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LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » Opioid Entzug


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AutorBeitrag
Traumländer



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  Geschrieben: 09.12.20 19:47
Würde sagen alle genannten Gründe die du ansprichst sind wohl für den holprigen Übergang verantwortlich... Wobei Mytraginin eig. Wesentlich potenter als Morphin ist. Aber Kratom ist insgesamt Einfach niederpotent und hat ein leicht anderes wirkspektrum. Ergo spührt man einfach den Unterschied. Aber es ist wirklich relative chillig und ich hab mich mit der geringen Kratomdosis im vgl. Zu meiner Mohndosis auch Recht gut gequält. Das kann man langsamer und angenehmer machen. Ist echt halb so wild wenn man schon n paar kalt-Entzüge hinter sich hat.

Extrakte sparst du dir am besten. Die sind allgemein nicht so genial. Vor allem Geldverschwendung. Wenn du reich bist, kannst du damit natürlich ein paar g Einnahme sparen, aber ich fand die waren nicht Ansatzweise so potent wie angegeben (und da stimmen eig. Alle mir bekannten überein)
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
Traumländer



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  Geschrieben: 10.12.20 10:14
Dann hat sich bei den Extrakten nicht viel getan. Ich war auf Kratom.eu, meinen früheren Shop und las was von neuen Extrakten, welche mit einem neuen Verfahren hergestellt worden und deshalb besser seien oder sowas. Ich hatte deshalb gehofft dass sich die Extrakte mittlerweile verbessert haben und man nicht mehr soviel Schlucken muss. Wenn man das Kratom eh verkapselt ist das eh nicht so schlimm.

Wenn mir der Umstieg zu holprig wird, kann ich sicher ein paar Lyrica auftreiben oder eben DXM, was mir bei Entzügen beides bis jetzt am besten geholfen hat. Ich wünschte nur ich könnte schneller abdosieren. Meine Ärztin glaubt mir einfach nicht, dass alle 3 Tage 100mg substitol weniger ganz bequem zu bewerkstelligen sind bis zu einer gewissen Dosis. Ich glaube die vergleichen das mit der abdosierzeit ihrer Methadonpatienten. Methadon hat allerdings eine deutlich höhere Halbwertszeit und ist deshalb mit substitol nicht zu vergleichen, was Entzugsdauer angeht.
Des Waldes dunkel zieht mich an,
doch muss zu meinem Wort ich stehn...
und Meilen gehen, bevor ich schlafen kann,
und Meilen gehen, bevor ich schlafen kann.

Robert Frost
Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 10.12.20 13:40
lowbacca schrieb:
Meine Ärztin glaubt mir einfach nicht, dass alle 3 Tage 100mg substitol weniger ganz bequem zu bewerkstelligen sind bis zu einer gewissen Dosis.


Wenn sie da nicht mal recht hat ...
100mg alle drei Tage ist sehr, sehr ambitioniert und wird spätestens nach einer Woche sicherlich zu einer sehr steinigen Sache.
Ich weiss, dass wir alle unterschiedlich sind. Die uns befallenden Affen ähneln einander aber sehr lol

lowbacca schrieb:
Ich wünschte nur ich könnte schneller abdosieren.

Das dachte ich auch immer in der ersten Euphorie des Aufhörens. Die Realität hat mich immer ziemlich fest auf den Boden zurückgeholt. Dementsprechend waren meine Entzüge mit Anfangseuphorie nicht erfolgreich, nie.
Langsam, aber stetig abdosieren, das habe ich daraus gelernt und ich habe es mehrmals angewandt und bin immer fast problemlos ausgestiegen.
Man ist in den Zeiten des Entzuges relativ schwach, körperlich wie geistig. Wenn man da übertreibt, sich überlastet, dann brennen die Sicherungen durch und dann kommt "waiting for the man" ...
Alles Gute !
Grüsse
Bom Shankar, Bom Shiva, Bembele Bom Bom
Traumländer



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  Geschrieben: 10.12.20 15:50
Ich kann nicht für andere sprechen, aber 100mg substitol alle 3 Tage weniger waren bei mir jetzt nie ein Problem. Das merkt man nicht. Außerdem sind das ja 100mg auf 24std retardiertes Morphin. Ich konnte mit DXM sogar alle 3 Tage 200mg substitol runter. DXM soll ja nicht nur Opioide in der wirkung verstärken, sondern den Toleranzaufbau verlangsamen bzw beim Entzug und runterdosieren die Toleranz schneller senken, was ich mittlerweile nach mehreren Selbstversuchen auch glaube. Das soll wohl mit vielen Dissoziativa funktionieren die einen NMDA Antagonismus bewirken, was das auch immer genau heißen soll :D

Dennoch hast du Recht. Damit sollte ich mir Zeit lassen und es bleibt mir da auch nichts anderes übrig, da es nunmal so in meiner Substitutionpraxis läuft. Aber diese Euphorie oder der Wille dazu läuft schon länger. Es fing damit an mit dem ballern aufzuhören, dann mit dem Beikonsum und jetzt eben mit dem runterdosieren. Das Umdenken läuft schon länger und so ernst wie jetzt ist es mir seit langem nicht mehr. Vorher hatte ich Probleme damit überhaupt das Spritzen sein zu lassen, geschweige denn mein Beikonsum sein zu lassen.
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Robert Frost
Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 10.12.20 16:39
lowbacca schrieb:
Aber diese Euphorie oder der Wille dazu läuft schon länger. Es fing damit an mit dem ballern aufzuhören, dann mit dem Beikonsum und jetzt eben mit dem runterdosieren. Das Umdenken läuft schon länger und so ernst wie jetzt ist es mir seit langem nicht mehr. Vorher hatte ich Probleme damit überhaupt das Spritzen sein zu lassen, geschweige denn mein Beikonsum sein zu lassen.


Alles klar.
Du machst das ja super ! Ich habe zwar sowohl die Nadel als auch die Opiate (so gut wie) hinter mir gelassen, aber Beikonsum (aktuell fast nur mehr kiffen) ist geblieben. Seltsam irgendwie lol
Ich hau mir aber so im Schnitt einmal im Jahr auch Morph oder (gutes) H in die Venen. Zusammen mit einem alten Kumpel; macht Spass lol
Ziehs durch !
Grüsse

Bom Shankar, Bom Shiva, Bembele Bom Bom
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  Geschrieben: 10.12.20 23:16
Ich wollte nochmal anmerken.
Alle die ich kenne und von Ihrer Substitution runter sind, haben sich ihre volle Dosis mitgeben lassen und es für sich runter dosiert.
Dann hatten sie im Notfall immer was da zum erhöhen.
Gerade weil man in Substitution oft nicht ernst genommen wird.
Und so hat es bei diesen Menschen sehr gut funktioniert.

Ich bin jetzt auch wieder am entziehen. Aber nicht substituiert.

Alles gute.
My Body.
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"Geh mir ein wenig aus der Sonne!"


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  Geschrieben: 11.01.21 05:50
zuletzt geändert: 11.01.21 07:21 durch gugu (insgesamt 1 mal geändert)
bin wieder bei Tag 3.

3 oder 4 Tage Entzug-dann wieder 2 oder 3 Tage Konsum-jetzt wieder Entzug...so läuft es seit...hm...einer gefühlten Ewigkeit.

Wann komme ich davon los?

Die Einsamkeit und Leere in mir lässt mich wieder flüchten.

Immer dann wann es mir einigermaßen gut geht. Besser geht. So wie jetzt.
Naja bin noch voll auf Lyrika. Damit geht der Entzug. Zu mindestens die Depressionen bleiben aus oder halten sich in Grenzen.

Anstrengend!

Und die ganze Nacht wach...
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Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 11.01.21 08:09
Halt durch gugu

ich kenn das gut und das ist schlimmer als jeden tag drauf auf ner halbwegs stabilen dosis......
Das zieht einem echt die Energie weg für alles.

Alles gute und ich wünsch dir, dass du es schaffst.

lg raz
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Alles was ich schreibe ist fiktiv und hat nichts mit meiner Person zu tun.
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  Geschrieben: 11.01.21 15:58
Danke razcaznaam,

habe dafür bis eben geschlafen...erstmal so Kiffer Food besorgt...und muss sagen, ich scheine durch zu sein mit dem Entzug. Geht alles wieder einigermaßen.
4.Tag. und fertig.

Liegt vielleicht auch daran dass ich , nur ca 2 1/2 Tage Rückfällig war und davor auch fast 4 Tage im Entzug.

Nur jetzt auch Clean zu bleiben davon...das ist jetzt das Ziel.

Ich weiß nicht.
Bin jetzt nicht sehr motiviert.

Meine Einsamkeit und diese Leere ...halte ich kaum aus.

Ja, hätte auch noch andere Freunde... aber...



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Traumland-Faktotum



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  Geschrieben: 11.01.21 16:16
sonst schau doch mal im Chat vorbei, wenn du reden magst =)

der ist grad neu gemacht worden, sollte jeder jetzt rein kommen
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  Geschrieben: 11.01.21 16:23
zuletzt geändert: 11.01.21 20:46 durch gugu (insgesamt 2 mal geändert)
Danke, gleich kommt ein Freund ...einer der "nur" Kifft und trinkt...und keine Opiate nimmt.

Habe auch solche Freunde.

Trotzdem...mein Anderer Kumpel ist halt ein sehr guter Freund. Und wir haben die letzen Jahre sehr viel Zeit verbracht.
Es tut echt weh, wenn ich mich von ihm verabschieden müsste nur wegen der Scheiß Sucht.

Ein Anderes mal oder später gerne :) wobei ich Chat und dieses getippe eher anstrengend finde...bin dafür zu langsam beim Tippen :D
kommt dann immer Zeitversetzt...und aus dem Zusammenhang gerissen.

Kannst mir gerne auch eine Kontaktanfrage schicken :)

Mir geht es echt ausgesprochen Gut körperlich, erstaunlich.
Tja, der Entzug war aufgestückelt und hat seine Wirkung gezeigt. Trotz des Rückfalls.


Mit der Dosis ist das so ne Sache...brauche ein halbes Gramm Minimum am Tag...wenn ich Kohle habe eher ein Gramm am Tag...oder mehr...kann es mir nicht leisten...auch nicht ein Zehner am Tag...und damit wuerde ich nicht auskommen.

Ist also nicht machbar.
Und Metadicct oder ähnliches will ich nicht nehmen. Auch nicht substituiert werden.


Ist auch so ne Sache, mit geht nicht, fühle mich damit schlecht wenn ich drauf bin...ohne geht irgenwie gerade auch nicht...und Disziplin fällt mir schwer, anscheinend.

Lieben Gruß
My Body.
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Traumländer



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  Geschrieben: 15.01.21 18:47
Hallo.
Ja wenn man aufhören will muss man sich auch dafür entschieden.
Beides geht halt nicht ich hab auch immer aufhören wollen und habe es nicht. Irgendwann geht es einfach darum ob man leben möchte zumindest bei mir. Ich kann gar nicht mehr mitzählen wie oft ich im Krankenhaus war und fast verreckt bin. Hab irgendwie Glück gehabt kann mir das auch nicht erklären. Jedenfalls wenn man aufhören will dann muss man bestimmte Leute von sich fernhalten. Gerade wenn es "Freunde" sind muss man echt überlegen wer einem Gut tut und wer nicht. Mir ist das sehr schwer gefallen aber ich hab mich halt entschieden. Wie sagt man so schön ganz oder gar nicht.

Achso fast vergessen was hast du gegen Substitutionsmittel die sind doch gut zum runterdosierten? Kalt kommt irgendwann auch gar nicht mehr in Frage oder? Mit Methadon/Substitol auf null nach 36std. Kann man ja mit bisschen Buprenorphin das ganze abfedern, meiner Meinung nach die beste bzw. Ertraglichste Methode.

Alles gute aufjedenfall.
Smore ohne shore ;)
Bin Back als wäre ich Grad wiedergekommen, hat mich gefreut einige wieder zu treffen. Werd Mal öfters reinschauen auch wenn ich keine Drogen mehr nehme.
We all bleed the Same color PEACE
Dauer-Träumerin



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  Geschrieben: 21.01.21 02:12
Danke Smore,

mit Lyrika ca 300 mg alle 5 Stunden ca über 4 Tage feder ich den Entzug gut ab. Kann sogar schlafen davon.
Kaum Entzugserscheinungen, nur schlapp und wackelig auf den Beinen.
Liege rum, schaue Serien, esse viel Obst, trinke Säfte, ansonsten Fastfood und Kifferfood. Rauche zwischendurch meine Kippen.
Mehr geht gerade nicht.

Jedes Opiat, dass ich nehme, wuerde den Entzug nur verlängern.
Und Metadicct hält auch lange an.
Ich wuerde wahrscheinlich den Entzug dann abbrechen und mir wieder Heroin besorgen.
Deshalb will ich keine anderen Opiate nehmen.
Muss nichts runterdosieren, kann ich auch nicht. Und mit dem Lyrika klappt bei mir super.

Muss den Entzug auch immer planen.Mir ne Auszeit nehmen.

Diesmal muss ich es schaffen. Länger clean zu bleiben. Habe echt kein Bock mehr auf dieses hin und her.

Es geht bei mir nicht um Leben oder Sterben.
Das war mal so, früher.
Aber heutzutage, ich bin immer noch recht stabil.
Und hänge am Leben.

Das macht es nicht leichter davon loszukommen, im Gegenteil.
Ich bin nicht am Tiefpunkt.
Frage mich auch ob ich meinen Tiefpunkt noch nicht erreicht habe, und wann das so ist.
Und ob das so sein muss.

Ich habe nichts im Griff.
Zumindest nicht das Heroin. Meinen Heroin Konsum.

Also heißt es Clean werden davon.

Und der Lockdown nervt langsam.

Wenn es mir gut geht, zieht es mich wieder weg... weg von mir.
Diese Einsamkeit macht mich fertig.

Ohne wird ne echte Umstellung.

messer

Hab echt keinen Plan.
Für mein Leben.
Ich glaube das ist das grösste Problem.

Clean sein vom Heroin.
Es ist ein Muss.
Nein, es ist auch ein "Ich will frei sein davon".

Nur was mache ich mit meiner Freiheit?
Das ist ein Problem.Mein Problem. Mein scheiß Leben.
Echt undankbar.

Dabei geht es mir gut.
Sollte es.
Naja gut, bin wieder bei Tag2.
Bald geht es mir besser.

Und dann habe ich wieder Energie.
Und dann?

Cracks in the Walls-a Pale Horse named Death

Spoiler:
Cracks in the walls grow every day
Longer and taller they make there way
Weaving a web that's surround me
They tie me down so I can never leave
Screaming and fighting is all I can do
The cracks open wide and let devils inside
Cracks in the walls are inside my head
Cracks in the walls, leave me for dead

God won't you kill me

Walls have come down on me
Cracks are consuming me
Walls have broke down on me
The cracks are killing me
Walls have come down on me
Cracks are consuming me
Walls have broke down on me
The cracks are breaking me

Cracks in the walls are tearing apart
Crumbling, tumbling breaking my heart
I thought I could live inside these four walls
And from this black prison, I bear all these scars

Cracks in the walls have broken all my thoughts
Without any hope, I'll ever get out
I am guilty for my disease
The walls have closed in and are inside of me





My Body.
My Choice!
..........
"Geh mir ein wenig aus der Sonne!"


Neuer Träumer

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  Geschrieben: 03.02.21 10:42
zuletzt geändert: 03.02.21 20:46 durch FullMetalJunkie (insgesamt 2 mal geändert)
Hi gugu

Leider habe ich keinen Thread um mich vorzustellen gefunden daher möchte ich mich entschuldigen hier ohne Vorstellung meiner Wenigkeit zu antworten.

Ich verfollge aber den Thread hier und möchte dir eine Erfahrung/Erkenntnis bezüglich Pregabalin und Entzug weitergeben die dich vielleicht auch betrifft damit du nicht unnötig leidest.

Kurz zu mir , ich schleiche schon recht lang (über 1 Jahr) von 1,5g+ Morphin aus , bin mittlerweile fast bei 230 mg und wenn mich das abdosieren zu sehr zermürbt ca 1 mal all 7-14 Tage nehme ich Pregabalin um mal etwas Ruhe zu haben und schlafen zu können , hab das früher auch verschrieben bekommen und auch ab und an als Rauschmittel genutzt/missbraucht.

Was mir aber durch Versuch und Irrtum aufgefallen ist, ist das ich von Pregabalin schon ab dem zweiten Konsumtag entzügig werde und das wesentliche ist das sich zumindest bei mir das sehr sehr ähnlich wie ein Opioid/Opiat Entzug anfühlt , was auch der Grund war das ich lange nicht geschnallt habe was da abgeht.

Auf die Idee das es bei dir ähnlich sein könnte bin ich gekommen als ich in einem anderen Post von Dir in diesem Thread gelesen habe das dein Entzug ungewöhnlich lange war , ich bin in deinem Alter und bezüglich der Entzugsdauer gibt es keinen Unterschied zu meiner Jugend (allerdings sind sie immer schwerer zu ertragen , vermute das ist bei dir ähnlich )

Ich war vor Jahren auch auf Alk und Phenibut vielleicht liegt es daran oder ich bin ein Sonderfall , kommt mir auch seltsam vor aber ich hab es mehrfach experimentell verifiziert ;)

Worauf ich hinnaus will ist das du dich nach dem Diamorph. Entzug vielleicht noch auf den Pregabalin Entzug einstellen musst , vielleicht ist da Ausschleichen ne gute Sache.

Ich wollte eigentlich ausführlicher schreiben , ist aber hier auf ner PlayStation zu anstrengend.

Ich wünsche dir baldige Besserung und Kraft !


 
Kommentar von Pharmer (Moderator), Zeit: 03.02.2021 11:47

Willkommen im LdT - wenn du dich irgendwo vorstellen möchtest kannst du das in diesem Thread hier machen: Willkommensthread, seid gegrüßt!
Dazu besteht allerdings auch keine Verpflichtung, also kein Grund dich zu entschuldigen :)
 
Neuer Träumer



dabei seit 2021
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  Geschrieben: 03.02.21 15:31
Hallo zusammen,

ich habe den Dezember/Januar über kalt von Heroin/Buprenorphine entzogen und mir hat Pregabalin sehr gut geholfen. Ich konnte sogar arbeiten gehen auch wenn das echt mühsam war... gut, ich habe mich natürlich vorher so weit wie möglich runterdosiert und war am Ende auf ca 5mg Heroin.

Ich würde es schon empfehlen. Nur halt nicht zu lange, niemand hat Lust in den nächsten Entzug zu stolpern nach einem Opioid-Entzug.

Ach ja, ich hatte halt echt die Schnauze voll von der Abhängigkeit an sich. Werde ja auch nicht jünger und habe eigentlich noch Sachen vor die drauf unmglich wären... wie Smore sagt: ganz oder gar nicht.


Make it work, deal with it.

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