your psychedelic community
   Werbung
kratom.eu


LdT-Forum

LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Der Weg (Selbstfindung & Glaube) » Gedichte, Zitate, Aphorismen


« Seite (Beiträge 976 bis 990 von 991) »

AutorBeitrag
Traumländer



dabei seit 2008
2.929 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.07.22 17:04
Sehr anregende Zitate, lohnenswert zu überdenken und auch nachzufühlen!
Liebe ist Leben.
Traumländerin



dabei seit 2018
48 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.07.22 14:01
No tree can reach the sky, unless its roots reach down to hell

Carl Gustav Jung (glaub ich zumindest)

Up and Down
...and in the end it s only...
ROUND & ROUND
...
and round....
Träumer

dabei seit 2022
44 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.07.22 18:59
blockhead schrieb:
ckomi schrieb:
Spoiler:
Du musst die Meta-Natur der Arbeit verstehen. Glaubst du, Google braucht 100.000 Ingenieure für ein paar Webapps? Natürlich nicht: Es ist kein Zufall, dass sie ständig Projekte starten und wieder schließen.

Bei IT geht es nicht um Technik; In der IT geht es darum, dass MBAs Nerds herumkommandieren. Als Ingenieur ist dein Mehrwert nicht der produzierte Wegwerfcode, sondern ein guter Diener deines Chefs zu sein, der wiederum ein guter Diener seines Chefs ist. Es ist Feudalismus auf ganzer Linie. Wenn jemand viele Nerds mit ausgefallenen Titeln verwaltet, sind sie von oben gesehen hochkarätige Manager.

Das Organigramm ist alles.

Tatsächlich, wenn du kompletten Müll produzierst, der durch ein Wochenendprojekt eines Juniors ersetzt werden könnte, spielt es keine Rolle, weil du IT-Feudalismus spielen durftest. Siehst du, wie technische Fähigkeiten nicht in die Gleichung passen?
Es erklärt auch, warum Vorstellungsgespräche ein nie endender Quatsch sind. Die meisten Unternehmen haben keine Verwendung für deine Arbeit, da sie über ausreichend Personal verfügen, um alles zu entwickeln, was sie wollen, moats und Integrationen haben, die Jahrzehnte dauern werden.

Leistungsfähigkeit ist nicht etwas, woran sie interessiert sind, die Einstellung von Menschen mit ähnlichen Persönlichkeiten wie sie selbst hat Priorität. Sie wollen eng verbundene feggotism geflechte schaffen, die sie befehligen können. In seltenen Fällen kannst Du jedoch an einem Einstellungsgespräch teilhaben, wo verzweifelt nach einem fähigen Lohnsklaven gesucht wird. Du kannst sagen was du willst, sogar politisch inkorrekt sein, und du wirst trotzdem auf der Stelle eingestellt.

Der frustrierte AppDev


Poste doch gleich den Link hier, die meisten verstehen es im Original wohl ebensogut wie einmal durch DeepL gewurstet ...


lol2

Und ich glaube fest, dass das LOL in diesem Zusammenhang tief poetisch ist. "Wagey drones unite" hahhahahahahaa. Wärste ma' lieber MBA statt Nerd oder gar selbstständig geworden (vor allem wenn dein Ingenieursprodukt kein produzierter Wegwerfcode ist), du Trottel (nicht du, der im Text). Ich lache mich gedichtisch, gar poetisch zu Tode, manche sind halt nicht zu retten, dafür aber hella amüsant. Sogar mit Zitat von Chavez!!! Ich kann nicht aufhören zu lachen. Danke dafür!
 
Träumer



dabei seit 2022
46 Forenbeiträge

  Geschrieben: 21.07.22 23:00
Tyler Durden (Fight Club) schrieb:
Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun.


reset... reset... reset... error
Chymus ist der Speisebrei, der im Magen entsteht.
Traumländer

dabei seit 2019
1.037 Forenbeiträge

  Geschrieben: 22.07.22 11:02
Chymus schrieb:
Tyler Durden (Fight Club) schrieb:
Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun.

reset... reset... reset... error


Freedom′s just another word for nothin' left to lose - Janis Joplin in "Me and Bobby McGee"
I'm just a soul who's intentions are good
Oh Lord, please, don't let me be misunderstood
- Eric Burdon & Animals (Burdon wurde gerade 80; Glückwunsch !)

Bom Shankar, Bom Shiva, Bembele Bom Bom
Traumländer



dabei seit 2014
240 Forenbeiträge
2 Galerie-Bilder

Homepage
  Geschrieben: 27.07.22 10:50
„Nichts Gutes ist jemals unter Zwang entstanden. Und nichts Gutes wird dich jemals zwingen etwas zu tun, das gegen deine eigene Natur ist.“

— Emilia Sassano
»Zu einer Erkenntnis […] muß man durch Not, Leiden an seiner Fülle gekommen sein, muß geglaubt haben, ›entwurzelt‹ zu sein […], muß am Intellekt gelitten und ihn durch den Geist überwunden – muß mit dem Menschen gerungen haben.«
— Ernst Toller
Traumländer



dabei seit 2007
250 Forenbeiträge

  Geschrieben: 27.07.22 19:00
"es wär schon nett n schlau klingenden satz für diesen thread zu haben."

--- Duo
verlern nicht zu träumen, kleiner schmetterling
Endlos-Träumer



dabei seit 2020
405 Forenbeiträge

  Geschrieben: 28.07.22 11:47
"The greatest thing, you ever learn, is just to love and be loved in return."

Aus einem Nat King Cole-Song .... Nature Boy
Space is only noise if you can see, my friend!
Traumländer



dabei seit 2008
2.929 Forenbeiträge

  Geschrieben: 28.07.22 19:41
Dao schrieb:
„Nichts Gutes ist jemals unter Zwang entstanden. Und nichts Gutes wird dich jemals zwingen etwas zu tun, das gegen deine eigene Natur ist.“

— Emilia Sassano


Sehr gut.
Liebe ist Leben.
Moderator



dabei seit 2012
4.601 Forenbeiträge
1 Tripberichte
9 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 28.07.22 23:45
Angela Davis schrieb:
I am no longer accepting the things I cannot change. I am changing the things I cannot accept.


Und hier noch mal das ganze Zitat, das ich aus Platzgründen nur teilweise in meine Signatur packen konnte:

Feine Sahne Fischfilet schrieb:
Frag dich selbst, bist du glücklich mit deinem Leben?
Ist das, was du machst, wirklich das, was du machen möchtest?
Sparst du Zeit, und wofür sparst du sie?
Wenn es einen Film über dein Leben geben würde
Würdest du ihn dir anschauen, würde er dich faszinieren?
Sechs Euro für eine Stunde auf der Arbeit
Was würdest du zahlen für eine Stunde an einem sonnigen Tag im Park?
Würdest du in deinem Leben etwas anders machen
Wenn du wüsstest, dass du nächstes Jahr stirbst?
Was sagt dir, dass du dann überhaupt noch lebst?
Und hast du Ideen, oder haben Ideen dich?
Fühlst du dich manchmal auch auf eine bestimmte Art und Weise einsam?
Eine Art, die Worte nicht beschreiben können?

"Frag Dich selbst, bist Du glücklich mit Deinem Leben?
Ist das, was Du machst, wirklich das, was Du machen möchtest?
[...]
Sechs Euro für eine Stunde auf der Arbeit -
Was würdest Du zahlen für eine Stunde an einem sonnigen Tag im Park?"
Traumländer



dabei seit 2014
240 Forenbeiträge
2 Galerie-Bilder

Homepage
  Geschrieben: 01.08.22 20:30
„Ich habe heute morgen zwei Geschenke geöffnet. Es waren meine Augen.“ (Heinz Strunk)
»Zu einer Erkenntnis […] muß man durch Not, Leiden an seiner Fülle gekommen sein, muß geglaubt haben, ›entwurzelt‹ zu sein […], muß am Intellekt gelitten und ihn durch den Geist überwunden – muß mit dem Menschen gerungen haben.«
— Ernst Toller
Endlos-Träumer



dabei seit 2020
405 Forenbeiträge

  Geschrieben: 02.08.22 12:05
zuletzt geändert: 03.08.22 07:56 durch Selbstausdruck (insgesamt 1 mal geändert)
"Wenn alles total O.K. ist, genau so wie es ist, dann findet das Ego (das immer etwas will oder eben nicht will) keinen Halt mehr, um sich irgendwo festzukrallen. Und übrig bleibt die wahre Liebe zu allem was ist ...."
Space is only noise if you can see, my friend!
Traumländer



dabei seit 2014
240 Forenbeiträge
2 Galerie-Bilder

Homepage
  Geschrieben: 03.08.22 22:18
„Zuzeiten habe ich vor dem Frühstück bereits bis zu sechs unmögliche Dinge geglaubt.“

— Lewis Carroll
»Zu einer Erkenntnis […] muß man durch Not, Leiden an seiner Fülle gekommen sein, muß geglaubt haben, ›entwurzelt‹ zu sein […], muß am Intellekt gelitten und ihn durch den Geist überwunden – muß mit dem Menschen gerungen haben.«
— Ernst Toller
Traumländer



dabei seit 2008
202 Forenbeiträge
4 Tripberichte

  Geschrieben: 09.08.22 17:00
Potente Gehirne stärken sich nicht mit Milch, sondern mit Alkaloiden.

Gottfried Benn
Psychonaut und Astronaut sind
die Kundschafter der Zukunft...
Moderator



dabei seit 2012
4.601 Forenbeiträge
1 Tripberichte
9 Galerie-Bilder

  Geschrieben: 10.08.22 17:45
Nice, das hatte früher hier mal ein User als Signatur.

Hier mal mein Lieblingsgedicht, vom guten alten Bertolt:

Bertolt Brecht schrieb:

I

Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!

Das arglose Wort ist töricht. Eine glatte Stirn
Deutet auf Unempfindlichkeit hin. Der Lachende
Hat die furchtbare Nachricht
Nur noch nicht empfangen.

Was sind das für Zeiten, wo
Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
Der dort ruhig über die Straße geht
Ist wohl nicht mehr erreichbar für seine Freunde
Die in Not sind?

Es ist wahr: ich verdiene noch meinen Unterhalt
Aber glaubt mir: das ist nur ein Zufall. Nichts
Von dem, was ich tue, berechtigt mich dazu, mich satt zu essen.
Zufällig bin ich verschont. (Wenn mein Glück aussetzt
Bin ich verloren.)

Man sagt mir: iß und trink du! Sei froh, daß du hast!
Aber wie kann ich essen und trinken, wenn
Ich es dem Hungernden entreiße, was ich esse, und
Mein Glas Wasser einem Verdurstenden fehlt?
Und doch esse und trinke ich.

Ich wäre gerne auch weise
In den alten Büchern steht, was weise ist:
Sich aus dem Streit der Welt halten und die kurze Zeit
Ohne Furcht verbringen
Auch ohne Gewalt auskommen
Böses mit Gutem vergelten
Seine Wünsche nicht erfüllen, sondern vergessen
Gilt für weise.
Alles das kann ich nicht:
Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!


II

In die Städte kam ich zu der Zeit der Unordnung
Als da Hunger herrschte.
Unter die Menschen kam ich zu der Zeit des Aufruhrs
Und ich empörte mich mit ihnen.
So verging meine Zeit
Die auf Erden mir gegeben war.

Mein Essen aß ich zwischen den Schlachten
Schlafen legt ich mich unter die Mörder
Der Liebe pflegte ich achtlos
Und die Natur sah ich ohne Geduld.
So verging meine Zeit
Die auf Erden mir gegeben war.

Die Straßen führten in den Sumpf zu meiner Zeit
Die Sprache verriet mich dem Schlächter
Ich vermochte nur wenig. Aber die Herrschenden
Saßen ohne mich sicherer, das hoffte ich.
So verging meine Zeit
Die auf Erden mir gegeben war.

Die Kräfte waren gering. Das Ziel
Lag in großer Ferne
Es war deutlich sichtbar, wenn auch für mich
Kaum zu erreichen.
So verging meine Zeit
Die auf Erden mir gegeben war.

III

Ihr, die ihr auftauchen werdet aus der Flut
In der wir untergegangen sind
Gedenkt
Wenn ihr von unseren Schwächen sprecht
Auch der finsteren Zeit
Der ihr entronnen seid.

Gingen wir doch, öfter als die Schuhe die Länder wechselnd
Durch die Kriege der Klassen, verzweifelt
Wenn da nur Unrecht war und keine Empörung.

Dabei wissen wir ja:
Auch der Haß gegen die Niedrigkeit
Verzerrt die Züge.
Auch der Zorn über das Unrecht
Macht die Stimme heiser. Ach, wir
Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit
Konnten selber nicht freundlich sein.

Ihr aber, wenn es soweit sein wird
Daß der Mensch dem Menschen ein Helfer ist
Gedenkt unsrer
Mit Nachsicht.


Wow, einfach atemberaubend..
Unten im Link findet sich auch eine Audiospur, bei der Brecht himself das Gedicht vorliest:

https://www.lyrikline.org/de/gedichte/die-nachgeborenen-740
"Frag Dich selbst, bist Du glücklich mit Deinem Leben?
Ist das, was Du machst, wirklich das, was Du machen möchtest?
[...]
Sechs Euro für eine Stunde auf der Arbeit -
Was würdest Du zahlen für eine Stunde an einem sonnigen Tag im Park?"

« Seite (Beiträge 976 bis 990 von 991) »

LdT-Forum » Drogen & Gesellschaft » Der Weg (Selbstfindung & Glaube) » Gedichte, Zitate, Aphorismen











Impressum   Kontakt   Nutzungsbedingungen