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LdT-Forum » Drogen » Chemische Halluzinogene » Der Rote Baron- oder die Korrekte-Keta-Kombo (...oder wie ich das Ketamin zu schätzen lernte.)


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Traumländer



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  Geschrieben: 30.09.19 16:49
Ich eröffne ausnahmsweise einen eigenen Thread weil die hier erwähnte Kombination tatsächlich außergewöhnlich und erwähnenswert ist und der Ketamin Sammelthread an dieser Stelle nicht angebracht wäre. Vielleicht gibt es bereits Forscher die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, diese könnten sich hier äußern.


Neulich hatte ich wieder seit langer Zeit einen meiner "Satans-Tage" die ich mit einem speziellen Freund begehe, der sich als einziger in meinem Freundeskreis für solche hedonistischen Spektakel eignet. An solchen Tagen konsumieren wir gut und gerne einiges, bestellen indisches Essen (falls wir noch in der Lage sind zu essen), probieren neues aus und experimentieren ein wenig mit Extraktionen und kleinen Synthesen. Die Rollen sind klar verteilt: Ich tauche ab in diverse Szenen und besorge ALLES, während mein Freund chemische Grundkenntnisse und einige Gerätschaften vorzuweisen hat. Zu neuen Ideen lasse ich mich gern im LdT inspirieren oder phantasiere sie selbst oder mit meinem Kollegen daher.

Wir hatten bereits seit einiger Zeit so eine Phase, bei der wir versucht haben alles aufzubasen was uns in die Finger kam, mit dem Ziel es durch die schöne Glas-Öl-Pfeife zu verdampfen. Wir hatten gerade ein Batch Coka verkocht, nur um anschließend ein Steinchen zu probieren. Ich atmete aus und erzeugte dabei so ein zufriedenes Fiepen, welches ich zu gern aufgenommen hätte. Mit diesem Grundrauschen im Kopf diskutierten wir kurz was man als nächstes mit dem Salmiakgeist behandeln könnte. 3MMC ein paar Stunden zuvor war ein Reinfall gewesen, die freie Base ist nämlich flüssig und ohne einen vernünftigen Trenn-Trichter machten wir schon bei der Umwandlung ziemliche Verluste. Die Wirkung war auch nicht so prall und des dauerte schon einiges bis man 50 mg verdampft hatte. Kapseln und schlucken war da schon viel besser.

Während der erste Stein also langsam nachließ fragte mein aufrechter Sportsfreund: "Wie wäre es eigentlich wenn wir es mit Ketamin versuchen?" Sofort überkam mich dieser nachdenkliche Gesichtsausdruck der selbst Columbo alle Ehre gemacht hätte und mein Partner musste krass abkichern, er wusste was das zu bedeuten hatte. Schnell durchstöberten wir LdT und Bluelight und fanden wenig bis nichts, scheinbar interessierte sich niemand für diese ROA.

ALSO EINES VORWEG: RACEMISCHES KETAMIN HCl LÄSST SICH HERVORRAGEND IN DIE FREIE BASE ÜBERFÜHREN! Ketanest wahrscheinlich auch...aber das holen wir uns nie weil es eklig ist.

Wir trockneten ein halbes Gramm aus einer dieser Inresa-Ampullen und machten uns an die Arbeit, natürlich hätten wir das Keta hochwertiger aus der Lösung ausfällen können aber wir waren gierig und wollten erfahren ob es überhaupt funktioniert. Also fix den unnützen Edelstahl-Soßenlöffel hervorgeholt den man beim Essen nie braucht, pulverisiertes Keta drauf, dünn mit 9% Salmiakgeist bedecken und kleine Flamme drunter. Es dauerte länger als beim Coka und ich dachte das gibt wahrscheinlich nix, aber dann begann das ganze zu zischen und zu knacken wie ein Trick der Ehrlich-Brothers und es formte sich mittig ein neuer schöner Stein mit seidenmattem Glanz. Mit so einer billig-Methode ist das Produkt oft "overbased" d.h. zu viel Ammoniak kann unter Umständen das Produkt angreifen oder gar zerstören. Mit schnell meine ich: innerhalb von ein paar Wochen, für diesen Abend waren wir safe biggrin

Wir trockneten den Stein sorgfältig im Umluftbackofen bei 50°C und legten ihn erstmal zur Bewunderung auf einen sauberen Teller. Er wog nun 410mg, der Verlust hielt sich also in Grenzen. Als wir gecheckt haben, dass es funktionierte, haben wir auch keinen weiteren Stein Coka gedampft um das Testergebnis nicht zu sehr zu verfälschen. Dann haben wir noch schnell die Temperatur gegoogled bei der die freie Base verdampft, es waren verheißungsvolle 104°C !!!

Nach einem kurzen Schnick-Schnack-Schnuck schnitt ich mir 20 mg von dem mittlerweile sehr harten Brocken ab und legte sie in die Pipe. Aus einiger Entfernung erhitzte ich die Bubble mit einem kleinen Sturmfeuerzeug bis sich der Stein verflüssigte, dann pausierte ich erst mal, atmete ein und aus und zog dann wie ein Berserker die 20mg an einem Stück ein und behielt sie so lang es ging in der Lunge. Als ich ausatmete war mein Mund voll des schönen Ketamín-Geschmacks den ich irgendwie mit Krankenhaus assoziere. Und zack, sofort war die kleine aber feine Wirkung zu spüren. Es war nicht viel, aber weil es sofort einsetzte nahm mein Compagnon mir die kostbare Glasbräte aus der Hand, bevor meine miese Motorik ihr ein zu schnelles Ende bereiten konnte. Mein Kumpel genehmigte sich sofort im Anschluss die gleiche Menge und wir faselten etwas darüber.

Dabei fiel uns auf, warum sich diese ROA wahrscheinlich nicht so durchgesetzt hatte: Ketaminkonsumenten schätzen meistens Dosen von 80mg aufwärts und diese sind nicht so leicht mal eben zu dampfen, aber schon nach dem ersten Zug kann man eigentlich seine Motorik für einen weiteren Anlauf vergessen. Das gute alte DMT-Changa-Dilemma. Auf diese Weise ist ein K-Hole ziemlich unerreichbar. Die bessere Zielgruppe wären diejenigen die in gemütlicher Runde die Wirkung einer anderen Substanz abrunden möchten, XTC, Gras, whatever...
oder vielleicht diejenigen unter uns die die Antidepressive Wirkung schätzen und brauchen.

Jetzt kommt aber das für uns Überraschende oder die Kombo mit dem Alleinstellungsmerkmal:

Wir überlegten nun was man gleichzeitig in der Pipe mit Keta verdampfen könnte (Achtung, verantwortungsloser, dummer nicht Safer Use): Zunächst probierten wir einen kleinen Stein Coka, es klappte technisch auch ganz wunderbar aber die Wirkung ergänzte sich nur suboptimal und es war keine Synergie in Sicht also wollten wir lieber unseren Blick in Richtung 5-MEO DMT und Moxy schweifen lassen (Achtung noch dümmerer Idiotenkonsum), aber dann sagte ich, dass es gerne mit Meth versuchen würde, da es einen sehr ähnlichen Schmelzpunkt hatte. Dabei hatte ich noch Bedenken weil das zuvor konsumierte Coka sich nicht gut mit Ice verträgt und hart auf den Kreislauf geht. Also wartete ich eine geschlagene Stunde bis ich sicher nix mehr spürte. Mein Freund überbrückte mit einem Spliff, ich hielt mich zurück und war gespannt auf das Neue:

Ich versuchte es mit einem Verhältnis von 3 zu 1 also Keta zu Ice. 30 mg Keta und 10mg Methamphetamin. Ich erwartete nichts, zumindest nichts Gutes. Dann legte ich los wobei die Dampfentwicklung enorm war, es gelang mir nicht alles beim ersten Anlauf aufzunehmen, aber beim zweiten dicken Zug war alles weg, ich atmete aus und KAWÄÄNG! Frieden auf Erden! razz eek Die Wirkung war so phänomenal, dass ich es nicht glauben konnte. Das hier hatte nichts mit dem Versuch von Gerade zu tun, es ergänzte sich super. Ich schien statisch über dem Fußboden zu schweben, ich war gespaced aber dennoch voll Herr meiner Sinne (zumindest glaubte ich das, haha), ich stand auf um meine Motorik zu kontrollieren, sie war wirklich brauchbar und ich hätte so gerne tanzen, reden oder marschieren können es war wirklich einzigartig. Das ganze wurde von einem sehr angenehmen Kopfhaut-Kribbeln abgerundet. Auch schien in dieser Kombination das Keta länger zu wirken, natürlich flachte es irgendwann ab und die laaange Meth-Wirkung blieb bestehen...also Vorsicht mit nachdosieren.

Beim Blick in die Pfeife fiel mir auf, dass nach dem letzten Zug ein blutroter Farbtupfer an der Stelle übrig blieb von wo die Mischung verdampfte, wir stellten fest, dass dieser Klecks auch sehr sicher signalisierte wann das letzte Zeug in Dampf aufstieg- Daher unser Modename für die Mischung. Erklärung hierfür habe ich keine. Das Ice ist von toller Qualität gewesen und das Keta war Original-verpackt, vielleicht hat es was mit dem Ammoniak zu tun. Der sollte aber eigentlich nach gutem trocknen auf jeden Fall raus sein.

Im Anschluss probierten wir noch 2-3 weitere Bubbles um das richtige Mischungsverhältnis zu ermitteln, aber es war am besten irgendwo zwischen 2 - 3,5 : 1 / Keta : Meth.

Daraufhin waren wir noch sehr lange wach und vertrieben uns die restliche Nacht mit Musikhören, labern und dem traurigen Versuch ein vegetarisches, indisches Menü zwanghaft in unsere glücklichen aber ausgelaugten Körper zu stopfen.

Die Erfahrung machte mich so geil auf MEHR, dass ich meine ganze Substanzen, insbesondere das Ketamin dort ließ um sicherzugehen, dass ich das so bald nicht mehr wiederhole. Denn so eine Satansnacht sollte eine seltene Ausnahme bleiben! Seitdem sind 3 Monate vergangen und beim Schreiben überkommt mich doch die Lust das mal wieder anzuleiern! Ich war wirklich außerordentlich überrascht wie außergewöhnlich dies Kombination auf unsere kranken Hirne wirkte.

Ich empfehle den minimalen Solokonsum von Keta durch die Ölpfeife für Leute die die antidepressive Wirkung schätzen, ich habe den Eindruck, das man so weniger Material braucht und wenn man gut dampfen kann, ist es wohl besser als sich irgendwas in die arme Nase zu ziehen- letzteres ist aber nur eine Vermutung.
"Wenn ein Pechvogel sich im Bett zu Tode vögelt, soll das heißen, dass alle anderen schuldbewußt das Pimpern einzustellen haben?"

Charles Bukowski
» Thread-Ersteller «
Traumländer



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  Geschrieben: 09.12.19 19:35
zuletzt geändert: 09.12.19 19:55 durch StaniSlave (insgesamt 1 mal geändert)
Es ist wirklich erstaunlich, dass niemand etwas zu Ketamin-verdampfen, Coka-Ketamin- oder Meth-Keta Kombo sagen kann? Ich habe wirklich gedacht, dass das mehr Leute interessieren würde, weil es wirklich etwas ist was erwähnenswert ist, letzte Woche wieder das Glück gehabt und es war wieder spaced out...denke Mal Weihnachten mach ich den Rest platt. Würde mich wirklich freuen wenn ich mich mit jemand sonst darüber austauschen könnte!


Übrigens: Ketamin Base die ich aus dem HCl in den Ampullen aufgebased habe zeigt nach 6 Monaten weder eine Änderung im Aussehen noch in der Wirkung. scheint stabil zu sein- und sieht dabei schön kristallin aus.
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Charles Bukowski
Traumländer



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  Geschrieben: 09.12.19 20:47
Damit du hier im Thread nicht so einsam bist: Ich fand deinen Post sehr interessant, wusste jedoch nicht, was ich dazu beitragen könnte :D Probieren kann ich die Kombo auch nicht aufgrund der Nichtverfügbarkeit der besagten Substanzen, wäre mir vermutlich auch etwas zu aufwendig mit dem Ketamin basen.
 
» Thread-Ersteller «
Traumländer



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  Geschrieben: 09.12.19 20:54
Danke für das Feedback, so weiß ich zumindest, dass es einmal gelesen wurde ;)
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Charles Bukowski
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  Geschrieben: 10.12.19 00:02
Jo mir (und vermutlich vielen anderen) ging es genau so wie Double.

Auch wenn Keks (Keta + Koks) eine relativ verbreitete Komi zu sein scheint, habe ich vor Deinem Post noch nie von der Kombi Keta + Meth gehört und konnte es mir auch nicht so recht vorstellen. Insofern danke für das Teilen Deiner Forschungsergebnisse dafuer ldt_rulez

Ich denke Du könntest vielleicht den Forschergeist einiger anderer User wecken, wenn Du mal eine mehr oder minder detaillierte Anleitung zum Freebasen von Ketamin verfassen würdest.
Es gibt übrigens Bestrebungen ein neues Unterforum zu eröffnen, die sog. Wissenschaftliche Sektion. Momentan tut sich da nicht mehr so viel, aber es ist bloß eine Frage der Zeit. Solltest Du diese Anleitung verfassen, wird sie gebührend einen eigenen Thread in der Wissenschaftlichen Sektion erhalten :)

Btw das Moxy wär in der Kombi eine schlechte Idee gewesen, da es wohl ein MAOI ist..

Ich habe mir nicht vorgenommen,
Jemals auf die Welt zu kommen,
Und trotzdem ist es,
Irgendwie passiert.
Traumländer



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  Geschrieben: 10.12.19 09:29
zuletzt geändert: 10.12.19 13:25 durch Erdnuss (insgesamt 1 mal geändert)
@Stanislav
Finde ich wirklich toll das es noch Leute gibt die genauso gern experimentieren wie ich es tue.

Ich war aber leicht schockiert das ich nur was von Ammoniak wegtrocknen gelesen habe. Ich hoffe ihr habt das nicht nur einfach trocknen lassen sondern habt es noch mit Wasser gewaschen. Ammoniak ist halt auch echt Scheisse für die Lunge.

Zu dem Problem mit dem trennen von Phasen (polare+unpolare Lösungsmittelphasen voneinander trennen). So'n Scheidetrichter ist wirklich sehr billig und unabdingbar für Extraktionen. Ich kann euch nur empfehlen holt euch einen. Man kann zwar mit ner Plastiktüte ein Stück weit improvisieren aber die Verluste sind enorm.

Schaut Mal auf Flohmärkten. Manchmal gibt es Händler die Glaswaren verticken worunter auch Laborbedarf sein kann. Meinen Scheidetrichter hab ich auch von einem.


Was eure Keta+Meth Erfahrung angeht hab ich mich gefragt ob ihr auch die Gegenprobe gemacht habt. Habt ihr versucht beide Stoffe im gleichen Verhältnis wie beim Rauchen nasal bzw. oral zu nehmen und dann Mal mit der Raucherfahrung verglichen?

Ansonsten informier dich bzw. sag es deinem Kumpel er soll sich Mal mit derivatisierung auseinandersetzen. Da fängt nämlich erst der Spaß an.

Ansonsten noch have fun beim experimentieren
LG der leider viel zu oft zu stille Erdnuss

EDIT:@Neopunk so ein wissenschaftliches Unterforum wäre Hammer. Ich frage mich nur ob das Posten von Syntheseanleitungen professionelle Art oder a la Badewannenchemie nicht gegen ldt regeln verstoßen .



Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte;
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Traumländer



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  Geschrieben: 11.12.19 19:56
Danke für die Antworten. Es gibt viele Methoden Ketamin HCl in die freie Base zu überführen aber ich beginne mit der edlen, der einzig wahren- die leider viel Geduld erfordert.

Du brauchst:

-Einen kleinen Erlenmeyer-Kolben ca. 100 ml Fassungsvermögen
-Trichter-filter zum selbst zuschneiden, zur Not tut es auch ein Kaffeefilter
-Eine Heizplatte mit Rührfunktion und einen kleinen Rührfisch.
-9% Salmiakgeist, zur Not vom Baumarkt
-1g Ketamin HCl (am besten in gelöster Form z.B 500mg in 10 ml, original verpackt, diverse Hersteller)
-Eine 10ml Spritze
-Destilliertes Wasser
-Kleines Glas
-eine Pipette

Öffne die 2 Original-Ampullen zu je 500mg/10ml und fülle die Lösung unverändert in den Kolben, gebe zusätzlich 30ml destilliertes Wasser hinzu. Nun hast du 50ml einer Lösung die ein Gramm Ketamin HCl enthält.
Stelle den Kolben auf die Heizplatte, aber erwärme die Lösung zunächst nicht benutze stattdessen die Rührfunktion auf niedrigster Stufe mit einem kleinen Rührfisch.

Ziehe mit Hilfe der 10ml-Spritze 2ml vom 9% Salmiakgeist auf. Ziehe nun weitere 8ml destilliertes Wasser in diese Spritze und entleere diese verdünnte Salmiaklösung in ein kleines Glas. Aus diesem Gefäß kannst du später die Lösung mit einer Pipette entnehmen um sie in den Kolben zu tropfen.

Die Menge des Ketamins und der Lösung ist so gewählt, dass der Prozess sich überhaupt beginnt zu lohnen. Mit weniger Material wird die ganze Prozedur zu einer fiesen Fummelei.

Während also die Ketaminlösung nun gerührt wird kannst du beginnen die verdünnte Ammoniaklösung (langsam!) in den Kolben zu tropfen. Versuche zunächst 1-2 Tropfen, das Ketamin wird sofort aus der Lösung ausfällen und als weißer Schleier erkennbar werden der zum Boden absinkt wenn man das Rühren abstellt. Warte also immer wieder einen Moment und tropfe dann wieder wenige Tropfen der Salmiaklösung in den Kolben. Immer mehr Ketamin-Base wird nun als feinstes Pulver ausfällen. Die Menge wird besser sichtbar wenn man das Rühren kurz einstellt.

Irgendwann wird nur noch sehr wenig Ketastaub in der Lösung entstehen und es wird immer schwieriger diesen vom bereits herumschwebenden zu unterscheiden. Nun kannst du du die Lösung samt basischem Ketamin über einen Filter schütten und die klare Lösung die immer noch gelöstes Ketamin enthält auffangen und zurück in den Kolben befördern. Das feste Ketamin kannst du im Filter trocknen lassen, es ist deine erste Ausbeute.

Eigentlich braucht diese Reaktion keine hohe Temperatur und funktioniert gut bei 20°C, aber beim 2ten Durchgang kannst die Heizplatte ruhig auf 50°C stellen, wieder 10 ml destilliertes Wasser hinzufügen und diesmal etwas großzügiger Ammoniaklösung hineintropfen. Wiederhole dies immer wieder bis irgendwann kein Ketamin mehr aus der Lösung ausfällt. Mit mehr Temperatur und weniger verdünntem Salmiakgeist kannst du die Reste aus der Lösung rauskitzeln, aber übertreibe nicht, mit ein wenig Gefühl checkst du schnell wie weit du gehen kannst ohne das ganze zu einer nutzlosen Laugenplörre zu verwandeln.

Das getrocknete Ketamin kannst du anschließend noch mit ein wenig Wasser waschen, erneut trocknen und dann ist es endlich reif für 104°C in deiner Ölpfeife. Wohl bekomms.

Das ganze geht auf eine andere Weise natürlich auch schneller, aber auch dreckiger und jeder muss selbst entscheiden wie er /sie es mag.

Falls Interesse besteht kann ich auch noch eine andere Methode beschreiben.

Nameste
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Charles Bukowski
Traumländer



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  Geschrieben: 12.12.19 01:19
Hattest du mir nicht mal im chat davon abgeraten, weil da irgendeine giftige substanz entstehen würde beim aufkochen?

Psy


 
» Thread-Ersteller «
Traumländer



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  Geschrieben: 12.12.19 07:54
zuletzt geändert: 12.12.19 08:09 durch StaniSlave (insgesamt 1 mal geändert)
Hilf mir auf die Sprünge, bei was genau? bei der beschriebenen Methode kommt es nur zu einem Ionentausch und da das Ketamin pharmazeutisch ist müsste das klar gehen sofern man das Ammoniak am Ende entfernt, vllt habe ich was anderes gemeint oder es war ein Verraffer?

@Erdnuss: Ich habe auch die anderen ROA's ausprobiert. Beides Oral kann man sich wirklich sparen, da kommt zwar was aber so spät und unauffällig, das es nicht der Rede Wert ist. Ketamin oral solo ist auch schmarrn. Nasal kam es okay aber es schien keine Synergie zu erzeugen, die Mengen sind auch klein und es war okay aber doch langweilig. Rektal war insofern interessant, dass das Meth gut einfuhr und für die ersten 10 Minuten aber sehr unlocker kam und irgendwie zu Schweißausbrüchen führte. Das Keta wurde bei dieser Methode stark in seiner Wirkung unterdrückt.
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  Geschrieben: 12.12.19 10:12
@Stanislave

Schön einfach beschriebene Anleitung die man nicht nur für Ketamin sondern für alle möglichen Stoffe benutzen kann. Da könnte z.b auch Morphin statt Keta stehen.

Geht man nach deiner Anleitung hätte man dann am Ende Morphinbase.

also wirklich schön und verständlich geschrieben.

So aber kein Lob ohne Kritik

Die Materialien die man nach deiner Anleitung brauch sind nicht nötig. Nicht jeder hat n Kolben oder einen rührfisch.
Da reichen auch 1-2 normale hohe Gläser und n löffel aus Metall.
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  Geschrieben: 12.12.19 17:33
Keine Ahnung ist zu lange her, ich glaube ich habe gefragt ob es mit natron gehen würde. beim verdampfen würde dann irgendwas giftiges entstehen.
ist bestimmt 1-2 Jahre her, die idee hatte ich aber auch eher spontan beim schreiben entwickelt.

psy


 
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  Geschrieben: 12.12.19 17:57
@StaniSlave: Erstmal danke für die schöne Anleitung, sobald das neue Forum öffentlich geschaltet wird, kannst Du ja noch mal einen eigenen Thread dafür aufmachen.

@Erdnuss: Die Anleitung ist nicht auf alle Amine übertragbar. Viele Amine sind basischer als Ketamin, für die meisten Amphetamine braucht man also eine stärkere Base als Ammoniak, um sie zu deprotonieren. Die Base der Wahl wäre dann NaOH.
Freut mich, dass die Idee eines wissenschaftlichen Forums auf gut ankommt. Sofern Du etwas beisteuern möchtest, schreib' mir einfach eine PN. Hilfe wäre tatsächlich ganz cool, komme neben der Arbeit nicht so wirklich hinterher mit dem Bearbeiten der Sektion.

@psychotoxic: Das einzig giftige Gas, das beim Bearbeiten von Ketaminhydrochlorid mit Natron entsteht, ist CO2, und das bisschen was entsteht, ist vernachlässigbar. Den Ammoniak sollte man hingegen nicht einatmen, aber auch das sollte kein Problem darstellen.


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Traumländer



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  Geschrieben: 13.12.19 09:49
zuletzt geändert: 13.12.19 10:15 durch Erdnuss (insgesamt 2 mal geändert)
@Neopunk ich hatte ja auch geschrieben es wäre bei allen möglichen Stoffen so möglich *g*.
EDIT:damit meinte ich viele
Was das Unterforum angeht schreib ich dir noch ne PM.

Nebenbei ich arbeite fast immer mit naoh. Den gibt's günstig bei Electro Conrad.
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  Geschrieben: 13.12.19 19:07
Es ging um das verdampfen des fertigen Produkts. Nicht beim aufkochen. Aber es scheint sich ja erledigt zu haben. Werde es bei Zeit mal versuchen 😂

Psy
 
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  Geschrieben: 13.12.19 19:50
Achso, verstehe, und da ist auch leider was dran. Habe es schon ganz vergessen zu berücksichtigen.
Und zwar ist es problematisch, halogenierte Verbindungen zu erhitzen. Bei der Pyrolyse entstehen nämlich alle möglichen giftigen Sachen damit, u.a. das elementare Halogen, aber auch der jeweilige Halogenwasserstoff. Bei Ketamin wären das Chlor und Chlorwasserstoff (HCl), also das Gas, das in Wasser gelöst Salzsäure ergibt. Das möchte man nicht in der Lunge haben!
Es ist also von größter Wichtigkeit, das Keta vooooorsichtig zu verdampfen.
Ich habe mir nicht vorgenommen,
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Seite 1 (Beiträge 1 bis 15 von 15)

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