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AutorBeitrag
Traumländer



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  Geschrieben: 25.05.22 08:46
@Kittster, ergibt es Sinn Rilmazafon rektal zu konsumieren? Wird mit dieser ROA ebenfalls aus der Stammsubstanz der wirksame Metabolit umgewandelt? Die Aminopeptidase-Enzyme befinden sich doch im Dünndarm? Korrigiere mich bitte falls ich falsch liege, aber was geschieht wenn ich bei sowas den first pass Effekt umgehe? Ich habe nämlich so das Gefühl, dass das Zeug viel schwächer oder gar nicht wirkt wenn man es rektal konsumiert, oder es liegt aber am Speed-Konsum der mich so abgestumpft hat
"Wenn ein Pechvogel sich im Bett zu Tode vögelt, soll das heißen, dass alle anderen schuldbewußt das Pimpern einzustellen haben?"

Charles Bukowski
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  Geschrieben: 25.05.22 09:46
Zitat:
Die Aminopeptidase-Enzyme befinden sich doch im Dünndarm?

Auch aber nicht ausschließlich. Im Darm dienen sie der Zerlegung des im Magen denaturieren Speiseproteins in die einzelnen Aminosäuren, da müssen ja die Peptidbindungen aufgeschnibbelt werden. Polypeptide bzw. Proteine befinden sich aber auch an vielerlei Stelle im Körper, fast alles was irgendwie spannend ist ist in der Struktur oder der Herstellung proteinassoziiert und da im Körper ständiger Umbau stattfindet muss man die natürlich wieder in die Bestandteile zerlegen können.
Grundsätzlich ist es also kein Problem Benzo-Prodrugs rektal zu konsumieren, in der klinischen Anwendung gibt es diese Stoffe ja auch zur parenteralen Applikation, also ohne Umweg durch den Verdauungstrakt. Schneller wirken kann es aus bekannten Gründen nicht und es kann sein dass die Bioverfügbarkeit schlechter ist als bei oralem Konsum, es kann schon gut sein dass die Peptidasen im Verdauungstrakt diese erhöhen. Der pH-Wert würde ja passen als dass sich der Ringschluss bildet und somit schon das Benzo aus dem Dünndarm resorbiert wird. Anders wird die Prodrug aufgenommen und dann durch die Enzyme außerhalb des Verdauungstraktes metabolisiert. Würde schon Sinn machen dass bei ersterem mehr Wirkung spürbar ist. Das sind aber lediglich Vermutungen meinerseits, quasi educated guesses, ich kann also nicht garantieren, dass es so ist bzw. eine Quelle angeben da die Quelle mein Gehirn nach ner Nacht ohne Schlaf ist.
 
Traumländer



dabei seit 2012
640 Forenbeiträge

  Geschrieben: 18.08.22 21:07
Ich habe mir übrigens zu Rilmazafone die Frage gestellt, warum diese Prodrug in Japan überhaupt noch zugelassen wurde obwohl es bereits so viele wirksame Benzos gibt die jeden Bereich abdecken, Etizolam ist ja soweit ich weiß auch in Japan zugelassen. Jetzt habe ich im Bekanntenkreis festgestellt, dass einige sehr hart mit dem Zeug übertrieben haben, also ich spreche von 1g Reinsubstanz in 3 Monaten und natürlich noch alles andere nebenbei aber das Erstaunliche war, dass sogar der Kollege der sich am meisten eingebaut hat keinen körperlichen Entzug erleiden musste. Natürlich gab es erst Mal keinen Schlaf und die Laune war auch mies aber selbst nach 14 Wochen Dauereinnahme und astronomische Mengen kein körperlicher Entzug! Vielleicht ist ja das der Grund der für Rhythmy (japanischer Markenname) spricht. Würde man da Äquivalent von 1g Rilamazafone z.B. durch Alprazolam ersetzen wäre ein fieser körperlicher Entzug vorprogrammiert. Ehrlichgesagt wundere ich mich über diese außergewöhnliche Eigenschaft aber ermuntere trotzdem nicht sich das Zeux zu geben, denn irgendwann muss man ja doch wieder ohne auskommen. MfG
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Charles Bukowski

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