in unserem Land gern so gehandhabt wurde. KA wie verwerflich das nun ist..halt mich da ma lieber raus.



Ich weiß nicht mehr wo oder von wem ich das gelesen habe aber anscheinend gab es früher diese "Mohnzuzzel" (hieß das so?!?) und "Schnapszuzzel" - der Verfasser meinte das es in Gebieten mit dem Schnapszuzzel mehr "Dorftrottel" gab.


Lg,

Unk


Diese Praxis wurde früher sehr häufig und nun wirklich nicht nur in Österreich praktiziert. Will jetzt nicht nach na Quelle googeln, bin mir aber sehr sicher. Du findest sicher schnell einige seriöse Quellenangaben.

"Mach was du willst, aber mach nichts kaputt!"

"Leben und Leben lassen."
Traumländer



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  Geschrieben: 09.02.19 15:41
Ich habe selbst Mohnwickel als Kind von meinen Eltern bekommen um ruhig zu sein (Polen) Ich habe zwar keine intellektuellen Einschränkungen aber bin dafür sehr suchtanfällig rolleyes Kaum vorstellbar die ganze Geschichte heutzutage. Jetzt hole ich mir selbst Opis und meine Eltern denken ich sei ein Junkie. In 50 Jahren wird man genauso über die Helikoptereltern von Heute den Kopf schütteln...
"Wenn ein Pechvogel sich im Bett zu Tode vögelt, soll das heißen, dass alle anderen schuldbewußt das Pimpern einzustellen haben?"

Charles Bukowski
Traumländer

dabei seit 2015
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  Geschrieben: 12.02.19 14:18
Danke erstmal für eure Antwort. Jetzt hätte ich nochmal ne Frage wegen der Dosierung.

Angenommen jemand hat 50 Poppies. Wie sollte er die am besten dosieren?
Nach Kapseln gehen und sich hochtasten? Wenn man jetzt z.B 6 Kapseln gut findet, wie kann man sich sicher sein das die nächsten 6 Kapseln auch wieder so wirken? Es kann ja zuviel oder zu wenig sein, da ja jede Kapsel schwanken kann.

Nächste Idee wäre alle Kapseln klein zu schreddern und diese zu vermischen. Dann nach Gewicht gehen. Sollte das genauer sein?

Selbes Beispiel mit 100 Kapseln. Man hat 50 Kapseln geschreddert und die anderen 50 nicht. Kann man sich dann sicher sein das wenn man die anderen 50 schreddert, die selbe Menge benötigt wird wie bei den ersten 50? Oder muss man sich dort wieder rantasten?

Die Situation sieht so aus das es alles Kapseln aus einer Charge sind, also unterschiedliche Größen usw. aber alles vom selben Zeitpunkt. Da jede Pflanze und jede Kapsel doch starke Schwankungen haben kann sollte das doch aber keine Rolle spielen und es ist genauso unberechenbar als wenn man jetzt z.B im Januar eine Charge hat und dann im Oktober nochmal ne neue Charge hat. Oder ist die selbe Charge ungefähr gleich?
 
Traumländer

dabei seit 2016
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1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 13.02.19 07:43
Mixery schrieb:
Selbes Beispiel mit 100 Kapseln. Man hat 50 Kapseln geschreddert und die anderen 50 nicht. Kann man sich dann sicher sein das wenn man die anderen 50 schreddert, die selbe Menge benötigt wird wie bei den ersten 50? Oder muss man sich dort wieder rantasten?



Man muss sich da immer wieder neu rantasten...
 
Traumländer

dabei seit 2015
213 Forenbeiträge

  Geschrieben: 14.02.19 01:44
zuletzt geändert: 14.02.19 02:12 durch Mixery (insgesamt 1 mal geändert)
Danke.
Reicht zum pulverisieren so ein Pürierstab oder wie bekommt man getrocknete Kapseln am besten zu Pulver? Kaffemühle oder Grinder habe ich leider nicht. Kann das Pulver dann eigentlich genauso schwanken wie die Kapseln selbst? Wenn ich das eine mal 8g nehme und zufrieden bin können die nächsten 8g dann nicht schon wieder zu schwach oder stark sein?
Nach 15-20 Minuten sollte nachdem Tee eine Wirkung anfangen? Wann frühstens nachlegen wenn es zu wenig gewesen ist?


Die Menge mit 8g war jetzt nur ein Beispiel und einfach so aus der Luft gegriffen.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 15.02.19 00:38
Hey Mixery,

Natürlich kriegst du erst dann ein reproduzierbares Ergebnis hin, wenn du alles kapseln zerkleinerst bzw. das ganze homogenisierst.
Das Pulver, sollte es homogen vermischt sein, sollte dann reproduzierbare Wirkungen ( bei gleicher Dosis) erlauben.
Die Kapseln stammen ja aus Pflanzen, und je nachdem wie gut es denen so geht, produzieren sie viel oder wenig der Opiate(Morphin, Codein, Papaverin...).
Also jede Kapsel kann einen unterschiedlichen Gehalt an Wirkstoffen haben. Deshalb macht man ja einen Einheitsbrei daraus^^
Und das kann auch von Batch/Charge zu charge und innerhalb der Charge unterschiedlich sein...

Zitat:
Wenn ich das eine mal 8g nehme und zufrieden bin können die nächsten 8g dann nicht schon wieder zu schwach oder stark sein?


Ja das kann durchaus passieren, da das Rauschempfinden nicht nur von der Dosis abhängt, sondern auch von Set, Setting, Metabolismus, Nahrung im Magen, andere Wirkstoffe in deinem Körper, Erwartungshaltung...um nur ein paar zu nennen.

Zitat:
Nach 15-20 Minuten sollte nachdem Tee eine Wirkung anfangen? Wann frühstens nachlegen wenn es zu wenig gewesen ist?


Die meisten Stoffe wirken nach grober Faustregel Oral ca. nach einer halben Stunde. Das kann sich aber je nach aktueller Körperlicher situation auch mal nach hinten ziehen. Nachlegen würde ich auch erst dann, wenn du den Peak der Wirkung erfahren hast und dementsprechend weist, wie gut du das Maximum der Wirkung verträgst. Ich persöhnlich würde nicht vor 2h nachlegen, da Opioide/Opiate meist ne ziemlich lange Wirkdauer haben und gegen Ende der Wirkung subjektiv mehr sedieren und teils mal innere Hitzewallungen auslösen können.

Hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen.

Gruß LordS


"Jeder Mensch ist zugleich der Nutznießer und das Opfer der sprachlichen Tradition, in die er hineingeboren wurde" - Aldous Huxley
Traumländer

dabei seit 2015
213 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.02.19 12:29
Danke LordS,
Ja du hast mir damit sehr geholfen.

Gut das mit dem Nachlegen nach 2 Stunden ist bei Papaver ja sicher sowieso kein Problem da die Wirkung je nach Dosis auch mal 12 Stunden anhalten kann. Da sollte das Nachlegen wohl auch keine großen Probleme bereiten wenn man etwas länger wartet? Es gibt ja Substanzen da macht das Nachlegen einfach keinen Sinn und wenn dann sollte es möglichst bald nach der ersten Einnahme passieren da sich die Wirkung sonst nicht mehr verstärkt sondern nur verlängert oder im schlimmsten Fall eher Nebenwirkungen begünstigt.


 
Traumländer



dabei seit 2012
495 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.02.19 21:13
Speziell bei Opium, bzw. Kapseltee, Rohopium etc. bringt nachlegen so gut wie nichts. Die Wirkung wird nur leicht länger, die Nebenwirkungen nehmen zu, die Euphorie sinkt meistens sogar, die körperliche Aktivität nimmt ab (kann durchaus erwünscht sein), es kommt zu keinem zweiten Peak. Alles schmerzliche Erfahrungen meinerseits und Beobachtung vieler Konsumenten. Man sollte seine Dosis finden und dann einmalig auf leeren Magen einnehmen und frühestens 24 Stunden später die nächste Dosis einnehmen, alles andere steigert die Toleranz unheimlich und begünstigt das vorzeitige Eintreffen vom Entzug.
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Charles Bukowski

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