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LdT-Forum » Drogen » Mischkonsum » Extrem gefährlich: SSRI / LSD (microdosing) + GABA (Kreislaufzusammenbruch, fast tot )


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Traumländer

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  Geschrieben: 07.02.21 09:13
Hallo allerseits,
Ich möchte eine dringende Warnung abgeben, was die obigen Kombinationen angeht.

Gaba wird allgemein als beruhigend und unproblematisch beschrieben. Ich nutzte es als Tee oder Nahrungsergänzungsmittel. Ich hatte mal eine Zeitlang escitalopram eingenommen und damals gaba noch nicht gekannt. Als ich dann wieder escitalopram zu nehmen begann, nahm ich so wie immer abends gaba ein - zum Glück nur die halbe Dosierung. Trotzdem setzte innerhalb von 5 Minuten ein rush ein, wie ich ihn noch nie erlebt hatte. Hattet ihr schon mal eine Überdosierung, bei deren einsetzen ihr sicher seid, dass ihr euer Leben verliert? So war es. Mein Körper stand in Flammen und auch mein Gehirn. Mein Herz schlug wie verrückt, ich wurde zittrig, konnte nicht mehr laufen. Und das alles innerhalb von nur 30 Sekunden. Mein Kreislauf klappte zusammen, ich hatte nur noch die Wahl, den Krankenwagen anzurufen oder meinen Freund, dass er kommt und auf mich aufpasst. Ich entschied mich für letzteres, dann lag ich auch schon nur noch und fühlte mein System abschalten. Nach einigen Minuten wurde es zum Glück wieder besser, aber es war verdammt knapp gewesen.

Jetzt sollte man denken, daß sollte Lehre genug sein. War es auch, zum Teil. Ich nahm beides nicht mehr und damit war es eine ganze Weile gut. Dann fing ich an, mit lsd zu microdosen. Dachte mir, gaba Tee wird nicht so problematisch sein wie als Nahrungsergänzungsmittel und ich sollte es dann einfach nur langsam probieren. Ich hatte zu dem Zeitpunkt auch akut mit ptbs Symptomen zu kämpfen, das machte mich definitiv unvorsichtiger. Das Ende vom Lied: es war nicht weniger heftig, nur dass es vier Stunden anhielt, in denen ich irgendwie versuchte, mein System am Leben zu erhalten. Als es einsetzte, erschrak ich tierisch, weil ich wusste, über was für einen Zeitraum ich welche Schlucke getrunken hatte. Und dass, wenn das der Effekt vom ersten Schluck war, es sich nur potenzieren würde und die dritte Welle die heftigste sein würde. Ich versuchte, mich zu übergeben, habe aber keinen Würgereflex und bekam es einfach nicht raus. Zitternd und in Todesangst auf dem Badezimmerboden. Laufen, atmen, meinen Freund dazu holen, der den Krankenwagen rufen soll, falls ich zusammenklappe... Das Adrenalin hoch genug halten, um das gaba und die Verdauung runter zu schrauben, aber nicht so hoch, dass alles komplett überdreht und mein Herz nicht mehr mitmacht... Das war auch der Grund, weshalb ich den Krankenwagen nicht holte. Zum einen bezweifle ich, dass sie an der Stelle noch hätten helfen können, zum anderen musste ich meine Erregungslevel in einem Gleichgewicht halten, was in dem Moment, wo Krankenhaus und Ärzte etc auf dem Plan stehen, außerhalb meiner Kontrolle gelegen hätte. Wenn ein Gedanke sofort zu einer krassen körperlichen Reaktion führt und man seine eigenen neurotransmitter spürt und wie man sie steigert oder runterschraubt, dann geht es mit noch darum, dieses viel zu empfindliche System irgendwie am Laufen zu halten und so wenig Risiko wie möglich dort rein zu bringen.

Ich habe nun, zwei Tage später, noch Nachwirkungen. Es fühlt sich an, als ob ich mein Herz über diese Stunden überlastet habe und in meinem Kopf spüre ich immer noch dieses Brennen bei bestimmten Gedanken/Gefühlen und auch der Erinnerung, und daran anschließend wieder diese Destabilisierung meines Kreislaufs, mit Tinnitus, Schwäche, Zittern, schmerzhaftes Ziehen im Herzmuskel und so weiter. Der rush setzte sich immer wieder neu ein über die letzten anderthalb Tage, wenn ich etwas aß, so dass ich dann wieder nach einem halben Brot eine Stunde spazieren gehen musste, um den Zucker zu verbrennen, weil mein System zusammenbrach, wenn ich einfach nur saß und der Parasympathikus aktiv war und sich auf die Verdauung konzentrierte.

Also Vorsicht mit diesem Kram. Ich hoffe, dass das sonst noch keinen passiert ist und nicht passieren wird... Liebe Grüße
 
Moderator



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  Geschrieben: 07.02.21 14:03
Wir haben für derlei Warnungen einen Sammelthread: Sammelthread: Mischkonsum - Was man NIEMALS mischen sollte

Darin ist deine Warnung besser aufgehoben, denn da dieser Thread wenig Diskussionsgrundlage bietet wird er recht schnell in der Versenkung verschwinden und somit recht wenig Leute erreichen.
Half the fun is learning!
» Thread-Ersteller «
Traumländer

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1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 07.02.21 14:07
Danke! Mal schauen ob ich raus finde, wie man das verschiebt...
 
Moderator



dabei seit 2012
2.590 Forenbeiträge

  Geschrieben: 07.02.21 21:47
Verschieben von einzelnen Posts ist nicht möglich, nichtmal uns Moderatoren - wir müssen das auch ganz primitiv mit Zitaten machen. Wenn du ihn lieber dort drüben hast, poste ihn dort einfach komplett nochmal und danach kann ich diesen Thread hier für dich entfernen.
Half the fun is learning!
» Thread-Ersteller «
Traumländer

dabei seit 2014
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1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 29.04.21 18:10
Update:

Ich hatte noch für etwa einen Monat mehrmals am Tag heftige Flashbacks, bei denen ich jedes Mal nah dran war, den Krankenwagen zu rufen. Diese Momente, wenn sich die Jahrzehnte, die man glaubt, vor sich zu haben, plötzlich wie ein Akkordeon zusammenstauchen, auf Minuten, Sekunden. Jeden Tag, immer wieder und wieder und wieder, und man weiß man ist noch nicht fertig, man will nicht, aber man ist ohne Kontrolle. Kopf und Körper laufen Amok.
Die Flashbacks wurden durch Essen ausgelöst oder auch bestimmte Gedanken. Panikattacken, bei denen das Herz zu hoch geht, dann runteratmen, bis das Herz fast aussetzt. Alles unreguliert. Ich bekam die Flashbacks unter Kontrolle, indem ich etwa zwei Monate nichts mehr aß, was den Blutzucker beeinflusst, also den Körper auf Ketose hielt. Ich schlief auch etwa zwei Monate lang jeden Tag zehn Stunden und brauchte zusätzlich einen Mittagsschlaf, weil mein Körper (und Kopf) es sonst einfach nicht schafften. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass mein System von den ganzen Flashbacks und dem ständigen Stress dermaßen angegriffen war, dass mein Denken und meine Wahrnehmung psychotisch wurden und sich mein Zustand nach Wochen eher verschlechterte als verbesserte. Zu dem Zeitpunkt fing ich an, Fischölkapseln (und dann auch Vitamintabletten) zu mir zu nehmen. Damit wurden endlich die Symptome schnell besser. Ich nehme an, meine Gehirnzellen waren wirklich massiv geschädigt und konnten sich damit regenerieren.
Nach anderthalb Monaten konnte ich zum ersten Mal wieder vorsichtig Sport machen. Inzwischen geht es mir so weit wieder gut, dass ich mein Leben auf die Reihe kriege und ein Gedanke nicht mehr sofort eine körperliche Reaktion auslöst.
Aber ich bin nachhaltig eingeschränkt, nur dankbar, dass ich noch lebe. Ein Schluck Kaffee führt zum Flashback - probiere ich nicht mehr aus. Ich verzichte immer noch komplett auf Zucker und jegliche Stimulanzien (auch Tee). Ich habe sehr lange gewartet, bis ich GABA-haltige Lebensmittel (Joghurt, Käse) wieder gegessen habe. Ich werde nie wieder Substanzen zu mir nehmen, keinen Alkohol trinken, kein Gras rauchen. Es ist nicht wie ein abstraktes "Ich könnte sterben" wie wenn man raucht und über Lungenkrebs nachdenkt, sondern es ist ein "Du kannst jetzt daran ziehen und dafür dann in zwei Minuten um dein Leben kämpfen". Das ist keine Droge der Welt wert.

Ich lasse den Beitrag hier, weil man ihn wunderbar über Google findet.

Ich weiß nicht, wie viele Leute an dieser Kombination schon gestorben sind. Man wird es nie verknüpft haben, weil GABA nichts ist, worauf im Labor getestet wird. Ich weiß auch nicht - mit dem wachsenden Trend zu GABA und LSD - wie viele Menschen daran noch sterben werden. Ich wäre es fast - und es war nur LSD microdosing und ein halber Tee.

Bitte warnt die Leute, die ihr kennt, besonders aus den alternativen Kreisen, damit so etwas niemandem mal aus Zufall passiert.

 
Moderator



dabei seit 2012
2.590 Forenbeiträge

  Geschrieben: 29.04.21 21:18
Chrissi555 schrieb:
Ich weiß nicht, wie viele Leute an dieser Kombination schon gestorben sind. Man wird es nie verknüpft haben, weil GABA nichts ist, worauf im Labor getestet wird. Ich weiß auch nicht - mit dem wachsenden Trend zu GABA und LSD - wie viele Menschen daran noch sterben werden. Ich wäre es fast - und es war nur LSD microdosing und ein halber Tee.


Mir ist kein derartiger Todesfall bekannt - stimmt zwar schon, auf GABA wird nicht gescreent (warum auch); aber mir sind auch keine Todesfälle bekannt in denen nur LSD und kein offensichtlicher anderer Verursacher mit im Spiel war. Gäbe es mehrere solcher Fälle, würde das durchaus für Aufmerksamkeit sorgen denke ich. Es ist auch nicht gerade wahrscheinlich, weil zwischen LSD und GABA kein direkter Zusammenhang bekannt ist.

Was dein eigenes Nahtoderlebnis angeht hab ich halt so meine Zweifel...nicht dass ich dir nicht glauben würde mit den Symptomen die du beschreibst, aber da du dich ja anscheinend nie in ärztliche Behandlung begeben hast (wieso eigentlich? Meinst du nicht es wäre bei so lange zurückbleibenden Symptomen ratsam gewesen?) bleiben es halt subjektive Eindrücke.
Es ist schwer zu beurteilen ob du dich tatsächlich jemals in Lebensgefahr befunden hast, oder ob das nicht vielleicht eher eine psychosomatische Geschichte war.
Half the fun is learning!
» Thread-Ersteller «
Traumländer

dabei seit 2014
10 Forenbeiträge
1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 29.04.21 21:39
zuletzt geändert: 30.04.21 05:02 durch Chrissi555 (insgesamt 10 mal geändert)
Nun, GABA ist ein Neurotransmitter und LSD geht auf die Serotoninrezeptoren. LSD erhöht normalerweise den GABA-Gehalt beim retikularen Thalamus. GABA ist ein Inhibitor, der dabei sozusagen den Filter zwischen uns und der Umwelt beeinträchtigt.
Zusätzlich wird GABA wohl bei Überschuss in Glutamat umgewandelt - einer der Gründe, weshalb geringere Dosen beruhigend wirken, höhere stimulierend. Jeder reagiert natürlich auch anders auf die Mengen. Ich hatte es zum Einschlafen nehmen wollen, musste aber die Dosis halbieren, weil ich sonst drei Stunden hellwach im Bett lag.

Klar, kann auch alles nur psychosomatisch sein. Ich empfehle, dass irgendjemand, der Lust hat, sich möglicherweise ganz vorsichtig an ein Nahtoderlebnis heranzutasten, einfach mal auf 30 bis 50 micro LSD ein bisschen GABA-Tee trinkt und dann hier Bericht erstattet.

Escitalopram (= SSRI) wird übrigens auch nur nach Absprache mit dem Arzt mit GABA empfohlen.
Es heißt zwar, GABA gelange kaum ins Gehirn, aber Glutamat einerseits durchaus, und dann kommt noch dazu, dass LSD offenbar die Menge an GABA am retikularen Thalamus zum Beispiel sowieso schon potenziert. Da kann auch eine geringfügige Erhöhung von GABA im System schon für eine entsprechende Steigerung dieses Mechanismus führen. Zusätzlich wirken sowohl GABA als auch LSD auf das vegetative Nervensystem, das als das Gehirn im Bauch bezeichnet wird. Es ist für die körperliche Regulation zuständig, inklusive Verdauung, Blutzucker, Stresshormone, Herzschlag. Und dieses war definitiv völlig aus dem Gleichgewicht geraten.
Ich war in ärztlicher Behandlung, sowohl bei einem Neurologen als auch bei einem Gastroenterologen. Ersterer schickte mich zu zweitem, Zitat "Ich kenne mich da nicht aus". Man nimmt sich zehn Minuten Zeit, und wenn man in diesen zehn Minuten nicht in eine bestehende Krankheit eingeordnet werden kann, lässt ein Arzt es lieber bleiben. Es sind keine Forscher, es sind Kategorisierer. Der Gastroenterologe sagte, es könne schon gut sein mit so einer Vergiftung und entsprechend hohen Stressleveln, dass das vegetative Nervensystem da einen Schlag wegbekommt, aber er sei "ehrlich gesagt überfragt". Da ich zu dem Zeitpunkt das Ganze ja schon ganz gut managte, empfahl er, einfach abzuwarten, dass es sich wieder einpendelt - und das hatte es dann ja auch nach ein paar Wochen. Ich habe sowohl mit einem befreundeten Psychologen gesprochen, der meinte, dass Menschen schon an Panikattacken gestorben seien und es eine strikte Trennung von Körper und Psyche sowieso nicht gibt, es sich wohl an der Stelle nicht sagen lässt, außer jemand anders probiert die Kombination aus - worauf er jetzt auch nicht scharf war. Ich redete auch mit einem Freund, der einen Doktor in Neurowissenschaften hat. Der meinte, dass das Problem im Grunde einmal der Mangel an Forschung ist - sowohl zu beiden Substanzen einzeln und erst recht zu beiden zusammen -, und dass die Menschen im Grunde noch viel zu wenig darüber wissen, wie das Gehirn überhaupt funktioniert, erst recht in Verbindung mit dem vegetativen Nervensystem. Man ist noch ganz am Anfang.
Letztlich ist es so, dass es extrem wenig Forschung gibt zu GABA, und man auch jetzt erst anfängt zu erforschen, wie sehr LSD in die physiologischen Vorgänge im Körper eingreifen kann - bis hin zu Genexpression (hierzu interessante Forschung von Antonio Inserra). In seinen pharmakologischen Studien ist diese Fähigkeit von LSD, das epigenetisch programmierte Ablesen der Gene zu verändern, natürlich vielversprechend für die Behandlung kranker Menschen, aber in seiner Forschung nennt er auch die Gefahr, dass durch das Hochfahren des Immunsystems unter LSD theoretisch die Möglichkeit besteht, dass sich Autoimmunerkrankungen entwickeln, indem sich das System gegen sich selber richtet.
Wenn man auf einem Trip ein Vergiftungserlebnis hat, kann der Körper halt auch in eine ungünstige Richtung programmiert werden.

Lysergic acid diethylamide differentially modulates the reticular thalamus, mediodorsal thalamus, and infralimbic prefrontal cortex: An in vivo electrophysiology study in male mice
Methods: We employed in vivo extracellular single-unit recordings in anesthetized adult male mice to investigate the dose-response effects of cumulative LSD doses (5-160 µg/kg, intraperitoneal) upon reticular thalamus GABAergic neurons, thalamocortical relay neurons of the mediodorsal thalamus, and pyramidal neurons of the infralimbic prefrontal cortex.
Results: LSD decreased spontaneous firing and burst-firing activity in 50% of the recorded reticular thalamus neurons in a dose-response fashion starting at 10 µg/kg. Another population of neurons (50%) increased firing and burst-firing activity starting at 40 µg/kg. This modulation was accompanied by an increase in firing and burst-firing activity of thalamocortical neurons in the mediodorsal thalamus. On the contrary, LSD excited infralimbic prefrontal cortex pyramidal neurons only at the highest dose tested (160 µg/kg). The dopamine D2 receptor (D2) antagonist haloperidol administered after LSD increased burst-firing activity in the reticular thalamus neurons inhibited by LSD, decreased firing and burst-firing activity in the mediodorsal thalamus, and showed a trend towards further increasing the firing activity of neurons of the infralimbic prefrontal cortex.
Conclusion: LSD modulates firing and burst-firing activity of reticular thalamus neurons and disinhibits mediodorsal thalamus relay neurons at least partially in a D2-mediated fashion. These effects of LSD on thalamocortical gating could explain its consciousness-altering effects in humans.

Fazit: LSD wirkt auch auf die GABA-ergen Systeme. Wie das am Ende alles tatsächlich zusammenspielt, wissen wir nicht. Aber GABA also solches wird bisher noch nicht viel konsumiert. Wie gesagt, wenn jemand das mal austesten möchte und hier Bericht erstatten, ich freu mich auf Antworten.
 
Dauer-Träumer

dabei seit 2019
632 Forenbeiträge

  Geschrieben: 30.04.21 08:58
Danke für den Bericht.

Ich dachte Aminobuttersäure oder Glutamat wären harmlos.
So zumindest habe ich es gerade gegoogelt.

Für mich ein kompl. neues Thema !

Kann bitte jemand erklären warum das zusammenspiel so extrem gefährlich ist.

Bitte nicht lachen,
aber wenn jemand beim Chinesen essen war, wo bekanntlich Glutamat als Geschmacksverstärker
verwendet wird und nimmt anschließend LSD oder LSA .....

Danke und liebe Grüße
leben und leben lassen !
Moderator



dabei seit 2012
2.590 Forenbeiträge

  Geschrieben: 30.04.21 09:17
zuletzt geändert: 30.04.21 10:06 durch Pharmer (insgesamt 1 mal geändert)
Andy I schrieb:
Bitte nicht lachen,
aber wenn jemand beim Chinesen essen war, wo bekanntlich Glutamat als Geschmacksverstärker
verwendet wird und nimmt anschließend LSD oder LSA .....


Lachen tu ich darüber nicht, du bist ja längst nicht der erste der solche Bedenken äußert. Ist ja auch erstmal zumindest theoretisch naheliegend. Deswegen wurde da auch ziemlich intensiv geforscht, und eine sehr breite Spanne an Studien hat eindeutig gezeigt dass von Glutamat (als Lebensmittelzusatz) keinerlei schädliche Wirkungen ausgehen. Die Symptome die von einigen Leuten beschrieben wurden (zB. Kopf- oder Nackenschmerzen nach Konsum von asiatischen Gerichten) haben sich ziemlich eindeutig als Placebo entpuppt.
Half the fun is learning!
Moderator



dabei seit 2012
4.499 Forenbeiträge
1 Tripberichte
9 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 01.05.21 07:17
BTW an alle, die vor Glutamat Angst haben: das ist einer der wichtigsten Neurotransmiter im menschlichen Organismus. Also nix mit "gefährlicher Chemie"...
Ich habe mir nicht vorgenommen,
Jemals auf die Welt zu kommen,
Und trotzdem ist es,
Irgendwie passiert.
Traumländerin



dabei seit 2013
93 Forenbeiträge

  Geschrieben: 01.05.21 22:20
Sorry, OT:

Spoiler:
Und wie kommt dann wieder diese Panik davor zustande, sodass jetzt nurmehr Hefe statt Glutamat eingesetzt wird, was am Ende wieder nur Verbraucher-Verarsche ist?

"Guten Tag, ich bin Matratzenhändler, habe eine endogene Depression, [...] weil ich zu lange damit verbracht habe, mich zu finden. Dann habe ich mich gefunden und das war nichts Besonderes. Da war kein Genie in mir. Nichts." (GRM-Brainfuck)

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