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LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » Kratom-Entzug


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AutorBeitrag
Traumländer

dabei seit 2015
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  Geschrieben: 03.12.19 14:36
Moin Gemeinde.
Kann das wirklich sein? Ich habe ca. drei Jahre lang Kratom konsumiert. Drei mal täglich mindestens. Ca. 1kg im Monat.
Nun ging mir Freitag der "Stoff" aus. Einzige Entzugserscheinungen war Sonntag leichter Durchfall. Ansonsten absolut nichts! Weder physisch noch psychisch.
Bekanntlich haben wir heute Dienstag. Letzte Einnahme ist somit bereits vier Tage her.
Ich habe vor einigen Jahren knapp einen Monat lang Oxycodon (60mg/Tag) konsumiert. Auch da kam es zu keinerlei wahrnehmbaren Entzugserscheinungen.

Kann das sein? Kennt jemand Ähnliches?

LT
 
Dauer-Träumer

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  Geschrieben: 03.12.19 15:01
Hallo
ich habe zwei x 500 gr Kratom zu Hause
Ich nehme immer so um die 12 gr HABE ABER NOCH NIE
eine Wirkung gespürt ... Jetzt schon der 6 Tag hinter einander
12 gr in eine Plastikflasche etwas Wasser drauf und runter.

Sollte ich 20 gr. versuchen ?
Von Dream Herbs ...sollte eigentlich gutes Zeug sein ???
 
Endlos-Träumerin



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  Geschrieben: 03.12.19 17:49
Also ich weiß nicht wie der aktuelle Kratommarkt so aussieht, aber auch wenn es sicher bessere Quellen gibt als Dreamherbs, scheinst du wahrscheinlich einfach einer von denen zu sein bei denen Kratom nicht wirkt.(Stichwort: Non-responder) Ist eigentlich ungewöhnlich dass man gleich so hoch dosiert einsteigen muss. Klar, kann es verstehen wenn du das Zeug sowie so schon zu Hause hast, dass du es dann auch verbrauchen willst, aber es lässt sich halt auch keine Wirkung erzwingen, schon gar nicht bei Kratom, wo Mindset und Erwartungshaltung eine nicht geringe Rolle spielen... Hast du es mal auf leerem Magen versucht? Hat bei mir persönlich zwar nur einen minimalen Unterschied gemacht, aber bei manchen soll es wohl die Wirkung deutlich abschwächen wenn der Magen zu voll ist.

LG
"Oh how I wish to dream again..."
- Nightwish
Moderator



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  Geschrieben: 12.02.20 13:56
Selah,
ich belebe diesen Thread aus gegebenem Anlass mal wieder. Für die letzten acht Jahre mindestens war Kratom ein treuer und steter Begleiter. Damals noch das erste Mal unter der Headshop Ladentheke für 10€/10g gekauft, dann Seiten wie Kratominator entdeckt, und mit regelmäßig werdender Einnahme ein bis zwei Mal pro Woche kam irgendwann die Abhängigkeit. Irgendwann nach zwei, drei Jahren hab ich mal ein paar Wochen Pause gemacht, aber der "Entzug" verlief derart harmlos dass es mich nicht lange aufhielt wieder anzufangen. Das war aber auch tatsächlich die letzte Pause an die ich mich erinnern kann, und diese müsste mittlerweile auch schon ungefähr fünf Jahre zurückliegen. Für mich ist und war Kratom immer schon ein Sakrament, das es mir ermöglicht einem halbwegs geregelten Leben nachzugehen ohne das permanente Verlangen sich hochpotente Opioide zu besorgen. Zwar hatte ich auch damit die ein oder andere Eskapade, aber diese vergingen und nur das Kratom blieb. Um mal Zahlen zu nennen war ich jetzt also fünf Jahre lang ziemlich stabil auf 2x4g/Tag - natürlich hat man hin und wieder auch mal eine extra Dosis genommen doch das blieb tatsächlich eher die Ausnahme. Wie es vielleicht schon anklingt, habe ich auch nicht wirklich viele negative Seiten dieser Abhängigkeit erlebt, oder besser gesagt: Der Nutzen überwog die Kosten.

Motiviert durch einen längeren anstehenden Auslandsaufenthalt hatte ich nun mal einen Grund daran etwas zu ändern - diese Entscheidung fiel vor ungefähr drei bis vier Monaten. Im Anschluss daran habe ich mich zuerst drangemacht wieder von der zweimaligen Einnahme pro Tag zur einmaligen Einnahme zu kommen, indem ich die morgendliche Dosis über zwei, drei Wochen auf Null reduziert habe. Das war auch noch ohne Probleme möglich, dann ging es daran die abendliche Dosis von 4g weiter zu reduzieren. Dies habe ich ungefähr in 0,5g/Woche Schritten getan. Mittlerweile bin ich seit dem vergangenen 2. Februar also das erste Mal seit fünf Jahren tatsächlich wieder opifrei und ich muss sagen ich habe mir das Abdosieren schlimmer vorgestellt, weswegen ich auch diesen Beitrag schreibe. Fünf Jahre für sich sind eine lange Zeit, vorallem in Anbetracht der Tatsache auf wieviele Bereiche des täglichen Lebens sich Opioid Konsum auswirkt, jedoch soll dieser Beitrag den Leuten Mut machen die vielleicht ähnlich lange mit der Abhängigkeit ringen und sich fragen wie der Weg zum ohne Kratom leben aussehen würde.

Ich werde bestimmt wieder Kratom nehmen, mal sehen ob man es dann zu einer Art vernünftigem Konsum schafft, aber im Ganzen bin ich auch nach diesem Abdosieren noch hellauf begeistert von Kratom, da es einem einfach schon fast zu viel verzeiht.

Euer Svastosteron tueten
"The only way to write honestly about the scene is to be part of it. If there is one quick truism about psychedelic drugs, it is that anyone who tries to write about them without first-experience is a fool and a fraud." ― Hunter S. Thompson (1967)
Traumländer



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  Geschrieben: 14.02.20 16:22
Ich wünsche dir viel Glück Svastika!!!

Zitat:
Ich werde bestimmt wieder Kratom nehmen, mal sehen ob man es dann zu einer Art vernünftigem Konsum schafft, aber im Ganzen bin ich auch nach diesem Abdosieren noch hellauf begeistert von Kratom, da es einem einfach schon fast zu viel verzeiht.


Vernünftig Kratom konsumieren - äh nein, ich glaube nicht, dass das auf Dauer gut geht.
Ich glaube du versuchst dich da selbst zu verarschen bzw. eine Hintertür offen zu lassen.

Als ich damals nach 3 Jahren Kratom (Am Ende 40-50g / Tag) entzogen habe, war der Entzug so hart, dass ich erstmal auf 0,8mg Subutex eingestellt wurde.
Was dann in drei Wochen auf 0 abgesezt wurde - so war es auszuhalten.
Ich finde das sehr krass, dass es Leute wie Dir gibt, die das so einfach entziehen können - das ist natürlich eine schöne Sache.
Wie sieht es mit anerem Konsum aus?
Aber ich denke so länger du es nimmst bzw. so länger du immer wieder entziehst und wieder anfängst, desto schwieriger wird es auch!


"Die Evolution besteht in der Veränderung des Bewusstseins"
- Albert Hofmann
Abwesender Träumer



dabei seit 2009
780 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.02.20 14:33
Ich musste vor einigen Monaten auch feststellen, dass es besser ist gar kein Kratom mehr im Haus zu haben... hatte noch ca. 200 Gramm rumliegen ("ist ja zu schade zum wegschmeißen") und hatte ständig wieder das Verlangen, selbst nach nur 3-4 Tagen Konsum am Stück habe ich bereits wieder leichte Entzugserscheinungen festgestellt als ich erneut aufgehört hab. Dann lieber den kompletten Schlussstrich gezogen und einfach die Reste entsorgt, habe seitdem auch so gut wie gar kein Verlangen mehr gehabt mir nochmal Kratom zu besorgen.
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761 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.02.20 15:32
zuletzt geändert: 19.02.20 17:52 durch Murmeltiersalbe (insgesamt 3 mal geändert)
Hey @Svas,

die Organismen der jeweiligen Konsumenten scheinen individuell einfach sehr unterschiedlich zu ticken, was einen Entzug von Kratom angeht. Manchen zieht es nur ein paar Tage ein wenig in den Gliedern, die Nase läuft höchstens ein bisschen und wie nach einer kleinen Erkältung ist alles überstanden. Andere dagegen leiden über Monate oder noch länger verstärkt an schweren Depressionen.

Ich denke zudem, Du hast alles richtig gemacht dadurch, dass Du Deine in meinen Augen recht moderate Tagesdosis nie bzw. sehr selten erhöht hast, um einem stärkeren Turn hinterherzujagen, der sich auch beim Nachlegen sowieso nicht einstellen mag. Ein Fehler, den viele Konsumenten zu machen scheinen.

Insgesamt konsumiere ich auch schon etwa so lange wie Du. Zwischenzeitlich war ich bei 20-25g/d, nähere mich mit ein paar Zipperlein aber seit einiger Zeit auch eher den Dosen an, von denen Du gesprochen hast und auch erst dann, wenn es wirklich "nötig" ist. Ich merke dabei, dass auch vieles Kopfsache und Craving ist und dass - je länger die Intervalle zwischen den Konsumeinheiten werden - auch kleinere Dosen schon ihren Dienst tun.

Meine längste Pause erstreckte sich über etwa 9 oder 10 Monate (ist sicher schon zwei Jahre her). Die Depression war jedoch so unerträglich (lag sicher auch an den Lebensumständen), dass ich wieder anfing und auch nach ein paar Tagen oder Wochen schnell wieder beim alten Konsummuster war. Und, hat es nachhaltig irgendetwas an meiner psychischen Befindlichkeit verändert? Natürlich nicht bzw. nur kurzfristig. Trotzdem ist es nur logisch, dass der Organismus einen Ausweg und nach Erlösung sucht, wenn er nur noch leidet, aber noch nicht aufgeben mag.

Ich persönlich glaube, dass es für die meisten sehr schwierig bis unmöglich ist, nach einer wie auch immer gearteten Pause zu einem sporadischen Konsum zurückzukehren - jedenfalls, sofern man vorher über Jahre täglich konsumiert hat. Aber dies ist natürlich nur eine persönliche Vermutung, ich halte es nicht für ausgeschlossen. Im Gegenzug zu anderen opioid wirkenden Substanzen ist dies bei Kratom möglicherweise wahrscheinlicher (habe bis auf wenige Male Codein und DHC keine Erfahrung mit anderen Opis, insgesamt interessieren sie mich auch gar nicht so sehr - schon Kratom ist oft eher "notwendiges Übel" als ein Genuss, wobei ich jegliche Genüsse im Leben sowieso weitgehend verlernt habe, whole different story).

Jedenfalls gratuliere ich Dir dazu, dass das Abdosieren bei Dir so gut geklappt hat (die Schritte einzuhalten, erfordert auch eine Menge Selbstdisziplin) und Kratom Dir soviel verziehen hat. Vielleicht lag es auch an dem günstigen Setting Deines Auslandsaufenthaltes (neue, spannende Eindrücke) und an einem recht ausgefüllten Leben, welches viele körpereigene Endorphine produziert hat.

Herzliche Grüße und go on,
Murmel

P.S.:
Svastika schrieb:
Damals noch das erste Mal unter der Headshop Ladentheke für 10€/10g gekauft

Hehe...dafür gibt's heute in einigen Shops quasi die zehnfache Menge... :)
Doch auch online war Kratom vor 8 oder 9 Jahren noch deutlich teurer, zum Beispiel beim von Dir angesprochenen Kratominator (heute Dreamherbs).
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  Geschrieben: 21.02.20 11:30
Ich habe mein Zeug mal meiner Freundin gegeben mit der Bitte es in der Wohnung vor mir zu verstecken. Nach zwei Wochen, als sie mal nicht da war, suchte ich drei Stunden die Wohnung ab, bis ich es fand. Da wurde mir klar: Alter, mit dir stimmt was nicht. ;-)
 
Traumländer

dabei seit 2008
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  Geschrieben: 02.05.20 16:47
Ich habe für mich beschlossen, den Kratomkonsum runterzufahren mit dem Ziel letztendlich auch entgültig aufzuhören.
Jetzt habe ich seit November durchgängig konsumiert, angefangen mit 10g pro Tag bis ca. 35g. Im letzten Monat schwankt es zwischen täglich 15g und 30g.
Meine Vorgeschichte mit Kratom reicht ca. 6 Jahre zurück mit langer Zeit sporadischem Konsum und mit einer langen Konsumphase von ca. 12Monaten (die Mengen weiß ich nicht, da ich zu der Zeit nur Löffelweise dosiert habe). Das ist 2 Jahre her. Danach habe ich alle paar Wochen wenige Tage konsumiert unn dann wieder pausiert um nur keine-milde Entzüge zu bekommen. Jetzt reicht mir der ganze Mist und ich habe Lust meinen Scheiß nüchtern auf die Reihe zu kriegen. Mir graut es nur hart vor dem Entzug. Meine Angst diesem gegenüber wächst beständig.

Was ich merke ist, dass ich zurzeit empfindlich bin, was die Dosis angeht. Derzeit versuche ich konstant 20g auf 5 Dosen am Tag aufzuteilen. Noch habe ich verschiedene Sorten verbraucht und vor 3 Tagen angefangen meine Sorte zum abdosieren zu nehmen, Malay Green (damit habe ich beim letzten Entzug gute Erfahrungen gemacht da es gefühlt lange Wirkte).
Jedoch empfinde ich schon nach 3-4 Stunden Unruhe und leichtes RLS und wache nachts auf und muss um schlafen zu können nachdosieren. Aushalten fällt mir tagsüber definitiv leichter.
Ich selber kann nicht einordnen ob die Sorte einfach schlecht ist, da ich nicht soweit dosieren will bis ich einen wirklichen Rausch bekomme, oder ob der bunte Sortenmix davor jetzt schon einen kleinen Entzug verursacht von bestimmten Alkaloiden ( ich habe z.B. davor hauptsächlich rotes kratom konsumiert welches ja tendenziell analgetischer wirkt)

Hat jemand eine Interepretation dafür?

Und dann noch eine Frage. Ist es ratsamer viele kleine Dosen am Tag zu nehmen und diese langsam runterzufahren oder wenige größere, mit insgesamt der gleichen absoluten Menge?

Und die letzte Frage: Hat jemand mit Pregabalin/Lyrica Erfahrungen gemacht? Es soll ja Entzugserscheinungen überdecken. Kommen die Symptome dann nach den 3-4Tagen Lyrica stärker zurück oder adaptiert der Körper während der Lyricaeinnahme erfolgreich? Ist es eine Traumvorsellung die ersten Tage mit Lyrica "angenehm" zu überstehen?


Vielen Dank fürs Lesen,
RMX

 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 02.05.20 18:25
Vor einigen Jahren konsumierte ich auch dieses Kratom.

Ich nahm es oral als Pulver ein. Meistens 4 bis 8 g pro Konsumeinheit. Ich habe 7 Wochen teilweise Dauerkonsum betrieben und das Kratom mehrmals am Tag genommen.

Dies führte bei mir zu einer starken körperlichen Abhängigkeit. Meine Symptome beim Kratom Entzug waren: Schwächegefühl, Lustlosigkeit, schwere Depression, ein sehr starkes Verlangen danach erneut zu Kratom zu greifen, Ängste, Muskelschmerzen. Dieser Entzug hielt circa 14 Tage an.

Seit dem habe ich kein Kratom mehr genommen.
 
Mitglied verstorben



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Skype
  Geschrieben: 03.05.20 07:01
Warum macht ihr nicht einfach Kapseln für den Entzug? Ich nehm da die Größe 00, da passen ca 0,5g rein (nicht zu fest stopfen, denn dann dauert es ewig bis es wirkt; lieber weniger rein tun, als zu viel). Dann Tag für Tag ne Kapsel weniger nehmen oder halt noch langsamer. Ganz wie ihr mögt . So habe ich höchstens nach dem Entzug leichte depressive Verstimmungen, die aber auch schnell weg sind.

LG Gaaanja
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Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 04.05.20 08:48
@redmexxx

Ich habe selbst öfter mal aufgehört. Ich habe 5HTP und L-Tryptophan gut dosiert genommen um mit dem Entzug entgegenzutreten. Es hat gut gegen die Depris gewirkt. Wenn es um, das RSL geht nehm Loperamid. Das wirkt gegen körperlichen Opi Entzug Wunder und du kannst es bei bedarf einnehmen. Als ich abdosiert habe, verwendete ich crushed leaves und nicht das grüne Puder. Da war die Wirkweise nochmals geringer. Zudem fand ich die Kälte öfters richtig heftig. Auch bei Temperaturen von 20°C draußen. Im Winter war so ein Entzug richtig hart. Mit Abdosieren, ist der aber auch gut zu handeln =)

Viel Erfolg!
 
Mitglied verstorben



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  Geschrieben: 04.05.20 09:37
Stimmt an Loperamid habe ich gar nicht gedacht. Ich kann das aber auch sehr beim Entzug von Kratom empfehlen. 5-HTP ist meiner Meinung nach bei langsamen Abdosieren nicht nötig. Schaden tut es aber natürlich auch nicht und wenn es hilft warum nicht.

LG Gaaanja
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Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 04.05.20 19:00
zuletzt geändert: 04.05.20 20:18 durch Murmeltiersalbe (insgesamt 4 mal geändert)
Hier kann man sich übrigens nach der Angabe von einigen Informationen (keine persönlichen Daten und kann auch alles frei erfunden sein) einen Plan zum vorsichtigen Abdosieren herunterladen, den ich mit der entsprechenden Disziplin und natürlich einer Feinwaage für machbar halte.

Ich selbst bin momentan bei ungefähr 10-12 Gramm/d und möchte mal wieder aufhören, da ich außer der Entzugs-Verhinderung ohnehin nix mehr merke und wieder Wege finden möchte, die Endorphinproduktion körpereigen anzukurbeln, z.B. durch Bewegung und dazu evtl. Hilfsmitteln wie Schwarzkümmelöl. Sollte ich mich daran halten, dürfte ich damit in ewas mehr als drei Wochen komplett unten sein und die Absetzerscheinungen dabei so gering wie möglich halten.

xoris2020 schrieb:
Meine Symptome beim Kratom Entzug waren: Schwächegefühl, Lustlosigkeit, schwere Depression, ein sehr starkes Verlangen danach erneut zu Kratom zu greifen, Ängste, Muskelschmerzen. Dieser Entzug hielt circa 14 Tage an.

Ja, diese Symptome beschreiben recht gut, wie ich so einen Kratom-Entzug auch erlebe. Nur, dass die Depression auch während meiner längeren Abstinenzphasen von bis zu einem Jahr stetig andauerte. Es war dann schwierig zu sagen, ob das noch immer ein sog. PAWS war oder die ohnehin vorhandene Depression. Im Gegensatz zu Dir machte ich dann leider immer wieder den Fehler, erneut anzufangen (obwohl eigentlich kein so spezifisches Craving nach der Substanz vorhanden war), so dass die vermeintliche und kurzfristige "Besserung" nach 1-2 Wochen Dauerkonsum dank Toleranz schon wieder dahin war.

redmexxx schrieb:
Und dann noch eine Frage. Ist es ratsamer viele kleine Dosen am Tag zu nehmen und diese langsam runterzufahren oder wenige größere, mit insgesamt der gleichen absoluten Menge?

Also, in dem Schema, dass ich oben im Beitrag verlinkt habe, wird zu drei möglichst gleich hohen Dosen pro Tag geraten. Wahrscheinlich gibt es für Deine Frage keine allgemeingültige Antwort, da fast jede Sorte / Charge ja eine unterschiedliche Zusammensetzung an Alkaloiden enthält. Aber angesichts dessen, dass sich bei mir persönlich nach spätestens ca. 7-8 Stunden langsam die Gliederschmerzen melden, scheinen mir drei Dosen am Tag eine Basis zu sein, mit der man den Tag halbwegs überstehen kann. Dann - falls Disziplin vorhanden, es stellt sich ja wahrscheinlich ohnehin kein wirklicher Rausch mehr ein - jeden Tag ein wenig nach unten. Hast einen Mitstreiter, ich möchte auch mal wieder weg von der Pampe. :)

Zu Pregabalin kann ich leider nichts sagen (nie probiert und wird ja inzwischen kaum noch verschrieben, erst recht nicht, wenn der "Suchtstempel" auf der Stirn prangt).
I'm sure of my mental health
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Traumländer

dabei seit 2008
104 Forenbeiträge

  Geschrieben: 05.05.20 00:00
Murmeltiersalbe schrieb:
[. Hast einen Mitstreiter, ich möchte auch mal wieder weg von der Pampe. :)


Klar, lass gern irgendwie vernetzen. Kann mir vorstellen, dass das zu zweit besser funktioniert wenn man sich gegenseitig in den Arsch tritt.
PN Funktion gibts hier nich oder überseh ich was?

 

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