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Seite 1 (Beiträge 1 bis 4 von 4)

AutorBeitrag
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  Geschrieben: 19.08.20 11:29
Dies ist eine automatisch erstellte Diskussion über den Langzeit-Erfahrungsbericht Morphin Diary, welcher von schlafmohntee geschrieben wurde. Der Bericht ist vom 16.08.2020.

Diese Diskussion wurde am 19.08.2020 von jenjey gestartet.


 
Dauer-Träumerin



dabei seit 2019
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  Geschrieben: 19.08.20 11:48
zuletzt geändert: 19.08.20 11:58 durch jenjey (insgesamt 1 mal geändert)
Hallo Schlafmohn,

Ich hatte jetzt natürlich etwas ganz anderes erwartet, halt einen typischen Langzeit-bericht.
Aber die Idee eines Substitutions-Tagebuches, find ich echt interessant und mal was neues.
Mit der Bewertung halte ich mich noch zurück, bin gespannt wie es weitergeht und würde mich freuen, regelmäßige Updates von dir zu lesen.

Aber nun zu dir: Ich freue mich riesig für dich, dass du einen (anscheinend ganz okayen ) Arzt gefunden hast, der scheinbar nicht komplett davon abgeneigt ist, auf deine Wünsche einzugehen.
Morphin bzw. Opium war das, wovon du am Ende so abhängig warst, vielleicht ist es garnicht schlecht um davon wegzukommen mal was anderes auszuprobieren, wie eben das Bupre.
Außerdem kann ich mir vorstellen, dass die Antagonistische Wirkung einen eher vom Beikonsum abhält...

Was der Arzt sagte, dass Anfangs viele das Substitol haben wollten und dann doch nicht so zufrieden mit waren kann ich bestätigen. Hab das tatsächlich von vielen gehört, und selbst die gleiche Erfahrung gemacht. Dachte Subtitol sei absolut meins. Hab aber am Ende so eine Hohe Dosis gebraucht, die ich dann aber nicht mehr vertragen hab. Also alles unter 700mg hat nicht ausgereicht, alles drüber brachte mich zum kotzen. (Sorry)
Er hat da wirklich Recht mit den unnötig hohen Dosen. Ich mein bei vielen ist 1 g standard.
Da muss man Mal genauer drüber nachdenken und sich das auf der Zunge zergehen lassen:
1 Gramm Morphin !!! Bei nicht-gewöhnten wird mit 10 mg angefangen... Schon heftig....

Jedenfalls, unabhängig davon ob nun Bupre oder Substitol - ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du deine perfekte Einstellung findest, und dir die Substitution dabei hilft, (wieder) ein normales Leben zu führen bzw. deine aktuelle Lebenssituation zu stabilisieren. (Kenne ja deine Vorgeschichte nicht ) Dein Doc scheint etwas festgefahren, aber auch irgendwo offen für neues. Wenn du dich an die Spielregeln hälst, kannst du mit ihm bestimmt gut auskommen.
Nutze die Chance!

Alles Liebe und viel Erfolg <3
Jen
" I've learned to stand up and just to walk away...
...sometimes the cold hearts aren't worth the love or the hate! "

Traumländer



dabei seit 2012
584 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.08.20 19:28
Ich bin gespannt auf deine Fortsetzung. Ich hatte auch so meine Probleme mit Mohntee, allerdings nicht in dem Ausmaß wie du. Opium ist verdammt schwer mit irgendwas zu substituieren und es erzeugt einen der fiesesten Entzüge die ich kenne. Kratom z.b kann man eigentlich vergessen außer man ist in der Lage sich 30g auf einmal zu verpassen um das schlimmste abzufedern und damit meine ich das wirklich schlimmste. Nicht einmal Morphin oder H killt alle Symptome wobei reines Morphin schon am ehesten nützlich ist wenn man die entsprechende Dosis parat hat und da hat dein Arzt schon recht, sich ein halbes G Morphin täglich reinzujetten klingt (als Beispiel) sehr viel und die Apotheker fragen sich wie man es geschafft hat sich so eine hohe Toleranz anzueignen.

Ganz ehrlich, Mohntee ist oft potenter als Straßenshore und ich meine das jetzt nicht nach Gewicht sondern wenn man nach dem Preis geht. Das beknackteste ist aber, dass es eigentlich nur die ersten 2-3 Tage gut kommt, danach killt man nur noch den Affen, das war zumindest bei mir so und hat zum Glück verhindert, dass ich mich weiter hochdosiert habe. Zum Vergleich: Eine Dosis von 120 mg ODSMT oral wirkt alle 24h einmal eingenommen, zumindest 2 Wochen gut bei mir, was es deutlich geeigneter für eine Suchtentwicklung macht.
"Wenn ein Pechvogel sich im Bett zu Tode vögelt, soll das heißen, dass alle anderen schuldbewußt das Pimpern einzustellen haben?"

Charles Bukowski
» Thread-Ersteller «
Dauer-Träumer



dabei seit 2018
22 Forenbeiträge
1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 14.09.20 23:28
@jenjey Freut mich das dir mein etwas anderer Langzeitbericht scheinbar gefällt bis jetzt und ich werde auf jeden Fall noch einige Einträge folgen lassen! Wird vielleicht etwas dauern aber ich habe schon ein Bild im Kopf wie das ganze am Ende aussehen soll :-)

Mit meinem Arzt bin ich auf jeden Fall sehr zufrieden da hätte ich es weitaus schlechter treffen können. Generell fühle ich mich in der ganzen Praxis sehr wohl und gut aufgehoben.

Ich will nicht zu viel verraten aber davon Beikonsum zuhaben hat mich das Bupre leider nicht abgehalten aber von meine Rückfällen mit H werde ich natürlich noch berichten. Es ist auf jeden Fall einiges passiert und ich freue mich wirklich darauf davon zu berichten!

Vielen vielen Dank für die ganzen lieben Wünsche das freut mich wirklich sehr! Wie es bei dir aktuell aussieht weiß ich leider nicht aber ich habe ab und zu mal was im Forum mitbekommen und hoffe es läuft auch alles so wie du das möchtest und das es dir soweit gut geht!


Danke nochmal <3

@StaniSlave Schön zuhören das dich mein Bericht gefesselt hat!
Ich muss sagen für mich war Mohn mein Substitut da ich ihn relativ günstig bekommen habe und er lange den Affen fernhält. Ohne Mohn wäre es schon viel früher verdammt eng für mich geworden da ich andere Opis einfach nicht bezahlen konnte.
Ich habe zum Beispiel auch sehr gerne O-DSMT konsumiert und war irgendwann bei Tagesdosen von 2g das kann doch kein Mensch auf legalem Weg bezahlen..

Erstaunlicherweise habe ich es aber bevor ich drauf gekommen bin eine lange Zeit geschafft den Mohn nur für ein paar Tage zu konsumieren und dann wieder einige Wochen Pause zumachen bis er wieder gut gewirkt hat. Weil so richtig Spaß macht er eben nun mal nur ohne Toleranz..

Dann kam allerdings eine Zeit in der mein Kopf so kaputt war das ich mich bewusst für die Opioidabhängigkeit entschieden haben weil es anders nicht mehr auszuhalten war.


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