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LdT-Forum » Konsum » Heilkunde » Coronavirus (COVID-19; SARS-CoV-2)


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AutorBeitrag
Endlos-Träumer



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  Geschrieben: 07.04.21 13:22
K I schrieb:
Es ist schlicht und ergreifend so, dass wir (so wir Nachrichten konsumieren) täglich mehrmals mit den Todeszahlen durch Corona konfrontiert werden.
Da muss man fast schon zwangsläufig an die Toten denken, die Individuen aus den Zahlen herausholen und ihnen eine (wenn auch gewesene) Persönlichkeit geben, eine Individualität.

Grüsse


Da hast du natürlich Recht. Ich sehe den Umgang der Medien allerdings eher kritisch, permanent Artikel und Updates über Todeszahlen rauszugeben wie den Punktestand bei einem Fußballspiel. Auf der einen Seite sind die Zahlen natürlich relevant und wichtig auf der anderen Seite sehe ich aber auch keinen Sinn dahinter jeden Tag geschockt festzustellen "schon wieder X Tote, wie furchtbar!". Befriedigt natürlich nur die menschliche Sensationsgeilheit auf Negatives und verkauft sich super ist aber auch irgendwie unfassbar leer und bedeutungslos in dieser Frequenz. Man stelle sich eine Zeitung vor, die täglich die Todesstatistik rausgibt und analysiert. Wer wann woran wie gestorben ist. Es entstünde ein ziemlich düsteres Bild. Aber so ist das Leben nun einmal, eine leere Todesstatistik wird es halt nicht geben.

Um nicht vollständig wie ein empathieloses Monster zu erscheinen: Sobald ich von Zahlen zu Geschichten über Einzelfälle wechsle, fühle ich natürlich mit. Dokumentationen über schlimme Schicksalsschläge, Kriegsopfer etc. lassen mich alles andere als kalt (leider). Es ist nur unfassbar sinnlos sich in der aktuellen Situation permanent diesem Leid hinzugeben und sich darin zu suhlen.
 
Neuer Träumer



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  Geschrieben: 07.04.21 13:50
Sorry, bin Buchhalter. Ich sehe nur Zahlen. Wäre wohl ein super Eichmann geworden :-(


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Traumländer



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  Geschrieben: 07.04.21 15:46
CanoniC
Deswegen konsumier ich kaum noch Nachrichten und bin froh keine Ahnung von Inzidenz und Todeszahlen zu haben.

Die ständigen Meldungen gerade zu Beginn der Pandemie sind mir nämlich sogar in meine Psychose gerutscht und ich dachte, Gott würde mich mit den steigenden Zahlen bestrafen wollen und mit sinkenden Zahlen zeigen, dass ich was richtig mache. Da die Zahlen viel stiegen, hatte ich konstante Panik etwas falsch zu machen. Dann hab ich Gott einfach entmachtet, indem ich mir die Zahlen nicht mehr angeguckt habe. So konnte er von mir aus Leute für meine vollgewichste Unterhose töten, war mir Jacke, ich hab's ja nicht mitbekommen.

Mittlerweile glaub ich zwar nicht mehr an diesen karmischen Gott, jedoch schau ich mir immer noch keine Nachrichten an. Ich hab nicht dass Gefühl, dass sich durch die Pandemie viel verändert hat, außer das Maske tragen und fehlende Parties und das ist auch gut so. Denn schon das Gefühl von Isolation und social distancing reicht aus, um mich allein und elend zu fühlen.
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
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  Geschrieben: 07.04.21 18:19
Naja, das Tragische gerade an diesen Todeszahlen ist meiner Meinung nach, dass viele Vermeidbar gewesen wären. Wenn man einfach rechtzeitig das Reisen eingestellt hätte, diese ganzen Ignoranten Idioten nicht zu Tausenden durch die Städte laufen würden usw.
Allein an den Veäufen der Demos erkennt man ja ganz genau das Versagen der Polizei, des Staates usw. Hier wird mit Menschenleben gespielt. Das Recht seine (sorry) minderbemittelte Meinung kundzutun wird über das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit gestellt.
Und nicht nur die körperliche Gesundheit leidet bei Infizierten, sondern auch die psychische Gesundheit der breiten Masse.

Klar, könnte man jetzt argumentieren, viele Autounfälle z.b. wären auch vermeidbar gewesen, wenn sich jemand nicht alkoholisiert hinters Steuer gesessen hat.
Und natürlich sterben im Hintergrund still und leise noch viel mehr Menschen.

Aber diese ganzen Toten im Rahmen einer Pandemie, gegen die von Anfang an seitens der Regierung und Länder viel zu wenig unternommen wurde, ist noch mal was ganz anderes, finde ich.
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  Geschrieben: 07.04.21 19:11
jenjey schrieb:
....Das Recht seine (sorry) minderbemittelte Meinung kundzutun wird über das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit gestellt...


Stehen alle im Grundgesetz. Dass du hier abwiegst welches Recht denn nun schwerer wiegt...liegt das daran, dass du die Meinungen als bekloppt ansiehst (ich zwar auch, aber sollen sie sie doch kundtun dürfen. Stecken sich doch nur gegenseitig an und das Problem mit minderbemittelten Meinungen löst sich von alleine...)?

Übrigens, körperliche Unversehrtheit gilt nicht so ganz für männliche Säuglinge und deren Genitalien, gute Frau. ;-)

jenjey schrieb:
Klar, könnte man jetzt argumentieren, viele Autounfälle z.b. wären auch vermeidbar gewesen, wenn sich jemand nicht alkoholisiert hinters Steuer gesessen hat.


Die wiegen in meinen Augen weit weit schwerer als Opfer durch Krankheiten weil viel viel vermeidbarer. Aber da bemühen wir nicht das Recht auf körperliche Unversehrtheit und das Recht auf Leben, ne?

jenjey schrieb:
Und natürlich sterben im Hintergrund still und leise noch viel mehr Menschen.

Aber diese ganzen Toten im Rahmen einer Pandemie, gegen die von Anfang an seitens der Regierung und Länder viel zu wenig unternommen wurde, ist noch mal was ganz anderes, finde ich.


Korrekt, aber die interessieren alle nicht solange man sie nicht persönlich kennt und/oder die Medien sie nicht aufbauschen.
Finde ich nicht. Inkompetenz und Krankheiten gehören mit zum Lebensrisiko.


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  Geschrieben: 07.04.21 19:38
jenjey schrieb:
Wenn man einfach rechtzeitig das Reisen eingestellt hätte, diese ganzen Ignoranten Idioten nicht zu Tausenden durch die Städte laufen würden usw.


Ich kann zwar nachvollziehen, dass einem beim Anblick der Querdenker die ohne Hygienemaßnahmen zu tausenden durch die Städte laufen die Wut hochkocht aber die Schuld für die globale Dynamik dieser Naturkatastrophe (oder Laborunfall?) auf diese verhältnismäßig kleine Gruppe zu schieben dient mMn hauptsächlich dem befreienden Gefühl, einen Schuldigen benennen zu können. Das Virus würde sich aber glaube ich auch ohne die ganz gut verbreiten - es infizieren sich genug Leute die sich der Gefahr wohl bewusst sind, sie aber vielleicht nicht komplett vermeiden können oder wollen. Drosten hat in einer Folge auch darauf hingewiesen, dass die Suche nach den sogenannten "Pandemietreibern" irreführend ist - es diese so gar nicht gibt. Zu einem gewissen Grad muss man diese Dynamik wohl einfach akzeptieren und gleichzeitig versuchen das Leid nicht unnötigerweise ungewollt zu vergrößern.


 
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  Geschrieben: 07.04.21 19:58
Dass es sehr viele Faktoren gibt ist mir schon klar, und mir geht es nicht darum einen Schuldigen zu finden. Es geht um das Unterlassen von Schutzmaßnahmen.
Die, die sich an alle Regeln halten und friedlich sind sind diejenigen, die Leiden.
Während die Idioten draußen machen können was sie wollen, ohne Konsequenzen.
Gegendemonstranten die Masken Aufhaben und Abstand halten werden von der Polizei zusammengeschlagen, Trauerzüge wie z.b. in Hanau wurden verboten, während Leute die dazu aufrufen mit Waffen den Staat zu kapern, lustig umherlaufen können.

Die Grundrechte können übrigens eingeschränkt werden, z.b. Pandemie bedingt. Und ja, ich bin der Meinung dass das Recht auf Leben und Unversehrtheit an aller erster Stelle stehen sollte!!!
Was das Thema Beschneidung damit zu tun haben soll, weiß ich ehrlich nicht sorry, auch wenn ich dagegen bin.

Und, natürlich koche ich vor Wut, wenn ich wegen Corona drauf verzichte mich in stationäre Behandlung zu begeben, obwohl ich psychisch total am Ende bin, während andere ihrem Malle-Urlaub nachtrauern.
Klar hätte es die Pandemie so oder so gegeben, und ich weiß auch von Fällen obwohl die Personen sich immer an alle Regeln gehalten haben, aber man hätte es eindämmen können !
Es wird russisch Roulette mit Menschenleben gespielt, und da hat man jedes Recht wütend drauf zu sein, das hat nichts mit Schuldzuweisung zu tun .
Wenn man sich mal anschaut wie sich die ganzen Politiker an dem Grund bereichern, wodurch Menschen sterben, dann ist das alles schon ziemlich dramatisch !

Und sorry, aber ich hab keinerlei Verständnis für jegliche Relativierung der Situation....
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  Geschrieben: 07.04.21 20:20
jenjey schrieb:
....
Während die Idioten draußen machen können was sie wollen, ohne Konsequenzen.
Gegendemonstranten die Masken Aufhaben und Abstand halten werden von der Polizei zusammengeschlagen, Trauerzüge wie z.b. in Hanau wurden verboten, während Leute die dazu aufrufen mit Waffen den Staat zu kapern, lustig umherlaufen können.


Die Idioten haben alleine in MUC an die zehn Millionen Euro Strafen wg Verstößen gegen die Regelungen bezahlt bisher. Nur so als Nebeninfo, und nur aus MUC.
Der Rest ist mir zu politisch, du hast zu jeder Zeit bewaffnete Gruppen rechts, links, oben und unten die den Staat kapern und 'ne Revolution wollen.

jenjey schrieb:
...Und ja, ich bin der Meinung dass das Recht auf Leben und Unversehrtheit an aller erster Stelle stehen sollte!!!
Was das Thema Beschneidung damit zu tun haben soll, weiß ich ehrlich nicht sorry, auch wenn ich dagegen bin.


Sogar vor der Würde des Menschen?
Und das sollte dir illustrieren, dass obwohl wir alle gem. GG gleichberechtigt und gleich geschützt sind, wir es doch nicht so ganz sind...zumindest bei der körperlichen Unversehrtheit.

jenjey schrieb:
Und, natürlich koche ich vor Wut, wenn ich wegen Corona drauf verzichte mich in stationäre Behandlung zu begeben, obwohl ich psychisch total am Ende bin, während andere ihrem Malle-Urlaub nachtrauern.
Klar hätte es die Pandemie so oder so gegeben, und ich weiß auch von Fällen obwohl die Personen sich immer an alle Regeln gehalten haben, aber man hätte es eindämmen können !
Es wird russisch Roulette mit Menschenleben gespielt, und da hat man jedes Recht wütend drauf zu sein, das hat nichts mit Schuldzuweisung zu tun .


Sorry aber mit der Einstellung, die mir ziemlich begrenzt auf diese Pandemie vorkommt zumindest was "Vermeidbarkeit" betrifft, wirst du nicht mehr glücklich. Es wird IMMER IRGENDWO russisch Roulette mit Leben gespielt. Auch das gehört zum Leben dazu. Leben ist Risiko. Du musst es nicht herausfordern aber willst du das?


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  Geschrieben: 07.04.21 22:34
Leben in Würde oder lieber sterben ist ein anderes Thema,
oder fühlst du dich etwa in deiner Würde eingeschränkt weil du eine Maske tragen musst?
Sorry, aber für mich hört sich das alles nach reinen Ausreden an!

Nur weil es überall im Leben Risiken gibt, muss man gegen eine Pandemie nicht ankämpfen?
Und was Verstöße und deren Ahndung angeht, das reicht einfach nicht aus.
Solche Demos müssten von Anfang an verhindert werden.
Bei der Gegenseite oder bei Drogenkonsumenten z.b. schaffen Polizei und Staatsanwaltschaft auch hart durchzugreifen.
Naja, aber so langsam kommt durch was du für eine Meinung hast, und mit solchen Leuten wie dir kann man diskutieren oder Peng, da kann ich auch gleich mit meiner Tapete reden...

Wie gesagt, ich hab es selbst erleben müssen wie heftig das Scheiß Covid zuschlagen kann, von daher hab ich null Verständnis für Leute die das verhamlosen....
Eigentlich wünsche ich ja niemanden was böses, aber jeder der diese Scheiß Pandemie nicht ernst nimmt, sollte es selbst Mal erleben wenn jemand im Umfeld daran zu Grunde geht.

Ich entschuldige mich nicht für meine Meinung, aber trotzdem ein sorry an alle anderen:
Ihr wisst dass das normalerweise nicht meine Art ist so ausfallend zu werden!
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  Geschrieben: 07.04.21 23:19
Natürlich fühle ich mich nicht eingeschränkt, wenn ich eine Maske tragen muss. Aber wenn du unbedingt körperliche Unversehrtheit als OBERSTES Prinzip willst, nach dem der Staat handeln sollte, warum trittst du nicht dafür ein auch JEDES selbstschädigendes Verhalten sofort "per Polizei und Staatsanwaltschaft hart durchgreifen zu lassen"? Weil's dich dann auch sofort erwischen würde. Es sind IMMER die anderen, nicht wahr? Wie wir bereits hatten: Opfern von alkoholisierten Autofahrern weinst du keine Träne nach, obwohl das weitaus vermeidbarer wäre als durch eine ansteckende Krankheit zu sterben.

Ich sehe auch keine Verharmlosung meinerseits dieser Pandemie, aber angesichts der Zahlen ist es sicherlich nicht die Pest von daher halte ich deine übertriebene, fast schon an Paranoia grenzende Vergefährlichung dieses Virus für ebenso unangebracht wie Verharmlosung, die ich nicht begangen habe. Auch habe ich nirgends geschrieben, dass man die Pandemie nicht angehen muss. Du liest nur das was du sehen willst, so scheint es mir.

Immerhin wirst du ja sogar vor mir geimpft. Auf Steuerzahlerkosten. Also auf meine Rechnung, gell ;-). (Nicht dass ich es dir nicht gönne, allerdings wäre es durchaus angebracht etwas Dank denjenigen entgegenzubringen die das alles bezahlen, und leider bezweifle ich stark dass du irgendwo was einzahlst außer Rezeptgebühren - oder bist du davon auch befreit? Geht ja.)

Und woher weißt du eigentlich, dass ich keinen Menschen durch diese Krankheit verloren habe der mir nahe stand, dass aber eben nur anders sehe als du? Du hast keine Ahnung. Aber du nimmst an es zu wissen weil ich eine andere Meinung habe als du. Daumen hoch, Mädel. Finde ich schon recht beleidigend, ich habe meine Großmutter sehr gerne gemocht.

Lassen wir es halt sein, du machst dich wahnsinnig und ich bleibe gechillt. Ich bin nicht hier um zu streiten.

Alles Gute.




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  Geschrieben: 08.04.21 03:13
Ich weiß auch nicht, was ich von dieser ganzen Sache halten soll. Ich habe schon knochentrockene Analysen zu der Gesamtsituation gehört, die besagen, dass insgesamt eigentlich gar nicht so viel anders sei als jemals zuvor. Also keine Übersterblichkeit, keine übermäßige Überlastung der Intensivstationen usw. Bzw. es gab wohl schon früher bereits Überlastungen von Krankenhäusern, es hat sich jedoch nur niemand dafür interessiert! Andererseits höre ich dann manchmal aus dem privaten Umfeld doch etwas von schlimmen Fällen und weiß dann auch nicht genau, wie ich das einordnen soll. Grade wenn es Leute sind, die man persönlich kennt, würde es auch sehr pietätlos wirken, dann genau nachzuforschen, inwieweit das denn nun tatsächlich mit Corona zu tun hat, wie es von den Medien ständig suggeriert wird. Ich habe halt auch die Grundeinstellung, sich eher nicht kirre machen zu lassen. Aber das wird nicht immer gerne gesehen. Doch jeder Psychologe wird wahrscheinlich bestätigen, dass übertriebene Ängste auch problematisch sein können, ganz egal wie groß die tatsächliche Gefahr ist.

Gleichzeitig sprechen wir bei den Gegenmaßnahmen halt immer noch von Lockdowns usw. Also Maßnahmen, die die Welt vor 2020 in der Form noch nie gesehen hat. Viele Leute dürfen ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen. Geschweige denn, einfach mal unbeschwert sein, neue Leute kennenlernen, Party machen usw. Also Sachen, die das Leben halt irgendwo auch ausmachen. Man kann nicht sagen, dass es eine Kleinigkeit sei, von den Leuten zu verlangen, auf all das zu verzichten, grade noch über einen längeren Zeitraum. Da heißt es dann, es sei jetzt eben eine Ausnahmesituation, die dies erfordert. Man liest wohl heraus, dass ich eher kritisch eingestellt bin. Trotzdem möchte ich nicht verantwortungslos handeln und halte mich deshalb an alle Maßnahmen. Aber sich in Panik versetzen zu lassen sieht man halt evtl. irgendwann auch nicht mehr ein. Grade wenn man auch in der Vergangenheit persönlich schon mit Hysterikern zu tun hatte, die gerne alles überdramatisieren und die psychologischen Muster halt schon so ein bißchen kennengelernt hat. Vielleicht ist ja die ganze Welt hysterisch geworden, wäre halt schlecht, aber müsste man dann eben auch erstmal damit leben ...
 
Traumländer



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  Geschrieben: 08.04.21 04:45
zuletzt geändert: 08.04.21 05:03 durch 20fox (insgesamt 1 mal geändert)
Ich möchte bei dem Thema auch Mal den mMn größten Skandal aufzeigen, der von Covidioten und Kleinigkeiten wie Maskenskandal aus den Medien verdrängt werden.

Es gibt eine Impfung gegen eine Pandemie die offensichtlich die gesamte Menschheit bedroht, aber es ist nicht möglich genug Impfstoff herzustellen. Nicht, weil dafür die Ressourcen fehlen, oder das Personal. Nicht weil die Technik fehlt. Nein, das größte Problem ist: Das Patentrecht und die Geldmacherei.

Wie können jetzt noch Leute aufs Geld schauen? Halbe Länder gehen bankrott oder krepieren, aber für die Pharmaindustrie zählt nur ein möglichst großer Gewinn. Wenn hier wirklich Mal auf Gewinne verzichtet würde, ja evtl. Sogar von milliardenschweren Unternehmen sogar drauf gezahlt werden würde um die Pandemie schnell zu beenden... Und wenn sie das nicht freiwillig tun, sollten die Regierungen diese Unternehmen dazu zwingen, oder die Scheiße sollte auf die Grundmauern niedergebrannt werden.

Kannst mir nicht erzählen, dass mit genügend Geld innerhalb weniger Monate genug Impfstofflabore/Fabriken und kurze Zeit später genug Impfstoff produziert werden könnten. Aber solche Aktionen scheinen der Kriegsindustrie vorbehalten. Wir stampfen im Zweifelsfall Panzerfabriken aus dem Boden um uns zu vernichten, aber wenn es darum geht uns zu retten, da scheiterts am nötigen Kleingeld. Wie erwähnt, selbst wenn hier ein Philanthrop und Billionär das ganze sponsern würde, dann könnte er es gar nicht, da die Impfstoffe ja geschützt sind. Wie viel wurde bis jetzt global für Maßnahmen ausgegeben? Damit könnte man wahrscheinlich innerhalb von 2 Monaten genug Impfstoff für diesen Planeten und einen weiteren produzieren.

Die Menschheit wird irgendwann daran zugrunde gehen, dass ein paar Ausbeuter um ihre zigste Billionen fürchtet. Die Profteure der Pandemie können dann ja gern die Welt neu bevölkern, da es nur Männer sind stell ich mir das aber schwierig vor.

Ich kriege bei dem Gedanken so dermaßen das kotzen. Es würde ja womöglich schon reichen, einfach von den Pharmaunternehmen auf Gewinner zu verzichten und das ganze frei zu geben, aber nicht Mal das ist scheinbar meine Option. Und die Politik bestraft lieber weiter den Bürger. Scheiß drauf wieviele unter Maßnahmen leiden, an Isolation zugrunde gehen, wieviele in den Ruin getrieben werden, Hauptsache Pfizer kann Kohle scheffeln.

Covidioten bashen ist mMn eine perfekte Ablenkung um eben diesen Umstand zu überdecken. Nach oben Buckeln und nach unten treten. Arschlecken, die Bullen sollen in Tübingen das Forschungszentrum stürmen, das Patent Beschlagnahmen und danach direkt bei Jeff Bezos vorbei schauen und steuern eintreiben um die Produktion zu finanzieren.

Mimimimi das kann man aber nicht machen, das ist ja juristisch nicht abgesichert mimimimi. Kaum eine Maßnahme war juristisch abgesichert, hat doch auch niemanden gejuckt.

Wenn irgendwann dieser Planet menschenleer ist, dann wird irgendwo in einer Kammer ein Haufen Geld, Ressourcen und n paar Patente liegen, zusammen mit nem Haufen an unverkauften Medikamenten, die diese Apokalypse hätten verhindern können.

Ernsthaft, dafür, dass der Staat Billionäre, Großkonzerne und Pharmaindustrie zwingt, zumindest einen Teil, von mir aus alle möglichen Ressourcen zur Verfügung zu stellen für die Impfstoffproduktion, dafür würde ich auf die Straße gehen.

Eigentlich müsste sich Mal die Bevölkerung mobilisieren und die Scheiße selbst stürmen. Die Bürogebäude der Pharmaunternehmen besetzen, bis diese eine Fabrik nach der anderen aus dem Boden stampfen.

Und wenn die Pandemie unter Kontrolle ist, dann werden ja die ganzen Fabriken sinnlos... Mimimimi. Fragt sich doch auch niemand, wieviele Waffenfabriken nach dem Krieg noch gebraucht werden. Enteignung ist nur ok, wenn es indirekt Barbesitzer und kleine Tante Emma Läden trifft.

Muss ja weil Pandemie, ist gefährlich. Wir müssen jetzt alle ein bisschen zurück stecken. Alle außer die verrückten Hurensöhne, die den ganzen Scheiß schnell beenden könnten oder sogar noch daran verdienen.

Gibt's dahingehend schon Bürgerinitiativen? Wenn nicht, wird es Zeit die ins Leben zu rufen. Ich geh auch gern in den Knast dafür n Bürogebäude der Pharmaunternehmen zu besetzen. Leckomio. Es geht mir nicht Mal um mich, denn ich bin oberste Prio-Gruppe, Dank meiner Schizophrenie. Aber anhand dieser Pandemie wird doch deutlich, welches grundlegende Problem wir auf dem Planeten haben, grundlegender als Krieg, Klima und Krankheit: Es ist das Geld.
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
Dauer-Träumerin



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  Geschrieben: 08.04.21 06:52
Es geht mir einfach nur um den Vergleich, dass das Recht auf Meinungsfreiheit (ein sehr wichtiges Recht!) bzw genauer das Demonstrationen in einer Pandemie wichtiger gewertet werden als die körperliche Unversehrtheit. Und es ist jawohl offensichtlich, dass das von den Covidioten alles nur noch reine Show ist. Bewegungen wie "Eltern stehen Auf" die rufen "schützt unsere Kinder", aber gleichzeitig ihre Kinder als Schutzschilde mit auf Demos schleppen...

@fox
Du sprichst mir aus der Seele ! Genau das ist es was ich so schlimm finde, dass die Politiker, statt zu handeln, sich lieber selbst bereichern und in die eigene Tasche Wirtschaften. Viele haben noch immer keine November Hilfen bekommen, Geschäfte/Betriebe die es hunderte Jahre gab, müssen auf einmal dicht machen, keine Gefahrenzulage für Pflegekräfte, Masken und Zuschuss für Harz4- Empfänger? Fehlanzeige. Bei den älteren hat es noch geklappt mit den Masken, jetzt haben Spahn u. co genug verdient, jetzt gibt's nix mehr. Vernünftige Konzepte in den Schulen außer Lüften? Fehlanzeige. Der kleinste Teil der Schulen ist mit Luftfiltern ausgestattet. In einem Jahr hat man es nicht geschafft ein Online/Homeschooling Konzept rauszubringen - mit Ausnahme von einigen Schulen die das selbst ganz gut gestämmt haben. In anderen Ländern lief Unterricht im Fernsehen.

Aber Millionen für die Lufthansa und Fußball??? Da erkennt man ganz klar wie wenig wert die Bürger dem Staat sind.

Und DAS ist wirklich der wahrliche Skandal an der ganzen Situation.
"Oh how I wish to dream again..."
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Dauer-Träumer

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  Geschrieben: 08.04.21 10:22
Meiner Meinung nach sollten die ganzen Politikversager zurücktreten.
Vornean Spahn, gefolgt von Scholz, Scheuer, Seeehofer, Laschet und alle die das
Spiel : Wer wird am schnellsten Millionär mitgespielt haben.
Natürlich wird das nie passieren weil wir sonst ohne Regierung da stünden.

Aber nicht nur wegen des Geldes , sondern weil Sie einfach zu dumm sind
Masken und Impfstoff in ausreichender Menge zu beschaffen.
Diese Dummheit kostet vielen die Existenz und beschert dem Steuerzahler Milliarden Verluste.
Von den Toten will ich gar nicht erst anfangen !
leben und leben lassen !
Endlos-Träumer



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  Geschrieben: 08.04.21 10:51
Andy I schrieb:
Meiner Meinung nach sollten die ganzen Politikversager zurücktreten.


Könntest du es unter Berücksichtigung all der Dinge im Hintergrund (Druck von allen Seiten, Interessenskonflikte ohne Ende etc) besser machen ? Bei allem Respekt, ich bezweifle es.
Man darf nicht nur die Politiker betrachten, sondern das Ganze, also auch die vielen Vollidioten, die alles, aber wirklich alles tun, um etwas zu erreichen oder einfach nur Unruhe zu stiften. Da kommt dann zB heraus, dass ein Schuhladen systemrelevant ist und geöffnet zu sein hat.
Stell dir vor, du hast den ganzen Tag und die halbe Nacht ständig irgendwelche Stimmen im Ohr, die dir einflüstern, was du ihrer Meinung nach zu tun hast. Und jeder will was anderes, am besten gleich alles, was immer das sei.
Natürlich bin ich mit den meisten Politikern gar nicht zufrieden, viele sind unterirdisch, unerträglich. Wenigen traue ich zu, gute Politiker sein zu können. Gute Ansätze gibt es ja immer wieder, nur stellt man bald fest, dass das System seine Kinder frisst, sie eingliedert und zurechtstutzt. Der mit Abstand geeignetste Politiker kommt nicht zum Zug, weil er keine Partei hat. Ist er in einer Partei, sorgt die dafür, dass er seine Fähigkeiten nicht ausspielen kann, weil die Partei ihre eigenen Regeln hat, die von jenen geschaffen werden, die schon länger drin sind und die sich ihr Bettchen schon gerichtet haben.
Grüsse
Bom Shankar, Bom Shiva, Bembele Bom Bom

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