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LdT-Forum » Konsum » Drogen & Konsum » Wie wirkt sich die Pandemie auf euer Konsumverhalten aus?


Seite 1 (Beiträge 1 bis 14 von 14)

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Neuer Träumer

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  Geschrieben: 03.04.21 17:25
zuletzt geändert: 04.04.21 02:44 durch Spenglo (insgesamt 1 mal geändert)
Hi Leute,

mich würde mal interessieren ob und wie sich die ganze Situation seit letzem Jahr auf euer Verhältnis zu Drogen ausgewirkt hat.

Also ich mach einfach mal den Anfang.

Zu Beginn von dem ganzen habe ich die Entschleunigung und die Ausnahmesituation sehr genossen. Da ich sowieso viel in der Natur war und sich der Sommer ankündigte, habe ich damit begonnen beim Wandern kleinere dosen Acid zu mir zu nehmen, was sehr positive und einfach wundervolle Naturerfahrungen zur Folge hatte. Ich fand die Vorstellung auch irgenwie schön, wenn ich in 20 Jahren mal gefragt werden sollte,was ich während des Lockdowns so gemaht habe, davon erzählen zu können. Den Sommer über habe ich noch des öfteren bei lokalen Kanu- und Zeltausflügen "höhere" Dosierungen probiert. Dann war immer meine Freundin dabei und wir trippten zusammen am Fluss, im Zelt und am Feuer. Diese Tage werden als die schönsten Sommererinnerungen meines Lebens wahrscheinlich für immer in meinem Gedächtnis bleiben.
Diese Zeit hatte sehr positive Auswirkungen auf meine Persönlichkeit und es fühlt sich so an als hätten sich ein paar Knoten gelöst, die mir jahrelang die Luft zugeschnürt hatten.

Zwischen diesen Ausflügen verbrachte ich viel Zeit alleine in der Natur, machte Sport oder ging einfach nur zum Graß rauchen runter an den Fluss. Meine Ausbildung zum Heil-Erziehungspfleger fand neben der Arbeit auf einer Wohngruppe für beeinträchtige Menschen nurnoch online statt, was irgendwie bedeutete dass ich Donnerstags und Freitags immer sozusagen frei hatte, da wir in der ersten Zeit einfach nur Arbeitsaufträge bekamen ohne Anwesenheitspflicht. Wegen meiner Arbeit auf der Wohngruppe vermeidete ich Kontakte zu anderen Menschen in meiner Freizeit komplett. (Mittlerweile werden wir auf der Arbeit 2x die Woche von der Bundeswehr getestet). Die isolation machte mir nichts aus, denn wenn man mit dem richtigen Blick in die Natur geht, ist man ganz und garnicht alleine. Außerdem ist man heutzutage ja gut vernetzt und ich hatte eigentlich nie das Gefühl von Einsamkeit. Ich weiß nicht ob es das Acid oder der Lockdown war aber zum ersten mal seit langer Zeit verbrachte ich viel und gerne Zeit mit mir Selbst und nutzte die Stunden um verschiedene Dinge endlich zu machen die ich schon seit Jahren vorhatte. Also alles was der Lockdown zugelassen hat und was man alleine machen kann versteht sich aber ich denke da hat jeder ein paar Dinge die nur daran scheitern, dass man nicht den Anfang macht.

Mein Graßkonsum ist in der Zeit sehr angestiegen, vor allem im ersten Lockdown. Zu diesem Zeitpunkt hat mir das ganze einfach Angst gemacht muss ich erhlich sagen und habe deshalb wahrscheinlich auch mehr konsumiert. Ein befreundeter Dealer hat mir erzählt, dass die Leute weed gekauft haben wie bekloppt aus Angst es gäbe bald keins mehr oder man dürfe das Haus nicht mehr verlassen^^. Auch ich hatte manchmal solche Gedanken muss ich ehrlicherweise zugeben:D aber statt einen Kornspeicher anzulegen, entschied ich mich bei meinen Wanderungen einfach dazu Ausschau nach einem geeignetem Guerilla-Spot zu halten und hatte von dort an ein weiteres Hobby, mit vorprogrammierten schönen Naturerlebnissen, welches sich zudem am Ende des Sommers auch noch sehr gelohnt hat. Die befürchtete Dürre ist zwar nie eingetreteten aber besser so als andersrum^^

Meine Ausbildung lief sehr gut, das Coronavirus hatte unsere Einrichtung bis hierhin verschont und da unsere Bewohner selbst nicht mehr arbeiten mussten, war jeder Dienst wie Wochenend-Dienst. Also auch auf der Arbeit eine gewisse Entschleunigung und an die Masken hatte man sich auch schnell gewöhnt. Ich guckte jeden Abend Tagesschau und verfolgte die Geschehnisse ehrfürchtig und Dankbar dafür, dass es mir in diesen Zeiten so gut geht und ich einen sicheren Arbeitsplatz habe, der mir sogar Spaß macht und ich es endlich Schaffe eine Ausbdilung abzuschließen^^. Da ich mit Menschen arbeite, hatte ich nie das Gefühl einem unnötigem Risiko ausgesetzt zu sein, wie ich es auf jeden fall in einem Großraumbüro gehabt hätte und bin deshalb jeden Tag gern zur Arbeit gegangen und DO und FR war ja eh immer "frei".

So jetzt bin ich ganz schön abgedriftet und ihr könnt natürlich auch viel kompakter eure Erfahrungen schildern aber ich hab grad einfach Spaß daran mal revue passieren zu lassen und es aufzuschreiben.

So gingen die Monate vorbei und durch meine selbst auferlegte Isolation habe ich die zwischenzeitlichen Lockerungen und Öffnungen überhaupt nicht mitbekommen und so hält dieser Lockdown für mich quasi seit letztem März an. Ich hatte auch überhaupt kein Bedürfniss danach und hatte eher ein wenig Angst davor das jetzt alles wieder wie vorher wird. Wahrscheinlich habe ich um meine eigene Entwicklung gebangt, weil ich befürchtet habe es sei nur temporär und von den Umständen abhängig.

Und das war es auch irgendwie. Also nicht in Wirklichkeit aber es sollte mir ersteinmal so vorkommen denn dann kam.....der Winter...... Den Sommer über fanden die meisten Aktivitäten auf der Arbeit wie auch in der Freizeit draußen statt und ich kam Abends meistens Hundemüde in meine 1-Zimmer Azubi-bude und wachte morgens voller Lebensfreude auf. Dieses Lebensgefühl konnte ich auch noch etwas mit in den Herbst nehmen und meine Ernte war wie gesagt auch kein Anlass zum Trauern.

Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen: Mein Graßkonsum erreichte astronomische Höhen nur war ich jetzt nicht mehr in der Natur, am Wasser oder in der Abendsonne an einem schönen Aussichtspunkt mit dazugehöriger Wanderung sondern ich war nur noch in meiner Bude und dazwischen halt auf der Arbeit. Die Stimmung auf der Wohngruppe in der ich arbeite wurde immer schlechter und die Arbeit zeitgleich immer anspruchsvoller, da wir z.B. autistische Bewohner haben, die auf das hin und her in den Nachrichten mit starker Anspannung reagierten und man allgemein von einem Lagerkoller sprechen konnte. Seit Monaten hält dieser für die Bewohner arbeitslose Zustand jetzt schon an und von Leuten denen man jeden Tag erneut erklären muss wieso weshalb warum, bishin zu Bewohnern die auch selbstständig die Nachrichten verfolgen, ist auf der WG alles vertreten. Es sind immer öfter die Fetzen geflogen und die WfbM´s und Tafös bis auf weiteres geschlossen. Das hat sich auch im Team deutlich bemerkbar gemacht durch Konflikte und gehäufte Ausfälle von Kollegen und auch von mir manchmal.

Denn zu mir hatten sich zwei alte Bekannte gesellt: Der Schwergang und die Traurigkeit. Die Verfügbarkeit von jeder Menge kostenlosem Graß, klingt jetzt für den Laien erstmal nach einer super Sache aber die Profis unter euch wissen: ungünstiger/sich gegenseitig befeuernder Teufelskreis! Die Konflikte auf der Arbeit wurden so heftig, das ich zwischenzeitlich wirklich darüber nachdachte alles hinzuschmeißen. Meine Erinnerungen an mein Sommerbewusstsein ließen mich durchhalten und ich deckte mich hin und wieder mit einer warmen Decke aus 5 Gramm rotem Kratom zu, was mir wirklich sehr geholfen hat zu dem Zeitpunkt. Sogar der darauffolgende Tag war von einem sehr hilfreichen und angenehmen Afterglow durchzogen und ich freute mich wie ein Schneekönig darüber.

Wohlwissend, dass es sich um ein Opioid handelt, wusste ich natürlich das ich jetzt nicht einfach täglich Kratom nehmen kann. Auch nicht wöchentlich. Aber monatlich sollte doch klargehen dachte ich. Zeitgleich hat mir das Graß rauchen sagen wir mal: immer weniger gut getan und ich entschied mich dazu eine Pause zu machen. Und für die erste Woche habe ich mir dann das "dauerusen" von Kratom erlaubt und das dann nach ca zwei wochen, also mit einer Woche verspätung, auch abgesetzt. War richtig gut, denn damit hatte ich die schlechte Laune vom Graßentzug einfach übergangen :).........und den Grundstein für eine Opioidsucht gelegt...

Nachdem wir am ende des Sommers zwischenzeitlich für kurze Zeit im Wechselunterricht zurück in die Berufsschule gekehrt waren, befanden wir uns jetzt mitten im Winter wieder im Onlineunterricht. Nach fast einem Jahr hat es dann aber leider auch eine Schule irgendwie auf die Reihe bekommen Onlineunterricht mithilfe von Programmen zu organisieren und von nun an herrschte Anwesenheitspflicht, Klausuren und Vorträge. Kameras dürfen die meiste Zeit aus bleiben also keine Mimik, kaum Interaktion, nur Stoff Stoff Stoff (und ich meine nicht den guten Stoff). Mittlerweile hatte das Virus Einzug in unsere Einrichtung gehalten und das ich gerne auf die Arbeit gehe konnte ich schon lange nicht mehr sagen. Es war ein einziges durchhalten. Die Nachrichten verfolgte ich überhaupt nicht mehr und die Beziehung zu meiner Freundin wurde immer schlechter, so dass wir auch von Trennung sprachen.

Mein Konsumverhalten veränderte sich. Ich war auf der suche nach Glücksgefühlen. Ich trank mehr Alkohol, nahm hin und wieder Kratom und habe sogar zwei mal mit einem Freund spontan auf Amphetaminen durchgemacht und die ganze Nacht Tabak geraucht, womit ich schon vor Jahren aufgehört hatte. Amphetamin ist meine Hassdroge Nr.1. und löst normalerweise auch absolut kein Verlangen in mir aus. Es gibt nichts wovon es mir so reudig geht wie nach dem Kosnum von chemichen Uppern und glücklicherweise waren das auch nur diese beiden Ausrutscher. Wenigstens konnte ich mittlerweile wieder mal was mit nem Freund machen, da wir mittlerweile regelmäßig getestet wurden auf der Arbeit. Ich glaube das war am end auch ein großer Faktor. Einfach mal wieder was machen, mit nem Freund. Auch wenns nur Amphe ziehen und Kippen rauchen ist. Unser Rededrang war sogar für das auf Amphe normalen Level extrem hoch. Wir hatten einfach beide länger nicht mehr mit irgendwem geredet...

Trotzdem hielt die Isolation an und die Monate um Weihnachten rum waren wohl die schwersten von allen. Weihnachten ist für mich immer bischn scheiße da meine Familie vor Jahren verstorben ist und ich keinen Kontakt zu meiner Schwester habe aber im diesjährigen Rahmen war es nochmal ein ganz anderes Stadium der Einsamkeit und ich musste mir erstmal einen Gelben Schein holen und verließ mein Bett für zwei Wochen nicht. Ich wollte in diesem Zustand einfach nicht von meinen Kollegen und den Bewohnern gesehen werden. Ich nahm fast jeden Tag Kratom und hatte danach auch zum ersten mal leichtere Entzugserscheinungen in Form von Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen und Schwitzen.

Grad nochmal gut gegangen dachte ich und merkte wie meine Hemmschwelle schon gesunken war. Ich ging wieder arbeiten und es lief wieder besser mit der Zeit. Da ich mich im dritten Ausbildungsjahr befinde und das Ende in Sichtweite ist, konnte ich trotz unveränderter Lage neue Motivation schöpfen und bin eine Zeit lang sozusagen im Autopilot unterwegs gewesen und habe das nötigste getan für Schule usw damit alles einfach am laufen bleibt. Ende Februar dann hatte ich im Spätdienst ein Naturerlebnis, welches mich mit neuer echter Lebensfreude erfüllt hat. Ich stand auf dem Balkon unserer Wohngruppe und hörte zum ersten mal für dieses Jahr die Vögel zwitschern. Dazu hatte die Luft einen Geruch, den ich beinahe vergessen hatte. Ich hatte tränen in den Augen und dachte: Du hast es geschafft!

Mit diesem Geruch und den Geräuschen der Vögel schoss aufeinmal meine ganze Enwticklung des letzten Sommers wieder durch mich hindurch. Haha das klingt total bescheuert aber ich weiß grad nicht wie ich es anders beschreiben soll. Das was ich glaubte nur temporär gelernt und beherrscht zu haben, meldete sich mit einem Schlag wieder zurück und von nun an wusste ich: Ich habe es wirklich gelernt und ich habe mich wirklich weiterentwickelt!! Das war einfach noch Teil dieser Veränderung. Wie eine Probe und ich habe sie gemeistert. Mir ging es zunehmend besser und auch das Verhältnis zu meiner Freundin besserte sich dadurch wieder.

oh weia bin ich hier am abdriften. darf man das überhaupt noch als Thread posten?^^

Naja um erneut auf das Thema zurückzulenken: ich hatte ziemlich deutlich spürbar eine neue Verbindung in meinem Kopf geschaffen und zwar: Opioide = sehr angenehm.. Mit dieser neuen Einstellung sagte ich nicht nein als ich durch Zufall an ein Gramm Rohopium gekommen bin. Ich rauchte es in einer Ölpfeiffe und war begeistert. Ich wollte mir 5 Gramm kaufen, da der Preis von 18 Euro/g bei der Menge wirklich verlockend war, um es zuhause zu Bunkern und hin und wieder zu konsumieren.
Gute idee oder? Hab ich glückicherweise nicht gemacht, da mir selbst klar wurde das der Selbstbetrug vorprogrammiert ist bzw schon begonnen hatte.

Wie von völlig anderen Motiven geleitet, bestellte ich mir kurze Zeit später aber erneut Kratom. 100 g rotes enhanced.
Wegen einer Komplikation schickte man mir noch 50 g anderes Kratom aber auch enhanced. Mein freies Wochenende war in Sicht und ich nahm mir vor Samstags zu turnen, dabei Musik zu hören und einfach den Tag zu genießen. In Wirklichkeit verbrachte ich den Tag damit auf den Turn zu warten, der meiner Meinung nach irgendwie nicht so richtig anfluten wollte. Als hätte ich es mir vorgenommen, konsumierte ich die Tage danach einfach ganz selbstverständlich weiter und erhöhte ein wenig meine Dosis. Meine Alarmglocken waren natürlich am Leuten: Gier, Toleranz, Kontrollverlust. War ja alles schon in abgeschwächter Form vorhanden sozusagen. Nur irgendwie machte ich es mir trotz des Glockenspiels einfach gemütlich und lauschte entspannt dem Gebimmel bis ich ins Land der Träume abdriftete.

Aufgewacht bin ich dann zum Glück zwei Wochen später. Meine Freundin kam zu besuch übers Wochenende und ich nahm Donnerstags das letzte mal Kratom. Samstags durchzog mich eine innere Angespanntheit, gepaart mit Depressionen wie ich sie nur vom Amphetaminkater kenne. Ich ließ mir nichts anmerken und haute mir Sonntags, 5 Minuten nachdem Sie die Tür raus war, direkt 5 gramm Kratom rein damit dieser Zustand auffhört. Etwas schockiert von mir selbst saß ich da und musste erstmal heulen.
Ich fühlte mich hilflos und allein. Was hatte ich mir da jetzt schon wieder eingebrockt...

ca eine Stunde verweilte ich in diesem Zustand. Es schossen mir tausend Gedanken durch den Kopf wie mein Leben wohl mit einer Opioidsucht aussehen würde. Ich laß mir Entzugstagebücher im Internet durch um mich selbst abzuschrecken. Eine Stelle packte mich dann: Der Verfasser beschreibt die Veränderung seines Zustands. Liest sich nach dem körperlichen Teil erstmal wie halt jemand der mit iwas auffhört. Bis ich bemerke dass die Tabelle nicht aus Montag,Dienstag,Mittwoch usw... besteht. Sonder aus Januar/Februar/märz usw....neben vielen anderen Symptomen beschreibt er bis in den Dezember und noch weiter die unüberwindbare Traurigkeit und den alles lähmenden Schwergang. Meine alten toxischen Freunde, aus dessen klauen ich mich durch eigene Kraft befreit habe und mit denen ich wirklich absolut nix mehr zutun haben will!!!

Ich löse mich aus dem selbstmitleidigen und verheulten Zustand, stehe auf und spüle das Kratom den Klo runter. Es ist so staubig das eine richtige Wolke aus meinem Klo emporsteigt. Die obere Schicht bleibt trotz Spülung trocken und während ich sie Anstarre überlege ich kurz sie mit einem Löffel abzutragen. Wieder bin ich schockiert über mich selbst und drücke 3 mal hintereinander die Spülung, als würde ich meiner Toilette sagen wollen, sie solle mir nicht solche widerlichen Angebote machen. Abends rief ich meine Freundin an und erzählte ihr davon. Sie war nicht begeistert aber es war mir wichtig ehrlich zu ihr zu sein und ehrlich zuzugeben das ich bischn die Kontrolle verloren hab. Die darauffolgenden Tage hatte ich keinerlei Entzugserscheinungen oder craving und habe seit dem kein Katom oder ähnliches mehr zu mir genommen. das ist jetzt mehrere Wochen her.

Zu meinem absoluten Vorteil kündigt sich der Sommer gerade an und ich habe letztes Jahr genug geerntet um auch diesen Sommer noch umsonst Graß rauchen zu können^^ Ich Schreibe gerade an meinem Abschlussprojekt und habe bereits eine Zusage für eine Übernahme in meiner Einrichtung bekommen. Die Pandemie nervt aber das trübt meine unendliche Freude auf den Sommer, die Natur und das Campen keineswegs. Ich habe mir gestern eine Slackline bestellt und bin online an meinem Angelschein, den ich nach dem Abschlussprojekt, so schnell es geht fertig machen werde. Die Entwicklung des letzten Sommers fließt wieder durch jede Ader meines Körpers und ich bin heilfroh das ich diesen Winter, mit all seinen Strapazien, zum größten Teil gut Überstanden habe.


Abschließend kann ich sagen, dass die Pandemie sehr großen Einfluss auf mein Konsumverhalten hatte und hat. Abgesehen davon bin ich heute ein anderer Mensch wie noch vorletzten Sommer. Wovon das jetzt genau kommt wäre zwar interessant zu wissen, spielt aber im Endeffekt garkeine Rolle.

Ich hoffe euch geht es gut und ich würde mich freuen wenn hier noch jemand seine Erfahrungen teilen möchte.

LG Spenglo





 
Traumländer



dabei seit 2016
830 Forenbeiträge

  Geschrieben: 03.04.21 17:41
Willkommen im LdT Spenglo & danke, dass Du uns teilhaben lässt an Deinen Gedanken.
Für sowas mag ich das Internet, speziell die antiquierte Plattform eines solchen Forums.
Viele Deiner Gedanken kann ich mitfühlen und wir haben da einige Parallelen, beruflich
wie in der Wahrnehmung von Umwelt und auch der boost von Sich-lebendig-Fühlen,
der durch das Vogellied wiederbelebt wird ist mir sehr vertraut.
Weitere Ähnlichkeiten finden sich im (eher problematischen) Konsum von Kratom
und der Erfahrung der Selbstannäherung durch LSD.
Nochmal 1000 Dank für Deine offene Schilderung, ich werde sicher hier auch noch
etwas schreiben, guter Thread!
Diese Werbefläche können sie mieten.

Ihr Zitat in meiner Signatur, mit Quellenangabe, erste Woche für lau!
» Thread-Ersteller «
Neuer Träumer

dabei seit 2021
7 Forenbeiträge

  Geschrieben: 03.04.21 22:07
Der Bollo schrieb:
Willkommen im LdT Spenglo & danke, dass Du uns teilhaben lässt an Deinen Gedanken.
Für sowas mag ich das Internet, speziell die antiquierte Plattform eines solchen Forums.
Viele Deiner Gedanken kann ich mitfühlen und wir haben da einige Parallelen, beruflich
wie in der Wahrnehmung von Umwelt und auch der boost von Sich-lebendig-Fühlen,
der durch das Vogellied wiederbelebt wird ist mir sehr vertraut.
Weitere Ähnlichkeiten finden sich im (eher problematischen) Konsum von Kratom
und der Erfahrung der Selbstannäherung durch LSD.

Danke für deine Worte Bollo. Somit hat sich das posten für mich jetzt schon gelohnt.

Der Bollo schrieb:
Nochmal 1000 Dank für Deine offene Schilderung, ich werde sicher hier auch noch
etwas schreiben, guter Thread!

Sehr gerne. Hat mir auch selbst gut getan. Würde mich auf jeden Fall freuen was von dir zu lesen :)
 
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dabei seit 2021
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  Geschrieben: 03.04.21 23:01
Ich habe mit Opioid*Innen aufgehört. Lag aber weniger an der Pandemie.

Ansonsten hat sich mein Konsumverhältnis bisher nicht geändert. Aber ich höre oft, dass andere mehr konsumieren.


Make it work, deal with it.
Traumländer



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  Geschrieben: 03.04.21 23:47
War ein schöner Text, danke für den Thread Spenglo!

Mein Konsum hat sich insofern verändert, dass ich im Oktober nach 9 Jahren mit dem (fast-)täglichen Kiffen aufgehört habe. Habe ich vorher ehrlich gesagt kaum für möglich gehalten, ich dachte ich würde die Langeweile nicht aushalten und die Leere nicht füllen können, wenn ich nicht mehr kiffe. Echt toxisch so zu denken, rückblickend. Totaler Selbstbetrug. Den Anstoß hat mir dann ein sehr intensiver Trip auf 3-HO-PCP gegeben. Danach habe ich von einem Tag auf den anderen aufgehört. Seitdem kann ich meinen Graskonsum an einer Hand abzählen, und er fand nur zu besonderen Anlässen statt, ohne dass ich das Bedürfnis hatte, das alleine zuhause fortzuführen. Ich gebe nun mindestens 40-50 Euro im Monat weniger aus fürs Kiffen, muss mir beim Autofahren keine Gedanken machen, meine Klamotten stinken nicht mehr nach Grasrauch, ich muss nicht mehr zum Ticker, ich versaue mir nicht mehr die Lunge. Das Gedächtnis ist etwas besser geworden, hatte mir da allerdings mehr erhofft. Aber bin ja auch noch nicht komplett clean, was andere Substanzen betrifft.

Stattdessen habe ich in den letzten Monaten öfter mal 2-FDCK genommen, bestimmt 2 Mal die Woche, so 75-100 mg, Kopfhörer auf und die CEVs genießen. Mit 2-FDCK habe ich für mich wirklich ein Juwel gefunden. Die Trips darauf sind herrlich unbeschwert, absolut unaufdringlich, als ob man sich einfach von der Musik wie von einem Bach treiben lässt und sich umschaut, und vor allem: bei mir sehr nebenwirkungsarm, zumindest subjektiv. Ich glaube, das hat mir auch sehr gut durch den Winter geholfen.

Außerdem versuche ich zur Zeit, meinen GHB-Konsum zu reduzieren, von 6-9g täglich auf besondere Anlässe. Ich wähne mich auf einem guten Wege dahin, aber der Weg wird noch lang.
 
Traumländer



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823 Forenbeiträge
6 Tripberichte

  Geschrieben: 04.04.21 18:26
Meine Konsummuster sind schon seit einiger Zeit recht stabil und der Ausnahmezustand durch Corona hatte keine Auswirkungen auf meine Konsummuster. Zum Glück. Weil seit einiger Zeit mache ich meine Arbeit vom Home Office aus. Da könnte natürlich die Verlockung groß sein, da heimlich während der Arbeit irgendwas zu konsumieren. Aber da bin ich auch gebranntes Kind. Manchmal hatte ich früher schon irgendwelche Nachwirkungen von Psychedelika und das ist echt nicht schön, wenn man da noch im Kopf abgespaced ist und dann seiner normalen Arbeit nachgehen muss. Sehr anstrengend, schnell schleichen sich Paras ein, ständig denke ich dran, ob mir die Kollegen wohl irgendwas anmerken usw. Einmal hab ich im Home Office während der Arbeit eine Line Kanna gezogen und habe dann auch wieder meine Paras geschoben. Seit letztem Jahr rauche ich nur noch CBD und kein normales Gras mehr, aber das hatte nix mit der Pandemie zu tun. Damit komme ich auch viel besser klar. Weil der regelmäßige Graskonsum geht bei mir auch schleichend auf die Psyche. CBD ist natürlich sehr unspektakulär, aber dafür perfekt alltagstauglich, man bleibt klar im Kopf usw. Am Wochenende gibts Kratom, unter der Woche oder am WE manchmal Alkohol, aber auch meist in vertretbaren Mengen und alle paar Monate mache ich mal einen Trip mit LSD oder DXM. Also fast schon spießig eigentlich, wie ich meinen Konsum betreibe und man könnte es als Safer Use bezeichnen, für mich und meinen Körper und Psyche scheint es das zumindest zu sein.
 
» Thread-Ersteller «
Neuer Träumer

dabei seit 2021
7 Forenbeiträge

  Geschrieben: 04.04.21 21:16
pastpresentfuture schrieb:
Ich habe mit Opioid*Innen aufgehört. Lag aber weniger an der Pandemie.

darf ich eventuell Fragen woran es gelegen hat? Die Formulierung die du gewählt hasst finde ich sehr Ausdrucksstark. gefällt mir

Double schrieb:
War ein schöner Text, danke für den Thread Spenglo!

Mein Konsum hat sich insofern verändert, dass ich im Oktober nach 9 Jahren mit dem (fast-)täglichen Kiffen aufgehört habe. Habe ich vorher ehrlich gesagt kaum für möglich gehalten, ich dachte ich würde die Langeweile nicht aushalten und die Leere nicht füllen können, wenn ich nicht mehr kiffe. Echt toxisch so zu denken, rückblickend. Totaler Selbstbetrug. Den Anstoß hat mir dann ein sehr intensiver Trip auf 3-HO-PCP gegeben. Danach habe ich von einem Tag auf den anderen aufgehört. Seitdem kann ich meinen Graskonsum an einer Hand abzählen, und er fand nur zu besonderen Anlässen statt, ohne dass ich das Bedürfnis hatte, das alleine zuhause fortzuführen.

Stattdessen habe ich in den letzten Monaten öfter mal 2-FDCK genommen, bestimmt 2 Mal die Woche, so 75-100 mg, Kopfhörer auf und die CEVs genießen. Mit 2-FDCK habe ich für mich wirklich ein Juwel gefunden. Die Trips darauf sind herrlich unbeschwert, absolut unaufdringlich, als ob man sich einfach von der Musik wie von einem Bach treiben lässt und sich umschaut, und vor allem: bei mir sehr nebenwirkungsarm, zumindest subjektiv. Ich glaube, das hat mir auch sehr gut durch den Winter geholfen.

Außerdem versuche ich zur Zeit, meinen GHB-Konsum zu reduzieren, von 6-9g täglich auf besondere Anlässe. Ich wähne mich auf einem guten Wege dahin, aber der Weg wird noch lang.

Freut mich sehr, dass er dir gefallen hat.

Wow, dann hast du ja auch eine mega entwicklung durchlebt durch den Trip, kann man so sagen. Ich weiß auch genau wovon du sprichst, wenn du sagst, dass du es rückblickend nicht mehr nachvollziehen kannst so Gedacht zu haben. Man bekommt fast den Eindruck als wäre es ja die ganze Zeit total einfach gewesen.. vllt war es das auch aber man war einfach noch nicht bereit. Würde ich mir auch garnicht den Kopf drüber zerbrechen. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles gute weiterhin!!

FULL nonexistence schrieb:
Meine Konsummuster sind schon seit einiger Zeit recht stabil und der Ausnahmezustand durch Corona hatte keine Auswirkungen auf meine Konsummuster. Zum Glück. Weil seit einiger Zeit mache ich meine Arbeit vom Home Office aus. Da könnte natürlich die Verlockung groß sein, da heimlich während der Arbeit irgendwas zu konsumieren. Aber da bin ich auch gebranntes Kind. Manchmal hatte ich früher schon irgendwelche Nachwirkungen von Psychedelika und das ist echt nicht schön, wenn man da noch im Kopf abgespaced ist und dann seiner normalen Arbeit nachgehen muss. Sehr anstrengend, schnell schleichen sich Paras ein, ständig denke ich dran, ob mir die Kollegen wohl irgendwas anmerken usw. Einmal hab ich im Home Office während der Arbeit eine Line Kanna gezogen und habe dann auch wieder meine Paras geschoben. Seit letztem Jahr rauche ich nur noch CBD und kein normales Gras mehr, aber das hatte nix mit der Pandemie zu tun. Damit komme ich auch viel besser klar. Weil der regelmäßige Graskonsum geht bei mir auch schleichend auf die Psyche. CBD ist natürlich sehr unspektakulär, aber dafür perfekt alltagstauglich, man bleibt klar im Kopf usw. Am Wochenende gibts Kratom, unter der Woche oder am WE manchmal Alkohol, aber auch meist in vertretbaren und alle paar Monate mache ich mal einen Trip mit LSD oder DXM. Also fast schon spießig eigentlich, wie ich meinen Konsum betreibe und man könnte es als Safer Use bezeichnen, für mich und meinen Körper und Psyche scheint es das zumindest zu sein.

Ich glaube nicht das ich der Verlockung standhalten könnte. zumindest nicht dauerhaft. Also machst du deine Sache auf jeden fall gut kann man sagen. Nach einem richtigen LSD Trip habe ich auch am liebsten noch einen Tag frei. Aber ungewöhnliches Verhalten ist auf meinem Arbeitsplatz ganz normal und somit fällt man auch als Mitarbeiter nicht so schnell auf falls man mal bischn komisch ist^^ Benutze auch gerne CBD, vor allem in Form von Tropfen vor dem schlafen gehen. Mir ist irgendwann mal aufgefallen dass ich dann einfach immer schöne Träume habe.

 
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  Geschrieben: 04.04.21 22:37
Spenglo schrieb:
pastpresentfuture schrieb:
Ich habe mit Opioid*Innen aufgehört. Lag aber weniger an der Pandemie.

darf ich eventuell Fragen woran es gelegen hat? Die Formulierung die du gewählt hasst finde ich sehr Ausdrucksstark. gefällt mir


Äh Danke. :-)

War sechs Jahre drauf, Junkie mit Job und so - hatte dann keinen Bock mehr auf Abhängigkeit an sich. Dürfte wohl die einfachste Eklärung sein ohne ewig ausholen zu müssen.


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Traumländer



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  Geschrieben: 05.04.21 02:31
Ich hätte auch keinen Bock auf eine echte Abhängigkeit. Darum konsumiere ich auch keine Opioide. Vermutlich würde mir bei denen aber ohnehin die psychedelische Komponente fehlen. Bei dem Coronazeug frage ich mich eher wie man diese inszenierte Angst ernst nehmen kann. Viel fragwürdiger sind die kommenden und bereits bestehenden Einschränkungen in der Freiheit. Das einzig positive was ich in der Zukunft sehe ist dass Cannabis wohl legalisiert wird, überall sehe ich subtil Cannabisprodukte und Texte die sich damit positiv befassen in der Zeitung. Mir kann es am Ende auch egal sein, da meine Saison nächsten Monat im Wald losgeht, eine legale Indoorgrowbox wäre aber auch was Feines. Outdoorgrowen kann ich jedem nur empfehlen, da man so auch noch eine Menge körperliche Aktivität garantiert hat vor der Belohnung. Dealer und Schwarzmarkt müssen nicht sein, zur Not gibt es ja auch noch Pilze oder medizinfuchs.

Das Dauerkonsumieren ist etwas das ich fürchte. Bereits beim DXM merke ich es, es ballert immer noch verdammt übel aber die Anfangszeit 2020 war noch intensiver, vielleicht lag es aber auch daran dass ich oft noch Cannabis dabei hatte und tagelang drauf war. An so einem Konsum sehe ich an sich auch nichts Schlimmes, solange man irgendwann mal wieder eine nüchterne Phase hat. Bei intensiven Cannabiskonsum habe ich schon festgestellt dass es sehr wohl auf die Lungen geht, die Kondition lässt nach. Bei der nächsten Verfügbarkeit wird also nur noch mit Aktivkohlefiltern und besseren Bongs geraucht.

Beim DXM ist es schon sehr seltsam, da ich es anfangs nicht ernst nehmen konnte. Nachdem ich mich über Risiken informiert hatte schien es vertretbar zu sein. Die Erfahrungen damit sind absolut einzigartig. Hier gibt es zudem zwei Konsummodi: Höhere Plateaus oder ein konstanter Afterglow mit niedrigerer Dosierung. Sobald der Alkohol weg ist hört auch das Gekotze auf. Von DXM pur habe ich das gar nicht mehr solange ich eisern genug war zu essen. Auf DXM übersieht man das auch schnell mal einen Tag... Alkohol auf leeren Magen ist auch noch härter, aber auch bei normaler Ernährung nicht gut. Am Ende muss man sich zwingen den runterzubekommen und wünscht sich nur bald wieder 'richtige' Drogen.

DXM sehe ich wie einen geplanten Urlaub, man bestellt sich beispielsweise 12 Packungen und weiß man hat genug um eine Woche w.e.g. zu sein. Es ist trotz der höheren Preise immer noch relativ günstig für eine gelegentliche Gönnung, diese kann ich aber auch jederzeit auslassen falls das Geld für eine höhere Priorität benötigt wird. Research chemicals müssen auch nicht sein. Einige sind zwar relativ gut erforscht, insgesamt sehe ich die Chance auf dauerhafte Schäden durch DXM aber als utopisch an, zumindest sind sie geringer als bei Alkohol.

Double schrieb:
Ich gebe nun mindestens 40-50 Euro im Monat weniger aus fürs Kiffen, muss mir beim Autofahren keine Gedanken machen, meine Klamotten stinken nicht mehr nach Grasrauch, ich muss nicht mehr zum Ticker, ich versaue mir nicht mehr die Lunge.


Pro Monat weniger (was impliziert dass du deutlich mehr ausgibst)... Nur so als Denkanstoß, ich plane für ca. 50 € Samen zu kaufen und werde damit genug für den ganzen Sommer bis Winter haben. Bin ich also gesund wenn ich mich schon schwer tue zu überlegen ob ich für 40 € DXM kaufe? Ich habe dabei keinerlei moralische Einwände, aber nach dem Trippen kommt oft das Gefühl auf das Geld verschwendet zu haben, gerade wenn man es sehr übertreibt. Wenn man das Geld für Hobbies oder PC-Upgrades einsetzt hat man hingegen etwas das bleibt.
 
Traumländer



dabei seit 2008
2.305 Forenbeiträge

  Geschrieben: 05.04.21 02:44
Ich konsumiere wieder deutlich mehr Musik für mich alleine, seit es mit dem Menschen drinnen Treffen zu riskant geworden ist. Das ist insofern auch schön, als ich nur wenige Menschen kenne, die meinen Musikgeschmack (leidenschaftlich) teilen; nicht, dass es mit schwerfiele, irgendwelche geschmacklichen Schnittmengen mit den meisten Menschen zu finden, denen Musik in irgendeiner Form mehr bedeutet als das gewohnheitsmäßig zwanghafte Zubügeln mit egalen Klangtapeten durch irgendeinen vorgestanzten, nie gewechselten Formatradiosender... aber: Ich kenne halt kaum Menschen, die sich wirklich für Musik so weit begeistern können, dass man sich mal einen ganzen Tag oder gar ein Wochenende dafür Zeit nähme, sich gegenseitig Platten vorzuspielen. Nun aber finde ich vermehrt die Muße, mir das alleine zu gönnen, da das Alternativprogramm eben deutlich eingeschränkt ist. In warmen und trockenen Monaten hingegen habe ich mich deutlich mehr draußen aufgehalten als sonst, und das eben auch häufiger in der Natur, was ebenfalls richtig schön war und mir auch gut tat, da zumindest teilweise mit bekanntlich gesunder Bewegung an der frischen Luft verbunden. Ich werde versuchen, von beidem so viel wie möglich beizubehalten.
Alles, was dem Zeitgeist der 1940er widerspricht, ist Disney-Propaganda queer-stalinistisch-zionistischer Feminazikomitees zum Genozid arisch-männlicher Leistungsträgerschaft durch Chemtrailverschwulung + Islamisierung.
Neue Träumerin

dabei seit 2021
6 Forenbeiträge

  Geschrieben: 07.04.21 21:44
Hallo Sprenglo, danke dir für diese ausführliche und interessante Schilderung.
Ich habe in meinem Umfeld tatsächlich auch beobachtet, dass viele Leute deutlich mehr konsumiert haben. Der ein oder andere hat sogar ganz neu angefangen sowohl aus Langeweile aber auch aus dem Grund, den Lockdown so besser zu überstehen.
 
» Thread-Ersteller «
Neuer Träumer

dabei seit 2021
7 Forenbeiträge

  Geschrieben: 11.04.21 01:32
Zitronenfalltür schrieb:
Ich konsumiere wieder deutlich mehr Musik für mich alleine, ............... Ich werde versuchen, von beidem so viel wie möglich beizubehalten.

Ohja diese Veränderung konnte ich bei mir auch beobachten. Höre eh immer viel Musik aber in diesen Zeiten verbringe ich regelmäßig meinen freien Samstag Abend damit alleine Musik zu hören, ein paar Flaschen Bier zu trinken und Graß zu rauchen. Ich werde das auf jeden fall so beibehalten wenn der Trubel irgendwann wieder losgeht. Es tut mir einfach gut und mein musikalischer Horizont hat sich dadurch auch erweitert.

In erster Linie geht es darum wertvolle Zeit mit sich selbst zu verbringen. Ich kann wie schon gesagt nicht wirklich sagen wodurch es jetzt genau kam aber ich bereue es ein bischn dass ich diese Erkenntnis nicht schon früher hatte..




Lisamaus64 schrieb:
Hallo Sprenglo, danke dir für diese ausführliche und interessante Schilderung.
Ich habe in meinem Umfeld tatsächlich auch beobachtet, dass viele Leute deutlich mehr konsumiert haben. Der ein oder andere hat sogar ganz neu angefangen sowohl aus Langeweile aber auch aus dem Grund, den Lockdown besser zu überstehen.

Hey lisa, gerne und danke dass du dir die Zeit genommen hast es zu lesen

/edit: Sprenglo gefällt mir auch gut :D

 
Traumländerin



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  Geschrieben: 09.05.21 03:04
Also ich konsumiere insgesamt gesehen mehr als vor dem Lockdown,
allerdings führe ich Konsumtagebuch, um nich den Blick drauf zu verlieren,
und die Konsumfreien Tage in jedem Monat überwiegen.

Monsters are real,
and ghosts are real too.
They live inside us,
and sometimes, they win....-
Traumländer

dabei seit 2016
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  Geschrieben: 10.05.21 07:55
Wie wirkt sich die Pandemie auf euer Konsumverhalten aus?

Gar nicht... ich konsumiere genauso oft Opioide, Haschisch, Benzos, Kokain und Pregabalin wie zuvor... nur die Opioiddosis hab ich aktuell stark heruntergefahren, aber das hat nicht mit der Pandemie zu tun.


 

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