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LdT-Forum » Drogen » Pharmazeutika » Tramadol - Sammelthread


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AutorBeitrag
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 19.04.20 14:57
Tramadol kann ja ganz verschiedene Wirkungen haben, eben aufgrund dieser zusätzlichen Serotonin-Komponente.
Da ich auf 1000mg Morphin/ Tag bin, kommt von der opioiden Wirkung so gut wie nichts durch (selbst bei 800mg Tramadol/ Tag = 80mg Morphin im Verhältnis zu den 1000mg, die ich fest nehme, n Klecks).
Und somit kann ich von der (im Vergleich zu z.B. Amphetaminen milden und zu ADs akuten/schnellen) Serotonin-Wirkung profitieren, ohne eine zusätzliche opioide Wirkung erleben zu müssen. Und will ich doch mal die "originale" Tramadol-Wirkung mit beiden Komponenten, dann nehme ich einfach zusätzlich etwas Morphin entretardiert dazu.

Mich würde mal interessieren, wie stark das Abhängigkeitspotenzial in Bezug auf die Serotonin-Wirkung ist. Abhängig von Opiaten bin ich ja schon, das heißt dahingehend brauche ich mir keine Sorgen machen (von 1000mg zu 1080mg Äquivalent ist jetzt keine wirklich starke Erhöhung)
Also, falls jemand Erfahrung in der Richtung hat (insbesondere das mit dem Serotonin), würde ich mich über diese, Tipps und Rückmeldungen freuen.

Danke und LG
Menschen, die keine Drogen nehmen, haben mehr Probleme mit Drogen als Menschen, die Drogen nehmen.
Traumländer



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Skype
  Geschrieben: 19.04.20 18:42
Bei 800 mg Tramadol würde ich sehr bzgl Krampfgefahr aufpassen. War mit meiner Ex ein wenig niedriger dosiert und musste mitansehen wie sie nen echt miesen Epianfall durchlitten hat. Sie hat zwar selber nicht viel davon mitbekommen aber es war echt mies und kann auch je nach Körperhaltung und Umgebung echt böse enden. LG
Live the Life you love
Love the Life you live

Traumländer



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  Geschrieben: 20.04.20 18:47
Wenn man nach längerer Zeit hohe Dosen Trama absetzt hat man mit miesen neurologischen Störungen zu kämpfen. Brainzaps, unfreiwillige Bewegungen...fühlt sich alles besorgniserregend an. Dazu kommt noch eine knüppeldicke Depression die zwar nicht so lange dauert aber einen dazu bringt mit Opis weiterzumachen. Der Wirkmechanismus ist zwar anders, aber jeder Mensch mit Verstand würde sich ja auch nicht täglich teile einbauen. Der Körper sucht nach Gleichgewicht und reguliert die Rezeptoren runter an denen Serotonin andocken kann. Es dauert bis sich das wieder normalisiert. 800mg Trama sind gefährlich und wirken nicht einmal mehr Serotoninerg, sondern sehr dämpfend, habs schon selber ausprobiert. Eine Nase Amphetamin passte da besser zu Morphin auch wenn das auch nicht safe ist. Von allen Opis ist Trama das dümmste um es damit zu übertreiben.
"Wenn ein Pechvogel sich im Bett zu Tode vögelt, soll das heißen, dass alle anderen schuldbewußt das Pimpern einzustellen haben?"

Charles Bukowski
Moderator



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  Geschrieben: 21.04.20 04:13
Jetzt aber mit solchen Dosen Amphe zu nehmen, ohne das Tramadol vorher ausgeschlichen oder runterdosiert und gegen einen selektiven µ-Agonisten zu haben, endet sehr schnell und auch sehr wahrscheinlich mit einem Krampfanfall.
“The United States is also a one-party state but, with typical American extravagance, they have two of them.”

-Julius Nyerere, ehem. President von Tansania
Abwesender Träumer



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  Geschrieben: 22.04.20 13:35
Wie gesagt, Tramadol find ich ja so gut, weil ich von Amphetaminen zu viele NWs hab (innere Unruhe etc) und so trotzdem nicht auf eine leichte Serotonin-Wirkung verzichten muss.
Es geht mir ja auch nicht um den Solo-Konsum von Trama.
Und ich nehme höchstens 200mg retard auf einmal, ich meinte nur, selbst wenn ich so extreme Dosen wie 800mg am Tag nehmen würde, wäre meine Morphin-Äquivalenz-Dosis bei 1080mg statt bei 1000mg und würde beim Absetzen des Tramadols keinen signifikanten Opiat-Entzug auslösen (wollte meine Opiat Toleranz und die Vergleichsweise geringe opioide Wirkung des Tramas auf mich verdeutlichen).

OK, die spezifischen Entzugserscheinungen kenn ich nun.
Wie lange am Stück kann man ungefähr Tramadol konsumieren, ohne abhängig zu werden? (was die Serotonin-Komponente angeht, von Opiaten abhängig bin ich schon!)
Ist das, was Dauer bis zur Abhängigkeit, Craving etc angeht, ungefähr im gleichen Rahmen, wie bei Amphetaminen?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Abhängigkeitspotenzial, bei ca. zweimal wöchentlichem Konsum höher ist, als bei Amphetaminen, zumal ich keinen Abfuck beim Runterkommen von Trama spüre und die Sero-Wirkung eher smooth kommt.
Aber vllt hat da jemand von euch mehr (vorallem längere) Erfahrung - speziell in dem Konsummuster, welches ich eben beschrieben habe, und im Idealfall bei schon bestehender Abhängigkeit eines anderen Opioides ......??

Danke und LG

Menschen, die keine Drogen nehmen, haben mehr Probleme mit Drogen als Menschen, die Drogen nehmen.
Traumländerin

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MSN
  Geschrieben: 02.01.21 19:00
Double schrieb:
Mir steht demnächst eine Weisheitszahn-OP bevor. Meint ihr da besteht die Chance, Tramadol verschrieben zu bekommen? Der Standard ist ja meines Wissens Ibu 800 in Tagen danach. Wie sind da eure Erfahrungen? Denkt ihr es ist einen Versuch wert, den Arzt gezielt danach zu fragen?


Also ein Zahnarzt verschreibt dir ganz bestimmt kein Tramadol da bin ich sicher. Auch keine andren Medis wenn überhaupt ne geringe Dosis Dolomo oder Ibuprofen.

Gruss Sonja



 
Traumländer



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  Geschrieben: 02.01.21 23:46
Jau, Opioide haben bei der Art von Schmerzen auch tatsächlich keine große analgetische Wirkung. Ich habe am Tag nach der OP morgens nen Mohntee getrunken, und der hat wirklich kaum was gebracht. Der Schmerz war auch eher wie ein starker, lokaler Kopfschmerz, und Kopfschmerzen werden bei mir durch Opis manchmal sogar ausgelöst oder verstärkt. Habe dann irgendwann eine Ibu genommen, und die hat die Schmerzen dagegen fast verschwinden lassen. Fand ich echt interessant zu beobachten.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 03.01.21 00:34
zuletzt geändert: 04.01.21 11:36 durch Erdnuss (insgesamt 1 mal geändert)
Neopunk schrieb:
Jetzt aber mit solchen Dosen Amphe zu nehmen, ohne das Tramadol vorher ausgeschlichen oder runterdosiert und gegen einen selektiven µ-Agonisten zu haben, endet sehr schnell und auch sehr wahrscheinlich mit einem Krampfanfall.


Und was für Krampfanfälle. Ich war Mal vor ein paar Jahren affig und konnte in dem Zustand nicht los shore holen. Hatte aber noch ne 100ml Flasche Tramadol da von der ich nicht Grad wenig getrunken hab. Der Affe ging auch ganz gut weg. Nicht komplett aber genug das ich loskonnte h holen. In der Tram hab ich dann einen Krampfanfall bekommen. Beim Aufwachen musste ich feststellen das ich nichts mehr über mich wusste. Nicht wo ich wohnte, wie ich hieß einfach alles aber auch wirklich alles weg. Bekam ne Panikattacke und bin aus der Tram raus und einfach nur gerannt bis ich mich einigermaßen beruhigte und rumgrübbelte wer ich bin, wo ich bin und was ich da mache. Ich wusste auch nicht warum mir es so eklig ging oder warum alles so verschwommen war. Wusste ja nicht mehr das ich heroinabhängig und Brillenträger war (die ging beim Anfall oder der Flucht verloren).
Hat fast 1 Stunde gedauert bis meine Erinnerungen pö a pö zurück kamen.
Sone Erfahrung wünsch ich keinen.

Ich kann also Neopunk nur beipflichten bei Tramadol vorsichtig zu sein wegen der Krampfgefahr.
Ich hatte mehrere Krampfanfälle in meinem Leben aber nur bei diesen einen durch Tramadol ausgelösten bekam ich vollige Amnesie.

Edith: hab Grad gesehen das Neopunk die Tramadol Krampfanfälle mit Amphetamine in Zusammenhang gebracht hat. Man kann aber auch allein durch zuviel Tramadol auch ohne andere Drogen epileptischen kriegen. Wollte ich nur Mal noch kurz anmerken. Auch wenn sooderso selten jemand auf meine Posts reagiert.
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Traumländer

dabei seit 2013
26 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.03.21 16:27
Hallo liebe TräumerInnen,

das ist mein erster Beitrag im Forum seit Langem, da ich seit einigen Jahren fast gar nicht mehr konsumiere (außer gelegentlich Gras und alle paar Monate Kratom, das dann meist ein paar Wochen recht intensiv, bis es wieder aufgebraucht ist).

Vergangenes Silvester allerdings hat ein fieser Rückfall begonnen:
Ich war bei einer Freundin zu Besuch und irgendwann gegen morgens hat ihr Freund eine Schublade geöffnet und dort Tilidin entdeckt, das sie mal verschrieben bekommen hatte. Das hat mich dann so angefixt, dass ich versucht hab, sie so bald wie möglich wieder zu besuchen um mir ein, zwei Tabletten klauen zu können. Irgendwann im Februar kam es dann dazu. War natürlich ein herrliches Gefühl, sodass ich sie in der selben Woche nochmal besucht hab, um die restliche Packung an mich zu reißen.
Ab da war es um mich geschehen und mir fiel ein, dass ich vor Jahren mal eine Connection für Tramadol hatte. Dort wollte ich mir wieder was holen und war tagelang extrem heiß drauf und konnte kaum an was anderes denken und freute mich so auf den Tag, an dem ich es endlich bekommen würde (obwohl ich Urlaub hatte und klettern ging, was wirklich meine allergrößte Leidenschaft ist).

Als ich es schließlich hatte (vor 3 oder 4 Wochen, Ende Februar), legte ich natürlich gleich los und hatte sofort Schwierigkeiten, das ganze in Maßen zu halten.
Mein Konsummuster sieht jetzt seit da ungefähr so aus:
2-4 Tage am Stück Dauerkonsum (meist morgens bei der Arbeit 200mg und nach der Arbeit nochmal 100-200mg, versuche möglichst nicht über die 400mg am Tag zu kommen, weil ich voll Angst vor nem Krampfanfall hab, vor allem weil dann mein Konsum auffliegen würde)
1-2 Tage Pause und dann das ganze wieder von vorne.

Ich setz mir immer so Regeln/Vorhaben, die ich meist sofort über Bord werfe, wie zum Beispiel ich konsumiere nur 2 mal die Woche oder nicht bei der Arbeit. Als das nicht klappte, hab die Tabletten mit zur Arbeit genommen, damit ich an meinem freien Tag nicht konsumiere, bin dann aber extra nochmal hingefahren um sie zu holen, usw.

Immer wieder bin ich aber auch stark und schaff es doch zwischendurch mal ein paar Tag nüchtern zu bleiben, meist aber eben nur, wenn ich das Zeug nicht da hab.

Jetzt aber zu meinem eigentlichen Problem:
Es kam jetzt in den Konsumpausen schon das zweite oder dritte Mal vor, dass ich einfach plötzlich mit Heulen anfangen musste und sich ein krasses Gefühl, der Überforderung, Hoffnungslosigkeit, Depression breit gemacht hat.
Heute früh bei der Arbeit bin ich eben wieder plötzlich in Tränen ausgebrochen und konnte einfach nicht mehr und bin heimgegangen. (letzter Konsum war am Samstag, insgesamt 500mg, davor Freitag Pause und Dienstag bis Donnerstag je 300-400mg am Tag)
Diese Anfälle fühlen sich so grundlos an, erinnern mich bisschen daran, wie ich mich nach MDMA immer gefühlt hab.
Kennt das jemand von euch? Kann das von der SSRI-Komponente des Tramadols kommen? Wäre ja irgendwie nahe liegend, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass das früher auch schon so war.
Gleichzeitig war ich gestern am Sonntag und heute immer wieder müde und schlapp und hab viel geschlafen. Und die Nase lief auch ab und zu ein bisschen, können das schon erste Entzugssymptome sein? Bei so kurzem Konsum? Vielleicht bekomm ich ja auch einfach nur ne leichte Erkältung ^^
Ich hab vor paar Jahren schon mal öfter Tramadol konsumiert und hab damals auch nach einer Woche Dauerkonsum schon einen deutlichen Entzug gehabt, vielleicht reagier ich da ja einfach bisschen sensibel.

Interessanterweise hab ich es heute allerdings geschafft nichts zu nehmen und als ich weinend von der Arbeit heimgefahren bin, fiel es mir recht leicht, die Tabletten dort zu lassen und ich verspüre derzeit überhaupt kein Craving :-)

Tut mir Leid, dass das jetzt so ein ewig lange Post wurde und vielleicht wurde der Zusammenhang von Tramadol und Depressionen hier schon mal diskutiert, ich konnte aber über die Suchfunktion nichts finden und wollte das einfach auch mal los werden, weil ich niemanden hab, mit der/dem ich darüber reden kann.

Also nochmal zusammengefasst meine Frage:
Meint ihr Tramadolkonsum kann Depressionen auslösen bzw. wieder hervorrufen/verstärken, wenn man in generell in den letzten Jahren immer wieder mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte?
 
Traumländer



dabei seit 2015
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3 Tripberichte
1 Langzeit-TB
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  Geschrieben: 15.03.21 17:14
Les mal mein Langzeit TB, kommt mir sehr bekannt vor. Die depressiven Episoden sind meiner Ansicht nach Folge Einer beginnenden Sucht und Warnzeichen die Notbremse zu ziehen. Plötzliche Gefühlsausbrüche und Heulanfälle sind mMn darauf zurückzuführen, dass Opiatkonsum die Emotionalität senkt und aufgestaute Gefühle Ihren Weg raus suchen (man kann Sie nicht verdrängen, Versuch das im Hinterkopf zu haben). Ich kenne das von mir auch, dass das die ersten Symptome vom Entzug sind.
Mal konkret: Wer ist wirklich pervers auf dem Planet?
Und zu vertieft in radikale Politik und Gebet
Die Welt steht in Flammen und keiner kümmert sich darum
Doch sag einmal das Wort „Fotze“ und alle drehen sich um
Endlos-Träumer



dabei seit 2019
196 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.03.21 17:25
Könnte zu dem Thema ein Lied singen aber um es mal kurz zu halten: Definitiv.

Ich hatte schon mehr als genug MDMA Downs und sonstige substanzinduzierte Stimmungstiefs aber nichts von alledem kam gegen das Gefühl, vom kalten Absetzen nach mehrwöchigem Tramadolkonsum an. Der Unterschied ist für mich folgender: Während die meisten Substanzen (die ich dann ja auch meistens nur über einen Abend hinweg konsumiert habe) bei mir einen mehrtägigen Kater auslösen, weiß ich wenigstens, dass und wann dieser wieder vorbei sein wird. Mir geht's scheiße aber ich erkenne es als direkte Konsequenz des Abends an und schenke dem Stimmungstief so nicht viel Bedeutung.
Obwohl das selbe auf Tramadol auch zutreffen sollte, ist das Gefühl hierbei ein ganz anderes. Ein über Wochen aufrecht erhaltendes, in den Alltag integriertes Hochgefühl, welches von einen auf den anderen Tag fehlt war für mich nochmal eine ganz andere Nummer. Es fühlt sich nicht an wie ein Kater, es fühlte sich so an als ob einem jegliches Glücksgefühl unwiderruflich genommen wurde. So fundemental, dass obwohl ich wusste, dass es besser wird, ich es einfach nicht glauben konnte. Tramadol hat von allen Substanzen das bisher dunkelste und tiefste Loch gegraben, in das ich je gefallen bin. Ich bin mir sicher, dass die Länge des Konsums hier einen großen Teil ausmacht, kann mir kaum vorstellen, dass ein ein, zwei Tage Konsum ähnliche Folgen haben können, zu unterschätzen ist es aber insbesondere für Menschen mit Depression sicherlich trotzdem nicht.
Ich habe jetzt unter anderem deswegen länger kein Tramadol mehr angerührt und kann nur erahnen, was hochpotente Opiode wohl so mit einem machen. Anderseits tut die SSRI Komponente wahrscheinlich ihr übriges, Tramadol trotz niederer Potenz trotzdem zu einer absoluten Bitch beim Absetzen zu machen.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 15.03.21 22:14
@CanoninC

diese Probleme vom Tramadol kenne ich gut.
Bin schon viel zu lange abhängig davon und nehme es und andere Opioide täglich.
Nicht wegen der Opioidwirkung sondern eher als SSRI.

Als in meiner "Opioid-Anfangszeit" ich nach 3-4 Wochen Konsum bis 300mg das Tramadol
wieder abgesetzt hatte, da die Arbeit wieder los ging, hing ich mehrere Wochen in einem ekelhaft depressiven Loch fest.
Alles kalt, leer, trüb, sinnlos, trist und traurig. Keine Liebe und Freude.
Das ging gute zwei Monate so. Als ich dann mit damaligen Freunden eine MDMA-Session
erlebte, besserte es sich in den folgenden Tagen erheblich.
Warum? Keine Ahnung.
Lag wohl eher an den psychisch sehr wohltuenden Gesprächen auf dem Turn,
als an der Wirkung direkt.

Viele Grüße
"Miep mich nicht an, man!"
Traumländer



dabei seit 2012
597 Forenbeiträge

  Geschrieben: 07.05.21 19:33
Eigentlich bin ich kein großer Fan vom Original-Trama, bei ODSMT werde ich dagegen viel eher schwach. Nun habe ich aber gerne 100 mg Retard-Tabletten da gehabt weil ich beruflich viel fliegen muss und so ein 11-Stunden Flug einfach nur kacke ist. Einmal saß ich auf einem Mittelsitz zwischen zwei chinesischen Frauen die in den Sesseln der Economy-Class wirkten als wenn sie in einem riesigen Ohrensessel sitzen würden, ich dagegen groß, breit und 100kg schwer und vor ALLEM entzügig von Opium auf dem Weg nach Peking...und nach China werde ich sicherlich nix schmuggeln. Es war einfach der pure Horror, reine Folter. Naja ohne abzuschweifen ist das mein einziger Einsatzzweck für dieses seltsame Opi.


Ich habe diesbezüglich eine Frage: Ich habe die Retard-Tabletten von allen möglichen Herstellern gehabt und auch die Tropfen von AL, letztere fand ich ziemlich mies, was sehr seltsam ist weil doch die gleiche Dosis unretardiert eigentlich gut fetzen müsste und ich bin keiner der auf das Original schwört oder ein bestimmtes Generikum feiert. Nun ist mir durch einen Zufall eine 100ml Flasche Tramadol Tropfen von Ratiopharm in die Hände gefallen, die mit dem Hubhebel und dem ekligen Minzgeschmack. Ich habe nix erwartet und mir meine üblichen 200mg gegeben, also 16 Hübe zu 12,5mg und siehe da es war unerwartet gut! Also deutlich besser als die anderen Präparate, das überraschte mich ziemlich stark...

Hat sonst jemand solche Erfahrungen mit dem Ratiopharm Saft gemacht?
"Wenn ein Pechvogel sich im Bett zu Tode vögelt, soll das heißen, dass alle anderen schuldbewußt das Pimpern einzustellen haben?"

Charles Bukowski
Traumländer



dabei seit 2007
815 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 07.05.21 21:31
Hey StaniSlave!

Mit dem guten Trama-Saft von Ratiopharm (die gute N3 mit der Pumpe und Minzöl) hatte ich viele schöne Stunden, Tage, Wochen, Monate - sogar Jahre.
Der lies sich auch für einen relativ überschaubaren Betrag im Web beziehen.
Deutlich besser als die Tropfen von AL z.B..
Worin der Unterschied liegt? - Keine Ahnung, beides ist ja gelöstes Tramadol-HCI.

Mit den Retardtabletten verfahre ich so: Mörsern und dann "Toss&Wash".
Nachdem ich mal (nach einer absurd hohen Dosis) am Boden zu mir kam und erstmal keine Ahnung hatte was eigentlich abgeht, bin ich vorsichtiger geworden und hole keine Tropfen mehr
und dosiere vorsichtiger.

Greez Snooky
"Miep mich nicht an, man!"

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