| Autor | Beitrag |
|---|
|
|
Traumländer
dabei seit 2023 2 Forenbeiträge 1 Tripberichte
| Geschrieben: 03.04.26 18:31 |
Ich denke, dass dieses Thema eine starke sozioökonomische Dimension hat. Damit meine ich, dass „bürgerliche" Konsumenten meist keine Hafterfahrung haben.
Viele Akademiker konsumieren Drogen und fliegen unter dem Radar der Justiz. Da diese Konsumentengruppe ihren Konsum i.d.R. vor der Familie, Freunden und Kollegen geheim hält, bleibt in der breiten gesellschaftlichen Mitte der Drogenkonsum stigmatisiert als etwas, das immer nur die Anderen machen.
Die Cannabis-Legalisierung war ein erster sehr guter Schritt in die richtige Richtung, weil so der Konsum entstigmatisiert und zunehmend gesellschaftlich normalisiert wird. Ich hoffe, dass dieser Vorgang sich in den nächsten Jahren fortzsetzt. Die gesellschaftliche Stigmatisierung und strafrechtliche Verfolgung sind meines Erachtens viel schlimmer als die eigentlichen Folgen des Konsums selbst. |
|