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Traumländer

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ICQ
  Geschrieben: 21.11.19 23:18
zuletzt geändert: 27.11.19 17:18 durch MrBabbage (insgesamt 2 mal geändert)
Ich war eine gute weile leider stark morphinabhängig. habe dann im Krankenhaus nach einer schweren Erkrankung von Piritramid auf Polamidon abdosiert, bin von 20mg Polamidon alle 2 Tage einen mg runter gegangen und am ende eine Weile auf 200 mg Tilidin gehangen und innerhalb von 3 wochen auf 100mg abdosiert. Mein Vater hat mich ziemlich dafür fertig gemacht in den 3 Wochen meine Dosis nur halbiert zu haben aber ich hatte halt Angst die 100mg auch noch los zu werden.

Ehrlichgesagt war das nicht mal 1% so heftig den rest auch noch los zu werden wie ich gedacht hatte.
Mein Darm hat anfangs noch ein wenig verrückt gespielt aber es war alles im Rahmen. Meine Libido kam im vollen Umfang zurück und die Zeiten in denen ich Sex als notwendiges Übel einer Beziehung gesehen habe sind vorbei.
Auch habe ich wieder Gänsehaut beim Musikhören und bin so glücklich wie schon sehr sehr lange nicht mehr. Mir ist auch aufgefallen wie viel schneller ich so reagiere. Mich stört einiges und kann es ansprechen anstatt es in mich hineinzufressen.
Mir fällt sehr auf wie viele Facetten ich auf einmal wahr nehme, wie viel info an mir so vorbei gegangen ist.
Es kommt echt drauf an was man gewohnt ist. 20mg pola in 4 Wochen abzudosieren war am Rande des möglichen und ich bin sehr schnell da runter gerushed. Im Vergleich dazu wäre ich vielleicht noch auf 50mg runter gegangen. Du musst dir halt klar machen das es bei der Abhängigkeit irgendwann eine ganze Menge von dem Zeug braucht um sich einfach nur "normal" zu fühlen.
RLS hatte ich Anfangs täglich, mittlerweile so einmal im Monat. Das einzige Problem ist ab und zu Angst, aber ich bin mir sicher das geht auch noch weg.

Ich denke es hat sehr viel mit der Konsumform (ist es entretardiert, ohne Naloxon und rektal genommen usw) und damit zu tun ob du schon einmal davon Abhängig warst. Das gefährliche ist aber nicht die körperliche Abhängigkeit sondern die psychische. Bei mir hat sich meine Ex an meinem Geburtstag umgebracht und jeder Versuch das Zeug loszuwerden endete in aufgestauten Emotionen. Es ist der Problem Fall Back der gefährlich ist, das du anfängst den Konsum als Problemlösestrategie in Betracht zu ziehen.
So ein körperlicher Entzug selbst von Morphin ist in der Regel so nach 3-4 Tagen vorbei, die psychologischen Ketten zu brechen dauert viel länger und ist viel schmerzhafter.
If we could sniff or swallow something that would, for five or six hours each day, abolish our solitude as individuals...and make life in all its aspects seem not only worth living, but divinely beautiful and significant...earth would become paradise.
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  Geschrieben: 04.12.19 14:02
Fabu12345 schrieb:
Erst einmal Hallo bin neue hier im Forum
Weshalb ich mich hier angemeldet habe ist folgender Grund:
Vor ein Paar Tagen vielen mir Tilidin 50mg Tabs in die Hand genau 10 St.
Hab sie nun 8 Tage genommen in diesen 8 Tagen waren auch 2 Tage Pause die Dosierung war höchsten 75mg aber meistens waren es nur 50mg genommen hab ich sie nur am Abend.
Meine Frage ist nun kann ich schon einen Entzug bekommen ?
Süchtig war ich noch nie von etwas.
Aber die Wirkung ist halt auch echt na 1.

High erstmal! :)

Wow, auf die Toleranz bin ich aber mal übertrieben neidisch...darf ich fragen wieviel du wiegst?
War Tilidin dein erstes Opioid überhaupt, bisher in deinem Leben gewesen, oder?
Auch nachdem du von dem Blister jeden Tag genascht hattest, hat sich keinerlei Toleranz aufgebaut?

Bei mir ist Tilidin leider ein Opioid das extrem schnell Toleranz aufbaut - don't know why - das ist echt heavy bei mir - wtf?! :/
Finde Tilidin nur nice, mit sehr geringer Toleranz und konsumiere ich jeden Tag, muss ich die Dosis jeden Tag ungefähr verdoppeln, um davon noch was zu spüren...
Hast du die Tabs denn auch entretardiert???

Greetz
 
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  Geschrieben: 04.12.19 15:46
Mir geht es da mit Tilidin ganz ähnlich, spätestens am dritten Tag spüre ich fast keine Wirkung mehr davon..
Ich habe mir nicht vorgenommen,
Jemals auf die Welt zu kommen,
Und trotzdem ist es,
Irgendwie passiert.
Mitglied verstorben



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  Geschrieben: 05.12.19 04:49
Ist bei mir auch so. Tilidin zeigt kaum eine Wirkung nach mehrmaliger Einnahme.
Toleranz is halt ne bitch, aber warum das beim Tili so krass is versteh ich auch nicht-
Bei Tramadol is alles, wie es soll. Ohne diese krasse Toleranzentwicklung!


LG Gaaanja
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Endlos-Träumerin



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  Geschrieben: 05.12.19 08:33
Also bei mir hat es damals schon ein Weilchen gedauert bis die Toleranz gestiegen ist, aber als ich angefangen hab mit dem entretardieren da ging es explosionsartig nach oben...
Entretardieren ist halt für die Toleranz mit das schlimmste was man machen kann (nach i.v. Konsum - aber das spielt bei Tilidin ja keine Rolle)
War nachher zum Schluss, bevor ich auf stärkere Opis umgestiegen bin, bei 4-5 mal tägl.
400-450mg entretardiert - sprich im Höchstfall bis zu 2,25 g Tilidin pro Tag.
Ist schon echt heftig bei was für Monster-Dosen man landen kann...
Hab mich echt gewundert, dass sich das Naloxon noch nicht bemerkbar gemacht hat. Aber das wurde mir dann irgendwann trotzdem zu heiß, bin dann lieber auf was anderes umgestiegen...
"Oh how I wish to dream again..."
- Nightwish
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 03.04.20 13:26
Habe nichts genaues gefunden ab wann oral das nalaxon wirksam wird, weiß das zufällig einer? Bin bei einer dosis von 500mg alle 2-3stunden angekommen, höher wollte ich nicht riskieren, außer das nehme ich ab und zu nur 400mg plus 20-30mg oxycodon oder einen schlafmohntee, meine Toleranz scheint zu hoch zu sein? Hab mit nalaxon alles durchsucht und leider nix gefunden, außer das es medizinisch gesehen null Wirkung oral hat, aber irgendwo muss doch eine Grenze sein
 
Moderator



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  Geschrieben: 03.04.20 16:58
zuletzt geändert: 03.04.20 17:48 durch Neopunk (insgesamt 1 mal geändert)
Das lässt sich nicht pauschal beantworten, da jeder Organismus anders ist und individuell darauf reagiert.
Ich zum Beispiel nehme keine nennenswerte Wirkungssteigerung von sagen wir mal 450 mg Tilidin zu 750 mg Tilidin (entretardiert) wahr, was 36 mg bis 60 mg Naloxon entspricht. Das führe ich darauf zurück, dass ab dieser Menge das Naloxon bei mir zu wirken beginnt.

Übrigens Naloxon und nicht Nalaxon, denn dabei handelt es sich um ein Portmanteau-Wort, bzw. ein Kofferwort aus N-allyl-noroxymorphon.
Ich habe mir nicht vorgenommen,
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Traumländer

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  Geschrieben: 25.04.20 14:30
zuletzt geändert: 25.04.20 15:21 durch Neopunk (insgesamt 1 mal geändert)
Was meint ihr, welche Verletzung würde Tilidin 200mg/16 rechtfertigen, dass der Arzt es verschreibt?
Mein Opa ist Tumorpatient, hat Schmerzen des Todes und bekommt lediglich 50mg/4 verschrieben. Davon nimmt er dann selbstständig manchmal auch 2 oder 3. Da frage ich mich, was wohl so schlimm wäre für 200mg
 
Kommentar von Neopunk (Moderator), Zeit: 25.04.2020 15:21

Klingt als habe Dein Opa einen knauserigen Arzt. Ich persönlich würde mir einen Anderen suchen, der mir eine adäquate Schmerztherapie ermöglicht.
Deine Frage ist aber im Sinne unserer Regeln als Beschaffungsanfrage zu werten, was mit einer Verwarnung geahndet wird..
 
Traumländer



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  Geschrieben: 26.04.20 00:14
Ich glaube die höheren Dosierungen Tilidin sind dafür gedacht, wenn sich eine Toleranz auf Opioide gebildet hat aufgrund einer Dauereinnahme. Hat dein Opa dem Arzt gesagt, dass er noch Schmerzen hat trotz 50 mg Tilidin? Vermutlich wird der Arzt dann auf ein anderes Präparat umsteigen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Arzt einem Tumorpatienten keinen Glauben schenkt wenn dieser sagt, 50 mg Tilidin wären ihm zu wenig.
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 10.05.20 19:19
zuletzt geändert: 11.05.20 14:46 durch Depressiver (insgesamt 1 mal geändert)
Ich bräuchte eine kratom alternative die sich mit Tranylcypromin ( starker mao hemmer) verträgt. Neben mohntee dachte ich vor allem an tilidin.
Kann man tilidin mit kratom vergleichen?
Wie viel tilidin brauch man ca bei einer kratom toleranz von 5 gramm pro dosis und 20 gramm am tag?
Und noch etwas: ist tilidin in einem test in der psychiatrie nachweisbar? Also unter opiate?
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 14.05.20 15:48
Hallo zusammen,

es gibt zwar einen Sammelthread zur Entretardierung, aber da ich vorab noch ein paar allgemeine Fragen zu Tilidin habe, poste ich mal hier.

Ich bin bisher noch nicht wirklich schlau geworden, wie lange es dauert, bis eine Toleranz wieder verschwunden ist. Ich konsumiere nichts, außer alle paar Wochen mal an einem Abend Tilidin. Allerdings reichen da 50 mg nicht bei mir. Man liest ja oft, dass das ohne Toleranz reichen würde, aber ich brauche schon so um die 200 oder 250 mg, damit es sich "lohnt". Klar hab ich am Anfang weniger genommen (zum Rantasten), aber trotz mehrerer Wochen Pause (4 bis 8 Wochen, alles schon probiert) brauche ich die genannte Dosis um die 200 - 250 mg. Aber 4 bis 8 Wochen Pause - da muss doch auch jede Toleranz weg sein, oder?

Nun zu meinen Tilidin-Präparaten. Ich habe:

- AL 200/16 (nicht auf dem Bild)
- HEXAL 100/8 (altes Design) und 50/4 (neues Design, noch nicht probiert!)
- STADA 50/4 (noch nicht probiert!)

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Die AL (leider nur Restbestände meiner Oma, sie ruhe in Frieden) wirken bei mir besser als die HEXAL im alten Design. Deswegen habe ich speziell zu den HEXAL eine Frage. Ich habe in einem Artikel von 2008 gelesen, dass HEXAL Tilidin Retardtabletten jetzt (2008...) teilbar seien, und zwar (zumindest?) in den Dosierungen 150/12 und 200/16. Ich kann den Artikel nicht vollständig lesen, aber wer weiß, wie es sich bei den von mir abgebildeten Tabletten (inzwischen) verhält? Weil wenn sie schon die 150er und 200er teilbar machen, warum dann nicht gleich auch die anderen Dosierungen, das ergibt für mich keinen Sinn, da würde ich als Hersteller es doch einheitlich machen...

Die STADA muss ich auch noch probieren. Habt ihr zu den abgebildeten Produkten noch nen Tipp zum Entretardieren? Die STADA sollen ja sehr hart sein. Manche entfernen mit Skalpell eventuelle Hüllen um die Tabletten. Was bringt das? Wenn ich die Tablette zerstoße und die Hülle zerfetzt wird, kann ich die Fetzen doch einfach mit schlucken oder ist das hinderlich?

Das sind erstmal die wichtigsten Fragen :-)

LG
Snitz

PS: Mich wundert, dass AL und HEXAL unterschiedlich zu wirken scheinen. Welche Marke ist für "unsere Absichten" der beste, Valoron (bekam ich noch nie in die Hände)?
Ich mag an Tilidin das "in Watte gepackt sein" (auch wenn die Euphorie nicht mehr wie am Anfang ist) und auch sehr die Sedierung, das immer wieder wegnicken (nodden). Tramadol zum Beispiel gefällt mir NICHT. Da hab ich noch Tropfen da, die ich nicht mehr anrühre. Ich schlafe davon schlecht und hab am nächsten Tag Unruhe und schlechte Laune. Welche Präparate könnten, wenn ihr das lest, noch zu mir passen?
 
Endlos-Träumerin



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  Geschrieben: 14.05.20 17:58
Ich hatte meistens die von Stada, die hab ich entweder einfach mit ner Nagelschere zerschnippelt und dann nochmal bisschen klein gerieben, oder grob zerteilt und dann etwas heißes Wasser drauf. Hat sich komplett aufgelöst im heißen Wasser, und so dann getrunken hat es auch am schnellsten gewirkt...
Nur entretardiert ist bei mir die Toleranz so heftig schnell in die Höhe gestiegen...
Ganz schnell war ich dann bei 500 mg 4-5x pro Tag.
Was aber nicht mehr wirklich angenehm war, weil das meistens in ner üblen Kotzerei geendet hat...
Wobei dass dann aber eigentlich nur noch endloses und auch nutzloses hochdosieren war.

Ganz ehrlich?? Meine aller schönste Opi-Erfahrung hatte ich tatsächlich mit meiner allerersten Retardierten Tilidin... Danach wurde ich nur immer gieriger, aber wirklich rangekommen an dieses erste Erlebnis ist nichts mehr...
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- Nightwish
Traumländer



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  Geschrieben: 14.05.20 18:05
Ich hab bei Tilidin relativ schnell eine so hohe Toleranz gehabt, dass das Naloxon eine wirkliche Wirkung verhindert hat. So ab 6-800mg nahm die Wirkung abrupt ab.
So zum Langzeitkonsum ist es für mich nicht geeignet.

Also so richtig fun ist mit Tilidin wirklich nur ab und zu möglich.

"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 14.05.20 21:23
Danke euch. @jenjey, 2 - 2,5 GRAMM pro Tag? Das ist schon viel :-).

Also, bei mir ist das tatsächlich so, alle 4 bis 6 Wochen 250 bis 300 mg initial, dann noch mal 100 bis 150 mg nachgelegt (manchmal als Retard). Dann wieder die genannte Pause. Dadurch habe ich es gut im Griff. Ich weiß, so haben viele angefangen...

Was hat es denn nun mit dieser Skalpell-Methode auf sich, braucht es das wirklich? Und wenn man ran kommt, was haltet ihr von Tropfen mit Naloxon (ich will nichts spritzen!)?
 
Traumländer

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  Geschrieben: 14.05.20 21:54
Tropfen sind am besten. Wirken sehr schnell und somit auch stärkere Euphorie.

LG
 

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