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LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » Opioid Entzug


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AutorBeitrag
Dauer-Träumer

dabei seit 2019
26 Forenbeiträge

  Geschrieben: 16.09.20 16:55
Nein rauchen kann man das leider nicht. Müsstest ja auch immer ziemlich große Mengen rauchen bin mittlerweile auf 7g pro Dosis. Und ja lecker is wirklich was anderes aber man gewöhnt sich dran. Für mich funktioniert es am besten mit Milch oder Kakao das Zeug einfach schnell zu exen. Und ja klar bekommt man davon auch nen Entzug der is allerdings gar nichts im Vergleich zu dem vom Heroin.
Ich weiß was du meinst mit dem rauchen was ich fast schon mehr vermisse als das Heroin selbst ist das Blech rauchen :D
Und naja ich seh das so lieber greif ich auf Kratom zurück als mir wieder H oder Fenta zu kaufen und dann richtig abzuschmieren wenn ich mal wieder nix habe. Ne Überlegung is es aufjedenfall wert finde ich. Für mich ist es das kleinere Übel.

LG Hepatitis

Keine Flausen im Kopf das nennt sich Diamorphin was so viel heißt wie bist du traurig kannst du’s rauchen und ziehn
Dauer-Träumer



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142 Forenbeiträge

  Geschrieben: 17.09.20 10:39
Es tut mir fast weh zu lesen, wie tief sich Heroin offensichtlich ins Gedächtnis eingräbt, dass man eher bereit ist die Realität zu verweigern, als diese Droge "einfach" aufzugeben. Ich glaube, dass Menschen, die Heroin loswerden wollen aber wissen, dass sie es nicht können, bereits einen großen Schritt weiter sind als du. Der kontrollierte Konsum ist so dermaßen zum Scheitern verurteilt, tu dir einen Gefallen und realisier das so früh wie möglich.

Kratom ist übrigens eine hervorragende Stütze und für Opi Neulinge sogar als Standalone für gute Erfahrungen geeignet. Spring über deinen Schatten und gib dir Sache ne Chance, du wirst es nicht bereuen. Der Bestellvorgang ist ebenfalls denkbar einfach, wenn du in der Lage bist dich in einem Forum anzumelden und zu Posten, schaffst du das mit links. Es ist wirklich keine Herausforderung, spring über deinen Schatten.

Ich finde deine Beiträge, bzw das Wesen auf welches diese schließen lassen überaus sympathisch darum nimm es mir bitte nicht übel aber ich glaube dein momentanes Mindset ist die Garantie für langfristiges Leiden. So viel kann Heroin einem gar nicht geben.

Btw, Kratom ist mMn nicht annähernd so ekelig wie es oft beschrieben wird. Es schmeckt nicht gut aber mit richtiger Technik kann man es selbst mit Wasser ohne Probleme runterspülen und das bisschen Bitterkeit ist wirklich kein Thema. Try it.
 
Dauer-Träumerin



dabei seit 2019
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  Geschrieben: 17.09.20 12:26
zuletzt geändert: 17.09.20 13:42 durch gugu (insgesamt 4 mal geändert)
CanoninC schrieb:
So viel kann Heroin einem gar nicht geben.

.


Mir hat es mein Leben gerettet! Vor langer Zeit!

Und jetzt hat es mir geholfen aus einer schweren Krise zu kommen und meine schwere Depression los zu lassen!

Das ist sehr viel!

Ich bin dem Heroin auch Dankbar !

Und nicht zu vergessen, eines der ältesten Kulturdrogen der Menschheit (Opium) und vielleicht nicht nur der Menschheit,denn auch Tiere nutzen Heilpflanzen als Medizin...und eine große Hilfe für Menschen die an Schmerzen leiden.



Danke CanoninC für Deine Fürsorge!


Wie gesagt, ich bevorzuge gutes Indica Hasch. (und Heroin)

Und will auch nochmal ein großes DANKE sagen an all die lieben Menschen, die mir hier geholfen haben diesen beschissenen Entzug durchzustehen!

DANKE! verliebt

Ich hab es geschafft!
Habe gestern Nacht gepennt, fast ohne Hilfe...heißt einen kleinen Haschaufleger in der Zigarette und Reggae haben mir sehr geholfen zu entspannen, und eine Wanne mit Lavendelöl (Danke Der Bollo für den Wink mit der Musik)

Auch sehr gute Gespräche! Und das von der Seele schreiben hat gut getan.


Nun kommt der nächste Schritt.

Habe bereits für Heute dafür gesorgt mich nicht in Gefahr zu begeben.
Und WE ist auch safe.

Brauche auf jeden Fall Abstand vom Heroin bevor an meinen Selbstversuch zu denken ist!

Danke ihr tollen Menschen! :)
Schön, dass es euch gibt und das LDT!

Peter Tosh-greatest hits

Ihr werdet sicher wieder von mir hören/lesen....das Kapitel ist noch nicht beendet.

Oder das schon...ein neues Kapitel soll es werden.




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Traumländer



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  Geschrieben: 17.09.20 15:47
Find es sehr stark und reflektiert, dass du entschieden hast Heroin und Gefahrensituationen erst mal aus dem Weg zu gehen. Meiner Erfahrung nach rutscht man einfach schnell wieder rein zu mal: je näher der erneute Konsum am letzten Entzug dran ist, um so schneller ist man auch körperlich wieder drauf. Eine Woche nach dem Entzug könntest du von einem Konsum Tag schon wieder einen kleinen Minientzug bekommen. Ein halbes Jahr nach dem Entzug hast du mindestens ein paar Tage oder sogar Wochen Zeit zu konsumieren bis du wieder drauf bist.

Damit ein geregelter Konsum möglich ist, braucht man schon eine lange Pause. Bei mir gings nach einem halben bis dreiviertel Jahr Pause sehr gut und ohne Probleme nur ab und zu zu konsumieren. Mir hat es auch einfach nicht mehr dasselbe gegeben, so hatte ich kein Craving o.ä. Dafür war aber eine gute Lebenssituation notwendig. Ich hatte Freundin, einen guten Job, viele Freunde, war sportlich aktiv, Hobbies etc. Sobald sich diese Situation negativ ändert, sollte man sich bewusst werden, dass man besonders dann wieder auf Opiate verzichten sollte, wenn man keine Abhängigkeit riskieren möchte.

Auch von mir der Tipp mit Kratom. Wenn man wirklich ein "Übel" im Leben haben möchte (und du kein halbes bis Jahr Pause durchalten möchtest), dann ist Kratom schon ne gute Idee. Das killt in schwachen Momenten den Suchtdruck, man kann damit auch mal genießen ohne direkt mit ner Kanone auf Spatzen zu schießen (oder mit Heroin auf nen schlechten Tag).
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 11.10.20 14:39
Und wie ist es gelaufen, bräucht auch Tipps und der Post ist ja schon was länger her... Was war deine Methode und hat es langfristig was gebracht?
 
Dauer-Träumerin



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  Geschrieben: 11.10.20 18:57
Meinst du mich, dreamy2020?

Pustekuchen, hat doch noch länger gedauert.
Hatte bei dem Beitrag hier 2 kurze Tage ein hoch, und dachte jetzt geht es bergauf.
War leider nicht so. Bin jetzt seit 4 einhalb Wochen auf null. (Wenn ich jetzt richtig gerechnet habe)

Hatte noch bis letzte Woche Muskelschmerzen. Kondition voll im Arsch.

Und durchschlafen geht immer noch nicht.

Hatte seither 3 Rückschläge ( einmalige Rückfälle) mit Heroin. Mit Tagen Abstand dazwischen.

Bin dennoch guter Dinge.

Die einzige Methode war lyrika zu nehmen über ca 5 Tage .
Ansonsten hat mir auch geholfen darüber hier zu schreiben.

Methoden zum entziehen findest du hier genügend.
Einige finden lyrika nicht so hilfreich, die nehmen lieber doxepin. Oder noch anderes.

Dir alles gute.
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Dauer-Träumerin



dabei seit 2019
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  Geschrieben: 28.11.20 21:51
zuletzt geändert: 29.11.20 10:13 durch gugu (insgesamt 6 mal geändert)
So, bin wieder im Entzug :(
Dabei war ich so froh es geschafft zu haben. Und es hat ja auch lange gedauert der letzte Entzug.

Hatte 3 Wochen ca durchgängig Heroin geraucht. Und davor diese Rückschläge, die immer mehr wurden. Wie lange hat es gedauert bis ich wieder drauf war? 2 Monate ca.

Jetzt seit Donnerstag 11 Uhr letztes gekratztes aus der Pfeife geraucht.
Dann fast 38 Stunden geschlafen...immer alle 6 Stunden Lyrika 150mg und Diazepam 20mg genommen, etwas gegessen getrunken(Obst und Saft) und weiter geschlafen.
Heute Nachmittag plötzlich gegen 13 Uhr ca totale Magenkrämpfe, vorher Cornflakes mit Milch gegessen :/ , und ca 10mg Codeintropfen genommen, da es mir sehr schlecht ging, und dann heftiges kotzen, dass ich es nicht mal bis zur Toilette geschafft habe. Richtig Eklig. Musste dann auch erstmal putzen. Ob es die Milch war auf soviel Obst? Oder doch eher das Codein, oder die anderen Medis? Was schlägt auf den Magen?

Dann hatte ich Codeintropfen 40mg genommen, in der Hoffnung etwas Erleichterung zu bekommen. War auch so. Aber dann ging es mir immer noch Hundeelend.
Hatte ich so noch nie erlebt auf Affe.

Dann gegen 13:39 eine viertel Metadicct genommen.
Dann geschlafen bis 18:56.

Müsste ja 24 Stunden anhalten.
War kurz davor abzubrechen und mir Heroin zu holen.
Würde es mir körperlich nicht so schlecht gegangen sein, hätte ich es gemacht.

Naja, die viertel Metadicct ist ja auch ein Abbruch...irgendwie... wenigstens geht es mir jetzt besser.

Muss jetzt abwarten.
Diese Nacht noch 2 Diaz a 10mg nehmen zum schlafen.

Bin nicht losgefahren. Ein Plus.

Aber dennoch fühlt sich gerade nichts gut an.
Bin sehr skeptisch.

War es die Milch die meinem Magen so zugesetzt hat?

Oder das Codein? Da ich danach auch kotzen musste.

Ich lasse es mit dem Codein, war soundso nur als Notfall gedacht, und da es flüssig ist, gut niedrig dosierbar. Dachte ich könnte damit etwas abfedern im Notfall.

Belasse es bei den Lyrika 150mg alle 5 oder 6 Stunden und Diaz 20mg.

und morgen Mittag schauen wie es mir geht.

:( ät­zend alles.


Falls jemand Tipps hat oder weiß warum mein Magen so weh tat. Weiß auch dass es Magen Probleme während des Entzugs gibt, aber so heftig? Hatte ich jedenfalls nie. Wäre ich dankbar.

PS

Und bin doch noch losgefahren. Mitten in der Nacht.
Werde aber morgen weiter machen.

Habe mich mit meinem Freund der Arzt ist darüber unterhalten.
Codein sollte ich weglassen.
Hatte es auch nur für den Notfall.
Aber genau nach 10 Tropfen codein ging die Übelkeit und kotzerei los.
Jedenfalls gibt es wohl sowohl bei lyrika und diazepam, als auch bei codein mit lyrika Nebenwirkungen, und es wird von dieser Kombination abgeraten.
Ich belasse es nun bei lyrika 150mg alle 6 Stunden, nicht länger als 4 oder 5 Tage, und diazepam 20mg zur Nacht.

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  Geschrieben: 30.11.20 18:50
gugu schrieb:
Heute Nachmittag plötzlich gegen 13 Uhr ca totale Magenkrämpfe, vorher Cornflakes mit Milch gegessen :/ , und ca 10mg Codeintropfen genommen, da es mir sehr schlecht ging, und dann heftiges kotzen, dass ich es nicht mal bis zur Toilette geschafft habe. Richtig Eklig. Musste dann auch erstmal putzen. Ob es die Milch war auf soviel Obst? Oder doch eher das Codein, oder die anderen Medis? Was schlägt auf den Magen?


Milch und Obst hat mir auch nie besonders gut getan in dem Fall... (wahrscheinlich zu viel Säure beim Obst und Milch verdaue ich eh nicht so besonders gut^^)
Probiers lieber mit Toast oder Zwieback und vergleichbarem. Ich hatte auch ziemlich Magenprobleme beim letzten Entzug. Das ist echt nervig wenn man ab dosiert und dann trotzdem das bisschen wieder auskotzt....

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg und Durchhaltevermögen und pass auf mit den Rückfällen, wenn du schon so low bist. Ich kenn dich zwar nicht, hab aber schon zu viele Freunde dadurch verloren =(

lg raz
Mitglied des Amnesia Haze Fanclub .eV (razcaznaam, Beta, Konflikt, Deathamphetamine, [Chalithra])
Alles was ich schreibe ist fiktiv und hat nichts mit meiner Person zu tun.
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  Geschrieben: 02.12.20 14:36
Danke razcaznaam.

Meinst Du mit Low, dass ich ja niedrig bis gar nicht dosiert bin?Und deshalb aufpassen muss wegen Überdosis?

Ich baller ja nicht, sondern rauche Pfeife. Da ist die Gefahr denke ich nicht da. Zumindest denke ich das. Da ich mir dadurch nur minimal Dosen pro mal gebe.

Danke trotzdem.

Die Gefahr einer Überdosierung ist beim Intravenösen Konsum hoch, besonders wenn man nichts mehr verträgt und Clean ist.


Ich packe es nicht.
Nicht mal 48 Sunden und schon wieder am jammern und Abbruch geplant.

Verschiebe es wieder.
Mein Magen ist jetzt auch wieder am schmerzen.

Meine Motivation ist gleich Null.

ätzende Kacke.
34 Stunden...hahaha...nicht mal richtig angefangen und schon am abbrechen.
Ich hasse mich. Dieses ganze hin und her.
Möchte nicht wieder, dass es so lange dauert wie letztes mal.


Aber in meinem Kopf hat es schon wieder alles beschlossen. Ich fahre los. Breche ab. Nichts mehr zu machen :( nichts und niemand könnte mich jetzt davon abhalten. Blöd. Naja...außer....ach ne...lieber nicht den Teufel an die Wand usw.



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Traumländer

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  Geschrieben: 02.12.20 15:33
Mach dir keinen Kopf! Dieses blöde hin und her kennen wir Süchtige doch alle. Danach folgt Selbstzweifel aber auch das geht wieder vorbei. Man muss einfach am Ball bleiben und es immer wieder versuchen. Sorry wegen Rechtschreibung mein Handy spinnt
 
Traumländer

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  Geschrieben: 02.12.20 19:34
Hallo,

ich war 6 Jahre Kratomabhängig, seit Juli diesen Jahres war ich 4 Monate lang clean, komplett ohne Kratom.

Letzten Samstag und Sonntag habe ich wieder konsumiert.

Wieviele Tage kann ich Kratom nehmen (am Stück), ohne wieder abhängig zu werden?

Ich denke mehr als 3 Tage würde ich mich nicht trauen, bei Phenibut warenes ca. 2 1/2 Tage die ich nach dem Entzug wieder konsumieren konnte, ohne wieder drauf zu kommen.

Könnte ich heute um 24:00uhr wieder Kratom nehmen
und bis freitag abend durchkonsumieren?

LG deeW
 
Dauer-Träumerin



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  Geschrieben: 04.12.20 18:00
Danke, crankdre87, für die Mut machenden Zeilen und dein Verständnis.

Ich bleibe am Ball.
Auf ein Neues :/


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Traumländer



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  Geschrieben: 09.12.20 16:19
Hallo, nach dem ich dieses Jahr viele Tiefpunkte und Nervenzusammenbrüche hatte, und mit dieser Art zu leben als Süchtiger (geht unteranderem wie man als Süchtiger behandelt wird und wie wir uns oft auch Gegenseitig behandeln) habe ich mich entschlossen endgültig aufzuhören. Selbst in meiner Substitutionpraxis wird man wie Dreck behandelt. Dinge wie Take Home werden als Erpressungsmittel benutzt.. Dinge die besprochenen worden werden regelmäßig gebrochen. All diese Dinge machen mich ziemlich krank. Ich konnte jetzt erreichen, dass ich jede Woche 100mg runter kann. Meine Ärztin hält davon nicht viel aber solange ich beikonsumfrei bin und einen gesunden Eindruck mache, darf ich jede Woche 100mg runter. Ich war gestern noch auf 700mg substitol und habe heute mit 600mg Substitol angefangen. Erfahrungsgemäß wird bei mir das runterdosieren schwierig, sobald ich unter 200mg komme. Ich habe mir deshalb überlegt abr 200mg substitol auf Kratom zu wechseln und dieses Irrenhaus, welches sich substitutionpraxis nennt endlich zu verlassen. Hat jemand Erfahrung mit dem Umstieg von substitol auf Kratom? Sind 200mg substitol niedrig genug um auf eine überschaubare Menge Kratom zu wechseln? Welche Sorte empfiehlt Ihr mir für diesen Zweck und welche Dosis ca.? Kratom ist ein alter Freund und der Einstieg in die Welt der Opioide für mich gewesen, aber zu Entzugszwevken habe ich es noch nie genommen und das letzte Mal Kratom ist schon sehr lange her. Auf was sollte ich noch achten? Ich würde das Kratom verkapselt nehmen. Gerätschaften müsste ich dazu noch irgendwo haben. Wäre toll wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilst.

Ansonsten wünsche ich allen einen schönen Tag und viel Kraft für alle die Ähnliches durchmachen.
Des Waldes dunkel zieht mich an,
doch muss zu meinem Wort ich stehn...
und Meilen gehen, bevor ich schlafen kann,
und Meilen gehen, bevor ich schlafen kann.

Robert Frost
Traumländer



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  Geschrieben: 09.12.20 18:04
Also ich war bis vor kurzem auf hohen Dosen Opium. Meine Toleranz hat ez. 11mg Fentanyl und mehr zugelassen. Auch entretadiertes Morphium hab ich 150-200mg entspannt und ohne nodden verdrückt. Da Opium und Substitol Recht nah sind, Versuch ich Mal zu beschreiben wie es bei mir lief:
Ich bin mit dem Mohn/Opium erst runter gegangen, hab dann einen Pausetage gemacht und dann mit 10g Kratom angefangen. Die ersten Tage waren nicht sonderlich schön, aber 1000 Mal besser als kalt. Habe alle 2 Tage Lyrica gefressen, das half sehr gut. Resilienz und Stimmungsschwankungen waren belastend, aber nach ein paar Tagen war der Umstieg geschafft und ich konnte Recht schnell sogar mit dem Kratom runter gehen.

Ich finde den Umstieg echt ne super Lösung. Mittlerweile nach 3 Wochen bin ich mit dem Kratom wieder etwas hoch, aber allemal besser als n kalter.

Von daher würd ich sagen: Probier es. 10-20g wirst du wahrscheinlich schon brauchen und die erste Zeit wird der Umstieg nicht völlig chillig, aber doch gut aushaltbar . Sorte würde ich dir ne rote empfehlen. Maeng Da galt immer als Recht potent. viel Glück dir! Mir hat der Umstieg sehr gut getan.
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Traumländer



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  Geschrieben: 09.12.20 19:22
Vielen Dank für deine Antwort. Ich werde in diesem Fall so weit wie möglich mit dem Morphin runterzugehen. Es gibt ja neben 200 und 100mg Kapseln auch welche mit 60 und 30mg. Ich freu mich mittlerweile richtig darauf Clean sein zu können was bis jetzt nie der Fall war und wahrscheinlich auch der Hauptgrund wieso ich nie sehr weit gekommen bin mit meinen Entzugsversuchen. Früher habe ich aus finanziellen, Bezugs und anderen Gründen der Art Entzugsversuche unternommen und mir dabei immer gedacht "danach mache ich weiter, aber kontrolliert". Mittlerweile habe ich Begriffen, dass jeder Süchtige die eine Droge oder Substanzklasse hat die er nicht kontrollieren kann. Mittlerweile bin ich erfahrener und verstehe mein Suchtverhalten besser und weiß auch wann ich mir diesbezüglich was vormachen. Mittlerweile habe ich neben diesen "Negativ Gründen" auch positive wie das ich mit meinen Leben welches die letzten Jahre nicht nur stagnierte, sondern oftmals auch auf verschiedenen Ebenen Rückschritte erleiden müsste, weiter vorankomme und ich glaube mittlerweile dass das wichtig ist damit das mit dem Entzug klappt und kein Rückfall vorkommt. Ich rede mit auch nicht mehr ein dass ich das Zeug wegen meinen Depressionen brauche und mir das Zeug hilft. Es verdrängt nur alles und staut sich auf, aber geht nicht weg. Das sollte jedem klar sein der sich sowas einredet.

Das wollte ich nochmal schreiben, weil man so oft Beiträge hierl liest wie mit dem kontrollierten Konsum und jedes Mal denke ich das kommt mir bekannt vor. Man denkt sich bei mir ist das anders aber früher oder später merkt man einfach das man sich die ganze Zeit was vorgemacht hat...

Eine Frage hätte ich noch. Wie sieht das mit Kratom Extrakten aus? Achja und wieso würdest du sagen ging der Übergang von Opium zu Kratom nicht ganz reibungslos gut? Weil Kratom nicht ganz so stark ist oder kann das daran liegen das Kratom andere Unter Opioide Rezeptoren anspricht oder eben in verschiedener Intensität an diese Unterrezeptoren wirkt im Vergleich zu Morphin (ist ja der Hauptbestandteil von Opium)?
Des Waldes dunkel zieht mich an,
doch muss zu meinem Wort ich stehn...
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und Meilen gehen, bevor ich schlafen kann.

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