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LdT-Forum » Konsum » Sucht, Abhängigkeit & psychische Probleme » Sammelthema: Psychosen


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AutorBeitrag
Traumländer



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  Geschrieben: 11.01.20 15:57
zuletzt geändert: 11.01.20 20:03 durch Erdnuss (insgesamt 2 mal geändert)
@iqos ich kann es zwar nicht 100% sagen da ich den Typen nicht kenne. Aber was du schreibst lässt vermuten das er sich ne Psychose durch den Konsum geholt hat. Sehr Paranoid scheint er zu sein.

Ich hatte in der Jugend auch einen sehr guten Kumpel bei dem ich regelrecht life miterleben konnte wie er in eine Psychose abgerutscht ist. War auch ein sehr krasser Amphetaminkonsument der gleichzeitig viel gekifft hat.

Da er nicht grade wenig von beiden Drogen verkauft hat war natürlich immer was da. Ein Tag ohne beides hab ich bei ihm nie erlebt. War fast jeden Tag bei ihm.

Am Anfang hab ich nicht gemerkt das er langsam den Verstand verliert. Fing mit einigermaßen harmlosen Sachen an. Hatte zum Beispiel Krims krams wie Küchenequipment (Töpfe,Pfannen etc.) für andere und seine Oma gekauft. Der Haken: die Frau war zu dem Zeitpunkt bereits 10 jahre tot. Im großen und ganzen hat er unsinnigen Mist im wert von 30 000€ bei QVC (verkaufssender) bestellt kam später raus

Einmal sass ich bei ihm und höre seine Stimme ausm flur. Bin hin weil ich dachte er redet mit mir aber falsch geraten. Er stand mit Blick auf die Tür gerichtet und hat mit irgendwem/irgendwas gestritten. Da wurde mir das erste mal bewusst das irgendwas mit ihm nicht stimmt.

Es sind noch ein haufen anderer Sachen passiert.

Naja eines Tages sitze ich bei ihm und er redet nur noch völlig abgedrehtes Zeug. Ich wäre sein böser zwilling und es ist vorherbestimmt das er mich in genau einem Jahr (kurz vor Silvester) töten muss weil sonst irgendein Tor geschlossen wird und das wäre das Ende der Welt oder so. Kein plan war total wirr. Er selbst hielt sich auf einmal für Gott und allwissend oder sowas.

Ich hab mich im ersten Moment echt erschrocken. War schliesslich ne Morddrohung. Auch wenn ich ihn nicht für voll nahm. Er wollte dann dass ich noch mit auf seinen Abiabschlussball komme aber ich hatte keine Lust. Schon garnicht nach soner Ansage. Bin heim gefahren.

Nächsten Tag wollte ich zu ihm aber im gegensatz zu sonst schien er nicht zuhause zu sein. Dafür sah seine Wohnungstür aus als hätte jemand vergeblich versucht sie aufzubrechen/einzutreten.

Mehrere Wochen war er nirgendwo aufzutreiben. Man hat nur hin und wieder komische Sachen gehört von Leuten die ihn gesehen hatten.
Z.B. dass er nachts barfuß und blutig im Park gesehen wurde. Oder das er gesehen wurde wie er ne reihe Autos demoliert hat oder von nazis verprügelt wurde.


Ungefähr ein dreiviertel Jahr hab ich ihn nicht gesehen und auch nichts mehr gehört. Dann traf ich ihn beim einkaufen.

Es war wirklich traurig und erschreckend. Aus dem intelligenten athletischen Kumpel war ein scheinbar ziemlich beschränkter dicker mann geworden. Hab ihn garnicht erkannt so anders sah er aus.Wohl dank der Nebenwirkung der Neuroleptika.

Er hat mir dann erzählt das er dank der amphe+gekiffe eine Psychose bekam. An dem Tag wo er mir das mit der Morddrohung kam war wohl der Höhepunkt der Psychose. Vorher war er noch zum größten teil in der realtät verankert aber an dem Tag driftete er wohl völlig in den Wahnsinn ab. Hat z.B gedacht er wird verfolgt von Leuten die ihn töten wollten. Hat deswegen seine Mütze mit blut geschmiert und diese auf die straße geworfen damit die verfolger denken er wäre tot. Nicht sehr sinnig.

Er ist dann wohl 1-2 wochen zeitweise halbnackt durch die gegend gerannt bis sie ihn aufgegriffenen und in die geschlossene eingewiesen haben.

Er bekam dort Neuroleptika und kam aus seinem Wahn raus. Er hatte Glück das seine Verwandten für ihn da waren, ihm halfen die Wohnung aufzulösen und umzuziehen. Er ist dann in die nähe eines Krankenhauses gezogen.

Pass bitte auf dich auf iqos. Jemand der akut psychotisch ist kann muss aber nicht für andere aber vor allem für sich selbst gefährlich werden.
Wenn er anfängt völlig abzudrehen in deinem beisein dann ruf die Polizei bzw. Notarzt. Jemand der nicht weiss das er ne psychose hat denkt alle anderen um ihn herum wären verrückt und wahnsinnig. Der Psychotiker hält sich für den einzigsten der die Realität klarsieht. Die anderen müssen die verrückten sein.



@Andy das ist krass krank. Ich stell mir das sowas von übel vor. Die schmerzen und dann die enstellungen im Gesicht. Echt Übel.
Da sieht man mal wieder wie schnell sowas gehen kann.

Liebe Grüße nussi




 
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  Geschrieben: 11.01.20 16:05
@Andi: Heftige Sache.. Ich hoffe, dass es Deinem Freund mittlerweile wieder halbwegs in Ordnung geht. So ein Angriff entstellt einen bis ans Lebensende, wobei ich nicht weiß wie gut sich sowas mit Hauttransplantationen wieder "gerade biegen" lässt.
Übrigens ist die Geschichte recht leicht googlebar. Sofern Dein Freund oder Du damit Probleme haben sollte(st), wäre es ratsam, die genannten Informationen zu überarbeiten. Speziell den Ort des Geschehens, also konkret Art des Geschäftes und die Stadt betreffend.
“The United States is also a one-party state but, with typical American extravagance, they have two of them.”

-Julius Nyerere, ehem. President von Tansania
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  Geschrieben: 11.01.20 18:31
zuletzt geändert: 11.01.20 19:09 durch Andy I (insgesamt 1 mal geändert)
Herzlichen DANK Neopunk

Thomas ist ein seehr cooler Mensch und z.Z. gerade in Indien.
Er sehnt auch gar nicht nach Vergeltung, er hat dem Typen schon verziehen.
Er hat einen riesigen Freundeskreis und alle haben ihm danach beigestanden.

Die Haare sind bereits nachgewachsen und bleibende äußerliche Schäden
kann man nicht sehen, wie es in ihm drin aussieht weiß natürlich nur er.
Am Ende des Kusses. Am Ende des Tages. Am Ende der Woche. Am Ende des Jahres. Am Ende des Lebens.
Traumländer



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  Geschrieben: 12.01.20 20:48
zuletzt geändert: 12.01.20 20:58 durch Zitronenfalltür (insgesamt 1 mal geändert)
Von ner wirklichen Psychose kommt niemand wirklich je ganz runter. Heißt konkret Neuroleptika bis ans Lebensende oder Rückfallgefahr, also tickende Zeitbombe für sich und andere. Jeder akute Schub sorgt für nicht nur zeitweilige sondern, je länger der Zustand anhält desto heftigere, nachhaltige Rückverdummung und Verlangsamung/Wunderlichkeit im Alltag, in schlimmsten/mehrfachen Wiederholungs- Fällen bis hin ins Stadium eines kleinen Kindes oder aufs Niveau geistiger Behinderung, völliger Demenz. Traurig mitanzusehen. In leichten Fällen sind die Betroffenen "nur" verlangsamt, leicht überlastbar, werden dann überängstlich, kriegen Panikattacken oder zonen out und bekommen ihre Umgebung vorübergehend nicht mit, partielle Amnesie, Konzentrations- oder Erinnerungsaussetzer, Gedankensprünge, Nervenzusammenbrüche, fixe Ideen, vehement verfestigte naive Überzeugungen auch wider mehrfach gemachte gegenläufige Erfahrungen etc. Dadurch entwickeln sie nicht nur seltsame Marotten sondern auch erhöhte Reizbarkeit, ecken sozial überall an, werden kritikunfähig, was einen Rattenschwanz an Problemen nach sich zieht, nicht zuletzt Kontakt- & Vertrauensverlust in alle Richtungen, was das Risiko eines Rückfalls in paranoiden Wahn in Stresssituationen zusätzlich erhöht. Einsamkeit, Mangel an Bezugspersonen, enge Alltags-, Umfeld- & Wahrnehmungswelt, fehlende Korrektive - ein Teufelskreis.
Alles, was dem Zeitgeist der 1940er widerspricht, ist Disney-Propaganda queer-stalinistisch-zionistischer Feminazikomitees zum Genozid arisch-männlicher Leistungsträgerschaft durch Chemtrailverschwulung + Islamisierung.
Traumländer



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  Geschrieben: 12.01.20 22:31
Wie kommst Du darauf, Psychosen würden nie ganz verschwinden? Von spontanen Wunderheilungen bis hin zu langer Therapie inkl. Neuroleptika ist alles möglich. Bei manchen geht es auch nie ganz weg aber längst nicht bei allen. Und die genannten Symptome können sicher auftreten, eine Psychose kann aber auch vollkommen anders aussehen. Langsames Denken, soziale Isolation usw. gehört nicht zwingend dazu.
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Traumländer



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  Geschrieben: 13.01.20 16:23
Soweit ich weiss ist bis heute eine Psychose nicht heilbar. Man kann nur die Symptome mit Medikamenten wie Neuroleptika dämpfen.

Im Grunde weiss man bei Psychosen wie bei vielen anderen psychiatrischen erkrankungen garnicht 100% genau um was es sich handelt bzw. was genau die Auslöser im Hirn sind.
Ich schätze mal es wird moch eine weile dauern bis man es dank neuer technologien herausfinden wird was der Wahre Auslöser ist.
Bis jetzt ist nur halbwegs klar dass bei einer Psychose ein Ungleichgewicht der Neurotransmitter vorliegt.

Ich bin der Meinung das jemand der z.b eine durch Drogen induzierte psychose bekommt diese über kurz oder lang auch ohne konsum bekommen hätte. Ich denke man muss für eine psychose irgendwie prädestiniert sein. Vielleicht genetisch oder durch eine spezielle entwicklungsstörung in der Kindheit.

Wenn es doch schon neue mir unbekannte Erkenntnisse zu dem thema gibt von denen ihr wisst wäre es echt nett wenn ihr eurer wissen mit mir/uns teilt.

Lg nussi(der scheinbar seine angst in foren zu posten überwunden hat) :)



 
Träumerin



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  Geschrieben: 13.01.20 17:15
zuletzt geändert: 13.01.20 17:26 durch gugu (insgesamt 1 mal geändert)
Habe hier was interessantes gefunden:
Zitat
"Bock: Wir müssen den Kontext sehen. Auch Gehirnprozesse vollziehen sich nicht aus sich heraus, sondern hängen beispielsweise damit zusammen, wie wir wahrnehmen. Längst ist ja vom Gehirn als sozialem Organ die Rede. Auch das Gehirn re-agiert. Das alles resultiert aus einer tiefen Wechselwirkung. Allein 20 Prozent der Befragten geben an, die Psychose sei durch einen Substanzmittelmissbrauch entstanden – auch die Einnahme von Suchtmitteln hat ja psychische Gründe. Ebenso viele hielten berufliche Stressoren für ausschlaggebend. 13 Prozent sprachen von Partnerproblemen und Trennungen.

Damit wird deutlich, dass wir auch bei Psychosen den Bezug des Menschen zu sich selbst und zu seinem Leben nicht tilgen dürfen. Die Symptome sind nichts Abgespaltenes oder Abspaltbares. Lange Zeit ist ein psychisches Krankheitsgeschehen als „extrinsisch“ zu erklären versucht worden. Das geht nicht. Wir brauchen den Rückkopplungsprozess zum Inneren, zur Psyche, zum Lebensverlauf. Selbst Psychosen müssen wir als etwas Besonderes für die jeweiligen Menschen verstehen lernen. Wir müssen den Zusammenhang zum gelebten Leben sehen. Die betroffenen Menschen sollten die Chance haben, sich das Geschehen wieder anzueignen und eben nicht abzuspalten."
Interview mit Dr Bock

Publikationen aus dem DDPP Dachverband deutschsprachiger
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Traumländer



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  Geschrieben: 13.01.20 19:45
@Erdnuss:
"Eine sekundäre Psychose wird auch als körperlich begründbare Psychose, symptomatische Psychose oder organische Psychose bezeichnet. Sekundäre Psychosen können akut oder chronisch-progredient verlaufen. Akute sekundäre Psychosen sind in der Regel reversibel, wenn die zugrunde liegende Ursache/Erkrankung rechtzeitig erkannt und behandelt wird, sie können sich auch spontan bessern." - Quelle

Da ich außerdem selber mal eine leichte Psychose hatte, deren Symptome nach einigen Monaten ohne Drogen wieder vollständig verschwanden, gehe ich stark davon aus, dass es doch Unterschiede zwischen rein drogeninduzierten und sonstigen Psychosen gibt.
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  Geschrieben: 13.01.20 20:42
zuletzt geändert: 13.01.20 22:53 durch Erdnuss (insgesamt 1 mal geändert)
@Jodo
Wenn ich deinen text oben richtig verstehe dann gehts um psychosen die auf grund organischer krankheiten ausgelöst werden. Körperlich Begründbar da wenn das organische Problem behoben ist auch die Psychose verschwindet.

Da sieht man mal das wie vielseitig die ursachen sein können. Ist mir auch völlig neu das Probleme an organen zu solchen krassen Auswirkungen führt. Aber eigentlich nur logisch wenn man bedenkt das manche stoffe die Prozesse im ganzen körpern beeinflussen von Organen hergestellt werden. Z.B Hormone.

Ich hab jetzt bei dem Begriff Psychose immer an die durch Hirnstoffwechselprobleme gedacht.

Ich frage mich ob in der Psychiatrie sowas auch bedacht wird. Also ob die auch erstmal untersuchen ob was mit den Organen nicht hinhaut.

Lg nuss
 
Traumländer



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  Geschrieben: 13.01.20 21:47
Drogeninduzierte Psychosen zählen zu den sekundären Psychosen, von daher passt das schon.
Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass erstmal auch verschiedene Untersuchungen gemacht werden. Spontan erinner ich mich nur an Blutabnahme und MRT. Gibt es da keinen Befund, kommen Fragebögen und Gespräche mit Psychiatern, wodurch dann die Diagnose gestellt wird.
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  Geschrieben: 15.01.20 02:56
Jodo schrieb:
Wie kommst Du darauf, Psychosen würden nie ganz verschwinden? Von spontanen Wunderheilungen bis hin zu langer Therapie inkl. Neuroleptika ist alles möglich. Bei manchen geht es auch nie ganz weg aber längst nicht bei allen.
Durch persönlichen Kontakt mit zahlreichen Betroffenen. Die akute Psychose mag abklingen, subjektiv Alles wieder im Lot sein vom Lebensgefühl her, aber zu 99% merkt man als Außenstehender mit etwas diesbezüglicher Lebenserfahrung doch recht bald, was da Phase war bzw. immer noch ist und auch Jahre später noch nachklingt. Es mag die ein oder andere Ausnahme geben, aber üblicher sind wohl die, die sich selbst in die Tasche lügen. Vor allen, die sich von der Krankheit nicht unterkriegen lassen oder sogar einen guten Umgang damit finden, habe ich tiefen Respekt. Das ist eine wirklich fiese Geschichte.
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  Geschrieben: 24.04.20 01:57
Locke92 schrieb:
Sehr geehrte community,

Ich bin seit dem ich 14 bin täglich am Cannabis konsumieren gewesen, anfangs war es der Gruppenzwang, aber schnell hat es sich zu einer erweiterten Lebensfreude entwickelt. Man konnte mit dem Konsum, nach einiger Aufklärung und schlechten Beispielen im Umfeld, ein sehr entspanntes Leben führen, ohne verheimlichung(außer im Beruf später). Mischkonsum jeglicher Art war mir im heranwachsenden Alter wohl gesonnen, bis ich eines Abends zu viel hatte.. LSD, xtc, amphe, thc und zu viel Alkohol. Der Alkohol war wohl das Problem, da ich sonst bei LSD ne geringe Menge an alk zu mir genommen hatte.. Ende vom Lied ist, dass ich ein horrortrip hatte und in der geschlossenen aufgewacht bin.. Aufgrund Tatsache das meine Kollegen sich Sorgen machten, vielleicht genervt waren, aber Grund zur Panik gab es eigentlich nicht, mit bisschen Zeit und Ablenkung wäre ich bestimmt runter gekommen (den Gedanken hege ich, da ein Kollege das ähnliche durchgemacht hat und ich ihm die Zeit und Empathie gab, es mit mir durchzustehen) naja egal...nach diesem Vorfall beschloß ich mein Konsum verhalten zu ändern, alles chemische abgeschworen und Cannabis auch, nur noch alk.. Hat fast ein Jahr gehalten und ab diesem Punkt habe ich, wenn ich nüchtern thc konsumiert habe, ganz schnell den Gedanken geschoben , dass ich mich unwohl fühle, zu sehr auf mein Herz achte und sogar denke, dass ich wieder zu dem Punkt kommen kann, bevor ich in der Klapse gelandet bin.. Auf Alkohol und anderen Drogen wie amphe und Koks, alk gemischt mit einem der beiden, geht es voll klar.. Einmal habe ich nach ner durchsufften Nacht mit den erwähnten nasengütern es auch ohne mischkonsum geschafft, aber der joint war gering dosiert.... Meine Frage... Weiß einer wie ich das in den Griff kriege, diese Psychose, diese angst zu überwinden?
PS. Ich konsumiere seit mehren Jahren nur noch am Wochenende illegale Substanzen und hauptsächlich alk +amphe und zum Schluss und schlafen gehen thc.. Vorher wird aber noch die Frau bedient ^^



phoenixdrache schrieb:
ja; die klassiker:
- zeit und geduld...
- einfach mal ein bißl abstand von thc (u am besten auch den anderen substanzen)...
- sport
- gesunde ernährung
- ausreichend schlaf
- hobbies (etwas was einen erfüllt)
- auf sich schauen

und dann normales gras mit cbd-gras mischen und ohne tabak rauchen...viel chilligerer turn, weniger stressig...

love, peace & unity
phoenixdrache



allgoodthings schrieb:
Hätte es nicht besser sagen können. Bild: https://www.land-der-traeume.de/bilder/symbole/ldt_rulez.gif

Das Problem ist die heutigen Gräser haben viel zu viel THC und viel zu wenig CBD. Und viele rauchen dann einen Topf noch den anderen rein und wundern sich dann dass sie irgendwann Probleme bekommen.... womit ich jetzt nicht unbedingt dich meine nichts gegen dich aber das sind meine Beobachtungen!!!

Wenn! dann Rauch lieber etwas mit CBD tueten

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-Julius Nyerere, ehem. President von Tansania
Neuer Träumer

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  Geschrieben: 31.05.20 22:23
Also ich pers. hatte durch Amphe/ Koks/ XTC und Gras-Konsum mehrere psychotische Episoden und die hörten komplett auf als ich Risperidon bekam.
Mittlerweile wurde das Medikament 2 mal umgestellt aber ich habe seit 7 Jahren bis vor ein paar Wochen (mir wurde mdma ins Getränk gemischt) keine Symptome mehr gehabt.
Wurde aber auch wegen der mdma-Sache und folgender Derealisation neu eingestellt und bin wieder frei von Symptomen.
Das ist total individuell, manche sprechen 0 auf die Antipsychotika an, andere total.
Seitdem ich die Medis kriege ist alles ganz normal bei mir und Drogen konsumiere ich seither keine mehr (außer das eine mal unfreiwillig).
 
Traumländer



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  Geschrieben: 01.06.20 05:10
Soweit ich weiß, ist in vielen Fällen ein nicht überwundenes Trauma die Ursache für psychotische Schübe bzw. die damit einhergehende Wahrnehmungsverzerrung. Wie sich das äußert, wann Symptome in Erscheinung treten und was diese Zustände triggert, ist wohl ganz individuell.

Ich kenne ein paar Leute, dessen Psychosen sich ganz unterschiedlich äußerten. Von dissoziativer Schockstarre über aggressives Verhalten und Feuer legen bis zu Leuten mit paranoiden Fluchtreaktionen aus heiterem Himmel und Sprechen mit Stimmen war alles dabei. Wenn diese Leute aber ne Weile Traumatherapie machten und derweil Abstinent blieben, ging es ihnen danach unglaublich viel besser, sodass sie wieder ein normales Leben führen konnten, oft auch ohne Medis.
Alles hinterlässt seine Spuren, aber man kann offenbar lernen, damit gut zu leben.

Es gibt bestimmt auch die Fälle, wo botenstofftechnisch einfach etwas nicht mehr ausgeglichen funktioniert etc., bin da lange kein Experte.
Wollte den Gedanken nur mal kurz einbringen, da ich glaube, dass das viele nicht wissen.
The more I see, the less I know.
Dauer-Träumerin



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  Geschrieben: 01.06.20 08:25
Find ich total interessant den Gedanken axbycz.
Ich dachte immer Psychosen sind etwas, was entweder vererbt wurde, einfach so ohne Grund Auftritt oder wegen Drogen. Natürlich ist mir schon klar, dass viele psychische Störungen nicht einzeln auftreten und sich auch gegenseitig beeinflussen.
Aber dass ein verstecktes Trauma oft Ursache für psychotische Schübe sein könnte, darüber hab ich noch nicht direkt nachgedacht, aber es klingt logisch...
" I've learned to stand up and just to walk away...
...sometimes the cold hearts aren't worth the love or the hate! "


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