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Traumländer



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  Geschrieben: 10.06.24 19:46
Wann ist optimaler Erntezeitraum?
Also die Blätter fallen gerade ab, die Kapseln sind schon Recht schön, aber ich glaube da geht noch was.

Muss nur schnell sein, bevor die jemand anders findet.
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)
Traumländer



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  Geschrieben: 11.06.24 07:40
Ich glaube gelesen zu haben, dass der Wirkstoff Gehalt am höchsten ist, wenn der „Deckel“ auf der Samenkapsel seine Ränder hebt.
Das dürfte noch etwas dauern. Die Samenkapsel wird nach dem abfallen der Blütenblätter auch noch größer.

 
Traumländer



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  Geschrieben: 11.06.24 10:14
genau der zeitpunkt davor wo der deckel für die samen auf geht, wenn einer anfängt auf zu gehen, koennen idr die anderen gleich alten auch genommen werden
stole ya secret sauce and i'm still on the scene;
turn your whole company into a fuckin meme
Traumländer



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  Geschrieben: 11.06.24 11:33
20fox schrieb:
Also die Blätter fallen gerade ab, die Kapseln sind schon Recht schön, aber ich glaube da geht noch was.


@ 20fox
Hol sie, bevor sie weg sind. Das ist mir auch schon passiert.
Der optimale Erntezeitpunkt ist schwer zu bestimmen, wenn man die Dinger nicht sieht. Aber wenn die Blätter sich verabschieden, dann würde ich schon zuschlagen.
Das mit den sich öffnenden Kronen ist ein zweischneidiges Schwert. Denn die Öffnung bedeutet, dass die Samen reif sind. Das ist etwas zu spät für einen guten Erntezeitpunkt. Die Pflanze beginnt zu degradieren, denn sie hat ihren Zweck - Samen bilden - bereits erfüllt.
Ich ernte, wenn sich ein weisslicher Belag auf den Kapseln bildet. Da sind die Samen noch unreif und das ist der Peak, da hat die Pflanze am meisten Kraft um die Samen auszubilden.
Viel Spass mit der Ernte. Opium ist immer gut.
Grüsse

PS: Meintest du die Blütenblätter die abfallen ? Dann wäre es in der Tat etwas früh. ABER die ganz jungen Kapseln sind auch nicht zu verachten. Viel Alkaloidgehalt, aber weniger Pflanzenmasse. Lohnt sich allemal.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 11.06.24 19:03
@KI
Ja also es fallen gerade die letzten Blütenblätter ab.
Heute schon wieder zwei drei schöne kräftige Pflanzen gefunden,
Aber der Gärtner ist so lieb und chillig, dem mag ich die nicht wegnehmen.
Vielleicht 1-2, die kaum auffallen ;)

Ernten würde ich übrigens die ganzen Kapseln. Anritzen kann ich schlecht in fremden Vorgärten machen. Auch wenn ich das natürlich super fände.

Bin meine substi jetzt seit 7 Monaten los. Bin mal gespannt wie der Mohn dieses Jahr so kommt.
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Traumländer



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  Geschrieben: 13.06.24 09:30
Oh ja bald ist es wieder soweit, ich bevorzuge es mit eine klebrige Paste zu kochen, welche ich anschließend fementiere. Das zeug hält lange, schmeckt scheußlich(kenne aber viele die sagen das schmeckt o.O) und haut gut rein. Vor allem hhat man eine gute Ausgangsbasis wenn die gesamte Paste gleich potent ist.

Viel Erfolg beim Sammeln und lasst den Omas und Opis ihre schönen Mohn Blumen im Garten stehen. :D
Wenn ich so werden soll wie Ihr, wer wird dann so wie ich?
Traumländer



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  Geschrieben: 14.06.24 09:14
Wie fermentierst du die Paste?
Nutzt du diesen Aspergillus Niger (oder so ähnlich)?
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  Geschrieben: 14.06.24 22:14
Ich lasse die Paste nur auf einer Plastikplatte an der frischen Luft. Am Anfang ist das Zeug extrem klebrig und leicht flüssig, nach 2-3 Tagen an der frischen Luft kann ich es 2-3 mal kneten ohne das alles hängen bleibt, das wiederhole ich so lang bis es nach dem Kneten nicht mehr an den Händen kleben bleibt. Die Paste ist dann wie ziemlich weiches Hasch, lässt sich rauchen, bomben oder auch sehr gut als Tee auflösen. (letzteres setzt voraus das man den Geschmack mag :D)


LG Baldur
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  Geschrieben: 17.06.24 20:42
Irgendwelche Tipps zum ritzen?

Ich hab jetzt welche an nem perfekten Spot gefunden.
Wie tief sollte ich rein ritzen?
Welches Messer?
Wie lange sollte zwischen ritzen und ernten stehen? (Ich weiß von abends bis morgens, aber das ist ja doch sehr relativ. Außerdem hab ich leider eher nur spät Nachts bis früh morgens n Zeitfenster wo das gehen könnte).
Wie oft kann man ritzen? (Also mehrere Ritze pro Nacht, oder nur einer?)

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  Geschrieben: 17.06.24 21:17
zuletzt geändert: 18.06.24 10:45 durch 400cain (insgesamt 4 mal geändert)
Ich find ja Kronkorken geeignet. Man will Hülle nur ankratzen, aber ist so schnell durchs Fleisch durch und das Segment kann man dann auch vergessen. Für ein Messer oder ne Scherbe, bin ich 3 Level zu grobmotorisch.
Bierdeckel zusammendrücken und die beiden Zacken, auf einer Seite, mit nem Messer oder ner Spachtel, bisschen schärfer machen. Die andere Seite ist zum abkratzen.
Wenn man so ne Kante in nen Streifen Coladose schnitzt, und dann mit der Fläche auch gleich das alte Kautschuk abkratzt, bekommt man eventuell sogar ein Ritzding für Zehndaumer.
Das dürften aber beides Einwegwerkzeuge sein.

Zitat:
Wie lange sollte zwischen ritzen und ernten stehen?
Die Wirkstoffe sind eigentlich nicht sonderlich empfindlich, Das Rohopium wird eh noch mal gekocht und das Morphin steckt noch voll im Dross. Von daher seh ich keine Notwendigkeit das überhaupt zu ernten. Zumindest nicht, so lange das nicht regnet.
Ich weiß nicht was die Afghanen anders machen, aber der hier gewachsene Schlafmohn produziert so dünnen Latex, das der bei 10 Kapseln zu ner Lackschicht zusammentrocknet. Ich hab das nie vom Werkzeug runterkratzen können. Also wenn du nach drei Tagen nix mehr siehst, ist das nicht abgefallen, sondern blos zusammengetrocknet.
Länger als ne Woche ist da ja eh nichts mit kratzen und danach hab ich die Kapsel geerntet.

Ich kann mir schon vorstellen, das wenn man täglich Kilos von dem Latex erntet, man dann nicht mit dem Volumen von den ganzen Kapseln hantieren will. Aber bei 50 Kapseln, oder jedenfalls weniger als in einen Einkochtopf passt, würd ich den Zwischenschritt streichen und das Opium direkt aus den Kapseln auskochen. Also jedenfalls würd ich nicht versuchen die Bauern da zu imitieren.


Asperagilus Niger? Ernsthaft? Dir ist schon klar, das sich dessen Schadwirkung komplett mit den Folgen vom Opiumkonsum deckt, aber komplett nichts zum Wirkpfofil beträgt? Wenn du das Zeug mikrobiologisch fermentieren willst, nehm doch was, das auch sonst in Lebensmitteln eingesetzt wird.
zu alt für den Scheiß
Traumländer



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  Geschrieben: 17.06.24 22:59
OK, bei mir geht's eher um 10 Kapseln, die ich fürs ritzen erreichbar hätte.
Hätte gehofft da wenigstens 200mg Rohopium draus gewinnen zu können, also einen Tee.
Und dann natürlich die Kapseln auch mit ernten. Steht halt nicht in meinem Vorgarten xD

Bzgl. Dem schwarzen Gießkannenschimmel: ist halt der traditionelle für Rauchopium verwendete Pilz, welcher wohl das Morphin in besser rauchbare Stoffe umwandelt. Morphin selbst kannste halt nicht gut verbrennen, da die Temperaturen dafür viel zu hoch sind.


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  Geschrieben: 18.06.24 10:25
zuletzt geändert: 18.06.24 12:46 durch 400cain (insgesamt 3 mal geändert)
Ich schwör dir dass der Pilz da garnix am Wirkstoffpofil dreht und du nur vor dem selben Problem wie bei Phalarisextrakt stehst. Nämlich das du den rohen Latexqualm einfach nicht in die Lunge bekommst und der Pilz irgendwelche Fette und Eiweiße zerlegt, was der sonst auch tut und das die Stoffe waren, die so beißen.
Ich würd dort mal rausfinden, was passiert, wenn du dein Rohopium mit Wobenzym traktierst oder so. Aber bei der zu erwartenden Menge...
Jedenfalls nicht mit Schwarzschimmel.

Übrigens, wenn all die Sachen, die Opiumhöhlen und Laudanum in der viktorianischen Ära so in Verruf gebracht haben, auf Schimmelpilzgifte zurückzuführen sind, denn Substi Morphin in Pharmaqualität verursacht nichts davon und auch nicht Codein, dann hätten wir uns die Opiumkonferenz und all ihre widerwärtigen Nebenwirkungen mit ner angepassten Herstellungsanweisung sparen können.
zu alt für den Scheiß
Traumländer



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  Geschrieben: 18.06.24 16:53
Ist Pharma-Morphin denn gut rauchbar?
Geht wirklich nicht nur um die aushaltbarkeit des Rauches. Hab selbst schon gutes O geraucht,.dass nicht behandelt war. Hat so gut wie gar nicht gezündet. Verschwendung. Oral hat's dann geballert. Das spricht schon dafür, dass Morphin schlecht rauchbar ist und Rohopium erst behandelt werden muss.
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  Geschrieben: 19.06.24 14:14
20fox schrieb:
Ist Pharma-Morphin denn gut rauchbar?

Gar nicht gut. Es ist ein Salz. Aber man kann es basen. Früher mal gab es M-Base (H#2) überall. Damals ist die French Connection zusammengebrochen und die Türken haben einige Zeit ihre M-Base nicht nach Marseille gebracht, sondern in ganz Europa verstreut. Das war aber schnell vorbei, denn sie lernten, H zu kochen und brauchen das Zeug dazu.
Rohopim sollte vor dem Rauchen behandelt sein/werden. Das kommt aber auch auf die Sorte an. Aspergillus Niger ist eine gute Wahl. Der allerdings ist nicht ungiftig. Besser gesagt, die Sporen sind recht gefährlich.
Opium zu rauchen ist deshalb nicht so erfrischend, weil man wahre Unmengen rauchen muss. Was dann bleibt, die klebrige manchmal spröde, schwarze Masse, die ist voll mit 80% des Morphins. Nochmals rauchen oder essen, das sind die zwei üblichen Wege das Zeug rauchend zu konsumieren.
Es gibt Künstler in Indien zB, die machen Kügelchen aus Opium und Weizenkleie. Die sind ein echter Lichtblick. Leicht und luftig, man raucht eine Kugel in ein, zwei Zügen. Und dann lässt man sich die nächste Kugel in die Pfeife legen. Ich habe viel geraucht und etliche Methoden bzw Geräte probiert. Die Kugeln sind das absolute Highlight. Gibts in Rajasthan, Indien.
Grüsse
 
Traumländer



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  Geschrieben: 19.06.24 16:35
Leute ich hab Kapseln gefunden...
Faustgroß Oo
Ist das wirklich noch Blaumohn? Oder Graumohn?
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