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LdT-Forum » Konsum » Tripberichte » LZ: Mein Weg in die Schizophrenie


Seite 1 (Beiträge 1 bis 13 von 13)

AutorBeitrag
internes System
  Geschrieben: 14.09.20 00:55
Dies ist eine automatisch erstellte Diskussion über den Langzeit-Erfahrungsbericht Mein Weg in die Schizophrenie , welcher von eindichtermann geschrieben wurde. Der Bericht ist vom 13.09.2020.

Diese Diskussion wurde am 14.09.2020 von gugu gestartet.


 
Dauer-Träumerin



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  Geschrieben: 14.09.20 00:57
Danke eindichtermann für Deinen Bericht!

Ich habe es gut lesen können und hoffe, dass Du Deinen Weg findest.

Alles Gute Dir und alles Liebe!


My Body.
My Choice!
..........
"Geh mir ein wenig aus der Sonne!"


Endlos-Träumer

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  Geschrieben: 08.02.21 15:04
zuletzt geändert: 08.02.21 15:33 durch Pharmer (insgesamt 1 mal geändert)
Lieber eindichtermann,

du musst dich unbedingt bei mir melden!

Ich habe deinen Bericht gelesen und in 80% der erläuterten Beschwerden und Situationen mich wiederfinden können-

Ich habe die gleiche Diagnose und auch die Unruhe/ Agitation ist ein großes Problem, welches ich noch mit mir rumtrage. Darüber hinaus kenne ich alles was du beschrieben hast: Anhedonie, Affektverflachung, Antriebslosigkeit und Weiteres, jedoch habe ich es nach sehr langer Zeit größtenteils überwinden können und das alles bereits seit fast 2 Jahren ohne Neuroleptika! Es ist also möglich, auch wenn ich bereits 2 Rückfälle in der Vergangenheit hatte und die Ärzte mir schon immer davon abgeraten hatten die Medikamente abzusetzen.

Allerdings haben sich viele Dinge in meinem Leben gebessert, die dir wohl noch Probleme bereiten und auch ich habe mir damals oft die Frage bezüglich der Negativsymptomatik-Ursachen gestellt (Medikamente oder Erkrankung?).

Bitte kommentiere doch hier mit deiner E-Mail, Telegramm oder Signal-Benutzername; falls du interessiert bist. Ich würde mich gerne mit dir austauschen.
 
Kommentar von Pharmer (Moderator), Zeit: 08.02.2021 15:33

Das LdT hat ein Feature hierfür - ihr könnt auf das Profil eines Users, den ihr kontaktieren wollt, gehen und ihm eine "Kontaktanfrage senden". Der Button dafür müsste in einem der Kästchen rechts zu finden sein. Wenn er diese akzeptiert, bekommt er eure Emailadresse mit der ihr euch hier registriert habt zu sehen.

Der Vorteil daran ist, dass ihr dabei keine eurer Kontaktdaten hier im Forum öffentlich stellen müsst, wo sie jeder sehen könnte. Davon würde ich nämlich grundsätzlich abraten!
 
Traumländer



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  Geschrieben: 08.02.21 16:01
Lel, ich hab auch viele ähnliche Erfahrungen gemacht inkl. F 20 DIagnose (paranoide Schizophrenie).
Dass ich Jesus oder sowas sein könnte, dachte ich zum Glück nur ein paar Tage, bis eine ekelhafte Frau auf der Straße meinte, ich sei der Erlöser uns solle sie küssen. Das hat mir gereicht um festzustellen: Ich bin nicht der Erlöser und möchte es auch nicht sein.

Bzgl. Medikation bin ich zum Glück bis jetzt ohne ausgekommen. Ich sehe mittlerweile, dass sie durchaus in akuten Phasen helfen kann, aber die Nebenwirkungen sind mir einfach zu krass. Habe Zyprexa, Promethazin und Seroquel probiert. Nur Promethazin fand ich davon ansatzweise ok.

Die abstumpfung/affektlosigkeit find ich herrlich. Ich arbeite gezielt daraufhin, alles in mir abzutöten und werde immer besser darin. Bis zu einem gewissen grad, macht es das alles erträglich. Allerdings fand ich den Zyprexazustand mit absoluter Affektlosigkeit so schlimm, dass ich sofort suizidale Gedanken bekam. So extrem muss es dann auch nicht sein.

Der Grund warum Ärzte sagen, man solle Neuroleptika nicht absetzen: 30% aller mit Neuroleptikabehandelten bekommen erneut eine Psychose, 60% aller ohne Medis bekommen eine.

Es gibt übriges Studie zu Schizophrenie und Dynorphin, die Schizophrenie mit Dynorphin in zusammenhang bringen und Opioide als alternative zu Neuroleptika vorschlagen. Ich kann es persönlich bestätigen, möchte aber niemandem raten, sich deswegen in ne Opi-Sucht zu begeben. Die Studie sind u.a. von David Nutt. Selbstverletzung funktioniert u.a. deswegen so gut.

Drogen in der Klapse/Beim Arzt zu erwähnen ist immer... dumm. Alles wird nur noch darauf zurückgeführt. Es gibt kein anderes Thema mehr. Dein Hauptproblem sind die Drogen und alles wird besser, wenn du sie nciht mehr nimmst, dafür nur noch Pharmadrogen. Das ging mir irgendwann so gegen den Strich, dass ich Drogen kaum noch erwähnt habe und siehe da: Plötzlich drehten sich die Gespräche um die zugrunde liegenden Probleme.

2 Dinge, die ich den Schizos hier ans Herz legen möchte:
Soteria - ein geniales Klinikkonzept. Ich war begeistert und auch alle anderen Mitbewohner dort, empfanden es ebenso.
Morgen bin ich ein Löwe - Ein Buch von einer Psychologin, die selbst Schizophrenie hatte, diese aber besiegt hat. Hat mir immer rausgeholfen.
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
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Traumländer



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  Geschrieben: 09.02.21 22:25
zuletzt geändert: 09.02.21 22:36 durch eindichtermann (insgesamt 1 mal geändert)
Opioidlover schrieb:
Lieber eindichtermann,

du musst dich unbedingt bei mir melden! (...)

Bitte kommentiere doch hier mit deiner E-Mail, Telegramm oder Signal-Benutzername; falls du interessiert bist. Ich würde mich gerne mit dir austauschen.


Sie haben Post!

20fox schrieb:

Lel, ich hab auch viele ähnliche Erfahrungen gemacht inkl. F 20 DIagnose (paranoide Schizophrenie).
Dass ich Jesus oder sowas sein könnte, dachte ich zum Glück nur ein paar Tage, bis eine ekelhafte Frau auf der Straße meinte, ich sei der Erlöser uns solle sie küssen. Das hat mir gereicht um festzustellen: Ich bin nicht der Erlöser und möchte es auch nicht sein.

Bzgl. Medikation bin ich zum Glück bis jetzt ohne ausgekommen. Ich sehe mittlerweile, dass sie durchaus in akuten Phasen helfen kann, aber die Nebenwirkungen sind mir einfach zu krass. Habe Zyprexa, Promethazin und Seroquel probiert. Nur Promethazin fand ich davon ansatzweise ok.

Die abstumpfung/affektlosigkeit find ich herrlich. Ich arbeite gezielt daraufhin, alles in mir abzutöten und werde immer besser darin. Bis zu einem gewissen grad, macht es das alles erträglich. Allerdings fand ich den Zyprexazustand mit absoluter Affektlosigkeit so schlimm, dass ich sofort suizidale Gedanken bekam. So extrem muss es dann auch nicht sein.


Es gibt übriges Studie zu Schizophrenie und Dynorphin, die Schizophrenie mit Dynorphin in zusammenhang bringen und Opioide als alternative zu Neuroleptika vorschlagen. Ich kann es persönlich bestätigen, möchte aber niemandem raten, sich deswegen in ne Opi-Sucht zu begeben. Die Studie sind u.a. von David Nutt. Selbstverletzung funktioniert u.a. deswegen so gut.


Lel, 20fox, bist mir direkt sympathisch wegen des vermeintlichen Akronyms und der Jesus-Wahnvorstellung.

Zu den Medis kann ich nur sagen: Gefühlt hat mir gar nichts geholfen, außer Promethazin - ergo-> Promethazin rulez

Mit der Abstumpfung habe ich mich inzwischen auch schon etwas anfreuden können, da ich negative Sachen einfach an mir abprallen lassen kann.

Das mit der Studie klingt sehr interessant, könntest du die wohl hier verlinken (wenn das regelkonform ist)?



 
Traumländer



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  Geschrieben: 10.02.21 00:57
The Role of Dynorphin and the Kappa Opioid Receptor in the Symptomatology of Schizophrenia: A Review of the Evidence

Reduced mu opioid receptor availability in schizophrenia revealed with [11C]-carfentanil positron emission tomographic Imaging
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
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Traumländer



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  Geschrieben: 25.03.21 21:30
Meinen Langzeitbericht habe ich vor einigen Tagen aktualisiert, korrigiert, ergänzt sowie mit einigen Bildern ausgeschmückt. Ich schätze, dass sich der Wordcount fast verdoppelt hat. Es lohnt sich mMn., den Text noch einmal durchzulesen.

Das wird auch (hoffentlich) das letzte Update sein. Falls ich noch ein paar Grammatikfehler oder so entdecken sollte, werde ich diese dann ausbessern, also nicht wundern, wenn der Bericht wieder oben angezeigt wird.

 
Abwesender Träumer



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1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 27.03.21 12:39
War ein sehr interessanter Bericht :)

Wünsche dir alles Gute für die Zukunft!

Als kleiner Kommentar, viel in deinem neusten Update scheint in Richtung "Angst vorm Rückfall" zu gehen...das ist natürlich rational begründet, aber vieles, wie zbsp. deine körperliche Verfassung oder, dass man sich nicht mehr sooo total freut, wenn man eine neue Schallplatte hört, wie mit 17, ist relativ normal im älter werden. Dein Körper wurde unfassbar gebeutelt, nach deinen Erzählungen ist es schon erstaunlich, dass du überhaupt rumlaufen und irgendetwas spüren kannst schon. Weder das Körpergefühl wird im Alter besser, noch der Zugang zu kindlicher Euphorie, glaube so geht es fast jedem. xD
 
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Traumländer



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1 Langzeit-TB

  Geschrieben: 28.03.21 21:06
SpiderJerusalem schrieb:
Wünsche dir alles Gute für die Zukunft!

Als kleiner Kommentar, viel in deinem neusten Update scheint in Richtung "Angst vorm Rückfall" zu gehen...das ist natürlich rational begründet, aber vieles, wie zbsp. deine körperliche Verfassung oder, dass man sich nicht mehr sooo total freut, wenn man eine neue Schallplatte hört, wie mit 17, ist relativ normal im älter werden. Dein Körper wurde unfassbar gebeutelt, nach deinen Erzählungen ist es schon erstaunlich, dass du überhaupt rumlaufen und irgendetwas spüren kannst schon. Weder das Körpergefühl wird im Alter besser, noch der Zugang zu kindlicher Euphorie, glaube so geht es fast jedem. xD


Hey! Danke für das Feedback.

Ja, es ist tatsächlich so, dass ich mich vor einem möglichen Rückfall fürchte. Ich war vor drei Tagen mal wieder bei einem Psychiater und der hat mir gesteckt, dass meine durchschnittlichen 5h Schlaf eindeutig zu wenig seien - daher auch meine Sorge diesbezüglich. Ich trage AP's immer in meiner Geldbörse bei mir. Das gibt mir jedenfalls ein sicheres Gefühl (vorausgesetzt ich merke es überhaupt rechtzeitig, wenn ich wieder den Verstand verliere, lol). Der Schlaf ist das einzige, was mir Sorge macht, da er von großer Wichtigkeit für mich ist. Ansonsten bin ich aber positiver Dinge, dass es bei mir stabil bleibt.

Und naja, Musik hören ist halt im Vergleich zu früher eher so "meh", aber doch lobenswerter als vor einem Jahr noch. Auch denke ich, dass das wieder wird.
 
Abwesender Träumer

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  Geschrieben: 10.04.21 13:22
Pepp und Alkohol ist definitiv Peppingnail-approved! Aber der Bericht ist echt hammer. Viele Erfahrungen konnte ich auch machen und diese ähnlich wahrgenommen.
 
Traumländerin



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  Geschrieben: 20.07.21 02:46
zuletzt geändert: 20.07.21 03:38 durch fruehlingserwachen (insgesamt 1 mal geändert)
Hallo eindichtermann,
Hier kommt jetzt mal ein Kommentar aus der weiblichen Perspektive, ich hoffe du kannst damit was anfangen.
Mir hat dein Bericht sehr gut gefallen, so wie du alles beschrieben hast und so. Ich find es sehr gut dass du inzwischen verstanden hast, dass die ursprünglichen Symptome deiner Krankheit ganz sicher in deiner Kindheit liegen (oder möglicherweise sogar in einem Leben davor, wenn man so spirituell veranlagt ist wie ich ist das definitiv auch eine Möglichkeit, die auch manchmal nicht zu unterschätzen ist).
Ich fand es krass zu lesen wie viele deiner Therapeuten dir (genauso wie mir damals auch in den Psychiatrien) gesagt haben dass du niemals wieder so wirst wie früher, dass du die Symptome niemals wieder ganz loswerden wirst und dein Gehirn im wahrsten Sinne des Wortes ‚Matsch‘ ist. Lass mich dir bitte versichern, dass das absoluter Bullshit ist. Und im übrigen auch eine ‚Therapiemassnahme‘, die mich vor knapp zweieinhalb Jahren beinahe das Leben gekostet hat, weil ich diesen Schwachmaten ihren scheiss irgendwann abgekauft habe.

Ganz im Gegenteil ist deine Krankheit dazu da, dich auf etwas hinzuweisen, und sie wird erst verschwinden (und du damit wieder Zugang zu deinen wahren Gefühlen bekommen), wenn du ihre wahren Auslöser identifiziert hast. Die können vielfältig sein, von ganz bestimmten Momenten in der Kindheit die von aussen betrachtet nichtmal wichtig erscheinen über Missbrauchserfahrungen oder körperliche Gewalterfahrungen… Traumata entstehen aus den unterschiedlichsten Gründen, es kann auch einfach eine ungünstige Familienkonstellation sein. Wichtig zu wissen ist, dass das wirkliche Trauma, das hinter allem anderen steht, erst aufkommen kann, wenn du stark und gesund genug bist, um es dir auch wirklich anzuschauen.

Ich fand es sehr krass zu lesen was du dir nach so kurzer Zeit schon wieder für Leistungen abverlangt hast. Eine 40-h-Woche! Das ist meiner Meinung nach schon als gesunder Mensch nicht normal. Aber ja, ich weiss auch typisch deutsch dass man sich sowas immer abverlangt und das als normal wahrnimmt. Aber als Kreativer finde ich das eigentlich schon trotzdem etwas unverständlich. Kreativität entspringt ja nicht aus Leistungsdruck, sondern daraus dass du deinen Emotionen und Gefühlen Raum gibst.

Ich denke wenn du den Fokus wieder mehr darauf legst, wirst du irgendwann auch wieder richtig Musik hören können. Ich hatte jahrelang sehr ähnliche Probleme - drogeninduzierte schwere Depressionen mit Traumasymptomen, mehrere Psychiatrieaufenthalte und erfolglose Therapien, keine Freude mehr an Musik und absolute Gefühlsleere… aber inzwischen fühle ich mich in Momenten wieder genauso lebendig wie als Kind. Ich habe auch einen Suizidversuch unternommen, hatte die Hoffnung schon völlig aufgegeben. Aber Schwachsinn, es geht! Wichtig ist dass du auf dein Herz hörst, und darauf, was du selbst (nicht die Gesellschaft, nicht die Ärzte) wirklich willst. Damit hast du es ja auch schon von den Medikamenten weggeschafft.
Ich höre inzwischen wieder genau so Musik wie als pubertierende Jugendliche, und glaube mir es ist das beste Gefühl!!! Ich kann es gar nicht beschreiben wie gut es sich anfühlt… ()>.<()

Mir persönlich hat eine körperbetonte Psychotherapie den entscheidenden Anstoss gegeben. Kannst ja mal schauen ob dir das auch was bringt, kostet manchmal etwas mehr Geld aber es lohnt sich. Craniosacrale Therapie nannte sich das dann, mit Hakomi. Jetzt mache ich eine Traumatherapie, weil ich endlich den Ursprung des ganzen Komplexes entschlüsselt habe und ihn so auflösen kann. Ich bin sehr dankbar dafür, und wünsche dir das gleiche Glück!

Im übrigen bin ich auch aus Berlin, also vielleicht sieht man sich ja dann mal icognito im Club… ^_^ Alles Liebe
 
Traumländer



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  Geschrieben: 20.07.21 20:30
ich hatte auch mal massive Probleme vom Konsum. LSD sehr sehr viele trips, Cannabis, RC Cammabinoide vorallem auch und Keta hat mit paar derealisationsflashes beschert.
War deswegen nie beim doc... hatte aber grenzwerrige zustände. Mal wochenlang mal nur kurze schübe von 10sek bis mehrere minuten....
wenn ich cannabis absetze habe ich immer Paranoia, extreme gereiztheit usw also es ist kein normaler entzug da die psychische dimension abnormal heftig ist.
Jedenfalls viele schäden sind weg seitdem ich die samarpan meditation mache. muss aber sagen aufgrund meines speziellen gehirns mit der drogenvorgeschichte hat die medi auch manchmal pushende Effekte. Jedoch ist jeden Montag eine kostenlose onlineeinführung für anfänger. obwohk ich kein anfänger mehr bin mach ich jeden Montag mit von Zuhause aus. Die vibez sind ganz anders. alle Probleme sind weg fühl mich wien auf mdma im love chill mode. das ist schon sehr speziell. ich bin überzeugt all das kann man nur auf der energetischen ebene wirklich heilen.
 
» Thread-Ersteller «
Traumländer



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  Geschrieben: 24.07.21 14:36
zuletzt geändert: 24.07.21 14:49 durch eindichtermann (insgesamt 2 mal geändert)
fruehlingserwachen schrieb:
(..) ganz sicher in deiner Kindheit liegen (..)

(..) Eine 40-h-Woche! Das ist meiner Meinung nach schon als gesunder Mensch nicht normal. Aber ja, ich weiss auch typisch deutsch dass man sich sowas immer abverlangt und das als normal wahrnimmt. Aber als Kreativer finde ich das eigentlich schon trotzdem etwas unverständlich. Kreativität entspringt ja nicht aus Leistungsdruck, sondern daraus dass du deinen Emotionen und Gefühlen Raum gibst.
keine Freude mehr an Musik und absolute Gefühlsleere…
Ich höre inzwischen wieder genau so Musik wie als pubertierende Jugendliche, und glaube mir es ist das beste Gefühl!!! Ich kann es gar nicht beschreiben wie gut es sich anfühlt… ()>.<()

Craniosacrale Therapie nannte sich das dann, mit Hakomi. Jetzt mache ich eine Traumatherapie, weil ich endlich den Ursprung des ganzen Komplexes entschlüsselt habe und ihn so auflösen kann. Ich bin sehr dankbar dafür, und wünsche dir das gleiche Glück!

Im übrigen bin ich auch aus Berlin, also vielleicht sieht man sich ja dann mal icognito im Club… ^_^ Alles Liebe


Hey fruehlingserwachen,

danke für dein Feedback.

Ja, das Trauma bzw. die Traumata liegt/liegen in meiner Vergangenheit. Meine damalige Psychologin hat mir dabei geholfen, diese auch als solche zu identifizieren und zu verarbeiten. Mittlerweile habe ich das Ganze hinter mir gelassen und weiß eigentlich, wenn ich in den Spiegel schaue, wer ich bin. Das klingt zwar etwas esoterisch, aber ich denke, man weiß, was gemeint ist.

Die 40-h-Woche ist mittlerweile wieder vorbei. Das war btw ein Praktikum. Die haben mich dort jetzt übernommen, also es hat sich gelohnt, so hart zu kloppen. Und was Leistungsdruck angeht - den habe bzw. fühle ich nicht. Das einzige, was ich momentan spüre, ist tatsächlich Ehrgeiz. Glücklicherweise ist das, was ich mache, auch kein "0815"-Job, sondern etwas, wo ich kreativ sein kann (Journalismus, Memes und Social Media; ja, mit Memes verdiene ich u.a. mein Geld, lel). Nichtsdestotrotz bin ich noch leicht abgestumpft, was ich eigentlich recht angenehm finde. An Musik finde ich immer mehr gefallen - es fühlt sich aber nicht mehr so "jugendlich" an, wie du es sehr gut beschrieben hast (da beneide ich dich tbh.). Ach ja, ich mache auch wieder selber Musik, also fast alles so wie früher, mit dem Unterschied, dass ich nicht mehr so viel Zeit habe und nicht mehr 24/7 dicht bin.

Craniosacrale Therapie habe ich tatsächlich schon mit 13, 14 Jahren gemacht - warum genau, weiß ich nicht mehr. Bei meiner damaligen Therapeutin war ich 2019 auch und hatte 3 Sitzungen - hat mir aber leider nicht soviel gebracht.

Was für eine Art Traumatherapie machst du genau?

Und ja, wenn ich mal wieder im heiß geliebten Bundesshithole Berlin bin, sieht man sich mit Sicherheit icognito in der Unterwelt, haha.
 

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