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LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Der Weg (Selbstfindung & Glaube) » Gedichte, Zitate, Aphorismen


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AutorBeitrag
Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 14.02.21 11:37
Klingt sehr schön, wie du es beschreibst und erlebst, gugu.

Vor einiger Zeit hab ich mir als kleine Gedankenstütze mal diese Worte hier aufgeschrieben:

"Glückseligkeit = das Zusammentreffen/die Vereinigung von Bewusstsein und Liebe"
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Traumländer



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  Geschrieben: 15.02.21 21:30
Hadschi Bektasch Wali:

„Das Universum ist die sichtbare Gestalt Gottes.“
„Die Taten zählen, nicht die Worte.“
„Die Größe des Menschen ist die Schönheit seiner Worte.“
„Betet nicht mit den Knien, sondern mit dem Herzen.“
„Das wichtigste Buch zum Lesen ist der Mensch.“
„Glücklich ist, wer die Gedankenfinsternis erhellt.“
„Gelobt sei der, der auf Unklarheiten Licht hält.“
„Es gibt kein Gegeneinander von Gott und Mensch, sondern ein Miteinander in tiefer Verbundenheit.“
„Rost glüht nicht von selbst, sondern durch das Feuer.“
„Der Verstand sitzt im Kopf, nicht in der Krone.“
„Was du suchst, findest du in dir selbst, nicht in Jerusalem, nicht in Mekka.“
„Respektiere alle Kulturen, Religionen und Völker!“
„Vergesst niemals, dass sogar eure Feinde Menschen sind.“
„Die Schönheit des Menschen ist die seines Innern.“

»Zu einer Erkenntnis […] muß man durch Not, Leiden an seiner Fülle gekommen sein, muß geglaubt haben, ›entwurzelt‹ zu sein […], muß am Intellekt gelitten und ihn durch den Geist überwunden – muß mit dem Menschen gerungen haben.«
— Ernst Toller
Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 16.02.21 09:53
Schön .... Danke, Dao!


Hier eine Sammlung von Zitaten von Rumi, einem Sufi-Mystiker aus Afghanistan:

1. Deine Schmerzen sind Boten – höre auf sie.

2. Du bist kein Tropfen im Ozean, Du bist ein gesamter Ozean in einem Tropfen.

3. Meine Religion ist Liebe. Jedes Herz ist mein Tempel.

4. Binde zwei Vögel zusammen; sie werden nicht fliegen können, obwohl sie nun vier Flügel haben.

5. Jenseits der Vorstellungen von Richtig und Falsch liegt ein Ort. Dort werde ich Dich treffen.

6. Dankbarkeit ist Wein für die Seele, komm, betrinke Dich!

6. Ich will singen wie die Vögel singen, ohne mich zu zu sorgen, wer zuhört oder was sie denken.

7. Eine Wunde ist ein Ort, über den das Licht in Dich eindringt.

8. Es ist dein Weg – manche können ihn mit dir gehen, aber keiner kann ihn für dich gehen.

9. Geh und finde Dich selbst – so kannst Du auch mich finden.

10. Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern.

11. Ich war ein Suchender und bin es immer noch, aber ich habe aufgehört, die Bücher zu fragen und die Sterne – und angefangen, auf die Lehren meiner Seele zu hören.

12. Da gibt es eine Stimme, die keine Worte benutzt – höre ihr zu.

13. Ich suchte in Tempeln, Kirchen und Moscheen. Aber ich fand das Göttliche in meinem Herzen.

14. Vergiss Sicherheit. Lebe, wo du fürchtest zu leben. Zerstöre deinen Ruf. Sei berüchtigt.

15. Frei ist der, den die Beleidigungen der Menschen nicht schmerzen, und ein Held ist, wer den nicht beleidigt, der es verdient hätte.

16. Deine Aufgabe ist nicht die Liebe zu suchen, sondern nur all die Hindernisse in dir zu suchen und zu finden, die du dagegen aufgebaut hast.

17. Du hast eine Aufgabe zu erfüllen. Du magst tun was du willst, magst hunderte von Plänen verwirklichen, magst ohne Unterbrechung tätig sein – wenn du aber diese eine Aufgabe nicht erfüllst, wird alle deine Zeit vergeudet sein.

18. Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst.

19. Die Welt ist ein Berg, und alles, was man je von ihr zurückbekommt, ist der Widerhall der eigenen Stimme.

20. Jedem Gedanken wohnt eine entsprechende Wirkung inne.

21. Nur wenn der Mensch des Äußeren beraubt wird wie Winter, besteht Hoffnung, daß sich ein neuer Frühling in ihm entwickelt.

22. Geduld bedeutet, daß man immer weitblickend das Ziel im Auge behält, Ungeduld bedeutet, daß man kurzfristig nicht die Bestimmung begreift.

23. Zünde Dein Leben an, und suche die, die Deine Flammen nähren.

24. Wenn du die Worte eines anderen wiederholst, muß das nicht heißen, daß du auch ihren Sinn verstanden hast.

25. Das Leben ist kurz wie ein halber Atemzug – pflanze nichs als Liebe.
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Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 18.02.21 13:52
"Lass los und eine wunderschöne neue Welt entfaltet sich vor dir ...."
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Endlos-Träumer



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  Geschrieben: 18.02.21 14:50
Selbstausdruck schrieb:
"... und eine wunderschöne neue Welt entfaltet sich vor dir ...."


Aus dem I Ging (R. Wilhelm)
#Das Zeichen zeigt die ruhende Schönheit: innen Klarheit und außen Stille. Das ist die Ruhe der reinen Betrachtung. Wenn das Begehren schweigt, der Wille zur Ruhe kommt, dann tritt die Welt als Vorstellung in die Erscheinung. Und als solche ist sie schön und dem Kampf des Daseins entnommen. Das ist die Welt der Kunst.
Aber durch bloße Betrachtung wird der Wille nicht endgültig zur Ruhe gebracht. Er wird wieder erwachen, und alles Schöne war dann nur ein vorübergehender Moment der Erhebung. Darum ist dies noch nicht der eigentliche Weg zur Erlösung.#
I'm just a soul who's intentions are good
Oh Lord, please, don't let me be misunderstood
- Eric Burdon & Animals

Bom Shankar, Bom Shiva, Bembele Bom Bom
Dauer-Träumer



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248 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.02.21 09:51
Danke für diesen Beitrag aus dem I Ging, K I!


Hier noch ein paar Worte zu meinem gestrigen Erleben:


"Es ist ein sich öffnen des Herzens in eine neue Dimension."


Obwohl eigentlich jedes Wort schon eines zu viel ist .... Wie schon von dir oben beschrieben - es sind "nur" Vorstellungen, Illusionen, Glauben, Hoffnungen, Wünsche .... Aber gestern dieses Gefühl des Fallenlassens und getragen werden zu erleben, tat meiner Seele unheimlich gut. Als ob der langersehnte Frühling nach einem harten, kalten und dunklen Winter seine ersten Vorboten sendet .... Jedoch wie es kam, so ging es auch wieder .... Wie alles im Leben ....

LG
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Traumländer



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  Geschrieben: 22.03.21 20:19
Ein Auszug aus Die andere Seite, dem einzigen Roman von Alfred Kubin, der ja vor allem durch seine Zeichnungen zu Bekanntheit gelangt ist:

„Niemals lachend, kaum miteinander sprechend, waren diese Blauäugigen die Verkörperung des vollkommensten Gleichgewichts. Davon zeugten die maßvollen Gebärden, die gefurchten, den Stempel geistiger Kraft tragenden Gesichter. Ihre fast außermenschliche Gleichgültigkeit ließ sie wie ausgebrannt erscheinen. Teilnahmslose Anteilnahme – diese widersprechenden Worte fallen mir immer ein, wenn ich ihrer gedenke, und ich werde ihren Zauber bis in meine letzte Stunde spüren. Über das Alter der einzelnen wagte ich keine Schlüsse zu ziehen. Trotz greisenhaften, allen Gefühlen scheinbar unzugänglichen Mienen konnte ich aus ihren gewissermaßen von innen erleuchteten Blicken nichts Bestimmtes lesen. – Auch ihre Zähne waren ohne Fehl – der übrige Körper hager, fast dürr wie ein Gerippe. Ihre Anzahl wird fünfzig schwerlich überschritten haben. Dreimal sah ich sie, wie sie ihre Toten bestatteten, dabei konstatierte ich, wie sehr sie sich von christlichen wie buddhistischen Anachoreten unterschieden. Die Leichen wurden in ihr Gewand gewickelt, mit Moos und Blättern in die Erde gebettet und überdeckt; die Grube wurde mit Erde wieder aufgefüllt. – Neben der Hütte, in der sie gelebt hatten, wurden sie verscharrt; ohne irgendein Zeichen zu errichten, ebnete man den Boden wieder. Da gab es keine Aufregungen, keine Gebete. – Allein aus der Beobachtung dieser eigentümlichen Dinge habe ich unermeßlichen Gewinn gezogen.
Hier unterbreche ich den Fluß der Erzählung und Schilderung, um dem Leser die Philosophie der Blauäugigen, so wie ich sie erfaßte, nicht ganz vorzuenthalten.


II

Die Klärung der Erkenntnis

Was ich vor allem lernte, war, den Wert der Indolenz zu schätzen. Diese zu erobern, erfordert für einen lebhaften Menschen die Arbeit eines Lebens. Hat man ihre Süßigkeit einmal erfaßt, so hält man sie, wenn auch unter stetem Kampfe, für immer fest. Auch ich versuchte jetzt Steine, Blumen, Tiere und Menschen stundenlang gesammelt zu betrachten. Dabei wurde mein Auge geschärft, so wie es Geruch und Gehör schon waren. – Jetzt kamen große Tage – ich entdeckte eine neue Seite der Traumwelt. Die ausgebildeten Sinne beeinflußten allmählich den Gedankenapparat und formten ihn um. Einer überraschenden Art des Staunens wurde ich fähig. Herausgerissen aus dem Zusammenhang mit den andern Dingen gewann jeder Gegenstand eine neue Bedeutung. Daß so ein Körper aus der Ewigkeit bis zu mir reicht, das machte mich aufschaudern. Das bloße Sein, so und nicht anders sein, ward mir zum Wunder. Eines Tages wurde es mir vor einer Muschel überklar, daß sie gar nicht so plump existiert, wie ich bisher meinte. So ging es bald mit allem, mit der ganzen Welt. Die stärksten Sensationen kamen anfangs vor dem Einschlafen oder unmittelbar nach dem Erwachen – also wenn der Körper müde war und das Leben in mir sich in einem Dämmerzustand befand. Eine nicht immer lebendige Welt mußte nach und nach geschaffen werden und zwar immer neu.
Immer mehr fühlte ich das gemeinsame Band in allem. Farben, Düfte, Töne und Geschmacksempfindungen waren für mich austauschbar. Und da wußte ich es: – die Welt ist Einbildungskraft, Einbildung – Kraft. Überall, wohin ich ging und was ich trieb, war ich bemüht, meine Freuden und Leiden zu verstärken, und heimlich lachte ich über beides. Wußte ich es doch jetzt sicher, daß das Hin- und Herpendeln ein Gleichgewicht darstellt; gerade bei der weitesten und heftigsten Schwingung kann es sich am deutlichsten fühlbar machen.
Einmal sah ich die Welt als ein teppichhaftes Farbenwunder, die überraschendsten Gegensätze alle in einer Harmonie aufgehend; ein andermal überschaute ich ein unermeßliches Filigran der Formen. In der Finsternis umrauschte mich eine Orgelsymphonie von Tönen, worin sich pathetische und zarte Naturlaute zu verständlichen Akkorden ergänzten. Ja, ganz neuartige Empfindungen erfaßte ich nachtwandlerisch. Ich entsinne mich jenes Morgens, da ich mir wie das Zentrum eines elementaren Zahlensystems vorkam. Ich fühlte mich abstrakt, als schwankender Gleichgewichtspunkt von Kräften – ein Gedankengang, der mir niemals wieder gekommen ist. Jetzt verstand ich Patera, den Herrn, den ungeheuren Meister. Nun war ich mitten unter den großen Burlesken ein Hauptlacher, ohne zu verlernen, mit den Gequälten zu zittern. In mir war ein Tribunal, das alles beobachtete, und da wußte ich, daß im Grunde gar nichts geschah. Patera war überall, ich sah ihn im Auge des Freundes wie des Feindes, in Tieren, Pflanzen und Steinen. Seine Einbildungskraft pochte in allem, was da war. Der Herzschlag des Traumlandes. Dennoch fand ich noch Fremdes in meinem Innern. Da fand ich zu meinem Schrecken, daß mein Ich aus unzähligen ›Ichs‹ zusammengesetzt war, von denen immer eines hinter dem andern auf der Lauer stand. Jedes folgende erschien mir größer und verschlossener; die letzten entschwanden meinem Begreifen im Schatten. Jedes dieser Ichs hatte seine eigenen Ansichten. So war zum Beispiel vom Gesichtspunkt des organischen Lebens die Auffassung des Todes als Ende richtig, auf einer höheren Stufe der Erkenntnis gab es den Menschen überhaupt nicht, da konnte nichts zu Ende sein. Allgegenwärtig war der rhythmische Pulsschlag Pateras, er wollte, unersättlich in seiner Einbildungskraft, immer alles zugleich, die Sache – und ihr Gegenteil, die Welt – und das Nichts. Dadurch pendelten seine Geschöpfe so hin und her. Dem Nichts mußten sie ihre eingebildete Welt abringen und von dieser eingebildeten Welt aus das Nichts erobern. Das Nichts war starr und wollte nicht, dann fing die Einbildungskraft an zu summen und zu schwirren, und in allen Skalen formte, tönte, roch und färbte es sich – da war die Welt da. Aber das Nichts fraß alles Geschaffene wieder auf, da wurde die Welt matt, fahl, das Leben verrostete, verstummte und zerfiel, war wieder tot – nichts –; und wieder fingʼs von vorne an. So warʼs erklärlich, warum sich alles ineinander fügte, ein Kosmos möglich war. Das alles war furchtbar mit Schmerz durchwebt. Je höher man wuchs, desto tiefer mußte man wurzeln. Will ich Freuden, dann will ich zugleich Leid. Nichts – oder alles. In der Einbildungskraft und dem Nichts mußte der Urgrund liegen; vielleicht waren sie eins. Wer seinen Rhythmus erfaßt hat, der kann ungefähr berechnen, wie lange Qual oder Leid für ihn dauern kann. Der Irrsinn, der Widerspruch müssen mitgelebt werden. Der Brand meines Hauses ist Unheil und Flamme zugleich. Der Leidende möge sich damit trösten, daß beides eingebildet ist. Patera, der auf beiden Seiten gewann, mußte das ja auch.
Durch den verwandten Pulsschlag verstand ich auch die niedern Wesen. Ich wußte genau: dieser Kater hat schlecht geschlafen, jener Stieglitz hegt gemeine Gedanken. Diese Spiegelungen in mir regelten nun mein Tun und Lassen. Der Lärm der Außenwelt hatte meine Nerven gerade so lange gepeitscht und empfindlich gemacht, bis sie für die Erlebnisse der Traumwelt reif waren.
Am Ende dieser Entwicklungen hat der Mensch als Einzelwesen aufgehört, man braucht ihn auch nicht mehr. Dieser Weg führt zu den Sternen.“
»Zu einer Erkenntnis […] muß man durch Not, Leiden an seiner Fülle gekommen sein, muß geglaubt haben, ›entwurzelt‹ zu sein […], muß am Intellekt gelitten und ihn durch den Geist überwunden – muß mit dem Menschen gerungen haben.«
— Ernst Toller
Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 25.03.21 15:41
zuletzt geändert: 25.03.21 16:34 durch Selbstausdruck (insgesamt 3 mal geändert)
"Das nächtliche Geheul des Wolfes ist die Resonanz der Hingabe an Mutter Erde und des sich Getragenfühlens von Vater Kosmos."
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Traumländer



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  Geschrieben: 25.03.21 19:42
„Wer selber nix zu fressen hat, der soll sich nicht beschweren”
D. Bollo

„In konformistischen Gesellschaften gilt der Unbestechliche als verdächtig. Nicht nur des Hochmuts. Sondern des Verrats.”
Günther Anders

„Von Anbeginn an war die Freiheit des Unternehmens keineswegs ein Segen. Als die Freiheit zu arbeiten oder zu verhungern
bedeutete sie für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung Plackerei, Unsicherheit und Angst.
Wäre das Individuum nicht mehr gezwungen, sich auf dem Markt als freies ökonomisches Subjekt zu bewähren,
so wäre das Verschwinden dieser Art von Freiheit eine der größten Errungenschaften der Zivilisation.“
Herbert Marcuse
Diese Werbefläche können sie mieten.

Bin stolz wie Bolle auf eine Wortneuschöpfung, die mir gelungen ist, um das Geschehen im Parlament trefflich zu beschreiben:
»Inkompetenzgerangel«
Traumländer



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  Geschrieben: 02.04.21 11:17
"In My Tree"

Up here in my tree
Newspapers matter not to me
No more crowbars to my head
I'm trading stories with the leaves instead
Wave to all my friends
They don't seem to notice me
All their eyes trained on the street
Sidewalk cigarettes and scenes
Tempted

Up here so high I start to shake
Up here so high the sky I scrape
I'm so high I hold just one breath
Here within my chest
Just like innocence

Eddie's down in his home
Oh, the blue sky, it's his home
Eddie's blue sky home
Oh, the blue sky, it's his home

I remember when
I swore I knew everything
Let's say knowledge is a tree
It's growing up just like me
I'm so light, the wind he shakes
I'm so high, the sky I scrape
I'm so light, I hold just one breath
And go back to my nest
Sleep with innocence

Up here so high, the boughs they break
Up here so high, the sky I scrape
Had my eyes peeled both wide open
And I got a glimpse of my innocence
Got back my inner sense
Baby got it, still got it

(Eddie Vedder)
Alles, was dem Zeitgeist der 1940er widerspricht, ist Disney-Propaganda queer-stalinistisch-zionistischer Feminazikomitees zum Genozid arisch-männlicher Leistungsträgerschaft durch Chemtrailverschwulung + Islamisierung.
Traumländer



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  Geschrieben: 10.04.21 14:28
Aus Hans Henny Jahnns Romantrilogie Fluß ohne Ufer:

Wenn der Mond voll am Himmel steht–die Wiesen dampfen–in allen Gräsern nistet Tau, die Kronen der Laubbäume stehen dunkel glänzend in einem Meer aus dünngesponnenem Licht–und plötzlich schweigt die Erde–sie schweigt, so daß die Stille dröhnt–dann spüre ich, daß ich mit allem einverstanden bin–; weil ich die Wirklichkeit für ein Trugbild nehme, für den Schatten einer anderen Welt, aus der ich gar nicht entfernt werden kann. Ich weiß dann: was ich sehe, habe ich schon vor undenklich langer Zeit gesehen, doch eindrucksvoller, faßbarer, nicht abgeschwächt oder durch Härte–durch die Schöpfungshärte entstellt–wie das Augenblickliche. Das verwundert mich sehr. Es verwundert mich, immer wieder, denn es wiederholt sich. Es wiederholt sich, daß ich die Welt wie etwas seit jeher Vertrautes begrüße und alle schwindelerregende Angst vergeht––denn das Phantom hinter den Dingen, das Eigentliche, die sonderbaren Dimensionen aus Blei und Licht, werden mir bleiben.
»Zu einer Erkenntnis […] muß man durch Not, Leiden an seiner Fülle gekommen sein, muß geglaubt haben, ›entwurzelt‹ zu sein […], muß am Intellekt gelitten und ihn durch den Geist überwunden – muß mit dem Menschen gerungen haben.«
— Ernst Toller
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  Geschrieben: 10.04.21 22:40
Wow, sehr schön, Dao, das gefällt mir richtig gut! Wo findest du nur all diese tollen Zitate ....?


Das Nichts ist ein Etwas ohne Alles, das heißt Alles ohne Etwas.
© Andreas Tenzer (*1954), deutscher Philosoph und Pädagoge


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Dauer-Träumer



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  Geschrieben: 17.04.21 13:24
"Wir müssen wieder lernen, mit dem Herzen zu denken."
Jane Goodall
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