your psychedelic community
   Werbung
kratom.eu


LdT-Forum

LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » Benzodiazepine - Entzug und Abhängigkeit


« Seite (Beiträge 151 bis 162 von 162)

AutorBeitrag
Traumländer



dabei seit 2009
1.190 Forenbeiträge
2 Tripberichte
1 Langzeit-TB
1 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 16.08.20 02:47
DonCaChillo schrieb:
das hängt hauptsächlich von dem benzo ab welches du dauerkonsumierst.
generell mein ich diejenigen mit kürzerer hwz kann man leichter kicken, bei den richtigen brechern geht das ja schon allein deshalb nicht weil man immer schon nachlegt während noch was wirkt.
bei kurzer hwz gibts zumindest noch momente der klarheit. eti - geht abzudosieren, dauert vlt n monat oder zwei ist ja auch egal hauptsache kontinuierlich runter. clonazolam - keine chance. konnte bisher immer nur aufhören wenns im klo landetet, wie sollte man da auch kontrolliert rangehen? das würd ich pro tag min 4mal vergessen. zumindest meine erfahrungen und ich hab schon so oft von benzos entzogen man müsste meinen ich sei clean. (dabei kommt dann erst der richtige junky raus^^)


Aber nicht wenn man sie über Jahre genommen hatte. 3 Wochen sind ein Witz! Sorry, aber das ist nur eine Quälerei und gefährlich! Das ist viel zu schnell. Auch ist der Entzug nach dem ab dosieren noch nicht vorbei (ich rede von längeren Konsum). Ich hatte Monate nach dem ab dosieren noch Entzugserscheinungen. Insbesondere innere Unruhe und die Sozialphobie kam beim abdosieren wieder voll durch. Anfangs konnte ich noch auf die Leute zugehen aber dann ging es los, dass ich mich meist nur im Zimmer aufhielt. Lebe auch recht isoliert was das ganze noch problematisch macht (keinen sozialen Kontakte, Freundin schon gar nicht usw...)


@InfraRed

6 Wochen sind das maximum, da die KK nicht länger bezahlt. Die Klinik müssen daher so schnell abdosieren.
Bei Benzos muss man echt aufpassen und dein Beitrag ,,nur radikal...." ist einfach nur dumm und kann schnell tödlich enden!!! Mag sein das manche Kliniken langsamer abdosieren aber das maximum ist 6 Wochen. Oder entgiftest du ein der Betty Ford Klinik? Kenne keinen Einrichtung die die das langsam (über Monate) macht.



 
Ex-Träumer
  Geschrieben: 17.08.20 21:04
Ich nahm über 3,5 Jahre lang 1 mal die Woche Tavor 1 mg zum Bedarf. Meistens habe ich dass 1 mg überdosiert, sodass ich meiste 1,5 bis 3,0 mg nahm.

Ich hörte vor 9 Monaten damit auf.

Ich hatte mich an diesen "Abschuss" gewöhnt. Nachdem ich das Tavor nicht mehr zum Bedarf nehme, merkte ich bei mir, dass ich mich immer mehr sozial distanziere und sehr häufig lieber alleine zu Hause bin, als bei Freunden zu sein.

Kann dies noch ein Anzeichen eines Benzo Entzuges sein?

Wie lange wird das noch anhalten?
 
Abwesende Träumerin



dabei seit 2020
11 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.08.20 14:33
Hallo

3,5 Jahre ist sicher nicht wenig - ich kenne aus meinem Beruf als Krankenschwester einige Patienten, die Tavor nur monatelang einnahmen und über ein Jahr brauchten, um ohne Medikamente wieder klar zu kommen. Es ist daher anzunehmen, dass der Entzug wirklich eine Weile dauern kann und man geduldig sein muss.

Andererseits können sich soziale Angststörungen auch ohne Medikamenteneinfluss entwickeln, wenn man beispielsweise sehr lange keine sozialen Kontakte hatte. Man glaubt es kaum, aber auch Sozialkompetenz kann verlernt werden, wenn man sich monatelang in sich zurückzieht. Je stärker man sich verschanzt, desto weniger gern hat man den Kontakt mit Mitmenschen.

Vielleicht wäre es nicht schlecht, den Kontakt mit Mitmenschen trotzdem immer wieder zu suchen – man kommt auf andere Gedanken und denkt weniger an sich selbst und seine eigenen Probleme. Nicht in übertriebenem Maße, sondern Schritt für Schritt.

Ein Entzug ist deshalb ein harter Kampf, da man dabei nicht passiv sein sollte. Man muss aktiv versuchen, wieder ins normale Leben zu finden und dazu gehört eben nun mal auch die Pflege der Kontakte. In Kombination mit Abstinenz, gesunder Ernährung, Routine im Alltag und der Pflege sozialer Kontakte kann es meiner Meinung nach nur bergauf gehen. Aber Geduld haben gehört natürlich auch dazu.

Ich wünsche viel Kraft und Ausdauer dabei, das wird schon! smile
 
Abwesender Träumer

dabei seit 2020
1 Forenbeiträge
1 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 09.12.20 08:14
Ich habe Benzos immer wieder verschrieben bekommen,aber nur 1 mg Stücke. Zur Zeit nehme ich nix aber ab wie viel mg täglich wird man eigentlich abhängig?
Und wie viele Tage hintereinander sind langfristig bedenkenlos?
neutral
 
Traumländer



dabei seit 2013
319 Forenbeiträge

  Geschrieben: 09.12.20 11:05
@Pizzabote

Das kommt nicht auf die Menge an, sondern auf den Zeitraum, über den die GABA-Rezeptoren dauerhaft belegt sind. Wenn man täglich Benzos frisst, wird man nach einigen Wochen körperlich abhängig. Einen verbindlichen Stichtag gibts da nicht.
Ein Tag als Löwe ist besser als ein Leben als Schaf
Moderator



dabei seit 2012
4.499 Forenbeiträge
1 Tripberichte
9 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 10.12.20 15:02
Wäre auch sinnvoll zu wissen wovon denn genau 1 mg? Die sind ja schließlich nicht alle gleich (potent).
Ansonsten das was PhilMontana sagt
Ich habe mir nicht vorgenommen,
Jemals auf die Welt zu kommen,
Und trotzdem ist es,
Irgendwie passiert.
Traumländer

dabei seit 2012
31 Forenbeiträge
1 Tripberichte

  Geschrieben: 18.12.20 20:24
MOin Leute, habe seit zwei Wochen Tavor genommen, mal 1 mg am Tag, mal 2 mg am Tag.

Heute 1 1/2
so wirklich abhängig bin ich nicht, eig nehme ichd ie nur bei Bedarf.

Kann ich das morgen einfach lassen?

Im Netz steht nach 4 WOchen durchgängiger Einnahme wird man abhängig, dann steht an anderer Stelle nach 2 Wochen wird bereits abhängig von Lorazepam.

Lorazepam hat mit die kürzerste Halbwertszeit.

Also wie schauts aus.
?

 
Moderator



dabei seit 2012
2.590 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.12.20 21:57
pape schrieb:
Lorazepam hat mit die kürzerste Halbwertszeit.


Nee, zählt mit seinen 11 bis 18h Halbwertszeit eigentlich eher zu denen mit mittellanger Halbwertszeit. Die spürbare Wirkung fällt halt oft kürzer aus, aber das ist eine andere Sache und dafür nicht relevant.

Die 2 Wochen die du gehört hast sind lediglich eine Faustregel in der Pharmazie - Benzodiazepine sollten nach Möglichkeit nicht länger als 2 Wochen am Stück angewendet werden, um eine körperliche Abhängigkeit zu vermeiden. Demzufolge ist man nach 2 Wochen nicht körperlich abhängig, sollte aber sicherheitshalber die Einnahme unterbrechen um es nicht zu werden.

Grundsätzlich kann man keine pauschale Aussage machen, nach welchem Zeitraum man nun abhängig ist.

Aber zum Glück gibt es einen extrem simplen, 100% zuverlässigen Test - einfach mal die Substanz weglassen und schauen was passiert.
Hast du Entzugserscheinungen?
Ja? Du bist abhängig.
Nein? Du bist nicht abhängig.


Half the fun is learning!
Traumländer

dabei seit 2012
31 Forenbeiträge
1 Tripberichte

  Geschrieben: 19.12.20 02:54
ok danke für die schnelle antwort !

was sind dann genau entzugserscheinungen?

also eindeutige entzugserscheinungen?

ich will nicht gerade erst ein krampfanfall haben um zu wissen das ich abhängig bin xD.
desweiteren nicht unnötig in krankenhäuser momentan mit corona.

Bedeutet das wenn ich nach 2 Tagen ohne Substanz keine Entzugserscheinungen habe, ich keine bekomme?

Was bedeutet denn 18 Stunden halbwertszeit genau, eplizit erklärt für einen Taxifahrer der es aber genau wissen möchte, als würde die Atombombenformel endeckt werden.



 
Traumländer



dabei seit 2007
816 Forenbeiträge
1 Tripberichte
1 Langzeit-TB
2 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 19.12.20 03:58
pape schrieb:

also eindeutige entzugserscheinungen?

Bedeutet das wenn ich nach 2 Tagen ohne Substanz keine Entzugserscheinungen habe, ich keine bekomme?

Was bedeutet denn 18 Stunden halbwertszeit genau, eplizit erklärt für einen Taxifahrer der es aber genau wissen möchte, als würde die Atombombenformel endeckt werden.


Hey pape!

Entzugserscheinungen von Benzos sind z.B. : Schlaflosigkeit / Einschlaf- u. Durchschlafschwierigkeiten, Unruhe, Angstzustände, Übelkeit, Schwitzen oder Muskelanspannungen..

Ja, vermutlich hat sich dann keine körperliche Abhängigkeit entwickelt.

Kann aber gut sein, dass du mit ein paar Schlafproblemen rechnen musst.
Geht mir ja schon so, wenn ich nur 4-5 Tage am Stück 0,5-1mg Zolpidem/Zopiclon nehme.

Definition Halbwertszeit:
"In der Pharmakologie bedeutet die Halbwertszeit diejenige Zeitspanne, in welcher die Konzentration eines Arzneimittels im Organismus resp. im Blut auf ihren halben Wert (50%) absinkt."


Greez Snooky !
"Miep mich nicht an, man!"
Traumländer



dabei seit 2017
118 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.12.20 18:39
Nehmt bitte keine Benzos, greift die scheisse nicht an wenn ihr es nicht WIRKLICH BRAUCHT! Man ist da so schnell drinnen und zack kommt man nicht mehr raus. Ich bin von allem nur erdenklichen weggekommen ohne fremde Hilfe. Von GABA-ergen Substanzen, auch nach drei stationären Aufenthalten noch nicht.
Unser gesamtes Universum ist vermutlich IN EINEM winzigen GLAS IRGENDWO AUF EINEM REGAL IM ZIMMER EINES ALIENKINDES ALS EIN PROJEKT FÜR DIE WISSENSCHAFSTSMESSE Für das ES EINE 3 BEKOMMEN HAT
Traumländer

dabei seit 2012
31 Forenbeiträge
1 Tripberichte

  Geschrieben: 22.12.20 16:03
Ich nehme seit 9 jahren Benzos momentan ein bisschen vermehrt, vermehrt da sie mir als einzig zuverlässige Medizin dienen, was sie zuvor nicht taten.

Ich will auf keinen Fall Alkohol trinken, da es Zellgift ist und ich quasi mein Leben wegen diesem Zeug verbaut habe, verbaut habe, aus Angst vor Cops und der Menschenverachtenden Drogenpolitik (Informiert euch mal über Cops in München und Rosenheim, Gewaltexzesse, Straftaten unterschieben, BTM Eintrag obwohl kein BTM Eintrag gehabt.)

DIe haben mich über die Jahre so massiv bedrängt mit ihren nicht rechtstaatlichen Aktionen das ich lieber bei Alkohol blieb, erst vorn paar Tagen dachte ich mir baue ich leichtes Cannabis an, das hilft mir, leichtes Cannabis. SO habe ixch den Alkohol im Griff usw,. Der Alkohol hat mich quasi jetzt schon dumm gemacht und macht mich krank, in einer Weise die

ich nicht mehr vertreten kann.

Und ich wäre lieber Benzo abhängig als Alkabhängig.
Die momentane Drogenpolitik ist so ultra menschenfeindlich und wenn man dann einen Arzt findet, der einen zuverlässig das verschreibt was man brauche um im Leben klarzukommen, dann ist das doch der Hit


 

« Seite (Beiträge 151 bis 162 von 162)

LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » Benzodiazepine - Entzug und Abhängigkeit











Impressum   Kontakt   Nutzungsbedingungen