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LdT-Forum » Drogen » Ecstasy & Upper auf Amphetaminbasis » Amphetamin Qualitätsbestimmung via Drogen-Schnelltest?


Seite 1 (Beiträge 1 bis 5 von 5)

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Traumländer



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  Geschrieben: 20.06.20 09:16
zuletzt geändert: 03.07.20 18:56 durch superience (insgesamt 7 mal geändert)
Hallo zusammen,

mir geht die teilweise miese Qualität von Amphetamin wirklich auf den Senkel. Da wird Großmundig behauptet, es sei "uncut". Aber die Realität... Man müsste es halt testen können, aber quantitative Substanzbestimmung von Btm ist für Privatpersonen ja nicht im Labor aufzugeben. Das leidige Thema Drug-Checking...

Ich hätte da folgende Idee: Man nehme den Amphetamin-Schnelltest Drug-Detect (Cut-off 300 ng/ml), eigentlich für Urin. Das heißt, unter 300ng/ml (=0,3ug/ml) wird der Test nicht mehr positiv. Wenn ich jetzt 30mg Amphetamin (Laborwaage!) in 100ml Wasser gebe und der Test positiv wird, müsste ich 100% Amphetamin haben. Sonst wäre der Test negativ.

Edit:
Man muss noch mal um den Faktor 1000 verdünnen, also z.B. 1ml der Lösung entnehmen und auf 1000ml aufgießen. Dann dort den Teststreifen rein halten. Auf genaues Messen der Volumina achten!
Edit ende

Allgemein:
Wenn ich 0,3 * v * 100/p mg Substanz in v ml Wasser auflöse, habe ich eine Qualität von mindestens p%.

Also:
60mg/200ml wird positiv => Qualität ≥ 100%
67mg/200ml wird positiv => Qualität ≥ 90%
75mg/200ml wird positiv => Qualität ≥ 80%
86mg/200ml wird positiv => Qualität ≥ 70%
100mg/200ml wird positiv => Qualität ≥ 60%
60mg/100ml wird positiv => Qualität ≥ 50%
75mg/100ml wird positiv => Qualität ≥ 40%
100mg/100ml wird positiv => Qualität ≥ 30%
75mg/50ml wird positiv => Qualität ≥ 20%
150mg/50ml wird positiv => Qualität ≥ 10%
300mg/50ml wird positiv => Qualität ≥ 5%

Hier könnte man nun, je nach angestellter Vermutung, mit einem Qualitätstest anfangen und sich dann hocharbeiten, bis der Test erstmals negativ wird. Der letzte positive Test gibt dann die Qualität an.

Die Gewichte müssten mit einer einigermaßen vernünftigen Laborwagge wie der Kern TGD 50-3CS05 (Linearität 3mg) hinzubekommen sein. Die einzige offene Frage wäre, ob der angegebene Cut-Off von 300ng/ml einigermaßen genau ist. Wenn der um +/-50% schwanken würde, wären die Ergebnisse für die Tonne.

Was ist eure Meinung dazu?

Edit:
Ich habe eine Tabelle bekommen, die bei 60 Tests angibt, wie viel positiv und wie viel negativ getestet werden bei bestimmten Abweichungen des Cutt-Off zum Normwert von 300ng

22789-2.jpg

Daraus Ableiten kann man z.B. für den AMP300 Test folgende Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Qualitäten:
22789-6.jpg

Die Werte über 100% sind natürlich rechnerisch und müssen auf 100% gekappt werden. Aber wenn ihr bei den obersten Werten immernoch positive Ergebnisse erhalten solltet, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr sehr reines Amphetamin habt, schon sehr sehr hoch.

Danach immer noch mal mit Faktor 1000 verdünnen, also 1ml auf 1000ml aufgießen.

Ich finde, das sieht so aus, als ob man das mal ausprobieren könnte.

Vorgehensweise:
Eine sinnvolle Schätzung machen, wie gut das Amphetamin wohl sein mag. Mit dem Wert anfangen. Wenn positiv, dann weiter nach oben durcharbeiten, bis der erste Test negativ wird. Natürlich kann man auch einen Schritt überspringen. Der letzte positive Test gibt dann eine Aussage drüber, welche Qualität das Amphetamin hat. Hat man z.B. zuletzt 86mg auf 200ml positiv getestet, dann hat man mit mindestens 88% Wahrscheinlichkeit Amphetamin mit mindestens 53%. Wenn der Test darüber fehl schlägt, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit kein besseres Amphetamin sein.

Edit 03.07.2020
Grafik der Tabelle verbessert
 
Traumländer



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  Geschrieben: 20.06.20 12:29
Die Frage ist, sucht der Test überhaupt nach Amphetamin oder einem Abbauprodukt. Funktioniert er überhaupt über die Substanz selbst oder über Immunoassay und um was für Mengen geht es? Wen ich heute 10mg Amphetamin (rein) konsumiere wird der Test morgen auf jeden Fall positiv sein, dabei müsste mein Körper bis auf wiiinzige Reste eigentlich alles eliminiert haben...
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Charles Bukowski
» Thread-Ersteller «
Traumländer



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  Geschrieben: 20.06.20 13:05
StaniSlave schrieb:
Die Frage ist, sucht der Test überhaupt nach Amphetamin oder einem Abbauprodukt. Funktioniert er überhaupt über die Substanz selbst oder über Immunoassay und um was für Mengen geht es?


Gute Frage. Ich habe das mal den Hersteller gefragt. Dass direkt Amphetamin detektiert wird, scheint aber durchaus sinnvoll, weil ca. 40% vom Amphetamin direkt ausgeschieden wird ohne metabolisiert zu werden.

StaniSlave schrieb:
Wen ich heute 10mg Amphetamin (rein) konsumiere wird der Test morgen auf jeden Fall positiv sein, dabei müsste mein Körper bis auf wiiinzige Reste eigentlich alles eliminiert haben...


Kommt halt drauf an, ob diese 300ng/ml überschritten werden oder nicht.

Ich habe den Hersteller auch mal gefragt, ob man damit z.B. testen könnte, ob ein Getränk mit Amphetamin als solches erkannt werden kann. Die bösen Leute in der Disko mischen einem sowas ja bestimmt rein ;-)

Auch bezüglich der Toleranzen vom Cut-Off habe ich mal nachgefragt.
 
Moderator



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  Geschrieben: 20.06.20 19:25
300 ng sind aber nicht 0,3 mg sondern 0,3 µg, bzw. 0,0003 mg.
Der Cut-Off Wert erkennt also bis zu 0,3 µg pro Liter. Du müsstest also eine Verdünnungsreihe ansetzen, damit die Lösungen nicht zu konzentriert sind. Dafür bräuchtest Du aber wiederum Laborglas, das dafür geeignet ist, also Maßkolben.
Alles in allem glaube ich kaum, dass das eine sinnvolle Methode ist
“The United States is also a one-party state but, with typical American extravagance, they have two of them.”

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Traumländer



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  Geschrieben: 27.06.20 19:23
zuletzt geändert: 03.07.20 18:52 durch superience (insgesamt 2 mal geändert)
Neopunk schrieb:
300 ng sind aber nicht 0,3 mg sondern 0,3 µg, bzw. 0,0003 mg.


Oh Mist, du hast natürlich Recht.

Neopunk schrieb:
Der Cut-Off Wert erkennt also bis zu 0,3 µg pro Liter. Du müsstest also eine Verdünnungsreihe ansetzen, damit die Lösungen nicht zu konzentriert sind. Dafür bräuchtest Du aber wiederum Laborglas, das dafür geeignet ist, also Maßkolben.


Ich würde mit einer entsprechend genauen Spritze aus den 200ml genau 1ml heraus ziehen und auf 1000ml mischen. Dann müsste der Faktor 1000 raus sein. Siehst du da ein Problem?

Neopunk schrieb:
Alles in allem glaube ich kaum, dass das eine sinnvolle Methode ist


Aber bisher die einzige mit Quantitativer Analyse, die ein Otto-Normal-Verbraucher zu Hause durchführen kann! Ansonsten gibt es ja nur z.B. Marquis-Tests etc., die die Anwesenheit einer Substanz zeigen. Oder eher nur die Abwesenheit einer Substanz, da eine unbekannte Drittsubstanz ja einen false-positive verursachen könnte,

Ich habe Antwort von der Firma bekommen.
Zitat:
bei diesem Urin-Schnelltest wird auf Amphetamin getestet.


Das funktioniert also schon mal!

Zitat:
Abweichungen im -50% (=150 ng/mL) bis +50% cut-off (= 450 ng/mL) Bereich können vorkommen, sollten aber nicht die Regel sein. Wir akzeptieren hier eine Sensitivität bzw. Spezifität von mindestens 80%.


Ich habe außerdem eine Tabelle bekommen, die bei 60 Tests angibt, wie viel positiv und wie viel negativ getestet werden.

0% Cutt-Off => (-) 60 und (+) 0
-50% Cutt-Off => (-) 60 und (+) 0
-25% Cutt-Off => (-) 49 und (+) 11
Cutt-off => (-) 25 und (+) 35
+25% Cutt-Off => (-) 7 und (+) 53
+50% Cutt-Off => (-) 0 und (+) 60
+100% Cutt-Off => (-) 0 und (+) 60

Ich finde den Bereich von 25% schon brauchbar. Das könnte man jetzt ja mal ausrechnen.

Was meint ihr?

Edit:
Ich habe den Ausgangspost geupdatet und eine konkrete Anleitung verfasst. Ich finde, das kann man durchaus mal probieren! Ich werde mir ein paar Teststreifen besorgen und den Test machen.

Edit 03.07.2020
Ich habe das Verfahren nun mal an zwei Proben unterdiedlicher Vendoren getestet.

Ergebnis 1:
Test mit Cut-off 20% ist positiv
Test mit Cut-off 30% ist negativ

Daraus kann ich schlussfolgern:
>= 30% Reinheit mit 0% W'keit
>= 25% Reinheit mit 18% W'keit
>= 20% Reinheit mit 58% W'keit
>= 15% Reinheit mit 88% W'keit

Also mit ziemlicher Sicherheit liegt die Reinheit zwischen 15% und 25%. Das entspricht dem Preis (leider).

Ergebnis 2:
Test mit Cut-off 50% ist positiv
Test mit Cut-off 60% ist negativ

Daraus kann ich schlussfolgern:
>= 75% Reinheit mit 0% W'keit
>= 65% Reinheit mit 18% W'keit
>= 50% Reinheit mit 58% W'keit
>= 38% Reinheit mit 88% W'keit

Also mit ziemlicher Sicherheit liegt die Reinheit zwischen 38% und 65%. Für den Preis und "Acetone washed" hätte ich hier noch ein etwas besseres Ergebnis erwartet. Damit kann man den Verkäufer konfrontieren und/oder seine Schlüsse für die Zukunft ziehen.

Kommentar
Man bewegt sich natürlich zwangsweise an den grenzen des Tests. Daher kommt es dann vor, dass der Teststreifen einen ganz ganz ganz hellen dünnen Strich zeigt. Das könnte man streng genommen nun als negativ interpretieren. Bei diesen Tests ist es ja so, dass kein Strick positiv bedeutet und ein vorhandener Strich negativ. Also könnte es sein, dass die Proben evtl. noch eine Kategorie schlechter sind. Ich bin hier aber zu Gunsten des Vendors ausgegangen und habe die Probe als positiv angenommen.

Generell kann man zumindest einen groben Einblick in die Wirkstoffkonzentration bekommen.

Außerdem kann man natürlich generell sagen, dass Amphetamin in der Probe enthalten ist. Das macht natürlich keinen Aussage darüber, was die Streckstoffe sind und ob diese evtl. auch aktiv sind (z.B. RCs). Zumindest weiß man, dass die Probe nicht ausschließlich aus RCs besteht.

Viele Grüße
 

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