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Neuer Träumer



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  Geschrieben: 31.08.26 07:32
Bericht zur Drogenreinheit #34/26

Im Bericht dieser Woche zur Reinheit des Drogenmarkts richten wir das Schlaglicht auf gefälschtes Haschisch, extrem starke MDMA-Pillen und weiteres PMMA.

Datenmüdigkeit ist real, deshalb liefern wir dir das Wesentliche über die aktuelle Lage. Für mehr Details, Fotos und Informationen zu Tausenden von Substanzen geht es direkt zur DrugsPRO-App.

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Eine in Zürich gefundene Probe von gefälschtem Haschisch enthielt zwei verschiedene synthetische Cannabinoide: MDMB-4en-PINACA und ADB-4en-PINACA.

Gefälschtes Haschisch mit synthetischen Cannabinoiden

Eine in Zürich gefundene Probe von gefälschtem Haschisch enthielt zwei verschiedene synthetische Cannabinoide: MDMB-4en-PINACA und ADB-4en-PINACA. Wir erinnern alle Cannabiskonsumierenden daran, dass bei der derzeitigen Verfügbarkeit von CBD der finanzielle Anreiz deutlich höher ist, synthetische Cannabinoide zu verkaufen als echte, klassische THC-Produkte.

Extrem starke MDMA-Pillen

Pillen mit knapp 300 mg MDMA wurden im spanischen Tarragona und in Basel in der Schweiz nachgewiesen. Die erste ist ein grauer Grim Reaper mit der Prägung „350mg“ – nachgewiesen wurden 283 mg MDMA. Die andere ist ein orangefarbener Master Roshi mit 260 mg MDMA.

Erneute Warnung vor PMMA

Obwohl PMMA in genau dieser Woche nicht nachgewiesen wurde, wiederholen wir die Warnung, da in den letzten Tagen weitere Proben aufgetaucht sind. PMMA wurde in diesem Jahr in mehreren Proben gefunden. Es hat kaum eine der erwarteten Wirkungen von MDMA, dafür reichlich unerwünschte Wirkungen. Ein Testkit zu benutzen ist entscheidend, um das Risiko einer PMMA-Vergiftung zu senken.

Letzte Woche auf einen Blick

– Diese Woche wurden 57 Proben aus fünf Ländern berücksichtigt: Österreich, Frankreich, Slowenien, Spanien und die Schweiz.

– 48 Proben enthielten ein quantifiziertes Ergebnis, darunter 10 Pillen und 3 LSD-Proben.

– 13 Proben enthielten mehr als einen nachgewiesenen Bestandteil.

– Der mediane Reinheits- beziehungsweise Gehaltswert von LSD lag bei 230 µg, verglichen mit 70 µg im jährlichen Referenzzeitraum.

Vollständiger Bericht, Ergebnisse, Tabellen und Quellen:

Bericht zur Drogenreinheit: Woche 34, 2026

Weitere Informationen zu Substanzen und Drug-Checking-Werkzeugen findest du in der DrugsPRO-App.

Drug-Checking-Ergebnisse beschreiben nur die getesteten Proben und sind nicht repräsentativ für den gesamten Markt.
 
Traumländer

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  Geschrieben: 02.09.26 19:57
Hallo Drugs Pro,
Nochmals vielen Dank für eure Beiträge. Ich hätte da aber eine Bitte könnt ihr mehr auf die gefundenen Bestandteile d.h. auf die Beinmischungen eingehen und vielleicht etwas erläutern, was ihr im Einzelnen dort gefunden habt. Es ist zwar etwas Arbeit, aber es wäre wirklich hilfreich, wenn ihr zum Beispiel erklärt wie im letzten Beispiel was z B MDMB-4en-PINACA und ADB-4en-PINACA wirklich ist.
Gut, ihr schreibt, dass es chemische Cannabinoide sind aber was bewirken diese? Und wie gefährlich sind sie beim Konsum.
Oder was ist PMMA ….
Ihr, die ihr täglich mit diesen Bestandteilen zu tun habt könnt das vielleicht etwas erläutern.
Es müssen keine langen Abhandlungen sein, sondern nur kurz auf den Punkt gebracht.

Gute Zeit, Andy
Zauberland ist abgebrannt, es brennt noch ..... irgendwo ....
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  Geschrieben: 08.09.26 10:20
zuletzt geändert: 08.09.26 11:02 durch DrugsPRO App (insgesamt 1 mal geändert)
Bericht zur Drogenreinheit #35/26

In dieser Ausgabe: Red-Alert-Warnungen vor PMMA aus den Niederlanden, neue Benzodiazepine und ein Blick auf Amphetamin-Verunreinigungen.

Datenmüdigkeit ist real, deshalb liefern wir das Wesentliche über die aktuelle Lage. Für mehr Details, Fotos und Informationen zu Tausenden von Substanzen geht es direkt zur DrugsPRO-App.

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Eine grün-rosa Ecstasy-Pille mit dem Gesicht von Donald Trump aus den Niederlanden enthielt PMMA statt MDMA.

Donald-Trump-Ecstasy-Pillen mit PMMA

Mehrere Ecstasy-Pillen mit dem Gesicht von Donald Trump enthielten PMMA statt MDMA. Am 28. August gab das Trimbos-Institut in den Niederlanden deswegen einen landesweiten Red Alert heraus. Drei solcher Pillen stecken in den Daten dieser Woche: blau-gelb, grün-rosa und rot.

PMMA ist besonders gefährlich: Es hat nur wenige der gewünschten Wirkungen, dafür deutliche unerwünschte stimulierende Effekte. Im Jahr 2026 wurde PMMA bisher in mindestens sechzehn Proben gefunden.

Neue Benzodiazepine

Drei der zehn meistgesuchten psychoaktiven Substanzen dieser Woche waren Benzodiazepine, nach denen vor einem Jahr kaum gesucht wurde: Ethylbromazolam, Bromonordiazepam und Flubrotizolam. Eine österreichische Probe, die als Alprazolam verkauft wurde, erwies sich als Flualprazolam. Beruhigungsmittel unter einem bekannten Namen sind häufig nicht das, was auf dem Etikett steht.

Amphetamin-Verunreinigungen

Der typische Amphetamin-Gehalt lag diese Woche bei 68 Prozent gegenüber 61 Prozent in den zwölf Monaten davor, wobei die Qualität regional stark schwankt. DPIA wurde in einer Probe nachgewiesen und 1-PEA in drei. DPIA ist ein Nebenprodukt der Leuckart-Synthese; 1-PEA ist chemisch mit Amphetamin verwandt, hat aber wenig bis gar keine Wirkung.

Eine Schweizer Probe, die als 4-MMC verkauft wurde, bestand aus 70 Prozent Koffein, 14 Prozent Amphetamin und 13,4 Prozent 1-PEA.

Letzte Woche auf einen Blick

– 114 Proben aus 7 Ländern: Österreich, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Slowenien, Spanien und Schweiz.

– 95 quantifizierte Ergebnisse, darunter 40 Pillen und 5 LSD-Proben.

– 38 Proben mit mehr als einem nachgewiesenen Bestandteil.

– Der typische MDMA-Gehalt lag bei 130,5 mg gegenüber 160 mg in den zwölf Monaten davor.

Vollständiger Bericht, Ergebnisse, Tabellen und Quellen:

Bericht zur Drogenreinheit: Woche 35, 2026

Weitere Informationen zu Substanzen und Drug-Checking-Werkzeugen findest du in der DrugsPRO-App.

Drug-Checking-Ergebnisse beschreiben nur die getesteten Proben und sind nicht repräsentativ für den gesamten Markt.

Vielen Dank fürs Lesen. Bis nächste Woche!

*

Antwort an Andy I und islandbabble:

Entschuldigt bitte die verspätete Antwort – wir waren im Urlaub. Vielen Dank für eure beiden Beiträge und die wertvollen Hinweise. Wir versuchen bereits, sie in unsere Berichte einzuarbeiten. Falls ihr bestimmte Informationen hier nicht findet, sind sie in den unter den Links verfügbaren vollständigen Fassungen der Berichte enthalten.
 
Traumländer

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  Geschrieben: 08.09.26 15:06
DrugsPRO App schrieb:



Vielen Dank fürs Lesen. Bis nächste Woche!

*

Antwort an Andy I und islandbabble:

Entschuldigt bitte die verspätete Antwort – wir waren im Urlaub. Vielen Dank für eure beiden Beiträge und die wertvollen Hinweise. Wir versuchen bereits, sie in unsere Berichte einzuarbeiten. Falls ihr bestimmte Informationen hier nicht findet, sind sie in den unter den Links verfügbaren vollständigen Fassungen der Berichte enthalten.



Herzlichen Dank, dass ist prima !
Schade, dass wir hier nicht sehen können wie oft eure Berichte im LdT hier gelesen werden !

Gute Zeit Andy
Zauberland ist abgebrannt, es brennt noch ..... irgendwo ....
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Neuer Träumer



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  Geschrieben: 14.09.26 16:27
Bericht zur Drogenreinheit Nr. 36/26

In dieser Ausgabe von „Die letzte Woche in der Drogenwelt“ weisen wir erneut auf besorgniserregende Entwicklungen auf dem Markt hin. PMMA wird weiterhin in West- und Mitteleuropa nachgewiesen, gleichzeitig tauchen neue synthetische Benzodiazepine und Cannabinoide auf.

Achtung: Die Warnungen beschränken sich nicht auf die in diesem Beitrag genannten Substanzen. Alle von uns veröffentlichten Laborergebnisse sind als Warnungen zu verstehen. Keine psychoaktive Substanz ist zu 100 Prozent sicher.

Informationsüberflutung ist real, deshalb fassen wir das Wichtigste zur aktuellen Lage zusammen. Weitere Einzelheiten, Fotos und Informationen zu Tausenden von Substanzen findest du direkt in der DrugsPRO-App.

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Eine in Österreich untersuchte Ecstasy-Tablette mit der Prägung „555“ enthielt PMMA anstelle von MDMA.

PMMA erneut in Österreich nachgewiesen

PMMA wurde erneut in Österreich bestätigt – dieses Mal in Ecstasy-Tabletten mit der Prägung „555“.

PMMA ist ein amphetaminähnliches Stimulans, das wiederholt als MDMA verkauft wurde. Es ist besonders gefährlich, weil die erwünschten Wirkungen schwach oder verzögert auftreten können, während die toxische Wirkung weiter zunimmt. Dies kann zum Nachdosieren verleiten und zu Überhitzung, Herz-Kreislauf-Komplikationen oder einem Serotoninsyndrom führen.

In diesem Jahr wurden bereits mehrere unterschiedliche Tablettenmotive mit PMMA gefunden. Viele der untersuchten Tabletten enthielten PMMA ohne weitere aktive Substanzen. Aussehen und Logo einer Tablette bieten keinerlei Sicherheit: Jede Tablette sollte als eigene, unbekannte Probe betrachtet und vor dem Konsum überprüft werden.

Etizolam ist weiterhin im Umlauf

Eine in Maribor, Slowenien, untersuchte Probe enthielt mehr als 4 mg Etizolam. Dies gilt als hohe Dosis.

Etizolam ist eine stark wirksame Substanz mit benzodiazepinähnlichen Effekten. In einigen Ländern wird es medizinisch eingesetzt, anderswo findet es sich häufig in unregulierten Produkten.

Eine unerwartet hohe Dosis birgt erhebliche Risiken: starke Sedierung, Erinnerungslücken, Koordinationsstörungen, Verletzungen, riskantes Verhalten und Abhängigkeit. Die Kombination von Etizolam oder anderen Benzodiazepinen mit Alkohol, Opioiden oder anderen dämpfenden Substanzen erhöht deutlich die Gefahr von Bewusstlosigkeit und Atemdepression. Von einer Anwendung ohne angemessene medizinische Begleitung raten wir dringend ab.

Neue synthetische Cannabinoide

Der Name 9?-Hydroxyhexahydrocannabinol ist schwer auszusprechen, bezeichnet aber eine der neuen Cannabinoidverbindungen, die derzeit auf dem Markt auftauchen.

In Produkten des Grau- und Schwarzmarkts werden weiterhin neue synthetische und halbsynthetische Cannabinoide gefunden – insbesondere in Haschisch und anderen verarbeiteten Cannabisprodukten.

HHC ist ein halbsynthetisches Cannabinoid, das als Alternative zu THC verkauft wird. Seine Derivate und unerwartete Mischungen lassen sich ohne Laboranalyse nur schwer oder überhaupt nicht bestimmen. In der DrugsPRO-App sind bereits mehr als 200 Drug-Checking-Angebote weltweit verzeichnet.

Die vergangene Woche auf einen Blick

– Der Bericht umfasst 54 Proben aus 5 Ländern: Österreich, Dänemark, Slowenien, Spanien und der Schweiz.

– Für 31 Proben lagen quantitative Ergebnisse vor, darunter 21 Tabletten und 1 LSD-Probe.

– In 9 Proben wurde mehr als ein Inhaltsstoff nachgewiesen.

– Für diesen Berichtszeitraum lagen nicht genügend Daten vor, um eine Veränderung der Reinheit oder des Wirkstoffgehalts zu bestätigen.

Vollständiger Bericht, ausführliche Ergebnisse, Tabellen und Quellen:

Bericht zur Drogenreinheit: Woche 36, 2026

Weitere Informationen zu Substanzen und Drug-Checking-Werkzeugen findest du in der DrugsPRO-App.

Drug-Checking-Ergebnisse beschreiben ausschließlich die untersuchten Proben und sind nicht repräsentativ für den gesamten Markt.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Bis nächste Woche!
 
Traumländer

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  Geschrieben: 14.09.26 18:15
DrugsPRO App schrieb:


PMMA ist ein amphetaminähnliches Stimulans, das wiederholt als MDMA verkauft wurde. Es ist besonders gefährlich, weil die erwünschten Wirkungen schwach oder verzögert auftreten können, während die toxische Wirkung weiter zunimmt. Dies kann zum Nachdosieren verleiten und zu Überhitzung, Herz-Kreislauf-Komplikationen oder einem Serotoninsyndrom führen.
!



Vielen Dank, dass ihr meiner Bitte gefolgt seid " PMMA" auch für die Laien hier
die diese Wirkstoffe nicht kennen erklärt habt.
Ich denke das an die jungen Leute die erstmalig auf Festivals oder Discos
damit konfroniert werden
Zauberland ist abgebrannt, es brennt noch ..... irgendwo ....
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Neuer Träumer



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  Geschrieben: 21.09.26 10:52
zuletzt geändert: 21.09.26 12:09 durch DrugsPRO App (insgesamt 1 mal geändert)
Bericht zur Drogenreinheit Nr. 37/26

In dieser Ausgabe führen wir eine neue, künftig wiederkehrende Rubrik ein: „Betrug der Woche“. Sie zeigt typische Vertauschungen und Streckmittel, über die man unabhängig vom Wohnort Bescheid wissen sollte. Die Ergebnisse stammen jeweils von konkret untersuchten Proben; sie bedeuten nicht, dass dieselben Produkte auch in Deutschland gefunden wurden.

Achtung: Die Warnungen beschränken sich nicht auf die hier genannten Substanzen. Laborergebnisse beschreiben nur die untersuchten Proben. Aussehen, Farbe und Logo einer Tablette garantieren ihren Inhalt nicht. Keine psychoaktive Substanz ist zu 100 Prozent sicher.

Informationsüberflutung ist real, deshalb fassen wir das Wichtigste zusammen. Weitere Einzelheiten, Fotos und Informationen über Substanzen findest du in der DrugsPRO-App.

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Eine in Wien untersuchte Tablette mit Trump-Motiv wurde als MDMA abgegeben, enthielt aber 42 mg PMMA.

Betrug der Woche

In den Daten dieser Woche fallen drei Vertauschungen auf:

– Als MDMA verkauft, tatsächlich PMMA: 2 Proben.
– Als 3-MMC verkauft, tatsächlich 4-CMC: 6 Proben.
– Als 4-MMC (Mephedron) verkauft, tatsächlich NEP: 3 Proben.

Was bedeutet das? PMMA ist eine mit Amphetaminen verwandte Substanz, die wiederholt als MDMA verkauft wurde. Die erwartete Wirkung kann schwach oder verzögert sein, während das Risiko schwerer Vergiftungen besteht. Das kann zum gefährlichen Nachdosieren verleiten.

4-CMC gehört wie 3-MMC und 4-MMC zur Gruppe der synthetischen Cathinone. Die ähnlich klingenden Namen bedeuten nicht, dass Wirkung und Risiken gleich sind. NEP ist ein starkes Stimulans und ebenfalls kein anderer Name für Mephedron. Eine Verkaufsbezeichnung sagt daher nicht zuverlässig aus, was eine Probe enthält.

Weitere auffällige Ergebnisse

Eine am 11. September in Ljubljana (Slowenien) als Kokain abgegebene Probe bestand zu 82 Prozent aus Phenacetin. Phenacetin ist kein Kokain, sondern ein als Streckmittel vorkommender Stoff mit eigenen Gesundheitsrisiken.

Eine am 7. September in Wien (Österreich) untersuchte Amphetamin-Probe enthielt nur 9 Prozent Amphetamin, daneben 43 Prozent Koffein. In einer am 9. September in Bern (Schweiz) untersuchten Probe wurden 57 Prozent 3-CMC und 39 Prozent MDMA nachgewiesen. Auch unerwartete Mischungen können die Wirkung schwer einschätzbar machen.

Die vergangene Woche auf einen Blick

– Der Bericht umfasst 94 Proben aus Österreich, Slowenien, Spanien und der Schweiz.
– Für 78 Proben lagen quantitative Ergebnisse vor, darunter 36 Tabletten und 2 LSD-Proben.
– In 28 Proben wurde mehr als ein Bestandteil nachgewiesen.
– Der typische Reinheitswert der diese Woche untersuchten Kokain-Proben lag bei 58 Prozent, verglichen mit 88 Prozent im Referenzzeitraum der vorangegangenen zwölf Monate. Die kleine Zahl aktueller Proben erlaubt keine Aussage über den gesamten Markt.

Vollständiger Bericht mit einzelnen Ergebnissen, Tabellen und Datenquellen:
Bericht zur Drogenreinheit: Woche 37, 2026

Weitere Informationen zu Substanzen und Drug-Checking-Werkzeugen:
DrugsPRO-App

Drug-Checking-Ergebnisse beschreiben ausschließlich die untersuchten Proben und sind nicht repräsentativ für den gesamten Markt.
 
Traumländer

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  Geschrieben: 21.09.26 21:51
zuletzt geändert: 22.09.26 06:47 durch Andy I (insgesamt 1 mal geändert)
Hallo Drugs Pro,
Danke wieder einmal für den Bericht.Ich hätte da mal eine Frage oder besser gesagt eine Einschätzung !
Wie viel % der auf dem Markt erhältlichen Tabletten enthalten das was man denkt zu bekommen.
D.h. wie viel Prozent schätz ihr ist gepanscht. Oder enthält mehr oder andere als die Substanz die es enthalten sollte ?

Und Klasse, dass ihrmeiner Bitte nachkommt und erklärt was die einzelnen Substanzen die ihr als Streckmittel aufdeckt für Gefahren beinhalten.

Am Wochenende haben wir zwischen 700 bis 6000 Besucher je nach Uhrzeit hier gehabt.Aktuell lesen hier 7470 Besucher online.
Ihr erreicht hier schon sehr viele !

Gute Zeit Andy
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  Geschrieben: 23.09.26 10:41
Das ist eine ausgezeichnete Frage. Es freut mich, mitteilen zu können, dass man in der App einfach ein beliebiges Laborergebnis öffnen kann, um die in Echtzeit aktualisierten Reinheitsstatistiken zu sehen. Was Ihre konkrete Frage betrifft, schauen wir einmal nach:
https://files.catbox.moe/e05jxo.jpg
https://protestkit.eu/drugspro/en/alerts/summary-mdma-pills/
 
Traumländer

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  Geschrieben: 23.09.26 14:09
zuletzt geändert: 24.09.26 14:19 durch Andy I (insgesamt 1 mal geändert)
DrugsPRO App schrieb:
Was Ihre konkrete Frage betrifft, schauen wir einmal nach:
/


Danke klingt prima !
und mich bitte nicht siezen, sonst komm ich mir wirklich so alt vor wie ich bin.

liebe Grüße Andy
Zauberland ist abgebrannt, es brennt noch ..... irgendwo ....
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  Geschrieben: 27.09.26 19:17
zuletzt geändert: 27.09.26 23:13 durch DrugsPRO App (insgesamt 1 mal geändert)
Bericht zur Drogenreinheit #38/26

In der Ausgabe dieser Woche: Entwicklungen beim 3-MMC-Ersatz, Problem mit unterdosierten Pillen und extrem dosierten Tabletten.

3-MMC, der Ersatz für 4-MMC (Mephedron), wird in Europa immer schwieriger zu finden.

In den letzten Monaten haben wir insbesondere Verbindungen wie 4-BEC, 4-BMC, 4-CMC, 2-MMC und NEP erfasst, die als 3-MMC oder 4-MMC verkauft wurden. Forschende warnen, dass neuartige Cathinone vom vereinfachten erwarteten pharmakologischen Profil abweichen können; besondere Vorsicht ist daher geboten.

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Es wird 3-MMC erwartet. Erkannt NEP (95%). Ort: Berlin, Deutschland. Datum: 2026-09-15. Quelle: drugchecking.berlin.

Unter den ungewöhnlichen Streckmitteln gibt es neuerdings einen weiteren Stoff: MDMA wird zum Strecken von MMC verwendet.

Pillen sind nach wie vor unzuverlässig.

Als kurze Abwechslung zu PMMA berichten wir seit Kurzem wöchentlich darüber (die Gefahr ist noch nicht gebannt, sie wurde diese Woche nur nicht entdeckt), dieses Mal konzentrieren wir uns auf die Dosierungen in Pillen.

Einige sind völliger Blödsinn, wie etwa ein rosa Trump aus Madrid (Spanien), bei dem festgestellt wurde, dass er nur Koffein enthält. Andere können mehrere starke Dosen MDMA (120 mg+) enthalten, wie die blaue Farru-Pille aus Barcelona mit über 250 mg MDMA.

Bei einer durchschnittlichen Pille von etwa 160 mg (bereits etwa das 1,5-fache einer üblichen Dosis) besteht sowohl bei deutlich unterdosierten als auch bei übermäßig wirksamen Tabletten ein erhöhtes Risiko einer versehentlichen Überdosierung.

Betrug der Woche

Proben, die nicht das waren, als was sie verkauft wurden. Solche Vertauschungen lassen sich mit einem Testkit erkennen, bevor etwas konsumiert wird.

– 4-MMC ? Ketamin — 1 Probe

– Kokain ? Metamizol — 1 Probe

– Ketamin ? Pregabalin — 1 Probe

Zusätzliche unehrenhafte Erwähnung: In Bern (Schweiz) verkaufte 2C-B-Pille mit nur 1 mg 2C-B.

Letzte Woche auf einen Blick

– Diese Woche wurden 43 Proben aus 4 Ländern (Österreich, Deutschland, Spanien und Schweiz) berücksichtigt.

– 35 Proben enthielten ein quantifiziertes Ergebnis, darunter 23 Pillen und 0 LSD-Proben.

– 12 Proben enthielten mehr als einen nachgewiesenen Bestandteil.

– Es lag keine belastbare Reinheits- oder Gehaltsänderung zum Vergleich vor.

Vollständiger Bericht, detaillierte Ergebnisse, Tabellen und Quellen:

Bericht zur Drogenreinheit: Woche 38, 2026

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Traumländer



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  Geschrieben: 06.10.26 14:46
Warum.

Warum koffein-Pillen? Ich glaube kaum, dass ein Richter nicht versteht was da abgeht und vortäuschen einer Straftat zählt imho auch als Straftat.

Und warum 1mg 2cb?!?! Also wirklich warum? Da machst du schon was illegales und dann sowas xD
"Immer wieder, wenn ich aus dem Leib aufwache in mich selbst, lasse ich das andere hinter mir und trete ein in mein Selbst; ich sehe eine wunderbar gewaltige Schönheit und [...] bin in eins mit dem Göttlichen" (Plot. IV.8.6)

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