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LdT-Forum » Konsum » Tripberichte » LZ: Kratom-Entzugssymptome trotz Ausschleichen


Seite 1 (Beiträge 1 bis 5 von 5)

AutorBeitrag
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  Geschrieben: 22.02.22 11:17
Dies ist eine automatisch erstellte Diskussion über den Langzeit-Erfahrungsbericht Kratom-Entzugssymptome trotz Ausschleichen, welcher von DirtyB geschrieben wurde. Der Bericht ist vom 22.02.2022.

Diese Diskussion wurde am 22.02.2022 von crankdre87 gestartet.


 
Traumländer

dabei seit 2015
202 Forenbeiträge
1 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 22.02.22 11:21
zuletzt geändert: 22.02.22 11:49 durch crankdre87 (insgesamt 2 mal geändert)
Hi,

Was gegen RLS hilft ist Pregabalin bzw. Gabapentin.

Empfehlungen darf Ich es nicht und würde vor dem Zeug warnen
da es selbst körperlich abhängig macht
Ansonsten muss man es einfach aussetzen....
Das Ausschleichen bis zu einer gewissen Dosis
macht Sinn: Aber irgendwann muss man es einfach weglassen,
um es nicht unnötig in die Länge zu ziehen.
Pregabalin ist ein scharfes Schwert. Ab einer
Dosis würd sich deine Stimmung deutlich verbessern.
Du musst halt wissen, das es selbst, abhängig
macht und solltest es deswegen reichtzeitig selbst
auch absetzen.

Ja jeder Entzug wird schwerer. Kommuniziere es ganz deutlich mit
seinem Hausarzt; Er wird diese Droge nicht Kennen. Dann mach ihm klar,
dass es ein pflanzliches Opioid (oder Opiat ist in diesem Fall schwer
einzuordnen) und am ehesten mit dem Schlafmohn vergleichbar ist.

Das du starkes Entzugsbedingtes RLS hast und dir Pregabalin empfohlen
würde. In deinem Fall würde ich es erstmal mit Gabapentin versuchen,
da es nicht so schnell abhängig macht (viele Ärzte behaupten bis heute
dass es überhaupt nicht abhängig macht, aber lass dich nicht davon blenden)

Eigentlich darf ich hier soweit ich weiß gar keine Droge empfehlen,
aber deswegen sage ich, dass du mit deinem Arzt reden sollst und auch
offen für Vorschläge seinerseits sein darfst.

Von Benzos würde ich abraten und das Prega direkt absetzen, sobald
die Entzugssymptome abgeklungen ist: Wenn Du es z.B. 2 Wochen
nimmst kannst du es innerhalb 4 Tagen herunterdosieren und letztendlich
machen. Ich würde lieber 10 Mal von Opiate/Opioiden entziehen als noch
einmal von Lyrica. Ja meine Dosis war
auch exorbitant hoch, aber der
Entzug hat mich traumatisiert;
Ich bekam ein Delir also aufpassen ^^

Das schaffste schon du musst
dir vor Augen halten, dass es
vorbei geht und wieder besser
wird, auch wenn während des Entzuges
Zeit zu stehen scheint ...

 
Traumländer

dabei seit 2013
298 Forenbeiträge

  Geschrieben: 22.02.22 17:33
Ich bin kein Arzt, aber ich habe eine Theorie. Die starken Symptome könnten evnt. psychische Ursachen haben, durch den Konsum von Tilidin und co. zuvor. Dazu muss aber gesagt werden, dass jeder bei einem Opiat/Kratomentzug anders reagiert. Ich habe das Glück, kaum bis keine Entzugysymptome zu haben. Lediglich nachts 1-2 Mal mehr bewusst aufwachen.

Das hochdosieren zu solchen Mengen macht Kratom unangenehm. Ich kann davon nur abwarten, bin seit Jahren mehr oder weniger konstant bei initial 3,5 - 5g.
The most beautiful dream is the dream of a promising tomorrow
Abwesender Träumer



dabei seit 2017
108 Forenbeiträge

  Geschrieben: 24.02.22 18:34
Ich finds auch echt krass, dass man bei so niedrigen Dosen noch Entzugserscheinungen hat.

Ich habe eine ganze Weile lang 30g am Tag konsumiert, da hats mich natürlich auch nicht gewundert, nach wenigen Stunden schon ziemlich derbe Entzugserscheinungen zu haben.

Hab dann aber irgendwann massiv runterdosiert (grad am Anfang fand ich geht das richtig gut voran, ich konnte die Einzeldosen von 8 auf 4 g ohne Entzug runterfahren, abgesehen von der Einschlafdosis)
Dann hab ich alle par Tage um wirklich minimale Dosen reduziert und war irgendwann auch im Bereich von 0,5 g pro Dosis und insgesamt vll anderthalb Gramm unterwegs, also quasi nichts. Aber dann den Cut zu null zu machen ist richtig heftig, keine Ahnung warum genau.
Habs leider nie ganz geschafft und krebs jetzt so bei 5-10 g rum.
 
Traumländer



dabei seit 2016
845 Forenbeiträge

  Geschrieben: 27.04.22 17:20
Meine Erfahrung:
Wenn es gelingt so weit zu reduzieren, dass Du einmal alle 24 Stunden dosierst, wird es gehen.
Hab es mehrmals so gemacht und physisch waren 1-2 Nächte etwas schlechterer Schlaf alles,
was nach dem Absetzen kam. Natürlich noch eine Zeit lang eine Häufung depressiver Episoden,
doch die hab ich sowieso. Hab bis etwas unter 1g am Tag reduziert, bevor ich aufgehört habe,
bin aber auch ein sensibler Huschi.
Diese Sammlung hier hab ich schon einmal verlinkt und ich finde, da steht alles wichtige zum
Thema drin:
EInmal hier draufdrücken!
 

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