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LdT-Forum » Drogen » Chemische Halluzinogene » Der Ketamin-Sammelthread


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AutorBeitrag
Neuer Träumer

dabei seit 2019
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  Geschrieben: 27.02.19 18:34
Ja ich lass es lieber ja hab aber die letzen tage schon runtergefahren etwas .keine ahung warum ich so abgedreht habe
 
Traumländer

dabei seit 2012
34 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.03.19 09:25
Vielleicht ist das eine komische Frage, aber kann man theoretisch K (in Hcl Form) ausm Schwarzmarkt von eventuellen Viren und Bakterien befreien, indem man es mit ein wenig Wasser auf einem Teller überm Wasserbad nochmal erhitzt? Also vom Verfahren her so, als ob man eine Ampulle trocknen würde?

Falls ja, sollte man dafür destilliertes Wasser nehmen, oder sollte das auch mit Leitungs/Mineralwasser klappen?
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Traumländer



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  Geschrieben: 13.03.19 11:43
Bin kein Mikrobiologe, aber vielleicht wärs einfacher und effektiver, wenn du das Pulver in Aceton oder Isopropanol tränkst und das dann eindampfst.
 
Traumländer

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34 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.03.19 20:08
Würde 70% Iso, ohne irgendwie mit dem Pulver (angenommen es handelt sich wirklich nur um K) zu reagieren, wieder rückstandslos verdampfen? Also so, dass man danach einfach wieder das Ausgangsmaterial vor sich hat, nur quasi einmal desinfiziert? biggrin

Danke für deine Antwort!
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Traumländer



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  Geschrieben: 13.03.19 20:18
Garantieren kann ich es dir nicht, aber ich würde stark davon ausgehen, dass da keine Reaktion stattfindet.
 
Traumländer

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  Geschrieben: 14.03.19 12:59
Und die 70% Isopropanol würden dann beim Wasserbad soweit wieder verdampfen, dass keine Rückstände vom Iso mehr vorhanden sind?
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Moderator



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  Geschrieben: 14.03.19 15:57
Der IPA verdampft, bis nur noch Wasser vorhanden ist, welches dann deutlich langsamer, aber ebenfalls vollständig verdampft. Wichtig ist, keine 70% Lösung zu verwenden, die weitere Stoffe wie z.B. Öle enthält, wie es bei IPA für Händedesinfektion of der Fall ist
Eine angewiderte Dame mit einem Dinkelcroissant wirft einen Euro in den Hut und kommt sich deswegen nicht so sinnlos vor,
Im Grunde ein gutes Geschäft für sie, normalerweise muss sie für dieses Gefühl 18 Jahre lang ein Kind großziehen
Traumländer

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  Geschrieben: 14.03.19 16:21
Das wär IPA 70% aus der Apotheke, im Beipackzettel steht zu den Inhaltsstoffen: 63,1 g 2-propanol (pro 100 ml), sonstiger Bestandteil: gereinigtes Wasser.

Die Flasche ist schon seit circa nem halben Jahr offen, aber das macht hoffentlich nichts?

Ok, also wenn man es über einem Wasserbad verdampfen lässt und wartet bis es gut durchgetrocknet ist, sollte man sich keine Sorgen darum machen müssen, IPA Rückstände mit drin zu haben?

Wielange sollte man es stehen lassen, bis es richtig getrocknet ist? Oder verflüchtigt IPA überm Wasserbad ziemlich direkt?

Sorry für die vielen Fragen, und danke für die Antwort Neo biggrin
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Traumländer



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  Geschrieben: 17.03.19 06:13
Climax schrieb:
Die Flasche ist schon seit circa nem halben Jahr offen, aber das macht hoffentlich nichts?

Ok, also wenn man es über einem Wasserbad verdampfen lässt und wartet bis es gut durchgetrocknet ist, sollte man sich keine Sorgen darum machen müssen, IPA Rückstände mit drin zu haben?

Wielange sollte man es stehen lassen, bis es richtig getrocknet ist? Oder verflüchtigt IPA überm Wasserbad ziemlich direkt?

Sorry für die vielen Fragen, und danke für die Antwort Neo biggrin



Zuerst ein Hinweis darauf, dass der folgende Text nur die Erklärung der Gründe und der Beleg für die Richtigkeit, des, in den letzten beiden Sätzen zusammengefassten, Fazits ist, und rein ergänzender Natur ist.

Vergiss das mit dem Aufkochen und Wasser, weder effektiv noch praktisch, erkläre gleich wieso, kenn mich mit dem Thema bestens aus, war auf dem Biotechnologischen Gymnasium und hab eine Ausbildung zum Biotechnologischen Assistenten absolviert, wo Sterilität die wichtigste, elementare und Perfektion erfordernde Grundbedingung zum Arbeiten ist (EINE einzige Bakterie überlebt -> Probe/Ansatz ist kontaminiert, unbrauchbar. 100%ige Sterilitä nötig, keine Tolleranz zulässig).

Nimm entweder einfach reinen Ethanol wovon du so wenig brauchst dass du es dir unvergält (s.unten) in der Apotheke kaufen kannst, desinfiziert maximal, also somit auch wesentlich effektiver als aufkochen und muss gleichzeitig dafür nicht mehr erhitzt werden, weder zum desinfizieren noch wieder zum trocknen, verflüchtigt sich auch ohne Hitze schnell genug.

Kannst aber auch Brennspiritus auf Ethanolbasis oder gewöhnliches Desinfektionsmittel für Gegenstände wie den WC-Bereich (nicht für die Hände, da dort Hauptpflegemittel enthalten sind, da durch die enthaltenen Wasserlöslichen Alkohole die Haut angegriffen und ausgetrocknet wird, was bei Gegenständen nicht passiert und somit nicht beigesetzt wird). Beide Produkte sind "vergält", heißt sie enthalten Zusätze die es ungeniesbar machen, also das Trinken verhindern, wodurch die Steuer auf Trinkethanol entfällt und dadurch wesentlich niedrigere Preise möglich sind, allerdings auch flüchtig sind oder keine Auswirkung auf die Möglichkeit des nasalen Konsums haben, selbst wenn sie zurück bleiben, da sie in erster Linie nur den Geschmack beeinflussen.

Zur Effektivität der Desinfektion durch Alkohol kann ich dir sagen, dass es die einzige, aber auch völlig ausreichende Prozedur ist, alles was zwecks Kostenreduktion nicht durch Hitze und Aufkochen desinifiziert werden kann (wofür die Objekte unter Überdruck Dampf mit dadurch möglichen Temperaturen über 100 Grad Celsius wesentlich länger ausgesetzt werden als Wasser braucht um an der offenen Luft zu verdampfen), zu desinifizieren, und zwar praktisch sofort nach Kontakt wie beim einfachen Abwischen von Arbeitsflächen. Das ist keine Theorie, das sind praktische, leicht überprüfbare Tatsachen, die jeder Biotechnologe (biotechnologische Laborant) kennt, da es der wissenschaftliche Bereich ist indem Sterilität die höchste Priorität hat.


Erklärung, Hintgrundwissen & Belege:
Wenn man einen Nährboden ansetzt um empfindliche, spezielle Zellen darauf zu kultivieren (=zu züchten, vermehren), ist das Nährmedium ein genauso optimales Substrat (enspricht der "Nahrung" für Bakterien oder den zu züchtenden Zellen) für gewöhnliche, völlig harmlose Bakterien wie sie überall in der freien Umwelt existieren, oder bestimmte, spezielle Arten die auf anderen Organismen und deren Körperteilen (wie der Menschlichen Haut) leben.
Die Bakterien vermehren sich jedoch in der Regel wesentlich schneller als solche empfindliche Zellen, was dazu führt das bei einem nicht 100% sterilen Arbeitsumfeld und den Geräten, bereits ein einziges Bakterium, wovon über 100 Billionen im und auf dem Menschen, für diesen, im gesunden Zustand, völlig ungefährlich, leben (Nachweis), der gesamte Versuchs-Ansatz unbrauchbar wird, da die Kontamination durch das Bakterium, genauso wie Krebs, ausgehend von einem einzelnen Exemplar, so schnell Wuchert, dass es innerhalb kürzester Zeit die erwünschten, zu züchten versuchten, empfindlichen und dadurch langsamer wachsenden Zellen, mengenmäßig weit übersteigt und in letzter Konsequenz entweder die begrenzten Nährstoffe viel schneller auf brauchen würde oder direkt die erwünschten Zellen angreifen und wie das Substrat auffressen würde. Da jedoch einzelne Bakterien, aufgrund ihrer geringen Masse, sehr einfach sogar durch unvorsichtiges Arbeiten oder einfach durch Zufall aus der Luft in einen Versuchsansatz gelangen können, ist ein grundlegendes Konzept in der Biotechnologie, aufgrund dieses unvermeidbaren Umstandes, dass es unmöglich ist selbst die Luft als möglichen Infektionsherd vollständig steril zu halten, von identischen VErsuchsansätzen immer eine vielfache Anzahl anzufertigen, um basierend auf der Wahrscheinlichkeit, sowohl zufällig kontaminierte aber auch ebenso zwangsweise zufällig erfolgreiche, sterile Produkte zu erzielen.

Diese Beobachtung kommt zu zwei bedeutenden Schlussfolgerungen:
Effektiver als mit Ethanol kann man ohne große, teure und spezielle Laborgeräte (Autoklav) kaum sterilisieren. Gleichzeitig reicht der einfache, sofortige Kontakt mit Ethanol um Bakterien umfassend abzutöten, was durch positiv sterile, erfolgreiche Versuchsansätze, die bei unvollständiger Sterilität nicht möglich wären, bewiesen wird.
Der hohe Aufwand der betrieben werden muss um 100%ige Sterilität zu erreichen ist deshalb nötig weil Bakterien völlig natürlich und ungefährlich überall vorkommen, vor allem auf großen und komplexen Organismen wie dem Menschen. Daher ist es höchst fragwürdig und zweifelhaft welchen Nutzen, außerhalb des biotechnologischen Laborumfeldes, die Sterilisation im Umfang wie im Labor, haben soll, wenn es nicht darum geht, vor eindeutig gefährlichen Krankheitserregern, wie bei Grippewellen nach Aufenthalt in öffentlichen Bereichen oder sogar möglichem Kontakt mit Infektionsherden wie Türklinken, zu schützen.
Die z.B. im Fernsehen beworbenen Desinfektionsmittel aller Arten sind bestenfalls, bis auf seltene Ausnahme- und Spezialfälle wie bakteriell überdurchschnittlich belastete Umgebungen, nutzlos und damit Geldverschwendung, oder im ungünstigsten Fall bei exzessiver Anwendung, Grund für Krankhafte Veränderungen des natürlichen Immunsystems, oder sogar Entwicklung von Allergien.

Kurz gesagt:
Effektiver, einfacher und, je nach Methode, günstiger, als mit Ethanol wirst du nicht desinfizieren können.
Nichtsdestotrotz wäre eine solche Desinfektion, ohne einen konkreten Verdacht auf grob fahrlässige oder fehlerhafte Handhabung des Ketamins, völlig sinn- und nutzlos.
Lache und die ganze Welt lacht mit dir. Weine und du bist allein.

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