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LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » Kratom-Entzug


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AutorBeitrag
Dauer-Träumerin



dabei seit 2019
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  Geschrieben: 05.05.20 18:35
zuletzt geändert: 05.05.20 18:50 durch jenjey (insgesamt 3 mal geändert)
Ich musste nie nen Kratomentzug durchmachen... Wusste ich gut zu verhindern:
Bin gleich auf stärkere Sachen umgestiegen^^
-Nachmachen nicht empfohlen ;)

Hatte aber mal ne ähnliche Situation wie Hardzy:
Als ich einmal spontan los musste, (nur kurz für ein paar Minuten) und schon aus der Haustür war, fiel mir auf einmal auf:
"Mist, du hast noch garkein Kratom genommen, so kannst du nicht los! Schnell wieder ab zurück" Obwohl es mir körperlich gut ging, also noch keine Spur von Entzug und ich in 10 Minuten wieder zu Hause gewesen wäre^^
Jedenfalls, da wurde mir dann auch bewusst dass ich doch viel tiefer drin stecke als ich dachte... (bzw wahrhaben wollte)
Habe derzeit starke Augenprobleme, ärztl.abklärung läuft. Bitte verzeiht meine Rechtschreibung, ich geb mein Bestes!
DANKE !!!

Traumländer



dabei seit 2016
661 Forenbeiträge

  Geschrieben: 08.07.20 16:42
Bin grad wieder im tapering-Modus, wobei mir langsam das Material zur Neige geht.
Dabei bin ich vielleicht Opfer von vollmundigen Werbetexten geworden, oder hab was Gutes bestellt, mal sehen…
Habe mir zum Abdosieren etwas von dem hier: …zum Draufdrücken geordert.
Falls Interesse an einer guten alten Bewertung besteht, werde ich diese hier via edit posten…

EDIT:

So, der Mountain King ist angekommen und um es kurz zu machen: Der ist scheinbar sehr potent.
Bin wie gesagt im Prozess der Abdosierung und konnte gestern von 10 auf 6g reduzieren,
ohne etwas davon zu bemerken.
Es scheint tatsächlich sehr lange wirksam zu sein.
War bisher auf ca. 3x3g, hab gestern Morgen mit 3g dieser neuen white Sorte begonnen
und hab die Dosis in der Mitte des Tages schlicht vergessen und die Dosis am Abend
hab ich eigentlich nur genommen, weil ich dachte sonst eventuell morgens
mit laufender Nase etc. aufzuwachen.
Die Beschreibung auf der Händlerseite scheint in einigen Punkten zu stimmen.
• Es braucht eine Weile länger bis zum Wirkungseintritt.
• Die Euphorie war trotz Toleranz ausgeprägt (Euphorie ist aus meiner Depressionssymptomatik
heraus vielleicht ein klitzekleiner Euphemismus, doch fühlte ich mich wohl in meiner Haut und
ungewöhnlich kommunikativ).
• Die Wirkung hält subjektiv sogar noch länger an, als es bei gutem green malay der Fall ist

Daher werde ich versuchen, ob nicht schon 2g davon ausreichen um den Entzugserscheinungen zu entgehen.


Darüber hinaus wollte ich mich noch mal für den ermutigenden Post von Svastika weiter oben bedanken
und mich auf den darauf folgenden Beitrag von frogiii beziehen.
frogiii schrieb:
Vernünftig Kratom konsumieren - äh nein, ich glaube nicht, dass das auf Dauer gut geht.
Ich glaube du versuchst dich da selbst zu verarschen bzw. eine Hintertür offen zu lassen.
Als ich damals nach 3 Jahren Kratom (Am Ende 40-50g / Tag) entzogen habe, war der Entzug so hart, dass ich erstmal auf 0,8mg Subutex eingestellt wurde.
Was dann in drei Wochen auf 0 abgesezt wurde - so war es auszuhalten.


frogiii, Deine Entzugsgeschichte ist natürlich ein ordentliches Kaliber, lässt sich aber mit der von Svastika kaum vergleichen.
Dein täglicher Konsum von bis zu 50g daily steht dem von Svas mit durchschnittlich 8g entgegen.
Ich habe beides selbst erlebt:
Den kalten Entzug von ungefähr derselben Menge, von der Du schreibst.
Für mich als Opi-Novize war das ein Augenöffner, der mir gezeigt hat, dass ich niemals
hochpotente oder Pharma-Opis probieren werde, weil ich das sicher nicht packen würde,
damit wieder aufzuhören, wenn mich ein Entzug erwartet, der heftiger als der von Kratom ausfällt.
Fand ich beängstigend und in meiner Vorstellung war das ein „Shore-Entzug-Light”

Das nächste Mal hab ich von vergleichbaren Mengen wie Svas (ca. 10g daily) über Monate runterdosiert
und kann von ähnlichen Erfahrungen berichten.
Kein RLS, keine lähmenden Depressionen mit Heulattacken, kein Wechsel von Schüttelfost und
Hitzewallungen, keine Diarrhoe, keine Schmerzen.
Lediglich eine gelegentliche Verschlimmerung von sowieso vorhandenen Depressionen und Einschlafschwierigkeiten.
Insgesamt absolut machbar und ich war dennoch relativ alltagstauglich.

Ich denke, wie Murmel weiter oben schrieb, dass der Schlüssel für einen „milden Verlauf” des Entzuges
in der Disziplin liegt, bei einer vergleichsweise geringen Tagesdosis zu bleiben.
Voraussetzung ist die Bereitschaft, über längere Zeit auf Rauschdosen zu verzichten
und nur eine Erhaltungsdosis zu nehmen.
Mir ist es jetzt mehrfach gelungen durch einen „technisch/pragmatischen” Ansatz, das heißt mit
Dokumentation der Menge (Tagebuch) und Abwiegen und Verpacken in geeignete Ziploc-Tütchen.

Jedes Mal war es so, dass der Schiss davor meistens schlimmer war, als der tatsächliche Entzug.
Human Baustelle

https://www.land-der-traeume.de/forum.php?p=771353
Abwesender Träumer

dabei seit 2020
1 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.07.20 13:11
Hallo erstmal. Da ich nach ca 1,5 Jahren Dauerkonsum nurnoch kaum eine wahrnehmbare Wirkung von Kratom spüre, möchte ich einen Entzug angehen. Meine Frage ist nun, ob sich die Abstinenzzeit quasi "zurücksetzt" wenn ich zwischendurch eine Dosis Stems & Veins nehme, um den Entzug erträglicher zu machen? Ich weiß nicht genau ob im SV auch eine Anteil von den gleichen Alkaloiden enthalten ist, die ich ja eigentlich entziehen will um die Toleranz zu senken.

 
Traumländer



dabei seit 2016
661 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.07.20 17:24
Oi Ktf & Willkommen im LdT!

Die Alkaloide im S&V sind dieselben, die auch in den Blättern sind.
Wohl nur in anderer Zusammensetzung, oder geringerer Menge.
Ob es dazu taugt, die Toleranz zu senken, dazu gibt es verschiedene
Erfahrungen, im K-Forum nebenan gibt es dazu einen ganzen thread:
Hier bitte draufdrücken!

Ich hab das mal geglaubt, als ich vor Jahren runterdosiert habe und
das S&V hat mir einen mächtigen Rausch eingeschenkt, den ich mit
der gleichen Menge „normalen” Materials zu diesem Zeitpunkt lange nicht mehr erlebt hatte.
Also ist da auch kein Verlass drauf, dass S&V durchweg schlappes Material ist.

Da die gleichen Alkaloide im S&V enthalten sind, wirst Du damit den Entzug nicht
erträglicher machen, sondern auf später verschieben, Du bedienst ja damit
Deine Rezeptoren, wenn auch in geringerer Dosis.

Wenn Du es nicht eilig hast, empfehle ich Dir, langsam auszuschleichen.
Hier ist ein sehr brauchbarer tapering guide zum anklicken:
Klicki
Human Baustelle

https://www.land-der-traeume.de/forum.php?p=771353
Traumländer



dabei seit 2009
868 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 12.07.20 17:57
@Ktf: Darf ich fragen wie hoch Deine Dosis am Tag ist? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es vorteilhaft ist bei einer (möglichst geringen) Dosis zu bleiben, sofern man es denn täglich nimmt. Tagsüber nehme ich sieben Gramm, nachts über zehn. Damit fahre ich schon seit mehreren Jahren ganz gut - zwar habe ich logischerweise keine starke Wirkung, aber sie ist dennoch in Ordnung und mir geht es gut damit. Alles darüber sorgt bei mir für einen extremen Tolleranzanstieg, sodass ich früher schon bei einer wesentlich höheren Dosierung war.
In der Regel würde ich auch dazu raten langsam auszuschleichen.
Egal wie viel Schlechtes Du erlebt hast:
Behalte immer einen Funken Hoffnung in Dir.
Traumländer



dabei seit 2015
164 Forenbeiträge

  Geschrieben: 04.09.20 20:00
Achja, ich wollte mich nur mal für den Thread bedanken!
Hab gerade einen warmen Entzug am Laufen. Mein erster ernsthafter Versuch seit etwa 7-8 Jahren täglichen Konsums von ca. 25 Gramm...
Bin nun bei 5 Gramm angelangt und mich hat die Motivation etwas verlassen... Aber die Threads hier und im andern (Kratom-)Forum zu lesen hilft mir doch ungemein, am Ball zu bleiben.

Bin gerade auf alte Beiträge von @Pizzabäcker aus 2015 gestoßen - ist schon witzig, wie man sich mit vielen anderen Usern identifizieren kann...

Wünsche allen ein starkes Durchhaltevermögen!
Hoffen wir mal auf eine schöne kratomfreie Zeit :)
Auf, dass man iwann mal einen sehr seltenen Gelegenheitskonsum "gebacken" bekommt :O
~ Too Weird To Live, Too Rare To Die ~

Be Strong - Be Clean - Feel Good
Traumländer

dabei seit 2016
181 Forenbeiträge

  Geschrieben: 05.09.20 17:18
Hey!
Ich nehme Kratom seit ca 8Jahren, mal mehr mal weniger. Am Anfang oft mit ein paar Wochen häufigerem Konsum und dann längeren Pausen, die letzten zwei Jahre quasi täglich ca 2x.
Der Grund für den häufigeren Konsum war, dass es extrem gut gegen meine Allergie hilft.
Ich weiß leider nicht genau wogegen ich allergisch bin aber meine Nase juckt häufig extrem und nach einer Kratomdosis von ca 3g ist es innerhalb von 30min weg.
Nur mittlerweile denke ich, dass die juckende Nase auch vom Kratom kommt. Ist ja eine bekannte entzugserscheinung.
Leider ist diese bei mir extrem ausgeprägt. Da 6h nach der letzten Dosis juckt meine Nase fast unaushaltbar. Schwarzkümmelöl hab ich viele hochwertige ausprobiert leider ohne Erfolg.
Habt ihr Tipps? Würde gerne langsam ohne Drogen leben, Bzw nicht darauf angewiesen sein.

Grüße
 
Dauer-Träumer



dabei seit 2019
31 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.09.20 08:44
Allergische reaktionen kann man ja mit Anti-histamine nehme welche die Reaktion dämpft / beendet.
(Zum Glück hab ich da keine Erfahrungswerte)
Aber: der logische Rückschluss ist ja dann dass Allergische reak. Histamine freisetzten.

Opioide/Kratom erhöhen die Histaminausschüttung oder -produktion was sich dann inform von Jukreiz bemerkbar macht.

Irgendwo ist da was komisch.
Ich würde bei dem nächsten Jukreizanfall ein Antihistamin nehmen, statt Kratom.
Aber auf jedenfall, beim Kauf, in der Apo die Begebenheit dem Apotheker schildern.
Schlaf - der übersehene Held
Schlaf - der Arzt des kleinen Mannes
Schlaf - der Faden der den zerissenen Ärmel der Sorge flickt
Traumländer

dabei seit 2016
32 Forenbeiträge

  Geschrieben: 27.10.20 06:00
Hallo zusammen,

ich hatte vor einigen Jahren ja schonmal von meinem Kratom Entzug berichtet und viel Hilfe von euch bekommen. Irgendwie habe ich dann doch wieder angefangen und dies ging dann auch wieder fast 2 Jahre Dauerkonsum 1kg im Monat. Nun habe ich es erneut geschafft aufzuhören und bin jetzt in meiner dritten Kratom freien Woche. Die ersten 5 Tage waren schon echt ecklig.

Jetzt habe ich jedoch noch ein Problem mit dem schlafen, ich schlafe keine Nacht mehr durch liege teilweise nur wach, schlafe viel. 2h. Habe mir vom Arzt Zolpidem geholt, damit war es ganz gut, jedoch nach 1 Woche Zolpidem wollte ich diese erstmal Pausieren.

Jemand Erfahrung wie lange das noch mit dem schlechten schlafen geht?
 

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