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LdT-Forum » Drogen » Pharmazeutika » Der Benzodiazepin - Sammelthread


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AutorBeitrag
Traumländer



dabei seit 2016
14 Forenbeiträge

  Geschrieben: 21.05.21 13:25
Das Diazepam hat eine Halbwertszeit von bis zu 100 Stunden, also bist du theoretisch auch wenn du nur eine Tablette pro Woche nimmst dauer drauf.
 
Neuer Träumer

dabei seit 2021
1 Forenbeiträge

  Geschrieben: 24.05.21 23:41
Hallo Freunde,

Ich hab da mal eine Frage bezüglich "kalten Entzug".. ich habe 1mg Tavor für meine Sozial-/Agoraphobie veschrieben bekommen. Bin bisher auch immer wirklich gut damit gefahren, hab es meist zwar nicht bei den 1mg gelassen, aber dadurch das ich sie nicht oft und nicht zum Dauerkonsum veschrieben bekommen habe sondern als Notfalltabletten waren immer lange Pausen da die Dose recht schnell leer war und ich in dieser Zeit alles wichtige erledigt habe.
Jetzt hab ich aber in den letzten 2 Monaten wirklich zuviel genommen da ich durch den bekannten Kreis an andere Benzos gekommen bin:
40x 1mg TAVOR zuerst.
Immer abwechselnd/ nicht zusammen mit Zopiclon 20x 7.5mg (da sie mir sehr gut beim Einschlafen geholfen haben)
Sowie 50x Bromazepam 6mg

Wieso ich so einen Kontrollverlust in der Zeit hatte weiss ich nicht dachte der Vorrat wired ewig halten.
Jetzt hab vor 4 Tagen versucht diese Ab zustzen weil ich dachte "ging ja bisher auch immer so"..
Dann bekam ich aber heftige Panikattacken mit starken Herzrasen.. diese habe ich zuerst auch bis Abends ausgehalten dann aber aus Angst vor einen Krampfanfall doch lieber eine Bromazepam 6mg genommen.. das ganze ist nun 30 Stunden her.

Seit dem habe ich keine mehr genommen und bis auf in "wellen" kommende Unruhe und einen druck Gefühl im Kopf/leichte Kopfschmerzen, habe ich keine Probleme.. also kein vergleich zu dem ersten Nulltag davor.. hab sicherheitshalber jetzt gerade aber da ich ins Bett gehe nochmal 600mg Gabapentin (das einzige Krampfschutmittel das ich hier habe) genommen.

Meine Angst ist es halt wirklich einen Krampfanfall zu bekommen, kündigt sich dieser Irgendwie an? .. oder brauch ich bei so milden Entzugserscheinungen keine Sorgen darum machen? Ist mein erster Benzoentzug da ich sonst nie Körperlich drauf gekommen bin.
Hab halt Angst da ich immer wieder kurzes "vibrieren" in einzelnen Muskelpartien spüre wirklich krampfen tut aber nichts.

Btw mein erster Beitrag hier war vorher immer Stiller "Mitleser" aber in anderen Bereichen des Forums.

Fühlt euch gegrüßt (:

Entschuldigt.. frage wurde eine Seite vorher bereits beantwortet:/
 
Traumländer

dabei seit 2015
251 Forenbeiträge

  Geschrieben: 23.06.21 08:20
Hi

Im September letztes Jahr fing ich an unregelmäßig Pharma Benzos zu nehmen. Habe immer so 1-2x die Woche Rivotril genommen.Meistens 2mg. Dazwischen aber auch andere Benzos wie Alprazolam, Bromazepam, Tavor und ganz selten mal Diazepam. Die Abstände verringerten sich von 1-2 auf 2-3 später 3-4x die Woche. Im Dezember war es dann beinahe schon täglich.

Im Januar oder Februar fing ich dann an Clonazolam zu nehmen. Das ging dann direkt in den Dauerkonsum über. Habe von Anfang an schon immer so 0.7mg pro Dosis gebraucht. Die Wirkung hielt aber sehr kurz an und so kam es dazu das ich öfter nachgelegt habe. Das meiste an Clona nehme ich Abends. Eigentlich ist das direkt von Anfang an eskaliert, die Dosen stiegen immer weiter und so war es dann ab ungefähr März - April der Fall das ich schon bei 4-5mg Clonazolam täglich war (das meiste Abends). Meine Einzeldosen am Abend betrugen seitdem eigentlich immer 1,5 - 1,8mg.

Inzwischen bin schwanke ich pro Tag zwischen 3 und 5mg. Manchmal auch 6mg. Dazu gesellen sich gelegentlich auch mal Pharma Benzos die dann entweder dafür sorgen das ich an dem Tag weniger Clona brauche aber es gibt auch Tage da bleibt die Clona Dosis gleich.

Ein Beispiel wäre das ich morgens 2mg Alprazolam nehme, später dann noch 1mg Clonazolam und am Abend gibts dann meist noch 2 Einzeldosen von jeweils 1,5 - 1,8mg Clona.

Nun kann es auch ein dass das Clona nicht so potent ist, hatte da mal 2 verschiedene Chargen aber ähnliche Ergebnisse. Blackouts oder so hatte ich nie. Ich bin immer nur höchstens einfach eingepennt.

Nun schaue ich auf den Kalender und stelle fest das im Grunde schon mindestens 4 Monate täglich Clona nehme plus die Zeit wo ich davor ständig Pharma Benzos genommen habe.

Ich muss dazu sagen das ich früher mal von Benzos abhängig war über mehrere Jahre.
Wie ich da reingerutscht bin weiß ich nicht. Ist eben so passiert. Über 5 Jahre fast komplett abstinent. Habe in den 5 Jahren höchstens 5-6x Benzos im Jahr genommen. Nun hat es mich aber eben wieder erwischt.

Das Clona ist wirklich ein Biest. Merke das es die andern Benzos übertönt bzw. es bei anderen Benzos immer an Clona fehlt.

Jetzt bin ich dabei den Clona Konsum zu reduzieren und ihn zumindest auf maximal 2,5mg erstmal zu bringen und zu halten bevor ich weitere Schritte eingehe.

Meine Frage ist jetzt, ich habe hier auch noch Bromazolam und Norflurazepam (beides aber noch so gut wie gar nicht getestet), wäre es schlau das Clona erstmal durch eins der beiden zu ersetzen? Das Norflurazepam durch die lange HWZ nur alle paar Tage (2x die Woche) nehmen und ansonsten das Clona nach und nach durch Broma zu ersetzen? Das müsste doch einfacher sein das Bromazolam abzukicken als das Clonazolam?

Pharma Benzos hätte ich zwar auch noch aber die sind eigentlich nur für Notfälle gedacht (Panikattacken) und so setze ich sie auch trotz wieder reinrutschen weiterhin ein.

Nun weiß ich nicht ob das Clona nicht so potent ist (was ich hoffe, denn andere meinen auch das Clona sei nicht ganz so potent, andere finden es wieder sehr stark) und ob ich körperlich überhaupt (schon) in Gefahr bin wenn ich das Clona jetzt einfach durch Broma ersetze (wenn ja in welchem Verhältnis sollte ich das tun?) und ob ich einen körperlichen Entzug überhaupt zu erwarten habe? Es gab keinen einzigen Tag mehr seit Januar oder Februar ohne Benzos. Wenn ich es zu spät nehme merke ich das auch deutlich, fühlt sich dann ziemlich ekelhaft an (kenne das ja noch von früher), allerdings bin ich gleichzeitig auch Kratom Abhängig und kann den Entzug oft nicht so richtitg unterscheiden. Nehme ich wenn es mir schlecht geht dann ne Dosis Kratom geht es mir erstmal deutlich besser aber ich glaube bzw. ich weiß das ich auch auf Benzos (zumindest psychisch) wieder voll drauf bin.

Noch könnte ich das ganze ja stoppen bzw. würde ich das dann schon lieber ausschleichen (nicht zu langsam aber auch nicht zu schnell) sodass ich es vlt für möglich halte innerhalb eines Monats von dieser Dosis runter zu kommen um dann entweder auf Null zu gehen (dann vlt ausnahmsweise zum Ende hin nochmal für ein paar Tage Benzos mit langer HWZ nehmen z.B Norflurazepam oder auch ein paar wenige Diazepam könnte/würde ich dafür opfern) oder ob es jetzt da auch nicht mehr groß drauf ankommt und ich mir lieber noch etwas mehr Zeit lassen soll?

Ich denke das wichtigste ist erstmal vom Clona auf das Broma umzusteigen (hat ja beides sowieso ähnliche HWZ). Aktive Metaboliten wie bei Diazepam schwirren ja auch nicht rum was ich jetzt erstmal als Vorteil ansehe.

Was würdet ihr mir raten?
Psychater kann ich in die Tonne treten, bin aber am überlegen das Thema anzusprechen und (mal wieder) einen ambulanten Entzug zu machen, allerdings weiß ich nicht ob der das mit macht. Das war damals schon ein Akt das mit dem Arzt zu klären. In einen stationären Entzug kann und will ich nie wieder (hab ich einmal gemacht und ne danke nie wieder) außerdem würde ich das auch zeitlich überhaupt nicht schaffen.

Jetzt ist die Frage,
Wechsel auf Broma? wenn ja welches Verhältnis ungefähr? Und macht das überhaupt Sinn? Oder sollte ich einfach beim Clona bleiben und das einfach langsam ausschleichen? Zum Ende hin (wenn ich nur noch so auf 2mg am Tag bin) dann vlt noch für ne Woche auf Norflurazepam wechseln damit sich der Rest von selbst ausschleicht oder es auf wenige Tage beschränken oder was habt ihr noch so für Tipps?

Ich weiß das war alles ziemlich dumm, vor allem nach über 5 Jahre Abstinenz und wirklich geregelten Konsum aber es ist nunmal passiert und ich möchte jetzt anfangen zu handeln bevor ich wieder Jahrelang drauf bin. Noch ist es ja grad mal fast ein halbes Jahr täglich plus paar Monate mehrere male die Woche (da allerdings meist Rivotril was ja auch recht lange HWZ hat und ich somit ja auch schon einen Spiegel hatte. Selbstverständlich reichten 2mg Rivotril dann nicht mehr aus und es wurden auch mal 4-5mg pro Tag oder ähnliches).

Aber ich bin wohl auch nicht der erste und auch nicht der letzte der nach X Jahren ausversehen mal wieder in die Scheiße rutscht.

Was würdet ihr empfehlen?
Krampfgefahr dürfte doch eigentlich bei so einer (kurzen) Einnahmedauer doch noch nicht bestehen. Zumindest kann ich mir das jetzt nicht vorstellen. Der Rebound wird sicher heftig aber nunja, ich weiß ja das man es schaffen kann wenn man will. Ob ich nun noch ein paar Monate weiter konsumiere (aber reduziere) oder nicht macht wohl auch kein Unterschied mehr. Tatsache ist das ich eigentlich nicht zu Krämpfen neige. Habe schon einiges durchgestanden und so lange ich jetzt nicht jahrelang drauf bin sollte das doch noch passen?

Ich brauche dann ein Mittel zum Schlafen. Dachte da an Trimipramin/Stangyl oder Atosil. Zumindest zum dampfen. Ich weiß nur nicht ob diese beiden Meids die Krampschwelle unnötig senken? Ich will ja keine unnötigen Risiken eingehen.
 
Endlos-Träumer



dabei seit 2019
642 Forenbeiträge

  Geschrieben: 23.06.21 09:49
Mixery schrieb:
Aber ich bin wohl auch nicht der erste und auch nicht der letzte der nach X Jahren ausversehen mal wieder in die Scheiße rutscht.


Das stimmt wohl !
Zum Thema, zu deiner Frage kann ich leider nichts sagen, mit Benzos kenne ich mich gar nicht aus. Der Krug ging glücklicherweise an mir vorbei.
Aber es ist mir irgendwie ein Bedürftnis, dir alles Gute zu wünschen und viel Erfolg. Möge die Übung gelingen - rasch und ohne gröbere Nebenwirkungen.
Ziehs durch ! Alles Gute dazu.
Grüsse
I'm just a soul who's intentions are good
Oh Lord, please, don't let me be misunderstood
- Eric Burdon & Animals (Burdon wurde gerade 80; Glückwunsch !)

Bom Shankar, Bom Shiva, Bembele Bom Bom
Dauer-Träumer



dabei seit 2019
77 Forenbeiträge

  Geschrieben: 26.07.21 07:35
Guten Morgen,
das mag eine dumme Frage sein aber seisdrum.
Muskelrelaxierende- anxiolytisch- sedierende- hypnoWirkung ist bei Benzos ja immer deutlich spürbar.
Aber kann man auch irgendwie die Antikonvulsive Wirkung spüren?
(Auser man hat ´nen Krampfanfall und futtert dann Benzos - dann merkt man natürlich die antikonvulsive Wirkung)
ABer anderst auch?
ich denke vrmtl nicht, aber vllt kann mir jemand mehr dazu sagen ?

Eine nicht zu arbeitsreiche WOche wünsche ich!
haut rein.


Ich hab viele Ziele, aber ich bin müde.
Träumer

dabei seit 2021
12 Forenbeiträge

  Geschrieben: 02.08.21 22:26
Hallo ich habe 2 mal Zopiclon ausprobiert.
Es brachte eine angenehme Sedierung, jedoch hatte ich die schlimmsten
Alpträume meines Lebens.
Ich nahm es nur alle 2 Wochen 1 mal.
Ich leide so schon unter Alpträumen und durch Zopiclon werden
diese Träume ins Unerträgliche gesteigert.
Welches Benzo würdet ihr als Bedarf empfehlen, was diese Nebenwirkung der Träume nicht hat?
 
Träumer

dabei seit 2021
4 Forenbeiträge

  Geschrieben: 03.08.21 10:30
Lorazepam (Tavor) wenn ich mich an einen Traum erinnern konnte war er immer Positiv. Ist aber glaube ich eins der schwächeren Benzos.
 
Dauer-Träumerin



dabei seit 2019
851 Forenbeiträge
9 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 15.08.21 20:00
zuletzt geändert: 15.08.21 23:58 durch gugu (insgesamt 5 mal geändert)
Also rivotril 2mg , ohne Toleranz.
Habe jetzt erstmal eine Viertel genommen.

Ist das zu wenig?
Will schon gerne ordentlich was merken.

Bin wieder im Heroin Entzug und habe lyrika genommen.
Wäre toll wenn ich von den rivotril schlafen würde.

PS
nach einer Liste die ich hier gefunden habe im Thread für Rivotril. Kann ich locker 1 nehmen.
Was ich auch gleich tat.


...
Daraufhin bin ich wieder los mir heroin holen, nach einem beziehungsdrama, gleich noch ne rivo hinterhergeworfen.
So ist es gerade.
Dumm.
Unreif.
Emotional impulsiv. Instabil.
My Body.
My Choice!
..........
"Geh mir ein wenig aus der Sonne!"


Traumländer



dabei seit 2012
597 Forenbeiträge

  Geschrieben: 21.08.21 03:04
Auch wenn es ein paar Tage her ist, ich wünsche dir viel Kraft. Verzeihe dir nach einem Rückfall selbst, das ist wichtig, dann steh auf und versuche es wieder, immer wieder. irgendwann wirst du obsiegen.
"Wenn ein Pechvogel sich im Bett zu Tode vögelt, soll das heißen, dass alle anderen schuldbewußt das Pimpern einzustellen haben?"

Charles Bukowski

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