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Traumländer



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  Geschrieben: 14.03.21 21:19
Bzgl. Lyrica und Phenibut:
Jop, ich finde die Wirkung ist sehr ähnlich. Lyrica entspannt/sediert etwas mehr und Phenibut ist allgemein etwas "sanfter" bzw. milder.
Phenibut macht mich oft echt horny, was mir bei Lyrica noch nicht aufgefallen ist. Aber beides ist ähnlich Motivationssteigernd.
Bzgl. Emotionen bin ich bei Lyrica zt. echt euphorisch, während ich bei Phenibut "Nur" gut drauf bin. Auf Phenibut sind Emotionen (außerhalb der durch die Wirkung hervorgerufenen) auch deutlicher zu spüren, als bei Lyrica.

Pregabalin ist ja nur GABA-Ähnlich, während Phenibut Gabaerg ist. Das wäre wohl pharmakologisch ein Unterschied.

@Infra

Schön mal wieder von dir zu lesen. Hoffe dir und deinem Mann/Verlobten gehts gut. Grüß ihn mal von mir :)
Bzgl. deiner Frage: Phenibut ist allgemein sehr subtil in der Wirkung, wenn man starken Benzokonsum gewöhnt ist, dann kann man die Wirkung glaube ich leicht "übersehen". 2g Oral sind jetzt auch keine riesen Dosen (aber schon sehr hoch), hab ohne Toleranz immer so 1,5g gefuttert. Ich hatte nach ner Zeit mit Flubromazepam / zolam ewig lange eine Toleranz, das hat echt monatelang angehalten... Also könnte vlt. auch teilweise daran liegen + die psychsche Gewöhnung an nen deutlicheren gabaergen Rausch.

Phenibut finde ich nicht unbedingt mit Alkohol vergleichbar. Finde den Alkrausch auch nur bedingt angenehm und oft eher unangenehm (dafür sauf ich im moment echt viel, fällt mir dabei auf). Aber das wäre jetzt kein Grund, warum Phenibut dir nix taugt. Eher, dass es eben sehr subtil wirkt.

Andere ROAs: Da Phenibut stark Sauer ist, würde ich davon abraten, es anders zu konsumieren, sofern man es nicht based. Wenn dir deine Schleimhäute auch nur minimal was wert sind, dann lass das bitte, das wird mehr als nur weh tun. Außerdem brauchst du deine Schleimhäute zum nachlegen :D
Basen geht recht einfach mit Backnatron und es gibt hier im Thread irgendwo sogar ne Umrechnung, wieviel Natron auf wv. Phenibut man braucht. Einfach beides zusammen in ein Glas mit Wasser kippen und warten bis es aufgehört hat zu blubbern, evtl. schwenken. Zu viel Natron geht meines Wissen nach nicht.
Ist es gebased könntest du es Rektal injizieren. Im Thread hat das glaube ich schon mal jemand probiert (Neo wars, wenn ich mich recht erinnere). Soweit ich es im Kopf habe, gab es aber keinen wirklichen Vorteil.

Beachte, dass auch Phenibut eine Toleranz erzeugt. Also wenn du jeden Tag die Dosis um 0,5g gesteigert hast, dann könnte es sein, dass du dir einfach mit Phenibut ne Toleranz herangezüchtet hast. Phenibut im Dauerkonsum erzeugt eine Abhängigkeit und der Entzug ist, trotz der subtilen Wirkung der Substanz, wohl ein richtig ekliger GABA-Entzug. Also mach am besten Pausen zwischen deinen Versuchen. Dass du bei 2g schon sehstörungen hast, spricht eigentlich dafür, dass du schon eine deutliche Wirkung hast, nur scheinst du diese eher wenig wahrzunehmen (wie gesagt, so richtig ballern, wie Benzos oder Lyrica das in hohen Dosen können, wird Phenibut nie).

Ich finde Phenibut ist eher wie eine ganz leichte unterstützung, ein Moodlifter und Motivationslifter. Man ist nicht aufgedreht wie auf Pep, aber man geht plötzlich Dinge an, soziale Interaktion macht mehr spaß usw. Das sind alles so Kleinigkeiten, die einem für sich genommen eigentlich wenig auffallen.
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
Traumländer



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  Geschrieben: 15.03.21 17:29
Ok, klingt einleuchtend. Subtil merk ich schon was, wenn ich genau hinsehe. Womöglich habe ich auch einfach zu viel erwartet, nach 10 Jahren Benzo-Konsum ist das wohl zu subtil für mich (zumal Flub vor 3 Monaten).
Der Opi-Entzug ist jedenfalls echt erträglicher. Zumindest kann ich vom Phenibut durchschlafen und die Kälte ist nicht so ätzend.
Nen wirklichen GABA- Entzug ist mir das jetz nicht unbedingt wert. Zumal Phenibut die Krampfschwelle senkt und ich dank der Benzos zu Epilepsie neige.

Donnie und mir geht's btw Bombe, Grüße sind angekommen.: D
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Traumländer



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  Geschrieben: 17.03.21 22:28
@20fox

Sehr schön beschrieben. Phenibut war für mich auch immer ein "pregabalin light". Doch bitte Vorsicht mit der kombo der beide Substanzen. Es wirkt zwar sehr euphorisch, aber geht schnell in eine Betäubung über.
 
Traumländer

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  Geschrieben: 09.01.22 05:26
Ich möchte mal ein paar Worte loswerden bezüglich meiner Erfahrungen mit der Substanz. Ich habe seit geraumer Zeit Angststörungen, hervorgerufen durch diverse Ereignisse und einer Bi-Polaren Störung. Meine ersten Erfahrungen mit Benzos machte ich ca. 2015 in absolut minimalst-einmaligen Dosierungen mit Alprazolam. Ich bemerkte direkt eine angstlösende Wirkung und je nach Situation auch sedierende. Zum Glück, vorher angemerkt, habe ich die Substanz nicht missbraucht, denn wie die meisten von euch wissen sollten, ist ein Benzoentzug alles andere als schön und einfach. Zwischenzeitlich gab es dann hin und weder mal Alprazolam, oder Diazepam.

Da jedoch eben genannte Beschwerden akut stärker wurden, suchte ich eine Alternative und bin dabei auf Phenibut gestoßen. Phenibut habe ich nun bei akuten Angstzuständen angewendet und kann bestätigen, dass es Alprazolam schon nahe kommt. Es wirkt jedoch weniger "dämpfend". Schwer zu beschreiben, aber ich würde es so beschreiben, dass die Wirkung effektiv vergleichbar ist, jedoch nicht dominierend. Körperlich finde ich die Wirkung, besonders am Folgetag, die von Diazepam (10mg) sehr ähnlich. Schlaffördernd ist untertrieben, Phenibut versetzt mich regelrecht in einen Narkosezustand, sodass auch ein Wecker absolut nutzlos ist und man diesen auch unbemerkt ausschaltet.

Der Entzug soll schlimm sein und ich habe schon nach 4-5 maligem Konsum in der Woche auf die Dauer von 1-2 Wochen einen spürbaren Entzug der sich mit einer maximalen Nervosität, RLS und Gedankenschleifen äußert. Ich würde daher niemals Phenibut mehr als zwei Mal die Woche anwenden.

Ausgenommen: Phenibut hatte ich in Kombination mit 5-HTP und L-Tyrosin morgens täglich für zwei Wochen in einer Dosierung zwischen 200 - 350mg genommen ohne Entzugssymptome und eine deutliche Verbesserung des Gemütszustandes feststellen können. Nach zwei Wochen machten sich jedoch Nebenwirkungen wie, paradoxerweise, Nervosität bemerkbar, sodass ich die Einnahme einstellte. Es half mir zu dem Zeitpunkt jedoch eine schwierige Phase zu überwinden, also grundlegend positiv.

Ich spüre ab ca. 500mg angstlösende Wirkung bis ca. 1g. Ab 1g bis 1.5g deutlich verstärkte Effekte und schlaffördernde Eigenschaften und ab 1,5g (maximale Dosierung lag bei 2g) extreme Sedierung und einen viel zu tiefen Schlaf.

Insgesamt halte ich Phenibut für eine gute Alternative, wenn richtig angewendet.
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