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LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » Mein first aid koffer für den kommenden entzug. Tips?


Seite (Beiträge 1 bis 15 von 20) »

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Traumländer

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ICQ
  Geschrieben: 19.01.21 17:51
Hi ihr,

Ich nehme seit 5 jahren i.v. heroin und andere opis. Bin momentan mit 4ml pola substituiert und nehme zusätzlich ca 500mg shore i.v.
Das ganze seit gut wieder 2 monaten. Davor 3 monate clean. Will mit meiner freundin endlich umziehen, sie war nie auf drogen und das is mein einziger hoffnungsschimmer raus zu kommen.
Aber dafür heisst es clean werden. Ich habe ich packe packe meinen koffer gespielt aber der ist noch nicht fertig weshalb ich euch nach erfahrungen und tips fragen möchte.
Zuerst mal eine woche kein heroin mehr zum pola, dann 30 std ca pause. Dann hab ich 5 Subutex 8 mg. Mit denen werd ich innherhalb von 6 tagen auf 0. Dann hab ich 40 pregas 300mg, 40 diaz 10, eine mischung von etizolam, diclazopam, flunitrazolam, flualpromazolam.
Ich brauch benzos die mich komplett ausnocken (flunitrazolam und flual zusammen evtl) und benzos gegen die nervosität, ängste ,angespanntheit. Werd wohl noch 2,5mg tavor mit ins boot nehmen.
Gibts sonst noch benzo empfehlungen die ihr sehr gerne beim entzug nehmt? Und)oder tips welche in eins der beiden genres fallen? Starkes hypno oder stark entspannend und beruihgend? Lormetazepam z.b? Wird zur anästhesie einleitung benutzt.

Dazu hab ich noch überlegt kratom? Icb hab noch nie während des entzuges kratom genommem. Hilft das? Bin ich am ende kratom abhängig? Welches kratom ist das stärkste bzw passt es besten. Es gibt so viele... UND wie certrägt ein entzügiger magen das ganze?
NADH pillen hab ich noch weil ich eine us studie gelesen habe . Und natürlich loperamid und vomex

Sonst noch was? Was hilft euch generell noch so? Irgendeine aminosäure? Ergänzungsmittel?
Ich weiss der benzo und prega konsum auf dauer geht nicht, geht wirklich um die ersten 2 akut wochen

Würd mich freuen was zu hören

Gruss
 
Traumländer



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  Geschrieben: 19.01.21 19:55
zuletzt geändert: 19.01.21 20:10 durch Smore (insgesamt 1 mal geändert)
Ich würde das ganze Zeug weggelassen gut paar benzos sind okay am Anfang aber das muss jeder selbst wissen.
Ich finde Obst und Tee ist gut auf Entzug und Baden am besten mit so Aroma Zeug.
Je nachdem wie schlimm es ist bei dir wird versuch genug Wasser zu trinken, vllt was essen. Wenn man nix drinnen behält bringt das auch wenig.
Mal was anderes was machst wenn da was schiefgeht mit Freundin und so?
Ich weiß an sowas willst du bestimmt nicht denken aber wird das ewig halten du weißt was ich meine. Ich weiß das gibt einem Kraft aber denk halt dran du solltest auch ohne Frau Clean sein können. Schwierige Sache zumindest nimmt die nix was andererseits auch bedeutet das sie nicht weiß wie so ein Entzug ist. Ich finde man sollte das nicht an andere Personen hängen, musst du aber wissen die Sucht ist halt echt komplex.
Achso ich kiffe gerne auch auf Entzug aber dann nur ein bisschen das lenkt gut ab.
Massagen sind auch sehr gut genauso wie schwitzen kann Einbildung sein aber das ist mir dann auch egal. Ein schönen Entzug gibt es leider nicht mein Freund egal was du dazu nimmst. Ich verstehe das du es so leicht wie möglich haben willst aber das Geheimnis ist wohl aushalten Sekunde für Sekunde. Hier gibt's aber auch n ganzen Thread wo viele Hilfen drin stehen Substanz bezogen und auch normale Dinge.

Edit: Mit kratom hab ich auch Mal probiert hat überhaupt nichts gebracht liegt aber auch an der Dosis. Theoretisch kannst dich auch mit niederpotenten abfedern aber ich finde es dann zu verlockend das beizubehalten nach dem Motto "ist doch nur x"
Gruß smore
Bin Back als wäre ich Grad wiedergekommen, hat mich gefreut einige wieder zu treffen. Werd Mal öfters reinschauen auch wenn ich keine Drogen mehr nehme.
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Traumländer

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ICQ
  Geschrieben: 19.01.21 21:23
Ja wie gesagt das zu haben heisst nicht nehmen müssen. Freundin is pta und arbeitet mit substis usw. Die hat ein auge drauf und sieht ganz genau ob ichs will zum spass haben oder weil es mir schlecht geht. Hat schon einige entzüge mit mir durchgemacht ;) wenn man weiss das man was in hinterhand hat lässt sich, zumindest bei mir, vieles besser aushalten da ich weiss ich kanns ändern,wie z.b. zum schlafen zwingen usw.

Jo daa is heikel mit frau das stimmt aber erstens wenn ich mit ihr zusammen bin kommt kein suchtdruck wenn ich grade mal clean bin. Weil man zu 2 was machen kann, bin sehr gesellig, mach meist nur allein quatsch. Aber das wäre jetzt zu viel. Nur soviel, beide wissen das es heikel ist und schief gehen kann. Aber zumindest die chance muss man geben sonst weiss man es nie obs geklappt hätte, wenns nicht klappt wissen wir zumindest wir habens probiert.

Ja über kratom les ich gemischtes. Mit 20-25g täglicb anfangen und jeden tag abdosieren war mein letzter tip. Werd mir ma was holen, 3-4 tage probieren und sehen :)
 
Traumländer



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  Geschrieben: 20.01.21 02:24
Horrorlon schrieb:
Dazu hab ich noch überlegt kratom? Icb hab noch nie während des entzuges kratom genommem. Hilft das? Bin ich am ende kratom abhängig?

Kratom ist ein Opioid und wirkt daher gegen Opioid-Entzugserscheinungen. Ob es so klug ist, hochpotente Opioide durch weniger potente Opioide zu ersetzen, dazu bin ich nicht kompetent genug, um ein fundiertes Urteil abzugeben. Gesünder wird es höchstwahrscheinlich sein, der Anteil an Diacetylmorphin in Schwarzmarkt-Shore beträgt angeblich um die 10-15%, und ich will gar nicht wissen, was der Rest da drinnen ist.
Ein Lied über St. Albert (Neudichtung von "Miss American Pie" von Don McLean): http://www.land-der-traeume.de/forum.php?t=33163

Wissenschaftlicher Artikel: Methoxetamin als Antidepressivum: http://www.land-der-traeume.de/forum.php?t=32810
Traumländer



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  Geschrieben: 20.01.21 18:56
Achso welches Benzos man jetzt nimmt ist glaube ich nicht soo wichtig, aufjedenfall sind die die du da hast aufjedenfall ausreichend. Lecker Flual das beste bleibt aber Flunitrazepam find das toppt alle anderen Benzos irgendwie. So ne Mischung aus alpra/Lora und Dia/clona/Mida sowas in die Richtung sollte reichen im Grunde tut's auch nur Diazepam. Pass halt auf das du nicht auf Benzos kommst, passiert echt schnell und weil sie so leicht verfügbar sind und fast nix kosten kann das kritisch werden.
Achso zum Kratom muss ich sagen das ist echt unangenehm vom Magen her. Hab da eigentlich nicht so Probleme aber wenn man davon so viel braucht, ne danke. Dann doch lieber DHC oder sowas. Hast du Mal an was zum Schlafen gedacht was kein Benzo ist?
Ich kann noch sagen Bupropion (Elontril) ist gut morgens wenn man total fertig ist. Ist aber nicht für jeden das richtige, mir hat das sehr geholfen. Pregabalin hast du auch schon.
Ich finde mit Methadon/Polamidon zur not auch Substitol runterdosieren und dann mit ganz bisschen Subutex anfangen am besten. Das ist aber auch stark Personen abhängig..
Edit: Magnesium und so was kann auch gut tun
Gruß smore
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Traumländer



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  Geschrieben: 20.01.21 21:28
Ich hab auch angefangen von Opium, Targin und Fenta (zum Glück nicht viel) auf Kratom umzusteigen und muss sagen:
Ich habe den Mohn gut abdosiert, heute morgen den 3. oder 4. Aufguss getrunken (also quasi nix) und eben 2 große gehäufte Teelöffel runtergewürgt. Mir ist warm und flauschig und nur in meinen Armen ist bis jetzt ein leichtes ziehen zu merken. Also Kratom kann auch mit relativ "wenig" schon gute erfolge erzielen. Das letzte mal bin ich von 20g Mohn auf 10g Kratom runter gegangen und die kriegt man auf jedenfall rein. Finde Kratom wirklich klasse um zumindest mal von hochpotenten Opis runterzukommen und soll wohl auch leicht abzudosieren und dann zu entziehen sein. Wenn du allerdings während deines Entzugs jeden Tag Kratom frisst, wirt du halt davon abhängig sein, also sei dir dessen bewusst.

Subutex war auch immer klasse. Beim Isotonitazen-Entzug hab ich 8mg gehabt, die ich dann an Silvester genommen habe (3. oder 4. Tag des Entzugs), zusätzlich mit Lyrica und Koks konnte ich richtig gut feiern, obwohl ich stunden vorher noch krampfend im Bett lag. Nach der Silvesterparty hab ich mein restliches Koks platt gemacht und wartete auf den wiederkommenden Entzug... Nix da. Ich konnte es selbst nicht glauben, aber es war überstanden. Dank der langen HWZ des Subutex.

Und dem Koks. Schon ein alter weiser Forenuser, der ein Opium und Shoregenießer war wusste davon: Koks hilft enorm bei Opioid-Entzügen und ich kann das nur bestätigen. Wer also das Geld und die Möglichkeit hat, kann darüber nachdenken. Jedoch ist so ein Entzug schon von alleine psychsch nicht easy und wer zur paranoiden Sorte gehörte, sollte sich dass vielleicht lieber 3x überlegen. So ein Entzug kann schon ganz schön psychotisch/delir-artig werden, dazu noch Koks will ich mir nicht vorstellen.

Lyrica: Ein Segen für Entzüge. Kenne kein Mittel was besser gegen die NWs hilft und kein Opioid ist. Krämpfe weg, depressionen weg, man ist fit und aktiv. Nachteil: Kann auch abhängig machen und hat zt. seltsamste seltene Nebenwirkungen (hier im Forum mehren sich auch die Berichte über Krampfanfälle o.ä. auf Lyrica). Ich habe solche NWs noch nicht gehabt und komme super damit klar, ab und zu zuckt mal n Bein aber das ist irgendwie sogar angenehm und nix gegen RLS.

Vitamin D hochdosiert: Ich merks jetzt schon: Seit ich wieder mit Vitamin D (4000 i.e.) angefangen habe, gehts mir ein fünkchen besser. Gerade um diese Jahreszeit sind deine Speicher leer und du kannst sie nicht mal draußen auffüllen (da die Sonne im falschen Winkel zu uns steht um die richtige Strahlung durchzulassen, die du für Vit. D produktion brauchst). Kannst ruhig auch höher dosieren, hab schon von 10-20.000 I.E. gehört.

Obst: Klingt banal, aber kriegt man immer gut gegessen.

Spazierengehen: Selbst wenn nicht viel möglich ist, tut so ein Minispaziergang immer gut

Ashwaganda: Die Wirkung ist doch recht subtil, aber es wirkt zb. an den nikotinischen Rezeptoren (acetylcholin) und nikotin bzw. Zigaretten haben bei mir immer RLS für kurze Zeit gesenkt. Also vielleicht n Versuch wert.

Benzos fand ich Eti zum entziehen scheiße, da die HWZ so kurz ist. Ansonsten bin ich n richtiger Eti-Fan, aber beim Entzug war das wie Wasser. Da würd ich auch eher auf Rivotril (Clonazepam) oder Diaz setzen. Clonazepam scheppert schon ordentlich weg, damit pennste die schlimmste Zeit mit Glück einfach.

Gegen den Durchfall und soll wohl auch gegen andere beschwerden des Entzugs helfen:
Loperamid - kostet fast nix und soll richtig gut sein. Hab das mal während nem H Entzug genommen und fand den H Entzug jetzt verhältnissmäßig gar nicht so krass scheiße (im Vergleich zu Opium und Isotonitazen, was aber auch beides richtige Arschloch-Substanzen bzgl. Entzügen sind)

Etwas zutun:
Such dir irgendeine beschäftigung/Ablenkung. Alle 8 Harry Potter Filme, CiV IV egal, hauptsache etwas, dass dir die Zeit erträglich macht.
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
Traumländerin



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  Geschrieben: 21.01.21 16:10
zuletzt geändert: 21.01.21 18:21 durch Herzkasper (insgesamt 1 mal geändert)
Hey!

Ich stelle mir Kratom als Substitution echt schwierig vor, wenn der Magen eh schon angeschlagen ist. Und welche Sorte dir am besten helfen könnte, ist meiner Erfahrung nach nicht zu beantworten. Da hilft nur Ausprobieren und ob du das Zeug generell runterkriegst, vor allem wenn du so hohe Dosen anvisierst.
Das Zeug in den Kakao mixen, hat am besten funktioniert, weil man da mit Zucker und (gutem) Kakaopulver den Geschmack am besten übertünchen kann. Aber auch das war immer wirklich eklig. Nachdem ich mich ein paar Mal aus Versehen überdosiert hab und u.a. viel gekotzt habe, war meine Kratom-Phase dann vorbei, weil nur der Geruch vom offenen Baggy einen enormen Kotzreiz ausgelöst hat. Und ich bin sonst nicht so empfindlich.

Weiß nicht, wie schnell man sich als H-Konsument mit Kratom überdosieren kann. Falls das doch schneller gehen kann als gedacht, kommts Kotzen, Schwitzen, Zittern - also eigtl das, was man im Entzug eh schon durchmacht, oder?
Ich fand Kratom immer schwierig zu dosieren und nachzulegen. Entzügig da halbwegs klar zu kommen, stelle ich mir schwierig vor. Kann aber auch echt passen :)

Wäre echt daran interessiert, wie du durchkommst, vor allem falls du dich für die Variante mit Kratom entscheidest.

Ansonsten fehlt ganz klar die Komponente, wie du dir die Zeit vertreiben willst. Ich denke es ist nicht verkehrt, auch im Entzug schon mal zu schauen, was einen gut ablenken kann. Wenn man was im Entzug findet, das verlässlich ablenkt, kann man mit dem den Suchtdruck vllt verlässlicher abfangen.

Ich drück dir die Daumen!
"Guten Tag, ich bin Matratzenhändler, habe eine endogene Depression, [...] weil ich zu lange damit verbracht habe, mich zu finden. Dann habe ich mich gefunden und das war nichts Besonderes. Da war kein Genie in mir. Nichts." (GRM-Brainfuck)
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  Geschrieben: 22.01.21 14:18
Jetzt nicht alle Antworten komplett gelesen, aber.. ich find Kratom zum Entzug abfedern eigentlich mega geil. Also schwächt den Entzug schon deutlich ab, zieht ihn dafür halt 'n bisschen in die Länge, weil so leicht merken wirste das Kratom abkicken dann auch nochmal merken.
Wobei ich das bei Heroin- und Oxyentzügen recht oft gemacht hab und das eigentlich dann echt nicht so wikl fand. Aber ja, man wird schonmal von kotzen, weil zumindest mir affig eh schon schlecht ist und ich tlw Kratom dann auch bisschen überdosier weils halt doch nicht 100% regelt, aber ich trotzdem irgendwann von kotz. Aber ich find beim Entziehen sporadisch auch mal über der Kloschüssel hängen eigentlich auch normal und nicht so wild :D irgendn Preis muss es ja haben.
Aber was Herzkasper sagt ist schon richtig, ich weiß da teilweise auch nicht ob's mir mies geht weil ich iwas zu hoch dosiert hab oders am Entzug liegt, aber ich weiss das auch bei normalem Opi-Konsum öfter mal nicht genau.^^

Benzos ist eigentlich fast bisschen egal welche, aber würd ich halt echt max. 1-2 Wochen machen, weil dir statt Heroin ne Benzoabhängigkeit zulegen willst du halt wirklich nicht, ist tausend mal schlimmer und kein guter Deal.
Also es wirdn Punkt kommen an dem du zwar nüchtern mal paar Nächte kein Auge zukriegst, aber trotzdem eher nicht weiter Benzos ballern solltest so.. auch da würd ich sagen. Ja irgendn Preis hatn Entzug, paar schlaflose Nächte muss man auch einfach mal aushalten.

Sonst..mir persönlich hilft Amphe ziemlich krass bei Opi-Entzügen noch...aber das ist wirklichi Typsache, gibt genug Leute die das dann eher mehr abfuckt, also würd ich auch mit aufpassen so.. kann nur aus meiner Erfahrung reden und da machts das wesentlich einfacher. Funktioniert aber eher bei so mittelschweren Entzügen oder gegen Ende dann und nur in Kombi mit wirklich Ablenkung und es ausnutzen fit genug zu sein sich mit Sachen zu beschäftigen, sonst geht das halt wirklich nach hinten los.

Sonst... ich kann dir ehrlich sagen, dass ich mir bei 90% aller Shore-Entzüge das im Vorfeld schlimmer ausgemalt hab als es eigentlich dann am Ende war. Also ging ab dem Punkt an dem ich gemerkt hab "schlimmer als wie jetzt wirds nicht" eigentlich meistens okay, find da eher den ersten Tag mies, weil man oft halt Filme schiebt wie mies das alles wird, aber eigentlich sind Opi-Entzüge wirklich aushaltbar und zu handlen. Klar, Spaß machts natürlich trotzdem nicht und es suckt, aber... da ist viel auch Kopfsache und es hilft sich das nicht schlimmer zu reden als es ist. Und auch einfach nicht so sehr drauf zu achten wie dreckigs einem geht grad, man steigert sich da auch tlw rein.

Würd sagen hol dir 1-2 Blister Diaz, bisschen Kratom und am besten 1-2 Wochen Zeit, in der du sonst nicht viel tun musst, dann kriegste das auch hin. Drück dir die Daumen, alles gute und mach dich nicht vverrückt.
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  Geschrieben: 22.01.21 16:59
Also ich wuerde Dir nicht raten Kratom zu nehmen, und auch kein Koks!

Kratom ist auch ein Wirkstoff der an den Opioid Rezeptoren andockt.
Es verlängert Deinen Entzug nur. Jedes Opioid verlängert den Entzug.
Und Koks macht in hohen Mass abhängig!
Es soll helfen, ja. Aber dann auf Koks zu sein, ist ja auch ätzend.
Kenne kaum eine Droge, außer Alkohol, die an diese Abhängigkeit ran kommt. Sind mit die härtesten Drogen finde ich. Gut Benzos auch.

Mit Lyrika kannst Du echt die Entzugserscheinungen abfedern. Jedoch mache es nur für ein paar Tage, 4 oder 5 und setze es wieder ab,
Denn auch das macht abhängig und hat, oder kann, heftige Nebenwirkungen haben.
Auch beim Absetzen.
Jedoch nicht wenn Du es nur die paar Tage nimmst.
Das ist echt der Hammer wie Lyrika beim Entzug hilft.

Alles Gute!
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  Geschrieben: 24.01.21 03:58
gugu schrieb:
Kratom ist auch ein Wirkstoff der an den Opioid Rezeptoren andockt.

Das stimmt. Man sagt auch, das Kratom bzw. genauer gesagt der Hauptwirkstoff Mitragynin ein Opioid ist bzw. opioid wirkt.

gugu schrieb:
Es verlängert Deinen Entzug nur.

Das ist eine korrekte Aussage, jedoch halte ich den Ansatz für zu kurz gegriffen, denn hier ist die Hauptfrage, wie schlimm die Entzugserscheinungen sind. Wie ich schon in meinem letzten Posting bemerkt habe, fühle ich mich nicht kompetent genug (unter anderem, da ich in meinem Leben nie mit einer Opioid-Abhängigkeiz Probleme hatte), aber es kann möglicherweise sinnvoll sein, hochpotente Opioide durch weniger potente zu ersetzen - vor allem auch, da die typische medizinische Methode, mit Opioid-Abhängigkeit umzugehen die Substitution mit Methadon oder retardiertem Morphin ist. Und das Hauptziel muss sein, vom Schwarzmarkt-Heroin wegzukommen, da dieses zum Großteil aus unbekannten Streckstoffen besteht.

gugu schrieb:
Kenne kaum eine Droge, außer Alkohol, die an diese Abhängigkeit ran kommt. Sind mit die härtesten Drogen finde ich. Gut Benzos auch.

Opioide und GABAerge Beruhigungsmittel (unter anderem Alkhohol und Benzodiazepine) sind die beiden Substanzklassen, die starke körperliche Entzuserscheinungen auslösen - und soweit ich das überblicken kann, auch die einzigen beiden Substanzklassen.

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  Geschrieben: 24.01.21 05:13
Ja,ungelesene Bettlektüre, da gebe ich Dir recht,

zum ausschleichen oder runterdosieren kann man natürlich Opioide nehmen, falls man sehr hoch dosiert war,ist es die ersten 2 bis 4 Tage auch sinnvoll. Dann muss man aber sehr diszipliniert sein. Was ich persönlich sehr schwierig finde. Jeder ist da anders.
Wer diese Disziplin hat, kann das sowohl mit hoch potenten Opioiden, als auch mit Kratom machen.

Wer aber mitten im Heroin Entzug ist, und dann sagen wir mal am dritten Tag ein Opioid nimmt, verlängert den Entzug. Die Person gönnt sich dann eine Pause vom Entzug.
Was für einige sinnvoll sein kann.
Für mich persönlich hat es auch des öfteren schon zum Abbruch und kompletten Rückfall geführt.
Jeder Mensch und sogar jeder Entzug ist anders.
Insofern gibt es nicht "den einen Weg für alle und für jeden Entzug".



Dieser Satz den ich schrieb, und Du zitiert hast:
"Kenne kaum eine Droge, außer Alkohol, die an diese Abhängigkeit ran kommt. Sind mit die härtesten Drogen finde ich. Gut Benzos auch."

Damit meinte ich Kokain,Alkohol,und Benzos als mit die härtesten Drogen vom Abhängigkeitspotential her (beim Kokain viel mehr die psychische Abhängigkeit ,die enorm ist), und beim Alkohol und Benzos sowohl die psychische, als auch körperliche Abhängigkeit) und von den schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit und das Leben der Betroffenen. (Da ja hier geraten wurde Kokain zu nehmen, um den Heroin und Pola Entzug abzufedern)

Das ist aber auch meine subjektive Einschätzung :) , weshalb ich schrieb:
"... Aber dann auf Koks zu sein, ist ja auch ätzend.
Kenne kaum eine Droge, außer Alkohol, die an diese Abhängigkeit ran kommt. Sind mit die härtesten Drogen finde ich. Gut Benzos auch."



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  Geschrieben: 24.01.21 19:09
Wie gesagt, das sind alles rein theoretische Überlegungen, da ich oder mir nahestehende Personen nie ein Problem mit Opioid-Abhängigkeit hatten, aber ich denke mir das Folgende:

Das eigentlich schwer ungesunde am Schwarzmarkt-Heroin, speziell bei intravenösem Konsum, ist ja nicht das Diacetylmorphin, das sind die Streckstoffe, die den überwiegenden Großteil (80-90%, und bei 80% wird von "hervorragendem" Schwarzmarkt-Heroin gesprochen) der Substanz ausmachen. Opioide haben zwar eine schmale therapeutische Breite (d.h. man kommt sehr schnell in Überdosierungen, die leicht in Tod durch Atemlähmung münden), viele Opioide und speziell Morphin und Diacetylmorphin/Heroin sind an sich aber - bei exakter Dosierung! - sehr unschädlich auf alle inneren Organe. Aus genau dem Grund halte ich ja die Abgabe von pharmazeutischem Acetymorphin an Heroin-Abhängige - ein therapeutischer Ansatz, der in einigen wenigen Ländern verfolgt wird - für einen vielversprechenden Ansatz.

Aus genau diesem Grund halte ich es eben für einen extrem vielversprechenden Ansatz, wenn man intravenösen Konsum von Schwarzmarkt-Heroin durch orale Aufnahme von Kratom ersetzt,wenn das funktionieren sollte - und genau darüber habe ich keine Meinung und keine Erfahrungen. Wenn das funktioniert - warum muss man den völlig clean werden? Welche negativen Begleiterscheinungen hat denn langjähriger/lebenslanger Kratom-Konsum? Ich weiß es nicht, würde mich aber über Input von anderen Seiten freuen. Vielleicht ist Kratom ja die ideale Ausstiegsdroge für Heroin-Konsumenten?

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  Geschrieben: 24.01.21 19:27
Yo stimm ich Bettlektüre zu und würde auch dazu sagen, dass das zumindest bei mirauch funktioniert.
Und ich hab eigentlich beim Opioide abdosieren KEINE Disziplin und kann insofern auhc mit z.B. Substi null umgehen. Also solangs da ist eier ich nicht auf so Dosierungen mit denen ich halbaffig rum bin und geb mir da lieber 2 Tage weiterkonsumieren und dann 'n Entzug so. Nun ist Kratom aber halt kein Heroin und ich werd auch wenn ich das reinschaufel um den Entzug abzufedern wie blöd trotzdem n gutes Stück runterkommen so.. war bei mir auch nie n Problem von Shore oder Oxy auf so paar Wochen stattdessen Kratom snacken und das dann abkicken so.. und umgekehrt kann man genauso bzw. teilweiose besser auch argumentieren dass n softerer Entzug es eher unwahrscheinlicher macht da direkt wieder mit anzufangen, naja.
Und ja selbst wenn man das Kratom dann nach paar Wochen nicht abkickt sondern weiter nimmt ists halt auch nicht weiter schlimm, mir persönlich geht da halt irgendwann das Geld aus und soo geil ists auch nicht deswegen lass ichs..aber es schadet sonst halt auch nicht viel so.

Btw hab zumindest ich auch nix von Koks gesagt, sondern nur erwähnt dass Amphe das tlw ganz gut regeln kann und von entzügig paar Tage Pepp ziehen ist afaik noch niemand abhängig geworden..
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  Geschrieben: 24.01.21 20:14
zuletzt geändert: 24.01.21 22:38 durch gugu (insgesamt 12 mal geändert)
Das Koks hatte jemand anderes erwähnt.

Aber auch Speed wuerde ich nicht runterspielen.

Gerade wenn jemand, wie im Beispiel den ungelesene Bettlektüre genannt hat, intravenös konsumiert hat, dann wuerde diese Person auch schwerlich darauf verzichten können, und alles was in die Venen kann, auch so konsumieren.
Und Koks oder Speed Abhängig zu sein, ob intravenös (was wirklich schlimm ist) oder nicht, ist schlimmer als auf Heroin zu sein, nur meine persönliche Meinung und Erfahrungswerte.
Zumal es wohl sehr selten ist, dass Jemand wirklich nur eine Substanz konsumiert. Meist wird Mischkonsum betrieben. Zu Koks und Speed wird gerne Alkohol konsumiert. Und der intravenöse Konsum davon ist heftig, da kacken die Leute richtig drauf ab, da hilft dann auch nur noch Heroin oder Benzos zum runterkommen.

Kratom zu nehmen kommt einer Substitution gleich.
Nur ohne diese ganzen Auflagen vom System.
Ist ja schon auch positiv. Aber wie gesundheitsschädlich es ist, weiß ich nicht. Entzugserscheinungen hat man davon auch beim Absetzen.

Wer es will,ok.

Es wäre schon toll wenn jeder Heroinsüchtige sein Heroin in der Apotheke kriegen wuerde und mit nach Hause nehmen könnte.

Und nein, natürlich muss nicht jeder clean werden.

Für mich persönlich ist weder Kratom geeignet, noch Substituiert werden.
Habe schon mal daran gedacht ins Diamorphin Programm zu gehen.
Aber da müsste ich dann eventuell 2 mal am Tag hin. Auch einmal am Tag wäre mir zuviel.
Nein Danke.

Heroin ist für mich, trotz der schlechten Qualität des Heroins auf dem Schwarzmarkt, immer noch befriedigender, als Pola zu schlucken oder ähnliches.
Ist wohl bei vielen anderen ähnlich, zeigen Studien. Denn viele haben dann neben der Substitution mit Methadon oder ähnlichem noch Heroin Beikonsum.

Aber der intravenöse Konsum von Heroin ist nochmal sehr viel härter und ja, was eventuelle Streckstoffe angeht, sehr gefährlich. Ich habe es am eigenen Körper erfahren.
Viele lassen sich dann, wenn sie das überleben, aus Verzweiflung substituieren.
Und kommen dann davon lange nicht weg.Obwohl sie es als Belastung empfinden dort hin zu müssen.
Pola oder Methadon sind sehr starke Medikamente, und auch diese ersetzen Heroin nicht wirklich , ob da Kratom mithalten kann? Um Heroin zu ersetzen? Ich bezweifel es.

Aber ich denke jeder Süchtige tickt anders.
Einigen mag Kratom helfen, anderen Polamidon oder Methadon. Und auch das Diamorphin Programm hilft einigen, die nehmen dann kein Strassen Heroin mehr, alleine schon, weil sie davon nichts merken würden.
Jedoch ist das auch eine Belastung jeden Tag 2 mal in die Ambulanz zu müssen. Da ist kein Leben neben der Sucht mehr möglich. Zumindest schwierig dabei noch Perspektiven zu entwickeln.

Edit:
Ich hing mal an der Nadel, und wollte mich damals auch nicht substituieren lassen. Vor ca 20 Jahren .
Alleine wegen dem Korsett in das man gepresst wird und weil es halt nicht das selbe ist.
Diamorphin ist wirklich eine akzeptable Alternative.
Aber auch da ist man gezwungen jeden Tag unter Aufsicht zu konsumieren.

Deshalb bin ich damals clean geworden und hatte das Glück auch die Möglichkeit dazu zu haben.
Hatte dann 14 Jahre keine harten Drogen mehr angefasst, darunter 7 Jahre komplett abstinent, ausser Nikotin und Koffein.

Jetzt bin ich wieder mit Heroin zugange. Aber nicht intravenös. So hält es sich noch in Maßen.
Dennoch auf Dauer nicht machbar für mich.

Heroin auf Rezept, mit Aussicht auf take home. Darauf würde ich mich einlassen ;)

Interessantes Thema.
Jedoch offtopic.

Hier geht es um den Entzug :)




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  Geschrieben: 28.01.21 21:00
Folgendes Zitat von strobo auf www.pantorise.net möchte ich hier gerne wiedergeben:

strobo schrieb:
Im übrigen halte ich Kratom für eine gute Droge, denn sie ist sehr Risikoarm und hat z.b. schon vielen geholfen, ihre Opiatsucht in den Griff zu bekommen. Hierzu gibt es zu hauf positive Berichte, Toleranzentwicklung ist auch sehr wenig vorhanden. Was wirklich erstaunlich ist.


Allerdings wird später in dem Thread von einer Studie mit veränderten Leberwerten durch langjährigen Kratom-Konsum gewarnt.
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