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LdT-Forum » Konsum » Sucht, Abhängigkeit & psychische Probleme » Geistige Gesundheit?


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AutorBeitrag
» Thread-Ersteller «
Abwesender Träumer

dabei seit 2016
1 Forenbeiträge

  Geschrieben: 22.10.17 21:13
Was ist geistige Gesundheit und wie erreicht man sie?
Everything passes. Everything changes.
Abwesende Träumerin

dabei seit 2017
4 Forenbeiträge

  Geschrieben: 22.10.17 21:23
Geistige Gesundheit ist, wenn man sein Gehirn ausschließlich angemessen benutzt. Beispielsweise um Fragen wie: "wo gibts hier ein lecker Fischbrötchen" oder "wie komme ich zum Puff" zu lösen. Benutzt man es darüberhinaus für Nonsense á la "was ist der Sinn des Lebens?", ist man geistig nicht mehr gesund.

Ersteren Zustand erreicht man nur durch göttliche Gnade oder Zufall. Keinesfalls durch eigene Anstrengung. Also lasst alle Hoffnung fahren!
 
Traumländerin



dabei seit 2016
428 Forenbeiträge
7 Tripberichte

  Geschrieben: 22.10.17 22:05
Um die Frage zu beantworten, muss man erstmal definieren, was "Gesundheit" überhaupt ist (Die Frage, wie "Geist" zu definieren ist, würde ich hier jetzt nicht anschneiden wollen, wenngleich mir bewusst ist, dass das hier bestimmt noch diskutiert werden wird ^^).

Wikipedia schrieb:
Gesundheit wird allgemein als ein Zustand des körperlichen und/oder geistigen Wohlergehens aufgefasst. Gesundheit hat mit dem Erleben eine subjektive Seite, und erscheint andererseits auch objektiv feststellbar über das Nicht-Vorliegen von Krankheit bei Fehlen einer medizinischen Diagnose.


Was meines Erachtens nach nicht bedeuten sollte, dass jemand, der keine "Krankheit" hat auch gesund ist oder sich gesund fühlen muss. Aber das geht zu weit.

Geistige Gesundheit würde also bedeuten, dass keinerlei Krankheiten feststellbar sind und der Besitzer des Geistes ihn als gesund erlebt.

Wenn ich das weiterdenke, frage ich mich aber, ob geistige Gesundheit per dieser Definition überhaupt erstrebenswert ist? In vielen Fällen ist es wohl so, aber ich denke es gibt auch genug Menschen, die glücklicher sind, indem sie ihre Schwächen oder Andersartigkeiten oder Krankheiten als Teil ihrer Selbst akzeptieren, statt einem utopischen Bild von "Heilung" hinterherzurennen.

Meiner Meinung nach sind viel, viele der "geistig Kranken" gar nicht krank sondern einfach nur sensibel oder anders oder unverstanden.
Take risks. If you win, you will be happy. If you lose, you will be wise.
Neuer Träumer

dabei seit 2022
1 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.11.22 01:41
zuletzt geändert: 15.11.22 14:46 durch EmmaleePham (insgesamt 1 mal geändert)
Geistige Gesundheit hat ein Mensch, wenn er sich psychisch gesund und in Harmonie mit sich selbst fühlt. Und dafür ist es auch wichtig, mit den Menschen um ihn herum in Harmonie zu sein. Zumindest mit dem engsten Freundeskreis oder der Familie... mit der ganzen Gesellschaft ist es schwieriger. Diese Frage ist schwer zu beantworten. Und die Antwort hat mehrere Seiten. So wenn z.B. ich frage: ist legales LSD in Deutschland ? Oder kann ich mit Drogen geistig gesund sein? Es kann gleichzeitig ja und nein sein. Aus sozialer Perspektive ist die Antwort klar, was es bedeutet, geistig gesund zu sein. Aus persönlicher Sicht ist das subjektiv.
 
Traumländer



dabei seit 2017
183 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.11.22 10:29
Meiner Auffassung nach ist Gesundheit ein Zustand in dem das "System" Körper oder das "System" Geist reibungslos so funktioniert wie es seinem Wesen nach angelegt ist. Eine Maschine beispielsweise wäre demnach "gesund" wenn sie so funktioniert wie sie dem Sinn ihrer Konstruktion nach gebaut wurde.

Krankheiten sind Hinweise des Organismus darauf, dass im Zusammenspiel der vielen verschiedenen Komponenten etwas gestört ist.

Geistige Gesundheit wird vor allem eingeschränkt durch Konditionierung. Diese "erzieht" (besser zwingt) den Geist in psychologische Grenzen und Zwänge die der prinzipiellen Grenzenlosigkeit des menschlichen Geistes Gewalt antun, diesen dadurch behindern und im Extremfall verkrüppeln. Wirklich geistig gesund ist in unserer Gesellschaftsform fast kein Erwachsener, da wir alle von Kindesbeinen an durch Eltern, Gesellschaft, selbst Freunde, etc. immer mehr in ein extrem eingegrenztes (und somit ungesundes) Selbstbild geführt werden. Dieses Selbstbild, dass wir als unsere Ich-Identität falschverstehen, ist eine Art psychologischer Avatar, der aus der Notwendigkeit in der Aussenwelt bestehen zu müssen, gespeist wird - aber durch seine Natur eine Spaltung zwischen dem "Ego-Ich" und dem wahren "Selbst" - unserer wahren kindlichen Natur - erzeugt. Wir sind deshalb nicht geistig gesund weil wir in einer künstlich erschaffenen Ersatz-Realität leben, die uns von der wahren Natur unseres Geistes entkoppelt. Viele Lehrer haben schon seit Jahrtausenden darauf hingewiesen. Buddha bezeichnete es als "Leiden" oder Jesus sprach davon, dass "nur die Kinder ins Himmelreich" kommen würden.

Ein gesunder Geist ist ein Himmelreich ohne Leiden. Die Menschen bräuchten keine Religionen, wenn ihnen klar wäre, dass alles was sie sich nur erträumen können, in ihrem eigenen Innern bereits angelegt ist. Aber da es so schwer zu erreichen ist flüchtet der Geist ins Äussere auf der sinnlosen Suche nach innerer Erlösung. Selbst-Gesundung ist nur durch die Befreiung des eigenen Geistes möglich. Dafür muss der eigene Wahnsinn erkannt und akzeptiert werden, was die allermeisten sich nicht trauen; denn dieser Blick in den eigenen Spiegel tut mehr weh als alles andere. Nur um DAS nicht tun zu müssen haben einzelne Menschen-Geister schon Kriege angezettelt und ganze Völker ausgerottet. Aber um zu heilen, muss man noch mehr tun - nämlich den Weg durch die eigene Hölle zurückgehen um sich alles nochmal anzuschauen um loslassen zu können. Denn nach der Selbst-Erkenntnis folgt noch die emotionale Aufarbeitung der Traumatisierung - und damit die eigentliche Befreiung vom externen und eigenen Missbrauch. Zumindest ist das meine persönliche Erfahrung.

"Geistige Gesundheit" sollte das wichtigste Schulfach sein.
 
Traumländer



dabei seit 2008
3.013 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.11.22 11:45
Astronautilus schrieb:
"Geistige Gesundheit" sollte das wichtigste Schulfach sein.

Schulfächer sind allerdings als soziale Mechanismen der Konditionierung angelegt, somit wäre ein Schulfach "Geistige Gesundheit" in unserer Gesellschaft ein Paradox.
Liebe ist Leben.
Traumländer

dabei seit 2019
1.089 Forenbeiträge

  Geschrieben: 15.11.22 12:06
Astronautilus schrieb:
Geistige Gesundheit wird vor allem eingeschränkt durch Konditionierung. Diese "erzieht" (besser zwingt) den Geist in psychologische Grenzen und Zwänge die der prinzipiellen Grenzenlosigkeit des menschlichen Geistes Gewalt antun, diesen dadurch behindern und im Extremfall verkrüppeln. Wirklich geistig gesund ist in unserer Gesellschaftsform fast kein Erwachsener, da wir alle von Kindesbeinen an durch Eltern, Gesellschaft, selbst Freunde, etc. immer mehr in ein extrem eingegrenztes (und somit ungesundes) Selbstbild geführt werden. Dieses Selbstbild, dass wir als unsere Ich-Identität falschverstehen, ist eine Art psychologischer Avatar, der aus der Notwendigkeit in der Aussenwelt bestehen zu müssen, gespeist wird - aber durch seine Natur eine Spaltung zwischen dem "Ego-Ich" und dem wahren "Selbst" - unserer wahren kindlichen Natur - erzeugt. Wir sind deshalb nicht geistig gesund weil wir in einer künstlich erschaffenen Ersatz-Realität leben, die uns von der wahren Natur unseres Geistes entkoppelt. Viele Lehrer haben schon seit Jahrtausenden darauf hingewiesen. Buddha bezeichnete es als "Leiden" oder Jesus sprach davon, dass "nur die Kinder ins Himmelreich" kommen würden.

Ein gesunder Geist ist ein Himmelreich ohne Leiden. Die Menschen bräuchten keine Religionen, wenn ihnen klar wäre, dass alles was sie sich nur erträumen können, in ihrem eigenen Innern bereits angelegt ist. Aber da es so schwer zu erreichen ist flüchtet der Geist ins Äussere auf der sinnlosen Suche nach innerer Erlösung. Selbst-Gesundung ist nur durch die Befreiung des eigenen Geistes möglich. Dafür muss der eigene Wahnsinn erkannt und akzeptiert werden, was die allermeisten sich nicht trauen; denn dieser Blick in den eigenen Spiegel tut mehr weh als alles andere. Nur um DAS nicht tun zu müssen haben einzelne Menschen-Geister schon Kriege angezettelt und ganze Völker ausgerottet. Aber um zu heilen, muss man noch mehr tun - nämlich den Weg durch die eigene Hölle zurückgehen um sich alles nochmal anzuschauen um loslassen zu können. Denn nach der Selbst-Erkenntnis folgt noch die emotionale Aufarbeitung der Traumatisierung - und damit die eigentliche Befreiung vom externen und eigenen Missbrauch. Zumindest ist das meine persönliche Erfahrung.

"Geistige Gesundheit" sollte das wichtigste Schulfach sein.

Vollste Zustimmung, Astronautilus dafuer
Jeder kann sehr leicht und schnell seinen geistigen Gesundheitsstatus feststellen, indem er sein schlechtes Gewissen checkt.
Einer der einfachsten Wege zu geistiger Gesundheit, für mich gleichbedeutend mit Zufriedenheit, dem höchsten erreichbaren Gut, ist der, sein Leben zu rekapitulieren, sich mit all den Punkten zu beschäftigen, die schlechtes Gewissen hervorrufen. So arbeitet man sie Schritt für Schritt auf. Das dauert aber je nach Lebensalter. Aber man merkt sehr schnell, wie wohltuend es ist, sein Gewissen zu entlasten.
Natürlich gehört dazu, dass man jene Dinge meidet, die schlechtes Gewissen verursachen. Edel sei der Mensch, hilfreich und gut - etwas schwülstig, aber es kommt hin.
Weiter im Programm: Auf Gedanken achten - schlechte Gedanken analysieren und so letztendlich ausmerzen. Das selbe gilt auch für die Taten.
Schlechte, böse Gedanken stressen in erster Linie uns selbst. Darum sind sie entbehrlich, können ersatzlos gestrichen werden.
Ja und schlechte, böse Taten sind ebenfalls kontraproduktiv. Sie belasten das Gewissen nd sie ziehen in der Regel Folgen nach sich. Und die sind nicht zwangsläufig positiv.
Das ist kein Blahblah von jemand, der ein paar Bücher gelesen hat. Zehn Jahre habe ich alleine damit verbracht, Ordnung in meinem Leben zu schaffen. Jeden noch so kleinen schwarzen Punkt habe ich aufgearbeitet und damit aussortiert. Zehn Jahre kling ewig, aber ich war nicht in einem Retreat und habe den ganzen Tag über meine schlechten Taten meditiert. Nö, das geht so nebenher. Aber - ich versichere es euch - es lohnt sich, es lohnt sich, es lohnt sich. Die Lebensqualität geht schon sehr hoch, unglaublich eigentlich.
Wieviele glauben, durch irgendwelche Meditationen was weiss ich zu erreichen. Dabei wollen sie die Basis des Ganzen, die Reinigung, ersatzlos streichen. Und damit kommen sie nirgendwo hin, irren herum und sind orientierungslos, weil ihre Erwartungen so gar nicht erfüllt werden. Darum: Die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
Hat schon jemand versucht, in den Urlaub zu fliegen, ohne zuvor auf den Flughafen zu gehen ? Wenn ja, dann war es erfolglos, klar. Diese Reise zu einem gesunden Geist kann man aber ohne Reinigung (=Flughafen) nicht antreten. Viele bilden es sich leider ein ...
Grüsse

 
Träumer

dabei seit 2022
66 Forenbeiträge

  Geschrieben: 19.11.22 17:29
farbenlabor schrieb:
Was ist geistige Gesundheit und wie erreicht man sie?


Opiate/Opioide.
 
Traumländer

dabei seit 2019
1.089 Forenbeiträge

  Geschrieben: 20.11.22 14:49
oinkoink schrieb:
Opiate/Opioide.

Verräter motz
Stell dir vor, alle wollen Opiate/Opioide. Dann gibt es blitzartig zu wenig bzw gar nichts - auch für dich shithappens
Darum verrate nie, dass Opium einfach den Himmel auf Erden bringt, dass man damit sorgenfrei in angenehmsten Träumen schwebt. Nie verraten ! Verstehst du was ich meine ? lol
Grüsse
 
Träumer

dabei seit 2022
66 Forenbeiträge

  Geschrieben: 20.11.22 15:33
K I schrieb:
oinkoink schrieb:
Opiate/Opioide.

Verräter motz


Ich bezweifle stark, dass meine "Revelation" hier auf einmal Nachschubprobleme verursacht. Glaube nicht, dass mir viele glauben... ;-) vor paar Jahren noch war hier die Stimmung ziemlich gegen O/O's, vor allem Heroin.

Na ja, wenn's von jetzt auf gleich nix mehr gibt, ich bin vorbereitet mit Unmengen an Gras, Pregabalin und Clonidin. Kann ich nur empfehlen - habe meinen letzten kalten Entzug damit praktisch verschlafen.
 
Traumländerin



dabei seit 2019
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  Geschrieben: 24.11.22 11:39
farbenlabor schrieb:
Was ist geistige Gesundheit und wie erreicht man sie?


Wer Geistige Gesundheit anstrebt wird schnell als Krank gesehen.
Geistige Gesundheit ist nicht angesagt, wer funktionieren will,muss verdrängen. Anscheinend.

Es gibt sehr wenige Menschen, die wirklich geistig Gesund sind. Diese Menschen sind sehr lieb, nie überheblich, sondern sehen jeden Menschen auf Augenhöhe an. Respektieren alle Menschen und sind sehr ausgeglichen. Meist wissen sie um ihr Glück und sind Dankbar dafür. Sie helfen anderen Menschen.
Solche Menschen sind ein Glück sie zu kennen. love


Andere wie gesagt, die Normalen, die funktionieren, nach Aussen vielleicht Ansehen genießen, sind meist ungenießbar. Sie Verdrängen ihre Schattenseiten, aber in solch einem kranken ausmass, dass sie bereit sind anderen damit zu schaden. Sie brauchen Menschen auf die sie herabblicken. Solche Menschen sind krank. Und schaden anderen.

Ich persönlich halte mich nicht für gesund, jedoch in meiner Ehrlichen Art alle meine Schwächen offen zu legen, bin ich wohl eine geeignete Projektionsfläche für solche Art Menschen.
Ich bin alle mal gesünder als einige Normalos,die auf Kosten Anderer ihre Schatten Seiten nach Aussen projizieren.
Ich kann zwar nicht so funktionieren und habe viele Zusammenbrueche und Enttäuschungen erlitten. Aber ich bin so frei und Ehrlich mir meine Abgründe genau anzuschauen und ich bin ehrlich, habe es nicht nötig mich über andere zu stellen.

Wer ist krank, wer gesund?
Was heißt es?
Ist gesund wer funktioniert, auch wenn er sie es Verdrängen und nach außen projizieren muss?
Ist krank,wer nicht funktioniert?
Wenn ich mir die Gesellschaft so anschaue, wie wir unseren Planeten behandeln, bin ich froh nicht zu funktionieren.
Zumindest nicht so.

Ich strebe nach geistiger Gesundheit. Mehr ist mir nicht möglich.
Und das ist bereits schon viel, wie ich feststellen musste.
Einige haben aus Angst, die sie in der Kindheit eingetrichtert bekommen haben, durch Drohung von Liebesentzug zum Beispiel, solche Angst vor allem was sie als negativ einstufen in sich, verdrängt und nach außen getragen. Tragisch und traurig, aber ihre Entscheidung. Jeder kann sich entscheiden. Nur manchmal siegt die Angst.
Ich bin mir sicher alles verdrängte kommt irgendwann an die Oberfläche. Oder Entlädt sich an Anderen mit Gewalt :( cry

Es ist zum Ver-rückt werden! smile
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Dauer-Träumer

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  Geschrieben: 24.11.22 12:16
@gugu, kann ich so unterschrieben.

Meiner Meinung nach beruhen die meisten positiven wie negativen Eigenschaften eines Menschen auf seiner Kindheit. Eltern können ihrem Kind schlimme seelische Dinge antun, es kann aber auch Sachen geben für die Niemand im direkten etwas kann, der Verlust einer sehr geliebten Person, Krankheit oder ein negatives äußeres Umfeld.

Für mich als angehöriger einer Person die in Folge von Schizophrenie verstorben ist und einer Person die tagtäglich durch ihre Schizophrenie eingeschränkt ist, ist es mir bewusst wie unfassbar brüchig die eigene geistige Gesundheit sein kann, wie schnell sie von den einen auf den anderen Moment wieder weg sein kann. Meiner Meinung nach kann niemand volle geistige Gesundheit erreichen, weil er nicht alle äußeren Einflüsse seines Lebens kontrollieren kann, die Psyche reagiert meist, sie plant nicht im voraus. Man kann nur eine stabiles Konstrukt schaffen, dass Belastungen möglichst gut abfedert. Wie man dies genau erreicht weiß ich nicht, hätte ich einen universellen Schlüssel für alle Menschen, dann wäre ich jetzt entweder reich oder würde als der Messias verehrt werden.Viel wichtiger finde ich ist es sich dessen bewusst zu sein, wie verletzlich andere Menschen und die eigene Umwelt sein können. Kleine taten können sich summieren und mehr Schaden auslösen als man sich hatte vorstellen können. Die grobe Richtung zur geistigen Gesundheit liegt also nicht nur an uns selbst, sondern im Umgang mit anderen, wir müssen uns gegenseitig schützen, wertschätzen und verständnis zeigen nicht nur für Menschen, auch für Tiere, ja sogar für unsere ganze Welt in der wir leben.
 
Traumländerin



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  Geschrieben: 24.11.22 12:37
Pokerace schrieb:
Viel wichtiger finde ich ist es sich dessen bewusst zu sein, wie verletzlich andere Menschen und die eigene Umwelt sein können. Kleine taten können sich summieren und mehr Schaden auslösen als man sich hatte vorstellen können. Die grobe Richtung zur geistigen Gesundheit liegt also nicht nur an uns selbst, sondern im Umgang mit anderen, wir müssen uns gegenseitig schützen, wertschätzen und verständnis zeigen nicht nur für Menschen, auch für Tiere, ja sogar für unsere ganze Welt in der wir leben.


Danke für diese Worte! Ja, da hast Du denke ich Recht! love
Sehr weise Worte!
Das eigene Wohlergehen wird oft überschätzt und überbetont.
Wie wir mit anderen umgehen ist da ausschlaggebend. Und mit allen Lebewesen.
Geistige Gesundheit ist brüchig,wir sind verletzlich und verletzbar. Sehr wichtig,was Du schreibst!
Wahrscheinlich können wir es nur anstreben, aber nicht behalten, wie das Gefühl des Glücks.

Wer ein stabiles Umfeld hat, eine stabile Partnerschaft und andere Faktoren die stabilisierend wirken, hat sehr viel Glück.

Mir ist es wohl nicht möglich und vergönnt. Zumindest bis jetzt.Muss ich wohl das beste draus machen.
Was mich immer wieder stabilisiert hat, war die Natur und die Stille. Das Bewusstsein des Universums, dass ich hier vollkommen aufgehoben bin und es Wert bin zu Leben,dass das Leben ein Geschenk ist.
Das ist auch schon sehr wertvoll. Wir Menschen sind doch auch sehr anpassungsfähig. So verletzlich wir auch sind!

My Body.
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Träumer

dabei seit 2022
66 Forenbeiträge

  Geschrieben: 24.11.22 14:42
gugu schrieb:
...

Wer ist krank, wer gesund?
Was heißt es?
Ist gesund wer funktioniert, auch wenn er sie es Verdrängen und nach außen projizieren muss?
Ist krank,wer nicht funktioniert?
Wenn ich mir die Gesellschaft so anschaue, wie wir unseren Planeten behandeln, bin ich froh nicht zu funktionieren.
Zumindest nicht so.
...


Definiere in diesem Zusammenhang doch mal "funktionieren". Meinst du damit Alltag, Arbeit, sonstiges, alles zusammen?
 
Traumländerin



dabei seit 2019
1.306 Forenbeiträge
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  Geschrieben: 25.11.22 19:09
Oinkoink,

Im Zusammenhang zur geistigen Gesundheit meinte ich mit funktionieren, Arbeit, wobei auch der Alltag nicht klar davon abgrenzbar ist. Denn die Art der Arbeit und auch die Art zu arbeiten beeinflusst den Alltag und das Privatleben, sowie auch die Partnerschaft oder das Familienleben.

Wer eine krankmachende Arbeit verrichtet, oder auch eine krankmachende Arbeitsweise hat, der wird auch im Privatleben beeinträchtigt.

Eine Funktionalität auf Kosten der eigenen Gesundheit, sowie auch auf Kosten der Gesundheit anderer, der Partnerschaft und der Familie, oder aber auch das erhalten eines Selbstbild auf Kosten anderer Menschen, sich über andere zu stellen, nur um sich nicht selbst zu reflektieren oder etwas am Lebensstil verändern zu müssen, so eine Art der Funktionalität meinte ich damit.

My Body.
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