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LdT-Forum » Konsum » Heilkunde » Mikrodosierung psychedelischer Moleküle (Einstieg in das Thema)

Umfrage: Hast du mit Mikrodosierung psychedelischer Moleküle Erfahrungen?
   (Gestartet: 20.09.2014 10:34 - zeitlich unbegrenzt)

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AutorBeitrag
Abwesender Träumer



dabei seit 2013
1.080 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.03.16 22:45
Naja mit Trüffeln wirds eben nen Lottospiel, natürliche Pflanzen zum microdosing zu nehmen ist im Prinzip kaum möglich (außer durch vorherige Extraktion), da die Wirkstoffgehalte sich ja enrom von Trüffel zu Trüffel und von Stelle zu Stelle des Trüffels unterscheiden, da mal die "richtige" Dosis zu kriegen die man merkt, die aber noch nicht zu deutlich ablenkt / ein Tripgefühl gibt, ist im Prinzip nur noch Glück. Ich find das selbst schon mit Blottern von (1P-)LSD schwer, sofern man sich nicht aufrafft und diese vorher in etwas löst.

LG
„Ich bin nicht glücklich weils vorbei ist, es ist vorbei weil ich jetzt glücklich bin“
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"Mit Ehrlichkeit kommt man nicht weit, doch ohne Ehrlichkeit kommt man nicht nah"
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Abwesender Träumer

dabei seit 2015
292 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.03.16 23:14
@pillemann
Ich glaub bei 5-10ug ist der Moment gar nicht so entscheidend. Die Wirkung ist noch sehr kontrollierbar.
Nur Schlafen kann leicht unmöglich sein & die Wirkdauer (nicht Wirkstärke) ist auch sehr lang (zB. um die 7h+-).
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2008
1.954 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.03.16 23:25
Incredere schrieb:
Naja mit Trüffeln wirds eben nen Lottospiel, natürliche Pflanzen zum microdosing zu nehmen ist im Prinzip kaum möglich (außer durch vorherige Extraktion), da die Wirkstoffgehalte sich ja enrom von Trüffel zu Trüffel und von Stelle zu Stelle des Trüffels unterscheiden, da mal die "richtige" Dosis zu kriegen

Naja das ist aber auch nicht unmöglich durch zermahlen und ggf die Tripdosis feststellen und dann ein Zehntel von dem Pulver probieren. Braucht aber auch eine Feinwaage.
Oder man dosiert halt von ~100mg Pulver aufwärts in Abständen von 3 Tagen.
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2016
557 Forenbeiträge

  Geschrieben: 06.03.16 23:41
zuletzt geändert: 06.03.16 23:59 durch pillemann (insgesamt 1 mal geändert)
Das klingt aber schon machbar mit dem zermahlen. Meine Tripdosis schwankt zwar immer etwas weil die eben nie gleich groß, potent usw. sind aber wenn ich von der kleinsten Tripdosis ausgehen würde von den aktuellen Trüffeln die ich vor einigen Monaten genommen habe und seitdem eingefroren habe kann ich ja mit einem Zehntel davon beginnen. Werden daß mal probieren und auch mal mit 1p-LSD. Bei den Blottern ist das ja um einiges einfacher mit der Dosierung wenn sie gelöst wurden vorher oder mit dem Pulver und einer guten Waage. Ich mag nur Pilze und Trüffel viel mehr und die bringen mir auch mehr deswegen probieren ich die zuerst.

@Lysis
Hast wohl recht. Ich war nur etwas skeptisch weil ich finde dass ich stark auf LSD und seine Derivate reagiere und meist schon von 50-75mcg nen Trip habe wie ihn andere erst bei 100-150mcg haben. Vielleicht mach ich mir auch zu viel Gedanken, kann auch sein. Mit 5 mcg werden ich das mal probieren.
 
Abwesender Träumer



dabei seit 2015
147 Forenbeiträge

  Geschrieben: 27.04.16 00:31
Um mal meine persönlichen Erfahrungen festzuhalten. Von Pilzen, Meskalin und LSD konnte mich das Phenethylamin definitiv am meisten überzeugen.
Anders als bei ihm hier Mescalin Microdose-PsychedSubstance, war mir 80mg aber etwas zu viel. Der anfängliche Euphorie und Energieschub gibt einen guten Start in den Tag. Das motivierte mich beinahe immer meine Aufgaben früher zu erledigen und auch das Vertiefen in die momentane Tätigkeit wie z.B Lernen wurde erleichtert. Vergleichbar mit leichtem stoned sein, nur ohne das Verplantsein und die Faulheit. Die Wirkung beginnt mit 50mg etwa nach einer Stunde und hält 6-8h an.
Wir sind spirituelle Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen.

“Life lived in the absence of the psychedelic experience that primordial shamanism is based on is life trivialized, life denied, life enslaved to the ego.”
Abwesender Träumer



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1.954 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.10.16 21:43
Ich hatte mal 20mg und ein andermal 50mg Proscaline, glaube ich. Es muss ein sample gewesen sein. Bei meskalinartigem könnte Potential da sein, zumindest hat sich der Meskalinabkömmling nach einem realtiv natürlichem mood lift angefühlt.
Pures Meskalin kann ja leider etwas teuer sein, habe ich den Eindruck.

Zitat:
Hast wohl recht. Ich war nur etwas skeptisch weil ich finde dass ich stark auf LSD und seine Derivate reagiere und meist schon von 50-75mcg nen Trip habe wie ihn andere erst bei 100-150mcg haben

Die lysergamide scheinen mir auch sauberer zu sein, als die LSD tabs. Schon allein das kann ein Grund sein.

Zum jetzigen Zeitpunkt würde es mich interessieren, was extrem geringe Dosen der Psychedelika im Gehirn tun. Dazu findet man eigentlich gar nichts.
Probiert habe ich denke ich genug in den letzten Monaten und würde das nur noch in bestimten Situationen tun, wo ich mir konkret eine interessante Wirkung vorstellen kann.
 
Abwesende Träumerin



dabei seit 2019
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  Geschrieben: 29.05.20 07:47
So, ich Poste jetzt nochmal an (hoffentlich) richtiger Stelle:

Ist es ratsam, sich an mircodosing ranzumachen, auch wenn man zuvor keinerlei Erfahrung hat mit Substanzen wie Psilocybin oder LSD ? Also auch wenn man nicht unbedingt daran interessiert ist, richtige Trip Erfahrungen zu machen?
Bzw. interessiert wäre ich generell schon, aber
1. ist es mir etwas zu riskant bei meiner derzeitigen psychischen Verfassung
und
2. hätte ich gerade niemanden als Trip-partner + Tripsitter zur Verfügung

Was eignet sich für Mircodosing eher: LSD bzw. dessen Derivate oder Pilze?

Danke & liebe Grüße
"Oh how I wish to dream again..."
- Nightwish
Traumländer



dabei seit 2009
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2 Tripberichte
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  Geschrieben: 29.05.20 19:57
zuletzt geändert: 29.05.20 20:08 durch allgoodthings (insgesamt 1 mal geändert)
Ist die Wirkung nicht eher auf Placebo zurück zuführen? Insbesondere aufgrund der extremen Toleranz Entwicklung bei Psychedelika.

Wenn man 2-3 Tage hintereinander trippen würde, müsste man die Dosis schon sehr steigern um eine ähnliche Wirkung zu erzielen wie am Anfang. Deshalb frage ich mich ob da überhaupt eine Wirkung zustande kommen kann, auch wenn sie noch so subtil ist?

@jenjey

Sehr vernünftige Einstellung. Rennt dir ja auch nicht davon und du kannst ja dann irgendwann in naher Zukunft immer noch trippen wenn du psychisch stabiler bist.

Zum Microdosing :

Wenn das kein LSD von der Straße ist, sondern ein Blotter mit genauer Inhaltsangabe ist, dann LSD

Aber ich finde mit Pilzen die man am besten selbst gezogen hatt, geht das auch. So starke Schwankungen haben die jetzt auch nicht. Zumal man ja eh so niedrig dosiert, dass keine psychedelische Wirkung zustande kommt.

 
Abwesende Träumerin



dabei seit 2019
517 Forenbeiträge
1 Langzeit-TB
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  Geschrieben: 30.05.20 11:48
zuletzt geändert: 30.05.20 14:45 durch jenjey (insgesamt 1 mal geändert)
Das ist ja auch der Sinn am MD, dass keine Rauschwirkung erzielt werden soll.
Nur reagiert ja jeder Körper anders, und es wurde auch schon bei minimalen Dosen teilweise von starken Effekten berichtet.
Ich frag mich halt nur, ob ein richtiger Trip nicht eine bessere Vorbereitung wäre, für den Fall, dass eine bestimmte Dosis doch mal stärker sein sollte als erwartet. Das man dann halt schonmal im Vorhinein weiß, was einem im "schlimmsten Fall" erwartet.

Oder mach ich mir da zu viele Gedanken?
Ich hab halt absolut keine Erfahrung mit Halluzigenen/Psychedelischen Substanzen und hab einen riesen Respekt davor. Angst wäre übertrieben, halt einfach großen Respekt.
Früher hatte ich deswegen auch überhaupt kein Interesse daran, da wusste ich aber noch nichts von Microdosing. Heute könnte ich mir sogar einen richtigen Trip vorstellen...
Aber das ist wie gesagt für mich etwas, wo ich niemals spontan, sondern nur mit gründlicher Vorbereitung rangehen würde ...
"Oh how I wish to dream again..."
- Nightwish
Endlos-Träumer

dabei seit 2019
38 Forenbeiträge

  Geschrieben: 13.10.21 00:58
Bei der Suche nach einem geeigneten Thread zum Thema "Microdosing" bevorzuge ich gerade diesen, um mein Interesse zu bekunden.

Die Suchmaschine gibt bereits einige Threads aus, wo das Thema bereits behandelt worden ist, in Bezug auf Lsd sowie Derivate, Pilze, Depressionen o.ä.

Den Titel hier finde ich griffig, weil er allgemeingehalten ist.

Aktuell interessiere ich mich für Microdosing mit 1V-Lsd gegen was ich zartbesaitet eine depressive Verstimmung nennen möchte, anstelle der Einnahme konventioneller Medikamente.

Hierzu bestünde die Möglichkeit Blotter zu zerschneiden oder gleich Pellets für Microdosing. Liquids habe ich noch nicht versucht.

Mich interessiert aktuell die besagte Einnahme im Wechselspiel mit Kratom, um die Tage zu überbrücken, an denen man aufgrund der Toleranzentwicklung die Einnahme von Microdosing aussetzen sollte.

Vielleicht hat schon jemand Erfahrungen mit diesem oder ähnlichen.

Mein Versuch steckt noch in den Kinderschuhen, habe erst kürzlich begonnen. Zumindest bevorzuge ich es bisher im Vergleich zu konventionellen Methoden.

Es gilt also herauszufinden, wie es sich verhält mit Verträglichkeit, Toleranz, in welcher Einnahmeform und Regelmäßigkeit.

Übrigens bin ich bei meiner Recherche hier auf Komplikationen im Zusammenhang mit GABA als Nahrungsergänzung gestoßen. Nehme das vorübergehend täglich (1.5-3g) und habe bisher keine negativen Auswirkungen feststellen können.
Kiss your memory goodbye
Endlos-Träumer

dabei seit 2019
38 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.08.22 14:27
zuletzt geändert: 18.08.22 14:59 durch shadowssmile (insgesamt 1 mal geändert)
Möchte an dieser Stelle mal einen kleinen Beitrag zu einer "Versuchsreihe" abgeben, bezieht sich also auf den obigen Text.

Leitgedanke war es zu probieren als Ersatz für Meds, entsprechend an einer Station im Leben, wo die Zeit für dich stehen zu bleiben Zeit, Stagnation, "Freezing" wäre ein schönes Wort, welches ich kürzlich beiläufig aufgegriffen habe. Also an dem Punkt, wo du entweder etwas findet, dass wirkt oder eben unter Umständen in Kauf nimmst, gewisse Zeit auf Sparflamme laufen zu können. Zu Zweiterem müssten wohl, kurz über lang, die äußeren Umstände günstig sein.

Beziehe mich auf das (noch) nicht regulierte 1V-LSD.

Microdosing als Pellets machte durchaus etwas, selbst die 10er Micros, was ja bereits recht geläufig ist.
Ich sollte dazu sagen, dass die Versuchsreihe an diesem Punkt im Leben war, wo alles sehr intensiv wirkte, wo ich bereits nach geringen Mengen Kaffee übersteuert war.

Das Intervall 1 Tag Einnahme, 1-2 Tage Pause war für mich in dieser Phase zuviel. Wie auch andere User in ähnlichen Beiträgen geschrieben haben, wirkte es sich schlecht auf meinen Schlafrhythmus aus und es gebrach an ausreichenden Erholungsphasen. Habe dieses Intervall -alle 3 Tage- aber auch nur kurze Zeit versucht, sodass ich nicht sicher sagen kann, ob sich eine Gewöhnung eingestellt hätte. Darauf habe ich aber auch nicht abgezielt.

Wichtiger Punkt: Auffälligkeit. Also in ebenjener empfindlichen Phase merkten mir das Außenstehende schon an, zumindest wenn du mit ihnen in direkter Interaktion stehst und ja, auch bereits bei 10 Micros. Wenn ich wieder in Form gezogen bin und dem Unterfangen noch einen Versuch gebe, vielleicht verhält es sich dann anders.
Ansonsten reichten 10-20 Micro für deutlich vergrößerte Pupillen und man muss kein Szene-Kenner sein, um aus den Gesichtszügen wahrzunehmen, dass etwas anders ist. Die vergrößerten Pupillen meine ich überwiegend auch am nächsten Tag noch wahrgenommen zu haben.
Den ersten Versuch habe ich natürlich unternommen, als der nächste Tag auch noch terminfrei war. So gesehen schließlich auch alle weiteren, weil ich den Tag danach doch gewisse Leistungseinbußen verzeichnete. Die Versuche zentrierten sich also auf jeweils einen Tag am Wochenende.

Da ich mir eingangs die Frage gestellt hatte, ob Valerie-Microdosing ein Med. ersetzen würde (quasi für spontan, welches man nicht dauerhaft einnehmen muss um einen Spiegel aufzubauen wie bei SSRIs): ja und nein.
Ja, weil mir die Versuche dunkelste Stunden aufzuhellen vermochte. In diesen Dosen war eine bewusstseinserweiternde Wirkung schon spürbar und ich empfand es angenehm, den gewohnten Gedankenschleifen nachzuhängen. Ein ums andere Mal konnte es auch etwas fordernd werden, schließlich konnte ich aber auch aus diesen Erfahrungen meine Bilanzen ziehen und hatte viele gemütliche Momente.

Optische Veränderungen, übrigens, hatte ich in diesem Dosisbereich eher nur gering und kurzzeitig, eher beim Schließen der Augen, bei den 2-3 Versuchen von ca. 30 Micro. Einmal auch, als ich nach der Einnahme nochmal eingeschlafen war, für kurze Zeit im Erwachen ca. 2h später.

Ab 30 Micro war es bisweilen schon komisch, sich beim Tun zuzusehen: Tee kochen, eine schnelle Mahlzeit zubereiten und die eine oder andere marginale Tätigkeit daheim; dabei war ich schon ein wenig fahrig.

Im Zeitraum rund um die Einnahme hatte ich mal etwas flippigere Ideen (z.B. Bestellung von Kleidung und Gegenständen, wofür ich mich vermutlich ansonsten nicht so begeistert hätte und unter den etwas flippigeren Entscheidungen auch kaum welche, die ich im Nachhinein bereut hätte), etwas spontaner, aufgeschlossener.
Aufgeschlossener vor allem, dass auch wieder lichtvollere Zeiten kommen. Zutrauen, dass der Karneval von mir aus weitergehen kann.

Nein, weil der Berg an Aufgaben, der sich im Freezing auftürmt, im Großen und Ganzen liegen bleibt. Ich konnte bei der Einnahme noch ein wenig Atmosphäre schaffen (bisschen Aufräumen, Lichtverhältnisse, Musik), bzw. hatte dazu noch Muße und auch Stunden danach konnte ich noch kleinere Tätigkeiten vornehmen (abkühlen, bisschen retuschieren zum Raus-gehen, an sich nochmal rausgehen), aber zog es die meiste Zeit vor, gemütlich bei Musik und günstigen Lichtverhältnissen, eventuell Kerzenschein, für mich zu sein.
Anspruchsvollere geistige Tätigkeiten waren zu dieser Zeit unter Valerie ebenso wie nüchtern eher dürftig zu verrichten.
Auch schienen mir die aufgetürmten Pflichten und die vernachlässigten Aufgaben ein wenig mehr in Distanz zu geraten :-)

Meds an sich habe ich trotzdem früher oder später geholt, aber eher was für übergangsweise bzw. für die kleineren Unfälle zur Ausnahme. So gesehen müsste ich sagen, dass mir Valerie nur bedingt ein Ersatz für Meds gewesen wäre.
Die Quintessenz meiner Erfahrung: es vermochte mir die dunkelsten Stunden aufzuhellen, so einige Male.

Einige wenige Male 1-2x hatte ich mich sehr in Gedankenschleifen verhaspelt. Das war dann schon sehr fordernd. Generell war ich, auch bei der Einnahme direkt nach dem Aufstehen (wie gesagt, nachts), lange wach und während ich oft gelesen habe, das Heraufkommen bei LSD wäre anstrengend (sicher bezog sich das auf ganze Blotter), fand ich eher das allmähliche Herunterkommen nach grob geschätzt 8-10h fordernd. Am nächsten Tag einen leichten Hangover, wie eine Art Rebound.
In dieser Phase, wie ich hier oft wiederhole, schwang die Freude am nächsten Tag nur bedingt nach.

Wie oft gesagt, verstärkte LSD eher was in mir ist, also keine "Arznei" für "Fire and forget". Ich hatte auch auf Microdosing derzeit keine sonderlich Lust, aus mir herauszukommen und war lieber für mich. Ein kleiner Spaziergang, auch nach ein paar Stunden, war drin. Im Gegensatz dazu, wenn ich mir anstelle dessen einige Gläser Wein gegönnt hätte: dann wäre ich vermutlich lieber liegen geblieben, hätte keine Motivation gehabt mich noch mal kurz aufzupeppen um rauszugehen zu können / zu wollen.

Set und Setting für die Versuche Micro- bis Mididosing (30 Micro gab es auch Versuche): wenn ich mich dahingehend gut einstellen hätte können, würde ich den erwähnten Zustand schon fast nicht mehr als "Freezing" betiteln.
Setting kam etwa gleich dem eher etwas regellosen Leben, welches mit diesem bisweilen zwangsläufig einherkommt. Das war dann aber auch nicht mehr meine Sorge.
Set war unbekümmert, was ich niemanden empfehle. Eine Phase wo ich meinte, viele Facetten unseres bisweilen tragisch anmutenden Daseins bereits erfahren zu haben und habe mich beschwichtigt mit den Gedanken: "Was soll schon groß schief gehen?". Ich könnte nicht behaupten, dass ich nicht zu Ängsten, treffener finde ich gewisser Sensibilität, neigen würde, aber dahingehend hatte ich keine Angst. Die Überzeugung obsiegte schließlich (war auch beim Versuch mit einem ganzen Blotter): du machst das jetzt und wohin es auch gerät, in ein paar Stunden ist es vorbei.
Eine Spur ernster: es ist sicher gewagt, sich allein an sowas ranzutasten. Empfehlen tue ich es niemanden und, wie es sich bezüglich meines gesamtes Beitrages hierin verhält, an sich sehe ich hierin nichts zu verherrlichen. Nebst, dass 1V kaum erforscht ist. Keine Wirkung ohne Nebenwirkung, denke ich gilt pauschal bei allem, was uns besonders gut tut. Die Langzeitfolgen, insbesondere von 1V und bei regelmäßiger Einnahme, kann mit Bestimmtheit sicherlich keiner bisher ermessen. (Vielleicht hat jemand bereits neuere Studien ausfindig machen können. ?)

An dieser Stelle finde ich die Überleitung zum Safer use passabel. Auch wenn dies nicht nur auf erprobte LdT-User gebetsmühlenartig wirken könnte, finden einige Punkte, die einem gerade beikommen, sicher ihre Berechtigung:
-viel Wasser trinken, ich finde auch bei 10-30 Micro einen Bodyload zu vernehmen
-Mischkonsum, Alkohol etc., you know; selbst Koffein, moderat bis herantasten, ob es das wert ist, den Kreislauf zusätzlich zu belasten
-wegen des erwähnten Bodyloads war einige Zeit nach der Einnahme eine Abkühlung angeraten, insbesondere wenn man sich unters Völkchen mischen wollte
-aus ebenjenem Grund sollte man sich überlegen, ob man sich im Sommer der Mittagshitze aussetzen möchte - meine Versuche fielen auf die Nächte und trotzdem wäre es mir Mittags oft noch zu warm gewesen bzw. ich vielleicht auch schon inzwischen zu entspannt für größere Aktivitäten (Habe gelesen, dass einige unter Microdosing arbeiten gehen oder wandern, das wäre mir zu dieser Zeit zu anstrengend gewesen, vielleicht wenn man gerade gut in Form ist.)
-wie erwähnt, man merkte deutlich, dass ich verändert bin, ohne dass man für solche Einschätzungen prädestiniert sein muss und unter Umständen könnte man auch am nächsten Tag noch was erahnen (Pupillen)
In Sachen Safer use sind viele andere Beiträge aufschlussreicher, hier nur das, was mir auf Anhieb noch eingefallen war.

Resümee:
Wie schreibe ich's, dass ein User wie ich, der Anfang der 2000er Ldt gefunden hat, nicht mit Feuereifer zum Vendor rennt und sich mit Kuverts von Blottern und Pellets eindeckt.
Also ich finde, dass das Thema Microdosing mit Psychedelika potenzial hat. Ich begrüße, dass die Forschung dahin weitergeht, dass das Thema auch zunehmend in den etablierten Medien und Formaten Einzug hält, dass es in der Schweiz bereits einen oder mehrere Psychologen/Therapeuten o.ä. gibt, die das originale LSD-25 im Rahmen einer Therapie verwenden dürfen (was dem ehrenswerten Dr. Hofmann zu Lebzeiten noch zuteil geworden sein soll lt. Wiki).
Meine Versuchsreihe war nur von kurzer Dauer. Wie gesagt, im Gegensatz zum LSD-25 sind die Derivate wenig erforscht und so sicher ich mich auch wähnen kann, eindeutig sagen kann mir sicherlich niemand, dass der Gebrauch auf lange Hinsicht keine Folgen haben könnte.
Ich bin tendenziell dafür, dass ein erwachsener Mensch (eher 30+) Zugang zum (erforschten) LSD erhält, sei es in Form von Microdosing oder gelegentlich als Trip, aber unter besonderen Auflagen. Dass nun die Generation um die 20 und jünger unversehens in hohem Maß auf LSD unterwegs wäre, erschiene mir eher nachteilbehaftet. Im gleichen Zuge bin ich auch froh darüber, dass ich als besagter User, wie ich mich in der ersten Zeile dieses Abschnittes angedeutet habe, eben nicht in meinen jüngeren Jahren solche Experimente gemacht habe.
Es ist schwer mich eindeutig festzulegen. Das ist aber auch nicht Thema des Threads. Ich zumindest finde das Thema Microdosing mit LSD oder psilocybinhaltigen Pilzen sehr interessant und finde diesem sollte in Forschung und Medizin Vorschub geleistet werden.

Habe in anderer Hinsicht die Erfahrung gemacht: je jünger man ist und weiß, "was schmeckt", desto früher oder öfter erliegt man der Versuchung zu naschen. Selbst wenn die Nebenwirkungen gering ausfallen oder dem vermeinen nach sind: in gewisser Maßen macht früh "gewonnene" Experimentierfreude träge schon dahingehend, weil man die Zeit nicht für was anderes nutzt und die kleinen Nöte, die jemanden ereilen, tendenziell vielleicht weniger nutzt um sich zu entwickeln während man tendenziell eher sich dazu verleitet sieht, sie zu übertünchen oder diese und jenen Ausflüchte zu suchen. Dies spricht zumindst gegen den Konsum aus rein hedonistischen Gründen von Menschen, die noch recht jung sind und von diesen Methoden Gebrauch machen möchten.

Ich mache hier mal einen Schnitt.
Sollte ja zu keinem Trip-Bericht ausarten.
Ich hoffe ich habe nicht allzu viel essentielles vergessen.

Wie gesagt, ich spreche mich nicht eindeutig aus für Valerie (es gibt eben keine Packungsbeilage mit Überblick für das Gefahrenpotential, da überdies ja nicht mal für die Einnahme vorgesehen), noch weniger im Alter unter 30 und wie gesagt, bin ich auch froh, dass mir dies seinerzeit nicht unterlaufen ist.
Und Zielgruppe 30+ (klar, gewiss sehr viele auch schon früher) wird sich ohnehin umfassend informieren, was für seinesgleichen zuträglich oder abträglich sein würde.

Würde mich freuen über eure Erfahrungen mit 1V als Microdosing oder als ganze Blotter (was sicherlich in einen anderen Thread gehörte).
Kiss your memory goodbye

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