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Umfrage: Gefängnisstrafe für Drogen -verhältnismäßig?
   (Gestartet: 09.03.2026 23:32 - zeitlich unbegrenzt)

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Neuer Träumer



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  Geschrieben: 09.03.26 23:32
Ich war so oft in Gefängnis und denke das die Allgemeinheit sehr wenig darüber bis gar nichts weiß und wenn dann das falsche, erzählt mal aus eurer Sicht.

LG der JJ wars
Es die schmutzigsten,von denen man sagt,dass sie mit allen Wassern gewaschen sind...
Neuer Träumer

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  Geschrieben: 10.03.26 02:33
„Für Drogen“ ist in der Umfrage natürlich extrem allgemein formuliert. Deshalb habe ich „Manchmal“ gewählt. Im katholischen Katechismus findet sich bereits die Idee, dass moralische Verantwortung immer auch an individuelle Voraussetzungen gebunden ist. Nicht jeder Mensch verfügt über dieselben Lebensbedingungen, dieselben Erkenntnismöglichkeiten oder dieselbe Fähigkeit zur Selbstkontrolle. Verantwortung kann daher nie vollständig abstrakt verteilt werden, sondern muss immer im konkreten Lebenskontext betrachtet werden.
Tragischerweise ist die gesellschaftliche Moral bei vielen dieser Fragen tatsächlich nahezu 180° falsch herum orientiert.

Ich möchte hier einige Passagen aus meinem Manuskript zitieren:

„Bei Suchtverhalten lässt sich eine nahezu allgemeingültige, sozialpsychologisch wie strukturell beobachtbare paradoxe Regel formulieren: Je gravierender die negativen Folgen eines süchtigen oder destruktiven Verhaltens für andere sind – je mehr ökologische, gesundheitliche oder soziale Schäden es erzeugt –, desto höher ist in modernen Gesellschaften häufig die soziale Akzeptanz oder institutionelle Belohnung, die dieses Verhalten erfährt.“

Ein weiteres Problem ist, dass Sucht in der öffentlichen Debatte fast ausschließlich als individuelles moralisches oder medizinisches Problem behandelt wird. Sozialwissenschaftlich betrachtet handelt es sich jedoch häufig um stabilisierte Verhaltensmuster innerhalb bestimmter sozialer Kontexte – etwa Stress, Perspektivlosigkeit, Gruppendynamiken oder Übergangsphasen im Jugendalter.
Gerade bei Jugendlichen zeigt Forschung aus der Jugend- und Milieusoziologie, dass episodischer Konsum oft Teil von Orientierungsprozessen ist: Suche nach Zugehörigkeit, Status, Gemeinschaft oder Identität. Diese Phasen können riskant sein, sind aber häufig temporär. Die paradoxe Folge unserer aktuellen Politik ist deshalb oft: Konsumierende oder kleine Dealer werden kriminalisiert, während die ökonomisch mächtigen Akteure hinter großen Drogen-, Alkohol- oder Tabakmärkten gesellschaftlich vollständig akzeptiert sind.
Das bedeutet natürlich nicht, dass Drogenkonsum harmlos ist. Aber die Frage nach Gefängnisstrafen lässt sich meiner Ansicht nach nur sinnvoll beantworten, wenn man zwischen individuellen Situationen, sozialen Kontexten und tatsächlichem Schadensausmaß unterscheidet, statt alles unter einem einzigen moralischen Begriff von „Drogenkriminalität“ zusammenzufassen.

„Täter verweigern - wie viele süchtige in stabilisierten Konsummustern – nahezu jedwede Verantwortung zu übernehmen: Schäden werden externalisiert, Ursachen geleugnet, und Schuld wird an Konsumentinnen, Staaten oder abstrakte „Marktkräfte“ delegiert. Besonders irritierend – und soziologisch gut dokumentiert – ist die Tatsache, dass destruktive, psychopathische Verhaltensweisen in hochrangigen Wirtschafts- und Machtpositionen nicht gesellschaftlich sanktioniert, sondern oft sogar noch honoriert werden: mit höheren Boni, politischem Einfluss, privilegiertem Zugang zu politischen Entscheidungsstrukturen und prestigeträchtigen Führungsrollen, die sich in einem engen Kreis bereits überprivilegierter zu schwerkriminellen Handlungen befähigter Individuen und Gruppierungen konzentrieren. Solche Positionen schaffen strukturelle Möglichkeiten zu Handlungen, die für breite Teile der Bevölkerung gravierende Schäden erzeugen, ohne dass diese Akteur*innen selbst nennenswerte persönliche Risiken tragen."

 
Traumländer

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  Geschrieben: 10.03.26 07:43
JotJot1312 schrieb:
Ich war so oft in Gefängnis und denke das die Allgemeinheit sehr wenig darüber bis gar nichts weiß und wenn dann das falsche, erzählt mal aus eurer Sicht.


Hallo JJ
schreib bitte mal was aus deinen Erfahrungen !

Ich war nur ein mal im Bau weil ich auf Montage
sturz besoffen einen Bagger geklaut habe und damit
durch mehrere Vorgärten nach Hause gefahren bin.
Habs dann auch ordentlich mit einem oder mehreren
Schlagstöcken bekommen.
Der Bauleiter hat mich dann, mit ein paar Rubel frei gekauft !
40 Jahre her ... Grüße Andy
Zauberland ist abgebrannt, es brennt noch ..... irgendwo ....
Traumländer



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  Geschrieben: 10.03.26 12:52
Also dass das mit der Resozialisierung in Gefängnissen nicht funktioniert, dürfte erwiesen sein. In dem Umfeld findet wohl eher eine weitere Kriminalisierung, Asozialisierung und Traumatisierung statt. Insofern kann der einzige Sinn davon sein, Straftäter einzusperren, die man eben wirklich nicht auf die Allgemeinheit loslassen kann. Und ein kleiner Konsument, der nicht anderweitig übermäßig straffällig wird, gehört da nicht dazu.
 
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Neuer Träumer



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  Geschrieben: 13.03.26 10:36
zuletzt geändert: 14.03.26 14:33 durch JotJot1312 (insgesamt 5 mal geändert)
Ja hallo alle alle zusammen, ich möchte euch gerne erklären wie das alles so war bei mir(auch für Andy,Full Non.,Low und alle anderen - Danke für Eure Beiträge!).
Ich bin schon sehr früh, mit 12,13 in Kreise gekommen mit, aus jetziger Sicht,echt üblen Leuten die auch schon angefangen h zu nehmen. Ich hab zu der Zeit auch schon Hasch, Teile, amph getickt und konsumiert.
Des ging eigentlich ganz schnell, von der einen Droge zur nächsten (bin schon am überlegen ob ich ein Erfahrungsbericht schreiben soll), auf jeden Fall ist zu dieser Zeit sehr viel passiert, meine Eltern haben sich geschieden und paar Jahre später starb mein Vater auch noch, ich hatte wenig Selbstbewusstsein und vor allen keinen Selbstwert, hab Probleme in der Schule gehabt und bin gemoppt worden.
Ich schreib so ausführlich (und jetzt komm ich auch zum Thema;)) aber all das ist so komplex um es in ein paar Worten zu schreiben, außerdem ist ein ganz wichtiger Punkt ob zuerst das Delinquente verhalten oder die Sucht (in der dann unweigerlich mündeneden Beschaffung) zu all den Straftaten geführt hat.
Ich bin zumindest in der Zeit 2001 das erste mal in Haft gekommen, wegen lächerlichen paar Gramm Hasch und seit dem nicht mehr aus dieser Spirale rausgenommen. Hier einmal paar Haftdaten:
2003(1Jahr )die nächste Haft,2005(2 Jahre 9Monate),2009(1 Jahr 6 Monate),2011-13 64er,2015 (2 Jahre),2017( 9 Monate),2020(6 Monate),2022 1 Jahr),2023 (1 Jahr 10 Monate) und jetzt auch wieder 2 Jahre
. In Endeffekt ist jede Strafe wegen btm oder in Verbindung damit. Ich wurde eingesperrt (die u-haften sind da noch nicht mitgerechnet!) wegen Besitz 0,07!!!( Nein ich hab mich nicht verschieben) H eingesperrt (weil zu der Zeit, direkt nach der Haft, ohne festen Wohnsitz), es gibt noch so viel Geschichten aber was ich sagen will ist das der Staat durch diese Restriktionen und dem ganzen Gefängnisscheiss, alles kaputtgemacht haben, ich bin nie wieder da herausgekommen... klar hab ich konsumiert aber die Haftaufenthalte stehen in keinem Verhältnis!!
Ich denke das die momentane Drogenpolitik mehr zerstört mehr als sie gut macht (Resozialisierung der größte Witz, übrigens lest mal von Thomas Galli das Buch weg gesperrt und die schwere der Schuld), so bis dahin, wünsche euch alles gute!!! LG der JJ wars

Und sry das ich den Beitrag so oft verändere, bin manchmal echt überfordert wenn man das Forum neu besucht mit all den Einstellungen(wäre vielleicht auch ein Thema wie man wieder mehr Leute für's LdT für dich gewinnt), also habt Nachsicht mit mir ?
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  Geschrieben: 25.03.26 20:56
Heyy,

Also ich finds absolut nicht verhaeltnismaessig...
Die Situationen die du beschreibst zeigen fuer mich einfach nur die machtlosigkeit des Staats...
irgendwie sieht das fuer mich so aus als ((koennen)) sie dich irgend wie nicht fuer immer einsperren oder was auch immer... extrem tragisch Menschen so zu behandeln.
Naja und die Strafen sind wohl irgendwie nicht funktionabel nach der Anzahl an "versuchen" des Staats dich zur veraenderung zu zwingen...
Der Verlauf liesst sich fuer mich sehr brutal wirklich fuer die geringe menge und mit sicherheit auch zu geringer beweislast... aber ich kenne mich absolut nicht mit strafmass aus oder sonst rechtlichem kram...
Ich habe 100% Nachsicht mit dir und empfinde Gefaengnis kann was mti einem machen...
Ich hab nur den Knastvlog damals verfolgt der so Viral ging als einer Videos ausm knast gedreht hat und nachher als er raus kam... ich war selber nie drin...
und naja da wird ((fast schon)) willkuerlich bestraft mmn. wo ich mir in verbindung mit den mengen andere strafen als das vorstellen wuerde aber wie gesagt... i dont know...

wuensch dir echt das beste
 
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Neuer Träumer



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  Geschrieben: 26.03.26 14:19
@gearptonX

Also ich finds absolut nicht verhaeltnismaessig...
Die Situationen die du beschreibst zeigen fuer mich einfach nur die machtlosigkeit des Staats...
irgendwie sieht das fuer mich so aus als ((koennen)) sie dich irgend wie nicht fuer immer einsperren oder was auch immer... extrem tragisch Menschen so zu behandeln.
Naja und die Strafen sind wohl irgendwie nicht funktionabel nach der Anzahl an "versuchen" des Staats dich zur veraenderung zu zwingen...
Der Verlauf liesst sich fuer mich sehr brutal wirklich fuer die geringe menge und mit sicherheit auch zu geringer beweislast... aber ich kenne mich absolut nicht mit strafmass aus oder sonst rechtlichem kram...
Ich habe 100% Nachsicht mit dir und empfinde Gefaengnis kann was mti einem machen...
Ich hab nur den Knastvlog damals verfolgt der so Viral ging als einer Videos ausm knast gedreht hat und nachher als er raus kam... ich war selber nie drin...
und naja da wird ((fast schon)) willkuerlich bestraft mmn. wo ich mir in verbindung mit den mengen andere stra

Danke dir für die Worte! Ich hab das Gefühl das die sehr empathisch bist. Ich kann dir ein Wort nicht beschreiben wie sich es anfühlt jeden Tag in einer Zelle aufzuwachen getrennt zu sein von seiner Familie getrennt von allem was du liebst isoliert eingesperrt alleine.
Letzten Endes stehst du da , ohne Wohnung ohne Arbeit ohne soziales Umfeld, und das soll also die sogenannte Sozialisierung sein? Im Gegenteil es ist asozialisierung, die dissozialisierung, die Haft macht alles nur noch viel schlimmer.
Es ist egal was, die inneren Faktoren wie Traumata unbewältigte Konflikte, selbstwert und selbstbewusstseins defizit und so weiter. Oder äußere Faktoren wie Auto Wohnung Hund Frau Kind, es ist ganz egal alles ist weg oder kaputt.
Dann stehst du da vor den Toren der JVA und stehst vor dem scherbenhaufen deines Lebens, und so ist jetzt anfangen ein normales Leben zu führen?
Falls du Fragen hast egal um was es geht sucht Gefängnis, Justiz, einfach allgemeine Sachen über das Leben, lass es mich wissen, dann erzähle ich dir alles was dich interessiert.
Es würde jetzt den Rahmen sprengen wenn ich alles, vor allem dieses hochgradig komplexe Thema, ausführlich erzählen würde.

Sonst dir auch alles gute und Leute, unser LDT muss wieder belebt werden.
Wünsche alles gute !

LG der JJ war's
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Traumländer

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  Geschrieben: 27.03.26 09:05


Das weg-gesprerrt sein kein Ort der Erholung ist darüber sind wir uns einig.
Ich war 1980 für 10 Tage in Russland weg-gesperrt, es muss Februar oder März gewesen sein.
Außen minus 15 innen minus 10. Heizung nur für die Wärter die mit Holz geheizt haben.
Essen nur Dreck aus Graupen oder Buchweizen. Die eigentliche Strafe waren die mitgefangenen.
Mörder Vergewaltiger da hast du Nachts nicht ruhig geschlafen.
Und nur weil mir ein besoffener an die Gurgel wollte. Problen ich war selbst zu wie eine Haubitze.
Unser Bauleiter hat mich dann für ein Monatslohn rausgeholt.
Mit der Lungenenzündung ohne Antibiotika habe ich dann Monatelang rum gemacht.
Krank machen ging gar nicht !

Das nur dazu.
Jeder Mensch "sollte" zu sich nehmen dürfen was immer er möchte !
Wenn es nicht anderen damit schadet. Nicht in der Familie und schon gar nicht im
Straßenverkehr. Wenn jemand sich eine Auszeit mit Substanzen machen möchte so geschied
das doch auf eigene Gefahr. Aber da wir hier ja nur auf Steuerzahler reduziert sind ist
unsere Arbeitskraft ja das wichtigste für den Staat und deswegen sind Drogen auch strafbewährt.
Die schlimmste Droge der Alkohol der Familien zerstört der Verkehrsunfälle in hoher Zahl
verursacht ist in jedem Supermarkt auf etlichen Metern verfügbar und gehört zu guten Ton.
Mein Sohn der morgen 31 wird hat mich nie besoffen und schon gar nicht unter Drogen gesehen.

Gute Zeit Andy
Zauberland ist abgebrannt, es brennt noch ..... irgendwo ....
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Neuer Träumer



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  Geschrieben: 27.03.26 09:50


Ja hast du vollkommen Recht! Solange man sich nur selbst und keinen anderen schadet, sollte es gehen frei sein zu nehmen was er will. Das Problem aus der Sicht des Staates ist, das man den Leuten nicht so viel"Freiheiten" zumuten kann, weil viele dann damit nicht umgehen können. Anbei ich kann nur von mir reden und sagen das das ganze Gefängnis scheiß mich(und meinen Umfeld) kaputt gemacht hat, mehr als es Drogen je könnten... verbleibe so
LG der JJ war's
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Traumländer

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  Geschrieben: 27.03.26 14:42
Auch ich gebe dir recht !
Wenn man wegen unerlaubten Substanzen in geringen Mengen
die also so gering waren, dass ein Handel ausgeschlossen sein muß,
Monate lang mir schwer kriminellen zusammen leben muß.
Ist es eigentlich ausgeschlossen, dass man als "besserer" Mensch
entlassen wird.
Aber im Gegenzug wie sollte es die Justiz besser machen ?

In einem Thailandurlaub habe ich einen Deutschen am Strand kennen gelernt
der wirklich nicht gut ausgesehen hat. Er hat 2 Jahre in einem Thailändischen
Gefängnis verbracht wo er mit den Ratten (waren seine Worte) um sein Essen
kämpfen mußte. (Mit Ratten meinte er auch keine Mitinhaftierten)
Wegen Cannabis das heute in Thailand legal gehandelt wird.
So weit ich mich erinnere wie er erzählte bei einem Techno-Festival wo Pilze und alle
möglichen Pillen wie saure Drops zu bekommen waren.
Pech gehabt.
In Malaisia war zu der Zeit die Todesstrafe auf alle Drogen.

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Traumländer



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  Geschrieben: 28.03.26 00:36
zuletzt geändert: 28.03.26 01:03 durch MagiaJo64658 (insgesamt 1 mal geändert)
Das Gefängnis gibt es so nich.
Zuerst kommt Inhaftierung in U-Haft (verschärfte Bedingungen) bei Jugendlichen unter 21 ist das dann Jugendhaftanstalt dort landen aber nur die Harten Wiederholungsfälle da das Jugendstrafrecht in Deutschland im Grunde kaum Haft vorsieht, unter 21 gilt nahezu Narrenfreiheit.
Die Haft ansich ist in der JVA sehr unterschiedlich, ausgestaltet. Von akzeptabel bis Menschenunwürdige Anstalten, Je nach Bundesland und Gegend. Das Übelste ist der Forensik zu landen, da gibt es Medikamente die das letzte bisschen Persönlichkeit in einer Person zerstören. (Betonspritze...) Das habe ich oft erlebt. Es gibt auch eher wenig Hoffnung da wieder heraus zu kommen. Man bleibt dort bis das sich der Richter anders überlegt. Machen kann man da nix, es gibt nur Besuchskommisssiuonen die das im Grunde kontrollieren sollen, dazu taugen sie aber nicht. Ist nur PR.
Alle die ich kenne sind in Haft erst so richtig abgestürzt!!! Wegen Kif rein und dann auf Shore....
Oder wegen bioxerei rein und dann drinnen verkehrte Leute und Rauib auf Koksdealer geplant und dann erwischt worden da der Dealer in der Polizeibehörde Leute hatte die ihm zuarbeiteten, also nochmal 4 Jahre rein.....
https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/REITOX_BERICHT_2024_WB_09_Gefaengnis.pdf
Die Sache ist halt auch, ist man Abhängig bestehen Möglichkeiten das der Hafthelfer einem über die Suchtkrankentherapie aus der Anstalt bekommt( Mit Rockerclkubkontakten leichter) ich will damit sagen das diese Sachlage es fördert in Haft Drogen zu nehmen.
"§35 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG), gemeinhin als „Therapie statt Strafe" bekannt, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen eine ausgesprochene Haftstrafe zugunsten einer Drogentherapie zurückstellen lassen."

Ich selber habe nicht in der Justiz sondern in der Psychiatrie erlebt das meine Freiheit willkürlich weggenommen wurde, (einfach weil, die Ausnüchterungszelle bei der Polizei schon belegt war am WE, dann wurde ich in die Psychiatrie gesperrt, war betrunken und nichtkooperativ, Südhessen) also ganz ohne Urteil, Richter oder irgendein Rechtstaatliches Prozedere. Das war damals nicht üblich, eher eine Formsache.
Angeblich zum Selbstschutz, belegt werden muss das nicht. Gilt nahezu unverändert fort.
Nennt sich Psychisch Kranken Hilfe Gesetz und erinnert schwer an die NS Zeit, und im Grunde ist es auch gar nicht so annerst. Zwangsmedikamentartion mit Haldol, Zyprexa, Risperidon auch als 3Monatsdepot und gegen den Willen und ohne Allergietest...
Hilfe sieht absolut anderst aus. Das hat mich fast ein halbes Leben lang verstört und traumatisiert, was ich dort erlebt habe. Da gibt es Ärzte die Sadisten sind und völlig ihren Ethos vergessen haben. Scheissvitosklinikgruppe, Mag sein das es heute nicht mehr ganz so heftig, damals war es aber Menschenunwürdig und es wurden Medikamentenversuche an Drogenkonsumenten im Rahmen der Verträglichkeit von Doppelmedikamentionen gemacht um sich zu bereichern.! An der Haftungsproblematik hat sich aber nix geändert.
Die Polizei ist kein Arzt und müsste sich rechtfertigen und haften, daher üben sie massivst Druck aus doch "Freiwillig " da zu bleiben. Quasi zur Beobachtung, dann kann der Klinikarzt bei Gesunden aber gegenüber der Krankenkasse nix abrechnen also diagnostiziert er regelmäßig in diesen Fällen Anpassungsstörungen oder andere nicht näher im ICD oder DSM spezifizierte Diagnoseschlüssel. Dann ist man aber 30 Jahre(Speicherfrist) in einer Psychiatrieakte festgeschrieben und die CDU Hessen geht sogar soweit diese Menschen als potentielle Gefährder einzustufen und zu verfolgen. Das ist ein Totalitäres Gebahren und gehört vors BVG geklagt. Haft ist daher vermutlich besser als in der Klapse weggesperrt zu werden.
Eigentlich sollte jeder Drogenkonsument sich vorher damit beschäftigt haben, welche Rechte und Pflichten es im Knast gibt und wie er seine Rechte durchsetzen kann(Gefangenengewerkschaft...) Kontakte nach draussen, Einkauf, Arbeit dort läuft alles anders. Hier gibt es gute Tipps und Einblicke, zum Bsp, zu der Gefangenenpost(Anwaltskomunikation/post darf nicht durchgelesen werden)
https://wegedurchdenknast.de/kapitel1-1.php




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  Geschrieben: 28.03.26 01:02
An und für sich, weiß ich nicht, welches Recht ein Staat hätte, einem erwachsenen Menschen irgendwelche Substanzen zu verbieten und ihn dafür zu bestrafen, diese zu konsumieren. Andererseits, wenn man an die Suchtproblematiken denkt und wie schwierig es vielen fällt, irgendwie verantwortungsvoll zu konsumieren, wäre halt schon klar, dass viele mit einer solchen Freiheit nicht umgehen könnten. Schließe mich da selbst nicht aus. Andererseits, schlimmer als dem Schwarzmarkt das Feld zu überlassen, geht es nicht. Ein Anfang wäre vielleicht, eben generell keine Gefängnisstrafen mehr für geringen Besitz zu verhängen. Weil da stellt sich halt wirklich die Frage, was das positives bringen soll.

Ansonsten, als totalen Alptraum stelle ich mir das Gefängnis auch vor. Da ist man ein einigermaßen zivilisierter und normaler Mensch und trifft dann im Gefängnis auf irgendwelche Intensivtäter und Psychos. Das ist sicherlich kein Spaß.
 
Traumländer



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  Geschrieben: 28.03.26 01:25
zuletzt geändert: 28.03.26 01:36 durch MagiaJo64658 (insgesamt 1 mal geändert)
FULL nonexistence schrieb:
Andererseits, schlimmer als dem Schwarzmarkt das Feld zu überlassen, geht es nicht. Ein Anfang wäre vielleicht, eben generell keine Gefängnisstrafen mehr für geringen Besitz zu verhängen. Weil da stellt sich halt wirklich die Frage, was das positives bringen soll.

Ansonsten, als totalen Alptraum stelle ich mir das Gefängnis auch vor. Da ist man ein einigermaßen zivilisierter und normaler Mensch und trifft dann im Gefängnis auf irgendwelche Intensivtäter und Psychos.

Positiv für Wen?:
- Der Rechtsanwalt kann die Lage ausnutzen
- Der Staatsanwalt kann Geld nebenbei nehmen und hat Arbeit nach gutem Tariflohn,
- Der Richter kann durch Fälle ohne Fehler Karriere machen
- Der Polizist kann Karriere machen und Schmiergeld bekommen indem er Kriminelle warnt
- Der Industrielle kan unter dem Mindestlohn zu Preisen wie in Asiadiktaturen in Haftbetrieben produzieren lassen
- Der Politiker kann sich rühmnen Sicherheit geschaffen zu haben und Schwarzgeld der Dealer und der Firmen zu bekommen
- Der Psychologe kann den Knasti betreuen und verdient
- Die Suchttherapie kann mitverdienen
- Der Drogenproduzent kann davon leben, der Schmuggler und der Pusher auch der Killer vom Kartell
---Reicht wohl oder?
Der Schwarzmarkt ist das Feld selbst, mittlerweile ist Kokainkonsum Mainstream geworden.

Die Gesetzliche viel zu kurze Nachweiscut/offgrenze im Verkehr zeigt doch die gesetzgeberische Prio gut auf, bei Kiffern wird pauschal noch Woche später von berauscht ausgegangen völlig wurscht was der Wissenschaftskonsens international ist. Drogen werden verfolgt weil die Geheimdienste damit Schwarze Budgets aufbauen können und Kriegskonflikte am laufen gehalten werden, Drogengeld fließt meist in Waffenkauf (FARC....)Paramilitärs ... Drogen sind schlecht ist der Narrativ. Darum müssen sie bekämpft werden. Die von Dingeerklärt haben es gut zusdammengefasst, besser gehts kaum.
"Heute steht fest:
Dieser Krieg gegen Drogen ist massiv gescheitert und hat Schreckliches angerichtet.

Die Folgen sind: Masseninhaftierungen in den USA, Zigtausende Geldstrafen in Deutschland, Korruption, politische Instabilität und Gewalt in Lateinamerika, Asien, Afrika und Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt.
Millionen von Menschen müssen das jetzt ausbaden.
Auch Deutschland investiert jährlich etwa 6 Mrd Euro in Anti-Drogen-Maßnahmen, die letztendlich nicht viel mehr bewirken, außer die Entstehung von Drogenkartellen zu fördern.
Unser eigentliches Ziel rückt währenddessen in weite Ferne.

Wie konnte das nur passieren?
Der Grundgedanke des Kriegs gegen Drogen ist:

Keine Drogen, keine Probleme.

Deshalb konzentrierten sich auch alle Bemühungen der letzten Jahrzehnte darauf, Drogenlieferungen zu unterbinden und Drogenhändler einzusperren.

Aber dabei wird ein wichtiges Wirtschaftsprinzip ignoriert:

Angebot und Nachfrage.

Reduziert man das Angebot eines Produkts ohne die Nachfrage zu regulieren, dann steigen die Preise.
Oft geht die Nachfrage dann automatisch zurück, aber nicht bei Drogen.
Der Drogenmarkt ist nicht anfällig für Preisschwankungen.
Drogen werden konsumiert, egal wie teuer sie sind.
Die hohen Preise regen nur die Produktion und die Rekrutierung von weiteren Drogenhändler an, um die Verfügbarkeit zu erhöhen.
Das ist der sogen. "Ballon-Effekt"
Auch wenn man die Produktion oder einen wichtigen Versorgungsweg angreift,
nimmt das Angebot für den Konsumenten nicht ab.
Ein gutes Beispiel hierfür ist Crystal Meth.
Die US-Regierung hat versucht, die Meth-Produktion durch die Überwachung bestimmter Chemikalien zu stoppen.
Großen Meth-Produzenten wurde dadurch der Garaus gemacht.
Allerdings wurde die Meth-Produktion dadurch in kleine Drogenküchen auf dem Land oder in Kleinstädten verlagert, wo man frei zugängliche Chemikalien verwenden konnte.

Einige US-Bundesstaaten wollten daraufhin dieses "hausgemachte" Meth unterbinden, indem sie den Zugang zu weiteren Chemikalien verschärften.
Und tatsächlich, die Anzahl kleiner Meth-Küchen ging stark zurück.
Trotzdem nahm das Meth-Angebot nicht ab.
Mexikanische Drogenkartelle waren sofort zur Stelle und errichteten große Produktionszentren.
Sie waren erfahrene Schmuggler und konnten den Markt mit Meth in Top-Qualität versorgen.
Und jetzt stehen wir da:
Die Meth-Produktion wurde professionalisiert, die Droge stärker gemacht, aber das Angebot nicht reduziert.

Das gilt auch für Deutschland:

2016 wurden hier 62 kg Meth beschlagnahmt, ein Viertel davon in Sachsen.

Dort kommt man besonders einfach an günstiges Meth heran, denn im Nachbarland Tschechien stellen große Labors bis zu 10 kg pro Tag her.
Man kann das Angebot nicht regulieren.
Drogen sind überall erhältlich, die Nachfrage ist weiterhin hoch und einige Drogen sind sogar stärker als zuvor.
Die amerikanische Drogenvollzugsbehörde kann trotz eines Budgets von jährlich 3 Mrd Dollar nur eine Erfolgsrate von unter 1 % vorweisen.
In Amerika zum Beispiel, ist es für viele Minderjährige so einfach an illegale Drogen zu kommen wie an Alkohol.
Aber damit nicht genug:
Die Drogen-Prohibition verhindert vielleicht, dass eine bestimmte Anzahl von Menschen Drogen nimmt, aber dabei fügt sie der Gesellschaft großen Schaden zu.
Viele Probleme, die wir auf Drogen zurückführen, werden tatsächlich von Maßnahmen gegen Drogen verursacht.

Zum Beispiel werden Drogen durch die Prohibition stärker.
Denn je konzentrierter man Rauschgift auf engem Raum lagern und transportieren kann, desto größer der Gewinn.

Genau so war es auch während der Alkoholprohibition.

Sie führte zu einem verstärkten Konsum von hartem Alkohol.
Das Drogenverbot ist auch für einen weltweiten Anstieg von Gewalt und Morden verantwortlich.
Gangs und Kartelle können sich bei Unstimmigkeiten nicht an das Rechtssystem wenden und lösen Konflikte deshalb häufig mit Gewalt.
Manchen Schätzungen zufolge ist die Mordrate in den USA durch den Drogenkrieg um 25% bis 75% angestiegen.
Und in Mexiko, einem Land das mit am stärksten betroffen ist, wurden zwischen 2007 und 2014 164.000 Menschen ermordet.
Mehr Menschen als in den Kriegsgebieten von Afghanistan und Irak in diesem Zeitraum zusammen.
Aber der größte Schaden für die Gesellschaft wird vermutlich durch die Inhaftierung von nicht gewalttätigen Drogenstraftätern verursacht.
Die USA, eine der treibenden Kräfte im Drogenkrieg, stellen 5% der Weltbevölkerung, aber 25% der weltweiten Gefängnisinsassen.
Schuld daran sind die absurd hohen Haftstrafen, die schon bei kleinsten Drogendelikten angewendet werden.
Vor allem Minderheiten haben darunter zu leiden. 40% aller Häftlinge in den USA sind Afroamerikaner.
Und obwohl weiße Jugendliche eine höhere Drogenmissbrauchsquote haben, werden schwarze Jugendliche zehnmal häufiger wegen Drogendelikten verhaftet.
Okay, aber gibt es etwas, das wir tun können?
Gibt es irgendeinen Ausweg aus diesem Schlamassel?
In den 80ern und 90ern steckte die Schweiz in einer wahren Drogenkrise ausgelöst durch Heroinmissbrauch.
HIV-Infektionen und Straßen- kriminalität gingen durch die Decke.
Eine neue Strategie musste her: die Schadensminderung.
Es wurden die weltweit ersten Heroinabgabestellen eingeführt.
Abhängige können sich dort behandeln lassen und erhalten reines, kostenloses Heroin.
Sie hatten außerdem Zugang zu sauberen Spritzen, sicheren Spritzräumen, Duschen, Betten und medizinischer Beratung.
Sozialarbeiter halfen ihnen bei der Wohnungssuche und anderen Problemen.
Dadurch ging die Drogenkriminalität stark zurück und 2/3 der Patienten konnten wieder einer geregelten Arbeit nachgehen, weil sie sich nicht mehr den ganzen Tag um ihre Sucht kümmern mussten.
In der Schweiz sind heute 70% aller Heroinabhängigen in Behandlung.
HIV-Infektionen sind deutlich zurückgegangen und durch Heroinüberdosis verursachte Todesfälle sogar um 50%.
Auch Prostitution und Straßenkriminalität wurden deutlich reduziert.
Portugal ging 2001 noch einen Schritt weiter:
Konsum und Besitz jeglicher Drogen ist dort nicht mehr strafbar.
Noch wichtiger war aber der Start einer großabgelegten Kampagne.
Statt sie zu bestrafen, wird Abhängigen medizinische Versorgung und Unterstützung angeboten.
Dieser umfassende Ansatz hat sich ausgezahlt.
Infektionen mit Hepatitis und HIV sind zurückgegangen und es sterben weniger Menschen an einer Überdosis.
Es gibt also Methoden, die nicht nur günstig sind, sondern tatsächlich etwas bewirken, anstatt noch mehr Probleme zu verursachen.
Das Drogenverbot hat ein System heraufbeschworen, das Menschenrechte missachtet, Geld verschlingt und wahnsinnig viel Elend verursacht.
Und das alles für ein schier unerreichbares Ziel.
Nach 40 Jahren des Kampfes ist es jetzt endlich Zeit, den Krieg gegen Drogen zu beenden
und sich nach einer besseren Lösung umzusehen.
Untertitel: ARD Text im Auftrag von Funk (2018)"

Es bleibt zu bemerken das die Italo-Amerikanische Mafia die Strukturen der Alkoholprohibition und ihre Gewinne auf andere Substanzen und Märkte übertrug und dadurch eine Globalers Monopol bekam, es geht immer nur um das Profit. Leistungsgesellschaft fordert Aufputschmittel und Downer zum abschalten. Wer liefert ? Warum tolerieren die Bürger das? Warum die Regierungen der EU? Fragen über Fragen?^^D
Am Ende sperren sie uns weg, weil wir zu viele Fragen stellen!

Warum immer die Lösung neu erfinden wollen? Zu Deutsch das. Warum nicht von Ländern die uns vorraus wären kopieren um etwas zu verbessern und Gelder einzusparen, anstatts Leute für Drogen zu kriminalisieren. Kann halt sein, das manche dann ihre Daseinsberechtigung einbüßen würden.
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Traumländer

dabei seit 2019
1.396 Forenbeiträge

  Geschrieben: 28.03.26 11:10
zuletzt geändert: 28.03.26 11:26 durch Andy I (insgesamt 1 mal geändert)
FULL nonexistence schrieb:
An und für sich, weiß ich nicht, welches Recht ein Staat hätte, einem erwachsenen Menschen irgendwelche Substanzen zu verbieten und ihn dafür zu bestrafen .


Grundgesetz Art.2 Abs 2. Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Niemand darf deinen Körper verletzen oder über ihn bestimmen.
Wenn man dann weiter Chat GPT fragt wie es bei Drogen ist kommt der Satz "Es gibt kein uneingeschränktes Recht Drogen zu nehmen
Der Staat darf das regulieren, weil es über dein individuelles Recht auch die Gesellschaft schützen will !

Dann hat Chat GTP selbst vorgeschlagen wie das mit Alkohol ist. Ab dann wird es wiedersinnig !
Kultur, Tradition ...zu starker Eingriff in die pers.Freiheit.

Eine Grundsatzfrage im deutschen Verfassungsrecht:
Darf der Staat dir verbieten, deinem eigenen Körper zu schaden.
Er darf !
Obwohl es auch ein Recht auf Selbstgefährdung geben soll !
(gilt für gefährliche Sportarten)

So argumentiert der Staat und überwiegend auch die Gerichte:
Drogen betreffen nicht nur dich selbst
Sucht kann Familien zerstören
Beschaffenheitskriminalität
Schutz des Gesundheitssystems und gesellschaftliche Folgekosten.

CHAT GTP Ende

Der Staat als Beschützer !

Nicht das der Staat Alkohol verbieten sollte, aber ist Alkohol nicht die mit Abstand schlimmste Droge.
Alles was die KI angeführt hat, ist doch mit Alkohol viel drastischer.
Werden gerade da nicht Familien zerstört. Werden unter Alkohol nicht die mit Abstand zu anderen Drogen die schlimmsten Unfälle verursacht.
Und leidet unser Gesundheitssystem nicht am meisten von allen Drogen an Alkoholkranken.
Wenn da nicht die Steuer auf Alkohol wäre !!!


Leider ist es so, dass es viele Vollidioten gibt die sich stock besoffen und stark berauscht ans Steuer setzen
und unschuldigen das Leben kaputt machen.
Wenn die Gesellschaft nicht so egoistisch und blöd wäre und einfach mal z.B. den Autoschlüssel liegen lassen würde
müßte der Staat auch nicht so stark regulieren.
Aber anstatt eine bessere Welt wird alles viel schlimmer !
Schade das es keinen Platz gibt, außer für superreiche wo man vor den ganzen Scheiß verschont bleibt.

Kalifornien z.B. Blutalkohol 0,08 danach strafbar, Fahranfänger 0 Promille danach strafbar.
THC kein Grenzwert liegt eine Beinträchtigung vor insbesondere am Lenkrad, strafbar.

@ Magia Jo,
sehr geiler Text, danke dafür !

Grüße Andy
Zauberland ist abgebrannt, es brennt noch ..... irgendwo ....
» Thread-Ersteller «
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  Geschrieben: 28.03.26 13:26
zuletzt geändert: 28.03.26 13:38 durch JotJot1312 (insgesamt 2 mal geändert)
@magia. Komplett richtig! Besser kann man es in den wenigen Worten nicht beschreiben. Weil du auch den War on Drugs in Südamerika beschreibst, als Lektüre empfehle ich>Die Drogenlüge<, da wird die Geschichte der Drogen und ihre Rolle in der Welt, sehr gut beschrieben.
Klar es ist der Gesellschaft leider nicht viel"Freiheit" zuzumuten, wenn es um den Konsum geht, da viele nicht Mitte und Maß kennen, das einzelne Individuum ist schlau, aber die Masse ist dumm!
Und um auf das Thema zurückzukehren, ich wurde oft für wirklich lächerliche Mengen verurteilt und jedesmal wenn ich des mit irgendeinem bespreche, können die Leute es nicht glauben und zweitens sagt jeder also ich hätte dich anders bestraft (wenn überhaupt), das Gericht spricht aber das Urteil:"Im Namen des Volkes", so unglaublich!!
Fast zynisch! Keiner macht was, bis er selbst betroffen ist. Und nicht nur das Gefängnis einen selber kaputt macht, nein es wird die Frau, das Kind, einfach alle und jeder mit bestraft... Und das ist eigentlich das viel schlimmere.
Fragt nicht, was ich hier mit Leuten rede die von Frau und Familie verlassen worden sind, die mir ihr Kündigungsschreiben ihrer Firma zeigen, selbst gemalte Bilder mit Wachsstiften von Kleinkindern, die ohne ihren Vater aufwachen müssen und und und, und das wegen irgendwelchen lächerlichen Urteilen.
Und selbst ist man traumatisiert, steht mit leeren Händen vor den Toren der JVA, obdachlos und ohne soziale Bindungen... Wer, bzw was soll da bitte Resozialisierung sein?! (Weil das denkt die Mehrheit der Gesellschaft!) Wie soll man da ein normales Leben führen? Geschweige denn ein"besserer" Mensch? Was ist die logische Konsequenz? Genau noch mehr Drogen! Und alles geht von vorne los...
Es bedarf dringend Reformen, es kann jeden treffen (auch wenn das viele nicht glauben wollen), es kann nicht sein das in einem Land wie unserem, wo sich Menschenrechte auf die Fahnen schreibt, der ganzen Welt hilft mit Milliarden, wo ja ach so fortschrittlich ist, wo der ganzen Welt ihre "Werte" aufzwingen will, Klimaschutz, freie liberale Politik betreibt (ach da könnte man ein ganzes Buch schreiben), Menschen so bestraft und dann so alleine lässt!
Und dann heißt es in der nächsten Verhandlung vor Gericht immer, 'sie haben ja echt gar nix gelernt 'und man wird noch härter bestraft! Aber genau das ist es, da hängt eine ganze Industrie mit dran, jeder Gefangene ist ein Wirtschaftsfaktor!! Und wenn man einmal in dieser Maschinerie rein gekommen ist, dann gute Nacht...



@Andy 1. Ja genau das ist es ja, mit dem Grundgesetz kannst du dir den Arsch abwischen. Deine Rechte gibst du als Gefangener an der torwache ab wenn du eingesperrt wirst! Einmal hat ein Beamter mir erzählt (nachdem ich eine Schlägerei hatte in der ich angegriffen wurde von 3 Personen und mich verteidigt habe! Aber trotzdem die interne Strafe in Form von Bunker kassiert hab) Recht haben und Recht bekommen sind 2 paar Stiefel. Was soll ich sagen, der Spruch trifft auf nix so gut zu und den hab ich mir für alle Zukunft gemerkt...

@full non. Es ist noch viel schlimmer als jede Vorstellung, man kann es eigentlich gar nicht wirklich beschreiben... Die Psyche geht kaputt, so täglich grüßt das Murmeltier, in der Art
Es die schmutzigsten,von denen man sagt,dass sie mit allen Wassern gewaschen sind...

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