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AutorBeitrag
Endlos-Träumer



dabei seit 2019
536 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.04.21 17:29
Andy I schrieb:
... sollen jetzt alle Menschen wegen einem Virus vom Planet verschwinden ?
...
Das ganze Leben ist ein Experiment
Bei einem wird es erfolgreich beim anderen endet das im Disaster.


Unmöglich ? Ich bin absolut kein Schwarzseher, vielmehr unverbesserlicher Optimist. Deshalb muss ich aber nicht leugnen, dass ein Virus, wie HIV die Menschheit dahinraffen könnte. Man stelle sich vor, das HIV-Virus würde sich verbreiten wie Corona, durch Aerosole. Impfung ? Gegen HIV gibts bis heute nicht, bis man zu einer effektiven Behandlung kam, vergingen viele Jahre. Kaum anzunehmen, dass man im Falle des Falles rasch genug eine Impfung oder ein wirklich effektives Medikament hätte.

Und ja, das ganze Leben ist ein Experiment, die Menschheit gehört da auch dazu.
Wer sagt, dass nicht bald keine alles beherrschenden Lebewesen die Erde bevölkern ? Schlecht für die Menschheit, gut für den Rest der Lebewesen auf Erden. Unter Anderen auch für die Fledertiere, die durch ein Virus die Ausrottung der Menschheit zu verantworten haben.
Paint it black !!! lol lol
Aber was laber ich, wir meinen im Prinzip eh in etwa das selbe. Glaub ich zumindest.
Grüsse
I'm just a soul who's intentions are good
Oh Lord, please, don't let me be misunderstood
- Eric Burdon & Animals

Bom Shankar, Bom Shiva, Bembele Bom Bom
Traumländerin



dabei seit 2013
75 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.04.21 19:15
(Eine) mögliche Erklärung für weniger Mitgefühl bei steigenden Zahlen von der taz

"Der Gewöhnungseffekt bei uns Menschen, er kann sehr weit gehen. Es gibt unzählige Studien dazu. In vielen ist die Rede von einem „Nachlassen des Mitgefühls“. In seiner Studie aus dem Jahr 2015 spricht der führende Psychologie-Forscher Paul Slovic sogar von einem „Kollaps des Mitgefühls“: Und zwar umso deutlicher, je mehr Menschen betroffen sind. Es fällt uns leichter, mit einem einzigen Menschen Mitgefühl zu haben als mit eintausend. Das liege daran, so Slovic, dass wir diesen einen Menschen, mit Namen und Gesicht, als „kohärente Einheit“ wahrnehmen, als Individuum – anders als eine große, nicht zu identifizierende Masse."

Zusätzlich ist es bei vielen doch auch so, dass man sich hundert Menschen schon noch irgendwie vorstellen kann. Bei tausend wird es schwierig, oder? Je höher also die Zahl, desto abstrakter wird es, sich diese Menge an Menschen vorzustellen (außer vielleicht, wenn man in der Sicherheit arbeitet)?
"Guten Tag, ich bin Matratzenhändler, habe eine endogene Depression, [...] weil ich zu lange damit verbracht habe, mich zu finden. Dann habe ich mich gefunden und das war nichts Besonderes. Da war kein Genie in mir. Nichts." (GRM-Brainfuck)
Traumländer



dabei seit 2008
2.285 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.04.21 20:08
Das ist doch jetzt schon so. Heute wird geöffnet, wo vor einem Jahr noch geschlossen wurde bei deutlich niedrigeren Erkrankungszahlen. Obwohl man heute mehr um die bleibenden Schäden weiß, die das Virus mit sich bringen kann, und die Mutanten hinzugekommen sind. Die Abstumpfung schreitet voran.
Alles, was dem Zeitgeist der 1940er widerspricht, ist Disney-Propaganda queer-stalinistisch-zionistischer Feminazikomitees zum Genozid arisch-männlicher Leistungsträgerschaft durch Chemtrailverschwulung + Islamisierung.
Traumländer



dabei seit 2016
784 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.04.21 21:30
Ich glaube die für immer weniger Menschen nachvollziehbare
Öffnung trotz steigender Zahlen kommt nicht aus der Abstumpfung heraus,
sondern aus wahltaktischen Gründen und (wie so oft) aus ökonomischen
Erwägungen. Es gab laut „Politbarometer” zu keiner Zeit eine
Mehrheit in der Bevölkerung, die auf Öffnungen bestand.
Ja ja, „Staatsmedien”, trotzdem einen Klick Wert
Spoiler:
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Bin stolz wie Bolle auf eine Wortneuschöpfung, die mir gelungen ist, um das Geschehen im Parlament trefflich zu beschreiben:
»Inkompetenzgerangel«
Traumländerin



dabei seit 2013
75 Forenbeiträge

  Geschrieben: 10.04.21 23:11
Mein Post bezog sich eher auf den Schreck, den hier zwei Leute fühlten, weil ihnen die steigenden Fallzahlen nicht mehr so nah gingen wie vor einiger Zeit, und auf die Reaktionen der anderen auf diesen Schreck.
Wollte damit ausdrücken, dass die mit der Zeit sinkende Empathie psychologisch erklärbar - und auch ziemlich normal ist.

Und dass laut Umfragen wenige für Öffnungen sind und trotzdem geöffnet wird, zeigt wieder (und wieder und wieder und wieder), wie egal es "denen da oben" ist.
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Dauer-Träumerin



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  Geschrieben: 11.04.21 05:14
Herzkasper schrieb:
Mein Post bezog sich eher auf den Schreck, den hier zwei Leute fühlten, weil ihnen die steigenden Fallzahlen nicht mehr so nah gingen wie vor einiger Zeit, und auf die Reaktionen der anderen auf diesen Schreck.
Wollte damit ausdrücken, dass die mit der Zeit sinkende Empathie psychologisch erklärbar - und auch ziemlich normal ist.
Und dass laut Umfragen wenige für Öffnungen sind und trotzdem geöffnet wird, zeigt wieder (und wieder und wieder und wieder), wie egal es "denen da oben" ist.


Da ich mal annehme dass du auch mich damit meinst, sag ich einfach mal danke <3
Das ist lieb von dir dass du versuchst das wissenschaftlich zu erklären ;)
"Oh how I wish to dream again..."
- Nightwish
Träumer



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  Geschrieben: 11.04.21 09:23
Ich glaube dennoch, dass man ohne Desensibilisierung bis zu einem gewissen Grad (nennt es gerne Abstumpfung) nicht funktionieren kann als Mensch. Gerade im Bezug auf Inkompetenz und Schauspieltheater sowie Bereicherung im politischen "Betrieb". Ich meine, wann waren die denn NICHT so? Daher halte ich die Empörung über z.B. Millionen für Fußball (wie ich ja finde: DIE dümmste, aufgeblasenste Sportart der Welt, lieber schaue ich Synchronschwimmen!) für übertrieben.

Ist vielleicht auch nur der Altersunterschied in diesem Fall. Aber man schaut sich das JAHRZEHNTE an, bemerkt die gebrochenen Versprechen, die Bereicherung (Nebeneinkünfte, sage ich da nur) und allgemeine Planlosigkeit. Ich verstehe nicht warum die Energie verschwendet wird sich über die so aufzuregen. Inkompetenz ist hier der Normalzustand, mehr ist da mMn nicht zu erwarten.


Make it work, deal with it.
Endlos-Träumer



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536 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.04.21 09:47
Herzkasper schrieb:
... dass man sich hundert Menschen schon noch irgendwie vorstellen kann. Bei tausend wird es schwierig, oder? Je höher also die Zahl, desto abstrakter wird es, sich diese Menge an Menschen vorzustellen ...


Da hast du recht Herzkasper, mir wurde erst jetzt richtig bewusst dass ich anfing die Todeszahlen mit Orten, Städten zu vergleichen, die ich kenne. So hat es mich viele Male gebeutelt, wenn ich mir vorgestellt habe, durch eine völlig leere Grossstadt (meine Heimatstadt zB) zu laufen - alle tot, alle, wo sonst das Leben blüht, alles leer ... Langsam könnte ich anfangen, kleinere Länder so zu betrachten ...
Begonnen hatte ich mit der "Methode" des "Visualsierenes" übrigens schon vor langem, und zwar wegen Syrien, fällt mir jetzt auf.
Irgendwie sehr schmerzhaft, andererseits tu ich mir damit leichter, als einfach Zahlen zu sehen und zu denken, Mensch sind die hoch.
Grüsse
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Endlos-Träumer



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  Geschrieben: 11.04.21 11:02
Ich frag mich trotzdem wo der Sinn dieser Visualisierung liegt. Wie gesagt, vor Corona starben pro Tag(!) in DE ca. 2600 Menschen - kannst ja gerne mal hochrechnen was das auf Monate oder Jahre bedeutet. Wie viele Städte oder Länder man damit füllen könnte. Und darüber hinaus war der absolute Großteil der Bevölkerung deiner imaginären Geisterstädte im weit fortgeschrittenen Alter, viele wären wenige Jahre später sowieso in der Statstik gelandet, mit der niemand irgendetwas visualisiert. Ich verstehe also nicht warum hier das Bild so schwarz gemalt werden muss.

Bei einem Krieg in Syrien ist das mMn etwas anderes, diese Opfer sind rein menschgemacht und umfassen Kinder bis Alte. Die ganzen Gräuel drumherum außer acht gelassen. Aber das Mitleid mit den Coronatoten steht in keiner Relation zu dem Mitleid der sowieso jeden Tag und schon immer verstorbenen, finde ich. Corona ist quasi die AfD unter den Todesursache - man hat sie noch nicht wirklich akzeptiert.
 
Endlos-Träumer



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536 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.04.21 11:44
Tja, CanoninC, das hat vielleicht mit Empathie zu tun. Auch etwas, über dessen SINN man diskutieren könnte.
Trotzdem fühle ich mich als sehr empathischer Mensch durchaus wohl. Egal ob sinnvoll oder nicht.
Grüsse
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  Geschrieben: 11.04.21 12:40
Strohmann. Ich wundere mich nicht über den Empathiesinn an sich sondern über die scheinbar irrationale Distribution der Empathie.
 
Dauer-Träumerin



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  Geschrieben: 11.04.21 13:55
CanoninC schrieb:
Ich wundere mich nicht über den Empathiesinn an sich sondern über die scheinbar irrationale Distribution der Empathie.


Das ist doch nicht verwunderlich! wink
Empathie ist ein Gefühl. Und Gefühle melden sich nicht rational begründet an, sondern sie kommen durch bestimmte Trigger oder Auslöser zustande.
Natürlich kann man Empathie auch durch rationale Gründe herbeiführen. Habe ich mir sagen lassen.
Aber normal ist es ein irrationaler Prozess.


My Body.
My Choice!
..........
"Geh mir ein wenig aus der Sonne!"


Endlos-Träumer



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  Geschrieben: 11.04.21 14:46
CanoninC schrieb:
Ich wundere mich nicht über den Empathiesinn an sich sondern über die scheinbar irrationale Distribution der Empathie.


Das "scheinbar irrationale" sehe ich als Denkfehler beim (überhastet) Schreiben. Passiert; wem nicht, der soll sich melden, er wird sofort konserviert und als Wunder ausgestellt.
Was die Distribution angeht, da sehe ich auch einen Denkfehler oder ein unterschiedliches Verständnis von Empathie.
Empathie kann man meiner Meinung nach nicht verbreiten wie gute Laune. Es wird viel darüber geredet, was ich insoferne bedaure, da es meiner Meinung nach nichts zu reden gibt. Jene, die Empathie können, werden sie spüren, jene, für die Empathie ein Begriff ist, den sie nicht wirklich verstehen können, weil sie zu Empathie nicht fähig sind, werden auch durch öffentliche Aufforderungen nicht dazu gelangen.
Ist unsere Welt schon so abgestumpft, dass man Empathie bereden muss, anstatt sie zu empfinden ? Und empfindet man Empathie, muss man sich dafür möglicherweise auch noch rechtfertigen, oder womöglich gar ein schlechtes Gewissen bekommen ? Weit hergeholt, aber auf der selben Linie gedacht.
Grüsse

Übrigens: Man erkläre mal jemand, was Liebe ist, wie sie sich anfühlt ... Mit Empathie ists ähnlich.
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Endlos-Träumer



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  Geschrieben: 11.04.21 15:08
Na ein Glück beantwort dieser Post meine ursprüngliche Frage noch weniger als dein vorangegangener Strohmann :D

Ich habe das Konzept Empathie nicht hinterfragt. Ich kenne auch eigentlich keinen einzigen Mensch ohne Fähigkeit zur Empathie. Btw, wovon du sprichst ist Mitgefühl und nicht Empathie. Was der Unterschied ist findest du bestimmt selbst heraus.

Alles was ich wissen will ist wieso du die Zahl der Coronatoten als Geisterstadt visualisierst und die unsagbar viel größere Menge aller Verstorbenen, die nicht durch die Medien gejagt werden nicht. Im Prinzip kenn ich die Antwort und habe sie mir eben selbst gegeben - Medien. Ich finde es trotzdem irgendwie komisch das eine so viel größer zu machen als das andere...care about aids, cancer, heart disease? Dont think so. Falls doch, schlechte Nachrichten: Es sterben jeden Tag Kleinstädte voller Menschen. Grund zur Trauer? Dont think so. Der Tod ist untrennbarer Teil des Lebens - kein Grund ihn zu bedauern.
 
Endlos-Träumer



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536 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.04.21 15:40
Mann, du bläst dich aber auf ! Pass auf, dass du nicht platzt.

Mir tun auch die Toten bzw deren Angehörige im coronafreien Alltag leid. Was soll diese Frage ? Was willst du von mir erfahren ? Ich kann doch nicht alles erwähnen, auf was sich meine Empathie erstreckt, zumal es hier explizit um Corona geht.
Und ja, das Leben ist eine tödliche Krankheit. Das ist wohl der einzige Punkt, in dem wir uns einig sind.

"Grund zur Trauer? Dont think so." - Bester, lass bitte derartige Anwürfe, die sind ekelerregend.
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