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LdT-Forum » Konsum » Sucht, Abhängigkeit & psychische Probleme » Schlafstörungen, Alternative zu klassischen Medikamenten


Seite (Beiträge 1 bis 15 von 24) »

AutorBeitrag
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Dauer-Träumer

dabei seit 2021
43 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 30.09.22 15:03
zuletzt geändert: 30.09.22 15:27 durch Pokerace (insgesamt 1 mal geändert)
Moin Forum,

Ich habe momentan wieder Einschlaf und Durchschlafstörungen, ziemlich lästig, zu Mal ich bald wieder in die Uni muss und gerne relativ leistungsfähig sein möchte. Das letzte Mal hatte ich mit Schlafstörungen während meines Benzoentzuges zu tun, die dauerten in etwa 8 Wochen an, danach bildeten sich die Symptome vollständig zurück. Ich habe damals Opipramol verschrieben bekommen, wobei ich anmerken muss dass es nur begrenzt geholfen hat damals, ich nehme es jetzt wieder seit ungefähr 2,5 Wochen und muss sagen, es wirkt absolut nicht. Psychisch bin ich momentan etwas angeschlagen, ich weiß aber nicht ob es an den Schlafstörungen nur liegt. Ich möchte demnächst zum Arzt gehen, aber was soll der schon machen außer mir ein stärkeres Medikament zu verschreiben und mir raten meine Schlafhygiene zu verbessern, was ich gerade ohnehin tue. Mit Drogen/Abhängigkeiten habe ich momentan zum Glück nichts am Hut, also daran wird es nicht liegen, vielleicht doch körperlich? Muss ich Mal abklären lassen, Schilddrüseprobleme etc. kommt genau wie Schlafstörungen bei mir in der Familie häufiger vor, leider.

Mit den Benzos habe ich damals wegen Panikattacken angefangen, deswegen neigt mein Arzt dazu gegen Schlafprobleme auch Medikamente zu verschreiben die auch anxiolitisch wirken. Momentan würde ich aber nicht sagen, dass ich großartig Probleme in Bezug auf Angst habe, die letzte Panikattacke ist 1 Jahr her.


Ich habe ein bisschen Angst vor Schlafmedikamenten, 1. Wirkten bei mir Benzos im Bezug auf Schlaf nie wirklich potent, ich musste immer sehr hohe Dosen nehmen, schon bevor ich überhaupt eine Toleranz hatte, das heißt Tavor 4-5mg ließen mich gut einschlafen, viel zu viel also. 2. Möchte ich nie wieder Abhängigkeit von diesen Substanzen werden, seien es Benzos oder Z-Medis.
Lyrica habe ich auch etwas Respekt vor, habe im Forum schon öfters gelesen, dass man es in hohen Dosen missbrauchen kann und auch abhängig machen kann...also ein relatives Risiko und ich vertrau mir noch nicht richtig, die letzte Sucht ist noch nicht lange her.

Ich habe mir jetzt CBD-Öl geholt und möchte gucken wie es wirkt bei mir, vielleicht hat jemand ja Erfahrungen damit.

Gibt es sonst noch Medikamente die stärker sedierend Wirken und nicht abhängig machen?
Habt ihr vielleicht sonst irgendwelche Tipps für mich im Bezug auf Schlafstörungen?


Danke schon Mal für eure Antworten

Viele Grüße

Pokerace

 
Traumländer



dabei seit 2014
71 Forenbeiträge

  Geschrieben: 30.09.22 17:03
Hi, ich hatte dieses Jahr das erste Nal das Vergnügen, mit Melantonin zu experimentieren. Wir haben so ein Mundspray mit Minzgeschmack. Das hat sehr gut geholfen. Vor allem beim Einschlafen. Es hat die Einschlafzeit enorm verkürzt und auch das Durchschlafen erleichtert. Musste auch irgendwann weniger nehmen als empfohlen, weil ich morgens schlecht aus dem Bett gekommen bin und mich irgendwie echt "matschig" gefühlt habe, länger und intensiver als normal
 
Traumländer

dabei seit 2019
1.089 Forenbeiträge

  Geschrieben: 30.09.22 17:24
Pokerace schrieb:
Ich habe ein bisschen Angst vor Schlafmedikamenten, 1. Wirkten bei mir Benzos im Bezug auf Schlaf nie wirklich potent, ich musste immer sehr hohe Dosen nehme.


Hier ebenso. Entweder nix oder scheintot, das ist mir zu wenig der Auswahl.

Pokerace schrieb:
Habt ihr vielleicht sonst irgendwelche Tipps für mich im Bezug auf Schlafstörungen?


Ich bekam Zyprexa (2,5mg Olanzapin) verschrieben, die sind ein Hammer, was das Schlafen anbelangt. 1/2 Tablette und ich schlafe wie ein Kleinkind. Aber völlig ungezwungen, ohne Lallerei etc. Aufstehen nachts ist kein Problem, man ist munter und unbeeinträchtigt vom Olanzapin. Und schläft kurz darauf wieder wenn man will. Wenn nicht, macht das gar nichts ...
Ob Dauerkonsum etwas bringt, kann ich nicht beurteilen, ich pausiere nach spätetsens drei Tagen für zumindest eine Woche. Zum Glück habe ich nur gelegentlich Schlafstörungen und dann schau ich erst mal, wie die Sache sich entwickelt. Im Extremfall nehme ich dann eine halbte Tablette.
Das beste Schlafmittel ever - und ich kenne sie doch alle bis hin zum Nembutal), auch wenn ich eher selten eines zweimal nahm.
Viel Glück bei deiner Suche. Schlafstörungen können wahrhaftig lästig und extrem unangenehm sein. Kein Spass, so was kann existenzbedrohend werden. Aber du wirst mal probieren, was dir vom Bauchgefühl zusagt. Und du wirst so der Gefahr unangenehmer Nebenwirkungen der Störung entkommen. Alles Gute dazu.
Grüsse
 
» Thread-Ersteller «
Dauer-Träumer

dabei seit 2021
43 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 30.09.22 17:54
Vielen, vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich habe sogar Olanzapin zuhause, weil mein Bruder es nehmen muss.
Ist es vertretbar auf eigene Faust einfach Mal zu nehmen? Hab mich ein bisschen informiert über den Wirkstoff, scheint relativ harmlos zu sein, Mal abgesehen von den üblichen Nebenwirkungen solcher Medikamente. Ich Frage Mal demnächst den Arzt.

Mit Melatonin habe ich es auch schon Mal früher versucht, bekomme davon leider immer Kopfschmerzen...aber danke für den Tipp.



 
Träumer



dabei seit 2022
57 Forenbeiträge

  Geschrieben: 30.09.22 22:45
N'Abend

Mit Melatonin habe ich auch schon experimentiert und die Effekte blieben aus. Von CBD merke ich auch nichts Erwähnenswertes. Genauso wie von Opipramol. Der Bruder eines alten Freundes hatte früher mal mehrere Blister dort liegengelassen. Ich habe mir mehrere davon eingeschmissen, viel mehr als empfohlen, aber die Wirkung war gleich Null.

Ich kenne allerdings auch Leute, bei denen das alles anschlägt. Melatonin und CBD gehören jedenfalls zu den Dingen, die ich irgendwann erneut auf die Probe stellen werde.
Olanzapin?.. Also für mich sollten Neuroleptika immer nur die allerletzte Notlösung darstellen. VOR ALLEM für den dauerhaften Gebrauch. Wie KI vorgeht klingt noch sehr vernünftig, aber sofern es den Zweck erfüllt, ist der nächste Schritt manchmal nur ein Katzensprung.

Früh genug aufstehen, Sport treiben, genügend Sonnenlicht tanken und tagsüber auf gar keinen Fall hinlegen. Das funktioniert für mich jedenfalls nüchtern am besten.
Mein Rhythmus ist allerdings total daneben, da ich am liebsten tagsüber schlafe und nachts gerne wach bin.
Und da du von Panikattacken redest, ist es womöglich sinnvoll, der Ursache dafür auf den Grund zu gehen.

Alles Gute :-)

Chymus ist der Speisebrei, der im Magen entsteht.
Traumländer



dabei seit 2010
127 Forenbeiträge

  Geschrieben: 01.10.22 18:10
Mir hat ne Zeit lang auch konzentriertes Lavendelöl geholfen, gibt es ala teure Variante aus der Apotheke (Lasea) oder günstiger z. B. von Lindens Weichkapseln mit je 80 mg äther. Lavendelöl. Ggf. auch in Verbindung mit Melatonin und/oder GABA. Kombinationen aber auf eigene Gefahr, weniger ist besser!
 
Endlos-Träumer



dabei seit 2019
50 Forenbeiträge

  Geschrieben: 02.10.22 14:48
zuletzt geändert: 02.10.22 15:18 durch shadowssmile (insgesamt 2 mal geändert)
Ich hatte neulich das Gefühl, einige Tage überbrücken zu müssen (Stagnation, ging gesundheitlich nicht etc.) und wollte dabei ebenso wie du @pokerace möglichst kaum zu Schlafmitteln greifen.

Opipramol habe ich dabei auch einige Tage eingenommen und ich habe das eigentlich nur von Zeit zu Zeit für den Bedarfsfall, diesmal allerdings einige Tage am Stück eingenommen.
Ich möchte meinen es bringt mir was, auch wenn ich es nicht besonders hoch dosiere und es ist für mich ein Beruhigungsmittel für "von Zeit zu Zeit", was gerade noch in Betracht kommt, gerade weil es nicht so stark ist.

Ansonsten habe ich etwa 10 Tage trotz der misslichen Situation lange und erholsam schlafen können. U.a. spielten folgende Helferlein dabei möglicherweise eine Rolle: je kleine Mengen Ashwagandha, Gaba-Pulver, Kratom, Melatonin-Hopfen-Spray sowie Baldrian forte. Letztere versuche ich zum ersten Mal, sollen wohl erst nach 1-2 Wochen eine Wirkung erzielen, womit sie also bei mir schon zum erholsameren Schlaf beitragen könnten.

Aktuell befinden sich auf dem Versandweg zu mir: Kapseln mit Rosenwurz, Johanniskraut, Baldrian sowie Kapseln mit rotem Ginseng. Auch hier wäre es mein Erstversuch.
Wenn es ersprießliche Erfahrungen meinerseits gibt, würde ich sie je nach Umfang hier oder in entsprechenden Threads gerne mitteilen.

Inwieweit am erholsameren Schlaf jüngst noch äußere Faktoren wie eintretende Herbstmüdigkeit etc. mit reinspielen, ist immer schwer zu sagen. Nehme ansonsten regelmäßig nur seit wenigen Tagen wieder Vit. D ein (nebst den Nahrungsergänzungsmitteln, die ich ohnehin schon länger einnehme).

Meine aktuelle Erkenntnis zum Thema ist, dass ich positiv überrascht bin über den Eindruck, dass einfachere Methoden durchaus eine Wirkung erzielen können, insbesondere wenn man sich etwas breiter aufstellt.
Dass auch 2-3 Teebeutel von Schlaftees eine schlafanstoßende Wirkung haben können, war glaube ich auch erst letztens wieder Thema: Baldrian, Johanniskraut, Lavendel, Passionsblume, Melisse, ...
Dazu noch ein bestenfalls alkoholfreies Bier.

Danke @20fox für den Tipp mit dem Melatonin-Hopfen-Spray, den ich hier neulich ausfindig gemacht habe. Dieser hat mir den Anstoß für einen Versuch gegeben.
Danke @blockhead, ich habe hier Lavendel als Aromaöl, welches lebensmitteltauglich deklariert ist, das werd ich auch noch einmal versuchen. Soweit hatte ich noch gar nicht gedacht. Hier muss ich mich sicher rantasten, wie es mit der Verträglichkeit aussieht, wenn ich da ein paar Tropfen mehr reingebe.
@Ldt: Eure weiteren Erfahrungen mit CBD-Öl würden mich interessieren. Steht noch auf meiner fiktiven Liste.

Die üblichen Stellschrauben à la ausgewogene Verhältnisse an Tageslicht, Bewegung etc. sind gut gemeint, wenn man sich längere Zeit mit unausgewogeneren Verhältnissen an ersholsamen Schlaf- und Ruhephasen und Bewegungsantrieb auseinanderzusetzen hatte.
Ich mutiere allmählich zu einer Kreatur der zweiten Tageshälfte und da verschafft mir ein kleinerer Spaziergang in den frühen Nachtstunden Abhilfe, diese Missverhältnisse auszugleichen.
Tomorrow has been canceled due to lack of interest
Traumländer

dabei seit 2019
1.089 Forenbeiträge

  Geschrieben: 02.10.22 15:32
shadowssmile schrieb:
@Ldt: Eure weiteren Erfahrungen mit CBD-Öl würden mich interessieren. Steht noch auf meiner fiktiven Liste.

Eine hochinteressante Sache, mit der man nach gerade mal ein paar Jährchen des Gebrauchs wenig Erfahrung hat.
Ich hatte von dem Zeug eine 200ml Flasche (10%) zum Testen. Da war es noch nicht im (offenen) Verkauf. Seither begleitet mich CBD auf Schritt und Tritt.
Aber ich stelle Unterschiede in der Wirkweise und in der Wirkstärke fest. Ich muss relativ hoch dosieren und bin immer wieder versucht, es mal bleiben zu lassen. Es schaut so aus, als gelte auch hier "allzuviel ist ungesund". Wenn ich loskiffe, spüre ich nach wenigen Tagen nur mehr sehr wenig. Mit 10g/d bin ich absolut alltagstauglich, nicht einmal meine Frau bestreitet das.
Ich mache mein Öl übrigens selbst aus gutem Olivenöl und guten CBD-Kristallen. Aber ich verwende Kristalle auch um sie zu rauchen. Mit potentem Weed. Da spürt man entsprechend dosiert schon den Unterschied. Öl 1 Stunde vor dem Kiffen eingenommen ist bis dato - die Versuchsreihe läuft ja noch - mein favourite.
Erwarte dir keine grossartigen Effekte. CBD wirkt sehr subtil. Aber es wirkt angenehm.
Ruhigen Schlaf kannst du dir auch von Ashwaghanda erwarten. Kleine Mengen sind da allerdings nicht ausreichend. Es gibt auf diversen Seiten von Ayurveda-Kliniken so etwas wie ein gratis-consulting online. Da schilderst du kurz, dass du schlafen, besser schlafen möchtest. Wieviel Ashwaghanda empfielt man ? Aber vielleicht verschreibt man dir was ganz anderes ... Schau es dir an, es ist oft genug verblüffend billig, auch wenn es direkt aus Indien kommt.
Ich würde meinen, es lohnt sich, da mal reinzuschauen, wenn das Thema dich wirklich interessiert. Gute Plätze, da bist du mitten drin in der Praxis, fernab von esoterischem Gedudel.
Grüsse
 
» Thread-Ersteller «
Dauer-Träumer

dabei seit 2021
43 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 02.10.22 15:47
zuletzt geändert: 02.10.22 16:06 durch Pokerace (insgesamt 1 mal geändert)
Hallo shadowssmile,


danke für deinen interessanten Beitrag. Ich habe mir nun nach diesem gedanklichen anstoß von dir , mich ebenfalls dazu entschlossen, im Bezug auf natürliche Schlafmittel
, etwas mehr zu diversifizieren, gerne teile ich auch dazu meine Erfahrungen in diesem Thread mit.

Gestern habe ich dem Melatoninspray noch Mal eine Chance gegeben und das Fazit vom ersten Tag ist beachtlich positiv:


Mein " üblicher " Schlaf momentan sieht wie folgt aus:


Um 23:00 gehe ich zu Bett

Um 00:00-00:30 schlafe ich in der Regel ein

um 03:00-03:30 Wache ich meist aus der Tiefschlafphase auf

Nach etwa einer Stunde kann ich wieder einschlafen, dann aber nur in der REM-Schlafphase, ich träume sehr intensiv, trotz ausreichender Schlafdauer ist mein Schlaf aber wegen des Mangels an Tiefschlaf meist nicht sehr erholsam.



Mit Melatonin + Opipramol sah es wie folgt aus:


Um 23:00 zu Bett gegangen

Um 23:20 den Fernseher abgeschaltet und schnell eingeschlafen

Um 05:40 aus der Tiefschlafphase aufgewacht

Um 06:00 wieder eingeschlafen und bis 08:00 intensiv geträumt, danachaufgewacht und aufgestanden.


Fazit: 1. Tag war sehr positiv, ich fühle mich deutlich erholter, nicht wie früher aber eine deutliche Verbesserung nach einmaliger Anwendung! Respekt.

* Ich bearbeite diesen Betrag und ergänze noch ein aar Tage dazu, vielelleicht lässt sich das Ergebnis noch mehr verbessern. Mal schauen.




Mein CBD-Öl kommt am Dienstag an, es hat 5% Wirkstoffgehalt. Gerne gebe ich auch dazu hier im Thread feedback. Dann aber vielleicht nicht nur im Bezug auf den Schlaf, sondern auch auf meine empfinden während der Anwendung und auf meine stressbedingten Gliederschmerzen, die vereinzelt tagsüber auftreten.

Eine kurze Frage noch @ K I :


Hast du schon Erfahrung mit CBD-Blüten gemacht, würde gerne wissen ob sich das lohnt und es mit Öl vergleichen, vom feeling her kann ich mir schon gut vorstellen, dass es mir mehr zusagt mir entspannt Abends einen CBD-Joint auf der Terrasse zu drehen, als mir einfach einen Löffel mit Öl in den Mund zu schieben... ist nur die Frage ob sich das preislich und von der Wirkung her lohnt.





Viele Grüße


 
Traumländer

dabei seit 2019
1.089 Forenbeiträge

  Geschrieben: 02.10.22 16:56
Pokerace schrieb:
Eine kurze Frage noch @ K I :


Hast du schon Erfahrung mit CBD-Blüten gemacht, würde gerne wissen ob sich das lohnt und es mit Öl vergleichen, vom feeling her kann ich mir schon gut vorstellen, dass es mir mehr zusagt mir entspannt Abends einen CBD-Joint auf der Terrasse zu drehen, als mir einfach einen Löffel mit Öl in den Mund zu schieben... ist nur die Frage ob sich das preislich und von der Wirkung her lohnt.


Ja, klar Blüten habe ich schon viele probiert. Ich hatte zeitweise sogar welche unter der Lampe.
Du hast vollkommen recht, ein Jointerl ist einfach kuscheliger, wärmer als das kalte Öl.
Nicht überraschend: Es gibt mehr Mist als vertrauenswürdige Ware. Es ist wie beim "normalen" Gras - nur wenn du selbst anbaust oder beim Anbau zumindest zusehen kannst, weisst du, was du rauchst.
Darum bin ich bei den CBD-Kristallen hängen geblieben. Wahrscheinlich bau ich auch wieder mal ein paar Pflänzchen an. Ewig kann es ja nicht mehr dauern, bis die endlich diese Pflanze freigeben. Die verbotene Pflanze. Unfassbar ! Klingt wie Fiction.
Grüsse

PS: Von dem 5%-Öl würde ich an deiner Stelle mal mit der empfohlenen Dosis beginnen. Bei Bedarf musst du uU ganz schön viel nachlegen, um einen Effekt zu spüren. Gut schlafen ist geritzt damit - für mich. Auch "scharfes", Sativa-Gras bekommt eine wunderbar runde Note. Und selbst zu einer puren Indica aus Nepal macht sich das CBD recht gut. Einige Zeit zumindest. Aber das ist mit dem Gras selbst auch so.
 
Traumländer



dabei seit 2007
561 Forenbeiträge

  Geschrieben: 04.10.22 19:27
Leidiges Thema bei mir, seit meiner Pupertät schon. Und mitunter ursächlich für meine Tendenz zum Suchtverhalten. Schon mit 18 war ich abhängig von Zolpidem, lange bevor ich die Tür zu den Opioden aufgestoßen habe. Mit denen schlafe ich wie ein Baby, außer mit Bupre. Seitdem ich versuche ohne Opis zu leben, ist das Thema Schlafen wieder hochaktuell.

Hab gefühlt fast alles durch an frei verfügbaren und verschreibungspflichtigen Sachen. Den heiligen Gral habe ich nicht gefunden aber tatsächlich, auch ganz gute Erfahrungen mit Melatonin gemacht. Nur wenn ich es zu spät nehme, habe ich einen ziemlich kräftigen Überhang am nächsten Tag und brauche Stunden um in die Gänge zu kommen. Was dafür eigentlich keine Indikation hat, aber mir tatsächlich auch helfen kann, ist Trazodon. Habe das Glück einen Arzt zu haben der mir alles verschreibt, solange ich ihm erklären kann dass es sinnvoll ist. Soweit ich weiß, ist es auch ein Tryzyklikum, hat bei mir aber nicht die typischen Nebenwirkungen und keinen Überhang. Aber ich empfinde es als relativ "mild“. Wenn’s wirklich ernst ist und mich Herzrasen und Restless Legs verrückt treiben, bringt es auch nichts mehr.
Auch wenn ich grundsätzlich einen Bogen um NL mache, probiere ich es vielleicht mal mit Olanzapin. Klingt nicht uninteressant was @ K I da beschreibt.
Von den "kritischen Sachen“ taugt mir Zopiclon am besten. Aber leider ist es mir unmöglich eine Packung in der Schublade zu haben und es nur bei Bedarf zu nehmen. Ich nehme es dann täglich bis es weg ist. Also hole ich mir nur ab und an 1-2 Tabs. (Schade irgendwie, dass man sich solche Mengen nicht verschreiben lassen kann. Hätte ich mir für Opis damals fast auch gewünscht lol. Jemanden wie mich mit nem N3 Rezept heimgehen zu lassen, ist etwas suboptimal)

Weil es hier teilweise erwähnt würde, muss ich mal wegen GABA (Pulver) nachfragen. Mein Kenntnisstand ist eigentlich, dass es keinerlei Effekte hat, weil es nicht durch die Blut-Hirnschranke kommt. Es müsste dann doch auch hochgradig turnen und abhängig machen, oder etwa nicht? Ist es etwa doch einen Versuch wert? Klingt für mich eigentlich zu romantisch, sich nach Belieben GABA reinfahren zu können. Würde dass doch Benzos und Pregabalin/Gababentin ihre Existenzberechtigung nehmen?
 
Dauer-Träumer

dabei seit 2021
78 Forenbeiträge

  Geschrieben: 04.10.22 19:58
Ich glaub auch das GABA nicht das richtige ist, sonst wäre es viel populärer, Mulungu soll noch gut zum Schlafen sein aber es gibt extreme Qualitäts Unterschiede. Von völlig wirkungslos, bis das schon ein wenig zu viel und man hat sich überdosiert. Ich hab's aus 3 verschiedenen Shops gehabt wurde aber leider immer enttäuscht.




 
» Thread-Ersteller «
Dauer-Träumer

dabei seit 2021
43 Forenbeiträge
2 Tripberichte

  Geschrieben: 04.10.22 20:31
Ich hab heute überraschender weise in der Unieinführungswoche ein kleines Werbegeschenk bekommen. 3Gramm CBD-Blüten in einer Werbeverpackung xD, war sehr passend für mich, jetzt muss ich mir erst Mal keine bestellen zum testen, praktisch. Scheinbar wird auch schon an den Unis die Werbetrommel gerührt, jetzt wo die legalisierung verkündet wurde, dumm ist das ja definitiv nicht, beim älteren Schlag wird es schon schwieriger das Zeug unter zu bekommen...


Ich schreib morgen Mal kurz wie es bei mir im Bezug auf den Schlaf gewirkt hat.


Schön Abend Allen


Pokerace




 
Traumländer

dabei seit 2019
1.089 Forenbeiträge

  Geschrieben: 05.10.22 11:11
Es wird niemand wirklich helfen, erwähnen will ich es trotzdem.
Seit ein paar Tagen rauche ich Nepal-Landrace (Samen aus einem Tal nahe der chinesischen Grenze). Hochinteressant, denn es handelt sich um eine Pflanze, von der man normalerweise Charas reibt. Wirkt super, irgendwie typisch Indica. Da trifft der Ausdruck Couchlocker wirklich zu. Es ist ewig her, dass ich so was zu rauchen bekam.
Vor allen Dingen aber habe ich festgestellt, dass ich traumhaft gut schlafe. Wie ein Baby. Und viele interessante Träume gibt es obendrauf. Was will ich mehr ?
Klar, dass nicht jeder solche Pflanzen im Wohnzimmer oder Garten hat. Auch für mich ist die Verfügbarkeit eng begrenzt.
Aber wenn jemand mal die Gelegenheit hat, dann soll er es geniessen, es ist wirklich etwas Besonderes.
Grüsse

 
Traumländer



dabei seit 2007
561 Forenbeiträge

  Geschrieben: 05.10.22 13:20
Tatsächlich hatte ich sogar kürzlich Charas da. Aber leider, leider verhält es sich auch damit wie allen anderen Sorten. Früher war das anders, aber seit einigen Jahren wirkt Cannabis alles andere als sedierend auf mich, ganz im Gegenteil. Im besten Fall ist es stimulierend und ich bekomme Hummeln im Arsch. Im schlechtesten (und leider häufigsten Fall) werde ich ängstlich, unruhig, paranoid, bis hin zu panisch.
Und ich hab soooo viel probiert. Ca. 30 verschiedene Sorten, hab’s mir verschreiben lassen um an Sorten zu kommen mit wenig THC und viel CBD. Geraucht, gegessen, im Vaporizer bei unterschiedlichen Temperaturen, es läuft eigentlich immer aufs gleiche raus. Mir gehts danach schlechter als vorher.

Und das ist ziemlich bitter weil ich die große Hoffnung hatte mit Cannabis mein Suchtteufelchen ruhig halten zu können und von den Opis wegbleiben kann. Und früher war’s ja cool, ich konnte richtig entspannen damit, besonders mit Kanten. Meine Theorie, dass es daran liegt dass heutzutage auf THC gezüchtet wird, während das CBD zurückgeht, hat sich nicht bestätigt nachdem aus der Apotheke welches hatte mit nur 2% THC, aber selbst das schwer vertragen habe.
 

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