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LdT-Forum » Drogen » Pharmazeutika » Lyrica (Pregabalin) - Sammelthread


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AutorBeitrag
Dauer-Träumerin



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  Geschrieben: 04.01.21 19:55
Möchte mal die Weiblichen Konsumentinnen dringend warnen zwecks zusätzlicher Verhütung falls ihr die Pille nehmt.
Eigentlich steht zwar im Beipackzettel dass es bestimmte Pillenarten nicht außer Kraft setzt, aber ich persönlich trau dem nicht. Ich hab auf einmal ständig Zwischenblutungen gehabt, auch so starke Schmerzen dass ich ins KH musste. Aber seitdem ich das Lyrika jetzt abgesetzt wird es Monat zu Monat wieder besser. Aber ich merk richtig wie sich mein Zyklus erst wieder einpegeln muss. Da es bei älteren Antiepileptika eine typische Nebenwirkung ist, sollte man lieber auf Nummer sicher gehen... Auch wenn's natürlich nicht bei jedem so sein muss, bin ja generell sehr sehr empfindlich was Nebenwirkungen angeht...
"Oh how I wish to dream again..."
- Nightwish
Traumländer



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  Geschrieben: 05.01.21 01:39
Hey Leute,
was ich noch sagen wollte, auch im Bezug auf das, was Schlafmohntee gesagt hat mit den Zuckungen und dem Gefühl, gleich zu krampfen. Ich kann das nachvollziehen, ABER:
Wenn man Benzos nimmt, aber nicht unbedingt jeden Tag, sondern mal eine Woche, dann wieder nicht usw. Dann ist das Problem, wenn man Pregabalin dann nimmt, wenn man das Benzo mal weglässt, dann besteht die Gefahr, dass man wirklich krampft. Ich habe es zwei mal erlebt, ich habe Benzos genommen (ohne Abhängigkeit), hatte dann halt keine mehr, dann Pregabalin, nur 1,2g (was für mich noch normal ist, ich hab meistens 1,5g alle 3 Tage genommen ohne Probleme) und paff, Blackout, Krampfanfall, Ende.
Ich denke das liegt an der antikonvulsiven Wirkung der Benzos und das würde heissen, dass man es auch auf andere Krampflöser beziehen _könnte_. Es ist nur eine Vermutung und Warnung, dass man genau dann eben aufpassen sollte.
Wenn ich keine Benzos genommen habe, also wirklich 1-2 Wochen nicht, dann Pregabalin nehme, egal wie hoch die Dosis ist, dann besteht das Problem bei mir eben nicht mehr!

Passt auf euch auf!

LG
ॐ MagicDreams ॐ
 
Traumländer



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  Geschrieben: 21.01.21 18:26
Ja bei so 300mg hab ich selten das Gefühl etwas würde zucken aber das ist super subtil und tritt sehr selten auf (ich bin auf Opis, ich vermute fasst einen Zusammenhang, da ein paar Leuteite auf Oois und hohen Dosen Pregabalin von Krampfanfälle erzählen.
Bei 600mg hab ich dieses Gefühl schon wesentlich stärker und öfter, selten zuckt auch Mal ein Bein.
Über 600mg tritt das dann schon sehr deutlich auf. Ich find das Gefühl vom zucken aber angenehm, nicht vergleichbar mit RLS. Das macht mir aber schon Sorgen, sodass ich nicht höher als 600mg geh und es max. Alle zwei Tage nehme (bis ich mich auf Kratom eingependelt habe, komme von Mohntee, Targin und bissl Fenta, laufty aber top)

Ich finde auch die Wirkungssteigerung nicht den Mehrverband wert. 300mg reichen völlig aus und der Mehrwert von 600mg ist gering, zumal sich dann entweder eine angehme Motivation und Lebenslust einstellt, jedoch auch manchmal eine Dissoziation (ich hab mein Dorf plötzlich mit dem Gefühl gesehen, als wäre ich noch nie da gewesen und war kurz verwirrt, auch fühle ich mich dann manchmal nicht richtig in meinem Körper, nicht richtig da. Das gibt sich dann mit Aktivitäten wieder.)
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
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  Geschrieben: 21.01.21 22:55
zuletzt geändert: 22.01.21 00:16 durch gugu (insgesamt 3 mal geändert)
In welchen Abständen nehmt ihr die Lyrika ein?

Ich habe gelesen dass sie nach 7 Stunden bereits nachlassen, die Wirkung.
Und merke es auch, wenn die Entzugserscheinungen kommen und das Lyrika nachlässt.
Deshalb nehme ich sie alle 5 Stunden, denn sie brauchen bei mir 2 Stunden ca um zu wirken.

Heute habe ich bereits seit 00:00 Uhr, ich schreibe es mir auf mit Uhrzeit, 1200 mg genommen. Und eine Dosis ist heute bis Mitternacht noch dran.
Nehme sie nicht länger als 4 Tage...dosiere morgen Abend etwas runter.
Und am Vierten Tag nehme ich sie nur morgens, falls ich noch ne Nacht durchmachen muss.

Diese leichten Krämpfe, die hier beschrieben werden, habe ich so auch, diese Unruhe.
Richtig gekrampft habe ich als ich am 4.Tag bereits Abends Koks gebased habe. Und die Lyrika abgesetzt habe.
1200 und wenn ich noch ne Dosis nehme, habe ich insgesamt in 24 Stunden 1500 mg genommen.
Das ist ne sehr hohe Dosis.
Gestern 675 mg . morgen dann nochmals ca 1200 , vielleicht komme ich mit weniger aus.
Habe echt keinen Bock auf Krämpfe.

Während des Entzugs toll, ansonsten, nein Danke!
Kann kaum lesen, alles verschwimmt.

Ansonsten, ich bemerke es nicht, habe ich bereits von Freunden gehört, dass ich so verändert bin, und breit wirke, wie betrunken. Und ich schwanke auch beim laufen wie besoffen. ätzend, kann es aber nicht kontrollieren.

Und wenn man nur geringe Mengen Alkohol dazu trinkt, ist ganz übel.

Ich habe so ohne Lyrika auch gute Momente wo ich euphorisch sein kann, ganz ohne dieses Medikament. Und es fühlt sich besser an.
Nicht wirklich Alltags geeignet.
In der Dosis schonmal garnicht.

So finde ich 300mg pro Dosis schon okay vom Effekt her. Keine Depris und keine Entzugserscheinungen.

Ist schon viel . Für meine Körper Grö­ße und Gewicht.

Habe zur Not noch Diazepam da. Falls ich anfange zu krampfen.
30 mg Diazepam dürften doch nicht zuviel sein? Von 10 mg merke ich kaum was. Um diese Nacht vielleicht zu schlafen. Um Mitternacht fängt Tag 3 an, vom Heroin auf null.

Schlafen konnte ich ja die ersten einundeinhalb Tage .
Das ist super dabei.
Auch zwischendurch nicke ich weg.

Bin ja jetzt 2 Tage nicht aus dem Haus gegangen.
Morgen gönne ich mir noch.

Edit:
so 00:00 Uhr 300 mg Pregabalin und 30 mg Diazepam genommen, hoffe ich schlafe gleich. Tschü spermium



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"Geh mir ein wenig aus der Sonne!"


Traumländer



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  Geschrieben: 22.01.21 04:06
Hey gugu,
also ich denke ich kann gut aus Erfahrung sprechen, hatte oben schon geschrieben, kenne Pregabalin solo und auch wie bei dir zum Entzug.

Also erstmal, deine Dosen sind noch absolut akzeptabel, auch wenn 1200mg das doppelte der therapeutischen Dosis sind. Ich möchte dazu sagen, dass Pregabalin wohl oder übel eben genau über der therapeutischen Dosis anfängt, umgekehrt zu wirken, bei manchen, also dass es zu sporadischen Krampfanfällen kommt, erst recht mit Vorgeschichte.
Weiss ja nicht wie es genau bei dir ist. Wenn man keine Vorgeschichte hat und ne Krampfschwelle, wie ich eigentlich, dann kommen auch Dosen von 9000-15000mg vor. Kann ich selber und hab ich schon oft erlebt und auch in sätmlichen Foren gelesen. Würde davon aber echt abraten, vor allem weil Pregabalin ja wie gesagt, ab 600mg zu Krämpfen führen kann. Ich fand die Dosis bis 1500mg alle 3 Tage auch einfach am besten, wenn man druffen will, ist einfach so.
Für den Entzug würde ich aber gar nicht so weit gehen, sondern nur alle 7h maximal 300mg nehmen. Die HWZ liegt bei 6,3h mein ich, deshalb lässt die Wirkung dann bei dir auch nach.

Du kannst aber, wie du es ja auch schon gemacht hast, Diazepam dazu nehmen, gegen die Krämpfe. Ich würde aber nur maximal 10mg nehmen. Es reicht eigentlich für eine Krampfprophylaxe und ist dann noch nicht so hoch dosiert, vor allem wenn man es kennt, Toleranz hat oder wie auch immer, dass es zusätzlich zum Pregabalin verscheppert. Du scheinst ja auch die Wirkung vom Pregabalin irgendwie als unangenehm zu empfinden, torkeln, verschwommenes Sehen etc.

Ich würde einfach bei 300mg alle 7h bleiben und maximal 10mg Diazepam dazu nehmen.

Ist wie gesagt ausserhalb der therapeutischen Dosis, deshalb warte bitte, bis das nochmal jemand "absegnet", auch ich kann mich irren, vertippen und ja. Es geht hier schliesslich um deine Gesundheit und - Safer Use - und so ne!!?

Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Kraft und Glück, du schaffst das, bist doch auf nem guten Weg! :o)

LG
ૐ MagicDreams ૐ

 
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  Geschrieben: 22.01.21 06:06
zuletzt geändert: 22.01.21 06:25 durch gugu (insgesamt 3 mal geändert)
Danke MagicDreams ;)

Das Problem dabei ist nur , dass ich dann die Entzugserscheinungen spüre, wenn ich sie nicht alle 5 Stunden, manchmal auch bereits vorher nehme.
Und dass am 2. Oder 3. Tag , denn das sind die schlimmsten. Und die Entzugserscheinungen will ich eben nicht spüren.

Da ich zuhause bleiben kann, muss ich nicht raus gerade.
Also sind die Nebenwirkungen auch noch auszuhalten.

Hatte am ersten Tag längere Pausen. Das ging noch..
Ab morgen Abend müsste es im Grunde besser werden.

Krämpfe habe ich keine, nur das leichte verkrampfte was auch dustdevil beschreibt. Richtig gekrampft habe ich nach dem Absetzen von lyrika, den ersten Tag, als ich Koks gebased habe. Das war ein Fehler.


Richtig schlafen konnte ich leider auch nicht. War nur sehr breit von den diazepam
Und lag bis jetzt für 3 stunden unruhig im Bett. Toleranz habe ich keine. Weder bei lyrika, noch bei diazepam.
Schlafen no way, was ja normal ist hat erst der 3. Tag angefangen.


Auf einen guten Weg??
Schön wenn es wenigstens von außen so gesehen wird.
Ich sehe nur einen .Misserfolg nach dem anderen.

Danke lieber MagicDreams. Sehr lieb von dir.

Ja 10 mg diazepam hätten gereicht.
Hast vollkommen Recht.

Dir alles Liebe und gute.

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Traumländer



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  Geschrieben: 22.01.21 06:36
Guten Morgen gugu,

Naja das kenn ich und viele andere auch. Vielleicht passt es,... "Übung macht den Meister." O_o
Sieh es positiv irgendwie halt, ich weiss, das klingt so einfach, aber aus den Fehlern vorher lernst du. Immer. Ich eier auch schon lange hin und her, komme aber langsam auf die richtige Bahn.
Aber hier gehts ja nicht um mich, sondern um dich.

Also wie gesagt, ich spreche ungern eine Empfehlung aus, die über das therapeutische hinausgeht, wobei ich aber sagen kann, dass ich selber alle 2h ungefähr 300-600mg Pregabalin ziehe. Ziehen, weil es dann trotz der hohen Toleranz halt mal nen kurzen Moment im Kopf klingelt. :/
Wenn du jetzt 10mg Diazepam dazu nimmst, damit klar kommst, dann sehe ich eigentlich keine Probleme.

Ich wiederhol mich mal kurz. Ich hatte zwei Krampfanfälle, weil ich Benzos genommen habe und dann nach dem abprubten Absetzen direkt am nächste Tag Pregabalin geschmissen habe, so 1200mg. In sofern. Ich weiss nicht wie das beim Koks basen so ist, ob es die Krampfschwelle auch noch senkt, keine Ahnung.
Wie war es denn mit dem besoffen torkeln und verschwommen sehen beim Diazepam dazu?

Ich würde Diazepam auch nur alle 12-24h nachlegen, hat ja schön lange HWZ.

LG
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  Geschrieben: 22.01.21 07:07
zuletzt geändert: 22.01.21 08:19 durch gugu (insgesamt 7 mal geändert)
Moin,

Ja die Diaz haben nur alles verschlimmert.
Habe ja keine Toleranz.

Musste mich hinlegen. Mir ist alles runtergefallen. Völlig breit.
Gut habe es auch genossen.
Nur konnte nicht schlafen. Glaube ich. Vielleicht habe ich kurz geschlafen.

Naja, so unangenehm ist das lyrika nicht. Bin schon dankbar keine Entzugserscheinungen zu haben.
Den Rest stecke ich locker weg. Muss ja nicht raus.
Nur im Alltag will ich nüchtern sein.
Um meine Sachen geregelt zu bekommen. Das ist mir wichtig.
Auf Heroin war ich ja völlig normal.
Und ohne, naja, mal sehen wie die Stabilität anhält die ich über das Heroin bekommen habe.

Hatte zwar keine Krämpfe, also keine erhöhte Krampfgefahr normalerweise.
Aber hatte permanente Anspannung vor dem Heroin. Weswegen ich zum Heroin gegriffen habe, nach 15 Jahren Pause davon, und es hat geholfen. Auch gegen die Depression.

Beim Absetzen ist auch eine erhöhte Krampfgefahr bei lyrika. Soweit ich weiß.
Denke als ich es abgesetzt hatte, war eine zu kurze Zeitspanne dazwischen. Deshalb hat das Koks zu Krämpfen, leichten bis mittelschweren geführt.
War auch eher ein Zufall dass ich darauf eingeladen wurde.
Hatte ewig kein Koks mehr gehabt oder gebased.
Ist also ne absolute Ausnahme gewesen.
Und konnte auch nicht nein sagen.
Bin dann auch weg am nächsten Morgen.
Was nicht geplant war.
Musste aber weg.
War mir alles zu viel, auch die Nähe. Zu diesem speziellen Menschen.
Dabei wollten wir Heiligabend zusammen verbringen.
Und ich bin morgens einfach abgehauen.
Ja, so wars. Und zum anderen Freund Heroin rauchen.


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  Geschrieben: 26.01.21 12:56
Hey gugu,
nur ganz kurz, hab zu tun (auf upper druffen) und deshalb grad nicht so viel Zeit/Lust über Downer zu reden, bitte entschuldige.

Wollte nur eben wissen wie es dir geht, läuft es gut?

LG
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  Geschrieben: 27.01.21 20:56
zuletzt geändert: 27.01.21 21:11 durch gugu (insgesamt 1 mal geändert)
Danke MagicDreams der Nachfrage,

Ich drehe mich im Kreis.
Mir geht es schlecht, aber nicht schlecht genug.
Mir geht es gut, aber nicht wirklich gut.

Gestern war ich malwieder am entziehen.
Habe nur 150mg lyrika genommen, den ganzen Tag geschlafen, dann entzügig wach und wieder 150mg lyrika genommen und die Nacht auch durchgeschlafen. Und wieder sehr entzügig wach geworden.

Hatte aber eine Schlafparalyse.
Wusste bis heute morgen nicht was das ist.
Hatte es jemanden erzählt, und derjenige wusste was es ist.

Heute morgen wusste ich nicht ob das ein Traum war oder es wirklich passiert ist.
Ob es mit dem lyrika oder den Entzug oder beides zu tun hat, weiß ich nicht.
Vielleicht haben andere es auch schon mal erlebt.

Der Körper hat während der Tiefschlaf Phasen es so eingerichtet, dass die Muskeln erstarrt oder gelähmt sind, damit man sich im Schlaf nicht bewegt.
Normalerweise bekommt man das nicht mit.
Aber es kann sein, dass man beim einschlafen oder aufwachen es doch mitbekommt .

Ich lag auf dem Rücken, wurde wach, und konnte mich nicht bewegen, auch hatte ich das Gefühl nicht zu atmen.
Es war echt gruselig und ich hatte Angst. Habe dann mit aller Kraft versucht mich zu bewegen. Was mir dann gelungen ist, aber nur ganz wenig. War dann aber beruhigt, als ich es endlich geschafft hatte mich auf die Seite zu drehen und habe weiter geschlafen.

Das war sehr unangenehm.
Sollte mir das noch einmal passieren, so weiß ich jetzt was es ist, und brauche keine Angst zu haben.

Hat es nun mit dem lyrika zu tun?

Angeblich haben 41% der Menschen das einmal in ihrem Leben.

Ich drehe mich weiter im Kreis.
Habe meinen Tiefpunkt wohl noch nicht erreicht .

Den Entzug wieder abgebrochen.
Und meine Packung lyrika, habe vom Arzt ja nur die 75mg, ist jetzt auch fast leer.
Muss deshalb wohl morgen noch mal zum Arzt.

Alles doof.
Auf meine Frage ob ich höher dosierte lyrika haben kann, da ich mehr davon nehme, als von ihm angeordnet, sagte er, er schreibt mir lieber noch ein Antidepressivum auf, statt dass ich nun mich mit dem lyrika höher dosiere.

Ich habe ihn bisher auch erst 3 mal gesehen.
Da mein alter Psychiater aufgehört hat.
Im Grunde will ich keine Antidepressiva nehmen.
Und das lyrika nehme ich nur zum entziehen, was er auch nicht weiß.

Ich fühle mich nicht wohl dabei, nicht ehrlich sein zu können.
Es fühlt sich immer scheisse an.
Aber Ehrlichkeit wird diesbezüglich halt nicht gewürdigt, sondern eventuell noch bestraft.
Ich weiß nicht inwieweit ich ihm vertrauen kann.
Das finde ich sehr schade.

Danke für eure Aufmerksamkeit.
Vielleicht kennt jemand ja die Schlafparalyse auf lyrika. Und es hängt doch miteinander zusammen.
Hätte ich es nicht mitgeteilt und erfahren was es ist, dann hätte ich es für einen bösen Traum gehalten.
Da ich schon seit meiner Jugend Atem Aussetzer kenne, hatte ich auch damit einen Zusammenhang gesehen.
Wie dem auch sei. Bin froh, dass es nichts schlimmes zu sein scheint.

Alles Liebe und bleibt gesund!

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  Geschrieben: 30.01.21 23:41
zuletzt geändert: 31.01.21 01:54 durch 20fox (insgesamt 1 mal geändert)
Die Schlafparalyse kenn ich nur im Zusammenhang mit Opis. Hab davon selten gehört, dass Opis das wohl begünstigen und selbst auch schon erlebt, bei meinem ersten Morphin-Rektalkonsum. Hatte richtig Schiss ne OD zu haben und konnte nich Mal meine Freundin neben mir wecken, weil ja paralysiert.

OD= Overdose = Überdosis
Ist so die gebräuchliche englische Abkürzung, die auch ausgesprochen verwendet wird.
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  Geschrieben: 31.01.21 00:05
zuletzt geändert: 31.01.21 02:31 durch gugu (insgesamt 1 mal geändert)
Ja, das war die erste Nacht nachdem ich konsumiert hatte, um Mitternacht hatte ich noch Heroin konsumiert und dann noch die 150 mg lyrika . Da kann es gut sein, dass das Heroin noch gewirkt hat. Ca 7 Stunden wirkt es ja.
Habe da nicht auf die Uhr geschaut. ( doch hatte ich, war kurz nach 7 )
Was ist ne OD ? (Edit: Danke für die Antwort)
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  Geschrieben: 19.02.21 11:37
Liebe Leute,
ich bin komplett neu hier im Forum und freu mich jetzt schon auf eure Antworten.
Ich möchte heute gerne erstmals Pregabalin ausprobieren und wollte euch fragen mit welcher Dosierung ich am besten starten soll?
Kurz zu mir: Ich habe nicht viel Erfahrung mit Substanzen, bis auf THC - ich kiffe seit einigen Jahren täglich mehrere Joints, trinke auch mal gerne Alkohol und habe bisher 1x Pilze ausprobiert und bei einer halben Packung nichts gespürt. Ich bin psychisch stabil, heute an einem safe-place und kenne mich psychopharmakologisch - berufsbedingt - sehr gut aus. Jedoch möchte ich Pregabalin nicht in therapeutischer Dosis einnehmen, sondern schon gerne eine deutliche/berauschende Wirkung davon wahrnehmen (was mir bei den Pilzen leider komplett gefehlt hat).

Habt ihr für den Erstkonsum irgendwelche Tipps für mich? Habe schon gelesen, dass die Wirkung verzögert einsetzt, ich dies ev. mit schwarzem Kaffee etwas beschleunigen kann und optimalerweise auf nüchternen Magen nehmen soll.
Ev. möchte auch jemand seine Erfahrungen bei Erstkonsum mit mir teilen?
Gibt es irgendwelche Dinge, die ich auf jeden Fall meiden sollte? (Aus persönlicher Erfahrung)

Vielen Dank schon mal!
 
Traumländer



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  Geschrieben: 19.02.21 13:47
Erst mal Willkommen in unserer Gemeinde, hoffentlich fühlst du dich hier wohl und kannst hier viel über Safer-Use, Drogen und Konsum, sowie Sucht, aber auch Philosophie, Politik und Trinitys Geschwurbel lernen (verzeih mir den Seitenhieb Trin, ich mag dich lol )

Mit deinem ersten Post hast du ja gleich nen guten Start hingelegt.
Also für den Anfang würde ich mit 100-150mg starten. Da hat man eine deutliche Wirkung (was späteres nachlegen evtl. verhindert/vermindert), aber ist nicht komplett weggeballert. Wenn du diesbezüglich bedenken hast, sollten 75mg auch für eine etwas subtilere Wirkung genügen, ist dann aber schon sehr subtil.

Man kann sich mit Lyrika gut hochdosieren, nur dauert das halt immer ein wenig. Dies ist im Sinne des Safer-Use auch zu empfehlen, da du die Substanz nicht kennst und es beim erst Konsum eigentlich eher um ein Kennenlernen, als ein Wegballern gehen sollte. Natürlich kannst du dich, sobald du die Wirkung merkst und für gut befindest hoch gehen. Ich würde in 100-150mg Schritten aufdosieren und dichso gemütlich über den Tag verteilt an deine Dosis rantastet.

Wenn du jetzt sagst du scheißt n bisschen drauf und möchtest direkt ne ordentliche Gönnung als Initialdosis würde ich 2-300mg nehmen, aber auch nicht überschreiten und eventuell (!) dann von da aus hoch gehen. Ich finde ab 300mg nehmen die Nebenwirkungen deutlich zu und es kommt eine leicht dissoziative Wirkung zustande (ich bin auf 600mg ohne Toleranz durch mein Dorf gegangen und hatte das Gefühl ich sei noch nie in diesem Ort gewesen. Zwar wusste ich den Weg nach Hause, aber musste mich tatsächlich trotz nur einer Hauptstraße ne Sekunde orientieren. Nix dramatisches, aber gerade wenn man nicht viel Erfahrung hat, doch ein wenig sehr ungewohnt glaube ich).

Allgemein würde ich jedoch ohne Toleranz und Erfahrung insgesamt nicht über 600mg anpeilen. Mehr würde dich nicht umbringen, aber man muss ja nicht gleich unnötige Risiken in kauf nehmen. Lyrika kann seltsame Nebenwirkungen haben, angefangen von leichtem Zucken in den Beinen bis hin zu einigen Berichten von Krampfanfällen (paradox, da es ja ein Antiepileptikum ist). Mit so heftigen Nebenwirkungen muss man meiner Meinung nach aber erst ab 600mg rechnen.

Für welchen Weg du dich entscheidest, ist letztendlich deine Entscheidung. Was dir eher zu sagt, was du dir eher zutraust. Spaß hast du auf jedenfall auch schon mit 150mg Initial, oder einer Tagesdosis von 300mg.

Allgemein empfinde ich Lyrika als Motivationssteigernd bis ins manisch Euphorische. Man ist gut ge-uppt, jedoch gleichzeitig auch sehr entspannt und Angstbefreit. Letzteres ist natürlich auch ein Risiko, sollte man bei enthemmten Zuständen doch auf den Scheißebaufaktor bzw. das Sinken von Hemmschwellen achten. Es fühlt sich für mich an wie eine Mischung aus Amphetamin und Benzos. Sehr angenehm, gut bei Depressionen und Stimmungsschwankungen, so wie Motivationstiefs. Tatendrang, ohne übertriebene Rastlosigkeit.

Man kann auch gut ein Bierchen, oder Zwei dazu trinken. Ich finde die Wirkung ergänzt sich ganz gut, jedoch sollte aus Safer-Use Gründen von Alkohol (in größeren Mengen) abgeraten werden. Gerade die seltenen und seltsamen, unberechenbaren Nebenwirkungen wie Krämpfe werden durch den Alkohol sicher potenziert.

Noch Vier Warnungen zum Schluß:
1. Lyrika kann eine sehr fiese körperliche und psychische Abhängigkeit nach sich ziehen. Das ist wohl mit Benzos oder gabaergen Substanzen vergleichbar und da würde ich als Opioidabhängiger wirklich nicht tauschen wollen. Der Entzug soll ziemlich brutal sein, die Substanz schleicht sich sehr gut in den Alltag ein und ist funktional, hilft bei vielen lästigen Problemen und ist sowohl alltagstauglich wie auch hedonistisch gut zu gebrauchen (was eben eine Sucht fördert).
2. Du kannst Lyrika ziehen um das Anfluten zu beschleunigen. Das mag bei einem einzelnen Konsum weniger problematisch sein, auf dauer ist das Talkum in den Lyrika-Kapseln jedoch äußerst schädlich für die Lungen und hat man sich eine Konsumform erst mal angewöhnt, ist es auch nicht immer so einfach davon wegzukommen.
3. Wie du schon geschrieben hast, kann die volle Wirkung von Lyrika mehrere Stunden brauchen, bis sie da sind. Einige berichten von bis zu 4h, bis die volle Wirkung da ist, auch wenn die ersten Wirkungen schon nach einer Stunde einsetzen. Das verleitet zum schnellen nachlegen (deswegen überlege dir, ob du dich langsam hochdosierst, oder direkt mit mehr startest).
4. Es stellt sich ab einer gewissen Dosis ein Zustand ein, der sich durchaus von der anfänglichen Wirkung etwas unterscheidet. Statt subtil die Ängste zu nehmen und mit Motivation an die Dinge ranzugehen, tendiere ich dann wirklich dazu mich nicht mehr ganz in meinem Körper zu fühlen, sowie übertrieben euphorisch aber planlos nicht ganz zu wissen, was ich dann mit mir anfangen soll. Ich schreibe nem Haufen Leuten nen Haufen Gesabbel, dass nicht bei jedem gut ankommen muss und werde auch unvorsichtiger.
5. Ich bin nur ein Typ aus dem Internet. Ich habe keine Ausbildung im Bereich Medizin/Pharmakologie, kenne mich zwar ein wenig damit aus, aber spreche bloß über das, was ich subjektiv Erlebt habe und welche subjektiven Erfahrungen andere Menschen mir mitgeteilt haben. Mein Wort hat keinerlei Gewichtung, sollte nicht als absolut gelten und nicht auf die Goldwaage gelegt werden.
Ich kann dir nicht versichern, dass du nicht nach 300mg zuckend auf der Couch liegst (was ich für unrealistisch halte), sowas könnte nur ein Arzt, der das Medikament bei dir wahrscheinlich über Tage und Wochen in 25mg Schritten einschleichen würde.


"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
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  Geschrieben: 19.02.21 18:20
Hallo, willkommen im Forum!

Angaben bzgl Höhe und Gewicht wären vlt noch ganz gut, 20fox hat aber eigentlich bereits alles gesagt. Wobei ich 100-150mg eher als therapeutische Dosis einstufen würde und das willst ja nicht. Ich (1,90m - 80kg) würde mit 300mg anfangen und evtl auf 600mg erhöhen. Alles drüber und die NW werden mir zu nervig (starkes Schielen, schwanken und die Tendenz in Türrahmen zu laufen).

Ich würde nur eher empfehlen ausschließlich dazu zu kiffen statt Alkohol dazu zu trinken, da die gabaerge Seite bereits vom Pregabalin mehr als bedient wird... und ja mir hilft Kaffee um den Wirkeintritt zu beschleunigen. Schwarz muss er mMn nicht sein, ich trinke immer zwei, drei Latte (hihihi Latten) dazu, mit viieeeel Zucker.

Alles aus persönlicher Erfahrung, ich habe keine Ausbildung in diesem Bereich...und bin wahrscheinlich eh zu spät. lol


Make it work, deal with it.

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