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LdT-Forum » Konsum » Aufhören & Entzug » Häufige Nächtliche Ejakulation während des Opiatentzugs?


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AutorBeitrag
» Thread-Ersteller «
Neuer Träumer

dabei seit 2022
1 Forenbeiträge

  Geschrieben: 12.08.22 18:25
Hey Leute, ich habe mal eine Frage.
Ich bin momentan dabei mich vom Substitol abdosieren zu lassen. Leider habe ich während des Entzugs neben den Typischen Symptomen auch das Problem von häufiger nächtlicher Ejakulation.
Als ich meinen Arzt darauf angesprochen habe war dieser total überrascht und meinte das er das noch nie gehört hätte und ob ich ihn verarschen will. Nun fühle ich mich mit dem eh schon unangenehmen und peinlichem Problem alleine und im Stich gelassen.

Habt ihr das Problem auch bzw kennt es?
 
Traumländer



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  Geschrieben: 12.08.22 20:13
Völlig normal dass die Libido mit sinkendem opi-pegel anspringt.
Wird sich mit der Zeit geben. Mönchspfeffer soll auch dabei helfen, die runter zu schrauben.
Informiere dich darüber (vor allem die Dosis, muss glaub Recht hoch sein).
Reguliert auch die Dopamin - Rezeptoren.

Schade das dein Arzt da so reagiert hat. Sowas ist sehr unprofessionell.
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
Traumländer

dabei seit 2019
1.037 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.08.22 10:22
BattleSheep schrieb:
Habt ihr das Problem auch bzw kennt es?


Klar kenne ich das "Problem". Es ist auch völlig normal und eigentlich gar kein Problem. Das Ganze legt sich bald wieder und zwischenzeitlich hast du die Gewissheit, dass du doch noch "funktionierst". Etwas, das so Mancher anzweifelt, weil es während der Phase der Hochdosierung Störungen der Libido gab.
Dein Arzt ist offenbar nicht auf dem Laufenden. Die Substi-Docs glauben oft, DIE Fachleute zu sein, weil sie einen Zweitageskurs gemacht haben, um das Substitutionspatent zu bekommen.
Wie oft habe ich schon gehört, dies oder jenes sei unmöglich - völlig normale Dinge, die jeder Konsument kennt. Da wird dann darauf hingewiesen, dass man ja der Arzt sei und als solcher ist man natürlich unfehlbar. Manchmal ist das wirklich zum Lachen, oft genug jedoch ist es lästig.
20fox sagte es bereits, derartiges Verhalten ist unprofessionell bis zum Anschlag. Kein guter Arzt, der gute Mann.
Alles Gute dir beim Abdosieren und bei der hoffentlich folgenden Abstinenz.
Grüsse
I'm just a soul who's intentions are good
Oh Lord, please, don't let me be misunderstood
- Eric Burdon & Animals (Burdon wurde gerade 80; Glückwunsch !)

Bom Shankar, Bom Shiva, Bembele Bom Bom
Moderator



dabei seit 2013
238 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.08.22 17:11
K I schrieb:
BattleSheep schrieb:
Habt ihr das Problem auch bzw kennt es?


Das Ganze legt sich bald wieder und zwischenzeitlich hast du die Gewissheit, dass du doch noch "funktionierst". Etwas, das so Mancher anzweifelt, weil es während der Phase der Hochdosierung Störungen der Libido gab.


Kann ich so zu 100% bestätigen, meine Libido war quasi nicht mehr "vorhanden" und ich habe in manchen Jahren weniger Höhepunkte gehabt, als manchmal in einer Woche in einem Jahr ohne oder mit weniger Opioiden. Ich finds unmöglich von deinem Arzt da so zu reagieren, zumal wenns bei dir sogar noch von allein des Nachts geschieht...ich bekomme beim Entzug teilweise heftigste Notgeilheit.
Ist wirklich ganz normal und das gibt sich auch wieder mit der Zeit, mach dir also keine Sorgen, dein Arzt ist einfach inkompetent, wenns drum geht sich in den Patienten hineinzuversetzen bzw. Grundwissen über Entzug (bzw. dessen Nebenerscheinungen) zu besitzen scheinbar...
 

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